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Irland: Ryanair wegen Umgang mit Corona in der Kritik

In der Zentrale der Billigfluggesellschaft Ryanair im irischen Swords ist Corona ausgebrochen. Der Carrier informierte die Belegschaft über positive Testungen. Die lokale Gesundheitsbehörde hat nicht lange auf sich warten lassen, denn diese rückte an und unterzog alle Büromitarbeiter einer Massentestung. Die Anzahl der positiven Fälle wurde nicht kommuniziert, doch der Irish Examiner berichtet, dass sich Ryanair mit juristischen Kniffen geweigert haben soll die Namen der Mitarbeiter herauszugeben. Dabei berief man sich auf die DSGVO und soll einen positiv getesteten Beschäftigten angewiesen haben, dass dieser gegenüber der Gesundheitsbehörde HSE sagen solle, dass er keinen nahen Kontakt zu den Büromitarbeitern hatte und „alle Maßnahmen eingehalten wurden“. Solle die Behörde hartnäckig bleiben, so sollen alle Fragen vor der Beantwortung an einen Senior Manager weitergeleitet werden. Die Behörde HSE setzte die Massentestungen dennoch durch. Ryanair war der Ansicht, dass diese nicht notwendig sind, da man ohnehin ein eigenes Programm habe. Allerdings erhielt der HSE zuvor Hinweise, dass es angeblich im Ryanair Office eine „erhebliche Anzahl an Mitarbeitern mit Symptomen gibt“, so die irische Tageszeitung unter Berufung auf einen Ryanair-Beschäftigten. Ryanair: Kein Kommentar Lokale Medien stellen nun die Corona-Sicherheitsmaßnahmen des Carriers in den Office-Räumlichkeiten in Frage. Hierbei geht es um die Großraumbüros, in denen viele Mitarbeiter arbeiten und die Belüftung suboptimal sein soll. Gegenüber dem Irish Examiner sagten einige, dass sie befürchten, dass sich das Virus sehr rasch durch die ganze Etage verbreiten könnte. Es habe bereits viele positive Fälle gegeben und einige Beschäftigte wären deswegen verängstigt. In einem internen Rundschreiben ist zu lesen, dass

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Lauda lässt 30 Passagiere trotz gültigem PCR sitzen

Eigentlich sollten Lauda Europe und Ryanair froh sein, dass am Freitag überhaupt Passagiere auf Flug FR 104 von Wien nach Palma gebucht waren. Doch gleich 30 Reisende hat der Billigflugkonzern wegen gültiger, jedoch von der Airline nicht anerkannter, österreichischer PCR-Befunde in Wien sitzen lassen und versuchte dann noch dreist 300 Euro Umbuchungsgebühr zu kassieren, berichtet die Mallorca Zeitung. Wenn den 30 Betroffenen kein finanzieller Schaden entstanden wären, könnte man darüber fast lachen: Ryanair und Lauda Europe interpretieren die spanische Einreiseverordnung auf ihre ganz eigene Art und haben das Ground Handling angewiesen, dass sehr genau auf die Art des PCR-Tests geachtet werden soll: Nur wer negative RT-PCR-Befunde vorweisen kann darf nach Palma mitfliegen. Wer jedoch mittels RNA-PCR negativ getestet wurde, für den endet die Reise am Gate. Spanien akzeptiert jedoch ausdrücklich beide Testverfahren für die Einreise. Das interessierte Ryanair und Lauda Europe nicht. Das Bodenpersonal unter Verweis auf eine Anweisung der Airline auf RT-PCR-Befunde und verweigerte die Beförderung. Betroffen waren- wie bereits erwähnt – gleich 30 Passagiere. Selbstredend hat Ryanair nirgendwo kommuniziert, dass RNA-PCR-Befunde bei dieser Fluggesellschaft nichts mehr wert sind. Billigflieger wollte 300 Euro pro Person abkassieren Doch jetzt wird es richtig dreist: Betroffene schilderten übereinstimmend gegenüber der Mallorca Zeitung und Aviation Direct, dass die Aufforderung erging einen „passenden“ PCR-Test zu machen. Man könne ja dann mit dem Flug am Sonntag nach Palma fliegen, jedoch für die Umbuchung wollte man sage und schreibe 300 Euro sehen. Die Stimmung, die ohnehin schon aufgeheizt war, dürfte nun – wenn man den Schilderungen

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Lauda Europe: Neue Basis Zadar ab Mai 2021

Im Vorjahr wollte die österreichische Laudamotion im kroatischen Zadar eine Basis eröffnen. Dazu kam es aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Ab Anfang Mai 2021 will dies die maltesische Nachfolgegesellschaft Lauda Europe nachholen. Diverse Ziele werden mit Airbus A320 im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC bedient. In Zadar ergibt sich auch der durchaus absurde Umstand, dass sich dort Maschinen von Buzz, Lauda Europe, Ryanair DAC und Malta Air treffen werden. Die überwiegende Mehrheit der Strecken soll jedoch vom einzigen Airbus A320-Operator im Konzern betrieben werden. Buzz beschränkt sich auf die Destinationen Posen und Prag. Malta Air wird ab Deutschland und Italien nach Zadar fliegen. Alles, das noch so übrigbleibt, soll von Ryanair DAC selbst bedient werden. Unter dem FR-Code wird Lauda Europe laut aktuellem Planungsstand nachfolgende Ziele ab Zadar bedienen: Berlin-Brandenburg Wien (ex VIE bedient) Weeze Memmingen Marseille Breslau Krakau Göteborg Die Aufnahme der Routen erfolgt ab Mai 2021, wobei die überwiegende Mehrheit der Strecken erst mit dem in der Vergangenheit nachfragestarken Monat Juli gestartet wird. Wie viele Maschinen des Typs A320 in der kroatischen Stadt stationiert werden sollen, beantwortete das Unternehmen nicht. Dem Vernehmen nach soll es sich um vorerst zwei Maschinen handeln. Angesichts dessen, dass die Flotte derzeit aus 29 Maschinen besteht und eine Aufstockung um vier weitere A320 vorgesehen ist, wird mit der Eröffnung weiterer Bases im Sommer 2021 gerechnet. Bedingt durch den Rückzug aus Düsseldorf und Stuttgart sind derzeit nur Wien und Palma übrig. Der Maschinenbedarf ist aber auch inklusive Zadar nicht so hoch. Überblick über die Flotte

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Jänner 2021: Nochmaliger Rückgang bei Ryanair

Die Ryanair Group beförderte im Jänner 2021 konzernweit rund 1,3 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat wurde somit ein Rückgang um 88 Prozent verzeichnet. Im Jänner 2020, also vor der Corona-Krise“, hatte der Billigflieger-Konzern noch 10,8 Millionen Reisende an Bord. Wesentlich interessanter ist der direkte Vergleich mit Dezember 2020. Der Carrier zählte im letzten Monat des Vorjahres 1,9 Millionen Reisende. Somit setzt sich der „neuerliche Abwärtstrend“, der ab September 2020 eingetreten ist, fort. In dieser Betrachtungsweise gab es daher im Jänner 2021 einen Rückgang von 32 Prozent.

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Maskenverweigerer nach Kopfstoß gegen Ryanair-Steward verhaftet

Ende letzter Woche kam es auf einem Ryanair-Flug von Teneriffa nach Manchester zu einem Zwischenfall mit einem Maskenverweigerer. Dieser endete für den 24-jährigen Mann auf der Polizeidienststelle am britischen Zielort. Mittels eines Kopfstoßes verletzte der Störenfried sogar einen Flugbegleiter. Dem Vernehmen nach soll der Passagier betrunken gewesen sein und einem Flugbegleiter gedroht haben, dass er ihm den Kopf einschlagen werde. Laut der Zeitung Daily Mail soll er drei Viertel einer Vodkaflasche intus gehabt haben. Die Aufforderung den Mund-Nasen-Schutz wieder aufzusetzen wurde nicht nur ignoriert, sondern dem Kabinenpersonal wurde auch massiv gedroht. Der Kapitän informierte die Flugsicherung über den Vorfall an Bord und versuchte eine Umleitung auf einen anderen Airport zu erreichen. Das wurde jedoch von der ATC verweigert, denn aufgrund der Corona-Pandemie waren jene Airports, die zum Zeitpunkt der Drohung in Frage gekommen sind, gesperrt. Somit wurde die Reise nach Manchester fortgesetzt. Die Flugbegleiter konnten die Situation in der Kabine in den Griff bekommen und den Störenfried ruhig stellen. Das nachstehende Video, das von Passagieren mit Mobiltelefonen aufgenommen wurde, zeigt den Vorfall sowie die anschließende Verhaftung. Verhaftung nach der Landung Nach der Landung auf dem britischen Airport betrat die Polizei die Boeing 737-800 und führte den 24-jährigen Mann ab. Die anderen Passagiere sollen das Einschreiten der Exekutive mit lautem Applaus gutgeheißen haben. Die lokal zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Verhaftung an und ermittelt wegen Sachbeschädigung und Gefährdung der Luftsicherheit. Zwischenzeitlich fand bereits eine erste Anhörung durch den Untersuchungsrichter statt. In dieser soll der Beschuldigte angegeben haben, dass er bereits rund eine

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Tony Holohan: Keine Aussicht auf Auslandsreisen in diesem Sommer

Knapp ein Jahr nach Beginn der Pandemie sehen die Verkehrszahlen noch immer düster aus. Einzig und allein der Glaube an eine baldige Erholung gibt den Flughäfen noch Hoffnung.  Doch dieser schiebt der irische Gesundsheits-Chef Tony Holohan jetzt einen Riegel vor. Er glaube nicht an einen „normalen“ Sommer, berichtet die Independent. „Ich glaube nicht, dass Europa gerade auf herkömmliche Sommermonate zusteuert. Ganz im Gegenteil, Millionen von Menschen werden auch heuer auf den Badeurlaub verzichten müssen. Es sei denn, der Strand befindet sich im Landesinneren“, so Holohan weiter. Damit widerspricht er nahezu jedem Reise-Experten. Denn diese rechnen aufgrund der gestarteten Impf-Kampagnen mit einem Anstieg der Nachfrage ab Mitte des Jahres. So auch Ryanair-Boss Michael O’Leary. Dieser geht sogar einen Schritt weiter und greift die irischen Experten im öffentlichen Fernsehen an. Sie würden Falschinformationen verbreiten und damit bei den Menschen nur Angst und Verunsicherung erzeugen. Ohnehin würde uns ein risikoreicher Sommer bevorstehen, so das Fachportal Reuters. Denn die angeschlagenen Fluggesellschaften hätten keine Zeit mehr zu verlieren, sie müssen den Kunden einen Sommer-Flugplan vorlegen, obwohl es noch mehr als fraglich ist, ob alle Reiseziele auch wirklich angeflogen werden können. Es gleicht also einem Glücksspiel

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Ex-Assistent von Lauda-Chef heuert in Klagenfurt an

Der bisherige Assistent von Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber hat einen neuen Job: Seit 1. Feber 2021 ist Maximilian Wildt Head of Airline Marketing am Flughafen Klagenfurt. Für die mittlerweile stillgelegte Ryanair-Tochter war der Manager seit 2018 tätig. „Mit Maximilian Wildt holen wir uns einen jungen, aber bereits sehr erfahrenen Airline-Experten an Bord, mit dessen Expertise wir den Bereich Airline Marketing auf neue Beine stellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, erklärt Klagenfurt-Chef Nils Witt. „Ich freue mich sehr, gemeinsam mit einem engagierten Team zur Weiterentwicklung des Airport Klagenfurt beitragen zu können. Unser Ziel ist es, nach der für die gesamte Branche äußerst herausfordernden Corona-Krise, möglichst rasch mit voller Energie durchzustarten und die Potenziale des Flughafens und seines Catchments zu nutzen, sowie neue Kooperationspartner ins Boot zu holen“, so Maximilian Wildt.

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Ryanair: Deutsches Gericht untersagt Check-in-Abzocke

Der irische Billigflieger Ryanair kassierte nun auch in Deutschland in Sachen Check-In-Gebühr eine Niederlage vor Gericht. Das Landgericht Frankfurt urteilte, dass bereits während dem Buchungsprozess transparent auf diese Kosten hingewiesen werden muss. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, mit einer Berufung des Carriers ist zu rechnen. Die deutsche Wettbewerbszentrale klage Ryanair aufgrund der umstrittenen Check-In-Gebühr in der Höhe von 55 Euro. Diese wird von vielen Passagieren als überraschend empfunden. Das Landgericht Frankfurt befasste sich unter der Geschäftszahl Az 3-06 O 7/20 mit der Angelegenheit und gab der klagenden Partei in erster Instanz recht. „Das Landgericht schloss sich in seinem Urteil der Auffassung der Wettbewerbszentrale an. Ryanair sei sowohl nach der Luftverkehrsdiensteverordnung als auch nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verpflichtet, auf die Kosten für das Einchecken am Schalter im Rahmen der Buchung hinzuweisen. Die dazu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegebenen Hinweise, die der Kunde nicht zwingend lesen muss, seien nicht ausreichend, weil auf diese Kosten klar und transparent hinzuweisen sei. Auch eine Information über die Möglichkeit des Online-Check-Ins zwei Tage vor dem Abflug per E-Mail oder gar am Schalter sei nicht ausreichend“, schreibt die Wettbewerbszentrale in einer Aussendung. „Das Gericht folgt in seiner Entscheidung auch der Auffassung der Wettbewerbszentrale, dass die Fluggesellschaft nicht nur im Rahmen der konkreten Buchung, sondern generell auf ihrer Webseite und nicht erst in den AGB auf diese – wenn auch optional – entstehenden Zusatzkosten hinweisen muss“. „Bei allem Verständnis für die Digitalisierung im Tourismusbereich müssen die Kosten für solche, wenn auch optionalen, Standardleistungen für den

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Ryanair erwartet Verlust in Milliardenhöhe

Die Corona-Krise hat das aktuelle Weltgeschehen noch immer voll im Griff. Das spiegelt auch die Bilanz des dritten Quartals bei Ryanair wider. Waren im dritten Quartal vor einem Jahr noch rund 36 Millionen Fluggäste mit dem irischen Low-Coster unterwegs, ist die Zahl um satte 78 Prozent geschrumpft – nur 8,1 Millionen Passagiere begrüßte die Fluggesellschaft heuer an Bord. Das hinterlässt natürlich Spuren: Ryanair machte einen Nettoverlust von knapp 321 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum stand beim Billig-Flieger unter dem Strich noch ein Plus in der Höhe von 88 Millionen Euro. Das hemmt auch die Erwartungen für das Gesamtjahr. Das Management rechnet deswegen mit einem Verlust von fast einer Milliarde Euro im laufenden Geschäftsjahr. Der Umsatz betrug im dritten Quartal nur noch rund 340 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch 1,91 Milliarden. Das entspricht einem Einbruch von 82 Prozent. „Covid-19 richtet weiter Verwüstungen in der Branche an“, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Doch danach soll es wieder bergauf gehen. Im übernächsten Geschäftsjahr soll bei der Zahl der Fluggäste wieder das Vorkrisenniveau erreicht werden. Bis zum Geschäftsjahr 2026 soll die Zahl der jährlichen Fluggäste auf 200 Millionen wachsen.

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Ryanair „bestraft“ Reisebüro-Nutzer

In Zeiten der unzähligen Stornierungen hängt bei Ryanair die Rückvergütung einzig und allein von einer Tatsache ab: dem Ort des Vertragsabschlusses. Denn wer seinen Flug direkt auf der Website des irischen Low-Coster bucht, der bekommt auch sein Geld in voller Höhe zurückerstattet. Davon würden Kunden, die über Reisebüros buchen, nur träumen können, so Alex Agius Saliba, maltesischer Jurist und Abgeordneter im Europaparlament in seinem Gastbeitrag auf timesofmalta.com. Sie bekommen nach der Wartezeit einlösbare Schecks im Wert des gezahlten Betrages ausgehändigt, die noch in bares Geld verwandelt werden müssen. Und da ist auch der Haken: Denn das passiert in Banken. Diese verrechnen im Regelfall eine Gebühr für die Transaktion, meist bis zu 100 Euro pro Fall. Genau dieser Umstand verstoße gegen die EU-Richtlinie über Pauschalreisen, so Agius Saliba. Es würde keine sachliche Rechtfertigung für solch eine Benachteiligung gegenüber jenen, die den direkten Weg über die Fluggesellschaft wählen, geben. Deswegen habe er auch die EU-Kommission mit der Angelegenheit betraut. 

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