Reiseveranstalter

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Deutschland: Tui und FTI holen mehr Smartlynx-Maschinen

Der Smartlynx-Konzern konnte in Deutschland weitere Vollcharter-Aufträge an Land ziehen. Man wird für die Reiseveranstalter FTI und Tui Deutschland fliegen. Für den zuletzt genannten Tour Operator fliegt man laut einem Bericht des Branchenblattes FVW ab Saarbrücken und Nürnberg mit Airbus A320. FTI lässt mit Boeing 737 Max Dubai und Hurghada ab Berlin ansteuern. Ein weiterer Kunde ist Schauinsland-Reisen, der neben Sundair auch auf die Dienstleistungen der lettischen Firmengruppe setzt. Derzeit unterhält Smartlynx Flugbetriebe mit jeweils eigenen Zertifikaten in Lettland, Estland und auf Malta. Bei zuletzt genanntem AOC ist die A321F-Operation, die man für den Logistikkonzern Deutsche Post-DHL durchführt, angesiedelt.

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Kapitalerhöhung: Tui AG will Staatskredit teilweise zurückbezahlen

Der Touristik-Konzern Tui plant einen Teil der von der deutschen Bundesregierung gewährten Staatshilfe umzuschulden. Dazu sollen bis zu 162,3 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Die Einnahmen sollen vollständig zur Tilgung der „Stillen Einlage II“ verwendet werden. Die Tui AG will die Anteilsscheine zum Preis von je 2,62 Euro ausgegeben und damit brutto rund 425 Millionen Euro einnehmen. Somit würde man einen Teil des der „Stillen Einlage II“, die 671 Millionen Euro beträgt, zurückbezahlen. Im Zuge der Corona-Pandemie griff die deutsche Bundesregierung dem Reisekonzern wiederholt finanziell unter die Arme. Die aktuelle über die KfW-Bank gewährte Kreditlinie will man um 336 Millionen Euro auf rund 2,1 Milliarden Euro reduzieren. Die Tui AG führte in den vergangenen Monaten wiederholte Kapitalerhöhungen durch.

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Innsbruck: Tui verzeichnet starke Flugreisen-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui bietet auch heuer wieder Urlaubsreisen ab dem Tiroler Flughafen Innsbruck an. Als Flugpartner fungiert Eurowings Europe. Angeboten werden sieben wöchentliche Umläufe zu fünf Destinationen in drei Ländern. Am Montag wurde in Innsbruck die „Tui-Sommersaison“ eingeläutet, denn der erste Eurowings-Jet hob mit dem Flugziel Heraklion (Kreta) ab. Dieses Ziel bietet man heuer zweimal pro Woche an. Am Wochenende geht es mit Palma de Mallorca (ab Samstag zweimal wöchentlich) und Lamezia Terme (ab Sonntag) weiter. Kos folgt am 25. Mai 2022. Die griechische Insel Rhodos wird heuer ab dem 7. Juni 2022 angeflogen. Der Tour Operator führte eigenen Angaben nach eine Umfrage unter den Empfängern des Werbe-Newslettern durch. Laut Tui-Österreich-Chef Gottfried Math habe diese ergeben, dass etwa 55 Prozent der Tiroler angegeben haben, dass diese im Sommer mindestens zwei Urlaubsreisen unternehmen wollen. Lediglich 15 Prozent der potentiellen Tui-Kunden hätten ihren Urlaub noch nicht gebucht. „Umso mehr freue ich mich, dass wir unser Flugprogramm ab Innsbruck für den Sommer wieder ausgebaut haben. Es gibt diesen Sommer nicht nur eine zusätzliche Verbindung nach Mallorca, wir fliegen ab 4. Juni auch drei Verbindungen mit einer größeren Maschine nach Mallorca und Kreta und können somit gesamt 90 Gäste mehr pro Woche befördern“, so Math. Tui bietet heuer nachstehende Flüge, die von Eurowings Europe durchgeführt werden, ab Innsbruck an: Heraklion – seit 16. Mai 2022 zweimal pro Woche Palma de Mallorca – ab 21. Mai 2022 zweimal pro Woche Lamezia Terme – ab 22. Mai 2022 einmal pro Woche Kos – ab 25. Mai

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Mit Sundair: Schauinsland legt vier neue Winter-Charterstrecken auf

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen legt im Winterflugplan 2022/23 Charterflüge ab Bremen, Berlin und Düsseldorf und Madeira auf. Zusätzlich lässt man neu ab der Hansestadt nach Lanzarote fliegen. Die Durchführung der Charterflüge erfolgt durch Sundair und deren Konzernschwester FlyAir41. Sämtliche Routen sollen dem aktuellen Planungsstand nach vorerst einmal pro Woche bedient werden. Bei entsprechender Nachfrage ist es jedoch möglich, dass zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Tickets für diese Sundair-Charterflüge sind nicht direkt über die Airline buchbar, sondern über den Tour Operator Schauinsland-Reisen. Sowohl Nur-Flug als auch Pauschalreisen sind erhältlich. Die neuen Strecken sollen mit Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320 bedient werden.

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FTI chartert zusätzliche Flugzeuge bei Anadolujet

Der deutsche Reiseveranstalter FTI hat sich mit der Turkish-Airlines-Marke Anadolujet einen weiteren Flugpartner organisiert. Ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München und Stuttgart sollen Vollcharterflüge in Richtung Antalya durchgeführt werden. Auf diese bestehende Zusammenarbeit zwischen FTI und SunExpress, Corendon und Pegasus hat dies keinen Einfluss. Der Tour Operator hat bei den genannten Airlines bereits im Vorfeld zusätzliche Kapazität geordert. Die nunmehrige Kooperation mit Anadolujet wurde geschlossen, um der hohen Nachfrage nachkommen zu können. Punktuell werden Flugzeuge im Design der Turkish-Airlines-Marke auch auf Charterflügen in Richtung Bodrum und Dalaman zum Einsatz kommen FTI will die nun eingekaufte Kapazität auch für eventuelle Zusatzflüge in Bereitschaft halten.

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Ankündigung: Info- und Sammlertag der Flughafenfreunde Wien 2022

Bereits zum 24. Mal findet am 14. Mai 2022 der Öffentlichkeitstag der Flughafenfreunde Wien unter dem Titel „Info- und Sammlertag“ statt. Die Veranstaltung findet wieder im großen Eventsaal des Office Park 4 am Flughafen Wien statt, von 10 bis 16 Uhr. Für gute Unterhaltung sorgt auch dieses Jahr wieder der Birdly Flugsimulator der Flughafen Wien Besucherwelt. Weiters gibt es auch wieder einen Merchandise-Verkaufsstand vom Besucherwelt Fliegershop, sowie Reisevorträge, u.a von Kneissl Touristik. Bei der traditionellen Tombola gibt es auch 2022 wieder Sachpreise und Gutscheine zu gewinnen. Der Eintritt ist frei. Das angrenzende Gastronomielokal Noodle King ist zur Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr an diesem Samstag für die Besucher der Veranstaltung geöffnet. Das neue Konzept mit Infoständen von Airlines und Reiseunternehmen, die zu den Partnern und Sponsoren der Flughafenfreunde Wien zählen, ist im letzten Jahr auf sehr positives Feedback gestoßen. Seit dem letzten Jahr handelt es sich nicht nur um die traditionsreiche Sammlerbörse, bei der jegliche Aviation-bezogenen Artikel unter Sammlern gehandelt werden – auch zum Thema Reisen gibt es wieder ein abwechslungsreiches Angebot an Ausstellern der Reisebranche, u.a. Qatar Airways, Westbahn, etc.

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Urteil: Unerreichbarer Reiseveranstalter muss Rückreisekosten ersetzen

Ein Ehepaar befand sich bei Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 auf einem Badeurlaub im ägyptischen Hurghada, als das österreichische Außenministerium darüber informierte, dass sie unverzüglich die Rückreise antreten sollen. Als der Reiseveranstalter auf zahlreiche Kontaktaufnahmeversuche der Reisenden nicht reagierte, traten sie auf eigene Faust die vorzeitige Rückreise an. Das Bezirksgericht Eisenstadt bestätigte jetzt den Ersatzanspruch von rund 1.800 Euro gegenüber dem Reiseveranstalter BigXtra Touristik GmbH. Das Urteil ist rechtskräftig. Ein Ehepaar hatte eine zweiwöchige Pauschalreise in Ägypten für Anfang März 2020 zu einem Gesamtpreis von rund 1.500 Euro gebucht. Infolge des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie spitzte sich die Lage vor Ort jedoch so zu, dass das österreichische Außenministerium die Reisenden aufforderte, unverzüglich ihre Rückreise anzutreten, da der Flughafen in Ägypten in den nächsten Tagen geschlossen werden würde. Für die Konsumenten war unklar, ob der ursprüngliche, für einen späteren Zeitpunkt geplante Rückflug stattfinden würde. Sämtliche Kontaktaufnahmeversuche mit dem Reiseveranstalter scheiterten. Deshalb sah sich das Paar dazu veranlasst, die Rückreise auf eigene Faust anzutreten. Flüge nach Österreich waren zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebucht. Es blieb ihnen nur noch ein Flug nach Zürich. Da mittlerweile aber auch sämtliche Zugverbindungen zwischen Österreich und der Schweiz eingestellt waren, nahmen sie einen Zug zur österreichischen Grenze und überquerten diese dann zu Fuß. Weiter nahmen sie ein Taxi nach Bregenz, wo sie die Nacht auf einer Polizeistation – der einzig beheizten Wartemöglichkeit – verbrachten, um dann am nächsten Morgen mit dem frühestmöglichen Zug nach Wien zu gelangen. Die Rückreisekosten beliefen sich insgesamt auf rund 1.300 Euro. „Diese Rückreise-Odyssee macht

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Kreditkarten: Commerzbank macht Inhabern der Tui-Card das Leben schwer

Die deutsche Commerzbank AG schreibt seit einigen Monaten zahlreiche Kunden auf verschiedenen Wegen an und bittet diese um Bestätigung bzw. Aktualisierung ihrer Daten. Wer dem nicht nachkommt, dem blüht die Kündigung seitens des Kreditinstituts. Betroffen sind auch Inhaber der Tui-Kreditkarten, die von der Commerzbank herausgegeben werden. Banken und Sparkassen müssen zahlreiche EU-weit gültige Auflagen und Vorschriften beachten. Zu diesen zählt auch, dass die Datensätze ihrer Kunden aktuell gehalten werden müssen. Daher kommt es immer wieder vor, dass Kreditinstitute mit ihren Klienten Kontakt aufnehmen und um Aktualisierung oder Bestätigung bitten. Die Vorgehensweise der Commerzbank, dass die Kündigung ausgesprochen wird, wenn nicht rechtzeitig reagiert wird, sorgt für Kritik. Viele Betroffene behaupten, dass sie nie ein Schreiben bekommen hätten oder falls dieses über das Onlinebanking zugestellt wurde, nicht wahrgenommen hätten. Zahlreiche Inhaber der Tui-Card – eine Kreditkarte, die von der Commerzbank AG im Rahmen einer Kooperation mit dem Reiseveranstalter herausgegeben wird – erhielten die Kündigung zugeschickt. Teilweise sollen die Karten sofort gesperrt worden sein. Der Umfang muss derartig weitgehend gewesen sein, so dass Tui einschritt und den Issuer der Kreditkarten um Aufklärung ersuchte. Nun lenkte die Commerzbank AG ein und will betroffenen Kunden die Tui-Cards weiterhin gewähren. Allerdings ist hierfür aktives Handeln der Karteninhaber notwendig. Diese müssen sich an [email protected] wenden und dortihr Anliegen vorbringen. Anschließend soll die Bank erneut um “Mithilfe bei regulatorischen Themen bitten”. Die Fragen müssen fristgerecht beantwortet werden. Dann will die Commerzbank die Kündigung zurückziehen und die Kreditkarte wieder zur normalen Verwendung freigeben. Die durchaus aggressive Vorgehensweise gegenüber Inhabern

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BGH: Fluglärm ist ein Grund für eine Reisepreisminderung

Bei Pauschalreisen kann nächtlicher Fluglärm rund um das Hotel zu einem Preisminderungsanspruch führen und zwar dann, wenn in den Unterlagen des Tour Operators kein expliziter Hinweis auf diesen Umstand enthalten ist, entschied der deutsche Bundesgerichtshof. In gegenständlichem Fall (Geschäftszahl: X ZR 97/20) klagte ein Urlauber, der eine Pauschalreise auf die Insel Kos gebucht hatte. Dieser machte den Umstand, dass in der Nacht Flugzeuge im Landeanflug auf den Airport über dem Hotel waren, als Reisemangel geltend. Er argumentierte unter anderem damit, dass er in seiner nächtlichen Ruhe gestört wurde. Der Reiseveranstalter lehnte den Anspruch ab, so dass der Fall vor Gericht landete. Die erste Instanz entschied zunächst zu Gunsten des Tour Operators, da die nächtlichen Störungen nicht konkret nachgewiesen werden konnten. Der Urlauber ging in Berufung und obsiegte. Das wollte aber der Reiseveranstalter nicht auf sich sitzen lassen und zog vor das Höchstgericht. Die Richter des deutschen Bundesgerichtshofs gaben nun dem Kläger recht, denn aus dem Reisekatalog hätte man nicht den Schluss ziehen können, dass sich die Unterkunft direkt in der Einflugschneise des Flughafens Kos befindet. Insbesondere die Angabe, dass die Entfernung zum Airport neun Kilometer beträgt und der Bodentransfer etwa eine halbe Stunde in Anspruch nimmt, würden nicht auf diesen Umstand hindeuten. Auch ist es nach Ansicht des BGH nicht Sache des Urlaubers, dass dieser beim Veranstalter und/oder Hotel nachfragen muss, ob sich das Haus in einer Einflugschneise befindet. Der Tour Operator hätte spätestens in den Reiseunterlagen explizit darauf hinweisen müssen. Die Entscheidung der Vorinstanz, dass der Reiseveranstalter wegen des

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Österreich: Tui verzeichnet große Griechenland-Nachfrage

Der Reisveranstalter Tui startet die Griechenland-Saison ab Wien-Schwechat am Samstag. Der Tour Operator wird im Sommer 2022 bis zu 117 wöchentliche Abflüge ab österreichischen Airports zu Zielen in Griechenland anbieten. Den Auftakt machen die Destinationen Heraklion und Kreta, die ab Samstag ab Wien angeboten werden. Ab 10. April 2022 geht es dann auch nach Rhodos. Insgesamt hat man ab Österreich 19 Griechenland-Ziele im Portfolio. Bereits im April startet das Sommerflugprogramm ab Wien nach Kreta, Rhodos, Mallorca, Antalya, Zypern, Apulien und Madeira. Ab dem Flughafen Salzburg geht es seit 7. April nach Mallorca und ab 9. April nach Olbia auf Sardinien. Zusätzliche Flugkapazitäten für die Osterferien ab Wien nach Hurghada, Gran Canaria und Teneriffa waren rasch komplett ausgebucht. „Wir sehen aktuell eine große Reiselust, auch die Buchungskurve zeigt deutlich nach oben“, freut sich Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich. Insbesondere die Klassiker rund ums Mittelmeer sind gefragt und verzeichnen Zuwächse, die sogar über dem Niveau von 2019 liegen. „In einigen Destinationen, vor allem in Griechenland, wird das Wunschhotel möglicherweise bald nicht mehr verfügbar sein“, gibt Math zu bedenken. „Wer jetzt bucht, sichert sich nicht nur die besten Plätze, sondern auch die attraktivsten Preise.“ Griechenland Top 10 Kreta Rhodos Kos Zakynthos Korfu Karpathos Santorin Thessaloniki Westpeloponnes Skiathos

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