Ryanair

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Ryanair fliegt erstmals ab Saarbrücken

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt den Flughafen Saarbrücken erstmals in ihr Streckennetz auf. Ab dem Sommerflugplan 2026, der im März beginnt, werden neue Verbindungen nach Trapani und Lamezia Terme in Italien sowie nach Alicante in Spanien angeboten. Alle drei Ziele sollen zweimal pro Woche angeflogen werden. Mit dem neuen Angebot positioniert sich der Flughafen Saarbrücken als attraktiver Abflughafen für Urlauber aus der gesamten Region. Die Entscheidung von Ryanair, den Regionalflughafen Saarbrücken in sein Netz aufzunehmen, kommt zu einem interessanten Zeitpunkt. Die Airline hatte in der Vergangenheit die hohen Standortkosten an großen deutschen Flughäfen kritisiert. Der Sprecher von Ryanair, Marcel Pouchain Meyer, betonte, daß das Wachstum an Regionalflughäfen mit wettbewerbsfähigen Kosten es der Airline ermögliche, die Ticketpreise niedrig zu halten. Auch der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke und die Verkehrsministerin Petra Berg begrüßten die Entscheidung, die die Auslastung des Flughafens stärken soll. Der Flughafen Saarbrücken, der im Jahre 2024 rund 340.000 Passagiere zählte, wird derzeit von fünf Fluggesellschaften bedient. Das neue Angebot von Ryanair erweitert das Streckennetz und ergänzt die bestehenden Verbindungen. Während Ryanair in Saarbrücken expandiert, reduziert das Unternehmen sein Angebot an anderen Standorten, beispielsweise in Wien. Auch mit den Mitteldeutschen Flughäfen in Dresden und Leipzig gibt es derzeit Auseinandersetzungen über die hohen Gebühren. Die Strategie der Airline, kostengünstige Regionalflughäfen zu bevorzugen, zeigt sich auch an anderen deutschen Standorten, wie etwa in Karlsruhe, wo Ryanair ebenfalls aktiv ist. Die neuen Flüge sind bereits buchbar. Die saarländischen Ferienreisenden können die neuen Ziele somit pünktlich zu Beginn der Osterferien 2026 erreichen. Für Reisende

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Rückschlag für Chinas Luftfahrt: Comac reduziert Auslieferungsziele für C919 drastisch

Der chinesische Flugzeughersteller Comac sieht sich mit erheblichen Produktionsproblemen konfrontiert und hat seine Auslieferungsziele für das Jahr 2025 drastisch revidieren müssen. Anstatt der ursprünglich angestrebten 75 C919-Maschinen wird das Unternehmen nun voraussichtlich nur etwa 25 Exemplare des Schmalrumpfflugzeugs ausliefern können. Dieser Rückschlag ist eine Folge von Engpässen in der Lieferkette, die die ambitionierten Pläne Chinas, in den von Airbus und Boeing dominierten Markt vorzudringen, verzögern. Die C919 ist das Prestigeprojekt der chinesischen Luftfahrtindustrie, das bis dato ausschließlich von heimischen Fluggesellschaften bestellt wurde. Ambitionierte Ziele, unvorhergesehene Hindernisse Zu Beginn des Jahres 2025 hatte Comac noch eine optimistische Prognose von 75 Auslieferungen für die C919 abgegeben, was einer Produktion von etwa einem Flugzeug alle fünf Tage entsprochen hätte. Diese Zahl war bereits im März von 50 auf 75 erhöht worden, was das große Vertrauen in die eigene Fertigungskapazität widerspiegelte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg nun jedoch unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, ist dieses Ziel unerreichbar. Die Erwartungen wurden um zwei Drittel gesenkt, und die Fluggesellschaften müssen sich auf weitere Verzögerungen einstellen. Ein Hauptgrund für die Produktionsengpässe sind Probleme in der globalen Lieferkette, insbesondere die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern. Die C919 ist zwar ein chinesisches Produkt, vertraut aber für viele kritische Komponenten auf westliche Technologien. Ein zentrales Beispiel sind die Triebwerke des Typs CFM LEAP-1C, die in einem Joint Venture von General Electric (GE) und Safran hergestellt werden. Zwischenzeitliche Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China führten zu einem vorübergehenden Exportstopp der Triebwerke, was die Produktion massiv beeinträchtigte. Obwohl die Exporte mittlerweile wieder

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Frankreich muß Millionenbeihilfe von Ryanair zurückfordern

Die Europäische Kommission hat entschieden, daß Frankreich von der Fluggesellschaft Ryanair eine Summe von 1,8 Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfordern muß. Nach einer eingehenden Prüfung kam die Kommission zu dem Schluß, daß die Airline in der Vergangenheit unzulässige staatliche Beihilfen erhalten habe. Konkret geht es um Vereinbarungen, die zwischen dem Betreiber des Flughafens Carcassonne und Ryanair im Zeitraum von 2001 bis 2011 getroffen wurden. Die Kommission sieht in den Marketingverträgen und ermäßigten Flughafengebühren einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil für die irische Fluggesellschaft. Der Fall ist ein weiteres Beispiel für die rigorose Beihilfepolitik der EU, die den fairen Wettbewerb im europäischen Luftverkehr sichern soll. Die Kommission hat in der Vergangenheit wiederholt entschieden, daß günstige Verträge zwischen regionalen Flughäfen und Billigfluglinien als unerlaubte Staatsbeihilfen gewertet werden können. Auch in anderen Fällen, wie etwa am Flughafen Hahn in Deutschland oder am Flughafen Montpellier in Frankreich, ordnete die Kommission bereits die Rückforderung von Millionenbeträgen an. Während die Kommission die Subventionen für den Betrieb des Flughafens Carcassonne in Höhe von 11,7 Millionen Euro als mit den EU-Vorschriften vereinbar einstufte, da sie der Infrastrukturverbesserung dienten und lokale Behörden die Kosten trugen, sah sie bei den Verträgen mit Ryanair einen klaren Verstoß. Die irische Fluglinie erhielt demnach durch die Zahlung überhöhter Marketinggebühren bei gleichzeitiger Senkung der Flughafenkosten einen ungerechtfertigten Vorteil. Die Rückforderung ist keine Strafe, sondern soll die durch die Beihilfe entstandene Wettbewerbsverzerrung beseitigen. Die Europäische Union verfolgt mit ihren Regelungen das Ziel, gleiche Bedingungen für alle Fluggesellschaften im Binnenmarkt zu schaffen. Die Rückzahlungsanordnung ist ein klares Signal, daß

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Flughafen Nürnberg stellt Winterflugplan mit neuen Zielen vor

Der Flughafen Nürnberg beginnt ab Ende Oktober mit dem Winterflugplan, der über 40 Nonstop-Ziele umfasst. Wie Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe ankündigte, zeichnet sich das Programm durch eine Erweiterung der Angebote aus, insbesondere nach Ägypten, sowie in andere populäre Ferienregionen wie die Kanarischen Inseln, Italien und die Türkei. Im Zentrum des neuen Angebots stehen die Flüge nach Ägypten. Neben den bereits bekannten Zielen Hurghada und Marsa Alam wird ab dem 4. November auch Sharm El-Sheik angeflogen. Die Flüge zu diesen Destinationen werden von verschiedenen Fluggesellschaften wie Marabu, Corendon Airlines und Eurowings durchgeführt. Allein nach Hurghada gibt es in diesem Winter bis zu 20 wöchentliche Verbindungen. Ebenfalls im Flugplan sind spanische Ziele wie Mallorca und die Kanaren, sowie Destinationen in Portugal und Griechenland. Das Flugprogramm umfasst auch attraktive Städteziele für Kurzreisen. Fluglinien wie British Airways und Ryanair steuern London an, während Air France ihre Verbindungen nach Paris auf drei tägliche Flüge erhöht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Netz nach Osteuropa. Dort sind insbesondere die zwei neuen Flugziele Temeswar und Kronstadt in Rumänien hervorzuheben, welche von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen werden. Mit diesem diversifizierten Angebot reagiert der Nürnberger Flughafen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Reisenden. Der neue Winterflugplan dient als wichtiges Instrument, um die Position des Airports als regionaler Abflugort für Ferien- und Geschäftsreisen zu festigen und gleichzeitig mit neuen Zielen neue Märkte zu erschließen.

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Flughafen Dortmund verzeichnet Rekordmonat und investiert in Infrastruktur

Der Aufsichtsrat des Flughafens Dortmund hat in seiner jüngsten Sitzung am 19. September neue Investitionen in die Infrastruktur beschlossen. Die Entscheidung folgt auf ein erfolgreiches Sommergeschäft, in dem der Flughafen trotz eines schwierigen Starts Rekordzahlen bei den Passagieren verzeichnete. Gemäss der Geschäftsführung erholte sich das Verkehrsaufkommen nach dem Wegfall von Ryanair-Verbindungen und der Reduzierung des Flugplans von Eurowings im Jahre 2025. Allein im August wurden mit 337.628 Reisenden die höchsten Passagierzahlen in der Geschichte des Unternehmens erreicht. Dies entspricht einem Zuwachs von über 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für die positive Entwicklung waren unter anderem die neu aufgenommenen Strecken von Wizz Air nach Warschau und Craiova. Um auf das steigende Passagieraufkommen zu reagieren, genehmigte der Aufsichtsrat eine Investition von insgesamt 670.000 Euro. Mit diesem Geld sollen zwei neue WC-Anlagen errichtet werden. Eine der Anlagen ist für den öffentlichen Bereich vorgesehen und die zweite soll hinter der Sicherheitskontrolle entstehen. Die Massnahmen dienen dem Ziel, den Komfort der Fluggäste zu verbessern und die Kapazität den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Geschäftsführung prognostiziert für den weiteren Jahresverlauf stabile Zahlen. Die Erweiterungen der Anlagen sind ein Schritt, um die Infrastruktur des Flughafens, dessen Terminal seit 25 Jahren in Betrieb ist, an das fortlaufende Wachstum anzupassen und die attraktiven Angebote für Fluggäste und Airlines weiter zu entwickeln.

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Tourismusbranche in Wien warnt vor zu hohen Abgaben

Der Obmann der Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer Wien, Gregor Kadanka, hat sich besorgt über die Kostenstruktur am Tourismusstandort Wien geäussert. Er sieht die erhöhte Ortstaxe und die hohe Abgabe für Flugpassagiere als wichtige Faktoren, welche die Destination im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen benachteiligen. Die Abgaben würden die Endpreise für Reisende verteuern, was sie von einem Besuch der Stadt abhält. Als Warnsignal für die Entwicklung gelten die jüngsten Entscheidungen einiger Fluggesellschaften. Der irische Billigflieger Ryanair hat seine Flotte am Flughafen Wien reduziert, während die ungarische Wizzair sich ganz vom Standort zurückzog. Diese Anbieter sind für ihr wachstumsorientiertes Geschäftsmodell bekannt, das besonders sensibel auf Kostenänderungen reagiert. Der Druck der hohen Gebühren führe bereits dazu, daß einige Unternehmen auf ihre eigenen Margen verzichten. In einer Reaktion auf diese Entwicklung hat auch der Flughafen Wien angekündigt, seine eigenen Gebühren zu senken. Kadanka sieht darin jedoch ein Risiko, da die fehlenden Einnahmen zu Investitionsdefiziten führen könnten. Um die Anbindung der Stadt zu gewährleisten, müsse man nun verstärkt die etablierten Fluggesellschaften, allen voran Austrian Airlines und die gesamte Lufthansa-Gruppe, stärken. Kadanka betont, daß Gebühren nur entrichtet werden, wenn auch tatsächlich Gäste kommen. Daher sei es strategisch klüger, geringere Abgaben von mehr Reisenden zu erhalten, als höhere Abgaben zu verlangen, was potentielle Gäste jedoch abschrecke.

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Bremer Flughafen stellt Winterflugplan vor

Der Flughafen Bremen hat den Winterflugplan für die Saison 2025/26 veröffentlicht. Besonderer Fokus liegt dabei auf Verbindungen zu Ferienzielen im Süden, wobei allein vier der Kanarischen Inseln angeflogen werden. Reisenden aus dem norddeutschen Raum steht damit an jedem Wochentag eine Direktverbindung in wärmere Regionen zur Verfügung. Die Flüge sind bereits buchbar und gelten ab dem 26. Oktober 2025. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Fluggesellschaften, darunter SundAir und Ryanair, werden Reiseziele wie Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote angeboten. Zusätzlich zu den Kanaren gibt es Direktflüge nach Mallorca, Antalya und Málaga, die sich als populäre Destinationen im Winter etabliert haben. Die Verantwortlichen des Flughafens betonen, daß die vielfältigen Angebote dem Wunsch der Passagiere nach dem Entkommen aus kalten Temperaturen entsprechen. Über das touristische Angebot hinaus behält der Flughafen seine Rolle als wichtiges Drehkreuz für den Nordwesten Deutschlands bei. Tägliche Direktflüge verbinden Bremen mit sechs internationalen Hubs: Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, München, Wien und Zürich. Dies ermöglicht es Reisenden, mit nur einem Umstieg rund 500 weltweite Ziele zu erreichen. Der Flughafen Bremen ist zudem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region und gilt als Kombinierter Luft- und Raumfahrtstandort.

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Ryanair fordert EU-Kommission zu Reformen im Flugverkehr auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission öffentlich zu dringenden Reformen der europäischen Flugsicherung aufgefordert. Grund für die Forderung war ein französischer Streik der Fluglotsen, der nach Angaben der Fluggesellschaft zu Verspätungen bei über 190 Flügen und 35.000 Passagieren geführt hat. Ein zentrales Problem solcher Streiks ist, daß auch Flüge betroffen sind, die den französischen Luftraum lediglich überqueren, ohne daß sie in Frankreich landen oder starten. Nach Aussage der Airline waren 70 Prozent der betroffenen Flüge sogenannte Überflüge. Die Forderungen der Airline stehen im Zusammenhang mit der jahrelangen Debatte um die Vereinheitlichung des europäischen Luftraums durch das Projekt Single European Sky. Ryanair fordert zwei konkrete Massnahmen, um solche Einschränkungen zukünftig zu verhindern: Zum einen sollen nationale Flugsicherungsdienste auch während Streiks voll besetzt bleiben, insbesondere für die erste Flugwelle am Morgen. Zum anderen soll die EU-Kommission den Überflugverkehr während nationaler Arbeitsniederlegungen schützen. Der sogenannte Draghi-Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU, der bereits im September 2024 veröffentlicht wurde, hob die wirtschaftlichen Schäden durch solche Ineffizienzen im Flugverkehr hervor.

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Streit um Gebühren und Terminals: Ryanair-Chef droht mit endgültigem Rückzug aus Israel

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihre Flüge nach Israel inmitten der anhaltenden militärischen und geopolitischen Instabilität in der Region eingestellt, doch nun scheint der Carrier die geplante Wiederaufnahme Ende Oktober in Frage zu stellen. Der streitbare Konzernchef Michael O’Leary hat in jüngsten Äußerungen angedeutet, daß die Fluggesellschaft möglicherweise nie wieder nach Israel zurückkehren wird – und das nicht nur wegen des Konflikts, sondern primär wegen einer Auseinandersetzung mit den israelischen Flughafenbehörden über Terminalgebühren. Der Streit dreht sich um die Schließung des günstigeren Terminals für Billigfluggesellschaften, was Ryanair zwingen würde, den teureren Hauptterminal zu nutzen. Dieser Konflikt, der die Profitabilität des Geschäftsmodells von Ryanair direkt bedroht, könnte das Ende der Präsenz der Fluggesellschaft auf dem israelischen Markt bedeuten, was weitreichende Konsequenzen für Reisende und den israelischen Tourismussektor hätte. Die anhaltenden Spannungen und die Reaktion der Fluggesellschaften Seit dem Ausbruch der militärischen Auseinandersetzungen in der Region haben viele internationale Fluggesellschaften ihre Flüge nach Israel eingestellt oder stark reduziert. Auch Ryanair hat diesen Schritt vollzogen und seine Flüge von und nach dem internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv (TLV) bis Ende Oktober 2025 ausgesetzt. Diese Maßnahme wurde mit „betrieblichen Einschränkungen außerhalb unserer Kontrolle“ begründet. Ryanair ist dabei nicht der einzige Anbieter, der vorübergehend aus dem Markt ausgestiegen ist. Auch andere europäische Billigfluggesellschaften wie easyJet und Wizz Air haben ihre Flüge eingestellt. Die daraus resultierende geringere Nachfrage hat dazu geführt, daß der Flughafen Tel Aviv seinen Terminal 1, der speziell für Billigfluggesellschaften vorgesehen ist, geschlossen hat. Diese Schließung des Terminals 1 ist nun

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Wegen Ticketsteuer: Ryanair zieht drei Flugzeuge aus Wien ab

Die Dominanz der Billigfluggesellschaften am Wiener Flughafen bröckelt. Nach der Ankündigung des Ryanair-Konkurrenten Wizz Air, seine Basis in Wien komplett zu schließen und alle fünf dort stationierten Flugzeuge abzuziehen, hat nun auch Ryanair eine drastische Reduzierung seiner Kapazitäten bekanntgegeben. Die Fluggesellschaft wird drei ihrer 19 in Wien stationierten Flugzeuge abziehen, was den Wegfall von rund 100 Arbeitsplätzen zur Folge hat. Als Hauptgründe für den Rückzug nennen beide Airlines die „exorbitante“ österreichische Luftverkehrssteuer in Höhe von zwölf Euro pro Passagier sowie deutlich gestiegene Flughafen- und Abfertigungsgebühren. Die Entscheidungen der Fluggesellschaften verdeutlichen den hohen Kostendruck im europäischen Luftverkehr und haben eine Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Wien ausgelöst. Die Gründe für den Rückzug: Steuern und Gebühren Die Ankündigung von Ryanair, drei Flugzeuge von der Basis Wien abzuziehen, bestätigt einen Trend, der sich bereits mit der Entscheidung von Wizz Air abzeichnete. Beide Airlines begründen ihren Schritt mit den hohen Kosten am Flughafen Wien. Die österreichische Luftverkehrssteuer von zwölf Euro pro Passagier sei, so Ryanair, „exorbitant“ und mache im Durchschnitt rund ein Drittel der bei den Airlines anfallenden Kosten pro Passagier aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Europa und den stark wachsenden Luftfahrtmärkten in Asien und dem Nahen Osten, die solche Zusatzbelastungen nicht kennen, sei dies ein entscheidender Wettbewerbsnachteil. Der Flughafen Wien selbst, der die Entscheidungen der Fluggesellschaften bedauert, sieht darin einen weiteren Beleg für die Notwendigkeit, die staatliche Flugabgabe abzuschaffen oder zumindest zu reduzieren. Um den Fluggesellschaften entgegenzukommen, kündigte der Flughafen an, seine Entgelte zum 1. Januar 2026 um bis

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