Ryanair

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Strategische Expansion und Passagierrekord: Ryanair festigt Position am Flughafen Münster/Osnabrück

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Flughafen Münster/Osnabrück einen bedeutenden operativen Meilenstein erreicht. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Jahr 2013 beförderte der europäische Marktführer im Low-Cost-Segment insgesamt mehr als eine Million Fluggäste von und zu diesem regionalen Luftverkehrsknotenpunkt. Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standorts für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr, wobei insbesondere die hohe Resonanz aus den benachbarten Niederlanden hervorsticht. Mit dem derzeit umfangreichsten Flugangebot seit Beginn der Kooperation festigt die Airline ihre Präsenz in der Region Westfalen und dem angrenzenden Emsland. Die strategische Ausrichtung auf ganzjährige Sonnenziele sowie die Anbindung an die britische Hauptstadt London bilden das Rückgrat dieses Erfolgsmodells, das durch eine effiziente Infrastruktur und wettbewerbsfähige Gebührenstrukturen am Flughafen begünstigt wird. Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Nachfrage Ein zentraler Faktor für das Erreichen der Millionenmarke ist die geografische Lage des Flughafens Münster/Osnabrück in der Grenzregion zu den Niederlanden. Statistische Erhebungen belegen, dass etwa 20 Prozent der Ryanair-Passagiere am Standort aus den Niederlanden anreisen. Diese grenzüberschreitende Strahlkraft wird von der Fluggesellschaft als klares Indiz für die Standortqualität gewertet. Marcel Pouchain Meyer, Leiter Marketing und Kommunikation für den deutschsprachigen Raum bei Ryanair, betonte in diesem Zusammenhang, dass der Flughafen Münster/Osnabrück zu den wenigen verbliebenen Standorten in Deutschland gehöre, die im internationalen Vergleich eine hohe Wettbewerbsfähigkeit aufweisen. Die Attraktivität für niederländische Reisende resultiert vor allem aus der Kombination von günstigen Flugtarifen und einer unkomplizierten Anreise. Während große Drehkreuze oft durch lange Wege und hohe Zusatzkosten geprägt sind, punktet der Regionalflughafen mit kurzen Distanzen und einer schnellen Abwicklung. Für Passagiere aus

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Ryanair kritisiert österreichische Luftverkehrsabgabe und fordert Steuerabschaffung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat zum Jahresende 2025 scharfe Kritik an der österreichischen Bundesregierung sowie am Verkehrsministerium geübt. In einer offiziellen Stellungnahme forderte das Unternehmen die sofortige Abschaffung der Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier sowie eine deutliche Senkung der Flughafen- und Flugsicherungsentgelte. Laut Ryanair-Management führe die Beibehaltung dieser fiskalischen Belastungen dazu, dass Österreich im direkten Wettbewerb mit Nachbarstaaten wie der Slowakei, Ungarn oder Italien massiv an Attraktivität verliere. Während andere EU-Länder ihre Abgaben senken oder ganz streichen würden, stagniere der österreichische Markt aufgrund der hohen Kostenstruktur für Passagiere und Fluggesellschaften. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Argumentation der Fluggesellschaft hinsichtlich der Wettbewerbsverschiebung. Der Flughafen Bratislava, nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt, verzeichnete zuletzt steigende Passagierzahlen, was Experten unter anderem auf die dortigen Kostenvorteile im Vergleich zum Flughafen Wien zurückführen. Ryanair betonte, dass die aktuelle Steuerpolitik das Wachstum im Tourismussektor und die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Luftverkehr behindere. Der Konzern verwies zudem auf die Entwicklung in Deutschland, wo die Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz bereits Maßnahmen zur Senkung der Luftverkehrsteuer eingeleitet hat, um die Luftfahrtbranche zu entlasten und die Ticketpreise für Reisende zu stabilisieren. Die Kritik der Airline richtet sich insbesondere gegen die mangelnde Reformbereitschaft innerhalb der aktuellen Legislaturperiode. Ryanair argumentiert, dass österreichische Fluggäste im Vergleich zu Bürgern in Schweden oder Italien überdurchschnittlich hohe Gebühren zahlen müssten. Die Fluggesellschaft droht indirekt damit, Kapazitäten und Flugzeuge in Länder abzuziehen, die günstigere Rahmenbedingungen bieten. In der Branche wird dieser Druck als Teil einer europaweiten Strategie von Billigfliegern gewertet, nationale Regierungen

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Kollision zwischen Ryanair-Maschine und Tankfahrzeug in Edinburgh

Am Vormittag des 22. Dezember 2025 ereignete sich auf dem Flughafen Edinburgh ein operativer Zwischenfall mit einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Ryanair. Die Maschine, die sich auf dem Weg zur Startbahn für den Flug nach Faro in Portugal befand, kollidierte während des Rollvorgangs mit dem Führerhaus eines stationären oder langsam fahrenden Tankfahrzeugs. Berichten zufolge streifte die Flügelspitze des Flugzeugs das Fahrzeug, was zu sichtbaren Schäden an beiden beteiligten Objekten führte. Trotz der Kollision gab es nach offiziellen Angaben des Flughafens und der Rettungskräfte keine Verletzten unter den Passagieren, der Kabinenbesatzung oder dem Bodenpersonal. Die Passagiere konnten das Flugzeug über die regulären Treppen verlassen und wurden zurück in das Terminalgebäude geleitet. Der Flughafen Edinburgh teilte mit, dass der Vorfall keine nennenswerten Auswirkungen auf den restlichen Flugbetrieb hatte, da die Unfallstelle zügig gesichert werden konnte und keine Start- oder Landebahnen blockiert wurden. Dennoch mussten die Reisenden auf eine Ersatzmaschine warten, was zu einer mehrstündigen Verspätung des Fluges in Richtung Algarve führte. Techniker der Fluggesellschaft und Vertreter der Flughafenbehörden begannen unmittelbar nach dem Ereignis mit einer Begutachtung der strukturellen Integrität des betroffenen Flügels. Zusätzliche Berichte aus lokalen Quellen deuten darauf hin, dass die Sichtverhältnisse zum Zeitpunkt des Unfalls gut waren, was die Ermittlungen nun auf mögliche menschliche Fehler oder Missverständnisse in der Kommunikation zwischen dem Cockpit und der Bodenkontrolle konzentriert. In der Luftfahrt werden solche Vorfälle als „Ground Incursions“ oder Bodenkollisionen eingestuft, die oft langwierige versicherungstechnische Nachspiele haben. Ryanair hat eine interne Untersuchung eingeleitet, um das genaue Manöver zu rekonstruieren, das zu der

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Volotea ersetzt Ryanair am Flughafen Asturien und expandiert nach Brüssel

Die spanische Fluggesellschaft Volotea vollzieht zum Sommerflugplan 2026 eine strategische Neuausrichtung auf dem belgischen Markt. Erstmals wird der Low-Cost-Carrier den Hauptstadthafen Brüssel-Zaventem ansteuern und eine Direktverbindung nach Asturien im Norden Spaniens einrichten. Geplant sind drei wöchentliche Rotationen. Bisher beschränkte sich die Präsenz der Airline in Belgien ausschließlich auf den Flughafen Charleroi, von wo aus saisonale Ziele in Frankreich bedient wurden. Dieser Schritt markiert den Einstieg von Volotea in das Segment der größeren internationalen Drehkreuze und stärkt die Anbindung der nordspanischen Region an das europäische Zentrum. Hintergrund dieser Expansion ist der angekündigte Rückzug des Konkurrenten Ryanair vom Flughafen Asturien zum Ende der laufenden Wintersaison. Die irische Fluggesellschaft streicht im kommenden Sommer rund 1,2 Millionen Sitzplätze an spanischen Regionalflughäfen und stellt unter anderem die Verbindung zwischen Asturien und Charleroi ein. Ryanair begründet diesen Schritt mit den geplanten Gebührenerhöhungen des spanischen Flughafenbetreibers AENA. Volotea nutzt das entstehende Vakuum und baut die Kapazitäten in Asturien massiv aus, um die Marktführerschaft an diesem Standort zu übernehmen. Zusätzlich zur neuen Brüssel-Route weitet Volotea das Streckennetz ab Asturien auf Ziele wie Paris, Rom, Porto und Florenz aus. Um der erwarteten Nachfragesteigerung gerecht zu werden, plant das Unternehmen eine Flottenanpassung durch den verstärkten Einsatz von Airbus A320-Maschinen, die über eine höhere Sitzplatzkapazität verfügen als die bisher genutzten A319. Marktanalysen zeigen, dass Asturien als Reiseziel aufgrund seiner spezifischen Küstenlandschaft und kulinarischen Tradition zunehmend an Bedeutung gewinnt, während der Massentourismus dort bisher weniger stark ausgeprägt ist als an den Mittelmeerküsten. Für den Flughafen Brüssel bedeutet der Eintritt von Volotea eine

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OTAs: Ryanair kündigt Berufung gegen Rekordbußgeld der italienischen Wettbewerbsbehörde an

Der europäische Luftverkehrsmarkt steht vor einer rechtlichen Auseinandersetzung, bei der es um die Stellung so genannter OTAs geht. Die italienische Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) hat eine Geldbuße in Höhe von 256 Millionen Euro gegen den irischen Luftfahrtkonzern Ryanair verhängt. Die Behörde wirft dem Unternehmen vor, seine marktbeherrschende Stellung auf dem italienischen Markt auszunutzen, um den direkten Ticketvertrieb über die eigene Webseite zu erzwingen und Drittanbieter systematisch zu benachteiligen. Ryanair reagierte umgehend mit der Ankündigung, rechtliche Schritte gegen diese Entscheidung einzuleiten. Das Unternehmen bezeichnet das Urteil als rechtlich fehlerhaft und sieht darin einen Widerspruch zu früheren gerichtlichen Entscheidungen, insbesondere einem Urteil des Berufungsgerichts in Mailand vom Januar 2024. Die Argumentation der italienischen Wettbewerbshüter Die Untersuchung der AGCM konzentrierte sich auf die Geschäftspraktiken von Ryanair im Zusammenhang mit Online-Reisebüros (OTAs) und traditionellen Reisebüros. Nach Ansicht der Behörde nutzt Ryanair seine Position als größter Anbieter von Flugdienstleistungen in Italien, um den Marktzugang für Vermittler zu erschweren. Dies geschehe unter anderem durch technische Barrieren auf der Webseite und restriktive Vertragsbedingungen, die es Drittanbietern unmöglich machten, Ryanair-Flüge zu denselben Konditionen anzubieten wie die Airline selbst. Die Behörde argumentiert, dass Ryanair durch diese Strategie den Wettbewerb auf dem nachgelagerten Markt für Reisedienstleistungen einschränke. Verbraucher seien dadurch gezwungen, direkt bei der Fluggesellschaft zu buchen, was den Vergleich von Angeboten erschwere. Die Strafhöhe von 256 Millionen Euro reflektiert laut AGCM die Schwere und Dauer des vermeintlichen Wettbewerbsverstoßes auf einem der wichtigsten Märkte der Fluggesellschaft. Ryanair weist Vorwurf der Marktbeherrschung zurück In einer detaillierten

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Ryanair erweitert Streckennetz ab Nürnberg um Marokkos Hauptstadt Rabat

Die irische Fluggesellschaft Ryanair baut ihr Engagement am Flughafen Nürnberg zum Sommerflugplan 2026 weiter aus.  Ab April 2026 wird erstmals eine direkte Nonstop-Verbindung in die marokkanische Hauptstadt Rabat angeboten. Mit dieser neuen Route kehrt Marokko nach einer längeren Unterbrechung als Zielort in den Nürnberger Flugplan zurück. Die Entscheidung für Rabat unterstreicht die Strategie der Airline, neben klassischen Badezielen in Südeuropa verstärkt kulturell und politisch bedeutende Metropolen in Nordafrika anzusteuern. Rabat fungiert als Sitz des marokkanischen Königs sowie der Regierung und bietet durch seine Lage am Atlantik zudem Potenzial für den Städtetourismus. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Marktposition von Ryanair am Albrecht-Dürer-Flughafen. Seit zwölf Jahren ist der Billigflieger in Franken präsent und hat sich zum größten Anbieter vor Ort entwickelt. Im kommenden Sommer 2026 umfasst das Portfolio ab Nürnberg mehr als 20 Destinationen. Neben der neuen Marokko-Verbindung liegt der Schwerpunkt weiterhin auf Zielen im Mittelmeerraum, darunter zahlreiche Verbindungen nach Griechenland, Italien und Spanien. Auch osteuropäische Hauptstädte wie Sofia und Vilnius sowie die britische Metropole London bleiben fester Bestandteil des Flugprogramms, um sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende zu bedienen. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass der Ausbau der Marokko-Routen Teil einer großangelegten Expansion von Ryanair auf dem afrikanischen Kontinent ist. Die Fluggesellschaft hat massiv in ihre Basis in Marokko investiert und verknüpft nun verstärkt europäische Regionalflughäfen mit marokkanischen Wirtschaftszentren. Rabat profitiert dabei von einer modernen Infrastruktur und dem Status als UNESCO-Welterbe, was die Stadt für europäische Kurzzeitbesucher attraktiv macht. Für den Flughafen Nürnberg bedeutet die neue Verbindung eine Stärkung der interkontinentalen

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Ryanair passt Sommerflugplan 2026 im DACH-Raum an

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat umfangreiche Änderungen an ihrem Streckennetz für die Sommersaison 2026 bekannt gegeben. Im Zentrum der Umstrukturierung stehen Anpassungen an den Standorten Wien, Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden sowie an den Flughäfen Hahn, Weeze und Köln/Bonn. Während der Low-Cost-Carrier sein Engagement auf profitablen touristischen Routen nach Kroatien verstärkt, werden unrentable Verbindungen konsequent gestrichen oder in ihrer Frequenz reduziert. Besonders betroffen ist der Standort Wien, wo die Verbindungen nach Rijeka und Split vollständig aus dem Programm genommen werden. Im Gegenzug wird die Kapazität nach Dubrovnik leicht erhöht, was auf eine Konzentration der Ressourcen auf nachfragestarke Hubs hindeutet. Zusätzliche Marktanalysen und Branchenberichte verdeutlichen, dass Ryanair im Jahr 2026 eine verstärkte Verlagerung seiner Flottenkapazitäten in Richtung Osteuropa und den Mittelmeerraum vornimmt. Während die Frequenzen von Wien nach Banja Luka und Niš reduziert werden, profitiert der kroatische Standort Zadar von neuen Verbindungen ab dem Flughafen Hahn und Weeze. Diese strategische Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Flughafengebühren an deutschen und österreichischen Großflughäfen. In Hamburg wird die Verbindung nach Zadar komplett eingestellt, während Köln/Bonn Frequenzkürzungen auf derselben Route hinnehmen muss. Die Fluggesellschaft reagiert damit flexibel auf die operative Kostenstruktur der jeweiligen Flughäfen und die prognostizierte Passagiernachfrage. Der Flughafen Zagreb verzeichnet in der Planung für 2026 eine ambivalente Entwicklung. Während die Strecke ab Basel-Mulhouse häufiger bedient wird, entfällt die Verbindung vom Flughafen Hahn nach Zagreb komplett. Ab Karlsruhe/Baden-Baden wird die Frequenz in die kroatische Hauptstadt ebenfalls auf drei wöchentliche Flüge gesenkt. Diese Verschiebungen sind Teil einer größeren Konsolidierung innerhalb des Ryanair-Netzwerks, bei der Kurzstreckenverbindungen mit geringerem

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Ryanair verschärft Kritik an österreichischer Luftverkehrspolitik

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag eine scharfe Attacke gegen die österreichische Bundesregierung unter Kanzler Stocker und Verkehrsminister Hanke geritten. Der Billigflieger fordert die sofortige Abschaffung der Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier sowie eine Senkung der Flughafen- und Flugsicherungsgebühren. Ryanair argumentiert, dass Österreich durch diese Kostenbelastungen im internationalen Wettbewerb massiv an Boden verliere. Während Nachbarländer wie Ungarn, die Slowakei und Italien Steuern senken würden, stagniere der österreichische Markt. Die Fluggesellschaft prognostiziert für das Jahr 2026 einen Rückgang des Luftverkehrs in Österreich um mindestens 5 Prozent, falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, betonte, dass Österreich zu den wenigen EU-Ländern gehöre, die das Passagierniveau von vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht haben. Die seit der Covid-Krise um 30 Prozent gestiegenen Gebühren am Flughafen Wien sowie die im europäischen Vergleich hohe Ticketsteuer seien die Hauptgründe für diese Entwicklung. Ryanair stellt im Gegenzug für eine Kostenentlastung einen Investitionsplan in Aussicht: Bei Wegfall der Abgaben sei das Unternehmen bereit, zehn neue Boeing 737-Maschinen in Wien zu stationieren und das Passagieraufkommen um 70 Prozent auf jährlich 12 Millionen Reisende zu steigern. Dies würde laut Airline-Angaben Investitionen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar und tausende neue Arbeitsplätze im Tourismussektor bedeuten. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Behauptung eines harten Standortwettbewerbs innerhalb Europas. Schweden hat erst kürzlich seine Luftverkehrssteuer halbiert, und auch die deutsche Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat Schritte eingeleitet, um die Belastungen für den heimischen Luftverkehrssektor zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen gegenüber internationalen Drehkreuzen zu

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Ryanair eröffnet neue Basis in der marokkanischen Hauptstadt Rabat

Ryanair baut die Präsenz in Nordafrika massiv aus und wird im April 2026 eine neue Basis in Rabat eröffnen. Mit einer Investition von rund 200 Millionen US-Dollar stationiert die Fluggesellschaft zwei Flugzeuge am Flughafen Rabat-Salé. Das Angebot umfasst für die Sommersaison 2026 insgesamt 20 Strecken, darunter sieben neue internationale Verbindungen. Rabat wird damit der fünfte feste Standort des Unternehmens in Marokko, das bereits Stützpunkte in Marrakesch, Agadir, Fès und Tanger betreibt. Die Expansion soll die Sitzplatzkapazität in der Hauptstadt um 45 Prozent steigern. Die neuen Flugverbindungen zielen insbesondere auf den europäischen Markt ab und umfassen Ziele wie Mailand-Bergamo, Porto, Pisa, Valencia sowie mehrere Standorte in Deutschland. Vorgesehen sind regelmäßige Flüge nach Frankfurt-Hahn, Nürnberg und Karlsruhe/Baden-Baden. Das Unternehmen gibt an, dass durch die neue Basis rund 800 lokale Arbeitsplätze entstehen, wovon 60 Stellen direkt auf Piloten und Kabinenpersonal entfallen. Insgesamt plant Ryanair, im Jahr 2026 über 10,7 Millionen Passagiere auf marokkanischen Routen zu befördern, wobei das Angebot sowohl internationale als auch inner-marokkanische Flüge abdeckt. Diese Entwicklung ist Teil einer großangelegten nationalen Strategie zur Förderung des Tourismus und der Infrastruktur im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2030, die Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal ausrichtet. Das Land investiert derzeit massiv in die Erweiterung seiner Luftverkehrsknotenpunkte; so wird die Kapazität des Flughafens Rabat-Salé durch den Bau eines neuen Terminals auf vier Millionen Passagiere pro Jahr gesteigert. Ryanair hat seine Gesamtinvestitionen in Marokko mittlerweile auf über 1,6 Milliarden US-Dollar erhöht und bedient insgesamt 13 Flughäfen im Land, um die wirtschaftliche Anbindung der verschiedenen Regionen zu sichern.

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Stagnation auf hohem Niveau: Die Preisdynamik im deutschen Billigflugsektor im Herbst 2025

Der Markt für preisgünstige Flugreisen in Deutschland zeigt im Herbst 2025 ein gespaltenes Bild. Während die Ticketpreise im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil geblieben sind, kämpft die Branche mit einem strukturellen Rückgang des Angebots und hohen Standortkosten. Eine aktuelle Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) belegt, dass die Durchschnittspreise für ein einfaches Ticket ohne Zusatzleistungen derzeit zwischen 48 Euro bei dem ungarischen Anbieter Wizz Air und 113 Euro bei der britischen Easyjet liegen. Damit hat sich die Preisspanne gegenüber dem Vorjahr, als sie noch zwischen 61 und 115 Euro schwankte, leicht nach unten verschoben, was primär auf aggressive Preisstrategien einzelner Anbieter zurückzuführen ist. Dennoch bleibt das Fliegen ab Deutschland im europäischen Vergleich teuer. Vor allem Kurzentschlossene müssen tief in die Tasche greifen: Wer am Vortag bucht, zahlt bei Marktführern wie Eurowings im Schnitt über 167 Euro, während Frühbucher bei Wizz Air bereits für unter 30 Euro abheben können. Die Untersuchung verdeutlicht zudem, dass Deutschland im Vergleich zum Rekordjahr 2019 massiv an Boden verloren hat. Damals lag der Anteil der Direktflüge am Gesamtverkehr noch bei einem Drittel, heute ist er auf etwa ein Viertel gesunken. Preisstrategien zwischen Frühbucherrabatt und Last-Minute-Aufschlag Die Preissetzung der Fluggesellschaften folgt im Herbst 2025 einem klaren Muster der zeitlichen Differenzierung. Die DLR-Experten werteten Testabfragen vom 23. September aus und stellten fest, dass die Vorlaufzeit der entscheidende Faktor für den Endpreis ist. Bei Eurowings, der Airline mit dem dichtesten Netz in Deutschland, kostete ein Flug mit drei Monaten Vorlauf im Schnitt etwa 76 Euro. Für

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