Ryanair

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Salzburg: Ryanair streicht Dublin und London-Stansted

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2021 die Präsenz auf dem Flughafen Salzburg reduzieren. Die Ziele London-Stansted und Dublin werden dem aktuellen Informationsstand nicht mehr reaktiviert. Damit verbleibt Palma de Mallorca, das ab 28. März 2021 angesteuert werden soll. Derzeit ist geplant, dass diese Route täglich mit Boeing 737-800 ex Palma bedient werden soll. Stansted und Dublin sollen zumindest im Sommer 2021 nicht bedient werden. Derzeit pausieren aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Ryanair-Strecken ab der Mozartstadt.

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Laudamotion: Gericht kippt Klausel zur „Familien-Abzocke“

Erneut kassierte Laudamotion vor dem Landesgericht Korneuburg in erster Instanz eine Schlappe: Das Gericht kippte insgesamt sieben Klauseln im Zusammenhang mit kostenpflichtigen Sitzplatzreservierungen. Das Urteil hat aber eher symbolischen Charakter, denn mittlerweile sind der Flugbetrieb eingestellt und die Zulassungen zurückgegeben. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) zog im Auftrag des Sozialministeriums erneut gegen die Laudamotion GmbH vor Gericht. Unter anderem wurde gegen eine Klausel bezüglich Gebühren für Sitzplatzreservierungen bei Familienbuchungen, aber auch die Möglichkeit seitens Laudamotion, zugewiesene Plätze wieder zu ändern. Das Landesgericht (LG) Korneuburg befand alle eingeklagten Klauseln für unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Klausel sieht für Erwachsene, die mit einem Kind reisen, das jünger als 12 Jahre ist, eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung vor. Da Kinder unter 12 den AGB der Laudamotion zufolge von einem Erwachsenen begleitet werden und neben diesem sitzen müssen, fällt diese zusätzliche Reservierungsgebühr in jedem Fall an. Für das LG Korneuburg ist diese Regelung unzulässig. Es wird hier für eine zwingend in Anspruch zu nehmende Leistung, die eine vertragliche Nebenleistungspflicht der Laudamotion festlegt, ein gesondertes Entgelt abverlangt. Die Klausel ist gröblich benachteiligend, weil Reisenden mit Kindern durch diese obligatorische Sitzplatzreservierung höhere Kosten entstehen. Die tatsächliche Höhe der Kosten einer Sitzplatzreservierung bei Familienbuchungen blieb im Übrigen unklar. Denn das Unternehmen bezifferte diese in den AGB mit 4 Euro, in einer Gebührentabelle mit sechs Euro. „Es ist nicht einzusehen, dass Laudamotion zusätzliches Körberlgeld kassiert, wenn Eltern während des Fluges neben ihren Kindern sitzen“, kritisiert Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Es ist erfreulich, dass

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Wien: Nur noch fünf Ryanair-Strecken – Wiederausbau ab März 2021 geplant

Die Ryanair Group, der unter anderem Lauda Europe und Buzz angehören, hat ihr Flugangebot ab Wien-Schwechat stark reduziert. Derzeit werden nur fünf Destinationen, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, angeboten. Dabei handelt es sich um die Ziele Charleroi, Lissabon, Kiew-Borispil, Palma de Mallorca und London-Stansted. Die zuletzt genannte Destination wird oneway angeflogen, denn die österreichische Bundesregierung untersagt Nonstop-Passagierflüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Österreich. Das bedeutet, dass die Maschinen mit Fluggästen von Wien nach Stansted fliegen und anschließend leer wieder zurück nach Österreich. Offenbar muss eine gewisse Nachfrage vorhanden sein, denn auch Mitbewerber praktizieren dies genau gleich. Buzz und Lauda Europe führen derzeit gemeinsam zehn wöchentliche Flugpaare pro Woche durch. Die genannte Anzahl berücksichtigt auch die Leerflüge von Stansted nach Wien. Unterm Strich hat das Angebot der Ryanair Group – seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs Ende Juni 2020 – einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ab März 2021 will das Unternehmen zahlreiche Routen wiederaufnehmen und im Sommerflugplan 2021 bedienen. Dazu eine Konzernsprecherin gegenüber Aviation Direct: „Unser aktueller Flugplan und der Flugplan für den Sommer 2021 sind auf unserer Website abgebildet und bleiben abhängig von staatlichen Restriktionen, der Verbrauchernachfrage und den Marktbedingungen. Wir werden die Situation weiter beobachten und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.“ Die Ryanair-Group-Ziele ab Wien auf einen Blick: Destination Status buchbar ab Charleroi 2x wöchentlich laufend Banja Luka eingestellt 29.03.2021 Burgas eingestellt 03.03.2021 Varna eingestellt 30.03.2021 Sofia eingestellt 29.03.2021 Dortmund eingestellt 01.03.2021 Köln/Bonn eingestellt 02.03.2021 Billund eingestellt 01.03.2021 Kopenhagen eingestellt 28.03.2021 Tallinn eingestellt 30.03.2021 Lappeenranta eingestellt 28.03.2021 Beauvais eingestellt 28.03.2021

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Zu teuer für Ryanair: Keine Boeing 737 Max für Wien

Die Ryanair Group erteilt Branchengerüchten, dass in Wien im Laufe des Jahres 2021 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 stationiert werden könnten, eine Absage. Die Begründung des Konzerns ist allerdings kurios, denn die Flughafengebühren und die Ticketabgabe sollen zu hoch sein. „Die Ryanair-Gruppe hat derzeit keine Pläne Boeing Max-Flugzeuge am Flughafen Wien zu stationieren, da die Flughafengebühren zu hoch sind und die neu eingeführte (unlogische) Flugsteuer in Höhe von 12 EUR erhoben wird“, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. „Die Kapazitätszuweisung der Ryanair Group wird die effizientesten und kostengünstigsten Flughäfen bevorzugen, die nach drastischen Flottenreduzierungen und Kapazitätskürzungen durch Legacy Airlines – einschließlich der Lufthansa Group – und dem Zusammenbruch vieler anderer Fluggesellschaften in ganz Europa um die Kapazität der Ryanair Group konkurrieren.“

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Ryanair will Boeing 737 Max zunächst ab UK einsetzen

Die Ryanair Group beabsichtigt die Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 zunächst ab dem Vereinigten Königreich einzusetzen. Unklar ist allerdings noch, ob diese auf dem AOC der irischen Ryanair DAC oder auf jenem der britischen Ryanair UK registriert werden. Eddie Wilson, Geschäftsführer der größten Konzernairline, Ryanair DAC, erklärte im Gespräch mit der irischen Rundfunkstation Newstalk: „Wir werden die Max in dieser Sommerflugplanperiode in Empfang nehmen und diese höchstwahrscheinlich zunächst in Großbritannien einsetzen“. Nähere Einzelheiten nannte der Manager allerdings nicht. Die Ryanair Group stockte gegen Ende des Vorjahres die Order auf 210 Boeing 737 Max 200 auf. Dabei handelt es sich um eine spezielle „Billigfliegervariante“ der 737 Max 8, die bislang nur von diesem Konzern und VietJet Air bestellt wurde. Derzeit rechnet Eddie Wilson damit, dass die ersten Maschinen im Frühjahr übergeben werden. Sechs Einheiten sind für die polnische Buzz bestimmt und tragen auch deren neue Livery. Es wird sich um die ersten Maschinen handeln, die im Farbenkleid des Ablegers auftreten. Auch sollen einige Boeing 737 Max 200 in der Livery von Malta Air auftreten. Insgesamt will die Ryanair Group im Laufe des Jahres 2021 rund 50 Maschinen übernehmen. Zuletzt stellte Konzernchef Michael O’Leary in Aussicht, dass Lauda Europe künftig nicht mehr mit Airbus A320, sondern mit Boeing 737 Max 200 fliegen könnte. Eine finale Entscheidung ist in diesem Zusammenhang allerdings noch nicht gefallen. Mit Airbus wurde jedenfalls bis dato kein Kaufvertrag abgeschlossen. Dem Vernehmen nach soll es an den Preisvorstellungen des Ryanair-Group-CEOs scheitern.

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Zulassung von Laudamotion endgültig annulliert

Die Laudamotion GmbH ist nun als Fluggesellschaft endgültig Geschichte, denn die Rückgabe der Betriebsgenehmigung und des AOCs wurden nun auch behördlich vom österreichischen Verkehrsministerium und der Austro Control vollzogen. Damit ist der Niki-Nachfolger auch formell keine Airline mehr. Der Flugbetrieb von Laudamotion wurde bereits Mitte Oktober 2020 endgültig eingestellt. Das Unternehmen teilte am 16. Dezember 2020 mit, dass die Betriebsgenehmigung und das AOC freiwillig zurückgegeben werden. Diese Ankündigung wurde in die Tat umgesetzt und daraus resultierend wurden die Dokumente auf Antrag der Laudamotion GmbH annulliert. Das hat zur Folge, dass dieses Unternehmen nun keine Fluggesellschaft mehr ist. Firmenangaben nach soll die Laudamotion GmbH als Firma weiter bestehen und in kleinem Umfang administrative Dienstleistungen für Konzerngesellschaften innerhalb der Ryanair Group durchführen. Was das genau sein soll, sagte man freilich nicht. Flugzeuge mit dem Schriftzug Lauda am Rumpf sind jedoch weiterhin in der Luft. Konzernmutter Ryanair gründete einen Nachfolger mit Sitz in Pietá (Malta). Sämtliche A320-Maschinen, die zuvor von Laudamotion betrieben wurden, tragen nun maltesische Registrierungen. Lauda Europe steht nicht unter der Aufsicht der österreichischen Behörden, sondern unter jener der Republik Malta. Die zuvor von Laudamotion betriebenen Bases Stuttgart und Düsseldorf wurden nicht übernommen, das dortige Personal wurde gekündigt. Lauda Europe unterhält in Palma de Mallorca und Wien stationierte Flugzeuge. Im Sommerflugplan 2021 soll in Zadar und/oder an anderen Orten eine weitere Basis eröffnet werden. Man fliegt ausschließlich im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC und unterhält keine Linienflüge auf eigene Rechnung.

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Wien: Lauda Europe sucht Mitarbeiter fürs Sickletter-Schreiben

Die Fluggesellschaft Lauda Europe ist derzeit auf der Suche nach einem HR-Mitarbeiter, der offenbar das Überwachen der Krankenstände und das Verschicken der umstrittenen „Sickletters“ übernehmen soll. Dieser wird laut Ausschreibung allerdings nicht für die Zentrale in Pietà, sondern für Wien gesucht. Auch werden ausgezeichnete Deutschkenntnisse vorausgesetzt. Der Vorgänger Laudamotion GmbH geriet in Österreich wiederholt aufgrund von „Drohbriefen“, die insbesondere Flugbegleiter nach Krankenständen erhalten haben. Diesen wurde auch bei wenigen Krankheitstagen pro Jahr vorgeworfen, dass sie zu häufig krank sind und so das Unternehmen schädigen. Zum Teil wurden auch Kündigungen angedroht und sogar ausgesprochen. Gelegentlich wurden die betroffenen Mitarbeiter auch unmittelbar nach ihrer ärztlichen Abschreibung zum Personalgespräch vorgeladen. Beim Nachfolger Lauda Europe, der über maltesische Zulassungen verfügt, scheint man nun an der Praxis nichts ändern zu wollen. Explizit für den Standort Wien wird ein Personalmitarbeiter gesucht und in der entsprechenden Stellenausschreibung, die auf der Ryanair-Homepage veröffentlicht ist, ist unmissverständlich zu lesen, dass ein Teil des Aufgabengebiets die „Überwachung der Abwesenheit und Fluktuation von Mitarbeitern, um Trends zu erkennen und zu handeln“ ist. Mit anderen Worten ausgedrückt: Es wird ein Sickletter-Schreiber gesucht. Bemerkenswert ist dabei auch, dass für die Zentrale in Pietà ebenfalls ein HR-Mitarbeiter gesucht wird. Dieser soll nebst der englischen Sprache auch der deutschen oder spanischen Sprache mächtig sein. In der maltesischen Ausschreibung ist allerdings keine Rede von der Überwachung von Abwesenheiten. Daraus lässt sich ableiten, dass die umstrittenen Sickletters in Wien verfasst werden sollen.

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Mitten in der Krise: Lauda Europe sucht Erste Offiziere

Kaum eine Fluggesellschaft ist derzeit auf der Suche nach Piloten. Ganz anders die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe: Diese schreibt derzeit freie Stellen für Airbus-A320-Copiloten, die über mindestens 800 Flugstunden Erfahrung auf diese Muster verfügen, aus. Wo die Ersten Offiziere eigentlich arbeiten sollen, steht in der auf der Ryanair-Homepage veröffentlichten Stellenanzeige allerdings nicht. Derzeit unterhält Lauda Europe in Wien und Palma de Mallorca eine Basis. Jene, die vom Vorgänger Laudamotion in Düsseldorf und Stuttgart betrieben wurden, hat der Konzern im Herbst 2020 geschlossen. Im Sommerflugplan 2020 hätte die damalige Laudamotion in Zadar eine Basis eröffnen sollen. Dieser Plan wurde aufgrund der Corona-Pandemie vorerst zurückgestellt. David O’Brien, Geschäftsführer von Laudamotion, Lauda Europe und Ryanair sowie Vorstandsmitglied von Ryanair, erklärte gegenüber Aviation Direct, dass die Pläne in den Sommerflugplan 2021 verschoben wurden. Demnach ist damit zu rechnen, dass Lauda Europe mit Airbus A320 ab Zadar im Auftrag von Ryanair fliegen könnte. Allerdings gibt es auch zahlreiche andere Standorte, die derzeit im Gespräch sind. Piloten sowie Erste Offiziere ohne TR werden derzeit von Lauda Europe nicht gesucht. Aus der Stellenausschreibung geht hervor, dass man Interessensbekundungen sammelt und sich dann melden würde, falls irgendwann Bedarf bestehen sollte.

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Ryanair: Allenfalls eine halbe Million Passagiere im Feber und März 2021

Der irische Billigflieger Ryanair kürzt aufgrund der Coronapandemie den Flugplan weiter zusammen. Besonders stark wirkt sich das in Irland und dem Vereinigten Königreich aus, denn dort wird das Angebot defacto komplett eingestellt. Die Änderungen sollen mit 21. Jänner 2021 umgesetzt werden. Der Carrier begründet den Schritt mit den zum Teil enorm scharfen Einreise- und Quarantänebestimmungen, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken. Einen Zeithorizont für die Wiederaufnahme jener Routen, die nun pausiert werden sollte, nannte das Unternehmen nicht. Die Maßnahme solle solange andauern bis die Bestimmungen wieder gelockert oder aufgehoben werden. Ryanair rechnet im Jänner 2021 mit etwa 1,25 Millionen Passagieren. Für Feber und März 2021 ist die Prognose finster. Allenfalls eine halbe Million Reisende werde man haben, so das Unternehmen.

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Dezember: Nochmals weniger Passagiere bei Ryanair

Die irische Ryanair Group, der auch Buzz, Lauda Europe, Malta Air und Ryanair UK angehören, beförderte im Dezember 2020 rund 1,9 Millionen Passagiere. Im Schlussmonat des Jahres 2019 hatte man 11,2 Millionen Fluggäste. Im Gesamtjahr 2020 flogen 52,37 Millionen Reisende mit der Ryanair Group. Im direkten Vergleich mit 2019 hatte man um 65,61 Prozent weniger Passagiere an Bord. Ging es bei Ryanair im Juli und August 2020 zunächst bergauf, so sinken seit September 2020 die Zahlen deutlich. Das Weihnachtsgeschäft dürfte also keinen nennenswerten positiven Impact gehabt haben.

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