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Ryanair droht mit Klage gegen Air-Europa-Staatshilfe

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Air-Europa-Mutter Globalia in Spanien um eine Staatshilfe in der Höhe von 400 Millionen Euro angesucht hat. Die Reaktion von Ryanair hat nicht lange auf sich warten lassen: Der Mitbewerber hält diese für illegal und kündigt im Falle einer Gewährung rechtliche Schritte an. Der irische Billigflieger meldete sich bei nahezu jeder Staatshilfe in ganz Europa zu Wort und kündigte jeweils rechtliche Schritte an. So auch in den Fällen Austrian Airlines und Lufthansa. Das Unternehmen drohte jeweils mit einer Wettbewerbsbeschwerde bei der Europäischen Kommission und Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof. Ryanair nahm jedoch selbst im Vereinigten Königreich ein staatlich besichertes Darlehen in Anspruch.

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Boeing hat für 62 737-Max gar keine Kunden

Für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing sind mit dem Debakel rund um die 737-Max und die Corona-Pandemie gleich zwei „Worst-Case-Szenarien“ zusammengekommen. Neubestellungen für dieses Muster konnte man nur vereinzelt an Land ziehen. Die IAG verkündete im Vorjahr auf der Paris Air Show zwar eine Großbestellung, doch die unterzeichnete Absichtserklärung wurde bis dato nicht in eine fixe Order umgewandelt. Boeing kassierte salopp gesagt viele Stornos und zwar 564 Stück, wie das Portal Aviation Week berichtet. Bereits vor der Corona-Pandemie nahmen einige Airliners, aber auch Lessoren Abstand von der 737-Max-Reihe. Die nunmehrige Krise führte dazu, dass noch mehr Kunden mit Boeing über den Ausstieg aus den Kaufverträgen verhandelt haben. Aviation Week schreibt auch, dass der U.S.-amerikanische Hersteller 62 Exemplare auf dem Hof stehen hat, für die überhaupt kein Käufer in Sicht ist. Produziert wurden diese quasi „auf Lager“. Es gibt aus er Sicht von Boeing aber auch Licht am Ende des Tunnels. Sowohl die FAA als auch die EASA deuteten unmissverständlich an, dass eine Wiederzulassung noch in diesem Jahr erfolgen könnte. Der Hersteller kann – nach Modifikationen – ausliefern, doch genau das könnte vielen Kunden aufgrund der Coronakrise so ganz und gar ungelegen kommen, so dass damit zu rechnen ist, dass Airlines und Lessoren über neuerliche Verschiebungen der Übergaben verhandeln könnten. Immer dann, wenn es bei Boeing mies läuft, ist ein Mann zu Stelle: Michael O’Leary, der seinen Haus- und Hoflieferanten mit einer 737-Großbestellung beglückt. So schreibt „Irish Independent“ ohne Nennung näherer Quellen, dass Ryanair mit Boeing über die Bestellung von 150 bis

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Ryanair: Weniger Flüge am Flughafen Hahn

Schlechte Nachrichten für den Flughafen Hahn: Billig-Flieger Ryanair streicht sein ohnehin schon mageres Flugangebot am ehemaligen Militärstandort weiter zusammen. Wie am Donnerstag aus der Ryanair-Buchungsseite im Internet hervorging, kürzt die irische Airline im kommenden Winter ihr Angebot. Sei das Unternehmen im vergangenen Winter noch zu 17 Flugzielen von dem Airport aus gestartet, sind es nun nur noch zehn Verbindungen – vier davon mit zwei Flügen und sechs mit lediglich einem Flug pro Woche. Generell herrsche im Terminal ungewohnte Stille, wie t-online.de berichtet. Denn aktuell würden nur noch zwei Passagier-Airlines den Flughafen anfliegen: Ryanair und Wizzair.

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September: Starker Rückgang bei Ryanair

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verzeichnete im September 2020 einen deutlichen Passagierrückgang. Bis inklusive August 2020 war ein Aufwärtstrend erkennbar, doch nun beförderte man um fast zwei Millionen weniger Reisende. Der Konzern reagierte bereits und dünnte das Angebot für Oktober 2020 und die nachfolgenden Monate stark aus. Aus nachstehender Grafik wird auch ersichtlich, dass die Ryanair Group ab Juni 2020 zunächst zulegen konnte. Selbstverständlich befand man sich aufgrund der Corona-Pandemie meilenweit von den Rekordzahlen des Vorjahres entfernt. Doch es gelang offensichtlich nicht den Schwung aus dem August in den September mitzunehmen. Ganz im Gegenteil: Ein deutlicher Knick ist erkennbar und die Aussichten für Oktober 2020 sind noch schlechter. Die Auslastung hingegen entwickelte sich laut offizieller Erklärung von Ryanair positiv und konnte auf 88 Prozent gesteigert werden. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass im September 2020 kurzfristige Anpassungen im Flugplan vorgenommen wurden und die irische Billigfluggesellschaft inklusive ihrer Töchter weniger Flüge durchgeführt hat. Für die Kalendermonate April, Mai und Juni macht die Firmengruppe keinerlei Angaben zur Auslastung. Möglicherweise war diese – wie bei anderen Carriern auch – sehr schwach.

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BH Murtal bittet um Mithilfe: Ryanair flog Corona-Fall ein

Die Bezirkshauptmannschaft Murtal bittet die österreichische Bevölkerung um Mithilfe. Am 29. September 2020 reiste eine positiv auf das Coronavirus getestete Person mit Ryanair-Flug FR 7337 auf Platz 27B von Sevilla nach Wien. Anschließend fuhr der Reisende vom Flughafen Schwechat zum Wiener Hauptbahnhof und nutzte dabei einen Railjet. Die Weiterfahrt erfolgte um ca. 18 Uhr 00 mit einem Zug der ÖBB, der um 21 Uhr 00 in Judenburg angekommen ist. Es gab keinen zugewiesenen Sitzplatz. Die Bezirkshauptmannschaft Murtal bittet Personen, die sich an Bord des Ryanair-Flugs und/oder in den beiden Zügen der Österreichischen Bundesbahnen aufgehalten haben, ihren Gesundheitszustand selbst zu überwachen und freiwillig soziale Kontakte und Menschenansammlungen bis inklusive 9. Oktober 2020 zu meiden. Weiters ersucht die BH Murtal, dass bei Symptomen das örtlich zuständige Gesundheitsamt und die Hotline 1450 kontaktiert werden. In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Kontaktpersonen mit Wohnsitz Wien die Möglichkeit haben sich vor dem Ernst-Happel-Stadion und auf der Donauinsel kostenfrei testen zu lassen.

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Neu ab Weeze: Oradea

Der deutsche Regionalflughafen Weeze musste zuletzt um die Präsenz seines größten Kunden zittern, doch nun kündigt Ryanair eine neue Strecke an. Ab Dezember 2020 wird der Lowcoster zwei wöchentliche Umläufe nach Oradea in Rumänien anbieten. „Wir freuen uns über die neue Ryanair-Winterroute: Oradea, die westrumänische Großstadt direkt an der Grenze zu Ungarn ist ein weiteres gefragtes Flugziel für Urlauber und Geschäftsreisende“, erklärt Holger Terhorst, Marketingleiter am Flughafen Weeze. „Ryanair freut sich, ab Dezember 2020 eine neue Strecke von Weeze nach Oradea (Rumänien) aufzunehmen, die im Rahmen unserer Weeze-Flugpläne für Winter 2020 und Sommer 2021 zweimal wöchentlich bedient wird. Kunden können ab sofort Flüge nach Oradea bis Oktober 2021 buchen“, so Jason Mc Guinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Malpensa: Apotheke hält einsam die Stellung im Terminal 2

Die Lombardei wurde von der ersten Welle der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Nicht nur der Verkehr an den Flughäfen Linate, Malpensa und Bergamo kam weitgehend zum Erliegen, sondern auch das öffentliche Leben. Nur langsam zieht die Nachfrage wieder an und das obwohl Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizzair Tickets um 7,99 Euro und weniger verramschen. Im Großraum Mailand sind insgesamt drei größere Verkehrsflughäfen für den Löwenanteil des Flugverkehrs in der Lombardei relevant. Der Flughafen Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand und ist aufgrund der kurzen Wege ins Zentrum bei Geschäftsreisenden besonders beliebt. Platzhirsch ist hier wenig überraschend Alitalia, denn nebst zahlreichen Europa-Strecken wird ein dichtes Inlandsnetz unterhalten. Langstreckenverbindungen gibt es ab Linate keine, denn der Airport ist aufgrund der Infrastruktur hierfür nicht wirklich geeignet. Das Streckennetz ab Linate ist weitgehend wiederhergestellt, wird jedoch in stark reduziertem Umfang bedient. Wenig überraschend liegt der Löwenanteil des Angebots im Inland, denn die Frequenzen der internationalen Flüge sind vergleichsweise noch gering, aber vorhanden. Auch Easyjet, Platzhirsch in Malpensa, fliegt wieder nach Linate. Einsame, aber geöffnete Apotheke in Mailand-Malpensa 2 Mailand-Malpensa ist der Großflughafen der Region und verfügt über zwei Terminals, die mit einer Eisenbahnlinie und Shuttlebussen miteinander verbunden sind. Als Drehkreuz konnte sich dieser Airport nie etablieren, denn viele Airlines sind darauf bedacht ihre Kurzstreckenflüge ab Linate anbieten zu können. Das hat seinen Grund: Malpensa befindet sich nicht gerade nahe der Metropole Mailand und insbesondere für Geschäftsreisende, die oftmals im doppelten Tagesrand unterwegs sind, ist Linate viel attraktiver. Dementsprechend war auch schon „vor

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„Gut’s Nächtle“ für Lauda-Basis Stuttgart

Die Ryanair-Flugnummer FR 3310 hat für die Stuttgarter Lauda-Crews eine besondere Bedeutung, denn das war’s dann. Schluss, Aus und vorbei. Der letzte kommerzielle Linienflug, der mit einem Lauda-Airbus A320 durchgeführt wurde, hob um 16 Uhr 20 in Richtung Malaga, also ins –nach der Definition des Robert-Koch-Instituts – Risikogebiet. Die Kündigung haben bereits alle im Sommer bekommen, jedoch neue Jobs hat so gut wie niemand. Video-Impressionen vom letzten kommerziellen Lauda-Start der Basis Stuttgart:Sollte das Video nicht angezeigt werden, so kann es auch unter diesem Link abgerufen werden. Die meisten Stuttgarter Lauda-Piloten und –Flugbegleiter werden nun Kunden des deutschen Arbeitsamts und die Aussichten auf einen neuen fliegenden Arbeitsplatz sind angesichts der Corona-Pandemie und der momentan miesen Marktlage denkbar schlecht. Entsprechend tief sitzen Wut, Enttäuschung und durchaus auch Hass, wenn zwei Namen fallen: Ryanair und Michael O’Leary. Der irische Lowcoster war bereits vor der Übernahme der Laudamotion am Flughafen Stuttgart tätig, doch glücklich wurde man nie. Der schwäbische Markt hielt nicht viel von Ryanair, von der man ja so viel schlechtes in der Zeitung liest und dementsprechend war die Performance nicht sonderlich berauschend. Da kam der Name des zwischenzeitlich verstorbenen Mannes mit der roten Kappe gerade recht, denn Niki Lauda hatte in Deutschland – wohl bedingt durch seine RTL-Auftritte – einen ausgezeichneten Ruf. Dementsprechend schnell handelten die Iren und zogen die Marke Ryanair aus Stuttgart zurück und pushten dort das Lauda-Brand. Man pflasterte am Airport gefühlt jede verfügbare Werbefläche voll und leistete sich mit dem Terminal 1-West sogar einen exklusiv genutzten Check-In-Bereich. Dass

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IAG: Vueling heizt den Wettbewerb in Frankreich an

Mitten in der Coronakrise verschärft sich der Konkurrenzkampf im französischen Inlandsmarkt. Eigentlich wollte die französische Regierung die Anzahl der Domestic-Flights zu Gunsten von Eisenbahnverbindungen stark minimieren. Mit dem Markteintritt von Vueling im französischen Inlandsverkehr tritt zumindest temporär das Gegenteil ein. Zwar ist das Angebot, das die IAG-Tochter ab Paris-Orly anbieten wird, zunächst noch äußerst überschaubar, doch sendet man ein äußerst klares Signal an den Mitbewerber Air France-KLM und den Billigableger Transavia France. Ab 16. Oktober 2020 wird Vueling jeweils an Freitagen und Sonntagen die Ziele Marseilles, Brest Guipavas und Montpellier bedienen. Aufgrund der Flugzeiten ist durchaus ableitbar, dass ganz gezielt Privatkunden bzw. Pendler angesprochen werden sollen. Das kann man als kleine Kampfansage an Air France-KLM interpretieren. Aufgrund des Umstands, dass Vueling zahlreiche Slots in Orly hält, ist je nach Marktentwicklung ein jederzeitiger Ausbau möglich und auch angekündigt. In Paris-Orly ist Vueling kein Newcomer, sondern es handelt sich um die drittgrößte Basis im Netz der IAG-Tochter. Bislang beschränkte man sich allerdings auf internationale Ziele. Das ändert sich nun, denn immerhin will man auch die Slots der gescheiterten Konzernschwester Level (OpenSkies) sichern. Wenig überraschend: Transavia France wird ab 3. November 2020 ebenfalls Inlandsflüge ab Orly anbieten. Auch ab Nantes tritt der Air France-Ableger ins Inlandsgeschäft ein. Neben dem Platzhirsch sind auch die Billigflieger Volotea, Easyjet und Ryanair innerhalb von Frankreich tätig. Es bahnt sich also eine Verschärfung des Konkurrenzkampfes an und das obwohl die französische Regierung eigentlich Inlandsflüge sprichwörtlich abdrehen wollte.

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Ryanair kündigt Basis in Beauvais an

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird auf dem Flughafen Paris-Beauvais eine Basis errichten. Zunächst werden zwei Boeing 737-800 stationiert. Die Inbetriebnahme soll am 3. Dezember 2020 erfolgen. Zuletzt eröffnete die Ryanair Group in Paphos und Manchester neue Stützpunkte. In Stuttgart und Düsseldorf macht man allerdings alles dicht und kündigte den Lauda-Mitarbeitern. Beauvais befindet sich deutlich weiter als Charles de Gaulle und Orly vom Stadtzentrum entfernt. Der Airport wird fast ausschließlich von Wizzair und Ryanair genutzt. Die ersten Linienflüge wurden im Jahr 1997 vom irischen Billigflieger durchgeführt. Der Flughafen Beauvais steht immer wieder in der Kritik, denn der Fernbusverkehr nach Paris ist mit einer langen Reisezeit, die sich aufgrund der Verkehrslage verlängern kann, verbunden. Die Ryanair Group unterhält künftig inklusive Beauvais vier Stützpunkte in Frankreich. Während Mitbewerber Wizzair seit dem Start der Corona-Pandemie die Eröffnung zahlreicher neuer Bases ankündigte und teilweise auch bereits durchführte, gab es bei Ryanair mehrere Schließungen. Unter anderem werden die Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart geschlossen. Beauvais ist die erste Neueröffnung seit Beginn der Corona-Pandemie.

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