Ryanair

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Flughafen Münster/Osnabrück weitet Flugangebot für den Sommer 2026 aus

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat seinen Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgestellt, der eine deutliche Kapazitätsausweitung und die Einbindung neuer Destinationen vorsieht. Ab Ende März werden insgesamt zehn Fluggesellschaften zwölf verschiedene Ziele bedienen. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Kooperation mit der Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation. Das Unternehmen fungiert als neuer Home Carrier am Standort und stationiert einen Airbus A320 am FMO. Damit werden erstmals regelmäßige Verbindungen nach Fuerteventura und Rhodos angeboten sowie die Kapazitäten nach Kreta ausgebaut. Durch die Stationierung vor Ort können für diese Strecken attraktivere Abflugzeiten in den frühen Morgenstunden realisiert werden. Im Bereich des touristischen Charterverkehrs bleibt die Nachfrage nach Zielen rund um das Mittelmeer stabil hoch. Besonders die Verbindung nach Antalya wird massiv bedient: Bis zu sieben tägliche Flüge durch Anbieter wie SunExpress, Corendon und Pegasus gewährleisten eine hohe Flexibilität für Pauschalreisende. Auch Mallorca bleibt mit fünf täglichen Rotationen durch Ryanair, Eurowings und Condor eine tragende Säule des Flugplans. Ergänzt wird das Angebot durch Ryanair-Verbindungen nach Málaga, Alicante, Korfu und Zadar sowie die Strecke nach Pristina, die bereits seit fünf Jahren erfolgreich durch GP Aviation betrieben wird. Für Städtereisende bleibt die Verbindung nach London-Stansted fester Bestandteil des Portfolios. Ein strategischer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz über das Drehkreuz München. Die Deutsche Lufthansa bedient diese Strecke viermal täglich. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass über 40 Prozent der Passagiere auf dieser Route in München auf Langstreckenflüge umsteigen. Um die Konnektivität zu verbessern, wurden die Flugzeiten optimiert, wodurch sich die Transitzeiten zu globalen

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Flughafen Klagenfurt verzeichnet deutliches Wachstum und forciert strategische Flächenentwicklung

Der Flughafen Klagenfurt blickt auf ein durchaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einer Steigerung der Passagierzahlen um 27,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konnte der Kärntner Airport den stärksten Zuspruch seit über einem Jahrzehnt generieren. Parallel zur positiven Entwicklung im Linien- und Charterverkehr verzeichnete das Unternehmen signifikante Zuwächse bei den Flugbewegungen sowie in der General Aviation. Diese Dynamik ist das Resultat einer gezielten Netzwerkerweiterung und der erfolgreichen Reintegration namhafter Fluggesellschaften in den Flugplan. Neben dem operativen Kerngeschäft rückten im vergangenen Jahr strategische Weichenstellungen in den Fokus, insbesondere im Bereich der großflächigen Immobilien- und Flächenentwicklung auf dem Flughafengelände. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant die Flughafenführung eine weitere Verdichtung der Flugfrequenzen sowie die Erschließung neuer Destinationen, um die Anbindung Kärntens an internationale Wirtschaftszentren und Tourismusmärkte langfristig abzusichern. Signifikante Steigerung der Verkehrszahlen im Geschäftsjahr 2025 Die Bilanz des Jahres 2025 verdeutlicht die Erholung und den Expansionskurs des Standortes. Insgesamt 175.347 Fluggäste nutzten die Infrastruktur des Klagenfurter Flughafens, was einem Zuwachs von mehr als einem Viertel gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders die Sommermonate erwiesen sich als frequenzstark und lieferten die besten Ergebnisse der letzten zwölf Jahre. Dieser Aufschwung spiegelt sich auch in der Zahl der Starts und Landungen wider: Im Bereich Linie und Charter stiegen die Bewegungen um 20,4 Prozent auf insgesamt 2.114. Auch das Segment der Privat- und Businessflüge, die sogenannte General Aviation, trug mit einem Zuwachs von 7 Prozent auf 3.059 Gäste zur positiven Gesamtbilanz bei. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die Rückkehr von Eurowings. Die Anbindung an den

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Linz mit kräftigem Passagierplus, aber Hub-Anbindung verloren

Der Flughafen Linz-Hörsching konnte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2025 hinsichtlich der Passagiere, die diesen Airport genutzt haben, um 45,2 Prozent zulegen. Auf den ersten Blick scheint es ein erhebliches Wachstum zu sein, jedoch wurde die Frankfurt-Anbindung, die maßgeblich dazu beigetragen hat, zwischenzeitlich seitens Austrian Airlines eingestellt. Der Linzer Flughafen befindet sich in einer akuten Krise, denn im Vorjahr wurde dieser von lediglich 262.347 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2024 erreicht hat, bedeutet dies zwar ein Plus von über 81.000 Reisenden, aber auf der Linie hat man derzeit nichts, außer ein paar Ryanair-Flügen vorzuweisen. Bekanntermaßen hat Austrian Airlines die Frankfurt-Verbindung wieder aufgegeben. Seitens der Politik wurde bereits eine europaweite Ausschreibung gestartet, denn man will weiterhin an das Lufthansa-Hauptdrehkreuz angebunden sein. Künftig soll die Route subventioniert werden. Derzeit ist noch völlig offen an welchen Carrier der Zuschlag vergeben wird. Interessenten soll es geben und dem Vernehmen nach auch Anbieter außerhalb des Kranich-Konzerns. Für das Jahr 2026 setzt die Flughafenleitung auf eine weitere Diversifizierung des Flugplans und eine europaweite Neuausschreibung der essenziellen Frankfurt-Route, um die Anbindung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich langfristig zu sichern. Der Billigflieger Ryanair will derzeit das Angebot in Linz konstant halten. Allerdings: Der irische Konzern befindet sich in einem Clinch mit der Bundesregierung rund um die umstrittene Flugticketsteuer. In Wien verkleinert man die Basis um fünf Maschinen. Jene, die von Malta Air betrieben werden, sollen abgezogen und an anderen Airports stationiert werden. Linz ist keine Basis, jedoch ist Ryanair dafür bekannt, dass man Streckeneinstellungen

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Ryanair kündigt drastischen Kapazitätsabbau in Belgien aufgrund steigender Steuern an

Der irische Billigflieger Ryanair hat für die kommenden zwei Jahre eine massive Reduzierung seines Flugangebots in Belgien angekündigt. Grund für diese Entscheidung sind die geplanten Erhöhungen der Luftverkehrsabgaben durch die belgischen Behörden. Das Unternehmen plant, die Sitzplatzkapazität am Flughafen Brüssel-Süd Charleroi im Jahr 2026 um 1,1 Millionen Plätze zu kürzen. Für das Jahr 2027 ist eine weitere Streichung im selben Umfang vorgesehen. Ryanair reagiert damit auf die Absicht des Stadtrats von Charleroi, ab April 2026 eine lokale Abgabe von drei Euro pro abfliegendem Passagier einzuführen. Zudem plant die föderale Regierung Belgiens, die nationale Fluggaststeuer bis Jänner 2027 von derzeit zwei Euro auf zehn Euro zu verfünffachen. Die Fluggesellschaft, die im Jahr 2025 noch 11,6 Millionen Passagiere von und nach Belgien beförderte, rechnet bei Umsetzung der Pläne mit einem Rückgang auf 9,6 Millionen Reisende bis 2027. Ryanair argumentiert, dass diese steuerlichen Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit Belgiens massiv untergraben, während andere europäische Staaten wie Schweden, Italien oder Ungarn Luftverkehrsteuern senken oder ganz abschaffen, um das Wachstum und den Tourismus zu fördern. Der Kapazitätsabbau wird laut Unternehmensangaben unweigerlich zu einer geringeren Frequenz auf bestehenden Routen, einer schlechteren Anbindung des Landes und zum Verlust von Arbeitsplätzen an den Flughäfen sowie im gesamten Tourismussektor führen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die angespannte Lage am Standort Charleroi, der stark von der Präsenz des Billigfliegers abhängig ist. Experten weisen darauf hin, dass Ryanair bereits in der Vergangenheit Basen in Europa geschlossen oder verkleinert hat, um Druck auf Gebührenstrukturen auszuüben. Parallel zum Steuerstreit kritisiert Konzernchef Michael O’Leary die europäische Kostenbelastung durch

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Wetterbedingte Flugumleitungen in Südspanien aufgrund von dichtem Nebel

Ein massives Nebelfeld über Sevilla hat am Donnerstag zu erheblichen Störungen im Flugverkehr der Region Andalusien geführt. Der spanische Flughafenbetreiber Aena sah sich gezwungen, insgesamt fünf ankommende Maschinen zu alternativen Landeplätzen umzuleiten, da die Sichtverhältnisse am Flughafen Sevilla-San Pablo zeitweise unter die zulässigen Sicherheitsminima fielen. Betroffen waren unter anderem drei Verbindungen der Fluggesellschaft Transavia aus Amsterdam, Brüssel und Eindhoven sowie ein Ryanair-Flug aus Birmingham. Diese vier Maschinen wurden zum Flughafen Málaga an der Costa del Sol umgeleitet, während eine Maschine der Regionalairline Binter aus Gran Canaria den Flughafen Jerez de la Frontera als Ausweichziel ansteuern musste. Zusätzliche meteorologische Daten und Branchenrecherchen verdeutlichen, dass es sich bei dieser Wetterlage um eine großflächige Inversionswetterlage handelte, die nicht nur den Süden der Iberischen Halbinsel betraf. Auch an den großen Drehkreuzen Madrid-Barajas und Palma de Mallorca kam es aufgrund von Bodennebel zu Verzögerungen im Betriebsablauf. In Madrid mussten die Abstände zwischen Starts und Landungen vergrößert werden, was im Tagesverlauf zu Folgeverspätungen im gesamten spanischen Luftraum führte. Experten weisen darauf hin, dass der Flughafen Sevilla zwar über moderne Instrumentenlandesysteme verfügt, extrem dichter Nebel jedoch auch bei modernster Technik manuelle Sicherheitsabstände und Umleitungen zur Folge haben kann, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzungen zu gewährleisten. Gegen Nachmittag stabilisierte sich die Lage in Sevilla laut Angaben von Aena wieder, sodass der reguläre Flugbetrieb schrittweise aufgenommen werden konnte. Die betroffenen Fluggesellschaften arbeiteten daran, die in Málaga und Jerez gestrandeten Fluggäste per Bus oder durch kurze Positionierungsflüge an ihr ursprüngliches Ziel zu bringen. Für die Airlines bedeuten

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Ryanair kündigt Kapazitätsausbau in Deutschland nach Steuersenkung an

Der irische Billigflieger Ryanair hat am Donnerstag, den 15. Januar 2026, eine Erweiterung seines Flugangebots für den deutschen Markt bekannt gegeben. Das Unternehmen plant, für den Sommerflugplan 2026 rund 300.000 zusätzliche Sitzplätze bereitzustellen und elf neue Strecken in das Programm aufzunehmen. Diese Entscheidung folgt unmittelbar auf die Ankündigung der deutschen Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz, die Luftverkehrssteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren auf dem aktuellen Niveau einzufrieren. Ryanair wertet diesen Schritt als notwendige Korrektur, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zu verbessern. Von dem angekündigten Wachstum profitieren primär Regionalflughäfen, die aktiv an der Reduzierung ihrer Betriebskosten gearbeitet haben. Hierzu zählen insbesondere die Standorte Köln/Bonn, Weeze (Niederrhein), Memmingen und Bremen. Im Gegensatz dazu setzt Ryanair den Sparkurs an großen Drehkreuzen mit hohen Gebührenstrukturen fort. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) soll die Kapazität um weitere fünf Prozent sinken, während der Standort Hamburg sogar ein Minus von 20 Prozent verzeichnet. Der Konzern betont, dass die Gesamtkapazität in Deutschland trotz der neuen Sitzplätze im Jahr 2026 weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres bleiben wird, solange die Kosten an den großen Verkehrsflughäfen nicht signifikant sinken. Zusätzliche Recherchen im politischen Umfeld verdeutlichen, dass der Kurswechsel im Verkehrsministerium unter Patrick Schieder Teil einer breiteren Strategie zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist. Deutschland stand zuletzt in der Kritik, da die Erholung des Luftverkehrs nach der Pandemie im europäischen Vergleich deutlich langsamer verlief, was Experten unter anderem auf die hohe Abgabenlast zurückführten. Ryanair verbindet die aktuelle Ankündigung mit einer weitreichenden Forderung: Sollte

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Aufwärtstrend am Flughafen Shannon: Höchste Passagierzahlen seit 16 Jahren

Der Flughafen Shannon im Westen Irlands blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit über 2,3 Millionen abgefertigten Fluggästen verzeichnete der Airport das höchste Passagieraufkommen seit 16 Jahren. Dieser Zuwachs ist primär auf eine konsequente Ausweitung des Streckennetzes sowie auf signifikante Investitionen der Fluggesellschaften zurückzuführen. Insbesondere der Billigflieger Ryanair trug zur positiven Entwicklung bei, indem er ein viertes Flugzeug fest am Standort stationierte, was einer regionalen Investition von rund 100 Millionen US-Dollar entspricht. Im Jahr 2025 wurden neue Ziele wie Madeira, Lappland und Madrid in den Flugplan aufgenommen, während Aer Lingus die Kapazitäten auf der wichtigen Transatlantikroute nach Boston erhöhte. Für das Jahr 2026 prognostiziert das Management eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Der Flughafen wird insgesamt 40 Routen nach Europa, Großbritannien und in die USA anbieten – der höchste Wert seit 17 Jahren. Geplant ist die Einführung von fünf neuen Sommerverbindungen, darunter Rom, Warschau und Posen mit Ryanair sowie eine neue Direktverbindung nach Frankfurt, die von Discover Airlines bedient wird. Um dieses erhöhte Verkehrsaufkommen effizient bewältigen zu können, sieht der Investitionsplan für 2026 Ausgaben in Höhe von über 40 Millionen Euro vor. Diese Mittel sollen in die Modernisierung der Einreise- und Gepäckhallen, die Instandsetzung der Rollwege sowie in die thermische Sanierung des Ankunftsbereichs fließen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die ökonomische Tragweite der Shannon Airport Group über den reinen Flugbetrieb hinaus. Die Gruppe betreibt einen angrenzenden Business Park, der in den letzten zehn Jahren um über eine Million Quadratfuß Gewerbefläche erweitert wurde. Im Jahr 2025 wurde zudem ein spezieller Luftkorridor für Life-Sciences-Güter zwischen

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Verkehrsbilanz 2025: Flughafen Berlin Brandenburg meldet Passagierplus

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat das Jahr 2025 mit einem moderaten Wachstum abgeschlossen. Nach der aktuellen Verkehrsstatistik nutzten im gesamten vergangenen Jahr rund 26,05 Millionen Fluggäste den Hauptstadtflughafen, was einer Steigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein im Dezember verzeichnete der Standort zwei Millionen Passagiere. Trotz der Herausforderungen durch hohe Standortkosten am Luftverkehrsstandort Deutschland stieg auch die Zahl der Flugbewegungen leicht auf insgesamt 193.042 Starts und Landungen an. Besonders positiv entwickelte sich der Frachtbereich mit einem Umschlag von fast 52.000 Tonnen, was einem Zuwachs von über 17 Prozent entspricht. In der Analyse der Fluggesellschaften sticht insbesondere der Ferienflieger Condor hervor, der am BER das stärkste Wachstum generierte. Die Airline konnte ihre Passagierzahlen im Vergleich zum Jahr 2024 von etwa 49.000 auf rund 349.000 Fluggäste massiv steigern. Auch Eurowings baute die Präsenz aus und beförderte mit 2,3 Millionen Menschen rund 9,3 Prozent mehr Reisende als im Vorjahr. Marktbeherrschend bleibt jedoch die Lufthansa-Gruppe, die als Verbund insgesamt 5,9 Millionen Passagiere abfertigte. Bei den Einzelairlines hält Ryanair trotz einer Kapazitätsreduzierung aufgrund gestiegener Gebühren mit 4,7 Millionen Kunden weiterhin die Spitzenposition, dicht gefolgt von easyJet mit 4,2 Millionen Fluggästen. Ein deutlicher Trend zeichnete sich im Bereich der Langstreckenverbindungen ab, wobei die Golf-Region zum wichtigsten Wachstumstreiber avancierte. Durch den Ausbau der Frequenzen von Qatar Airways, Eurowings und der neuen Präsenz von Condor sowie Flynas stieg das Passagieraufkommen in Richtung Doha, Dubai, Abu Dhabi und Saudi-Arabien um insgesamt 44 Prozent auf über 726.000 Personen an. Allein die Verbindung nach Saudi-Arabien verdoppelte ihr Volumen.

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Historischer Aufschwung am Flughafen Bratislava: Passagierrekorde und massive Netzerweiterung

Der Flughafen MR Štefánik in Bratislava blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seit seiner Gründung zurück. Mit einer Gesamtpassagierzahl von 2.438.215 Fluggästen im Jahr 2025 konnte der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt der Slowakei seinen bisherigen Rekord einstellen und ein signifikantes Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Dieser Anstieg um mehr als 490.000 Passagiere resultiert primär aus einer beispiellosen Expansion der Linienverbindungen sowie der strategischen Entscheidung namhafter Fluggesellschaften, ihre Präsenz am Standort deutlich zu verstärken. Insbesondere die Eröffnung neuer Basen und die Einführung zahlreicher neuer Flugstrecken haben dazu beigetragen, dass der Flughafen acht Monate in Folge historische monatliche Bestwerte vermeldete. Angesichts der bereits für 2026 fest geplanten Kapazitätserweiterungen durch Partner wie Wizz Air und Ryanair prognostiziert die Flughafenleitung eine Fortsetzung dieses Trends und strebt für das laufende Jahr die Marke von vier Millionen abgefertigten Passagieren an. Die strategische Neuausrichtung durch Wizz Air und Ryanair Ein wesentlicher Treiber für das Rekordergebnis war die Eröffnung der neuen Basis von Wizz Air am 14. November 2025. Die ungarische Fluggesellschaft baute ihr Engagement in Bratislava massiv aus und steigerte die Anzahl ihrer Verbindungen innerhalb eines Jahres von zwei auf 16 Strecken. Für den operativen Betrieb wurden vier moderne Flugzeuge des Typs Airbus A321neo fest am Standort stationiert. Diese Kapazitätserweiterung ermöglichte unter anderem die Wiedereinführung einer wichtigen Inlandsverbindung: Seit Ende November wird die Strecke zwischen der Hauptstadt Bratislava und Košice im Osten des Landes neunmal wöchentlich bedient, was die nationale Konnektivität nach einer zehnjährigen Unterbrechung erheblich verbessert. Parallel dazu verstärkte auch der langjährige Partner Ryanair seine Aktivitäten.

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Konflikt um Passagierobergrenze am Flughafen Dublin erreicht internationale Ebene

Die langjährige Debatte um die Kapazitätsbeschränkungen am Flughafen Dublin hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. US-amerikanische Fluggesellschaften haben beim Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten (Department of Transportation) eine formelle Beschwerde gegen die geltende Passagierobergrenze in der irischen Hauptstadt eingereicht. Die Beschwerde stützt sich auf den US International Air Transportation Fair Competitive Practices Act und wirft den irischen Behörden vor, durch die Deckelung der Passagierzahlen auf 32 Millionen pro Jahr gegen internationale Luftverkehrsabkommen sowie geltendes EU-Recht zu verstoßen. Während die irische Regierung bereits Schritte eingeleitet hat, um die gesetzlichen Grundlagen für eine Anhebung oder Aufhebung der Grenze zu schaffen, warnen Marktteilnehmer vor unmittelbaren negativen Konsequenzen für den transatlantischen Flugverkehr. Der Streit verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen einer veralteten Infrastrukturplanung und der dynamischen Entwicklung der globalen Luftfahrtnachfrage. Rechtliche Grundlagen und Vorwurf der Diskriminierung Die Obergrenze von 32 Millionen Passagieren wurde ursprünglich im Jahr 2007 als Teil einer Planungsgenehmigung für das zweite Terminal des Flughafens Dublin festgelegt. Ziel war es damals, die Belastung der lokalen Infrastruktur und der umliegenden Gemeinden zu steuern. US-Fluggesellschaften, vertreten durch den Verband Airlines for America (A4A), argumentieren jedoch, dass diese Regelung im aktuellen Marktumfeld wettbewerbswidrig und diskriminierend sei. Sie sehen ihre Rechte auf Slot-Zuweisungen und die Ausweitung ihrer Flugpläne durch die starre Deckelung beschnitten. Die Beschwerdeführer weisen darauf hin, dass die Grenze in der Praxis bereits mehrfach überschritten wurde, was die Notwendigkeit einer Anpassung unterstreicht. Sollte die Beschwerde in den USA Erfolg haben, könnten im schlimmsten Fall Vergeltungsmaßnahmen gegen irische Fluggesellschaften im US-Luftraum drohen, was die diplomatischen Beziehungen im Luftverkehrssektor belasten

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