Ryanair

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Rauch in der Kabine: Ryanair-Maschine in Krakau über Notrutschen evakuiert

Am Sonntag musste eine Boeing 737 MAX 8200 der Fluggesellschaft Ryanair vor dem Start am Flughafen Krakau evakuiert werden. Ursache war nach Angaben des Unternehmens eine Rauchentwicklung in der hinteren Bordküche. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder verliessen das Flugzeug über die Notrutschen und Notausgänge an den Tragflächen. Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um eine besonders junge Maschine mit der Kennung EI-ILN. Ryanair hatte das Flugzeug, eine Variante der 737 MAX 8, die speziell für Billigfluggesellschaften wie Ryanair mit erhöhter Sitzplatzkapazität ausgelegt ist, erst Ende September vom Hersteller Boeing übernommen. Der Vorfall ereignete sich, als die Maschine für den Umlauf zwischen Bristol und Krakau auf der Parkposition stand. Die Evakuierung erfolgte routinemäßig über die Notrutschen, um die Sicherheit an Bord schnellstmöglich zu gewährleisten. Berichten zufolge kam es jedoch bei solchen Evakuierungen in der Vergangenheit, auch bei Ryanair, vereinzelt zu leichten Verletzungen bei Passagieren. Unbestätigte Berichte über diesen Vorfall erwähnten ebenfalls Verletzungen, da einige Passagiere offenbar direkt von der Tragfläche auf den Boden sprangen. Die schnelle Reaktion der Crew und die eingeleitete Evakuierung standen im Vordergrund, um der gemeldeten Rauchentwicklung entgegenzuwirken. Die Untersuchung des genauen technischen Defekts, der zur Rauchentwicklung in der Bordküche führte, wird nun anlaufen. Die Boeing 737 MAX steht seit ihrer Wiederzulassung nach den Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019 unter besonderer Beobachtung. Ryanair ist einer der größten Abnehmer dieses Flugzeugtyps und setzt diesen intensiv in ihrem europäischen Streckennetz ein.

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Salzburg: Neuer Winterflugplan verbindet Alpenraum mit sonnigen Zielen und Metropolen

Der Flughafen Salzburg präsentiert für die kommende Wintersaison ein erweitertes und diversifiziertes Flugprogramm, das die traditionelle Rolle des Standorts als Tor zu den Alpen mit einem wachsenden Angebot an internationalen Destinationen verknüpft. Angesichts des anhaltenden Wunsches vieler Reisender aus Österreich und dem süddeutschen Raum, der kalten Jahreszeit in Richtung Sonne oder für Städtetrips zu entfliehen, wurde der Flugplan strategisch ausgebaut. Besonders hervorzuheben ist die Einführung neuer Direktverbindungen und die Stärkung bestehender Routen zu beliebten Warmwasserzielen sowie europäischen Hauptstädten. Das abwechslungsreiche Portfolio bedient sowohl den stark nachfragenden touristischen Markt für Sonnen- und Fernreisen als auch die Segmente Städtereisen und Umsteigeverbindungen in alle Welt. Flucht vor dem Winter: Die warmen Destinationen im Fokus Die Nachfrage nach Flügen in warme Regionen während der Wintermonate ist ein stabiler Faktor im Fluggeschäft. Der Salzburger Flughafen reagiert hierauf mit einem starken Angebot an Warmwasserzielen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Kanarischen Inseln, die aufgrund ihres ganzjährig milden Klimas bei Reisenden aus dem Alpenraum hoch im Kurs stehen. Die Fluggesellschaft Eurowings bedient hier die beliebten Inseln Gran Canaria und Teneriffa mit Direktverbindungen. Auch Nordafrika und der Nahe Osten gewinnen an Bedeutung. Neben der etablierten Ganzjahresverbindung ins ägyptische Hurghada wird bis Anfang Mai auch Marsa Alam angeflogen. Als Neuerung in diesem Winterflugplan sorgt die Direktverbindung nach Marrakesch in Marokko für zusätzliche Attraktivität im Portfolio der Fernziele. Eurowings bietet diese Route ab Anfang November zweimal wöchentlich an. Eine weitere neue Verbindung führt einmal wöchentlich nach Beirut im Libanon. Die ganzjährige Anbindung an Dubai dient den Passagieren nicht nur als Ziel

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Ryanair kündigt neue Salzburg-Route an: Birmingham

Die irische Fluggesellschaft Ryanair nimmt im Winterflugplan 2025 eine neue Verbindung vom Salzburger Flughafen nach Birmingham in Großbritannien auf. Ab dem 6. Dezember 2025 wird die Strecke einmal pro Woche bedient. Die Ankündigung ist Teil des erweiterten Winterprogramms der Airline für Österreich. Neben der neuen Destination Birmingham bietet Ryanair vom Salzburger Airport bereits Verbindungen nach Alicante, Dublin, Manchester und London Stansted an. Unmittelbar verbunden mit der Vorstellung der neuen Route ist die erneute und scharfe Kritik von Ryanair an der österreichischen Regierung. Der Billigflieger forderte die Abschaffung der Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier. Laut Unternehmensangaben bremsen diese „übermäßig hohen und nicht wettbewerbsfähigen Zugangskosten“ die Erholung des österreichischen Luftverkehrs, der im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern das Passagieraufkommen von vor der Coronakrise noch nicht wieder erreicht habe. Die Forderung reiht sich in eine Reihe ähnlicher Appelle von Ryanair und anderen Fluggesellschaften ein. Erst kürzlich hatte Ryanair bekanntgegeben, als Reaktion auf die hohen Steuern und Flughafengebühren in Wien drei Flugzeuge aus der österreichischen Hauptstadt abzuziehen und drei dortige Routen für den Winterflugplan 2025 zu streichen. Der Konkurrent Wizz Air hatte zuvor sogar die Schließung seiner Basis in Wien angekündigt und ebenfalls gestiegene Kosten als Begründung genannt. Das österreichische Verkehrsministerium betont in diesem Zusammenhang, dass Gebühren und Abgaben im Rahmen der EU-Regularien festgelegt seien. Trotz der angespannten Situation bekräftigte Ryanair sein Engagement für die österreichischen Regionalflughäfen. Man sei bereit, das jährliche Passagieraufkommen in Österreich von derzeit sieben Millionen auf zwölf Millionen Fluggäste bis zum Jahr 2030 zu steigern. Diese Wachstumsprognose

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Gefahr am Himmel über Schottland: Ryanair-Flugzeug landet mit Treibstoff für nur sechs Minuten

Ein Flug der irischen Fluggesellschaft Ryanair geriet am 3. Oktober 2025 in eine kritische Situation, nachdem mehrere Landeversuche in Schottland wegen des schweren Sturmtiefs Amy fehlschlugen. Die Boeing 737-800 mit der Flugnummer FR3418 von Pisa nach Glasgow-Prestwick musste auf den Flughafen Manchester ausweichen und landete dort nach über vier Stunden Flugzeit mit einer Treibstoffreserve, die nur noch für etwa sechs weitere Flugminuten reichte. Nach geltenden europäischen Sicherheitsvorschriften muss bei der Landung eine Mindestreserve für 30 Flugminuten vorhanden sein. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde (AAIB) hat den Vorfall als „schweren Zwischenfall“ eingestuft und eine eingehende Untersuchung eingeleitet. Der dramatische Flugverlauf Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen 9H-QBD startete am 3. Oktober in Pisa (Italien) mit dem Ziel Glasgow-Prestwick (Schottland). Die reguläre Flugzeit für diese Strecke beträgt etwa 2 Stunden und 20 Minuten. Bei Annäherung an die schottische Küste geriet das Flugzeug in das Einflussgebiet des schweren Sturmtiefs Amy, das Nordwesteuropa mit starkem Regen und Windböen von über 150 Stundenkilometern überzog. Der erste Landeversuch am Zielflughafen Glasgow-Prestwick scheiterte an den widrigen Wetterbedingungen. Nachdem die Piloten eine halbe Stunde auf eine Besserung der Lage gewartet hatten, wurde ein zweiter Versuch unternommen, der ebenfalls erfolglos blieb. Angesichts der anhaltenden Wetterkapriolen entschied sich die Crew, zum Ausweichflughafen Edinburgh abzudrehen. Die Verzögerungen durch die fehlgeschlagenen Landeversuche und die Umwege hatten zu diesem Zeitpunkt bereits rund eine Stunde zusätzliche Flugzeit verursacht. Auch in Edinburgh war eine Landung aufgrund des Sturms nicht möglich. Zu diesem Zeitpunkt, nach weiteren Flugminuten in Warteschleifen und Umleitungen, mussten die Piloten die Entscheidung treffen, einen

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Brüssel kritisiert Madrider Bußgelder: Streit um Handgepäckgebühren eskaliert zur europäischen Rechtsfrage

Die Europäische Kommission hat die spanische Regierung öffentlich gerügt und Bußgelder in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro gegen mehrere niedrigpreisige Fluggesellschaften als rechtswidrig eingestuft. Die Bußgelder, die das spanische Ministerium für soziale Rechte und Verbrauch im November 2024 verhängte, richteten sich primär gegen die Gebühren, welche die Airlines für die Mitnahme von Handgepäck verlangten. Weitere sanktionierte Praktiken waren die Gebühren für die Sitzplatzauswahl von begleitenden Personen von Passagieren mit Assistenzbedarf sowie für das Ausdrucken von Bordkarten am Flughafen. Die europäische Behörde sieht in den spanischen Sanktionen einen Verstoß gegen das in der EU-Gesetzgebung verankerte Recht der Fluggesellschaften, ihre Preispolitik selbst zu bestimmen. Der Konflikt, der die Geschäftsmodelle von Gesellschaften wie Ryanair und easyJet direkt betrifft, eskaliert damit zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung über die Regulierung des Luftverkehrs und die Marktmechanismen in der Europäischen Union. Die spanische Initiative: Verbraucherschutz und die harten Fakten der Bußgelder Die spanische Regierung begründete ihre Sanktionen gegen die fünf niedrigpreisigen Fluggesellschaften – Ryanair, easyJet, Norwegian Air Shuttle, Vueling und Volotea – mit der Notwendigkeit, Verbraucher vor missbräuchlichen Geschäftspraktiken zu schützen. Nach Ansicht des spanischen Verbraucherministeriums würden die beanstandeten Gebühren, insbesondere jene für Handgepäck, das Reisen für Fluggäste künstlich verteuern und wichtige Serviceleistungen unrechtmäßig bepreisen. Die verhängten Bußgelder wurden in ihrer Höhe als Vielfaches der durch diese Praktiken erzielten Einnahmen der jeweiligen Fluggesellschaften festgesetzt. Die Summe von 179 Millionen Euro stellt eine der höchsten Strafen dar, die jemals gegen Fluggesellschaften in Spanien verhängt wurde. Den Löwenanteil der Strafe entfiel mit 107,7 Millionen Euro auf Ryanair, den führenden

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Ryanair kritisiert Flugsicherung und fordert Reformen in Europa und Deutschland

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre scharfe Kritik am Zustand der europäischen Flugsicherung erneuert. Zwischen dem 1. Januar und dem 5. Oktober 2025 sollen über 30 Millionen Passagiere des Unternehmens von Flugausfällen und unnötigen Verspätungen betroffen gewesen sein. Als Hauptursachen nennt Ryanair Missmanagement und Personalmangel bei den nationalen Flugsicherungsdiensten in ganz Europa. Das Unternehmen fordert von der EU-Kommission und den nationalen Verkehrsministern entschlossene Maßnahmen zur Reform des Systems. Besonders im Fokus der Kritik steht die deutsche Flugsicherung. Laut Angaben von Ryanair konnten im selben Zeitraum über drei Millionen Ryanair-Passagiere ihre Reisepläne nicht wie vorgesehen realisieren, was direkt auf Missmanagement und Personalmangel in Deutschland zurückgeführt wird. Marcel Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, bezeichnete die Situation als inakzeptabel und kritisierte Verkehrsminister Patrick Schnieder scharf. Er forderte den Minister auf, „dringend den kaputten Flugsicherungsdienst zu reformieren“. Die Fluggesellschaft betont, dass Deutschland damit zu den in Europa am schlechtesten aufgestellten Flugsicherungen zähle, neben Ländern wie Frankreich, Spanien, Großbritannien und Griechenland. Die Airline hat ihre Kampagne „Air Traffic Control Ruined Your Flight“ lanciert, um den Druck auf die politischen Entscheidungsträger zu erhöhen. In diesem Zuge fordert Ryanair die Reisenden aktiv dazu auf, sich direkt an die EU-Kommissionspräsidentin – die in der Kampagne mit dem Spottnamen Ursula von „Derlayed-Again“ bedacht wird – sowie an Minister Schnieder zu wenden. Konkret verlangt das Unternehmen zwei zentrale Reformen: Die vollständige Besetzung der Flugsicherungsdienste, insbesondere für die morgendliche Abflugwelle, sowie der Schutz von Überflügen während nationaler Fluglotsenstreiks. Ryanair argumentiert, dass diese Maßnahmen 90 Prozent der flugsicherungsbedingten Verzögerungen beseitigen

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Streik französischer Fluglotsen kurzfristig abgesagt – Entspannung im europäischen Flugverkehr

Die größte französische Fluglotsengewerkschaft SNCTA hat ihren für den 7. bis 9. Oktober angesetzten dreitägigen Streik kurzfristig ausgesetzt. Die SNCTA bestätigte, dass die geplante Arbeitsniederlegung nach einer Einigung mit den Verhandlungspartnern und infolge der Entscheidung des französischen Premierministers, die Debatte über das Finanzgesetz zu verschieben, gestoppt wurde. Dieser Schritt bewahrt Reisende in ganz Europa vor massiven Störungen und Flugausfällen. Der geplante Streik war bereits einmal im September verschoben worden, nachdem die französische Regierung zerbrochen war. Die Gewerkschaft hatte mit dem erneuten Aufruf zur Arbeitsniederlegung bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder durchsetzen wollen. Hätte der Streik stattgefunden, wären nicht nur Flüge von und nach Frankreich, sondern auch Überflüge durch den französischen Luftraum massiv beeinträchtigt gewesen. Dies hätte erhebliche Verspätungen und Annullierungen auf zahlreichen innereuropäischen Routen zur Folge gehabt. Insbesondere Fluggesellschaften, die den französischen Luftraum intensiv nutzen, hatten bereits vor großen Problemen gewarnt. So hatte Ryanair, Europas größter Carrier, geschätzt, dass der Ausstand zur Streichung von rund 600 Flügen täglich hätte führen können, wovon bis zu 100.000 Passagiere betroffen gewesen wären. Der Ryanair-Chef Michael O’Leary hatte in diesem Zusammenhang seine Forderung an die Europäische Union wiederholt, Maßnahmen zum Schutz von Überflügen während französischer Lotsenstreiks zu ergreifen. Die kurzfristige Absage sorgt nun für Erleichterung bei Airlines, Flughäfen und Tausenden von Reisenden, deren Reisepläne andernfalls massiv gestört worden wären. Das französische Verkehrsministerium begrüßte die Entscheidung und betonte, sie liege im Interesse aller Beteiligten. Trotz der Entspannung bleibt die allgemeine Situation im europäischen Luftraum durch angekündigte Streiks in anderen Bereichen oder Ländern weiterhin angespannt.

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Generalstreik legt belgischen Flugverkehr lahm: Alle Flüge in Charleroi annulliert

Der Flughafen Brüssel Süd Charleroi (BSCA) hat mitgeteilt, dass am Dienstag, den 14. Oktober 2025, sämtliche geplanten Ankunfts- und Abflüge gestrichen werden müssen. Grund dafür ist ein nationaler Streiktag in Belgien, der zu einem Mangel an Personal führt, welches für einen sicheren und reibungslosen Betrieb des Flughafens notwendig ist. Die Betriebsleitung von Charleroi erklärte, dass aufgrund der zu erwartenden Personalausfälle, insbesondere bei den operativen Diensten, die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern nicht gewährleistet werden könne. Die Annullierungen in Charleroi, einem Hauptstandort für Billigfluggesellschaften wie Ryanair, sind Teil eines landesweiten Aktionstages der belgischen Gewerkschaften. Die Proteste richten sich in einer Gemeinschaftsfront gegen die Sparpolitik der Regierung. Dieser Generalstreik, der sich gegen Reformen wie geplante Renten- und Sozialkürzungen richtet, wird weite Teile des öffentlichen Lebens und des Verkehrs in Belgien beeinträchtigen. Auch der größte Flughafen des Landes, Brüssel-Zaventem (BRU), sieht sich am selben Tag zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Dort wurde in Absprache mit den Fluggesellschaften die Entscheidung getroffen, keine Passagierflüge abheben zu lassen. Dies liegt ebenfalls an der Beteiligung des Sicherheitspersonals und der Bodenabfertigung am Streik. Es wird zudem vor möglichen Ausfällen und starken Beeinträchtigungen bei ankommenden Flügen in Zaventem gewarnt. Reisende, die am 14. Oktober einen Flug in oder aus Belgien gebucht haben, müssen mit erheblichen Einschränkungen im gesamten Land rechnen. Neben dem Luftverkehr ist auch mit Störungen oder Ausfällen im Schienenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen. Die Flughäfen bitten Passagiere, an diesem Tag nicht zum Terminal zu kommen und fordern sie auf, sich direkt bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über

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Deutschland: Ryanair und Wizz Air streichen zahlreiche Winter-Frequenzen

Die Billigfluglinien Ryanair und Wizz Air reduzieren ihren geplanten Winterflugplan ab deutschen Flughäfen drastisch. Ryanair bestätigte auf Nachfrage „signifikante Kürzungen fast überall in Deutschland“. Die Streichungen betreffen demnach vor allem die Zeiträume November, die ersten Dezemberwochen und den Januar, wobei der Flughafen Memmingen prozentual am stärksten betroffen ist. Flugplanauswertungen zufolge fallen in Deutschland im Januar bis zu 30 Prozent der ursprünglich geplanten Ryanair-Frequenzen weg, wobei große Standorte wie Berlin und Köln ebenfalls deutliche Einschnitte verzeichnen. Die massiven Reduzierungen stehen in direktem Zusammenhang mit dem anhaltenden Streit um die deutschen Standortkosten. Ryanair hatte die Bundesregierung in den vergangenen Monaten mehrfach zur Abschaffung der Luftverkehrsteuer und zur Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren aufgefordert. Im Gegenzug stellte die irische Airline eine Verdoppelung ihres Passagieraufkommens in Deutschland auf 34 Millionen in Aussicht. Die Regierung hatte zwar eine Absenkung der Luftverkehrsteuer im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt, diese Zusage jedoch zuletzt revidiert. Schon im Sommer hatte Ryanair auf die hohen Abgaben reagiert und das Flugangebot an einigen deutschen Flughäfen gekürzt. Die ungarische Wizz Air zieht ebenfalls nach und passt ihren Winterflugplan von und nach Deutschland nachträglich an. Auch diese Billigfluglinie reduziert zahlreiche Frequenzen an nahezu allen deutschen Standorten. Konkret werden unter anderem Verbindungen an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Dortmund und Stuttgart gestrichen oder reduziert. Die aktuellen Reduzierungen der beiden Low-Cost-Carrier folgen auf die anhaltende Kritik der gesamten Branche an den im internationalen Vergleich hohen staatlichen Belastungen im deutschen Luftverkehr. Diese Kostenbelastung treibt Fluggesellschaften nachweislich dazu, Kapazitäten in kostengünstigere Märkte außerhalb Deutschlands zu verlagern.

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Ryanair setzt Wachstumskurs fort: Gesteigerte Passagierzahlen im September 2025

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihren Wachstumskurs im September 2025 fortgesetzt. Das Unternehmen beförderte im Berichtsmonat 19,4 Millionen Passagiere, was einer Steigerung von zwei Prozent gegenüber den 19,1 Millionen Fluggästen im September des Vorjahres entspricht. Die Airline absolvierte in diesem Zeitraum über 107.000 Flüge und erzielte dabei eine konstant hohe Auslastung von 94 Prozent. Die anhaltend hohe Nachfrage unterstreicht die starke Marktposition von Ryanair, dem größten Low-Cost-Carrier Europas. Trotz Herausforderungen wie anhaltenden Problemen in der europäischen Flugsicherung und damit verbundenen Verspätungen und Annullierungen konnte das Unternehmen seine Kapazitätsstrategie erfolgreich umsetzen. Experten betonen, dass der Bedarf an günstigen Flugangeboten ungebrochen sei, was Ryanair und anderen Billigfliegern weiterhin Zulauf beschert. Auch die kumulierten Zahlen zeigen eine deutliche Aufwärtsentwicklung: In den zwölf Monaten bis einschließlich September 2025 beförderte Ryanair insgesamt 203,9 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Wachstum von fünf Prozent gegenüber den 193,6 Millionen Fluggästen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 (endete am 31. März) hatte Ryanair erstmals die Marke von 200 Millionen Passagieren überschritten und plant, die Zahl der beförderten Gäste bis 2034 auf 300 Millionen jährlich zu steigern. Die hohe Auslastung von 94 Prozent im 12-Monats-Schnitt deutet dabei auf eine effiziente Nutzung der Sitzplatzkapazitäten hin.

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