Ryanair

Weitere Artikel aus der Rubrik

Ryanair

Alitalia: Umsatz um 78 Prozent eingebrochen

Das Corona-Jahr 2020 setzte auch der insolventen Alitalia kräftig zu. Der Umsatz reduzierte sich um 78 Prozent auf 590 Millionen Euro. Im Jahr 2019 nahm der italienische Carrier noch 2,67 Milliarden Euro ein. Der Sonderverwalter teilte dem italienischen Parlament mit, dass auch die Anzahl der beförderten Passagiere stark eingebrochen ist. Alitalia hatte im Vorjahr 6,3 Millionen Fluggäste an Bord – ein Rückgang um 79,72 Prozent. Erst kürzlich griff der Staat dem angeschlagenen Carrier neuerlich mit 73 Millionen Euro unter die Flügel. Im April 2021 soll die Nachfolgegesellschaft Ita an den Start gehen. Die EU-Kommission verlangt von Italien, dass die Marke Alitalia künftig nicht mehr genutzt wird. Derzeit versucht die italienische Regierung die Bedenken der Wettbewerbshüter auszuräumen und hofft offensichtlich darauf, dass Ita unter der Traditionsmarke Alitalia fliegen kann. Die Flotte soll stark verkleinert werden, wodurch auch viele Slots frei werden. Auf jene in Rom und Mailand-Linate schielt mittlerweile der Billigflieger Ryanair.

weiterlesen »

Jordanien: Joramco wartet für Lauda Europe

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe hat seit einigen Wochen einen neuen Partner für die Durchführung der Heavy Maintenance. Die Dubai-Aerospace-Enterprise-Tochter Joramco führt auf dem Flughafen Amman-Queen Alia diese Wartungsarbeiten im Auftrag der Ryanair-Tochter durch. Die so genannte Line Maintenance wird weiterhin vom Ryanair-Technikbetrieb, der vormals Teil von Laudamotion war, durchgeführt. Joramco wurde 1963 gegründet und ist seit vielen Jahren für den irischen Billigflieger tätig, zählt aber auch Lufthansa, Swiss, Gulf Air, Fly Dubai, Air Malta, Hi Fly, Air Belgium, Brusssels Airlines, SunExpress, Corendon und weitere Airlines zu seinen Kunden.

weiterlesen »

Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair ruft Europäischen Gerichtshof an

Ryanair fordert jetzt den Europäischen Gerichtshof erneut dazu auf, das deutsche Rettungspaket für unrechtmäßig zu erklären. Der irische Billigflieger hat bisher offiziell keinerlei Staatshilfen – den staatlich garantierten Kredit, den man in UK in Anspruch genommen hat, verschweigt der Konzern gerne – erhalten, die Krise muss also nach wie vor aus eigener Kraft bewältigt werden. Gleichzeitig kassierten andere Fluggesellschaften – wie beispielsweise die Lufthansa – ordentlich. Diesen Frust möchte die irische Fluglinie nun wohl rauslassen. Der Low-Coster sieht die Bundesregierung in der Pflicht, auch andere in Deutschland tätige Airlines zu unterstützen. Das soll nun auf EU-ebene bestätigt werden. Unter anderem verlange das britische Unternehmen von den deutschen Verantwortlichen, die Slot-Regeln anzupassen, wie simpleflying.com berichtet. Dazu gibt es auch eine Vorgeschichte: Die aktuellen Regelungen kosteten Ryanair letztes Jahr wichtige Landerechte an den Flughäfen München und Frankfurt. Bei allem Aufschrei: die Führungsetage rund um Michael O’Leary muss sich in Geld üben. Denn es kann viel Zeit in Anspruch nehmen, bis die europäischen Höchstrichter antworten.

weiterlesen »

Mailand: Ryanair schielt auf Slots in Linate

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia wird sich stark verkleinern und soll in den nächsten Wochen auf eine Neugründung „aufgesetzt“ werden. Die EU-Kommission will die weitere Nutzung der Marke verhindern. Gleichzeitig schielt der Mitbewerber Ryanair auf Slots an den Airports Mailand-Linate und Rom-Fiumicino. Die „neue Alitalia“ (Ita) wird deutlich kleiner ausfallen. Dadurch ist absehbar, dass viele Start- und Landerechte freiwerden. Konzentrieren will sich die staatliche Neugründung auf Fiumicino und Linate. Am zuletzt genannten Airport gelten Slots als besonders heiß begehrt, da dieser Flughafen besonders nah am Stadtzentrum ist. Derzeit steuert Ryanair in dieser Region Malpensa und Bergamo an. Näheres zu den drei Mailänder Flughäfen unter diesem Link. Gegenüber italienischen Medien bestätigte der irische Lowcoster, dass man sich umgehend für freie Start- und Landerechte in Rom-FCO und Mailand-LIN bewerben wird. Die EU-Kommission schreibt Italien vor, dass die Slots ausgeschrieben werden müssen und sich auch Ita um diese bewerben muss. Ryanair preschte nun als Interessent hervor. Fun-Fact: Derzeit fliegt der irische Lowcoster den Linate-Airport gar nicht an. Dennoch zeigt der Gepäck-Tag, der auf einem Kofferpiktogramm auf Bordkarten dargestellt wird, seit einigen Jahren den Flughafencode LIN, also Mailand-Linate.

weiterlesen »

Ryanair verzichtet bis Ende März 2021 auf die Umbuchungsgebühr

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verlängert den Buchungszeitraum, in dem für nachträgliche Umbuchungen auf die sonst übliche Gebühr verzichtet wird, bis 31. März 2021. Eine etwaige Tarifdifferenz kann dennoch anfallen, so dass das auf den ersten Blick kulante Angebot nicht ganz so kulant ist. Der mögliche Umbuchungszeitraum ist bis zum 31. Oktober 2021 beschränkt. Auch müssen Passagiere Fristen beachten, denn bei kurzfristigen Änderungen kassiert die Ryanair Group dennoch die Gebühr. Somit ist die „Kulanz“ des irischen Billigfliegers auch weiterhin recht unflexibel.

weiterlesen »

Luftfahrtgipfel: Fokus auf Impfungen und Tests

Am Dienstag fand auf Einladung des österreichischen Klimaschutzministeriums ein Luftfahrtgipfel unter dem Vorsitz von Staatssekretär Magnus Brunner statt. An der aufgrund der Corona-Pandemie online abgehaltenen Konferenz nahm auch die Gewerkschaft Vida teil. Die Luftfahrt wurde, wie kaum eine andere Branche, von der Corona Krise getroffen. Die Zahl der Airlines, die Wien anfliegen, hat sich von 75 auf nunmehr 38 annähernd halbiert. Die Flugbewegungen in Österreich nahmen um über 64 Prozent ab, während sich die Zahl der Passagiere an den heimischen Flughäfen sogar um drei Viertel verringerte. „Aufgrund der starken Betroffenheit wurde auf nationaler und europäischer Ebene versucht, den Luftverkehrssektor bestmöglich in dieser Krise zu unterstützen. Dennoch ging die Bruttowertschöpfung der Luftfahrt in Österreich um 2,54 Milliarden Euro zurück und hat sich somit nahezu halbiert“, so das Klimaschutzministerium in einer Medienmitteilung. Die Arbeitnehmervertreter teilen mit, dass aufgrund der Kurzarbeit die Beschäftigung in der stark betroffenen Branche vergleichsweise stabil gehalten werden konnte. „Eine entsprechende Verlängerung der Kurzarbeit IV ist deshalb angezeigt. Sonst droht in Österreich ein Stellenabbau auch mit langfristiger Abwanderung und in der Folge nachhaltigem Personalmangel bei hoch qualifizierten Personen, wenn die Luftfahrt nach dem Ende der Pandemie wieder anläuft“, fordert Vida-Fachbereichsleiter Daniel Liebhart. „Die Bundesregierung hat als Antwort auf die Krise zahlreiche Unterstützungsleistungen ins Leben gerufen. Maßnahmen wie Kurzarbeit und die Investitionsprämie kamen auch der Luftfahrtbranche zu Gute. Dank der Kurzarbeit konnten 95 Prozent der Jobs in der Branche erhalten bleiben, dennoch hat die Krise knapp 2.300 Arbeitsplätze gefordert“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). „Die Pandemie hat die Zeit in

weiterlesen »

Erste Malta-Air-Winglets in Renton gesichtet

Momentan fliegen sämtliche Maschinen von Malta Air in der Livery von Ryanair. Lediglich ein kleiner Sticker weist auf die maltesische Tochter hin. Das wird sich ändern, denn die Boeing 737-Max-200 werden – analog der polnischen Schwester Buzz – eine eigene Lackierung tragen. Im amerikanischen Renton wurden nun die ersten Winglets der ersten für Malta Air bestimmten Boeing 737-Max-200 fotografiert. Diese zeigen den Schriftzug „Malta“. Wann die Maschine an die maltesische Fluggesellschaft ausgeliefert wird und wo sie stationiert wird, ist noch offen. Die Ryanair Group hofft, dass im Laufe des Jahres 2021 rund 50 Einheiten übernommen werden können. Die Flugzeuge sollen – im Gegensatz zur bisherigen Praxis – die Livery des jeweiligen Betreibers tragen. Wie viele Boeing 737-Max-200 für Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz und Malta Air bestimmt sind, teilte der Konzern bislang nicht mit. Eddie Wilson, CEO von Ryanair DAC, sagte lediglich, dass die ersten Einheiten ab dem Vereinigten Königreich zum Einsatz kommen werden. Konzernchef Michael O’Leary sagte im Herbst, dass auch Lauda Europe auf Boeing „umgestellt“ werden könnte, sofern Airbus nicht auf seine Preisvorstellungen eingehen sollte. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Leasingverträge der A320 nicht verlängert werden und als „Nachfolger“ Boeing 737 Max 200 eingeflottet werden. Endgültig fix ist das noch nicht, wobei was ist bei der Ryanair Group schon final und endgültig fix?

weiterlesen »

Ryanair darf umstrittenen Werbe-Banner nicht mehr verwenden

Die ASA (Advertising Standards Authority), eine Organisation der britischen Werbebranche, verbietet der Fluggesellschaft nun, die umstrittene „Jab and Go“ – Anzeige erneut zu verwenden. Das ging wohl nach hinten los: Der Low-Coster Ryanair hat zuletzt mit dem Werbeslogan „Jab and Go“ – übersetzt „Stechen und los“ – für Aufsehen gesorgt. Damit sollten potenzielle Kunden dazu ermutigt werden, sich bereits jetzt um ihren Urlaub im kommenden Frühjahr zu kümmern. Schließlich würde der Impfstoff bald für alle Teile der Gesellschaft verfügbar sein. Doch damit würde die Fluglinie den Menschen suggerieren, dass Reisen in Zukunft nur nach erfolgter Impfung möglich sei. Das würde rein faktisch nicht stimmen, so die nichtstaatliche Organisation. Diese mögliche Fehlinterpretation habe das Unternehmen billigend in Kauf genommen. Dafür müssen jetzt die Konsequenzen getragen werden.  Und das tut Ryanair auch: Obwohl „die Entscheidung der ASA sachlich ungerechtfertigt“ sei, werde man diese akzeptieren und die Werbekampagne künftig aussetzen, heißt es auf der Plattform Simple Flying. Ein Sprecher des Flugunternehmens versichert zudem, dass auch in Zukunft keine Impfung notwendig sein wird, um mit Ryanair zu fliegen. Mit dem Slogan freue man sich lediglich darüber, dass es endlich einen Impfstoff gebe. Auf Twitter werfen einige Nutzer dem Unternehmen vor, Profit aus der Pandemie schlagen zu wollen und dabei die dramatische Lage zu verleugnen. „Das ist vermutlich die entsetzlichste Werbung, die ich je gesehen habe“, schreibt ein Twitter-Nutzer. Eine Frau ist ähnlich schockiert: „Ryanairs neuer Spruch für 2021 ist „Stechen und los“ – wie ekelhaft ist das denn?“.

weiterlesen »

Bratislava: 82 Prozent Rückgang – Ryanair streicht sechs Strecken

Der slowakische Hauptstadtflughafen Bratislava zählte im Vorjahr 405.097 Fluggäste und damit um 82 Prozent weniger als im Jahr 2019. Zulegen konnte man allerdings im Frachtbereich: Der Airport verzeichnete ein Plus um 21 Prozent auf 24.739 Tonnen. „Eine derart geringe Anzahl eingecheckter Passagiere wurde zuletzt vor 18 Jahren am Flughafen Bratislava registriert“, so Jozef Pojedinec, Geschäftsführer des Bratislava Airport. „In den ersten beiden Monaten des Jahres 2020 verzeichnete der Flughafen einen Anstieg der Passagierzahlen im Vergleich zu Januar und Februar 2019. Vom 13. März bis Mitte Juni, dh für drei Monate, waren zivile Ankünfte jedoch vollständig verboten und nur Rückführung, Fracht oder Geschäftsflüge erlaubt. Darüber hinaus galt das Einreiseverbot aus Hochrisikoländern bis September. Obwohl sich der Luftverkehr allmählich zu erholen begann, war das Jahresende erneut von der zweiten Welle der Pandemie und den damit verbundenen Reduzierungen der Linienflüge geprägt“. Im vergangenen Jahr fanden am Flughafen insgesamt 13.797 Ankünfte und Abflüge statt, was einem Rückgang von 52 Prozent gegenüber 2019 entspricht, als am Flughafen Bratislava 28.745 Flugbewegungen stattfanden. Ryanair (Buzz) streicht sechs Strecken Der größte Kunde des Flughafens Bratislava, Ryanair, schraubt die Präsenz im Sommerflugplan 2021 deutlich zurück. Mit Athen, Leeds Bradford, Thessaloniki, Bologna, Marrakesch und Eindhoven werden sechs Destinationen gestrichen bzw. nicht mehr reaktiviert. Die Basis wurde im Herbst 2020 an die polnische Tochter Buzz übergeben. Zum Teil kommt das slowakische Personal auch ab Wien zum Einsatz, wie Aviation Direct berichtete. Diese Destinationen sollen im Sommer 2021 nicht mehr ab Bratislava angeboten werden: Athen Leeds Bradford Thessaloniki Bologna Marrakesch Eindhoven Nachstehende

weiterlesen »

Streichkonzert: Ryanair fährt an elf deutschen Flughäfen zurück

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt an elf deutschen Flughäfen sowie in Basel-Mulhouse den Rotstift an. Zahlreiche Strecken werden eingestellt bzw. im Sommerflugplan 2021 nicht mehr aufgenommen. Am stärksten trifft das Streichkonzert den Flughafen Berlin-Brandenburg, wo elf Destinationen wegfallen. Betroffen sind nebst dem deutschen Hauptstadtairport auch Frankfurt-Hahn, Weeze, Bremen, Nürnberg, Köln/Bonn, Hamburg, Hannover, Dortmund, Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden. An allen genannten Airports – zuzüglich Basel-Mulhouse – reduziert der irische Billigflieger bzw. seine Tochtergesellschaft Malta Air die Anzahl der angebotenen Destinationen. Am Hahn und in Memmingen fallen beispielsweise fünf Strecken weg. Nähere Einzelheiten zu jenen Zielen, die Ryanair künftig nicht mehr ab den deutschen Airports bedienen wird, sind unterhalb dieses Artikels aufgeschlüsselt. Der Carrier bestätigte, dass aufgrund der aktuellen Lage die Präsenz in Deutschland reduziert wird. Nähere Einzelheiten zu den Gründen wollte das Unternehmen nicht nennen. Düsseldorf und Stuttgart fallen ebenfalls weg, denn die dortigen Bases, die von der Tochter Lauda betrieben wurden, schloss der Konzern im Herbst 2020. In Baden-Württemberg behauptete man, dass zu wenige Piloten die neuen Konditionen akzeptiert hätten und in NRW hieß es, dass der Airport und der Bodendienstleister zu teuer wären. Übersicht über die Routen, die Ryanair ab Deutschland streicht: ab Frankfurt-Hahn: Neapel Rijeka Odessa Lwiw Pisa Kefalonia ab Weeze: Pisa Tallinn ab Berlin-Brandenburg: Thessaloniki Mailand-Malpensa Billund Toulouse Luqa (Malta) Niš Sevilla Lappeenranta Kerry Lamezia Terme Santander ab Bremen: Thessaloniki ab Nürnberg: Krakau ab Köln/Bonn: Bordeaux Bologna Reduktion: Wien ab Hamburg: Sofia Danzig ab Hannover: Palma de Mallorca (ehemalige Lauda-Strecke) ab Basel-Mulhouse-Freiburg (Frankreich): Dublin ab Dortmund: Málaga ab

weiterlesen »