Ryanair

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Malta Air und Lauda Europe residieren in neuer Zentrale

Die beiden maltesischen Ryanair-Töchter Lauda Europe und Malta Air haben ein neues Verwaltungsgebäude bezogen. Gleichzeitig wurde auch der jeweilige Firmensitz von Birkirkara nach Pietà verlegt. Die beiden Luftfahrtunternehmen teilen sich nun die dritte Etage in einem frisch sanierten Gebäude mit Ausblick auf den Yachthafen von Pietà. Bislang residierten Lauda Europe und Malta Air in einem erst vor wenigen Jahren errichteten Bürokomplex in einem Wohngebiet der Gemeinde Birkirkara. Chief Executive Officer beider maltesischen Ryanair-Töchter ist David O’Brien, der auch als Geschäftsführer der sich in Abwicklung befindlichen Laudamotion fungiert. Weiters ist der Manager Chief Commercial Officer bei Ryanair. Die Firmenzentrale von Lauda Europe und Malta befindet sich nun an folgender Adresse im dritten Stock: 190 Triq Marina, Pietà PTA9041, Malta.

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Luqa: Malta Air setzt 40 Flugbegleiter vor die Tür

Die Ryanair-Tochter Malta Air baut an ihrer Homebase Luqa 40 Flugbegleiter ab. Dies wird damit begründet, dass mit der Gewerkschaft keine Vereinbarung, die Lohnkürzungen über einen Zeitraum von vier Jahren haben sollte, abgeschlossen werden konnte. Malta Air drohte wiederholt mit dem Abbau von 20 Piloten- und 40 Flugbegleiterstellen, falls die Arbeitnehmervertreter die Paycuts nicht akzeptieren sollten. Ein wenig erinnert die Vorgehensweise an das Schicksal, das die Lauda-Belegschaft in Stuttgart, Düsseldorf, Palma de Mallorca und Wien hatte. Entweder weniger Geld wird akzeptiert oder eine gewisse Anzahl von Mitarbeitern muss gehen bzw. gleich die gesamte Basis wird geschlossen – so geschehen in Düsseldorf und Stuttgart. Malta Air schreibt in einem internen Schreiben an die Belegschaft in Luqa, dass man eine Mindestzahlung garantiert habe. Man würde nur rund zehn Prozent des Flugbetriebs durchführen, habe jedoch die Kosten für 100 Prozent der Piloten und Flugbegleiter. Die maltesische Basis hat 179 Mitarbeiter – von etwa einem Fünftel trennte sich die Ryanair-Tochter nun. „Ohne diese Notfalltarifvereinbarung, die bereits mit den Malta Air-Piloten vereinbart wurde, kann der Verlust von Arbeitsplätzen beim Kabinenpersonal leider nicht mehr vermieden werden. Als direkte Folge des Versäumnisses der GWU Gewerkschaft die Vereinbarung mit Malta Air einzuhalten, werden 40 Entlassungen von Kabinenpersonal durchgeführt”, ist im Rundschreiben zu lesen. Die Worte erinnern stark an die Vorgehensweise der Konzernschwester Laudamotion in Wien, Düsseldorf und Stuttgart. Die Gewerkschaft GWU sieht die Sache gänzlich anders. Gegenüber der Tageszeitung “Times of Malta” erklärte Generalsekretär Josef Bugeja: “Malta Air wollte, dass der Tarifvertrag ab Juni 2020 rückwirkend ist, was

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Easyjet entzieht ersten UK-Aktionären das Stimmrecht

Low-Coster Easyjet arbeitet unter Hochdruck daran, seine EU-Fluglizenz rechtlich abzusichern. Das kostete schon den ersten britischen Aktionären das Stimmrecht. Die Brexit-Einigung trat am 1. Januar des neuen Jahres vorläufig in Kraft. Somit ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, auch nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Dies könnte einigen Fluggesellschaften zum Verhängnis werden. Denn innerhalb der EU darf nur fliegen, wer zu mehr als 50 Prozent im Eigentum und unter Kontrolle von EU-Ansässigen ist. Das geht sich bei Easyjet nicht ganz aus. Der Billig-Flieger gehört derzeit nur zu 47,35 Prozent Aktionären aus der EU.  Um die 50-Prozent-Schwelle zu überschreiten, könnte die Airline in einem nächsten Schritt Anteilseigner zwingen, ihre Papiere an Investoren aus der EU zu verkaufen, wie das Nachrichtenmagazin Handelsblatt schreibt. Doch nicht nur Easyjet muss sich mit diesem Problem herumschlagen. Auch Ryanair, der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG und die ungarische, aber in London börsennotierte Billigairline Wizz müssen verhindern, dass sie nach dem Brexit das Recht zu Flügen innerhalb der EU verlieren. 

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Ryanair reaktiviert Basis Shannon doch

Erst vor wenigen Wochen setzte Ryanair die irische Regierung unter Druck und drohte mit der endgültigen Schließung der Basis Shannon. So ganz will man diese aber doch nicht aufgeben, denn ab April 2021 soll zumindest eine Maschine an diesem Standort reaktiviert werden. Irische Fluggesellschaften leiden besonders stark unter den harten Einreise- und Quarantänebestimmungen der Republik Irland. Mitbewerber Aer Lingus zog die Langstreckenaktivitäten ab Shannon ab und wird diese künftig ab dem britischen Manchester anbieten. Dazu wurde aufgrund dem Brexit sogar eine eigene UK-Tochtergesellschaft gegründet. Ryanair-Chef Eddie Wilson erklärte, dass ab Shannon zunächst 32 wöchentliche Flüge zu 14 Destinationen in Litauen, Polen, Spanien, Portugal und UK angeboten werden sollen. Angepeilt werden rund 450.000 Passagiere. Je nach Fortgang der Pandemie und der damit verbundenen Reiseeinschränkungen ist ein weiterer Ausbau vorgesehen. Zu einer möglichen Wiederaufnahme der Aktivitäten ab Cork, Kerry und Knock machte der Manager keine Angaben. Lediglich zu Cork merkte er an, dass die Basis im Sommer 2021 “möglicherweise nicht reaktiviert wird”.

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Malta Air und Verdi einigen sich auf Lohnkürzungen

Die Gewerkschaft Verdi und Malta Air haben sich auf Lohnkürzungen für das in Deutschland stationierte Personal geeinigt. Laut Erklärung der Konzernmutter Ryanair umfasst diese “eine langfristige Vereinbarung, die moderate Kürzungen der Löhne, Produktivitätsverbesserungen und Zugang zu staatlichen Unterstützungen vorsieht”. Betroffen ist das Kabinenpersonal. Malta Air betreibt im Auftrag von Ryanair zahlreiche Boeing 737-800 ab Deutschland. Aufgrund der Coronakrise will man die Lohnkosten nach Möglichkeit reduzieren. Die von Lauda betriebenen A320-Bases in Stuttgart und Düsseldorf wurden im Oktober 2020 geschlossen. Die Ver.di-Vereinbarung wurde von der Mehrheit des in Deutschland ansässigen Kabinenpersonals von Malta Air angenommen und folgt einer ähnlichen Vereinbarung, die im Juli dieses Jahres mit der Vereinigung Cockpit für die in Deutschland ansässigen Piloten von Malta Air erzielt wurde.  „Wir begrüßen diese Einigung, die mit Ver.di und unserem deutschen Kabinenpersonal erzielt wurde – sie haben eine langfristige Vereinbarung akzeptiert, die moderate Kürzungen der Löhne (welche innerhalb der Laufzeit der Vereinbarung wieder rückgängig gemacht werden), Produktivitätsverbesserungen und Zugang zu staatlichen Unterstützungen beinhaltet, um so viele deutsche Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Dies folgt einer ähnlichen Vereinbarung, die Anfang des Jahres mit den deutschen Piloten von Malta Air abgeschlossen wurde und die ihre gemeinsame Bereitschaft widerspiegelt, während der Covid-19-Krise mit uns zu arbeiten. Die Vereinbarungen, die mit VC und Ver.di getroffen wurden, bieten der in Deutschland ansässigen Crew eine Möglichkeit für den Zugang zu staatlicher Unterstützung in dieser Zeit der beispiellosen Krise. Malta Air fordert die Kölner Arbeitsagentur sowie die Bundesregierung auf, die diskriminierende Vorenthaltung staatlicher Unterstützung für die Piloten und das

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Landeverbot trifft SZG besonders hart

Das Landeverbot für Flüge aus Großbritannien haben die meisten Flughäfen einfach so hingenommen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig. Für den Salzburger Airport kommt diese Maßnahme jedoch äußerst ungelegen. Denn British Airways, Easy Jet und Ryanair erst vergangene Woche ihre Verbindungen wiederaufgenommen. Am Sonntagabend landete die vorerst letzte BA-Maschine in der Landeshauptstadt. Für Flughafensprecher Alexander Klaus eine „kleine Katastrophe: „Damit fallen wieder vier bis fünf Flüge pro Woche aus. Das ganze Jahr war schon katastrophal, da wäre das vor Weihnachten ein Lichtblick gewesen. Den haben sie uns jetzt abgedreht“, sagt er der Krone. Der wirtschaftliche Schaden lasse sich nicht beziffern.

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Ryanair versucht mit Impfungen Tickets zu verkaufen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair versucht derzeit unter Hinweis auf nun zugelassene Corona-Impfstoffe Kasse zu machen. Der Carrier wirbt für Sommerurlaube wortwörtlich mit „Impfen und Loslegen“. Noch ist überhaupt nicht klar, ob es mit einem entsprechenden Eintrag in der Impfkarte zu Einreiseerleichterungen kommen wird oder nicht. Auf den zuletzt genannten Umstand weist der irische Carrier selbstredend nicht hin. Auch ist die Verfügbarkeit von Impfungen für die Allgemeinbevölkerung, beispielsweise in Österreich, momentan defacto nicht vorhanden. Europaweit ist keinesfalls sichergestellt, dass alle impfwilligen Personen vor dem Sommerurlaub 2021 die Injektion erhalten können. Ryanair sprach sich wiederholt gegen Testungen vor dem Abflug aus. Daher ist die nunmehrige Werbekampange, die Sommerurlaube mit einer Spritze und einem Gefäß mit der Aufschrift „Vaccine“ bewirbt durchaus ein wenig heuchlerisch. Da können auch die beworbenen 15 Prozent und der Verzicht auf Umbuchungsgebühren nicht hinwegtäuschen, denn eine eventuelle Tarifdifferenz fällt sowieso an. Auch sind die Fristen für den Erlass auf die horrende Gebühr nicht gerade kundenfreundlich ausgelegt.

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Laudamotion gibt AOC zurück

Die Ryanair-Tochter hängt die Schuhe an den Nagel – und auch das Luftverkehrsbetreiberzertifikat. Diese gibt die Fluggesellschaft jetzt an die österreichische Zivilluftfahrtbehörde zurück. Auch die Betriebsgenehmigung geht an das zuständige Ministerium retour. In den letzten Monaten hat die Gesellschaft ihre 4 Stützpunkte in Stuttgart, Düsseldorf, Wien und Palma geschlossen. Das Unternehmen, das jetzt weder Flugzeuge noch Flugbesatzung mehr hat, bietet der Ryanair Group weiterhin einige eingeschränkte Verwaltungsdienste von seinem Schwechat-Büro aus an.

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Ryanair gewinnt vor Gericht gegen eDreams.

 In dem Verfahren, das der Low-Coster 2015 eingeleitet hatte, stellte das Hamburger Oberlandesgericht fest, dass die Praxis des Online-Reisebüros, Zahlungsaufschläge zu erheben, ohne mindestens eine gängige und zumutbare unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit anzubieten, gegen das deutsche Verbraucherrecht verstößt.  „Ryanair begrüßt dieses Hamburger Gerichtsurteil gegen eDreams – es bestätigt unsere Ansicht, dass es sich um nachteilige und irreführende Praktiken handelt, die von dieser nicht autorisierten „Screen-Scraper“-Webseite betrieben werden. Dies ist ein großer Sieg für die Verbraucher, die unter den Praktiken von solchen Online-Reisebüros leiden. Sie verlangen weiterhin überhöhte Preise für Flüge, Sitzplatzreservierungen und aufgegebenes Gepäck. Wir fordern Regulierungsbehörden und Verbraucherverbände auf, solche nicht autorisierten „Screen-Scraper“-Webseiten zu überprüfem und aufzudecken, um Verbraucher vor den irreführenden Praktiken solcher Plattformen zu schützen“, so ein Sprecher von Ryainair. „Wir fordern alle Kunden auf, immer direkt auf der Webseite Ryanair.com oder über die Ryanair-App zu buchen. Nur so können wir die niedrigsten Preise, vollen Kundensupport und schnelle Rückerstattungen garantieren.“

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Laudamotion Executive GmbH ist jetzt Sparfell Luftfahrt GmbH

Der Businessjet-Betreiber Laudamotion Executive GmbH litt öfters unter der Namensähnlichkeit mit der Ryanair-Tochter Laudamotion GmbH. Der Billigflieger ist Stammgast in negativen Schlagzeilen und zwar kreuz und quer durch Europa. Nun verpasst sich der Operator von Privatflugzeugen einen neuen Namen und tritt als Sparfell Luftfahrt GmbH auf. Die beiden Firmen verbindet eine gemeinsame Geschichte, denn kurz nach der Übernahme einiger Assets der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki durch die Laudamotion GmbH wurde der Geschäftsreisebereich in die Laudamotion Executive GmbH abgespalten. Den Billigflieger übernahm dann rasch Ryanair, die Businessjets verlieben jedoch bei der NL Holding GmbH des Niki Lauda. Nach seinem Tod verkauften die Erben das Unternehmen an die Sparfell Group. Die Verwendung des Namens Laudamotion ist damit Geschichte, denn der Privatjetbetreiber verwendet nun die Marke Sparfell. Auch beim Billigflieger gab es vor längerer Zeit eine Änderung, denn anstatt „Laudamotion“ verwendete man im Außenauftritt nur noch „Lauda“. Allerdings ist dies auch quasi vorbei, denn die Laudamotion GmbH soll geschlossen werden. Der maltesische Nachfolger Lauda Europe Ltd verwendet zwar noch Uniformen und Flugzeuge mit dem Lauda-Logo, doch könnten auch diese mit der Umflottung auf Boeing 737 verschwinden. Sowohl die Homepage der Laudamotion Executive GmbH als auch jene der Laudamotion GmbH wurden zwischenzeitlich abgestellt. Jene des Businessjet-Operators weist auf die Namensänderung hin und leitet anschließend auf die neue Page weiter. Beim Lowcoster landet man direkt auf der Ryanair-Seite.

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