Ryanair

Weitere Artikel aus der Rubrik

Ryanair

Ryanair UK übernimmt ab Jänner 2021 zahlreiche Strecken

Bislang hat der „Brexit-Carrier“ Ryanair UK nur ein Schattendasein, weil der irische Konzern diesen diesen in nur sehr untergeordnetem Ausmaß zum Einsatz brachte. Das wird sich mit 1. Jänner 2021 ändern, denn der UK-Ableger wird sämtliche Flüge innerhalb des Vereinigten Königreichs übernehmen. Weiters wird Ryanair UK sämtliche Stecken ab UK bedienen, die in Länder führen, die nicht der Europäischen Union angehören. Punktuell gibt es ein paar Ausnahmen, denn gelegentlich werden die Maschinen auch im Verkehr zwischen dem Inselstaat und Unionsländern zum Einsatz kommen. CH-Aviation.com berichtet, dass die Bases Liverpool, Luton, Stansted und Manchester unter anderem Strecken nach Montenegro, Marokko und in die Ukraine an Ryanair UK übergeben werden. Innerhalb des Landes sind unter anderem Belfast-Edinburgh und Londonerry-Liverpool betroffen. Sofern zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich kein anderes Abkommen geschlossen wird, dürfen EU-Carrier ab 1. Jänner 2021 nicht mehr innerhalb von UK fliegen. Umgekehrt dürfen deren Carrier ab diesem Zeitpunkt nicht mehr innerhalb des Unionsgebiets fliegen. Um sich vor den Folgen des Brexits abzusichern haben mehrere Airlines neue Ableger gegründet. Beispielsweise rief Easyjet in Österreich Easyjet Europe ins Leben. Ryanair gründete im Vereinigten Königreich Ryanair UK und Wizzair hob Wizzair UK aus der Taufe. Alle Neugründungen haben längst AOC und Betriebsbewilligung und sind bereits seit längerer Zeit regulär im Einsatz. Lediglich Ryanair UK war bislang in äußerst untergeordnetem Ausmaß in der Luft.

weiterlesen »

Lauda Europe: Klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs anhängig

In Österreich wird sich ein Gericht damit befassen müssen, ob der Wechsel der Laudamotion-Mitarbeiter zum Nachfolger Lauda Europe Ltd einen Betriebsübergang darstellt oder nicht. Mit Unterstützung der Arbeiterkammer wurde eine entsprechende Klage eingebracht. Auch in Deutschland ist mittlerweile ein vergleichbares Verfahren anhängig. In Düsseldorf ist die Situation sogar noch kurioser, denn erst wurde den Beschäftigten mitgeteilt, dass ihre Basis offenbleiben wird. Aufgrund der bereits beschlossenen Schließung der Laudamotion GmbH wurde bereits mit der Umstellung auf den maltesischen Nachfolger Lauda Europe Ltd. begonnen. Das beinhaltete nicht nur Schulungen auf Grundlage der neuen Manuals, sondern auch der Arbeitgeber wurde bereits gewechselt. Das bedeutet, dass viele Düsseldorfer Lauda-Mitarbeiter formell bereits bei Lauda Europe angestellt werden. Später hagelte es Kündigungen, die jedoch von der Laudamotion GmbH verschickt wurden. Dieser Umstand fliegt dem Unternehmen nun in zahlreichen Arbeitsgerichtsprozessen um die Ohren, so dass Lauda-Europe-Chef David O’Brien seit vergangener Woche auch Kündigungen seitens des Nachfolgeunternehmens verschicken lässt. Sowohl in Stuttgart als auch in Düsseldorf sind derzeit vor den Arbeitsgerichten enorm viele Kündigungsschutzklagen anhängig. Gütetermine, die allesamt keine Lösung brachten, finden derzeit am laufenden Band statt. Bei einigen Ex-Mitarbeitern wurden bereits so genannte Kammertermine anberaumt. Auch gibt es Klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs von der Laudamotion GmbH auf die Lauda Europe Ltd. In Österreich hat die Frage, ob ein Betriebsübergang vorliegt oder nicht, auch noch eine zwei ganz andere zentrale Aspekte: Sollte dieser rechtskräftig festgestellt werden, so wirkt der Kollektivvertrag der Laudamotion GmbH. Die Lauda Europe Ltd. hat keinen KV, allerdings erpresste die Laudamotion GmbH mittels einer

weiterlesen »

Rabatte: Ryanair und Wizzair „überbieten“ sich wieder gegenseitig

Flugtickets sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht sonderlich stark nachgefragt. In den letzten Tagen übertrumpfen sich die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair nahezu täglich mit neuen Sonderaktionen. Anlässlich des Cyber-Mondays werben die Ungarn mit einem 25-prozentigen Rabatt und die Iren mit Flugscheinen um fünf Euro. Allerdings haben die Angebote auch einen Haken. Bei Ryanair ist der Reisezeitraum auf Dezember und Jänner 2021 beschränkt. Das macht die Nutzbarkeit aufgrund der derzeit in vielen Ländern harten Einreise- und Quarantänebestimmungen wenig attraktiv. Zwar verzichtet der Carrier auf Umbuchungsgebühren, doch muss eine eventuelle Tarifdifferenz nachgezahlt werden. Bei einem Fünf-Euro-Ticket wird man also mit hoher Wahrscheinlichkeit dann draufzahlen müssen. Wizzair gestattet im Standardtarif keine kostenfreien Umbuchungen. Hierzu muss das Flex-Paket kostenpflichtig dazu gekauft werden. Dieses hat aber hinsichtlich Erstattungen auch einen Haken, denn eine Rückzahlung schließt der Billigflieger aus. Lediglich eine Gutschrift auf das Kundenkonto ist möglich.

weiterlesen »

Ryanair stellt Laudamotion-Homepage ab

Die Ryanair Group hat weitere Fakten zur Abschaffung des Lauda-Markenauftritts geschaffen. Die Homepage der österreichischen Tochter Laudamotion GmbH wurde nun abgestellt. Das SSL-Zertifikat hat man schon einige Zeit nicht mehr erneuert, so dass Besucher eine Warnmeldung angezeigt bekommen. Die Lauda-Homepage war unter der Eigentümerschaft von Ryanair nie eine echte eigene Seite, sondern lediglich eine umgefärbte Version der Website der Konzernschwester Ryanair DAC. Genau genommen war es nur eine Spracheinstellung, die dazu führte, dass die Internetseite des irischen Lowcosters mit Lauda-Logo und in roter statt blauer Farbe erschien. Damit ist jetzt Schluss. Wer laudamotion.com besucht, landet nun auf der „echten“ Ryanair-Page. Die Spracheinstellung „Lauda“ existiert nicht mehr. Im Zuge der Ummeldung der A320-Flotte von der österreichischen Laudamotion auf den maltesischen Nachfolger Lauda Europe wurde der sich unter dem Lauda-Schriftzug befindliche Hinweis auf die Internetseite ersatzlos entfernt. Ob das Unternehmen mit Sitz in Schwechat zwischenzeitlich AOC und Betriebsbewilligung zurückgegeben hat oder nicht, ist unklar: Es ist weiterhin auf der Homepage des Klimaschutzministeriums gelistet, jedoch beantwortete dieses eine entsprechende Rückfrage nicht. Wie fast alle Ryanair-Töchter verfügt auch Lauda Europe über eine eigene Internet-URL. Diese lautet laudaeur.com, allerdings gibt es im Gegensatz zur polnischen Konzernschwester Buzz keinen eigenen Internetauftritt. Derzeit wird die Domain ausschließlich für E-Mail-Adressen verwendet.

weiterlesen »

Lauda: Flugbegleiter dürfen keine Erste Hilfe leisten

Flugbegleiter der Ryanair-Tochter Lauda Europe dürfen nun an Bord keine Erste-Hilfe-Maßnahmen mehr durchführen. In den jährlichen Fortbildungskursen spielt dieses ansonsten äußerst wichtige Thema nach Angaben von Kabinencrews keine sonderlich große Rolle mehr. Bislang und zuvor bei Niki legte man äußerst viel Wert auf Erste Hilfe und widmete einen großen Teil der Kurse der Aus- und Fortbildung in Sachen Ersthelfer. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs – im Juli 2020 – sind die so genannten „Doctors Kits“ aus den damals noch von Laudamotion betriebenen Airbus A320 verschwunden. Warum diese entfernt wurden, hat man dem fliegenden Personal nie erklärt. Vorhanden sind nur mehr das so genannte „White Kit“ und das „Green Kit“. Lauda-Europe-Flugbegleiter kritisieren dies gegenüber Aviation Direct heftig: „Der Inhalt ist unzureichend. In jedem Auto-Verbandskasten, den es regelmäßig in Discountern im Angebot gibt, ist mehr drin. Mit dieser Ausstattung kann man im Ernstfall so gut wie nichts machen. Die Firma untersagt nun, dass wir Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen.“ Mit gutem Recht machen sich einige Kabinenmitarbeiter der Lauda Europe Sorgen, denn die Firmenanordnung widerspricht geltendem Recht. In Österreich – und übrigens auch in Malta – ist jeder Bürger verpflichtet einem anderen Menschen, der verletzt ist oder aus anderen Gründen ein akutes medizinisches Problem hat, zu helfen. Unterlässt man dies, macht man sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar. § 95 des österreichischen Strafgesetzbuchs schreibt vor: „(1) Wer es bei einem Unglücksfall oder einer Gemeingefahr (§ 176) unterläßt, die zur Rettung eines Menschen aus der Gefahr des Todes oder einer beträchtlichen Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung offensichtlich erforderliche Hilfe zu

weiterlesen »

Ryanair mit neuer 1+1-Gratis-Aktion

Der irische Billigflieger Ryanair bietet anlässlich des „Black Friday“ eine 1+1-Gratis-Aktion an. Diese ist für Reisen im Zeitraum von 1. Dezember 2020 bis 27. März 2021 buchbar. Bei der Buchung eines Tickets für zwei Reisende muss nur für eine Person bezahlt werden. Auch der Mitbewerber Wizzair bietet diese Woche verschiedene Aktionen, beispielsweise 30 Prozent Rabatt, an. Ryanair argumentiert, dass es mit dieser Promotion möglich ist, dass eine Begleitperson kostenfrei an Weihnachten nach Hause oder in den Urlaub fliegen kann. Die Aktion endet am Freitag um Mitternacht. Laut Medienmitteilung sind sämtliche Strecken von der Promotion erfasst. „Wir starten dieses ‘Buy One Get One Free’ Angebot mit einer Vielzahl verfügbarer Strecken und gerade rechtzeitig für die Reiseplanung zu Weihnachten. Buchen Sie Flüge für Reisen vom 1. Dezember 2020 bis zum 27. März 2021 auf 1.700 Strecken und erhalten Sie ein zweites Ticket für denselben Flug kostenlos. Kunden können dieses Top-Angebot zu den beliebtesten Urlaubs- und Städtereisezielen in ganz Europa buchen und ihre Familie oder enge Freunde in den wohlverdienten Herbst- oder Winterurlaub mitnehmen. Um dieses Angebot in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden schnell sein und ihre Flüge vor Mitternacht, morgen Abend, 27. November, über die Webseite Ryanair.com buchen“, so Dara Brady, Marketing-Direktor von Ryanair.

weiterlesen »

Ryanair-Chef O’Leary schraubt seinen Optimismus zurück

Der irische Lowcoster Ryanair geht davon aus, dass man bis Ende März 2021 – Ende des Geschäftsjahres – die angepeilte Marke von 38 Millionen Passagieren nicht mehr erreichen kann. Firmenchef Michael O’Leary ist nun auch nicht mehr so optimistisch und rechnet damit, dass das Niveau des Jahres 2019 „frühestens im Herbst 2021“ erreicht werden kann. Bislang gab sich der Manager äußerst zuversichtlich, dass über billige Preise ab dem Frühjahr 2021 der Rekordkurs fortgesetzt werden kann. Der jüngste Nachfrageeinbruch scheint nun auch beim Ryanair-Chef zu weniger Optimismus geführt zu haben. Gegenüber Reuters meinte O’Leary, dass er im kommenden Geschäftsjahr mit 80 bis 130 Millionen Fluggästen rechnet und fügte hinzu, dass dies stark von der Geschwindigkeit und Bereitschaft zur Durchimpfung der Bevölkerung abhängig ist. Ein weiterer Faktor, den der Ryanair-Chef erwähnt hat: Wenn bestehende Einreise- und Quarantänebeschränkungen langsam abgeschafft werden, würde sich das negativ auf die Nachfrage in der gesamten Branche auswirken. Je früher und schneller dies erfolgt, desto besser sind die Aussichten für Ryanair und alle anderen Airlines. Hinsichtlich der geplanten Kapazität sagte Michael O’Leary, dass er über das gesamte Jahr 2021 zusammengerechnet mit 60 bis 80 Prozent des Angebots von 2019 rechnet. Im Hochsommer vermutet er, dass die Ryanair Group etwa 60 bis 70 Prozent der Kapazität durchführen wird. Für den Winterflugplan 2021/2022 rechnet er der Manager damit, dass „fast der Flugplan von 2019 erreicht werden kann“.

weiterlesen »

British Airways: 20 Maschinen in Palma de Mallorca zwischengelagert

British Airways braucht Platz. Denn wegen der anhaltenden Corona-Krise hebt kaum noch ein Flieger der Airline ab. Aus diesem Grund wurden rund 20 Maschinen am Flughafen von Palme de Mallorca zwischengeparkt, wie mallorcazeitung.es berichtet. Bereits im Lockdown im Frühjahr nutzten die Fluggesellschaften Ryanair und Eurowings den Airport als Parkplatz. Flüge gibt es von Palma aus schließlich kaum noch, Platz dafür umso mehr. Nach Angaben der Gewerkschaft der Lotsen (USCA) ist der Betrieb in Son Sant Joan in diesem Jahr um 85 bis 90 Prozent zurückgegangen.

weiterlesen »

EASA-Chef Ky: B737-Max-Wiedereinsatz „ab Jänner 2021“

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA äußerte sich nun konkret zu einem „Fahrplan“ für den Wiedereinsatz der Boeing 737-Max in der Europäischen Union. In Kürze soll eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben werden. In dieser werden die Bestimmungen für die Wiederzulassung des Musters festgehalten. Nach zwei verheerenden Abstürzen wurde der Boeing 737-Max nach und nach weltweites Flugverbot erteilt. Die U.S.-amerikanische FAA gab am 18. November 2020 wieder grünes Licht, kündigte jedoch an, dass man den „Lagerbestand“ des Herstellers penibel genau prüfen wird. Bis zum tatsächlichen Wiedereinsatz wird es daher auch in den Vereinigten Staaten noch einige Wochen oder gar Monate dauern. EASA-Chef Patrick Ky sagte nun in Paris, dass die Freigabe für kommerzielle Flüge im Jänner 2021 erfolgen könnte. Einen exakten Tag nannte er nicht, sondern verwies auf eine Einspruchsfrist, die sich aufgrund der Lufttüchtigkeitsanweisung ergeben wird. Anschließend müssen sowohl der Hersteller als auch der Operator sämtliche Auflegen erfüllen ehe der tatsächliche Wiedereinsatz erfolgen darf. Ryanair will die Strafzölle nicht bezahlen Einer der größten europäischen Kunden ist die Ryanair Group. Eddie Wilson, Vorstandsvorsitzender der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, sagte im Rahmen der CAPA-Konferenz, dass der von ihm geleitete Carrier nicht für die Strafzölle aufkommen wird. Bedingt durch den Dauerstreit zwischen Airbus und Boeing bezüglich Subventionen, erhebt die Europäische Union einen Aufschlag von 15 Prozent. Selbstredend: Der irische Billigflieger will die Strafzölle nicht bezahlen und verhandelt mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer über eine Kostenübernahme bzw. weitere Preisnachlässe. Ryanair erwartet die Auslieferung von insgesamt 135 Boeing 737 Max 200. Dabei handelt es sich um eine spezielle Billigfliegerausführung der

weiterlesen »

Berlin will Terminal 5 temporär schließen

Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH wird das Terminal 5 („Ex-Schönefeld“) in Kürze vom Netz nehmen. Allerdings nicht kurzfristig, sondern voraussichtlich am März 2021 und dann für zumindest ein Jahr. Das Passagieraufkommen ist wesentlich niedriger als erwartet. Das bedeutet, dass auch Carrier wie Ryanair und Wizzair in das Ende Oktober 2020 eröffnete Terminal 1 umziehen werden. Vor der Corona-Pandemie ging man davon aus, dass die Kapazität der Neubauten T1 und T2 nicht ausreichen werden und entschied daher, dass die alten Schönefeld-Abfertigungsgebäude noch einige Jahre genutzt werden sollen. Parallel dazu sollten Erweiterungen rund um die Terminals 1 und 2 errichtet werden. Das Fluggastaufkommen hält sich am BER – eben aufgrund der Corona-Pandemie – in sehr eng gesteckten Grenzen. Dies hatte zur Folge, dass man das eigentlich betriebsbereite Terminal 2 erst gar nicht eröffnet hat, jedoch zunächst darauf verzichtet hatte die Kapazität des Terminals 5 vom Netz zu nehmen. Das ändert sich nun, denn laut Berliner Morgenpost will Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup am Freitag beim Aufsichtsrat die Genehmigung für die temporäre Schließung der ehemaligen Schönefeld-Gebäude einholen. Der gesamte Flugbetrieb soll dann vorläufig im Terminal 1 abgewickelt werden. Auch besteht die Möglichkeit, dass die BER-Gesellschaft bei steigender Nachfrage einen anderen Weg gehen könnte. Anstatt des Terminals 5 könnte das T2, das sich rechts neben dem T1 befindet, in Betrieb genommen werden. Derzeit ist jedoch nicht absehbar wie hoch das Fluggastaufkommen im Sommer 2021 sein wird. Theoretisch wäre es natürlich auch möglich, dass sowohl das T5 reaktiviert wird als auch das T2 eröffnet wird. Mit Stand

weiterlesen »