Ryanair

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Ryanair erhöht Passagierprognose dank verbesserter Boeing-Lieferungen

Der europäische Billigflugriese Ryanair blickt trotz der andauernden Herausforderungen im globalen Luftverkehrsmarkt und der angespannten Beziehung zu seinem Hauptflugzeughersteller Boeing wieder optimistischer in die Zukunft. Konzernchef Michael O’Leary hat in Dublin bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine Passagierprognose für das Geschäftsjahr bis Ende März 2026 auf 207 Millionen Fluggäste anhebt. Dies entspricht einer Steigerung von über drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt eine Million über den bisherigen Erwartungen. Die Korrektur nach oben ist eng verknüpft mit der Aussicht auf die verbesserte Auslieferung neuer Jets durch den US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing, dessen Produktionsprobleme Ryanairs Wachstumspläne in den vergangenen Jahren wiederholt ausgebremst hatten. Die optimistischere Passagierprognose stützt sich auf eine robuste Geschäftsentwicklung, insbesondere im wichtigen zweiten Geschäftsquartal (Juli bis September), der stärksten Reisezeit des Jahres. Ryanair verzeichnete in dieser Periode deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Dennoch sieht sich die Fluggesellschaft weiterhin mit Unsicherheiten konfrontiert, die eine definitive Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr aus Sicht des Managements derzeit nicht zulassen. Kerngeschäft floriert: Quartalszahlen zeigen deutliche Zuwächse Die kürzlich vorgelegten Quartalszahlen des irischen Unternehmens untermauern die starke Marktposition von Ryanair im europäischen Luftverkehrsraum. Im zweiten Geschäftsquartal, das die Hauptreisezeit des Sommers umfasst, stieg die Zahl der beförderten Fluggäste im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 61,2 Millionen. Noch eindrucksvoller entwickelte sich der Umsatz: Er legte um acht Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro zu. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rentabilität. Der Überschuss, also der Nettogewinn des Konzerns, erlebte in diesem Zeitraum einen deutlichen Sprung und stieg um ein Fünftel auf gut 1,7

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Ryanair präsentiert die Top-Weihnachtsmärkte Europas für die Wintersaison 2025

Ryanair hat am Freitag, den 31. Oktober 2025, eine Auswahl ihrer Top-Destinationen für die Besuche von Weihnachtsmärkten vorgestellt. Mit der bevorstehenden festlichen Jahreszeit inspiriert die Airline Reisende zu Winterreisen 2025 und hebt dabei besonders die traditionelle Atmosphäre, die kulinarischen Angebote und die bezaubernden Lichtinstallationen der ausgewählten Städte hervor. Zu den von Ryanair empfohlenen festlichen Zielen zählen die Metropolen Budapest, Krakau und Madrid. In Budapest bildet der Vörösmarty-Platz den Mittelpunkt, wo neben handgefertigten Geschenken ungarische Spezialitäten wie Baumkuchen angeboten werden. Das nahegelegene Adventsfest an der St.-Stephans-Basilika zieht Besucher zudem mit einer spektakulären 3D-Lichtshow an. Krakau verwandelt sich zur Weihnachtszeit in eine märchenhafte Kulisse am Hauptmarkt, wo Holzhütten traditionelle Handwerkskunst und der Duft von Zimt und Lebkuchen die Atmosphäre bestimmen. Die spanische Hauptstadt Madrid lädt auf der Plaza Mayor zum traditionellen Weihnachtsmarkt ein, der mit Krippenfiguren, Lichtern und saisonalen Süßigkeiten lockt. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, betonte, dass es angesichts der bevorstehenden Weihnachtszeit keinen schöneren Weg gebe, diese zu genießen, als die bezauberndsten Weihnachtsmärkte Europas zu erkunden. Er hob das branchenführende Netzwerk von Ryanair mit über 235 Zielen hervor, das den „perfekten Weihnachtsausflug nur einen Flug entfernt“ mache. Die Präsentation der ausgewählten Märkte zielt darauf ab, die Reiselust in der Wintersaison anzukurbeln und die zahlreichen Flugverbindungen zu den festlich geschmückten Städten zu bewerben, welche traditionell Reisende aus ganz Europa anziehen.

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Ryanair baut Angebot in Südschweden aus: Drei neue Strecken ab Malmö

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erweitert ihre Präsenz am Malmö Airport (MMX) in Südschweden im Vorfeld des Sommerflugplans 2026 signifikant. Das Unternehmen nimmt zwei brandneue Routen nach London Stansted und Warschau Modlin in ihr Programm auf und reaktiviert zusätzlich die Flugverbindung nach Zagreb. Diese Erweiterung stärkt die internationale Anbindung Südschwedens, insbesondere nach Osteuropa und Großbritannien. Die neuen beziehungsweise wieder aufgenommenen Flugdienste starten Ende März und Anfang April 2026. Ab dem 30. März 2026 bedient Ryanair die Strecke Malmö–Zagreb viermal wöchentlich (Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag) sowie die neue Verbindung Malmö–Warschau Modlin zweimal pro Woche (Montag, Donnerstag). Kurz darauf, ab dem 1. April 2026, kommt die zweite neue Route, Malmö–London Stansted, mit zwei wöchentlichen Flügen (Mittwoch, Samstag) hinzu. Diese Frequenzen sollen Reisenden in Südschweden eine größere Auswahl für Städtetrips, Geschäftsreisen und Besuche von Freunden und Familie ermöglichen. Die Betreibergesellschaft Swedavia sieht in dieser Investition ein klares Zeichen für die starke Nachfrage nach internationalem Reiseverkehr von und nach Schweden. Elizabeth Axtelius, Director Aviation Business bei Swedavia, betonte die wichtige Rolle der neuen Routen für die Anbindung Südschwedens an etablierte Märkte in Osteuropa und im Vereinigten Königreich. Ryanair festigt mit der Expansion seine Position im skandinavischen Streckennetz und trägt dazu bei, den Malmö Airport als wachsendes regionales Drehkreuz für preisgünstige internationale Flüge zu etablieren. Malmö Airport ist gemessen am Passagieraufkommen Schwedens fünftgrößter Flughafen.

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Flughafen Karlsruhe startet mit stärkstem Winterflugplan der Geschichte

Der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB), auch bekannt als Baden-Airpark, hat am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, den betriebsreichsten Winterflugplan seiner Geschichte in Kraft gesetzt. Die Fluggesellschaften planen im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Flugfrequenz um rund 13 Prozent. Bereits die Herbstferien in Baden-Württemberg verzeichnen mit über 62.000 erwarteten Passagieren und mehr als 384 Flügen einen neuen Rekord, was einem Wachstum von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zum Start der Herbstferien bleiben beliebte Sommerdestinationen wie Antalya, Fuerteventura, Heraklion und Rhodos vorübergehend bis Anfang November im Winterflugplan erhalten. Zudem wurden pünktlich zu Ferienbeginn neue Strecken eröffnet. Ryanair nahm am 27. Oktober erstmals die Verbindung nach Bukarest-Băneasa auf, die zweimal wöchentlich bedient wird. Heute folgte die Eröffnung der neuen Wizz Air-Route in die moldawische Hauptstadt Chişinău. Die Ausweitung des Angebots wird im Dezember fortgesetzt. Ryanair ergänzt den Flugplan ab dem 19. Dezember zweimal wöchentlich um Flüge in die jordanische Hauptstadt Amman. Auch die bisherigen saisonalen Ryanair-Strecken nach Sarajevo und Trapani sind erstmals ganzjährig im Winterflugplan vertreten. Darüber hinaus wird Wizz Air ab dem 15. Dezember die rumänische Universitätsstadt Suceava an das FKB-Streckennetz anbinden. Ryanair-Marketingchef Marcel Pouchain Meyer betonte, dass die Aufnahme weiterer Hauptstädte die Anbindung der Region im Südwesten Deutschlands stärken soll. Der Flughafen bietet nun Flüge zu über 40 attraktiven Zielen. Flughafendirektor Uwe Kotzan zeigte sich erfreut über das Engagement der Airline-Partner, die trotz eines herausfordernden Marktumfeldes ausreichend Sitzplatzkapazitäten bereitstellen. Reisende werden wegen möglicher längerer Wartezeiten, insbesondere an Samstagen, gebeten, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden.

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Flughafen Bratislava verzeichnet rekordhohe Anzahl an Linienstrecken im Winter 2025/26

Der Flughafen MR Štefánik in Bratislava beginnt die kommende Wintersaison mit einem bedeutenden operativen Erfolg: Der Winterflugplan 2025/2026 umfasst eine historische Höchstzahl von 49 regulären Flugstrecken zu 42 Zielen in 21 Ländern. Damit übertrifft das Winterangebot nicht nur den vergangenen Sommerflugplan, sondern auch den bisherigen Rekordwert von 48 Linienflügen aus dem Sommer 2019. Die neue strategische Ausrichtung des Flughafens zielt klar darauf ab, eine ganzjährige Aktivität zu gewährleisten und die traditionell schwächeren Wintermonate mit einem attraktiven und breiten Flugangebot zu füllen. Der Plan, der mit der Zeitumstellung am Sonntag, den 26. Oktober 2025, in Kraft tritt und bis Ende März 2026 gültig ist, wird von fünf Fluggesellschaften getragen: Wizz Air, Ryanair, Air Cairo, Pegasus Airlines und Smartwings. Insbesondere die ungarische Wizz Air festigt ihre dominante Position mit insgesamt 25 Linienflügen, die bis Ende des Winterflugplans auf 27 ansteigen werden. Die Rekordzahl an Verbindungen umfasst neben der Wiederaufnahme wichtiger europäischer Hauptstädte auch die Einführung einer Inlandsverbindung nach Košice sowie ein breites Spektrum an attraktiven Destinationen für Urlauber und Geschäftsreisende. Diese Entwicklung signalisiert eine erhebliche Stärkung der regionalen Anbindung der slowakischen Hauptstadt im europäischen Luftverkehrsnetz. Die tragenden Säulen des Angebots: Wizz Air und Ryanair Die enorme Streckenvielfalt in Bratislava wird maßgeblich von den zwei großen europäischen Billigfluggesellschaften, Wizz Air und Ryanair, getragen. Diese Carrier stellen den Großteil der 49 angebotenen Linienverbindungen. Wizz Air agiert als der größte Anbieter am Flughafen MR Štefánik und fliegt 25 Ziele an, wobei die Anzahl durch die späteren Hinzufügungen von Warschau und Tuzla sogar auf 27 steigt.

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Wien:  Winterflugplan 2025/2026 im Zeichen von Expansion und Diversifikation

Der Flughafen Wien präsentiert mit dem bevorstehenden Winterflugplan 2025/2026, gültig vom 26. Oktober 2025 bis zum 29. März 2026, ein stark erweitertes und neu ausgerichtetes Streckennetz. Charakterisiert durch eine signifikante Zunahme der Langstreckenverbindungen, die Rückkehr etablierter Fluggesellschaften und eine strategische Kapazitätserweiterung auf Kurz- und Mittelstrecken, festigt der Wiener Airport seine Position als zentrales Drehkreuz in Zentraleuropa. Die Reisenden profitieren von einer noch nie dagewesenen Vielfalt: insgesamt stehen 21 Fernreiseziele zur Auswahl, ergänzt durch ein dichtes Netz an Verbindungen in den Süden Europas, den Nahen Osten und den asiatischen Raum. Die positive Entwicklung der Verkehrszahlen am Standort Wien, der im August 2025 den passagierstärksten Monat seiner Geschichte verzeichnete, unterstreicht die Notwendigkeit dieser Expansion. Die strategische Stärkung der internationalen Erreichbarkeit Österreichs durch zuverlässige Airline-Partner ist ein zentrales Element des aktuellen Flugplans. Starke Präsenz von Austrian Airlines und neue Akzente Austrian Airlines (aua), die nationale Fluggesellschaft Österreichs, bildet mit bis zu 101 Destinationen das Rückgrat des Winterflugplans. Die Airline setzt in der kommenden Saison auf eine Kombination aus traditionell starker Fernstrecke und einer gezielten Kapazitätserweiterung im Kurzstreckensegment, insbesondere in den beliebten Sonnenzielen. Zum Start des Flugplans, der mit der Herbstferienwoche zusammenfällt, bietet Austrian Airlines 100 zusätzliche Flüge zu stark nachgefragten Zielen wie Palma de Mallorca, Malaga, Valencia, Ibiza, Porto, Palermo, Lamezia Terme, Larnaca, Split und Dubrovnik an. Diese Fokussierung auf den südeuropäischen Markt dient der Abdeckung der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubszielen außerhalb der Hauptsaison. Ein bemerkenswertes Comeback feiert Dubai, das Austrian Airlines ab dem 1. Dezember 2025 erstmals seit zehn Jahren wieder

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Ryanair kehrt mit zwei Spanien-Routen an den Bodensee-Airport zurück

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH) nimmt die irische Fluggesellschaft Ryanair wieder in seinen Flugplan auf. Pünktlich zu Beginn der Osterferien 2026 startet Europas größte Fluglinie zwei beliebte spanische Urlaubsziele ab Friedrichshafen. Die Flüge werden zum Beginn des Sommerflugplans am 30. März 2026 aufgenommen. Die Airline bietet zunächst Verbindungen nach Palma de Mallorca (PMI), die dreimal wöchentlich bedient werden, sowie nach Alicante (ALC) an der Costa Blanca, welches zweimal pro Woche angeflogen wird. Für den Flughafen Friedrichshafen, der sich im Vierländereck Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein befindet, stellt die Rückkehr von Ryanair eine wichtige Stärkung der internationalen Anbindung und des Passagieraufkommens dar. Flughafengeschäftsführer Detlef Schäfer äußerte sich erfreut über die Wiederaufnahme der Strecken. Er betonte das Ziel, mit Ryanair eine langfristige Wachstumsperspektive für den Standort zu entwickeln. Die Entscheidung der Fluggesellschaft für Friedrichshafen steht im Kontext der von Ryanair verfolgten Strategie, an Regionalflughäfen mit wettbewerbsfähigen Kosten und schlanken Prozessen zu wachsen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, die hohen Kosten an großen deutschen Drehkreuzen zu umgehen und damit niedrige Ticketpreise anzubieten. Ryanair bekräftigt mit der Expansion an regionalen Standorten wie Friedrichshafen sein Engagement in Deutschland, auch wenn das Unternehmen sein Gesamtangebot im Winterflugplan 2025 aufgrund der hohen Gebühren, insbesondere der Luftverkehrssteuer, an anderen großen Standorten reduziert hatte. Die neuen Verbindungen nach Alicante und Palma de Mallorca sind auf die Bedürfnisse von Reisenden aus der Bodensee-Region ausgerichtet und erweitern die Auswahl an günstigen Ferienflugangeboten ab dem FDH.

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Konfrontationskurs in der Luftfahrt: Ryanair kürzt massiv in Deutschland und kritisiert Steuerpolitik

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine drastische Reduzierung ihres Flugangebots in Deutschland für die kommende Wintersaison 2025/2026 angekündigt. Diese Entscheidung, die die Streichung von 24 Routen und eine Kapazitätskürzung von etwa 800.000 Sitzplätzen umfasst, ist nach Angaben des Unternehmens nicht primär auf mangelnde Passagiernachfrage zurückzuführen. Vielmehr stellt sie eine direkte Reaktion auf die jüngsten Erhöhungen der deutschen Luftverkehrsteuer und die generellen hohen Betriebskosten am Standort Deutschland dar. Die Maßnahme ist eine der signifikantesten Kürzungen Ryanairs im deutschen Markt der letzten Jahre und verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Billigfluglinie und den deutschen Luftfahrtbehörden und der Politik. Der Schritt wird voraussichtlich nicht nur Reisende betreffen, sondern auch die regionale Anbindung und den Tourismussektor an den betroffenen Flughäfen empfindlich treffen. Umfang der Streichungen und betroffene Standorte Ryanair kündigte an, Flüge an insgesamt neun deutschen Flughäfen zu reduzieren, die das Unternehmen als „kostenintensiv“ einstuft. Zu den betroffenen Standorten gehören große Drehkreuze wie Berlin-Brandenburg und Hamburg, aber auch kleinere Regionalflughäfen wie Memmingen und Frankfurt-Hahn. Die Streichung der 24 Routen und die Reduktion von 800.000 Sitzen werden das Kapazitätsniveau von Ryanair in Deutschland deutlich unter das Niveau des Winters 2024 drücken. Einzelne Flughäfen, wie beispielsweise Memmingen, sollen sogar ein Viertel ihres Winterprogramms von Ryanair verlieren. Auch Standorte wie Köln/Bonn sind von empfindlichen Einschnitten betroffen, und im Januar droht eine Reduzierung der Verbindungen um bis zu 30 Prozent an einzelnen Basen. Diese Reduzierung steht im klaren Gegensatz zur generellen Erholung der Luftfahrtmärkte in anderen europäischen Ländern. Während das Sitzplatzangebot von Punkt-zu-Punkt-Airlines (wie Ryanair) im europäischen Durchschnitt

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Flughafen BER rüstet sich für Passagieransturm in den Herbstferien 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) erwartet zum Beginn der Herbstferien in Berlin und Brandenburg ein hohes Passagieraufkommen. Vom 17. Oktober bis zum 2. November prognostiziert die Flughafengesellschaft insgesamt rund 1,4 Millionen Fluggäste. Allein am ersten Ferienwochenende, vom 17. bis 19. Oktober, werden etwa 275.000 Reisende erwartet, wobei der Freitag und der Sonntag mit jeweils rund 97.000 Passagieren als Spitzentage gelten. In der gesamten Ferienzeit sind etwa 9.400 Flugbewegungen geplant. Trotz der erwarteten Normalisierung des Betriebs müssen Reisende zum Ferienstart möglicherweise noch Verzögerungen in Kauf nehmen. Grund dafür sind Restarbeiten an dem zentralen Check-in-System des Dienstleisters Collins Aerospace, das kürzlich Ziel eines Cyber-Angriffs war. Obwohl die Arbeitsstationen aller Fluggesellschaften an Check-in-Schaltern und Boarding-Gates wieder angeschlossen sind, bittet die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) die Reisenden um Verständnis und betont die intensiven Vorbereitungen, die gemeinsam mit den Partnern getroffen wurden. Als beliebteste Reiseziele stehen traditionell die Urlaubsländer am Mittelmeer im Fokus. Die Türkei führt die Statistik mit 1.028 Flugbewegungen an, gefolgt von Spanien mit 985 Flugbewegungen. Das meistfrequentierte Einzelziel ist Antalya mit 491 Starts und Landungen, dicht gefolgt von der Insel Mallorca mit 332 Flugbewegungen. Bei den Airlines bieten easyJet (1.372 Flüge), Ryanair (1.342 Flüge) und Eurowings (874 Flüge) die meisten Verbindungen zu den insgesamt rund 140 Zielen in 50 Ländern an. Um den Betrieb reibungsloser zu gestalten, empfiehlt die Flughafengesellschaft den Passagieren die Nutzung digitaler und automatisierter Angebote. Dazu gehören das Online-Check-in, die Fast Bag Drop Automaten, das kostenfreie Buchen eines Zeitfensters an der Sicherheitskontrolle mittels BER Runway sowie

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Ryanair kürzt Deutschland-Angebot drastisch wegen hoher Kosten

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot in Deutschland massiv. Für den Winterflugplan 2025 werden die Kapazitäten um über 800.000 Sitze gekürzt und 24 Strecken an neun deutschen Flughäfen gestrichen, darunter Standorte wie Berlin, Hamburg und Memmingen. Die Basen Dortmund, Dresden und Leipzig bleiben zudem geschlossen. Damit fällt die Gesamtkapazität der Airline in Deutschland unter das Niveau des Winters 2024. Als Hauptgrund für die Kürzungen nennt Ryanair die hohen Zugangskosten in Deutschland, die das Land im europäischen Vergleich als Luftverkehrsstandort schwächen. Im Fokus der Kritik steht die Luftverkehrssteuer, deren Erhöhung um 24 Prozent im Mai 2024 von der Bundesregierung nicht rückgängig gemacht wurde. Hinzu kommen laut Ryanair stark gestiegene Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren. Die Airline bezeichnet Deutschland infolgedessen als einen der sich am schlechtesten erholenden Luftverkehrsmärkte Europas, der mit 88 Prozent des Vorkrisenniveaus hinter anderen EU-Ländern zurückliege, welche teilweise keine Luftverkehrssteuer erheben. Ryanair fordert die Bundesregierung und Verkehrsminister Patrick Schnieder auf, unverzüglich Massnahmen zur Senkung der Abgaben zu ergreifen, da der deutsche Luftverkehrsmarkt ansonsten weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren werde. Der Marketing-Chef von Ryanair, Dara Brady, stellte in Aussicht, dass das Unternehmen bei einer Reduzierung der Kosten bereit sei, 30 zusätzliche Flugzeuge in Deutschland zu stationieren, das Passagieraufkommen auf 34 Millionen Fluggäste zu verdoppeln und über 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Branchenverbände teilen die Einschätzung, dass die staatlich veranlassten Mehrkosten die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes erheblich schwächen.

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