Ryanair

Weitere Artikel aus der Rubrik

Ryanair

Oktober 2020: Deutlich weniger Passagiere bei Ryanair und Wizzair

Die Billigflieger Ryanair und Wizzair beförderten im Oktober 2020 abermals weniger Passagiere. Bei den Iren reduzierte sich das Aufkommen auf 4,1 Millionen Reisende. Im September 2020 hatte man noch 5,1 Millionen Fluggäste an Bord. Wizzair verschlechterte sich von 1,5 Millionen Reisenden im September auf 1,1 Millionen Passagiere im Oktober 2020. Die Ryanair Group beziffert die durchschnittliche Auslastung mit 73 Prozent. Der ungarische Mitbewerber gibt diese mit 65,9 Prozent aus. Zum Vergleich: Im Oktober 2019 beförderte der irische Lowcoster 13,8 Millionen Fluggäste. Bei Wizzair waren es 3,7 Millionen Passagiere. Bei beiden Carriern ist die Aussicht für November 2020 äußerst trüb, denn streckennetzweit werden die Angebote mangels Nachfrage sehr stark zurückgefahren.

weiterlesen »

Ryanair kürzt auf nur noch elf Strecken ab Wien

Der Billigflieger Ryanair reduziert abermals die Präsenz am Flughafen Wien-Schwechat. Der Flugplan wird ab Mitte November 2020 erheblich gekürzt, so dass nur noch elf Destinationen übrig bleiben. Diese werden niederfrequent angeflogen. Mitbewerber Wizzair streicht das Streckennetz auf drei Ziele zusammen. Lauda Europe und Buzz haben schon sehr bald weniger Arbeit für Ryanair zu verrichten, denn ab Mitte November wird das Angebot ab Wien nochmals deutlich ausgedünnt. Es verbleiben nur noch Dortmund, Thessaloniki, London-Stansted, Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino, Lissabon, Stockholm-Skavsta, Las Palmas, Palma de Mallorca, Teneriffa Süd und Athen. Bei Thessaloniki ist anzumerken, dass diese Route derzeit aus behördlichen Gründen nicht bedient werden kann. Griechenland verfügte die Schließung des dortigen Airports. Ryanair begründet die Streichungen in einem Anschreiben an betroffene Passagiere durchaus dreist und behauptet, dass die Behörden die Durchführung der Flüge verbieten würden. Das ist nur im Fall von Thessaloniki richtig, nicht jedoch in vorliegendem E-Mail, das sich auf einen Flug nach Borispil bezieht. “Sehr geehrter Kunde, wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir aufgrund der anhaltenden Änderungen und Ergänzungen der Reisebeschränkungen durch die Regierungen sehr kurzfristig keine Alternative haben und gezwungen sind, Ihre(n) Flug/Flüge zu stornieren FR976 von Kiev-Borispol nach Vienna International am 21Nov20. Wir tun alles in unserer Macht stehende, um diese von der Regierung erzwungenen Stornierungen so gering wie möglich zu halten. Ihre Optionen werden nachstehend erläutert. Bitte informieren Sie alle anderen Kunden, die möglicherweise mit Ihnen reisen (…)” ist im O-Ton zu lesen. Die Behauptung ist seitens Ryanair durchaus dreist, weil suggeriert wird, dass das Unternehmen zu

weiterlesen »

Frankfurt öffnet das Terminal 3 nicht wie geplant

Der zweite landesweite Lockdown brachte schon Konsequenzen für einige Flughäfen mit sich. Nun trifft es auch den größten Verkehrsflughafen Deutschlands:  Der Flughafen Frankfurt wird wohl das gesamte Terminal 3 erst im Jahr 2025 in Betrieb nehmen. Damit verschiebt sich auch die Inbetriebnahme des geplanten Flugsteigs G, der vornehmlich von Billig-Fliegern genutzt werden sollte. Grund dafür seien die Einbrüche im Luftverkehr durch Covid-19. „Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir Terminal 3 einschließlich Pier G 2025 in Betrieb nehmen“, so Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte gegenüber der FAZ.  Das dürfte besonders Michael O’Leary nicht schmecken. Denn der Flugsteig G wäre hauptsächlich von der irischen Fluggesellschaft Ryanair genutzt worden. Und eine neuerliche Verschiebung über 2025 hinaus könne vonseiten des Flughafens nicht ausgeschlossen werden. Noch hat sich der Ryanair-Chef noch nicht zu Wort gemeldet.

weiterlesen »

Boeing-Schadenersatz senkt Ryanair-Verlust

Wenig überraschend flog die Billigfluggesellschaft Ryanair im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres tiefrote Zahlen ein. Der Verlust wird seitens der Konzernführung mit 411 Millionen Euro beziffert, allerdings wurden diese durch einen Einmaleffekt „geschönert“, denn die von Boeing an den Billigflieger ausbezahlte Entschädigungsleistung verminderte den Fehlbetrag deutlich. Ryanair rechnet allerdings damit, dass sich der Verlust bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 2020 erheblich ausweiten wird. Eine Prognose will man aufgrund der Corona-Situation nicht abgeben. Gruppenweit wurde die Kapazität auf rund 40 Prozent des Vorjahresniveaus reduziert, wobei weitere Kürzungen nicht ausgeschlossen sind. Konzernchef Michael O’Leary rechnet bis Ende März 2021 mit etwa 38 Millionen Passagieren, wobei diese Prognose nur eine grobe Schätzung ist. Die Zahl könnte deutlich nach unten korrigiert werden, wenn die Reisebeschränkungen und die Nachfrage weiterhin negative Auswirkungen haben. Im letzten Geschäftsjahr beförderte die Ryanair Group rund 149 Millionen Fluggäste. Ryanair ist dennoch davon überzeugt, dass man für die Zeit „nach Corona“ bestens aufgestellt ist. Michael O’Leary vermutet, dass die Schieflage vieler Airlines dem von ihm geleiteten Konzern weiteres Wachstum ermöglichen wird. Das soll auch mit Hilfe der Boeing 737-Max 200 erfolgen, die dem irischen Billigflieger rund 250 Millionen Euro Schadenersatz eingebracht hatte. Im Sommer 2021 will Ryanair konzernweit 30 Stück dieses Typs einsetzen. Den Kaufpreis will O’Leary allerdings nochmals nachverhandeln, sprich nach unten drücken.

weiterlesen »

Ryanair fliegt nur noch ab Dublin

Irland verschärft die Maßnahmen. Das bekommt auch Ryanair zu spüren. Denn der Low-Coster stellt für einen Monat den Betrieb an vier irischen Flughäfen ein – Cork, Kerry, Knock Country und Shannon werden nicht mehr bedient. Damit bleibt Dublin vorerst der einzige Airport, von dem aus Irland geflogen wird. Die Einstellung sei zunächst bis zum 12. Dezember beschränkt, die anderen Standorte sollen vor Weihnachten wieder aufgenommen werden, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, bleibt aber aufgrund der unberechenbaren Lage fraglich. „Aufgrund des anhaltenden Missmanagements der Regierung und eines vollständigen Einbruchs der Nachfrage mussten leider zusätzliche Kürzungen auf unseren irischen Flughäfen vorgenommen werden“, heißt es in der Erklärung von Ryanair. Die irische Regierung rät bis mindestens Anfang Dezember von „unnötigen Reisen“ ab, wer Freunde treffen möchte, darf das in maximal 5 Kilometern Entfernung zum eigenen Haushalt.

weiterlesen »

Ryanair kündigt Lissabon ab Köln/Bonn an

Ab 28. März 2021 will die irische Billigfluggesellschaft mit Lissabon eine neue Destination ab Köln/Bonn aufnehmen. Die Strecke soll saisonal bis zumindest Ende Oktober 2021 bedient werden. Aus dem nahegelegenen Düsseldorf zog sich der Konzern hingegen zurück. Die Tochtergesellschaft Laudamotion kündigte allen deutschen Mitarbeitern. „Wir freuen uns, eine neue Köln/Bonn-Strecke nach Lissabon anzukündigen, die am 28. März 2021 beginnt und zwei wöchentliche Flüge im Rahmen unseres Sommerflugplans 2021 anbietet. Kunden können ab sofort Flüge von Köln nach Lissabon bis in den Oktober 2021 hinein buchen. Um diese neue Lissabon-Strecke zu feiern, starten wir einen Sitzplatzverkauf mit Tarifen ab nur 19,99 € für Reisen vom 28. März bis Ende Juni 2021, die bis Samstag um Mitternacht (31. Oktober) gebucht werden können. Da diese erstaunlich günstigen Tarife schnell vergriffen sein werden, sollten sich die Kunden schnell auf www.ryanair.com einloggen, um nichts zu verpassen“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

weiterlesen »

Ryanair streicht in Wien weitere 15 Strecken

Für Lauda Europe gibt es im November 2020 nochmals deutlich weniger Flugaufträge von Ryanair, denn weitere 15 Strecken werden aufgrund der geringen Nachfrage für mindestens vier Wochen eingestellt. Mit Paphos, Larnaka und Tel Aviv befinden sich Ziele in zwei Länder, in die Österreicher derzeit nur schwer einreisen können, auf der Streichliste. Allerdings wird Ryanair auch Málaga, Alicante, Faro, Sofia, Edinburgh, Porto, Luqa (Malta), Barcelona, Bergamo und Charleroi aussetzen. Je nach Destination tritt die temporäre Einstellung spätestens Mitte November 2020 in Kraft und soll zumindest bis Mitte Dezember 2020 andauern. Der Billigflieger achtet offensichtlich tunlichst genau darauf, dass die Stornierung von Bestandsbuchungen außerhalb der 14-tägigen Frist erfolgt, um etwaige Entschädigungsansprüche vermeiden zu können. Hinsichtlich Umbuchungen verschlechterte der Konzern die Bedingungen drastisch, wie Aviation Direct berichtete. Auch Mitbewerber wie Austrian Airlines, Wizzair und Eurowings nahmen bereits drastische Kürzungen ab Österreich vor. Viele Routen sind temporär eingestellt oder werden nur noch in stark reduziertem Umfang bedient. Lufthansa wird die Verbindung München-Wien vorläufig einstellen. Dem aktuellen Informationsstand nach wird Konzerntochter Austrian Airlines weiterhin fliegen.

weiterlesen »

Subventionen: Lufthansa droht EuGH-Schlappe im „Hahn-Streit“

Ein langjähriger Rechtsstreit rund um Subventionen, die in den Jahren 2001 bis 2012 am Flughafen Hahn an Ryanair geflossen sind, steht nun kurz vor einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Generalanwalt Maciej Szpunar empfiehlt nun die Beschwerde von Lufthansa zurückzuweisen. Die Richter sind daran nicht gebunden, folgen dieser jedoch häufig. Die Angelegenheit liegt schon sehr lange zurück, denn damals wurde Hahn noch von Fraport betrieben. Gemeinsam mit den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz wurde Ryanair unterstützt. Auch bemängelte der Kranich den Vertrag über die Flughafenentgelte. Die EU-Kommission gab jedoch im Jahr 2014 grünes Licht und dagegen zog Lufthansa vor Gericht. Das Gericht der Europäischen Union – die Vorinstanz des EuGH – wies das Lufthansa-Rechtsmittel ab, denn der Kranich nutze den Flughafen Hahn überhaupt nicht und habe daher kein Klagerecht. Diese Entscheidung ficht Lufthansa vor dem Europäischen Gerichtshof an. Der Generalanwalt empfiehlt nun die Abweisung. Wie die Richter entscheiden werden, ist noch offen.

weiterlesen »

„Österreichische Lösung“ ist Geschichte – Das war’s dann mit Laudamotion

Die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion ist nun Geschichte. Der Flugbetrieb wurde endgültig eingestellt und das Unternehmen wird in Kürze in die freiwillige Liquidation treten. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass keine Flüge mehr durchgeführt werden. Laudamotion war damit eine sehr kurzlebige Linienfluggesellschaft, die im Jahr 2018 aus den Resten der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen ist. Nach einer regelrechten Seifenoper um die Gerichtszuständigkeit für das Insolvenzverfahren wurde der vom deutschen Masseverwalter geschlossene Kaufvertrag mit der IAG-Tochter Niki gekippt. Im zweiten Anlauf ging der Zuschlag für die Niki-Assets an die damalige Laudamotion GmbH, ein Bedarfsluftfahrtunternehmen des Niki Lauda, das aus Amira Air hervorgegangen ist. Der Businessjet-Bereich wurde rasch in die Laudamotion Executive GmbH abgespalten und befindet sich heute im Eigentum eines schweizerischen Unternehmens und hat daher mit der Billigfluggesellschaft nichts mehr gemeinsam. Die Niki Luftfahrt GmbH, deren Assets auf die Laudamotion GmbH aufgesetzt wurden, ging im November 2003 aus der Aero Llyod Austria GmbH hervor. Die deutsche Mutter des Ferienfliegers ging pleite und Niki Lauda übernahm die Mehrheit. Die Partnerschaft mit Air Berlin, die ein paar Jahre später in einer vollständigen Übernahme mündete, wurde Niki letztlich zum Verhängnis. Der Kollaps der Air Berlin riss die österreichische Tochter gleichermaßen wie ihre Schwester in der Schweiz mit. Niki Lauda kündigte – nachdem er im zweiten Anlauf die insolvente Niki erhalten hatte – zunächst einen Fullservice-Carrier an. Als Kooperationspartner fungierte für eine ganz kurze Zeit Condor, eher im Zuge des Erstflugs – eine Medienpräsentationsveranstaltung – Ryanair als Partner vorstellte. Der von Michael O’Leary geleitete Konzern

weiterlesen »

Ryanair: Polnische Buzz eröffnet Basis in Wien

Im Vorjahr drohte die Lauda-Geschäftsleitung mit der Stationierung von Boeing 737-800 der polnischen Ryanair-Tochter Buzz auf dem Flughafen Wien. Das wurde nun in die Tat umgesetzt, jedoch nun zu Lasten der Ryanair Basis Wien. Am 23. Oktober 2020 wurde eine Boeing 737-800 der polnischen Buzz nach Wien überstellt. Seit 25. Oktober 2020 kommt diese ab Wien regulär zum Einsatz. Am Nationalfeiertag führte die SP-RKP im Auftrag von Ryanair Flüge nach Vilnius, Dortmund und Thessaloniki durch. Der „Buzz-Erstflug“ fand einen Tag zuvor auf der Köln-Strecke statt. Flugzeuge von Buzz waren schon zuvor in Wien präsent, jedoch nur im Rahmen der Flüge Warschau (Modlin)-Wien-Warschau (Modlin). Bemerkenswert ist, dass diese Route nun „umgedreht“ wurde und von Österreich aus mit Airbus A320 der maltesischen Konzernschwester Lauda Europe durchgeführt wird, während Buzz mit einer in Wien stationierten Boeing 737-800 diverse Routen bedient. Wäre da nicht der Umstand, dass Ryanair der eigenen 737-Belegschaft, die man für drei Maschinen in Wien beschäftigt, mit unbezahlten Urlauben und anschließender Teilzeitbeschäftigung gedroht hätte, wäre die Stationierung eher eine Überraschung. Anzunehmen ist, dass die Wiener Ryanair-Crews nun mittels der mutmaßlich günstigeren polnischen Konzernkollegen unter Druck gesetzt werden. Buzz setzt in Wien ausschließlich polnisches Personal ein. An Bord spricht die Crew untereinander polnisch, wie ein Lokalaugenschein von Aviation Direct auf einem Flug am Nationalfeiertag zeigte. Die Besatzungen werden über die Leiharbeitsfirma Warsaw Aviation mit Sitz in Warschau beschäftigt. Die Ryanair-Crews hingegen sind bei Crewlink und Workforce sowie in ganz geringem Umfang auch direkt bei der Airline angestellt. Die Firmenzentrale von Buzz befindet

weiterlesen »