Ryanair

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Untersuchung nach Triebwerksabschaltung über Polen: Ungewöhnlicher Vorfall im Cockpit einer Boeing 737 Max

Ein Zwischenfall im polnischen Luftraum sorgt derzeit in der Luftfahrtbranche für Aufsehen und wirft Fragen zur Sicherheit sowie zur Ergonomie in Cockpits moderner Verkehrsflugzeuge auf. Am 8. Dezember 2025 kam es kurz nach dem Start einer Boeing 737-8 Max vom Flughafen Krakau zu einer ungeplanten Triebwerksabschaltung. Ersten Berichten zufolge soll eine sich lösende Sonnenblende im Cockpit den Vorfall ausgelöst haben. Das Flugzeug, das für Ryanair im Rahmen eines Wet-Lease-Verfahrens von Malta Air betrieben wurde, befand sich auf dem Weg nach Mailand-Bergamo, als das Triebwerk des Typs CFM LEAP-1B im Steigflug ausfiel. Trotz der potenziell kritischen Situation gelang es der Besatzung, das Triebwerk in der Luft wieder zu starten und den Flug sicher fortzusetzen. Die maltesische Untersuchungsbehörde für Flugunfälle (BAAI) hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, um den bizarren Hergang zu klären, da Luftfahrtexperten auf die erhebliche räumliche Distanz zwischen den Sonnenblenden und den Triebwerksbedienelementen hinweisen. Flugverlauf und Notfallmeldung über Krakau Der Flug FR-3505 hob plangemäß gegen 06:25 Uhr Lokalzeit in Krakau ab. Die Maschine mit der Registrierung 9H-VUE befand sich im Steigflug und passierte gerade eine Höhe von etwa 8.000 Fuß (ca. 2.440 Meter), als die Piloten den Steigvorgang abrupt abbrachen. Laut Daten von Flugverfolgungsdiensten nivellierte die Besatzung das Flugzeug und verblieb zunächst auf der aktuellen Flughöhe, um die Situation zu bewerten. In dieser Phase setzte die Cockpitbesatzung einen „PAN PAN“-Ruf ab. Im internationalen Flugfunk signalisiert dieser Ruf eine dringende Situation, die jedoch keine unmittelbare Lebensgefahr für die Insassen oder den Verlust des Luftfahrzeugs darstellt – im Gegensatz zum „Mayday“-Ruf. Die

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Flughafen Bremen veröffentlicht Sommerflugplan 2026

Der Flughafen Bremen (BRE) hat seinen umfangreichen Sommerflugplan für das Jahr 2026 präsentiert, der mit 14 Fluggesellschaften insgesamt 19 internationale und drei nationale Flughäfen direkt an den Nordwesten Deutschlands anbindet. Der Flugplan, der ab dem 29. März 2026 Gültigkeit erlangt, ist bereits jetzt buchbar und zeichnet sich durch eine strategische Balance zwischen der Anbindung an globale Drehkreuze und einer hohen Frequenz zu beliebten Urlaubsdestinationen aus. Zu den wichtigsten Achsen zählen weiterhin die Verbindungen nach Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, München, Wien und Zürich, die Reisenden ab Bremen mit nur einem Umstieg Zugang zu über 500 weltweiten Zielen eröffnen. Besonders bemerkenswert ist die Aufnahme des türkischen Urlaubsortes Bodrum als neue Direktverbindung, die das umfangreiche Angebot in die Türkei weiter ausbaut. Neue Destination am Ägäischen Meer und massive Türkei-Präsenz Die Türkei bleibt ein zentraler Pfeiler des Sommerflugplans 2026 am Bremen Airport. Als herausragende Neuerung wird die Stadt Bodrum an der Ägäis in das Programm aufgenommen. Bodrum, oft als „St. Tropez der Türkei“ bezeichnet, ist bekannt für sein mediterranes Flair, sein lebendiges Nachtleben und seine reichen historischen Stätten, wie das Mausoleum von Halikarnassos. Die Verbindung zum Flughafen Bodrum-Milas (BJV) startet am 28. Juni und wird sonntags von AJet, einer Tochtergesellschaft der Turkish Airlines, bedient. Die Flugzeit beträgt knapp drei Stunden. Die starke Präsenz der Türkei wird durch vier weitere Destinationen untermauert: Diese Dichte an Verbindungen in die Türkei, die sowohl das globale Drehkreuz Istanbul als auch wichtige touristische Ziele an der Ägäis und der Türkischen Riviera umfasst, spiegelt die hohe Nachfrage von Urlaubsreisenden und Passagieren

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Zu Gunsten von Gatwick: Tui Airways schließt Basis Luton

Der internationale Reisekonzern Tui strukturiert seine Bases in Großbritannien neu. Das Unternehmen wird sein einziges am London Luton Airport (LTN) stationiertes Flugzeug bis zum kommenden Sommer (2026) vollständig an den London Gatwick Airport (LGW) verlagern. Tui begründet diesen strategischen Schritt mit der deutlich höheren Nachfrage am Flughafen Gatwick und der Notwendigkeit, die langfristige Strategie zur Stärkung der Kerngeschäftsaktivitäten umzusetzen. Obwohl der Konzern seinen operativen Flugbetrieb in Luton reduziert, bekräftigt er seine Verpflichtung zum Standort, an dem weiterhin die britische Konzernzentrale und ein wichtiger Wartungshangar angesiedelt sind. Die Verlagerung führt jedoch zu Veränderungen für das Kabinenpersonal und die gebuchten Passagiere, deren Flüge nun entweder über Partner-Airlines oder von anderen Flughäfen aus durchgeführt werden. Strategische Gründe für die Verlagerung Die Entscheidung zur Verlegung der Basis von Luton nach Gatwick ist Ausdruck einer klaren Prioritätensetzung im britischen Markt. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass die höhere Nachfrage und die Notwendigkeit, die Kernaktivitäten zu stärken, ausschlaggebend gewesen seien. Gatwick ist nach London Heathrow der zweitgrößte Flughafen des Vereinigten Königreichs und dient bereits als bedeutendes Drehkreuz für Tui. Durch die Konzentration der eigenen Flugkapazitäten auf den volumenstärkeren Standort Gatwick kann Tui mutmaßlich eine höhere Auslastung und eine effizientere operative Steuerung der Flugzeuge erzielen. Die Verlegung des Flugzeugs steht im Kontext der globalen Strategie großer Reiseveranstalter, die eigenen Kapazitäten an den Orten zu bündeln, an denen sie die größten Passagierzahlen und die beste Infrastruktur vorfinden. London Gatwick bietet hierbei größere Synergieeffekte und eine höhere Flexibilität für die Streckenplanung, insbesondere im stark umkämpften Charter- und Urlaubsflugsegment. Die

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Ryanair scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen Staatshilfen für portugiesische Airline Tap

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist mit einer Klage gegen die von Portugal gewährten und von der EU-Kommission genehmigten Staatshilfen für den Konkurrenten Tap vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg gescheitert. Das Gericht bestätigte am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, die Entscheidung der EU-Kommission vom Dezember 2021, mit der die Beihilfen in Höhe von insgesamt 2,55 Milliarden Euro genehmigt wurden (Az. T-458/22). Die strittigen Beihilfen umfassten unter anderem eine Kreditbürgschaft und sahen die Umwandlung eines bereits gewährten Rettungsdarlehens von 1,2 Milliarden Euro in Eigenkapital der Fluggesellschaft vor. Die portugiesische Nationalairline Tap war im Jahr 2020 verstaatlicht worden, um die existenzbedrohenden Auswirkungen der Pandemie im Luftverkehrssektor zu bewältigen. Die EU-Kommission hatte die Maßnahme genehmigt, da sie feststellte, dass Tap die notwendigen Voraussetzungen für die Beihilfen erfüllte und diese als erforderlich, geeignet und angemessen erachtete, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das EU-Gericht schloss sich dieser Bewertung an und wies sämtliche Argumente von Ryanair ab. Ryanair argumentierte in seiner Klage, dass die staatliche Unterstützung den Wettbewerb verzerre und gegen EU-Recht verstoße. Die irische Airline verfolgt seit Beginn der Pandemie eine konsequente Strategie und hat zahlreiche Klagen gegen Staatshilfen für europäische Konkurrenten eingereicht, darunter auch gegen Hilfen für Lufthansa und Air France. Trotz des Rückschlags in Luxemburg steht Ryanair nun der Weg zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) offen, der nächsthöheren Instanz. Bereits im Februar war eine frühere Klage Ryanairs gegen die Genehmigung eines Darlehens für Tap abgewiesen worden; dieser Fall wird ebenfalls bereits vor dem EuGH verhandelt. Unabhängig von den juristischen Auseinandersetzungen plant die

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Ryanair präsentiert familienfreundliche Winterziele ab Deutschland und Österreich

Ryanair hat eine Auswahl an familienfreundlichen Reisezielen für die anstehenden Winterferien vorgestellt, die direkt von deutschen und österreichischen Flughäfen erreichbar sind. Die Airline wirbt mit attraktiven Tarifen und praktischen Flugplänen, um Familien die Urlaubsplanung in der schulfreien Zeit einfach und kostengünstig zu gestalten. Zu den empfohlenen Destinationen zählt Stockholm, das im Winter mit Weihnachtsmärkten und kulturellen Angeboten lockt. Hier werden Attraktionen wie das Junibacken für jüngere Kinder und das Vasa- oder ABBA-Museum für Teenager hervorgehoben. Ebenfalls empfohlen wird Valencia in Spanien, das mildes Winterwetter mit familienfreundlichen Zielen wie dem Oceanogràfic-Aquarium und interaktiven Wissenschaftsmuseen verbindet. Die italienische Hauptstadt Rom wird im Winter mit festlicher Beleuchtung und Märkten als lebendiges Reiseziel beschrieben, das spielerische Entdeckungstouren durch die römische Geschichte ermöglicht. Weitere Vorschläge umfassen Lissabon in Portugal, das mit dem Oceanário de Lisboa und dem Pavilhão do Conhecimento spannende Indoor- und Outdoor-Aktivitäten kombiniert, sowie Edinburgh in Schottland. Edinburgh punktet mit seinem historischen Schloss, dem Nationalmuseum und einer Atmosphäre, die durch saisonale Veranstaltungen bereichert wird. Diese Städte bieten laut Ryanair eine Mischung aus kulturellen Attraktionen, interaktiven Ausstellungen und saisonalem Flair, die für alle Altersgruppen, von Kleinkindern bis zu Jugendlichen, geeignet sind.

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Ticketsteuer: Austrian Airlines kritisiert Ryanairs „Lamentieren über die lokale Politik“

Die Billigfluggesellschaften Wizz Air und Ryanair haben in den letzten Monaten eine Diskussion um die österreichische Flugticketabgabe angestoßen. Während der pinkfarbene Carrier bereits Fakten geschaffen hat und die Alpenrepublik zu Gunsten von Bratislava verlassen wird, der Erzrivale fünf Maschinen aus Wien abziehen und die örtliche Malta-Air-Basis schließen wird, verhält sich Austrian Airlines wenn es um die umstrittene Steuer geht mucksmäuschen still – zumindest in der Öffentlichkeit. Warum eigentlich? Die öffentliche Kommunikation der Fluggesellschaften Wizz Air, Ryanair und Austrian Airlines könnte unterschiedlicher kaum sein. Der pinkfarbene Anbieter hat ohne großes Blabla die Schließung der Basis Wien und die gleichzeitige Expansion in Bratislava verkündet. Dies wurde mit hohen Kosten in Österreich und gleichzeitig billigeren Konditionen in der Slowakei begründet. Punkt. Keinerlei verbale Angriffe oder Unterstellungen gegen die amtierende Bundesregierung. Ganz anders verhält sich Ryanair, denn in regelmäßigen Presseaussendungen poltert man gegen die Regierung, allen voran gegen Verkehrsminister Hanke und Bundeskanzler Stocker. Selbst Karikaturen Marke Eigenbau hat man bereits bei Pressekonferenzen gezeigt. Umgekehrt scheinen die Regierungsmitglieder angesichts der Tonlage und der Art und Weise wie man öffentlich miteinander kommuniziert, auch kein großes Interesse an weiteren Gesprächen mit Ryanair zu haben. Eine Steilvorlage für die FPÖ, denn diese hat sich bereits öffentlich auf die Seite der Billigfluggesellschaft geschlagen und schlägt in Aussendungen eine ähnliche Tonlage an. Zwischenzeitlich wurde von dieser Oppositionspartei auch ein Antrag auf Abschaffung der Ticketsteuer im Nationalrat eingebracht. Mit den Stimmen der Regierungsparteien wurde dieser zunächst an den Verkehrsausschuss und damit auf die lange Bank verschoben. Sofort ablehnen wollte man diesen

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Charleroi plant Abflugsteuer: Wallonische Regierung kritisiert „sinnlose“ Belastung des Flughafens

Die Stadt Charleroi beabsichtigt, ab dem Jahr 2026 eine neue kommunale Abgabe in Höhe von drei Euro pro abfliegendem Passagier am Flughafen Brussels South Charleroi Airport (BSCA) zu erheben. Diese Maßnahme, die Teil des Haushaltsentwurfs für 2026 ist und voraussichtlich jährliche Einnahmen von rund 15 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen soll, stößt auf massiven Widerstand in der wallonischen Regionalpolitik. Bürgermeister Thomas Dermine begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, Einnahmeausfälle durch gekürzte Zuschüsse der Wallonischen Region auszugleichen. Walloniens Ministerpräsident Adrien Dolimont bezeichnete die geplante Steuer umgehend als „sinnlos“ und warnte davor, dass sie einen der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der Region Charleroi untergrabe. Er äußerte die Hoffnung, dass die Stadt ihren Plan überdenkt und betonte, dass die Einführung einer neuen Gebühr den Bemühungen widerspreche, die Subventionen und öffentlichen Beteiligungen am Flughafen zu reduzieren, um diesem mehr Autonomie zu verschaffen. Der Minister für lokale Behörden, François Desquesnes, wird die Maßnahme prüfen und könnte diese im Falle eines Verstoßes gegen das öffentliche Interesse annullieren. Auch die wallonische Flughafenministerin Cécile Neven schloss sich der Kritik an. Sie hob hervor, dass der Flughafen Charleroi bereits durch eine bestehende Parkplatzsteuer zur Finanzierung der Kommune beitrage. Das Hinzufügen einer weiteren Gebühr sei eine „schlechte Kalkulation“, zumal der Airport ohnehin mit steigenden Kosten für Serviceverbesserungen sowie mit neuen, bereits beschlossenen föderalen Steuern auf Flugtickets konfrontiert sei. Neven appellierte an Charleroi, den Flughafen, der ein wichtiger Arbeitgeber in der Wallonie sei, zu unterstützen. Eine besonders starke Reaktion wird auch von der Fluggesellschaft Ryanair erwartet, die am Flughafen Charleroi der größte

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Ryanair kündigt massive Streckenstreichungen und Kapazitätsreduktion in Belgien an

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat als Reaktion auf geplante Steuererhöhungen der belgischen Regierung und regionaler Behörden eine signifikante Reduktion ihres Flugangebots in Belgien für den Winterflugplan 2026/27 angekündigt. Diese Entscheidung betrifft sowohl den Flughafen Brüssel-Zaventem als auch den Flughafen Charleroi (Brussels South). Ryanair plant, das Sitzplatzangebot um eine Million Sitze zu kürzen, fünf dort stationierte Flugzeuge abzuziehen und insgesamt 20 Strecken einzustellen. Das Unternehmen bezeichnete die Steuerpolitik Belgiens als „bizarr“ und „schädlich“ und warnte vor einem Verlust von Investitionen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar sowie der Gefährdung tausender Arbeitsplätze. Zweifache Steuererhöhung als Auslöser für drastische Kürzungen Die Reaktion von Ryanair erfolgt auf die Pläne der belgischen föderalen Regierung, die nationale Flugpassagiersteuer ab 2027 auf 10 Euro pro Passagier zu verdoppeln. Zusätzlich zu dieser föderalen Maßnahme plant die Stadtverwaltung von Charleroi ab dem kommenden Jahr die Einführung einer neuen kommunalen Abgabe in Höhe von 3 Euro pro Passagier. Diese jüngsten Ankündigungen stellen die zweite größere Steuererhöhung in Belgien innerhalb weniger Monate dar. Bereits im vergangenen Sommer hatte Belgien seine Flugpassagiersteuer, insbesondere für Flüge über 500 Kilometer, um bis zu 150 Prozent angehoben. Erst in der vergangenen Woche wurde eine weitere Erhöhung der Steuer auf 11 Euro ab 2029 beschlossen. Diese kumulativen Steuerbelastungen haben die Kritik von Ryanair und anderen Fluggesellschaften sowie von regionalen Politikern auf sich gezogen. Wallonische Führungskräfte bezeichneten die vorgeschlagene kommunale Abgabe in Charleroi als „sinnlos“ und schädlich für die regionale Beschäftigung. Belgien auf dem Weg zum „unkompetitiven“ Luftverkehrsmarkt Ryanair argumentiert, dass Belgien durch die wiederholten Steuererhöhungen zu

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Oberlandesgericht Hamburg untersagt Flightright irreführende Angaben zu Ryanair

Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) Hamburg hat in einem Urteil vom 5. Dezember eine juristische Entscheidung zugunsten von Ryanair getroffen. Dem sogenannten Fluggastrechte-Dienstleister Flightright wurde es gerichtlich untersagt zu behaupten, dass Kunden bei der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Fluggesellschaft auf „Hürden“ stoßen würden. Zudem wurde Flightright dazu verurteilt, offen und transparent den zusätzlichen Anwaltszuschlag von 14 Prozent, den das Unternehmen auf seinen ausgewiesenen Servicepreis erhebt, anzugeben. Diese Entscheidung markiert einen wichtigen Punkt in der Auseinandersetzung zwischen der irischen Billigfluggesellschaft und Unternehmen, die sich auf die Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen nach der EU-Verordnung EU261 spezialisiert haben. Das Urteil bestätigt nach Ansicht von Ryanair die Bemühungen, Verbraucher vor irreführenden Geschäftspraktiken und den teils erheblichen Gebühren sogenannter „Claims Chaser“-Firmen zu schützen. Diese Dienstleister, oft auch als Inkassodienstleister oder Rechtsanwaltskanzleien tätig, behalten für ihre Tätigkeit nicht selten einen hohen Prozentsatz der Entschädigung ein. Nach Angaben von Ryanair können diese Gebühren bis zu 40 Prozent eines Anspruchs betragen, beispielsweise bei einem typischen Anspruch von 250 Euro. Ryanair betont daher weiterhin, dass Fluggäste mit berechtigten Entschädigungsansprüchen diese direkt bei der Fluggesellschaft einreichen sollten, um die volle Summe ohne Abzüge zu erhalten. Die Fluggesellschaft hebt hervor, dass Kunden, die den direkten Weg über Ryanair wählen, 100 Prozent ihres zustehenden EU261-Ausgleichsanspruchs erhalten. Dara Brady, ein Sprecher von Ryanair, begrüßte das Urteil des OLG Hamburg. Er merkte an, dass die Entscheidung Flightright daran hindere, Konsumenten mit unzutreffenden Behauptungen über Ryanair und verschleierten Gebühren in die Irre zu führen. Brady bekräftigte, dass Ryanair einen unkomplizierten und transparenten Prozess anbiete, der sicherstelle,

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Ryanair stellt beliebte Silvesterziele in Europa vor

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat zum Jahresende eine Auswahl ihrer populärsten Reiseziele für die Silvestertage präsentiert. Die Empfehlungen reichen von klassischen Metropolen mit großen Feuerwerken bis hin zu Destinationen mit besonderen lokalen Traditionen, die Reisenden eine unvergessliche Feier zum Jahreswechsel ermöglichen sollen. Die Vorstellung der Ziele zielt darauf ab, die Buchungen für die Silvesterperiode über das weitreichende europäische Streckennetz der Airline anzukurbeln. Zu den Top-Destinationen für den Jahreswechsel zählt London, bekannt für sein ikonisches Feuerwerk entlang der Themse mit dem London Eye und dem Big Ben als Kulisse. Die Stadt bietet eine breite Palette an Feierlichkeiten, von glamourösen Partys bis hin zu Flusskreuzfahrten. Auch Malta gewinnt zunehmend an Beliebtheit und lockt mit Feuerwerken am St. George’s Square und lebhaften Straßenfesten, bei denen traditionelle maltesische Getränke gereicht werden. Barcelona verspricht eine Kombination aus Strandpartys, pulsierendem Nachtleben und dem traditionellen Verzehr von zwölf Weintrauben um Mitternacht für Glück im neuen Jahr. Ergänzt wird die Liste durch die Hauptstadt Litauens, Vilnius, die eine märchenhafte Silvesterstimmung in ihrer Altstadt verbreitet. Am Kathedralenplatz verwandelt sich die Stadt in ein festliches Zentrum mit Lichtshows und Musik. Auch die irische Hauptstadt Dublin darf nicht fehlen: Die Stadt feiert mit Live-Musik, Straßenfest-Atmosphäre auf dem O’Connell Street Square und spektakulären Feuerwerken über dem Fluss Liffey, die eine ausgelassene Stimmung versprechen. Ryanair stellt diese Destinationen als perfekte Orte dar, um stilvoll und mit lokalen Besonderheiten ins neue Jahr 2026 zu feiern. Die gezielte Vorstellung dieser Silvesterziele durch Ryanair ist ein übliches Marketinginstrument, um die Auslastung der Flüge in der nachfragestarken

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