Ryanair

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Memmingen: Ryanair setzt viele Strecken aus

Rückschlag für den Flughafen Memmingen: Ryanair wird die für den bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 angekündigten Strecken nach Gymri (Armenien) und Lappeenranta (Finnland) vorerst nicht aufnehmen. Neuer Termin: Sommerflugplan 2021. Auch sonst dünnt der irische Lowcoster am Allgäu-Airport aufgrund der schwachen Nachfrage, unter der momentan die gesamte Branche leidet, stark aus. Laut Mitteilung des Flughafens Memmingen pausieren folgende Routen bis auf weiteres: Dublin, Tel Aviv, Amman, Faro, Marrakesch sowie Kutaissi, Banja Luka, Lviv und Ohrid.

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Lauda ist raus aus Düsseldorf, 150 Menschen arbeitslos

Am 19. Oktober 2020 führte die Düsseldorfer Basis den letzten Lauda-Flug durch. Den rund 150 Beschäftigten, die bereits vor einigen Wochen ihre „blauen Briefe“ bekommen haben, droht nun akut die Arbeitslosigkeit. Die Mehrheit der Düsseldorfer „Laudas“ stimmt den „neuen Konditionen“, die von der Geschäftsführung durchgesetzt werden sollten zu und damit wurde zunächst intern kommuniziert, dass diese Basis – im Gegensatz zu Stuttgart – gerettet ist. Doch es dauerte nicht lange, da überlegte es sich Ryanair anders und die Schließung der größten Lauda-Station in Deutschland wurde fixiert. Allen Mitarbeitern wurde dann die Kündigung zugeschickt, wobei viele gegen diese vor dem lokal zuständigen Arbeitsgericht vorgehen. Dem Vernehmen nach sind exorbitant viele Kündigungsschutzklagen von gekündigten Beschäftigten der Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart gerichtsanhängig. Ein Kapitän, der nach 40 unfallfreien Dienstjahren seinen letzten Flug vor dem Ruhestand für Lauda absolvierte, kritisierte vor wenigen Tagen in seiner „Abschiedsdurchsage“ den Konzern. Er sagte unter anderem, dass „die Firma“ ihre Mitarbeiter „zum Teil menschenverachtend behandeln“ würde. Die Ansage kann unter diesem Link im O-Ton angehört werden. Ein durchaus ungewöhnliches Detail: Nachdem die Schließung der Base in Baden-Württemberg offiziell war und das Personal die Kündigungsschreiben bereits in den Händen hielt, wandte sich der Laudamotion-Nachfolger Lauda Europe an Stuttgarter Flugbegleiter. Diesen wurde ein neuer Job in Düsseldorf angeboten und explizit darauf verwiesen, dass jene Löhne gelten, denen man für Stuttgart zugestimmt hätte. In vielen Fällen wurde genau dieses Einverständnis niemals erteilt. Doch aus dem „Ersatzjob“ in NRW wurde ohnehin nichts, denn nur wenige Tage später verkündete Lauda auch die Schließung

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Ryanair drängt Basis Wien in unbezahlte Urlaube

Den Beschäftigten der Ryanair-Basis Wien steht ein mitunter frostiger Winter bevor, denn der irische Billigflieger drängt das in Österreich stationierte Boeing-737-Personal in unbezahlte Urlaube. Im Anschluss könnte vielen anstatt dem Vollzeitjob eine Teilzeitbeschäftigung blühen. Ryanair hat derzeit drei Maschinen des Typs Boeing 737-800 am Flughafen Wien gebased und kürzte nach Beginn der Corona-Pandemie die Gehälter um bis zu 20 Prozent. Ähnlich wie bei der Konzernschwester Lauda gab es nur ein kurzes Zeitfenster, in dem per E-Mail die Zustimmung erteilt werden musste. Die meisten in Österreich stationierten Ryanair-Piloten und -Flugbegleiter sind über die Leiharbeitsfirmen Workforce und Crewlink beschäftigt. Letztere stellt auch Personal für für Lauda. Ryanair verstand es seit er Eröffnung der Boeing 737-Basis in Wien mit dieser Druck auf die A320-fliegende Schwester Lauda auszuüben. Immer wieder rieb man den Beschäftigten unter die Nase, dass die Boeing 737-800 nicht nur mehr Sitzplätze hat, sondern Ryanair günstiger und effizienter produzieren könnte. Wieder und wieder drohte die Lauda-Geschäftsführung damit, dass wenn die gewünschten Einsparungen beim Personal nicht erzielt werden, dass dann Ryanair selbst übernimmt und alle Lauda-Jobs gehen verloren. Der Umstand, dass Ryanair nun die drei eigenen in Wien stationierten Boeing 737-800 für rund zwei Monate aus der Planung nimmt, das Personal in diesem Zeitraum auf unbezahlte Urlaube schicken will und beabsichtigt dieses anschließend zunächst in Teilzeit zu beschäftigen, kommt ein wenig überraschend. Die Wiener Lauda-Europe-Belegschaft rechnete damit, dass die Ryanair-Base fliegen wird, jedoch bei der Konzernschwester eingespart wird. Hierzu ist allerdings auch zu erwähnen, dass Lauda-Chef David O’Brien den österreichischen Flugbegleitern in

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Ryanair flog Frau nach Kiew-Borispil statt Valencia

Eigentlich wollte eine 30-jährige Frau von London-Stansted nach Valencia fliegen, um dort ihren Freund zu besuchen. Aufgrund einer Verkettung ungünstiger Umstände stieg sie aber unbemerkt ins falsche Ryanair-Flugzeug und kam in Kiew-Borispil an. Dort fühlte sie sich vom Billigflieger so richtig im Stich gelassen, denn auf diesem Flughafen unterhält Ryanair keinen Serviceschalter, an den sie sich mit ihrem Anliegen hätte wenden können. Gegenüber dem britischen Daily Star erklärte die Dame, dass sie vermutlich die Gates miteinander verwechselt hatte. Ihr Flug wäre am Flugsteig 44 abgeflogen, versehentlich stieg sie jedoch am Gate 54 – eben nach Borispil – ein. Bei der Bordkartenkontrolle wäre nach Angaben der Frau nichts aufgefallen, da nach dem Scannen keine Fehlermeldung angezeigt wurde. An Bord wurde die Dame eigenen Angaben nach misstrauisch und fragte wiederholt die Besatzung wann denn die Maschine in Valencia ankommen würde. Als Auskunft wurde ihr lediglich gegeben, dass die Flugzeit etwa zwei Stunden und 15 Minuten betragen wird. Nach der Landung bemerkte die Dame, dass sie nicht in Spanien, sondern in der Ukraine gelandet ist. Eigenen Angaben nach will sie das unter anderem an den Polizeiuniformen und dem Umstand, dass kyrillische Schriftzeichen sichtbar waren, erkannt haben. Die Einreise erfolgte jedoch problemlos, denn lediglich ein Stempel wurde im Reisepass angebracht und die Exekutive interessierte sich nicht weiter für die Frau. Das Bodenpersonal des Flughafens Borispil war jedoch verwundert wie es sein kann, dass die Dame mit einer Valencia-Bordkarte auf dem größten Airport der Ukraine “gestrandet” ist. Nachdem sie selbst mit Ryanair nicht weitergekommen ist,

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Stichprobe: So mies läuft es bei den Airlines in Wien

Im kommerziellen Linienverkehr läuft es derzeit nicht schlecht, sondern sprichwörtlich hundsmiserabel: Die stichprobenartig erhobene Auslastung der Flüge am Flughafen Wien vom Wochenende zeigt deutlich, dass selbst Kampfreisangebote im einstelligen Eurobereich die Nachfrage nicht ankurbeln können. Nicht nur Austrian Airlines, sondern auch Billig-Konkurrenten wie Wizzair, Ryanair/Lauda, Easyjet und bleiben sprichwörtlich auf ihren Flugscheinen sitzen. Eingehend stellt sich natürlich sofort die berechtigte Frage: Wie lange können und wollen sich die am Flughafen Wien tätigen Anbieter den miserablen Absatz und damit desaströse Einnahmen noch leisten? Ryanair und ihre Tochter Lauda hatten am Wochenende im durchschnittlich 30 bis 40 Passagiere pro Flug an Bord. Der von Lauda verwendete Maschinentyp Airbus A320 verfügt über 180 Sitze, so dass sich ein Ladefaktor 16,67-22,22 Prozent ergibt. Anders ausgedrückt: Gerundete 80 Prozent der Sitze in den Lauda-Maschinen waren leer. Bei jenen Flügen, die mit Boeing 737 von Ryanair, Buzz oder Malta Air bedient wurden, sieht der Ladefaktor noch schlechter aus, da das Muster mit 189 Plätzen bestuhlt ist. So ergibt sich auf der Boeing 738-800 eine durchschnittliche Auslastung von 15,87-21,16 Prozent. Am Sonntag stellte der Kurs FR7361 (Bergamo-Wien) mit etwa 60 Passagieren (zirka 31,75 Prozent Auslastung) eine positive Ausnahme dar. Der Wien-Flugplan wurde erst vor wenigen Tagen drastisch gekürzt. Bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Swiss waren sogar noch weniger Passagiere an Bord. Im Schnitt waren es pro Flug etwa 20 Passagiere. Exemplarisch wird die prozentuale Auslastung für einen mit 144 Sitzen bestuhlten A319 dargestellt: 13,89 Prozent. Anders Ausgedrückt: Über 86 Prozent der Sitzplätze waren leer. Eurowings hat derzeit

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Eilat: Delfine hautnah und natürlich erleben

Vielen ist nicht sofort bewusst, dass der kleine Staat Israel Zugang zu zwei Meeren hat und zwar zum Mittelmeer, an dem sich beispielsweise die Metropole Tel Aviv befindet und zum Roten Meer, an dem sich Eilat befindet. Der südlichste Zipfel Israels ist ein äußerst interessanter Ort, der im direkten Vergleich mit der hochpreisigen Stadt Tel Aviv für israelische Verhältnisse sogar günstig ist. Dahinter steckt, dass das Gebiet rund um die Stadt Eilat eine Sondersteuerzone ist. Es gibt keine Mehrwertsteuer, um den Tourismus zu fördern. Das hat zur Folge, dass die die Region auch innerhalb des Landes ein beliebtes Urlaubs- und Einkaufsziel ist. Die Ersparnisse gegenüber einer Shoppingtour in Tel Aviv sind zum Teil exorbitant hoch. Israel ist kein Land, in dem alles superbillig ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Preisniveau in diesem kleinen Staat ist hoch. In Eilat ist es wohl landesweit am günstigsten. Die Stadt am Roten Meer ist keineswegs traditionell, sondern äußerst stark vom Tourismus geprägt. In der Altstadt gibt es zwar einige ältere Gebäude, doch dominieren eher Hotels, Restaurants und an Touristen gerichtete Geschäfte das Stadtbild. Das gilt ganz besonders für die Uferpromenade, wo Hotels, Shops, Restaurants und Einkaufszentren dicht an dicht gebaut sind. Wesentlich gemütlicher geht es außerhalb der Stadt Eilat zu, wo beispielsweise mit dem Dolphin Reef ein einzigartiger Ort auf Besucher wartet. Mit dem Bus kommt man überall günstig hin Das öffentliche Busnetz ist nicht nur äußerst gut ausgebaut, sondern verkehrt im Gegensatz zu Tel Aviv auch am Sabbat. Reisende müssen sich

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Flugstreichungen: Ryanair schränkt kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten stark ein

Die Ryanair Group, der auch der in Wien tätige Ableger Lauda angehört, veränderte ihre Umbuchungsmöglichkeiten, die im Falle einer Flugstreichung angeboten werden, stark zu Ungunsten der Kunden. Bislang gewährte der Konzern im Falle von Annullierungen kostenfreie Umbuchungen und zwar im gesamten Streckennetz und der neue Abflug musste innerhalb einer 90-tägigen Frist ab ursprünglichen Termin stattfinden.  Das ist nun anders und angesichts der Corona-Pandemie und dem Umstand, dass Ryanair erst diese Woche im großen Stil Flüge gestrichen hat und das Winter-Angebot enorm ausgedünnt hat, auch nicht kundenfreundlich. Ryanair gestattet nun nur mehr die Umbuchung innerhalb von 14 Tagen rund um den ursprünglichen Abflugtermin. Gerade für Passagiere, die aufgrund von Reisewarnungen ihre Flüge nicht absagen, sondern nur verschieben wollen, keine praktikable Lösung. Alternativ wird Passagieren eine Erstattung angeboten, jedoch hält man dem Vernehmen nach die gesetzliche Frist von sieben Tagen noch nicht ausnahmslos ein. Fluggäste haben dann, wenn die Stornierung innerhalb von 14 Tagen vor Abflug erfolgt, den Anspruch auf eine Entschädigung nach der Fluggastrechteverordnung. Erfolgt diese außerhalb dieser Frist, so besteht der Beförderungsanspruch weiterhin. Wer mit den Umbuchungsmöglichkeiten, die Ryanair anbietet, nichts anfangen kann, kann auch auf eine alternative Beförderung – auch mit einer anderen Fluggesellschaft – pochen. Der Kundenservice zeigt sich hier allerdings alles andere als kooperativ und versucht derartige Anfragen mit durchaus haarsträubenden Begründungen abzuwimmeln. Betroffene sollten hartnäckig bleiben und gegebenenfalls auch die Unterstützung eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen, denn der Konzern kommt in vielen Fällen nur unter großem Druck seinen Verpflichtungen aus der EU-VO 261/2004, insbesondere dann wenn

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Buzz bietet Teilzeit an und fliegt nur noch am Wochenende

Die polnische Ryanair-Tochter Buzz informierte am Freitag ihre Piloten darüber, dass es aufgrund der schwachen Nachfrage, die der Corona-Pandemie geschuldet ist, zu weiteren Kürzungen im Winterflugplan kommen wird. Die Basis Krakau wird daher hinsichtlich der Flugzeuge und der Destinationen reduziert. Angedacht ist laut einem Aviation Direct vorliegenden Rundschreiben, dass vorläufig nur noch an Wochenenden geflogen werden könnte. Ein ähnliches Vorgehen wählte die Konzernschwester Lauda in Düsseldorf und Stuttgart, wobei beide Bases geschlossen bereits vor dem Winterflugplan geschlossen wurden und das Personal die Kündigung erhielt. Bei Buzz will man jedoch noch nicht von der Schließung der polnischen Stationen sowie Prag und Warschau sprechen, jedoch will die Geschäftsleitung streckennetzweit Teilzeitmodelle anbieten. Diese richten sich in erster Linie an Piloten. Gänzlich überraschend kommen die Kürzungen und Einsparungen bei Buzz allerdings nicht, denn die Ryanair Group teilte am Donnerstag mit, dass streckennetzweit die Kapazität zurückgefahren wird. Zusätzlich zu Düsseldorf und Stuttgart (Lauda) sollen weitere Bases, offiziell temporär, geschlossen werden. Bei allen Konzernairliners wird die Kapazität spürbar reduziert, was letztlich auch zum Abbau von Personal führen könnte. Diese versucht Buzz nun durch Teilzeitmodelle soweit wie möglich abzufedern. Die überweigende Mehrheit des fliegenden Personals der polnischen Ryanair-Tochter ist über die Leiharbeitsfirma Warsaw Aviation beschäftigt. Buzz übt im vorliegenden Rundschreiben auch heftige Kritik an den Regierungen und der Europäischen Union. Vorgeworfen wird, dass das Missmanagement dazu führe, dass alle Fluggesellschaften zur Kürzung ihrer Angebote gezwungen sind. Der polnische Billigflieger werde versuchen so viele Strecken und Frequenzen wie möglich anzubieten, jedoch muss der Flugplan mangels Nachfrage drastisch gekürzt

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Bratislava: Wizzair und Ryanair nur noch mit Minimalpräsenz

Auch am slowakischen Hauptstadtflughafen Bratislava haben die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair ihre jeweiligen Winterflugpläne drastisch gekürzt. Die beiden Carrier sind die Hauptkunden des Airports, der damit in der kalten Jahreszeit deutlich weniger Flugverkehr haben wird. Wie berichtet zog sich Wizzair temporär aus Salzburg zurück und setzte in Wien den Rotstift an, so dass die Präsenz in Österreich im Winterflugplan 2020/21 erheblich reduziert ausfällt. Die Ryanair Group strich in Wien abermals, so dass die Tochtergesellschaft Lauda deutlich weniger Flugaufträge hat, denn alle Flüge werden unter dem Code der Ryanair DAC im so genannten Wetlease durchgeführt. Ab Bratislava wird Ryanair im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 noch noch drei Ziele ansteuern: Dublin, London-Stansted und Manchester. Alle anderen Ziele wurden gestrichen bzw. in eine “Corona-Winterpause” geschickt. Der irische Lowcoster ist der mit großem Abstand größte Kunde des slowakischen Hauptstadtflughafens. Vor Ort wird eine Basis unterhalten und mehrere Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 sind stationiert. Welche Auswirkungen der Kahlschlag auf das lokale Personal haben wird, ist noch völlig unklar. Ryanair deutete in einer Medienmitteilung an, dass streckennetzweit Jobs abgebaut werden sollen. Der Mitbewerber Wizzair bedient lediglich die Destination London-Luton durchgehend. Alle anderen Strecken pausieren bereits und sind für Dezember 2020 zur Wiederaufnahme angekündigt, wobei aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen der Slowakei über dem einen oder anderen Ziel große Fragezeichen stehen. Die Destination Kiew-Schuljany wird temporär eingestellt und ist für den 6. Dezember 2020 zur möglichen Wiederaufnahme angekündigt. Die ungarische Wizzair wird daher zumindest rund sechs Wochen in Bratislava überhaupt nicht präsent sein, denn London-Luton wird von

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Winterflugplan: Deutlich weniger Arbeit für Lauda-Basis Wien

Am Donnerstag kündigte die Ryanair Group an, dass das Angebot streckennetzweit erneut zurückgefahren wird. Davon ist auch die Wiener Basis der Tochtergesellschaft Lauda betroffen. Im Winterflugplan 2020/21 sind mit Mailand-Malpensa und London-Stansted nur noch zwei Ziele, die täglich bedient werden, geplant. Auf allen anderen Strecken kommt es zu drastischen Kürzungen. Neuaufnahmen wie Banja Luka sind in den Sommer 2021 verschoben worden. Ein Blick auf den Wiener Winterflugplan der Ryanair Group zeigt eindeutig, dass es für die Tochtergesellschaft Lauda Europe deutlich weniger Flugaufträge geben wird, denn alle Verbindungen werden unter dem Code der Konzernschwester Ryanair DAC im Wetlease durchgeführt. Firmenchef David O’Brien bereitete die Belegschaft vor einigen Tagen darauf vor, dass in Wien drastisch gekürzt wird, berichtete Aviation Direct. Derzeit sind in Wien zehn Airbus A320, betrieben von Lauda, und drei Boeing 737-800, betrieben von Ryanair, stationiert. Aus der untenstehenden Übersicht, die den Datenstand vom 16. Oktober 2020, darstellt, ist ersichtlich, dass Mailand-Malpensa und London-Stansted die einzigen Destinationen sind, die täglich bedient werden sollen. Für Dezember 2020 ist die tägliche Wiederaufnahme der Madrid-Strecke angekündigt, wobei dies von der Nachfrage und der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängt. Dortmund und Rom-FCO werden fünfmal pro Woche angeflogen. Mit vier Umläufen werden Athen, Charleroi, Köln/Bonn, Lissabon, Bergamo und Barcelona bedient. Alle anderen Ziele werden, sofern nicht ohnehin aus dem Flugplan gestrichen, maximal dreimal pro Woche ab Wien angesteuert. Gar nicht mehr enthalten sind Klassiker wie Fuerteventura, Marrakesch, Agadir und Paris. Neuaufnahmen wie Banja Luka wurden vorläufig abgeblasen und in den Sommerflugplan 2021 verschoben. Die nachstehende

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