Ryanair

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Zwischen den Wolken und dem Ärger: Der Konflikt um Flugverspätungen zwischen Ryanair und Austro Control

Die Debatte um die Effizienz der Flugsicherung in Europa hat eine neue, scharfe Wendung genommen. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair, eine der größten Fluggesellschaften auf dem Kontinent, hat in einer aktuellen Aussendung die österreichische Flugsicherung Austro Control massiv kritisiert. Mit Verweis auf vermeintliches „Mißmanagement“ und „chronischen Personalmangel“ behauptet das Unternehmen, Austro Control sei für eine signifikante Anzahl an vermeidbaren Flugverspätungen verantwortlich. Die Vorwürfe richten sich direkt an die österreichische Politik, insbesondere an den zuständigen Wiener Stadt- und Finanzrat Peter Hanke, den Ryanair zu dringenden Reformen aufruft. Die scharfe Wortwahl und die öffentlichkeitswirksame Kampagne des Billigfliegers beleuchten erneut die komplexen Ursachen für Verspätungen im europäischen Luftverkehr und werfen die Frage auf, wer die wahre Verantwortung für die steigende Zahl an gestörten Flugplänen trägt. Scharfe Kritik aus Dublin: Ryanairs Vorwürfe und die Zahlen Ryanair hat seine Vorwürfe mit konkreten Zahlen untermauert. Nach eigenen Angaben seien im Jahr 2025 (Stand 18. August) fast 4.800 Flüge der Airline und mehr als 850.000 Passagiere von unnötigen Verspätungen betroffen gewesen, was einer Steigerung von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Allein in der Woche vom 11. bis 17. August habe es 147 zusätzliche Verspätungen gegeben, von denen über 26.400 Fluggäste betroffen gewesen seien. In seiner Presseaussendung veröffentlichte das Unternehmen auch eine selbst kreierte „Delays League“, die Österreich auf Platz 5 der schlechtesten Flugsicherungsanbieter in Europa plaziert, hinter Frankreich, Spanien, Deutschland und Großbritannien. Als positive Beispiele nannte Ryanair hingegen die Flugsicherungen in Irland, der Slowakei, Dänemark, den Niederlanden und Belgien. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH

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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Verspätungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control öffentlich kritisiert. Das Unternehmen beanstandet, daß Tausende Passagiere von und nach Österreich am Dienstag, dem 19. August 2025, vermeidbare Verspätungen erlitten hätten, die auf Personalmangel zurückzuführen seien. Nach Angaben von Ryanair waren an diesem Tag fast 8.500 Reisende betroffen, deren Flüge eine Verzögerung von bis zu 49 Minuten aufwiesen. Die Fluggesellschaft gibt zudem an, daß im laufenden Jahr bereits über 858.500 ihrer Passagiere auf Flügen mit österreichischem Bezug von ähnlichen Störungen betroffen waren, die sie der Flugsicherung anlastet. Die Kritik von Ryanair an staatlichen Flugsicherungsdiensten ist Teil einer seit längerem geführten Kampagne. Die Airline fordert von nationalen Verkehrsministern und der EU-Kommission Maßnahmen, um eine ausreichende Personalbesetzung in den Flugsicherungszentren sicherzustellen und so Verspätungen zu vermeiden. Die Fluggesellschaften beklagen allgemein, daß Engpässe bei der Flugsicherung zu zunehmenden Verzögerungen im europäischen Luftraum führen. Ryanair forderte den österreichischen Verkehrsminister in der Erklärung auf, die Flugsicherungsdienste zu reformieren. Die Fluggesellschaft ist der Ansicht, daß die Verantwortung für eine professionelle Führung der Flugsicherung in der Hand des Ministers liegt, um Reisende vor unnötigen Verzögerungen zu bewahren.

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Ryanair kündigt größte Wintererweiterung in Schweden an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihren bislang größten Winterflugplan für Schweden vorgestellt. Für die Saison 2025/26 werden 48 Routen angeboten, von denen acht neu sind. Das Unternehmen erwartet, jährlich mehr als 4,3 Millionen Passagiere zu befördern und über 3.400 Arbeitsplätze zu unterstützen. Die Expansion sieht vor, insgesamt sieben Flugzeuge an schwedischen Flughäfen zu stationieren, fünf davon in Stockholm Arlanda und zwei in Göteborg. Mit über 400 wöchentlichen Flügen stellt der Ausbau eine Kapazitätssteigerung von 25 Prozent dar. Die Ankündigung folgt der am 1. Juli 2025 erfolgten Abschaffung der schwedischen Luftfahrtsteuer. Ryanair hatte bereits zuvor auf diese Steuerreform reagiert und in diesem Sommer mit 200 Millionen Dollar in zwei neue stationierte Flugzeuge und zehn neue Routen investiert. Die Airline mahnt jedoch, daß steigende Flughafengebühren des Staatsunternehmens Swedavia die wirtschaftlichen Vorteile der Steuerreform zunichte machen könnten. Sollten die Kosten konkurrenzfähig bleiben, sieht das Unternehmen das Potential, die Passagierzahlen bis 2030 auf acht Millionen pro Jahr zu verdoppeln und das schwedische Streckennetz auf über 150 Routen auszubauen.

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Deutsche Kampfjets eskortieren Flugzeug nach falscher Anschuldigung

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Buzz von Sofia nach London Stansted ist am 11. August nach einer gemeldeten Sicherheitsbedrohung umgeleitet worden. Die Maschine wurde auf ihrem Weg durch den deutschen Luftraum von zwei Kampfjets der deutschen Luftwaffe eskortiert. Der Vorfall begann, nachdem die tschechischen Behörden dem Boeing 737-800 den Eintritt in ihren Luftraum verwehrt hatten. Zuvor hatte ein bulgarischer Mann eine Notrufhotline kontaktiert und fälschlicherweise behauptet, ein palästinensischer Passagier an Bord plane einen Anschlag. Die Polizei konnte die Bedrohung später als falsch identifizieren. Das Flugzeug wurde daraufhin über Österreich und Deutschland umgeleitet. Die Kampfjets begleiteten die Maschine bis zu ihrer sicheren Landung in London. Nach der Landung konnten die Passagiere das Flugzeug unversehrt verlassen. Buzz ist eine polnische Tochtergesellschaft von Ryanair. Die Behörden bestätigten, daß der Anruf des bulgarischen Mannes aus persönlichen Motiven erfolgte, da dessen Ex-Frau und Töchter an Bord des Fluges waren. Der Vorfall unterstreicht die schnellen und umfassenden Sicherheitsmaßnahmen, die im europäischen Luftraum auch bei mutmaßlichen Bedrohungen ergriffen werden.

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Pilot erleidet Zwischenfall: Sicherheitslandung in Porto unter dem Kommando des Ersten Offiziers

Ein Flug der Fluggesellschaft Ryanair mußte am 10. August 2025 auf dem Weg von Barcelona nach Porto eine Notlandung durchführen, nachdem der Kapitän in der Luft das Bewußtsein verloren hatte. In einer Situation höchster Dringlichkeit übernahm der Erste Offizier das Kommando, erklärte den Luftnotfall und leitete das Flugzeug sicher zu einer Landung auf dem Flughafen in Porto. An Bord befanden sich 137 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder, die den Vorfall unbeschadet überstanden. Die gelungene Landung und die reibungslose Koordination zwischen der Crew und den zuständigen Behörden am Boden unterstreichen die Wirksamkeit der strengen Sicherheitsprotokolle, die in der modernen Luftfahrt gelten. Mayday über Portugal: Der Moment der Pilotenkrankheit Der Vorfall ereignete sich am Vormittag auf dem Flug FR4587, der um 08:11 Uhr vom Flughafen Barcelona-El Prat startete und planmäßig um 08:50 Uhr in Porto landen sollte. Während des Endanfluges auf den Flughafen von Porto (OPO) gab der Erste Offizier über Funk den Notruf „Mayday“ aus. Er berichtete den Fluglotsen von der kritischen Situation im Cockpit: Der Kapitän sei plötzlich bewußtlos geworden und mußte aus dem Cockpit entfernt werden. In solchen Momenten der Pilotenkrankheit ist das Training des verbleibenden Piloten von entscheidender Bedeutung. Der Erste Offizier meisterte die Situation mit großer Professionalität. Er übermittelte den Fluglotsen nicht nur die Dringlichkeit der Lage, sondern gab auch präzise Anweisungen für die erwartete Landung: Er informierte die Bodenkontrolle, daß das Flugzeug nach dem Aufsetzen nicht in der Lage sein würde, die Landebahn aus eigener Kraft zu verlassen, und daher einen Schlepper benötigen würde. Diese vorausschauende Planung

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Ryanair-Passagier nach Flugzwischenfall zu 225 Stunden Gemeinschaftsdienst verurteilt

Das Verhalten eines Passagiers auf einem Flug der Fluggesellschaft Ryanair hat weitreichende Konsequenzen. Einem ungebührlichen Fluggast, der kurz nach dem Start geraucht, eigenen Alkohol konsumiert und andere Passagiere beleidigt hatte, wurde vom Gericht in Edinburgh eine Strafe von 225 Stunden Gemeinschaftsdienst auferlegt. Das Urteil, das bereits am 5. August 2025 gefällt wurde, bestärkt die „Null-Toleranz-Politik“ der Fluggesellschaft und dient als klares Signal an alle Reisenden. Der Zwischenfall, der sich auf einem Flug von Edinburgh nach Lanzarote ereignete, zwang die Crew zu einer Sicherheitsumkehr, was 178 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder empfindlich in ihren Reiseplänen beeinträchtigte. Ungebührliches Verhalten an Bord: Eine wachsende Herausforderung für Fluggesellschaften Der Vorfall in Edinburgh ist kein Einzelfall, sondern fügt sich in eine besorgniserregende Entwicklung im internationalen Flugverkehr ein. Seit den vergangenen Jahren verzeichnen Fluggesellschaften weltweit einen signifikanten Anstieg von Vorfällen, die durch ungebührliche Passagiere verursacht werden. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA), die Interessenvertretung der Airlines, meldet in ihren Statistiken eine Zunahme von Zwischenfällen, die von verbalen Auseinandersetzungen über die Mißachtung von Anweisungen der Crew bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen reichen. Die Gründe für dieses Fehlverhalten sind vielschichtig. Stress, Alkoholkonsum, aber auch die Mißachtung von Autorität an Bord tragen dazu bei, daß es zu Eskalationen kommt. Für das Kabinenpersonal sind solche Situationen besonders herausfordernd, da sie nicht nur für die Sicherheit an Bord verantwortlich sind, sondern auch als erste Ansprechpartner für die Deeskalation agieren müssen. Die Konsequenzen solcher Vorfälle reichen von leichten Verzögerungen bis hin zu gravierenden Sicherheitsrisiken, wie sie im vorliegenden Fall zu einer erzwungenen Flugumkehr führten. Die

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Ryanair eröffnet neue Basis am Flughafen Tirana

Die Fluggesellschaft Ryanair hat bekanntgegeben, daß sie ab April 2026 eine neue Basis am Flughafen Tirana in Albanien eröffnen wird. Dort sollen drei Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 stationiert werden, was eine Investition in Höhe von 300 Millionen US-Dollar bedeutet. Die Maßnahme soll über 3.000 Arbeitsplätze in Albanien sichern, darunter 100 neue Stellen für Piloten und Kabinenpersonal. Mit der Eröffnung der neuen Basis wird Ryanair im Sommerflugplan 2026 sein Angebot am Flughafen Tirana auf insgesamt 33 Strecken in 13 Länder ausbauen. Geplant sind zehn neue Verbindungen, unter anderem nach Birmingham, Dublin, Mailand, Malta, Neapel und Turin. Das Passagieraufkommen soll dadurch auf über vier Millionen Reisende pro Jahr anwachsen. Der Flughafen Tirana bestätigte seinerseits, daß er seine Infrastruktur in Vorbereitung auf das Wachstum ausgebaut habe. Laut Flughafenleitung wurden die Start- und Landebahn verlängert, zusätzliche Abstellpositionen geschaffen und das Terminal auf seine dreifache Größe erweitert, um die erhöhte Passagierzahl bewältigen zu können. Die Fluggesellschaft hat weitere Investitionen in Albanien in Aussicht gestellt. Man plane, das Passagieraufkommen in den nächsten fünf Jahren auf über fünf Millionen pro Jahr zu steigern und bis zu sechs Flugzeuge in Tirana zu stationieren. Dies sei jedoch an die Bedingung geknüpft, daß Albanien weiterhin niedrige Zugangskosten und null Luftverkehrssteuern beibehält, um Investitionen und Wachstum im Tourismus weiter zu fördern.

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Partnerschaft zwischen Ryanair und ESN für Studierende verlängert

Die Fluggesellschaft Ryanair und das Erasmus Studenten-Netzwerk (ESN) setzen ihre langjährige Partnerschaft fort. Die Zusammenarbeit wurde für das akademische Jahr 2025–2026 verlängert und geht damit in ihr neuntes Jahr. Ziel der Kooperation ist es, Studierenden, die am Erasmus-Programm teilnehmen, günstigere Reisemöglichkeiten zu bieten. Im Rahmen der Vereinbarung erhalten registrierte ESN-Studenten Zugang zu einer speziellen Buchungsplattform auf der Webseite von Ryanair. Über diese Plattform können die Studierenden einen Rabatt von zehn Prozent auf vier einfache Flüge (oder zwei Hin- und Rückflüge) erhalten. Zusätzlich ist in jedem gebuchten Flug ein aufgegebenes Gepäckstück von bis zu 20 Kilogramm kostenlos inbegriffen. Die Fluggesellschaft unterstützt mit dieser Partnerschaft das Mobilitätsprogramm der Europäischen Union. Die Verlängerung der Zusammenarbeit soll es den Studierenden weiterhin ermöglichen, kostengünstig zwischen ihren Heimatländern und den Zielen ihres Studienaustausches zu reisen. Die Vergünstigungen können auf dem europaweiten Streckennetz von Ryanair genutzt werden. Die Fortsetzung der Partnerschaft zwischen Ryanair und ESN unterstreicht das beiderseitige Interesse, die Mobilität von Studierenden zu fördern. Sie sichert den Studenten nicht nur finanzielle Vorteile, sondern trägt auch dazu bei, die Attraktivität des Erasmus-Programms weiter zu steigern.

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Verurteilung nach Zwischenfall an Bord von Ryanair-Flug

Ein Passagier ist vom Sheriff Court in Edinburgh zu 225 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden, nachdem er an Bord eines Ryanair-Fluges von Edinburgh nach Lanzarote für Störungen sorgte. Der Vorfall ereignete sich am 5. Juli 2024 auf dem Flug RK5593. Das inakzeptable Verhalten des Passagiers, darunter Rauchen, der Konsum mitgebrachter alkoholischer Getränke und verbale Belästigungen, führte dazu, daß das Flugzeug umkehren mußte. Nach Angaben von Ryanair war der Verurteilte einer von insgesamt drei Passagieren, deren Fehlverhalten die Rückkehr nach Edinburgh erzwang. Dies führte zu unnötigen Unannehmlichkeiten für die sechs Besatzungsmitglieder und 178 Passagiere, von denen viele Familien mit Kindern waren. Die Fluggesellschaft betont, daß sie eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber störendem Verhalten an Bord verfolgt und begrüßt das Urteil als eine abschreckende Maßnahme. Ähnliche Vorfälle haben in der Vergangenheit gezeigt, daß Fluggesellschaften und Behörden zunehmend härter gegen sogenannte „unruly passengers“ vorgehen. Diese Passagiere können nicht nur mit empfindlichen Geldstrafen, sondern auch mit Haftstrafen belegt werden, je nach Schwere des Vergehens. In vielen Ländern werden solche Vergehen nicht nur zivilrechtlich, sondern auch strafrechtlich verfolgt. Ein Sprecher von Ryanair äußerte die Hoffnung, daß die Verurteilung ein Signal an andere potentielle Störenfriede sendet. Ziel der Airline sei es, eine komfortable und respektvolle Umgebung für alle Reisenden und die Besatzung zu gewährleisten. Mit der Verhängung der „Community Payback Order“ in Form von gemeinnütziger Arbeit sieht Ryanair seine Null-Toleranz-Politik bestätigt.

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Drohende Streiks des Bodenpersonals in Portugal und Spanien

In Portugal und Spanien stehen Reisende in den Sommermonaten vor möglichen Einschränkungen im Flugverkehr. Die portugiesischen Gewerkschaften haben das Bodenpersonal der Abfertigungsfirma Menzies an fünf Wochenenden im Juli und August zum Streik aufgerufen. In Spanien wiederum hat die Gewerkschaft UGT Arbeitsniederlegungen des Bodenpersonals der Ryanair-Tochter Azul Handling angekündigt, die sich wöchentlich von Mitte August bis Ende Dezember fortsetzen sollen. Diese Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten erhebliche Verzögerungen und Flugausfälle verursachen. Fluggäste müssen sich auf längere Wartezeiten bei Check-in und Gepäckabgabe einstellen, da Personalengpässe an den Flughäfen zu Staus führen können. Die Fluggasrechtsexpertin Nina Staub vom Unternehmen AirHelp weist darauf hin, daß Reisende, die ihren Flug aufgrund von langen Warteschlangen verpassen, keinen Anspruch auf Entschädigungen haben. Die rechtliche Situation bezüglich Entschädigungszahlungen unterscheidet sich je nach Land. In Portugal gelten die Streiks des Flughafenpersonals als „außergewöhnliche Umstände“, die außerhalb des Einflusses der Fluggesellschaft liegen. Entsprechend haben Passagiere dort keinen Anspruch auf Kompensation. Anders verhält es sich in Spanien, da Azul Handling eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Ryanair ist. Da die Fluggesellschaft in diesem Fall selbst für den Streik verantwortlich ist, müssen betroffene Fluggäste bei Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen erhalten, deren Höhe sich nach der Distanz der Flugstrecke richtet. Die Höhe der Entschädigung kann laut der EU-Fluggastrechte-Verordnung EG 261 bis zu 600 Euro pro Person betragen. Unabhängig von der Entschädigung haben Reisende in beiden Ländern Anspruch auf Ersatzleistungen, wenn ihr Flug mehr als fünf Stunden Verspätung hat. Fluggesellschaften müssen dann eine alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten. Bei Verspätungen

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