Ryanair

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Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden ringen nach Ryanair-Rückzug und Rekordverlusten um ihre finanzielle Zukunft

Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreibergesellschaft der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden, sieht sich nach einem Rekordverlust im vergangenen Geschäftsjahr und dem strategischen Rückzug wichtiger Fluggesellschaften mit massiven finanziellen und strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Der kürzlich erfolgte Austausch zwischen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der MFAG-Spitze und Vertretern der Billigfluggesellschaft Ryanair verdeutlicht die existenzielle Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Drehkreuze zu verbessern. Die MFAG wies zuletzt einen Verlust von 53,5 Millionen Euro aus. Gleichzeitig drängt die politische Führung Sachsens auf eine drastische Senkung der nationalen Flugabgaben, um im internationalen Vergleich, insbesondere gegenüber dem nahen tschechischen Konkurrenten Prag, bestehen zu können. Die drohende Finanzierungslücke ab 2027, verschärft durch den angekündigten Rückzug Sachsen-Anhalts aus der Mitfinanzierung, stellt die Zukunftsfähigkeit der beiden Airports grundlegend in Frage. Der Ruf nach niedrigeren Flugabgaben Nach Gesprächen mit Ryanair hat sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (cdu) als vehementer Verfechter einer deutlichen Reduzierung der nationalen Flugabgaben positioniert. Kretschmer betonte, dass die von Ryanair kritisierten überhöhten Gebühren ein gesamtdeutsches Problem darstellten, das die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen im internationalen Kontext stark beeinträchtige. Obwohl die Bundesregierung jüngst eine moderate Steuersenkung bei den Fluggebühren vorgenommen hat, erklärte Kretschmer, dass diese Entlastung bei weitem nicht ausreiche, um im Wettbewerb, insbesondere mit der tschechischen Hauptstadt Prag, bestehen zu können. Prag, das oft niedrigere Abgaben und Betriebskosten bietet, zieht Passagiere und Fluggesellschaften aus dem Einzugsgebiet Mitteldeutschlands ab. Dieser sogenannte leakage-Effekt führt zu einer permanenten Unterauslastung der mitteldeutschen Flughäfen im Passagierverkehr. Der Appell des Ministerpräsidenten zielt darauf ab, die politischen Rahmenbedingungen auf Bundesebene so zu verändern, dass die

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Ryanair meldet Passagierzuwachs im November 2025

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im November 2025 einen Anstieg ihrer Passagierzahlen verzeichnet. Das Unternehmen beförderte im Berichtsmonat insgesamt 13,8 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024, in dem 13,0 Millionen Passagiere gezählt wurden. Trotz des erhöhten Passagieraufkommens konnte Ryanair die Auslastung ihrer Flüge auf einem konstant hohen Niveau halten. Der sogenannte Sitzladefaktor (Load Factor) lag unverändert bei 92 Prozent und entsprach damit dem Wert des Vorjahres. Während des Monats November führte die Airline über 78.000 Flüge durch. Branchenbeobachter führen die Steigerung der Passagierzahlen auf die fortgesetzte Expansion des Streckennetzes und die Strategie der aggressiven Preisgestaltung zurück, mit der Ryanair ihre Marktposition in Europa weiter festigt. Betrachtet man die Zwölf-Monats-Basis (rollierend), so zeigt sich eine ebenfalls starke Wachstumsdynamik. Über die letzten zwölf Monate beförderte Ryanair insgesamt 205,7 Millionen Passagiere. Das ist ein Anstieg von fünf Prozent gegenüber den 196,1 Millionen Fluggästen, die im entsprechenden Vorjahreszeitraum gezählt wurden. Auch in dieser Jahresbetrachtung blieb der Sitzladefaktor mit 94 Prozent stabil. Die Airline strebt weiterhin an, ihre Kapazitäten in den kommenden Jahren deutlich zu erweitern, wobei der Fokus auf der Boeing 737-Max-200 liegt, die eine höhere Sitzplatzkapazität bietet. Die positiven Verkehrsdaten untermauern die führende Rolle Ryanairs im europäischen Luftverkehrsmarkt, insbesondere im Segment der preisgünstigen Flüge. Die hohe Auslastung signalisiert zudem eine effiziente Nutzung der verfügbaren Kapazitäten, auch in der traditionell schwächeren Reisesaison des Spätherbstes.

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Ruf nach Abschaffung der Luftverkehrssteuer: Ryanair begrüßt Forderung der Tourismuslandesräte

Der irische Billigflieger Ryanair hat am Dienstag die Forderung der Tourismuslandesräte der österreichischen Bundesländer nach Abschaffung der nationalen Luftverkehrssteuer begrüßt. Die Fluggesellschaft sieht die Abgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier als schädlich für den österreichischen Tourismusstandort an. Sie argumentiert, dass die Steuer das Reisen nach Österreich verteuere und Verkehr, Touristen sowie Arbeitsplätze in Nachbarländer wie die Slowakei, Italien und Ungarn verlagere, wo entsprechende Steuern teils abgeschafft und Gebühren gesenkt wurden, um Wirtschaft und Beschäftigung anzukurbeln. Die gemeinsamen Forderungen der Landesräte erkennen laut Ryanair eine Krise in der österreichischen Luftfahrt- und Tourismusbranche an. Die Airline führt aus, dass die Steuer zwar weniger als 160 Millionen Euro pro Jahr einbringe, jedoch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes massiv beeinträchtige und Österreich Milliarden Euro an entgangenen Tourismuseinnahmen und verlorenen Arbeitsplätzen koste. Die Abschaffung dieser „gescheiterten Steuer“ würde demnach Tourismus, Arbeitsplatzschaffung und regionales Wachstum fördern und Österreich für Fluggesellschaften und Investoren attraktiver machen. Als Anreiz zur Abschaffung der Steuer stellt Ryanair einen umfassenden Wachstumsplan für Österreich in Aussicht. Dieser Plan sieht vor, das Passagieraufkommen um 70 Prozent auf 12 Millionen Fluggäste zu steigern. Dazu sollen zehn neue Boeing 737-Flugzeuge im Wert von einer Milliarde US-Dollar in Wien stationiert werden. Zudem plant die Fluggesellschaft, das Passagieraufkommen an den regionalen Flughäfen Österreichs um 150 Prozent auf jährlich eine Million Fluggäste zu erhöhen, 40 neue Strecken einzuführen und Tausende neue Arbeitsplätze im Tourismussektor zu schaffen. Die Realisierung dieses Plans ist an die Bedingung geknüpft, dass neben der Luftverkehrssteuer auch die hohen Flughafen- und Flugsicherungsgebühren in Wien gesenkt

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Ryanair zieht die Reißleine: Mitgliedschaftsprogramm „Prime“ nach Testphase eingestellt

Ryanair hat das testweise eingeführte Mitgliederprogramm „Prime“ mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das Angebot, das über einen Zeitraum von acht Monaten erprobt wurde, wird ab dem 28. November 2025 nicht mehr für Neukunden zugänglich sein. Trotz der Gewinnung von 55.000 Mitgliedern und Einnahmen von über 4,4 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen bewertete das Unternehmen das Programm als wirtschaftlich nicht tragfähig. Die gewährten Preisnachlässe für die Prime-Kunden überstiegen die Einnahmen deutlich, was Ryanair dazu veranlasste, die Initiative einzustellen und den Fokus wieder auf das Kerngeschäft – die Bereitstellung der niedrigsten Flugpreise für alle Kunden – zu legen. Die Entscheidung ist ein seltenes Eingeständnis, dass ein strategisches Kundenbindungsinstrument in der hochvolumigen Geschäftspraxis des irischen Billigfliegers nicht funktioniert hat. Die bestehenden 55.000 Prime-Mitglieder werden jedoch vertragsgemäß weiterhin bis zum Ablauf ihrer zwölfmonatigen Mitgliedschaft, maximal bis Oktober 2026, von den exklusiven monatlichen Rabatten profitieren. Das Kalkül hinter dem Programm-Aus Die Einstellung des Prime-Mitgliederprogramms basiert auf einer klaren betriebswirtschaftlichen Analyse. Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, Dara Brady, legte die Zahlen offen, die zu der Entscheidung führten: Die Mitgliederbasis von 55.000 Kunden, so Brady, sei im Verhältnis zur Gesamtzahl der von Ryanair beförderten Passagiere zu gering, um den administrativen Aufwand zu rechtfertigen. Angesichts der Tatsache, dass Ryanair in diesem Jahr voraussichtlich über 207 Millionen Passagiere befördern wird, liegt der strategische Fokus des Unternehmens auf der gesamten Masse an Reisenden und nicht auf einer kleinen Subgruppe. Wettbewerbsumfeld und Kundenbindung im Billigsegment Die Einführung des Prime-Programms war ein Versuch von Ryanair, in einem hart umkämpften Markt neue Wege der

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Landgericht Berlin untersagt Edreams die Nutzung irreführender „Prime“-Geschäftsbedingungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 26. November ein Unterlassungsurteil des Landgerichts Berlin gegen das Online-Reisebüro Edreams begrüßt. Das Urteil untersagt Edreams die weitere Verwendung einer irreführenden Aussage zu angeblichen Einsparungen sowie einer Reihe von Geschäftsbedingungen des „Edreams Prime“-Programms, die das Gericht als rechtswidrig eingestuft hat. Das Gericht hatte bereits im Oktober 2024 festgestellt, dass mehrere „Edreams Prime“-Bedingungen gegen das deutsche Verbraucherschutzrecht verstießen, da sie „rechtswidrig“, „irreführend“ und ein Verstoß gegen die „Transparenzpflicht“ darstellten. Das nun ergangene endgültige Unterlassungsurteil basiert auf einer Verpflichtungserklärung von Edreams, die beanstandeten Praktiken zu unterlassen. Dazu gehören die mangelnde Transparenz bei Preiserhöhungen, das Auferlegen von Bedingungen, die eine fortgesetzte Nutzung des Prime-Programms als Zustimmung zu Gebührenerhöhungen werteten, und irreführende Angaben zu Einsparungen für die Kunden. Dara Brady, Chief Marketing Officer von Ryanair, betonte die Bedeutung des Urteils und die damit verbundene Bestätigung, dass die Praktiken von Edreams gegen deutsche Gesetze zum unlauteren Wettbewerb verstießen. Das Urteil betrifft die Geschäftspraktiken von Online-Reisebüros, die von Airlines wie Ryanair seit Langem kritisiert werden, da sie oft intransparente Preise und unklare Geschäftsbedingungen verwenden, die Verbrauchern schaden können. Ryanair nutzte die Entscheidung des Berliner Gerichts, um die EU-Verbraucherschutzbehörden erneut zu einer dringenden Intervention aufzurufen. Ziel sei es, Maßnahmen zum Schutz der Konsumenten in ganz Europa zu ergreifen und Transparenzstandards zu etablieren, die den Anforderungen anderer, direkter Vertriebswege entsprechen. Die Gerichtsentscheidung wird als wichtiger Erfolg im anhaltenden juristischen Konflikt zwischen Fluggesellschaften und Online-Reisebüros über Vertriebs- und Preistransparenz gewertet. Ein Sprecher von eDreams ODIGEO sagte: „Dieses Urteil betrifft ein geringfügiges Anzeigeformat auf einer

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Ryanair begrüßt Aus für dritte Piste in Wien, fordert aber drastische Kostensenkungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 27. November 2025 die Entscheidung des Flughafens Wien begrüßt, die Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn aufzugeben. Ryanair argumentiert, dass die beiden bereits bestehenden Pisten des Flughafens Wien-Schwechat (VIE) mehr als ausreichend seien, um bis zu 60 Millionen Passagiere pro Jahr abzufertigen. Angesichts eines aktuellen Passagieraufkommens von lediglich 32 Millionen sieht die Airline das Problem nicht in der Kapazität, sondern in den hohen Kosten des Standorts. Ryanair macht die hohen Gebühren des Flughafens Wien sowie die österreichische Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier als zentrale Wachstumshemmnisse aus. Nach Angaben von Ryanair sind die Gebühren des Flughafens Wien seit der Corona-Pandemie um 30 Prozent gestiegen. Die Fluggesellschaft ist der Überzeugung, dass das Passagieraufkommen in Wien im Jahr 2026 eher zurückgehen als wachsen werde, solange diese Kostenbelastungen bestehen bleiben. Die irische Low-Cost-Airline knüpft ihre eigene Expansion am Standort an klare Forderungen: Würde die österreichische Regierung die Luftverkehrssteuer abschaffen – wie es beispielsweise bereits in Schweden, der Slowakei, Ungarn und Teilen Italiens geschehen ist –, die Gebühren der österreichischen Flugsicherung drastisch senken und der Flughafen Wien seine Gebühren auf das Niveau vor Covid zurückführen, sei Ryanair bereit, eine Milliarde US-Dollar zu investieren. Mit dieser Investition würde Ryanair das Passagieraufkommen in Wien in den nächsten fünf Jahren um 70 Prozent steigern – von aktuell 7 Millionen auf über 12 Millionen Passagiere jährlich bis 2030 – ohne dass dafür eine dritte Piste nötig wäre. Ryanair, Europas größte Fluggesellschaft nach Passagierzahlen, fordert den Flughafen Wien auf,

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Ryanair stellt sämtliche Azoren-Flüge ein: Hohe Gebühren des Flughafenbetreibers ANA als Grund

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, mit Ablauf des Sommerflugplans am 29. März 2026 sämtliche Flugverbindungen von und zu den Azoren einzustellen. Als Hauptgrund für diesen drastischen Schritt nennt die Fluglinie die stark gestiegenen Flughafenentgelte des portugiesischen Flughafenbetreibers ANA sowie höhere Gebühren der Flugsicherung. Darüber hinaus belaste eine zusätzliche Reiseabgabe von zwei Euro pro Passagier die Wettbewerbsfähigkeit der Strecken. Ryanair wirft dem Flughafenmonopolisten ANA, der zur französischen Vinci-Gruppe gehört, vor, die Gebühren seit der Pandemie deutlich erhöht zu haben, um „Monopolgewinne“ zu erzielen. Dies geschehe im Gegensatz zu anderen europäischen Flughäfen, die ihre Tarife senkten, um Wachstum zu fördern. Die Fluggesellschaft kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Untätigkeit der portugiesischen Regierung. Die Flugsicherungskosten seien zudem seit der Pandemie um 120 Prozent gestiegen. Die Konsequenz dieser Kostensteigerungen sei, dass die Azoren sechs Flugstrecken und das Passagieraufkommen von rund 400.000 Reisenden pro Jahr verlören. Die von Ryanair frei werdenden Kapazitäten sollen auf andere, günstigere Flughäfen in Europa verlagert werden. Die Fluggesellschaft ist dafür bekannt, bei Verhandlungen mit regionalen Flughäfen und Regierungen Druck auszuüben und bei fehlenden Zugeständnissen schnell Strecken zu streichen. Der Wegfall der direkten Low-Fare-Flüge, unter anderem nach London, Brüssel, Lissabon und Porto, wird die Anbindung der entlegenen Inselgruppe massiv beeinträchtigen und voraussichtlich zu höheren Flugpreisen führen. Die Entscheidung von Ryanair, sich von der portugiesischen Inselregion zurückzuziehen, markiert einen Rückschlag für den Tourismus auf den Azoren. Die Region ist stark auf Flugverbindungen angewiesen. Die Airline fordert die portugiesische Regierung auf, die Gebührenpolitik zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Flughäfen im Dienst

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Flughafen Wien: Dritte Piste wird nach 30 Jahren Planungszeit gestrichen – Wirtschaftliche Gründe dominieren

Der Flughafen Wien-Schwechat hat einen der am längsten diskutierten Infrastrukturpläne Österreichs, den Bau einer dritten Start- und Landebahn, offiziell beendet. Nach fast 30 Jahren, in denen das Projekt seit 1996 immer wieder Gegenstand intensiver Debatten war, wurde die Entscheidung nach eingehender Analyse verworfen. Günther Ofner, Vorstand des Flughafens Wien, begründete den strategischen Kurswechsel primär mit wirtschaftlichen Faktoren und betonte, dass der Flughafen auch ohne die zusätzliche Piste seine Wachstumskapazitäten voll ausschöpfen könne. Die Absage des Zwei-Milliarden-Euro-Projekts markiert einen Paukenschlag in der österreichischen Wirtschaftspolitik. Massive Kostensteigerung und Widerstand der Fluggesellschaften Die Entscheidung gegen den Bau der dritten Piste, die als notwendige Kapazitätserweiterung für die kommenden Jahrzehnte galt, basierte laut Flughafenvorstand Ofner auf einer nüchternen Kosten-Nutzen-Analyse. Zwei zentrale finanzielle und marktbezogene Aspekte gaben den Ausschlag: Die Haltung der Fluggesellschaften spiegelt den harten Wettbewerb in der europäischen Luftfahrt wider, wo jeder Kostenfaktor intensiv geprüft wird und Fluggesellschaften Routen schnell zu günstigeren Flughäfen verlagern können. Die Ablehnung des Gebührenanstiegs machte das Projekt somit ökonomisch unattraktiv. Wachstumspotenzial im Zwei-Pisten-System gesichert Entgegen früherer Annahmen, dass die dritte Piste für künftiges Wachstum unerlässlich sei, versicherte Günther Ofner, dass der Flughafen Wien auch mit dem bestehenden Zwei-Pisten-System weiter expandieren könne. Aktuell fertigt der Flughafen Wien rund 32 Millionen Passagiere pro Jahr ab. Ofner stellte klar: „Wir können, wenn wir alle Investitionen in den Terminalbereich umsetzen, die wir geplant haben, rund 52 Millionen Passagiere auch im Zwei-Pisten-System abfertigen.“ Diese Kapazität sichere das Wachstum des Flughafens für die kommenden Jahre und Jahrzehnte. Das Zwei-Pisten-System in Wien, das aus zwei sich

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Konflikt um Pünktlichkeit: Flughafen Eindhoven entzieht Ryanair begehrte Slots wegen chronischer Verspätungen

Der Flughafen Eindhoven, der zweitgrößte Flughafen der Niederlande, hat der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair in einem ungewöhnlichen Schritt zwei ihrer Landerechte entzogen. Der niederländische Slot-Koordinator Airport Coordination Netherlands (acnl) begründete die Sanktion mit der chronischen Unpünktlichkeit der Ryanair-Flüge, die im Durchschnitt eine Stunde Verspätung aufwiesen. Die entzogenen Slots betreffen zwei Verbindungen am Montag- und Donnerstagabend in der Hauptverkehrszeit, die während der Sommersaison 2026 (März bis Oktober) nicht mehr bedient werden dürfen. Ryanair hat das Vorgehen als „beispiellos, irrational und unverhältnismäßig“ kritisiert und Berufung bei den örtlichen Gerichten und der Europäischen Kommission eingelegt, während ein lokales Gericht bereits zugunsten des Flughafens entschieden hat. Der Kern des Konflikts: Zwei Abendflüge und die strikte Slot-Disziplin Der Entzug der Landerechte betrifft zwei spezifische Slots, die Ryanair für Flüge aus Sofia (sof) und Pisa (psa) jeweils am Montag- und Donnerstagabend um etwa 20:00 Uhr zugewiesen waren. Diese Zeiten sind an dem kapazitätsbeschränkten Flughafen Eindhoven, der strenge Lärmschutzbestimmungen und Nachtflugverbote einhalten muss, besonders sensibel. Wiederholte Verspätungen in diesen späten Abendstunden können einen Dominoeffekt auf andere Flüge und die Einhaltung der gesetzlichen Betriebsgrenzen des Flughafens haben. Die acnl, die für die faire und effiziente Zuteilung der begehrten Slots zuständig ist, erklärte, dass in einem Dreimonatszeitraum im Sommer 2025 über 30 dieser Flüge verspätet waren. Der Koordinator behauptet, Ryanair bereits wegen der anhaltenden Unpünktlichkeit gewarnt und sogar angedeutet zu haben, die schlechte Performance des Carriere sei „absichtlich“. Der Entzug von Slots ist eine Strafe, die in der Regel nur selten verhängt wird, was die Frustration des Flughafens und des

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Ryanair bewirbt alternative Weihnachtsreiseziele ab Deutschland und Österreich

Ryanair, nach eigenen Angaben Europas größte Fluggesellschaft, hat kurz vor Beginn der Adventszeit ihre Top-Empfehlungen für alternative Weihnachtsreiseziele für Passagiere aus Deutschland und Österreich vorgestellt. Die Airline zielt damit auf Reisende ab, die den Trubel traditioneller Weihnachtsmärkte meiden und stattdessen die Festtage in der Sonne oder in einem gänzlich anderen Ambiente verbringen möchten. Insgesamt stehen über 235 Ryanair-Ziele zur Auswahl. Zu den von Ryanair beworbenen Destinationen, die einen Kontrast zu heimischen Winterverhältnissen bieten, zählt in erster Linie Málaga in Spanien. Die Stadt an der Costa del Sol wird von zahlreichen deutschen Abflughäfen, darunter Berlin, Köln und Nürnberg, angeflogen und verspricht milde andalusische Sonne und eine entspannte Atmosphäre. Ebenfalls als Sonnenziel empfiehlt die Airline die Inselrepublik Malta, die mit milden mediterranen Tagen und historischen Festungsstädten wirbt und ab Köln, Memmingen und Wien erreichbar ist. Für Reisende, die zwar dem deutschen und österreichischen Weihnachtsrummel entgehen, aber dennoch eine festliche Winterstimmung suchen, bietet Ryanair Stockholm (Schweden) an. Die schwedische Hauptstadt wird als „festlicher Rückzugsort“ mit verschneiten Inseln, kerzenbeleuchteten Cafés und schlichten Weihnachtsmärkten beschrieben. Wer Kultur dem saisonalen Kitsch vorzieht, dem empfiehlt die Fluggesellschaft Athen (Griechenland), wo helle Wintertage und weltberühmte antike Sehenswürdigkeiten locken. Abgerundet wird die Liste durch die portugiesische Stadt Porto, die mit ihrer erstklassigen Küche und goldfarbenen Sonnenuntergängen am Douro-Fluss eine authentische winterliche Magie verspricht. Die Flüge zu diesen Zielen sind von mehreren deutschen Regionalflughäfen, darunter Düsseldorf Weeze, Frankfurt Hahn und Memmingen, sowie dem Flughafen Wien verfügbar. Die Airline nutzt die bevorstehende Hauptreisezeit auch, um auf ihre Geschenkkarten hinzuweisen. Diese sind

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