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Billund wird zur „Drehscheibe“ für Norwegian

Der Flughafen Billund in Mitteljütland, Dänemark, erlebt eine tiefgreifende Verschiebung in der Besetzung seiner wichtigsten Fluggesellschaften. Nur wenige Monate, nachdem der bisher größte Betreiber, die irische Billigfluggesellschaft Ryanair, die Schließung ihrer Basis am Standort bekannt gegeben hatte, kündigte die skandinavische Norwegian Air Shuttle die Wiedereröffnung ihrer eigenen Basis in Billund an. Dieser strategische Schritt von Norwegian, der am 1. Oktober 2025 veröffentlicht wurde, beinhaltet die Einführung von zehn neuen Routen zum Sommerflugplan 2026, hauptsächlich zu Zielen in Südeuropa. Die Expansion von Norwegian füllt nicht nur die entstandene Lücke, sondern demonstriert auch den Wachstumskurs der Fluggesellschaft nach ihrer finanziellen Sanierung und der jüngsten Flottenerweiterung. Norwegians Rückkehr und zehn neue Routen Die Wiederaufnahme der Basis Billund durch Norwegian Air ist ein klares Zeichen für das wiedererlangte Vertrauen in die eigene finanzielle Stärke und die Marktchancen in Dänemark. Bereits im Jahr 2019 hatte der skandinavische Anbieter eine Basis in Billund etabliert, musste diese jedoch aufgrund der globalen Luftfahrtkrise, ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie, und der damit verbundenen notwendigen Redimensionierung des Betriebs wieder aufgeben. Trotz der Basisauflösung behielt Norwegian jedoch einige wichtige Strecken bei und fliegt weiterhin nonstop nach Málaga, Alicante, Oslo, London-Gatwick und saisonal nach Palma de Mallorca. Mit der Ankündigung für den Sommer 2026 erweitert Norwegian ihr Angebot in Billund nun massiv um zehn neue Nonstop-Verbindungen. Der Fokus liegt klar auf attraktiven Reisezielen in Südeuropa, die den Bedarf an Sonnenzielen und Städtereisen in Dänemark bedienen sollen. Die neuen Routen umfassen: Die Wiederbelebung der Basis ist eng mit der allgemeinen Wachstumsstrategie von Norwegian verbunden,

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Ryanair fordert EU-Kommissionspräsidentin zum Handeln auf

Die anhaltenden Verzögerungen und Annullierungen im europäischen Flugverkehr haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in scharfer Form aufgefordert, die Mängel in den nationalen Flugsicherungsdiensten (air traffic control, ATC) umgehend zu beheben oder andernfalls von ihrem Amt zurückzutreten. Anlass ist die Veröffentlichung der internen „ATC Delays League“ des Unternehmens, die für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 29. September des laufenden Jahres erhebliche Leistungsunterschiede zwischen den europäischen ATC-Dienstleistern aufzeigt. Ryanair wirft den betroffenen Regierungen vor, die Probleme durch mangelnde Personalbesetzung und ineffizientes Management zu verschärfen, was Millionen von Passagieren betreffe. Die Forderung zielt auf eine rasche und tiefgreifende Reform der europäischen Luftraumsteuerung ab, um den reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs im EU-Binnenmarkt zu gewährleisten. Interne Rangliste enthüllt Leistungsgefälle Die von Ryanair veröffentlichten Zahlen, die sich auf die eigenen Flüge und Passagiere beziehen, zeichnen ein deutliches Bild der größten Problembereiche im europäischen Luftraum. Mit über 57.000 verspäteten Flügen und mehr als 10 Millionen betroffenen Passagieren führt Frankreich die Rangliste der schlechtesten Flugsicherungsdienste mit erheblichem Abstand an. ATC Verspätete Flüge (Ryanair)* Verspätete Passagiere (Ryanair)* Frankreich 57.109 10.279.620 Spanien 34.145 6.146.100 Deutschland 16.132 2.903.760 Vereinigtes Königreich 7.429 1.337.220 Griechenland 6.738 1.212.840 *Verspätungen vom 1. Jan. bis 29. Sept. 2025 Zum Vergleich: Die „besten“ ATC-Dienste verzeichnen deutlich niedrigere Zahlen. Bulgarien liegt laut den Daten des Unternehmens mit 112 verspäteten Flügen und rund 20.000 betroffenen Passagieren an der Spitze der Positivliste, gefolgt von der Slowakei, den Niederlanden, Belgien und Dänemark. Ryanair argumentiert, dass

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Ryanair kritisiert Untätigkeit der Regierung bei Wachstumsplan

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Enttäuschung über die ausbleibende Reaktion der österreichischen Regierung auf ihren Wachstumsplan in Höhe von einer Milliarde US-Dollar zum Ausdruck gebracht. Obwohl eine Antwort bis Ende September 2025 zugesagt worden sei, habe die Regierung nicht reagiert. Nach Ansicht der Airline schadet diese Verzögerung dem österreichischen Flugverkehr und Tourismus, da Flugzeuge, Strecken und Arbeitsplätze an kostengünstigere Standorte in der Slowakei und in Italien verlagert würden. Die Ryanair weist darauf hin, daß Österreich als einer der wenigen EU-Märkte sein Vorkrisenniveau im Flugverkehr noch nicht wieder erreicht habe. Die Situation verschärfe sich durch die hohe Luftverkehrssteuer von zwölf Euro je Passagier und die Flughafengebühren in Wien, welche zu den höchsten in Europa zählten. Als Reaktion auf die Kostenstruktur mußte Ryanair bereits drei stationierte Flugzeuge aus Wien abziehen und drei Strecken im Winterflugplan 2025 einstellen. Zuvor hatten bereits andere Billigfluglinien wie Wizz Air und Easyjet ihre Basen in Wien geschlossen. Um das Wachstum wiederherzustellen, hat Ryanair der Bundesregierung den besagten Wachstumsplan vorgelegt. Dieser sieht vor, das Passagieraufkommen in Österreich von derzeit sieben Millionen auf zwölf Millionen Fluggäste jährlich bis 2030 zu steigern. Dafür sollen zehn neue Boeing 737 „Gamechanger“-Flugzeuge in Österreich stationiert werden, was auch ein Wachstum an den Regionalflughäfen von 150 Prozent zur Folge hätte und 300 neue Arbeitsplätze schüfe. Ryanair-CEO Michael O’Leary forderte die Regierung Stocker ultimativ zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer und zur Senkung der Gebühren auf, um das Land wettbewerbsfähig zu machen.

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Ryanair behält Strecken ab Linz im Sommerflugplan 2026

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihre Flugverbindungen vom Flughafen Linz auch im Sommerflugplan 2026 fortsetzen. Die Fluggesellschaft wird die drei Destinationen Alicante in Spanien, Bari in Italien und London in Großbritannien weiter bedienen. Alle drei Strecken erfreuten sich bereits in den vergangenen Saisonen großer Beliebtheit und sollen die regionale Anbindung Oberösterreichs an zentrale europäische Regionen sichern. Die Costa Blanca-Stadt Alicante wird ab dem 30. März 2026 zweimal wöchentlich, montags und freitags, angeflogen. Die Verbindung, welche bereits seit März 2025 bedient wird, bietet Reisenden eine Mischung aus Bademöglichkeit und kulturellem Erlebnis und dient als Ausgangspunkt für Reisen durch die Provinz Valencia. Ebenfalls zweimal pro Woche (Montag und Freitag) wird die süditalienische Hafenstadt Bari in Apulien bedient. Die Region ist für ihre historischen Stätten und die apulische Küche bekannt. Die dritte Strecke, die ab dem 30. März 2026 im Sommerflugplan verbleibt, ist die Verbindung zur britischen Metropole London. Auch diese Strecke wird zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Konkret wird der Londoner Flughafen Stansted angeflogen. Die Ganzjahresverbindung zur Hauptstadt Großbritanniens bietet Passagieren Zugang zu einer Vielzahl an kulturellen Angeboten, Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten.

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Ryanair kritisiert hohe Standortkosten in Deutschland scharf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat anläßlich der Veröffentlichung ihres deutschen Verkehrsupdates für August erneut die hohen Zugangskosten am Standort Deutschland scharf kritisiert. Die Airline bezeichnete Deutschland aufgrund der exorbitanten Luftverkehrssteuer sowie der hohen Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren als den „am schlechtesten abschneidenden Luftverkehrsmarkt in Europa“. Die Zahlen für August belegten laut Ryanair, daß der deutsche Luftverkehr weiterhin deutlich unter dem Vor-Krisen-Niveau liege. Besonders teure Flughäfen wie Dresden (minus 62 Prozent unter Vorkrisenniveau), Berlin (minus 72 Prozent) und Leipzig (minus 77 Prozent) befänden sich im Sinkflug. Der gesamte deutsche Luftverkehrsmarkt erreichte 2025 nur eine Erholung von 91 Prozent im Vergleich zu 2019. Dies stehe in starkem Gegensatz zu Ländern wie Irland, Ungarn und Polen, die ihre Luftverkehrssteuern abgeschafft und die Zugangskosten gesenkt hätten, um das Wachstum nach der Covid-Krise zu fördern und in denen die Verkehrserholung über 100 Prozent liege. Die Fluggesellschaft moniert das anhaltende Versäumnis der Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag zugesagte Senkung der Zugangskosten umzusetzen. Ryanair fordert die Bundesregierung erneut dringend auf, das Luftverkehrssystem in Deutschland durch die Abschaffung der schädlichen Luftverkehrssteuer und die Senkung von Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren zu sanieren. Der Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, Dara Brady, kündigte an, daß die Fluggesellschaft andernfalls gezwungen sei, die Kapazität im Winter 2025 weiter zu reduzieren, was die Anbindung und Erholung des Tourismus zusätzlich schwächen werde. Sollte die Regierung jedoch handeln, stellte Ryanair eine Verdoppelung des Verkehrsaufkommens in Aussicht, verbunden mit einer Investition von drei Milliarden US-Dollar in neue Flugzeuge und Strecken.

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Streit um Gebühren und Slots: Ryanair setzt Tel-Aviv-Flüge länger aus

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat am 30. September bekanntgegeben, daß sie ihre Flüge von und nach Tel Aviv für den kommenden Winterflugplan aussetzen wird. Die Entscheidung betrifft den Verlust von rund einer Million Sitzplätzen und die Einstellung von 22 Routen. Als maßgebliche Gründe nannte Ryanair nicht primär die anhaltende Sicherheitslage in Israel, sondern die Weigerung des Flughafens Ben Gurion, die historischen Slots für den Sommerflugplan 2026 zu garantieren. Darüber hinaus kritisiert die Airline die wiederholte und als willkürlich empfundene Schließung des Low-Cost-Terminals 1, welche Ryanair dazu zwinge, in das deutlich teurere Terminal 3 auszuweichen und die damit verbundenen höheren Gebühren zu tragen. Ryanair stellt klar, daß sie diese Zusatzkosten nicht mehr akzeptieren werde, solange der Flughafen die Low-Cost-Vereinbarungen nicht einhalte. Verfahrensstreit um Low-Cost-Terminal und Slots Der Kern des Konflikts liegt in der operativen und finanziellen Abwicklung der Ryanair-Flüge am Flughafen Ben Gurion (TLV). Ryanair, die sich selbst als Europas „Fluggesellschaft Nr. 1“ bezeichnet, ist darauf angewiesen, ihre Flüge über das speziell für Low-Cost-Carrier vorgesehene Terminal 1 abzuwickeln, um ihre günstigen Tarife zu realisieren. In der Vergangenheit sei der Flugbetrieb nach Tel Aviv mehrfach durch äußere Umstände, wie die Sicherheitslage im israelischen Luftraum, beeinträchtigt worden. Hinzu kamen jedoch nach Angaben von Ryanair dreimalige Entscheidungen des Flughafens, das Terminal 1 zu schließen und die Airline in das kostspieligere Terminal 3 zu drängen. Da Ryanair die Tickets unter der Kalkulation der Terminal 1-Gebühren verkauft habe, seien die Flüge durch die hohen Kosten des Terminal 3 unrentabel geworden. Ein Sprecher von Ryanair machte die

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Zuversicht in Dublin: Ryanair rechnet mit termingerechter Auslieferung der Boeing 737 Max 10

Der Chef der Ryanair-Gruppe, Michael O’Leary, hat seine bisherige Skepsis revidiert und rechnet nun fest mit der planmäßigen Auslieferung der ersten Boeing 737 Max 10 im Frühjahr 2027. Seine gesteigerte Zuversicht basiert auf einer schriftlichen Zusicherung seitens des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Die Zusage erfolgte durch die Chefin von Boeing Commercial Airplanes, Stephanie Pope, und steht im Kontext anhaltender Verzögerungen bei der Zertifizierung der größten Variante der 737 Max-Familie durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Die Max 10 ist für Ryanair von entscheidender Bedeutung, da sie eine zentrale Rolle in der Expansions- und Flottenstrategie des irischen Low-Cost-Riesen spielt. O’Learys Kehrtwende in der Prognose Noch im Vormonat hatte Michael O’Leary seine Erwartungen bezüglich der Erstauslieferung der Max 10 an seine Airline als „optimistisch, aber nicht zuversichtlich“ beschrieben. Diese vorsichtige Haltung spiegelte die generelle Besorgnis in der Luftfahrtindustrie wider, die in den letzten Jahren wiederholt mit Verzögerungen bei der 737 Max-Familie konfrontiert war. Auf einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz präsentierte O’Leary jedoch eine klare Kehrtwende. „Sie haben uns schriftlich bestätigt, daß sie erwarten, diese Max 10 im Frühjahr 2027 an uns zu liefern. Wir glauben nicht, daß es irgendwelche Verzögerungen bei unserer ersten Auslieferung geben wird“, erklärte der irische Manager. Als Grundlage für diese neue Sicherheit nannte O’Leary ein persönliches Gespräch mit Boeing Commercial Airplanes-Chefin Stephanie Pope, in dessen Folge die Zusage schriftlich fixiert worden sei. Boeing strebe demnach die endgültige Zertifizierung der Max 10 bis zum dritten Quartal 2026 an. Die Zertifizierung als größte Hürde Die optimistischen Zeitpläne von Boeing stehen im direkten Zusammenhang mit

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Ryanair eröffnet neue Basis in Trapani-Marsala

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird im Januar 2026 eine neue Basis am Flughafen Trapani-Marsala auf Sizilien eröffnen. Die Airline plant, zwei Flugzeuge des Typs Boeing 737 dort zu stationieren, was mit einer Investition von 200 Millionen Dollar verbunden ist. Die Entscheidung, Trapani zu einer neuen Basis zu machen, folgt der Abschaffung der kommunalen Steuer für kleinere Flughäfen durch die sizilianische Regierung. Die neue Basis soll 23 Flugrouten bedienen, darunter 11 neue Ziele wie Brüssel, London, Stockholm und Verona. Mit der Expansion rechnet Ryanair mit einem Passagieraufkommen von mehr als einer Million Reisenden pro Jahr. Die Eröffnung der Basis wird zudem die Schaffung von über 800 lokalen Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Ryanair hatte bereits in der Vergangenheit das Fehlen von Steuern als Anreiz für die Eröffnung neuer Strecken in anderen italienischen Regionen wie Kalabrien genannt. Ryanair fordert die sizilianischen Behörden auf, die Steuerkürzung auch auf die größeren Flughäfen in Palermo und Catania auszuweiten. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß eine solche Maßnahme die Möglichkeit eröffnen würde, Millionen zusätzlicher Passagiere zu befördern, weitere Flugzeuge zu stationieren und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen. Die Rückkehr von Ryanair nach Trapani ist ein bedeutender Schritt, nachdem die Airline ihre Basis am Flughafen Trapani im Jahr 2017 geschlossen hatte.

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Ryanair stellt auf rein digitale Bordkarten um

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab dem 12. November 2025 vollständig auf digitale Bordkarten umstellen. Ab diesem Datum wird es den Passagieren nicht mehr möglich sein, die Karten auszudrucken. Stattdessen müssen sie die Bordkarte über die mobile App der Fluggesellschaft, myRyanair, generieren und vorzeigen. Die Umstellung wurde um eine Woche verschoben, um das reiseintensive Allerheiligen-Wochenende zu vermeiden. Das Unternehmen betont, daß bereits rund 80 Prozent der jährlich 206 Millionen Kunden digitale Bordkarten nutzten. Der Schritt ist Teil eines branchenweiten Trends zur Digitalisierung der Reiseerfahrung, bei dem Fluggesellschaften auf papierlose Systeme setzen. Dieser Wandel hat zum Ziel, die Effizienz an den Flughäfen zu steigern und die Wartezeiten zu verkürzen. Die digitale Bordkarte bietet eine schnellere Abfertigung am Sicherheitsschalter und beim Boarding, da sie über einen scannbaren Code verfügt. Sie bietet den Passagieren zudem die Möglichkeit, Echtzeitinformationen zum Flugstatus, zu Gate-Änderungen oder eventuellen Verspätungen direkt auf dem Smartphone zu erhalten. Ryanair hebt die Vorteile der Umstellung hervor, darunter eine schnellere Abfertigung und die Integration von App-Funktionen wie der Live-Bestellung von Speisen und Getränken an Bord. Obwohl der Wechsel zu einem rein digitalen System für die meisten Reisenden keine große Umstellung darstellt, da sie bereits mit der App vertraut sind, gibt es Ausnahmen. Für Flüge ab Marokko oder der Türkei (mit Ausnahme des Flughafens Dalaman) sowie auf der Strecke zwischen Tirana und London müssen Passagiere weiterhin eine ausgedruckte Bordkarte vorlegen, da diese Flughäfen die digitalen Pässe noch nicht akzeptieren. In der Vergangenheit hatte Ryanair bereits Gebühren für das Ausdrucken von Bordkarten am Flughafen

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Hin- und Rückflug zusammen einchecken: Mal geht es, mal nicht. Warum eigentlich?

Bei manchen Fluggesellschaften ist es möglich – zumeist geknüpft an eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung – mitunter mehrere Wochen vor dem Abflug online einzuchecken und die Bordkarten für den Hin- und gegebenenfalls auch für den Rückflug zu erhalten. Bei Fluggesellschaften der Lufthansa Group ist es nicht möglich, wenn man zum Beispiel an einem Montagvormittag von Wien nach Frankfurt fliegt und an einem Dienstagnachmittag wieder retour. Warum eigentlich? Die Frage, ob man beim Hinflug gleich auch für den Rückflug einchecken kann und die Bordkarte erhalten kann, ist erst mit dem Aufkommen von Internet-Check-ins entstanden. In Zeiten von echten Papiertickets stellte sich diese Frage nur extrem selten, da oftmals technische Gründe aufgrund vielerorts noch manueller Abfertigung ausschlaggebend waren. In Zeiten, in denen Passagiere mit verschiedensten Mitteln dazu gedrängt werden vorab über das Internet oder an Automaten einzuchecken und ohne Vorlage einer Boardkarte von „Wachhunden“ gehindert werden ihr Gepäck am Schalter abzugeben oder aber saftige „Strafgebühren“, liegt es doch auf der Hand, dass man Hin- und Rückflug, besonders dann, wenn diese taggleich oder am nächsten Tag stattfinden, gleich in einem Aufwasch eincheckt und die Boardkarten dann am Smartphone oder ausgedruckt dabei hat. Spart Zeit am Zielort. Bei Billigfliegern wie Ryanair ist das mitunter sogar mehrere Wochen im Voraus möglich, aber nur dann, wenn man einen kostenpflichtigen Sitzplatz reserviert. Ansonsten ist dies ab rund 24 Stunden vor Abflug möglich. Es zählt dabei die Uhrzeit des jeweiligen Segments und wenn man sich im Zeitfenster befindet, kann man Hin- und Rückflug quasi gleichzeitig einchecken. Doch auch wenn sich

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