Ryanair

Weitere Artikel aus der Rubrik

Ryanair

Mit Haken: Ryanair verzichtet weiter auf Umbuchungsgebühren

Der irische Billigflieger Ryanair teilte mit, dass bei Buchungen die im Dezember und Jänner 2021 getätigt werden, auf die sonst übliche Umbuchungsgebühr verzichtet wird. Allerdings ist das „Kleingedruckte“ angesichts der dynamischen Pandemieentwicklung in vielen Fällen wenig hilfreich. Eine mögliche Tarifdifferenz muss bei Umbuchung aufbezahlt werden. Der Carrier verzichtet nur auf die Bearbeitungsgebühr und zwar nur dann, wenn die Änderung bis spätestens sieben Tage vor dem geplanten Abflug online vorgenommen wird. Der Reisezeitraum kann sich dann bis zum 30. September 2021 erstrecken. „Pläne können sich ändern – um unseren Kunden daher so viel Flexibilität wie möglich zu bieten, haben wir den Erlass unserer Umbuchungsgebühr auf alle Buchungen im Dezember und Januar ausgeweitet. Kunden können Reisen für Weihnachten, Ostern und den Sommer buchen, mit der Gewissheit, dass sie, falls sie ihre Reisepläne verschieben müssen, ohne Gebühr umbuchen können. Kunden können planen ihre Familien zu Weihnachten zu besuchen oder ihren Oster-/Sommerurlaub buchen, mit der Gewissheit, dass sie Flüge ohne zusätzliche Umbuchungsgebühren verschieben können, falls sich ihre Pläne ändern“, erklärt Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

weiterlesen »

O’Leary: „Hauptsache billig, nur so geht’s aus der Krise aus“

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary machte auf dem ACI Europe Meeting unmissverständlich klar, dass er davon überzeugt ist, dass über billige Preise die Nachfrage sehr rasch wieder anziehen würde. Auch Hotels wären dazu gezwungen ihre Zimmer billiger zu verkaufen, um Gäste anzulocken. Dem hielt der Flughafen Dublin allerdings entgegen, dass man hinsichtlich der Gebühren ohnehin schon der „Lidl unter den internationalen Flughäfen“ ist. O’Leary ist fest davon überzeugt, dass es nicht bis 2025 dauern wird bis die Passagierzahlen des Vorjahres wieder erreicht werden. Er räumte allerdings ein, dass die Preise „vermutlich“ noch zehn Jahre lang gedämpft sein werden. Der Ryanair-Boss machte in seiner üblichen Art klar, dass wenn es spottbillig ist, dass viele Passagiere kommen werden. Allerdings könnte es durchaus sein, dass sich Michael O’Leary diesmal gehörig verzockt. Die von ihm geleitete Airline und Wizzair schaffen es derzeit ab Wien trotz teilweise einstelliger Ticketpreise nicht, dass sie ihre Flugzeuge füllen können. Die Nachfrage und in weiterer Folge auch die Auslastung sind so schwach, dass die beiden Streckennetze extrem stark verkleinert wurden. Der Markt zeigt damit deutlich, dass der Preis alleine keine Anregung für Flugreisen ist. Michael O’Leary sieht das ein wenig anders. Mit der Verfügbarkeit von Impfstoffen und zusätzlich besonders billigen Preisen werde man im Sommer 2022 wieder die Zahlen des Rekordjahres 2019 erreichen. Hinsichtlich der Kosten schwärmte er sogar davon, dass viele Airports um Ryanair, aber auch den Konkurrenten Wizzair buhlen. In diesem Zusammenhang gab es die Andeutung, dass die maltesische Tochter Lauda Europe ab Italien zum Einsatz kommen könnte. Fix

weiterlesen »

Lauda: OGH kippt „Irland-Klausel“

Die sich im Schließungsprozess befindliche Ryanair-Tochter Laudamotion kassierte vor dem Obersten Gerichtshof eine weitere juristische Niederlage. Das österreichische Höchstgericht untersagt dem Unternehmen die so genannte „Irland-Klausel“ in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen. Die Entscheidung deckt sich mit den Urteilen zweier deutscher Gerichte, die ebenfalls aufgrund der umstrittenen Klausel ergangen sind. In Österreich liegt nun eine höchstrichterliche Entscheidung vor. Geklagt hatte der Verein für Konsumenteninformation im Auftrag des Sozialministeriums. Mit juristischen Niederlagen dürfte man bei Laudamotion mittlerweile durchaus einiges an Erfahrung haben, denn Anfang des Jahres kippte der OGH sowohl die Check-In-Gebühr in der Höhe von 55 Euro als auch eine andere Klausel zugunsten irischen Rechts. In den letzten Wochen unterlag der Carrier gleich mehrfach vor dem Landesgericht Korneuburg: Der Betriebsrat wurde gerichtlich in seiner Funktion bestätigt, die Kündigungen schwangerer Mitarbeiterinnen wurden gerichtlich kassiert und das Bezirksgericht Schwechat brummte dem Unternehmen eine saftige Geldstrafe auf, weil eine Einstweilige Verfügung zu Gunsten der Vorsitzenden des Betriebsrats missachtet wurde. Im nunmehrigen Fall führte der VKI den Instanzenzug bis vor den Obersten Gerichtshof. Eine Klausel legte nämlich fest, dass sämtliche Streitigkeiten mit Laudamotion vor irischen Gerichten auszutragen sind. Zu dieser Gerichtsstandsklausel setzte der OGH das Verfahren aus und legte die Frage der Zulässigkeit dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung vor. Zu einer Entscheidung des EuGH kam es jedoch nicht, da Laudamotion im September 2020 die Unzulässigkeit dieser Klausel anerkannte. Daraufhin hat nun der OGH ausgesprochen, dass Laudamotion diese Klausel nicht mehr verwenden darf und sich gegenüber Verbrauchern auch nicht auf diese Klausel berufen darf. „Die Laudamotion

weiterlesen »

Stansted: Ryanair übernimmt mehr als 300 Easyjet-Slots

Die Billigfluggesellschaft Ryanair war vor der Corona-Pandemie in London-Stansted omnipräsent. In Zukunft sollen die Jets der irischen Firmengruppe noch dominanter werden, denn der Carrier übernimmt 312 wöchentliche Slots, die bislang von Easyjet genutzt wurden. Derzeit hält Easyjet UK 374 wöchentliche Slots in Stansted. Zwei weitere befinden sich im Besitz der österreichischen Tochtergesellschaft Easyjet Europe und werden laut CH-Aviation.com für die Amsterdam-Strecke genutzt. In der Sommerflugplanperiode 2021 wird die Muttergesellschaft noch 58 Paare halten und die Tochter zwei. Easyjet verkündete vor einigen Wochen, dass die Basis London-Stansted aufgelöst wird. Dem geht einher, dass das Angebot ab diesem Airport deutlich reduziert wird. Der Mitbewerber Ryanair will von diesem quasi-Rückzug profitieren und das Angebot deutlich ausbauen. Allerdings haben die Iren bislang nicht mitgeteilt, ob dies unter dem irischen, polnischen britischen oder einem der beiden maltesischen AOCs erfolgen wird. Derzeit hält der Konzern in Stansted einen Marktanteil von 86,8 Prozent und 2.312 Slot-Paare.

weiterlesen »

Laudamotion ist bald Geschichte

Noch vor wenigen Wochen beteuerte Lauda-Chef David O’Brien, dass das Lauda-Brand erhalten bleibt. Man fliege zwar unter Ryanair-Flugnummern, jedoch bleiben Lackierung, Uniformen und sonstiges Branding wie gehabt. Damit ist bald Schluss, denn die Marke wird komplett vom Markt verschwinden. Auf Umlackierungen wird man aus Kostengründen jedoch verzichten. Dass die österreichische Laudamotion ein Ablaufdatum hatte, war spätestens seit der offiziellen Bestätigung, dass mit Lauda Europe ein Nachfolger mit maltesischer Lizenz aufgezogen wird, klar. Der letzte Flug wurde am 19. Oktober 2020 durchgeführt. Untypisch für das bisherige Verhalten des Unternehmens: Still und leise wurde der Flugbetrieb eingestellt und zwar ohne Pressemitteilung, Medienevent oder sogar Anschuldigungen gegenüber Mitbewerbern verkniff man sich. Geschäftsführer Andreas Gruber erklärte gegenüber Aviation Week die weitere Zukunft der österreichischen Laudamotion GmbH: „Jetzt schließen wir das Unternehmen und dann wird dieses Unternehmen bald Geschichte sein“. Die einst aus 30 Airbus A320 bestehende Flotte wurde bereits vom österreichischen ins maltesische Register umgemeldet. Daher tragen die Lauda-Airbusse nun statt dem österreichischen das maltesische Hoheitszeichen auf dem Rumpf. Die Registrierungen beginnen nicht mehr mit OE, sondern mit 9H. Kurz gesagt: Lauda Europe Ltd. ist eine österreichische, sondern eine maltesische Fluggesellschaft. Die Marke Lauda wurde von Ryanair mit großem Finanzaufwand gepusht. Im Gegensatz zu den Konzernschwestern Malta Air und Buzz gab es einen eigenen Markenauftritt und es wurde nicht der FR-Code, sondern OE (Laudamotion) genutzt. Anfangs gab es tatsächlich Produktunterschiede, jedoch wurden diese nach und nach abgeschafft. Während der coronabedingten „Flugpause“ entschied Ryanair Holdings plc, dass die Marke Lauda vom Markt genommen wird und

weiterlesen »

Portugal: Ryanair klagt gegen Sata-Staatshilfe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt weitere Klagen gegen Staatshilfen für Airlines an. Diesmal trifft es Azores Airlines und Sata Air Acores. Chefjurist Juliusz Komorek bezeichnet die Beihilfe als „illegal“ und will vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. „Dies ist ein interessanter Fall. Die Europäische Kommission genehmigte teilweise staatliche Beihilfen für SATA und es wurde auch eine Untersuchung zu alten Rekapitalisierungsmaßnahmen eingeleitet. Es gab drei verschiedene Rekapitalisierungsmaßnahmen zugunsten von SATA, die der Europäischen Kommission nicht mitgeteilt wurden. Wenn diese Art von Hilfe nicht mitgeteilt wird, ist sie illegal“, so Komorek gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa. „Wir sind uns der Bedeutung von SATA für die Gewährleistung der Konnektivität zwischen den Azoren und dem Kontinent bewusst, aber eine Sache, die in diesem Prozess übersehen wurde, war, dass es auch andere Fluggesellschaften wie Ryanair gibt, die dies tun.“ Die EU-Kommission gab am 18. Oktober 2020 grünes Licht für 133 Millionen Euro, die der Staat Portugal dem Carrier bereitgestellt hat. Argumentiert wurde die Beihilfe unter anderem damit, dass die Konnektivität zwischen den Azoren und dem Festland weiterbestehen muss.

weiterlesen »

Ryanair, Lauda und Buzz: Nur noch 19 Umläufe pro Woche ab WIen

Für die Ryanair-Tochter Lauda Europe gibt es ab Wien erneut weniger Arbeit. Der Lowcoster kürzte das Flugangebot auf 19 Umläufe pro Woche zusammen. Weitere Destinationen werden ausgesetzt, wobei die Wiederaufnahme von immer mehr Routen erst im Sommerflugplan 2021 erfolgen soll. Der November 2020 erweist sich als angebotstechnischer Tiefpunkt in der kurzen Geschichte, in der die Ryanair Gruppe seit Juni 2018 am Flughafen Wien präsent ist. Selbst zu Beginn der Laudamotion-Tätigkeit ab Wien-Schwechat hatte man mehr Flüge pro Woche im Umlauf. Der Mitbewerber Wizzair kürzte vor wenigen Tagen die Tätigkeit ebenfalls stark zusammen und bietet mit Pristina und Teneriffa nur noch zwei Ziele an. Viele Routen sind bei den beiden Billigfliegern ab Mitte Dezember 2020 wieder buchbar, jedoch steigt Woche für Woche der Anteil jener Strecken, die erst im Sommerflugplan 2021 reaktiviert werden sollen. Bei Mitbewerber Austrian Airlines ist die Situation kaum besser, denn das Angebot wurde auf etwa zehn Prozent des Vorjahresmonats zurückgefahren. Im Flugbetrieb dominieren derzeit die kleinsten Maschinentypen, DHC Dash 8-400 und Embraer 195, wobei die Auslastung mangels Nachfrage äußerst schwach ist. Auch die AUA plant derzeit ab Mitte Dezember 2020 das Angebot wieder hochzufahren, jedoch dürfte die tatsächliche Umsetzung bei allen Airlines von der Nachfrage abhängen. Diese wiederum hängt vom weiteren Fortgang der Pandemie ab und ist nicht vorhersehbar. Möglicherweise gibt es rund um Weihnachten eine „kleine, verstärkte Nachfrage“ aus dem Kreise jener Menschen, die in Österreich arbeiten oder studieren, aber ihre Familien in anderen Staaten leben. Mit einem großen Schub ist aufgrund der momentan gültigen Einreise-

weiterlesen »

Ryanair macht Lauda zum Boeing-Operator, außer Airbus lässt beim Preis die Hosen runter

Bei der Ryanair-Tochter Lauda Europe bahnt sich eine Umflottung auf Boeing 737 an, denn Konzernchef Michael O’Leary und der europäische Flugzeugbauer Airbus scheinen sich nicht über den Kaufpreis für eine A320neo-Order einig zu werden. Klar ist: Ryanair will für die Maschinen einen billigeren Preis als für die Boeing 737 Max bekommen und Airbus scheint nicht gewillt zu sein zum Dumpingpreis zu liefern. Die Flottenpolitik, die Ryanair bei Laudamotion – nun Lauda Europe – bislang an den Tag legte, entbehrt jeglicher Logik und ist eigentlich nur als „Zick-Zack-Kurs“ zu beschreiben. Niki Lauda sicherte sich einige Maschinen, die vormals für Niki flogen, jedoch von Lufthansa aufgekauft wurden. Warum sich der Kranich die zum Teil bereits betagten Airbus A320 und A321 überhaupt ans Bein gebunden hat, fragen sich die Verantwortlichen in Köln und Frankfurt wohl heute noch. Man verfolgte wohl die Strategie, dass wenn der Kranich „den Niki“ nicht verspeisen kann, dann soll die einstige Air-Berlin-Tochter eben niemand haben. So ganz ging die Strategie schon von Anfang an nicht auf, denn nicht alle Leasinggeber verkauften an den Kranich. So kam es dazu, dass einige Maschinen mit Level Europe (damals Anisec) einen neuen Leasingnehmer fanden. Die überwiegende Mehrheit der Niki-Flotte konnte jedoch Lufthansa käuflich erwerben. Das Landesgericht Korneuburg legte dann fest, dass der Käufer der „Verlassenschaft“ der Air-Berlin-Tochter die Maschinen zu „marktüblichen Konditionen“ mieten kann. Niki Lauda hätte sich bei Leasinggesellschaften durchaus auch andere Flugzeuge organisieren können, doch er wollte unbedingt jene A320 und A321, die in der Eigentümerschaft des Kranichs waren. Die Möglichkeiten

weiterlesen »

Wien entwickelt sich wieder zum Flugzeug-Parkplatz

Aufgrund der geringen Nachfrage verwandelt sich das Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat nach und nach wieder in einen großen Parkplatz für Verkehrsflugzeuge. Wizzair und Austrian Airlines haben derzeit insgesamt 40 Flugzeuge im so genannten Long Time Storage auf diesem Airport abgestellt. Während der ersten Lockdown-Phase hätte man fast glauben können, dass mehr Maschinen auf dem Vorfeld abgestellt waren als Autos auf den Parkflächen für Passagiere. Nebst Level Europe, Wizzair, Lauda und Austrian Airlines nutzen auch weitere Carrier diesen Airport für das Parken ihrer Flugzeuge. Soweit das Auge reichte: Überall Jets und Turbopropflugzeuge, die nicht wussten wann sie wieder abheben werden. Da die Angebote aufgrund der Pandemie und der in vielen Ländern neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie “zweiter Lockdowns” sukzessive zurückgefahren wurden und werden, erhöht sich nun wieder die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Storage. Mit Stand Donnerstag waren in Wien 31 Maschinen der Austrian Airlines und neun der Wizzair eingemottet abgestellt. Teilweise sind wichtige Teile der Maschinen in Folien eingepackt oder gar die Triebwerke demontiert. Je nach Flugzeug wird nach den Empfehlungen der Hersteller vorgegangen und zusätzlich nach dem aktuellen Bedarf des jeweiligen Betreibers. Seitens Ryanair sind in Wien derzeit drei Boeing 737-800 im Short-Time-Storage abgestellt. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern hat man sich noch nicht dazu entschlossen diese auf eine längere Parkdauer vorzubereiten. Die von der Tochtergesellschaft Lauda Europe betrieben A320 hingegen sind nicht abgestellt, sondern derzeit noch im Einsatz. Einzelne Maschinen stehen jedoch in Luqa und Stansted herum und warten dort auf bessere Zeiten. Aufgrund des Umstands, dass die

weiterlesen »

Kommentar: Leere Flugzeuge – wie lange hält die Branche das noch durch?

Seit der weitgehenden Wiederaufnahme des Flugverkehrs ab etwa Mitte Juni 2020 hat sich in der Reisebranche viel verändert. Leider nicht gerade positiv, denn Passagiere und Beförderungsunternehmen sind weiterhin mit einem Flickenteppich unterschiedlichster Einreise- und Quarantänebestimmungen konfrontiert. Besonders Deutschland überschüttet momentan wieder gefühlt ganz Europa mit Reisewarnungen und definiert einen Staat nach dem anderen als so genanntes „Risikogebiet“. Für eine kurze Zeit ab Juni bzw. Juli 2020 gab es zumindest innerhalb der Schengen-Region kaum nennenswerte Einreisebestimmungen, denn es war zunächst das Bestreben der Staaten und der Europäischen Union weitgehende Normalität herzustellen. Die Auslastung der Flüge war im Juni noch recht schwach, aber es gab auch positive Ausreißer. Beispielsweise ein von Eurowings am 19. Juni 2020 durchgeführter Flug von Wien nach Stuttgart hatte nur knapp über 30 Passagiere an Bord, jedoch ein paar Tage später war der Rückflug komplett voll. Malta öffnete sich am 1. Juli 2020 für viele Staaten und verlangte lediglich das Ausfüllen zweier Formulare. So leer wie in diesem Jahr waren die wenigen Sandstrände des Inselstaats wohl schon lange nicht mehr, doch die Auslastung der Flüge entwickelte sich zunächst positiv. Im Juli 2020 war in den Flugzeugen von Wizzair, Lauda/Ryanair/Malta Air noch viel Platz, aber im August 2020 flog man weitgehend voll. In spontanen Gesprächen erklärten viele Passagiere, dass man sich aufgrund des günstigen Preises spontan für einen Urlaub auf Malta und/oder Gozo entschieden habe. Das änderte sich im September und Oktober 2020 schlagartig, denn die klassische Urlaubszeit war vorbei und somit wurden die Maschinen der Ryanair Group und

weiterlesen »