Reiseveranstalter

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Wegen chaotischer Zustände: Tui fordert von Flughäfen Schadenersatz

Passagiere sollen immer für alles Verständnis haben. Corona wird auch heute noch bei vielen Carriern aus Ausrede für Verspätungen und Streichungen herangezogen. Mittlerweile hat sich auch „Personalmangel am Flughafen“ schon gemausert. Kein „Verständnis“ will der Reisekonzern Tui aufbringen und will Schadenersatz von den Airports einfordern. Allein in den Kalendermonaten Mai und Juni 2022 hatte der deutsche Tour Operator aufgrund von Flugunregelmäßigkeiten Mehrkosten in der Höhe von 75 Millionen Euro. Diese verhageltem dem Konzern gar einen möglichen Quartalsgewinn. Die Kosten für stark verspätete oder abgesagte Flüge bleiben bei der Airline hängen und davon hat Tui nun die Schnauze voll und will Schadenersatz von den Airports sehen. Finanzchef Sebastian Ebel kündigte an, dass man an die Betreiber der Flughäfen herangetreten ist und von diesen entsprechende Kompensationen forderte. Im Mai und Juni 2022 waren primär Flughäfen im Vereinigten Königreich betroffen, jedoch seit dem Beginn der Sommerferien in zahlreichen deutschen Bundesländern fing sich Tuifly auch an den dortigen Airports erhebliche Verspätungen ein. Zum Teil war die Situation so prekär, dass viele Passagiere aufgrund enorm langer Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle ihren Flug gar nicht erreichen konnten. Momentan urteilen Gerichte zumeist so, dass wenn der Fluggast die von der Airline empfohlenen Zeiten für die Ankunft am Airport, eventuelle Kofferabgabe und den Gang durch die Sicherheitskontrolle einhält, dass die Airline haftet, wenn man dennoch den Flug verpasst. Konsumentenschützer empfehlen, dass man alles genau dokumentieren und gegebenenfalls auch Selfie-Fotos machen sollte. Das Austauschen von Kontaktdaten mit anderen Betroffenen kann sinnvoll sein, da man dann im Streitfall Zeugen hat.

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Alltours legt Kapverden- und Kenia-Winterreisen auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird im Winter 2022/23 erstmals Pauschalreisen auf die Kapverden sowie nach Kenia anbieten. Dabei bilden Santa Maria und Algodoeiro auf Sal sowie Praia de Chaves und Sal Rei auf Boa Vista Schwerpunkte. In Kenia will der Tour Operator verschiedene Pakete anbieten. Das Spektrum soll von Strandurlauben bis hin zu Safaris reichen. Beispielsweise bietet man vier- bis siebentägige Rundreisen in Savannen der Masai Mara und in den Amboseli Nationalpark an. Hinsichtlich der Flugverbindungen setzt man ab Frankfurt, Hamburg und Berlin auf Condor und Eurowings Discover. Weiters bietet man Umsteigeverbindungen mit Emirates und Turkish Airlines an. Punktuell hat man auch bei anderen Anbietern Sitzplätze eingekauft.

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Costa Blanca: Schauinsland-Reisen mit zehn weiteren Vertragshotels

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen nimmt an der Costa Blanca zehn weitere Hotels ins Portfolio auf. Unter anderem hat man die Kooperation mit der spanischen Hotelkette Mélia ausgeweitet. Der Reiseveranstalter bietet ab verschiedenen deutschen Airports Pauschalreisen in diese Region an. Beispielsweise gibt es täglich Flüge ab Düsseldorf mit Eurowings und dreimal pro Woche Flüge ab Frankfurt mit Lufthansa. „Aufgrund der hohen Nachfrage erweitern wir unser Angebot auf dem spanischen Festland“, sagt Produktmanagerin Corinna Zenk. „Bislang waren wir vor allem noch weiter südlich in Andalusien stark vertreten. Mit den neuen Hotels in der Provinz Alicante haben wir künftig in einer weiteren beliebten Urlaubsregion eine noch größere Auswahl an Hotels zu bieten.“ Schauinsland-Reisen nimmt zum Beispiel das SH Villa Gadea neu ins Programm. Das 5-Sterne-Hotel liegt direkt am Mittelmeer in einem der schönsten Winkel des malerischen Fischerdorfs Altea. Außerdem ist das Mélia Alicante neu im Portfolio des Duisburger Veranstalters. Das Hotel verfügt unter anderem über spezielle Zimmer, die nur für Erwachsene buchbar sind und deren Gäste exklusiven Zugang zum Infinity-Pool und zur Lounge mit traumhaftem Meerblick haben. Auch das Porta Maris und das Suites del Mar in Alicante sowie das Mélia Benidorm sind neu im Programm.

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Joussen tritt ab: Ebel wird neuer Tui-Konzernchef

Der deutsche Reisekonzern Tui wird ab 1. Oktober 2022 unter neuer Führung stehen, denn der langjährige Konzernchef Fritz Joussen tritt per 30. September 2022 von seinem Amt zurück. Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Sebastian Ebel. Der Dienstvertrag von Joussen wäre eigentlich noch bis September 2025 gelaufen, jedoch legt er sein Amt vorzeitig zurück. In einem an die Belegschaft gerichteten Anschreiben erklärt der scheidende Tui-Chef unter anderem, dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Allerdings wäre der Zeitpunkt richtig, denn seiner Ansicht nach habe die Tui Gruppe die existenzielle Krise überwunden. Im Rahmen der Staatshilfen wäre ihm ein so genanntes Niederlegungsrecht einräumt worden. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tui Group, dankte Joussen und hob seine Leistungen im Zusammenhang mit der Rettung des Reisekonzerns während der Corona-Pandemie hervor. Ebel hält er für den idealen Nachfolger. Neuer Finanzchef wird übrigens Mathias Kiep, der momentan im Bereich Controlling tätig ist.

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Tui Österreich verzeichnet starke Antalya-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage in Richtung Antalya. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen die ab Wien, Salzburg, Graz und Linz angebotenen Pauschalreisen besonders gut gebucht sein. Das Unternehmen bietet für Familien eine Sonderaktion, die bis Ende Juni 2022 läuft, an: Kinder bezahlen in Begleitung ihrer vollzahlenden Eltern nichts für die Unterkunft im Raum Antalya. Zur Auswahl stehen rund 1.700 Hotels in dieser Region der Türkei. Flugverbindungen bietet Tui Österreich mehrmals täglich ab Wien-Schwechat sowie jeweils zweimal pro Woche ab Salzburg, Graz und Linz an. Der Tour Operator kooperiert heuer bei den Antlaya-Flügen ab Wien mit SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus, Turkish Airlines und Austrian Airlines. Auch ab Budapest bietet man einen täglichen Flug in Kooperation mit SunExpess an. Jeweils an Montagen hat man auch das Ziel Dalaman wieder im Programm. „Wir freuen uns sehr, dass die Türkei heuer wieder zu den beliebtesten Sommerreisezielen unserer TUI Gäste zählt“, sagt David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Antalya ist momentan unsere meistgebuchte Sommerdestination, mit Juli als dem beliebtesten Reisemonat – über ein Drittel aller gebuchten Gäste haben sich im Sommer aktuell für diesen Monat entschieden. Wer sich die besten Flugzeiten und Plätze noch sichern möchte, sollte jedenfalls schnell buchen“.

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Schauinsland Reisen baut Kreuzfahrten-Angebot aus

Der deutsche Tour Operator weitet das Angebot im Bereich von Kreuzfahrten aus. Bei mit der Aidanova durchgeführte Ausfahrten bietet man ab 10. November 2022 auf der Insel Fuerteventura einen zusätzlichen Ein- und Ausstieg an. Bislang war der Ein- und Ausstieg mittwochs auf Teneriffa und samstags auf Gran Canaria möglich. Der zusätzliche Ein- bzw. Ausstieg auf Fuerteventura ist ab dem 10. November immer donnerstags möglich. „Damit haben unsere Gäste künftig noch mehr Auswahl bei der Buchung unserer Kombi-Pakete“, sagt Produktmanagerin Sabrina Tersteegen. „Wir haben auf Fuerteventura so viele schöne Hotels im Angebot, da möchten wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, ihren Aufenthalt dort ohne lange Umwege mit einer besonderen Kreuzfahrt zu verbinden.“ Beim Sondereinstieg auf Fuerteventura starten die Gäste von Schauinsland Reisen donnerstags und fahren von dort aus mit Aidanova nach Lanzarote, Gran Canaria, Madeira und Teneriffa, bevor sie nach einer Woche wieder auf Fuerteventura anlegen. Das Angebot wird so wie alle Kombi-Reisen bei diesem Reiseveranstalter je nach Kundenwunsch wahlweise vor oder nach der Kreuzfahrt mit einem Hotelaufenthalt verbunden.

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Rückerstattung von Hotelkosten – Opodo lenkte nach VKI-Klage ein

Der Reisevermittler wies Verantwortlichkeit für Rückzahlung bei Reisestornierung von sich. Nach einer vom VKI unterstützten Klage lenkte Opodo schließlich ein. An wen soll ich mich wenden? – Diese Frage stellen sich viele Konsumenten, die ihre Reise über einen Reisevermittler – wie beispielsweise Opodo – gebucht haben und auf ihre Rückerstattung etwa wegen einer Reisestornierung warten. Der Reisevermittler verweist mitunter auf das gebuchte Hotel bzw. die Fluggesellschaft, diese wiederum auf den Reisevermittler. Erfahrungsgemäß führt dies zu großem Frust – so auch bei einer Familie, die sich an den Verein für Konsumenteninformation (VKI) gewandt hat. Ein Konsument wollte mit seiner Frau und seinen beiden Kindern den Sommerurlaub 2020 auf Mallorca verbringen und buchte Anfang 2020 Flug und Hotel über den Vermittler Opodo. Die Corona-Pandemie durchkreuzte diese Urlaubspläne: Zum geplanten Reisezeitpunkt bestand eine Reisewarnung für Mallorca, das Hotel war geschlossen und der Flug wurde von der Fluglinie annulliert. Ein Jahr später zahlte zwar endlich die Fluglinie die Kosten für die Flugtickets zurück, die Hotelkosten in der Höhe von 1.750 Euro  ließen aber immer noch auf sich warten. Das Hotel verwies auf Opodo als Vertragspartner. Eine Kontaktaufnahme mit -Opodo gestaltete sich jedoch als schwierig und das Unternehmen betonte mehrmals, dass Opodo lediglich als Vermittler zwischen Anbieter und Kunde agiere und somit die Rückerstattung primär vom gebuchten Hotel ausgehe. Erst wenn das Hotel die Rückerstattung an Opodo leiste, könne Opodo diesen Betrag an den Konsumenten weiterleiten.  Der VKI unterstütze daher im Auftrag des Sozialministeriums die Klage des Konsumenten gegen das hinter der Marke Opodo stehende

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Herbst: Chair Airlines führt Charterflüge für Hotelplan aus

Zusammen mit Chair Airlines fliegt der Schweizer Reiseveranstalter seine Kunden an diverse Destinationen rund ums Mittelmeer. Im September, Oktober und November 2022 fliegt der Schweizer Carrier für Hotelplan Suisse ab Zürich nach Kreta (ab 10. September bis 29. Oktober jeweils samstags), nach Larnaca (ab 10. September bis 29. Oktober jeweils samstags sowie ab 14. September bis 19. Oktober, jeweils mittwochs), nach Hurghada (ab 7. September bis 16. November jeweils mittwochs sowie ab 25. September bis 20. November 2022 jeweils sonntags) und nach Marsa Alam (ab 1. September bis 17. November 2022 jeweils donnerstags). „Unsere Kundinnen und Kunden sollen bei uns preislich attraktive Ferien finden“, erklärt Nicole Pfammatter, CEO Hotelplan Suisse. Da die Preise für Flugtickets und somit auch für die Pauschalreisen rund ums Mittelmeer derzeit steigen, habe man beschlossen, das Flugkontingent für die Herbstferien bereits jetzt erneut auszubauen.

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Linz: Tui verzeichnet starke Nachfrage in Oberösterreich

Der Tour Operator Tui bietet auch heuer wieder zahlreiche Urlaubsflüge ab Linz-Hörsching an. Das Portfolio umfasst heuer 19 wöchentliche Flüge in fünf Länder. Der Saisonstart wurde dieses Jahr auf den 1. Mai 2022 vorgezogen. Den Auftakt machten Reisen in Richtung Hurghada. Am 14. und 15. Mai 2022 wurden die griechischen Destinationen Rhodos und Heraklion aufgenommen. In Linz ist wieder eine von European Air Charter betriebene McDonnell Douglas MD-82 stationiert. Im Rahmen der Umläufe kommt diese heuer auch wieder ab dem Flughafen Graz zum Einsatz. Eigenen Angaben nach verzeichnet der Reiseveranstalter Tui ab Oberösterreich eine besonders starke Nachfrage. Dabei beruft man sich unter anderem auf die Ergebnisse einer selbst durchgeführten Kundenumfrage. Demnach wollen etwa 55 Prozent der oberösterreichischen Tui-Gäste in diesem Sommer zumindest zweimal vereisen. Die Buchungszahlen auf den klassischen Urlaubsstrecken im Mittelmeerraum sollen laut Tui über dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, liegen. Detailzahlen nannte der Tour Operator aber nicht. Nachstehende Ziele bietet Tui im Sommer 2022 ab Linz an: Heraklion – fünf wöchentliche Flüge Rhodos – fünf wöchentliche Flüge Karpathos/Kos – ein wöchentlicher Flug Korfu – ein wöchentlicher Flug Hurghada – zwei wöchentliche Flüge Palma de Mallorca – zwei wöchentliche Flüge Burgas – ein wöchentlicher Flug Antalya – zwei wöchentliche Flüge Larnaka – zwei wöchentliche Flüge während der Herbstferien

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Mit FlyEgypt: FTI legt wieder Marsa-Alam-Charter ab Wien auf

Im Auftrag des Reiseveranstalters FTI führt die Fluggesellschaft Fly Egypt ab 4. Juni 2022 saisonale Charterflüge von Wien nach Marsa Alam v.v. durch. Diese sollen vorerst bis zum 29. Oktober 2022 angeboten werden, wobei eine Verlängerung vorstellbar ist, da traditionell Ziele in Ägypten in der Wintersaison gefragt sind. Laut FTI sollen die Charterflüge jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. Eigenen Angaben nach hat man sich für die Durchführung am sechsten Wochentag entschieden, da dieser bei Passagieren für den Urlaubsantritt besonders beliebt sein soll. Die Nachfrage nach Pauschalreisen soll zuletzt so hoch gewesen sein, dass sich FTI dazu entschlossen hat wieder Vollcharter-Flüge ab Wien-Schwechat aufzulegen. FlyEgypt ist eine Charterfluggesellschaft mit Sitz in Kairo. Das Unternehmen wurde im Jahr 2014 gegründet. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Boeing 737-700 und sechs B737-800. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge beträgt 14,6 Jahre.

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