Rumänien

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Rumänien

Ab März 2024: Bulgarien und Rumänien werden Air-Schengen-Mitglieder

Ab voraussichtlich März 2024 entfallen auf dem Luft- und Seeweg innerhalb der Schengen-Staaten die Grenzkontrollen zu Bulgarien und Rumänien. Zuvor hatte Österreich erheblichen Widerstand geleistet und den Schengen-Beitritt blockiert. Nun wurde ein Kompromiss gefunden. Dieser sieht vor, dass zunächst Air-Schengen in Kraft treten wird. Da bedeutet, dass ab voraussichtlich März 2024 die Grenzkontrollen auf dem Luft- und Seeweg entfallen werden. Allerdings wird auf dem Landweg weiterhin kontrolliert werden. Bislang sind die EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien keine Mitglieder des Abkommens von Schengen.

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Hisky Europe kündigt Bukarest-New York (JFK) an

Die Billigfluggesellschaft Hisky Europe plant ab 7. Juni 2024 viermal wöchentlich zwischen Bukarest und New York-JFK zu fliegen. Als Fluggerät sollen Widebodies des Typs Airbus A330-200 zum Einsatz kommen. Erst kürzlich hat das Unternehmen die erste Einheit übernommen. Sofern die angekündigte Verbindung tatsächlich aufgenommen wird, wären es auf dieser Route die ersten Nonstopflüge seit 20 Jahren. Hisky plante ursprünglich die Republik Moldau und Rumänien mit Hilfe eines in Dublin zu errichtenden Minihubs an die Langstrecke anzubinden. Diesen Plan hat man verworfen und sich stattdessen für Nonstopflüge mit Airbus A330-200 entschieden.

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Bergamo: Aeroitalia kündigt weitere Rumänien-Strecke an

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia versucht sich seit einiger Zeit auf den Verkehr zwischen Italien und Rumänien zu fokussieren. Ab Bergamo kündigt man die Aufnahme einer weiteren Route an.  Mit Wirksamkeit zum 31. März 2024 soll dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 Kurs auf Bacău genommen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man den rumänischen Subunternehmer Air Connect, der seit einiger Zeit mit ATR72-600 für Aeroitalia fliegt, übernommen hat. Zahlreiche Routen, die das italienische Unternehmen bedient, hatte zuvor die nicht mehr existierende Blue Air im Portfolio. Ganz zufällig dürfte das nicht sein, denn nach der Pleite des Billigfliegers haben viele Blue-Air-Manager zu Aeroitalia gewechselt. 

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Bukarest: Hisky Europe hat ersten A330 übernommen

Die rumänische Fluggesellschaft Hisky Europe hat ihren ersten Airbus A330 auf die Homebase Bukarest-Otopeni verlegt. Das Langstreckenflugzeug trägt die Registrierung YR-KID und wird von der Air Lease Corporation geleast. Es handelt sich um den ersten Widebody in der Flotte des Billigfliegers, der über Flugbetriebe in Rumänien und der Republik Moldau verfügt. Ursprünglich war angedacht, dass mit bereits bestehenden Airbus A31LR eine Art Mini-Hub in Dublin eingerichtet werden soll. Diesen Plan hat man verworfen und sich zur Einflottung von Airbus A330 entschieden. Ursprünglich wurde der nun für Hisky Europe fliegende Großraumjet im Jahr 2010 an die chinesische Sichuan Airlines übergeben. Der neue Betreiber erklärt unter anderem, dass die Kabine mit 209 Sitzplätzen in der Economy-Class ausgerüstet ist. 36 weitere finden sich in der Business-Klasse. „Die Kabine ist so konzipiert, dass der persönliche Freiraum maximiert wird, und bietet breitere Sitze und mehr Beinfreiheit. Die Passagiere der A330-200 kommen außerdem in den Genuss eines On-Board-Entertainment-Systems mit individuellen Bildschirmen, auf denen sie Inhalte aus einer breiten Palette von Filmen und Musik auswählen können“, so das rumänische Luftfahrtunternehmen. Firmenchef Iulian Scorpan erklärt dazu: „Wir nähern uns dem Ende eines äußerst produktiven Jahres für das HiSky-Team, mit Passagierrekorden, einer hohen Position an der Spitze der wichtigsten in Rumänien tätigen Unternehmen, drei neuen Flugzeugen in der Flotte und einer großen Anzahl von Zielen im Programm. Für das Jahr 2024 bieten die Großraumflugzeuge und die Genehmigung für Flüge in die USA noch interessantere Perspektiven, und wir freuen uns darauf, sie mit unseren Passagieren zu teilen“. https://twitter.com/airliners_net/status/173425317350486a8527

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Pegasus Air will EU-Ableger in Rumänien, Polen oder Tschechien gründen

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus beabsichtigt einen Ableger in der Europäischen Union zu gründen. Man erhofft sich so einen besseren Zugang zum Markt bekommen, denn bislang darf man als Non-EU-Carrier lediglich zwischen der Türkei und Zielen in der Europäischen Union fliegen.  Mit einem in der EU zertifizierten Ableger würde sich das ändern, denn selbst Inlandsflüge innerhalb von Mitgliedsstaaten wären dann kein Problem mehr. Bei Pegasus sieht man besonders im Bereich von Ferienflügen großes Wachstumspotential und daher will man den bestehenden Anbietern Konkurrenz machen. Dazu beabsichtigt man eine Tochter-Airline in einem EU-Staat zu gründen.  Noch hat man sich nicht entschieden, wo man das neue Unternehmen gründen wird, denn Pegasus tendiert nach Angaben der Firmenleitung zwischen Rumänien, Polen und Tschechien. Dies ist insofern bemerkenswert, weil sich in den letzten Jahren Litauen und Malta als besonders beliebte Orte für neue Tochtergesellschaften herauskristallisiert haben.   Bezüglich einem möglichen Zeitplan gibt man sich bei der türkischen Fluggesellschaft noch eher bedeckt. Bislang steht noch nicht fest in welchem EU-Staat die Gründung erfolgen soll. Für Rumänien würde laut lokalen Medienberichten sprechen, dass Pegasus bereits seit einigen Jahren Flugzeuge bei einem Anbieter und Bukarest warten lässt. So könne man auf bestehende Kooperationen aufbauen. 

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Ende einer Ära: Carpatair hat letzte Fokker 100 ausgeflottet

Die rumänische Fluggesellschaft Carpatair hat in den letzten Tage ihre letzten beiden Regionaljets des Typs Fokker 100 außer Dienst gestellt. Damit endet in Europa eine Ära, denn es handelte sich um die letzten ihrer Art in Europa, die im kommerziellen Flugdienst standen. Die Fokker 100 wird damit nicht komplett vom europäischen Himmel verschwinden, denn beispielsweise verfügen das französische Verkehrsministerium und die slowakische Regierung noch über insgesamt drei Exemplare. Diese werden aber nicht für reguläre Passagierflüge verwendet. Carpatair war der letzte Operator, der dieses Muster – beispielsweise – für ACMI- und Charterflüge eingesetzt hat. Die YR-FKB ist die letzte Einheit, die vom rumänischen Carrier außer Dienst gestellt wurde. Dieser Regionaljet wurde im Jahr 1991 an American Airlines ausgeliefert. Nach einem kurzen Gastspiel in Kanada ging diese Fokker 100 im August 2005 an Carpatair. Dort stand die Maschine bis zuletzt im Einsatz. Nun verabschiedete man die YR-FKB, die die Firmengeschichte des rumänischen Carriers maßgeblich mitgeprägt hat. Mittlerweile ist die Fokker 100, die einst das Rückgrat vieler Regionalflotten war und unter anderem von Austrian Airlines und KLM Cityhopper in größerer Stückzahl betrieben wurde, immer seltener anzutreffen. In Australien betreiben einige Regionalfluggesellschaften dieses Muster, jedoch ist bei allen schon die Ablöse fix. Ebenso ist die Fokker 100 noch in Afrika und im Iran im Einsatz. Auch in Deutschland und der Schweiz spielte dieses Muster eine durchaus große Rolle. Die Fluggesellschaft Helvetic Airways war über viele Jahre hinweg mit einer reinen Fokker-100-Flotte unterwegs. Unter anderem die ehemalige Contact Air hat einige Exemplare im Auftrag von

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Flyone Romania steigt ins Chartergeschäft ein

Die Fluggesellschaft Flyone Romania beabsichtigt im kommenden Jahr verstärkt im Segment Charterflüge unterwegs zu sein. Bislang war man hauptsächlich für die in der Republik Moldau ansässige Konzernschwester aktiv. In Kooperation mit mehreren lokalen Tour Operators will man ab Bukarest, Timisoara, Suceava, Craiova, Arad und Cluj Charterflüge zu typischen Urlaubszielen, darunter Teneriffa, Kos, Heraklion, Antalya, Hurghada, Burgas, Larnaka und Gran Canaria bedienen. In diesem Zusammenhang wird die Flotte um zwei Airbus A321 erweitert. Auch der Einsatz von Wetlease-Fluggerät wird zumindest nicht ausgeschlossen.

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Tarom kann staatlich garantierten Kredit nicht zurückzahlen

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom befindet sich offenbar in akuter Finanznot, denn das Unternehmen musste einräumen, dass man die am 17. Dezember 2023 fällige Rate zur Tilgung eines staatlich garantierten Kredits nicht leisten kann.  Das Darlehen wurde von der Banca Transilvania gewährt. Als Bürge fungiert der Staat, so dass anzunehmen ist, dass das Kreditinstitut bei Nichtbezahlung nach Mahnung diesen zur Kasse bitten wird. Es handelt sich nicht um den ersten Fall, bei dem eine rumänische Airline einen staatlich garantierten Kredit nicht mehr zurückbezahlen kann. Beispielsweise ist dies bei der bankrotten Blue Air ebenfalls geschehen. Mittlerweile wurde die ehemalige Billigfluggesellschaft zum Zweck der Verwertung verstaatlicht. Ein Comeback gilt als fast vollständig ausgeschlossen.  Tarom muss bis spätestens 17. Dezember 2023 eine Rate in der Höhe von 8,224 Millionen Rumänischen Lei (etwa 1.650.248 Euro) überweisen. Dazu ist man eigenen Angaben nach nicht in der Lage. Die Regierung denkt derzeit gar nicht daran den Staatscarrier fallen zu lassen, denn man ist davon überzeugt, dass es gelingt diesen ab 2025 profitabel betreiben zu können.  Aus Dokumenten des Verkehrsministeriums geht hervor, dass Tarom im bisherigen Jahresverlaufs die Raten samt Zinsen, die vierteljährlich fällig sein sollen, aus eigenen Mitteln bezahlen konnte. Nun überlegt die Regierung über eine Kapitalerhöhung zusätzliches Geld in Tarom einzuschießen. Allerdings soll es sich lediglich um eine „Umschichtung“ handeln, denn dem Flughafen Timisoara soll eine bereits bewilligte Förderung gestrichen werden. 

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Dan Air nimmt Flüge mit Zwischenstopps ab Bacau auf

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird sich – wie berichtet – aus Brasov zurückziehen. Zahlreiche Routen, darunter auch einige, die man bislang ab Bukarest angeboten hatte, verlegt man nach Bacau. Man plant auch drei Routen als so genannte Direktflüge zu bedienen.  Ab 13. November 2023 will Dan Air Direktflüge ab Bacau nach Nürnberg anbieten. Diese haben einen Zwischenstopp in Stuttgart. Von 14. November 2023 will man direkt nach Madrid fliegen, wobei es in Barcelona eine Zwischenlandung gibt. Brüssel soll ab 15. November 2023 mit Zwischenlandung in München bedient werden.  Im Gegensatz zu Nonstopflügen können Direktflüge eine beliebige Anzahl von Zwischenlandungen aufweisen. Maßgeblich ist, dass die Flugnummer gleich bleibt. Vielen Wenigfliegern ist dies nicht bewusst, denn fälschlicherweise nehmen viele an, dass ein Direktflug ein Flug ohne Zwischenlandung ist. Dem ist aber nicht so. 

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Aeroitalia hat Air Connect übernommen

Die Fluggesellschaft Aeroitalia hat ihren rumänischen Subunternehmer Air Connect fast vollständig aufgekauft. Laut Mitteilung besitzt man nun 93,6 Prozent am ATR72-Operator. Eigentlich wollte Air Connect ein Liniennetz auf eigene Rechnung aufziehen. Nach mehrmaligen Verzögerungen wurden ein paar wenige Routen aufgenommen, jedoch entwickelten diese sich nicht wirtschaftlich erfolgreich. Zunehmend hat sich das Geschäftsmodell in Richtung Wetlease-Dienstleistungen für Aeroitalia verschoben. Seit einiger Zeit fliegen die beiden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 fast ausschließlich im Auftrag von Aeroitalia. Unternehmensangaben nach soll die Flotte demnächst um zwei weitere Einheiten aufgestockt werden. Der Umstand, dass nun das italienische Luftfahrtunternehmen Mehrheitseigentümer von Air Connect wurde, kommt nicht wirklich überraschend. Bereits im Sommer 2023 wurde bekannt, dass man beabsichtigt den Subunternehmer aufzukaufen. Unter den Air-Connect-Gesellschaftern gab und gibt es einige Streitigkeiten. Beispielsweise hat ein Teilhaber einen Insolvenzantrag gegen den Regio-Carrier gestellt. Das zuständige Gericht hat darüber noch nicht entschieden. In welche Richtung sich Air Connect unter dem Dach der Aeroitalia entwickeln wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Sowohl eine Art „Regio-Abteilung“, also der Betrieb von Turboprops, als auch eine Expansion mit Hilfe von Mittelstreckenjets sind vorstellbar. Einer der Hauptbeweggründe für die Übernahme dürfte aber simpel sein: Die Lohnkosten in Rumänien sind niedriger als in Italien. Hinsichtlich der Entwicklung des Streckennetzes ist schon länger zu beobachten, dass Aeroitalia versucht einen Schwerpunkt im Italien-Rumänien-Verkehr zu setzen.

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