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Flughafen Bremen steigert Passagierzahlen und erweitert Flugplan für 2026

Der Flughafen Bremen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und verzeichnet ein deutliches Wachstum bei den Verkehrserschließungen. Mit insgesamt 1,99 Millionen Fluggästen stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent. Parallel dazu erhöhte sich die Anzahl der Starts und Landungen um 5,1 Prozent auf 29.883 Flugbewegungen. Trotz der bundesweiten Herausforderungen im Luftverkehrssektor konnte der Standort Bremen seine durchschnittliche Sitzplatzauslastung stabil bei 77,4 Prozent halten. Flughafengeschäftsführer Dr. Marc Cezanne bewertet die Entwicklung als positives Signal für die wirtschaftliche Relevanz des Airports im Nordwesten Deutschlands. Ein wesentlicher Faktor für die positive Bilanz bleibt die Anbindung an große Luftverkehrsdrehkreuze. Fast 700.000 Passagiere nutzten die Verbindungen nach München und Frankfurt, womit diese Inlandsrouten das Ranking anführten. Im internationalen Bereich behauptete sich Palma de Mallorca als beliebtestes Ziel, gefolgt von Amsterdam und London-Stansted. Eine starke Marktstellung nimmt zudem der Verkehr nach Istanbul ein: Durch die Kombination der Flüge zum europäischen Hauptflughafen und zum asiatischen Airport Sabiha Gökçen reisten über 200.000 Passagiere in die türkische Metropole. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Regionalflughäfen blieb Bremen von Streichungen im innerdeutschen Netz der Lufthansa verschont. Für das Jahr 2026 kündigt die Flughafenleitung einen weiteren Ausbau der Kapazitäten an. Erstmals wird ab Juni 2026 die türkische Küstenstadt Bodrum durch die Fluggesellschaft AJet direkt bedient. Zudem erweitert Corendon Airlines das Angebot nach Kreta, insbesondere während der nachfragestarken Herbstferien. Ein strategischer Zuwachs ergibt sich durch Austrian Airlines, die ihre Verbindung zum Drehkreuz Wien künftig auch in den Sommermonaten viermal wöchentlich anbietet. Während der Billigflieger Ryanair sein Engagement an

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Wien und Klagenfurt betroffen: Ryanair reduziert Flugangebot um eine Million Sitzplätze

Der irische Luftfahrtkonzern Ryanair leitet eine signifikante Neuausrichtung seines Engagements auf dem österreichischen Markt ein. Wie die Unternehmensführung im Rahmen eines Besuchs in Wien bestätigte, wird das Angebot im kommenden Sommerflugplan massiv zusammengestrichen. Insgesamt fallen neun Flugverbindungen weg, was einem Verlust von rund einer Million Sitzplätzen entspricht. Die Entscheidung ist die direkte Folge eines bereits angekündigten Abzugs von fünf stationierten Flugzeugen, wodurch die Flottenstärke an der Basis Wien-Schwechat von 19 auf 14 Maschinen schrumpft. In Klagenfurt fällt die Alicante-Strecke weg. Hintergrund dieser drastischen Maßnahme ist ein schwelender Konflikt zwischen der Billigfluggesellschaft und der österreichischen Bundespolitik über die Standortkosten, insbesondere die nationale Flugabgabe. Während das Unternehmen im Falle einer Gebührensenkung Milliardeninvestitionen und eine Verdopplung der Passagierzahlen in Aussicht stellt, führt die aktuelle Kostenstruktur zu einer Abwanderung von Kapazitäten in profitablere Märkte. Diese Entwicklung trifft nicht nur den Flughafen Wien, sondern zeigt auch Auswirkungen an den Regionalstandorten Linz, Salzburg und Klagenfurt. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und der Streit um die Ticketsteuer Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die österreichische Flugabgabe, die derzeit mit zwölf Euro pro Ticket auf der Kurzstrecke zu Buche schlägt. Für eine Airline, deren Geschäftsmodell auf extrem niedrigen Basispreisen und hoher Volumeneffizienz basiert, stellt diese Abgabe einen erheblichen Kostenfaktor dar. Michael O’Leary, Chef der Ryanair-Gruppe, sparte bei seiner Kritik nicht mit deutlichen Worten und bezeichnete die Steuer als Hindernis für das wirtschaftliche Wachstum des Standorts. Nach Berechnungen der Airline nimmt der Staat jährlich rund 170 Millionen Euro über diese Abgabe ein. O’Leary argumentiert jedoch, dass dieser Betrag im Verhältnis zum Gesamtbudget gering

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Ryanair verzeichnet Passagierwachstum trotz Gewinnrückgang im dritten Quartal

Die Ryanair Holdings plc hat am 26. Januar 2026 ihre Finanzergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres vorgelegt. Trotz eines Anstiegs der Passagierzahlen um 6 Prozent auf 47,5 Millionen sank der bereinigte Gewinn nach Steuern (PAT) von 149 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 115 Millionen Euro. Als Hauptgrund für diesen Rückgang um 22 Prozent nennt das Unternehmen den Wegfall von Entschädigungszahlungen für Lieferverzögerungen bei Flugzeugen, die im Vorjahr das Ergebnis gestützt hatten. Der Gesamtumsatz stieg hingegen um 9 Prozent auf 3,21 Milliarden Euro, was auf leicht höhere Durchschnittspreise und solide Einnahmen aus Zusatzverkäufen zurückzuführen ist. Ein besonderer Belastungsfaktor im aktuellen Bericht ist eine außerordentliche Rückstellung in Höhe von 85 Millionen Euro. Diese bezieht sich auf eine Strafe der italienischen Wettbewerbsbehörde AGCM in Gesamthöhe von 256 Millionen Euro. Die Behörde kritisiert Ryanairs Direktvertriebsmodell, das Reisebüros und Vermittler teilweise ausschließt. Konzernchef Michael O’Leary bezeichnete die Strafe als „grundlos“ und verwies auf ein Urteil des Berufungsgerichts Mailand vom Januar 2024, welches das Modell als vorteilhaft für Verbraucher bestätigte. Ryanair hat Rechtsmittel eingelegt und zeigt sich zuversichtlich, die Strafe in der Berufung abzuwenden. In Bezug auf die Flottenplanung meldet Ryanair Fortschritte. Bis Ende Dezember 2025 befanden sich 206 Boeing 737 „Gamechanger“ im Dienst, die restlichen vier Maschinen der aktuellen Bestellung werden bis Ende Februar erwartet. Für den Sommer 2026 kündigte die Airline bereits 106 neue Routen und drei neue Basen in Rabat, Tirana und Trapani an. Strategisch verlagert der Konzern Kapazitäten weg von Hochkostenstandorten wie Deutschland und Österreich hin zu Märkten wie Schweden, Italien

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Infrastrukturelle Neuausrichtung am Flughafen Klagenfurt

Der Flughafen Klagenfurt befindet sich am Beginn einer umfassenden Modernisierungsphase, die den Luftfahrtstandort Kärnten technologisch und wirtschaftlich neu positionieren soll. Im Rahmen eines aktuellen Vor-Ort-Besuchs von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber wurden die Fortschritte mehrerer Infrastrukturprojekte präsentiert, die bereits im ersten Quartal 2026 deutliche Formen annehmen. Das Investitionsprogramm umfasst den Bau eines neuen Hubschrauberstützpunktes für Einsatzkräfte, die Errichtung eines modernen Hangars sowie eines exklusiven Business-Terminals für die allgemeine Luftfahrt. Flankiert werden diese baulichen Maßnahmen von einer positiven Entwicklung im Passagierverkehr und einer großflächigen Liegenschaftsentwicklung, die auf über 420.000 Quadratmetern neue Ansiedlungsmöglichkeiten für luftfahrtnahe Betriebe und Investoren schafft. Ziel der Maßnahmen ist es, die Erreichbarkeit des Kärntner Wirtschaftsraums zu erhöhen und die logistische Effizienz des Standorts durch neue Zufahrtswege und modernisierte Abfertigungsbereiche zu steigern. Ausbau der operativen Infrastruktur und des General-Aviation-Bereichs Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Bauarbeiten ist die Erschließung der südlichen Flughafenflächen. Bisher waren diese Areale für Fahrzeuge nicht direkt zugänglich, was ihre wirtschaftliche Verwertung verhinderte. Durch den Bau einer neuen Zufahrtsstraße wird dieses logistische Hindernis nun beseitigt, wodurch die Flächen für gewerbliche Projekte attraktiv werden. Parallel dazu schreitet die Modernisierung des Terminals voran. Der Abflugbereich wird derzeit so umgestaltet, dass er neben der klassischen Passagierabfertigung künftig auch als großflächige Eventlocation genutzt werden kann. Diese multifunktionale Ausrichtung soll dem Flughafen zusätzliche Einnahmequellen außerhalb des Kernbetriebs erschließen. Für die Einsatzkräfte und den Rettungsflugbetrieb entsteht ein spezialisierter Hubschrauberstützpunkt, der nach modernsten technischen Standards konzipiert wurde. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch einen neuen Hangar, der zusätzlichen Platz für die Unterbringung von Fluggeräten bietet. Besonders hervorzuheben

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Tui erweitert Kooperation mit Ryanair am Flughafen Torp Sandefjord

Der Reisekonzern Tui verstärkt seine Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Ryanair auf dem norwegischen Markt und weitet das Angebot an Pauschalreisen ab dem Flughafen Torp Sandefjord erheblich aus. Diese strategische Entscheidung ist Teil einer großangelegten Initiative von Tui, das Segment der Pauschalreisen auf Basis von Linienflügen massiv auszubauen. Durch die Verknüpfung der flexiblen Flugpläne von Ryanair mit dem Hotelportfolio von Tui erhalten Reisende mehr Optionen bei der Gestaltung ihrer Aufenthaltsdauer und Abflugzeiten. Das neue Programm umfasst Ziele in Italien, Spanien, Großbritannien, Lettland und Polen, wobei der Fokus sowohl auf klassischen Ferienregionen als auch auf dem wachsenden Markt für Städtereisen liegt. Zusätzliche Marktanalysen zur Luftverkehrsstruktur in Norwegen zeigen, dass der Flughafen Torp Sandefjord als wichtigste Alternative zum Osloer Hauptflughafen Gardermoen fungiert. Durch die neuen Verbindungen nach Bergamo und Pisa in Italien, Danzig und Krakau in Polen sowie Riga in Lettland zielt Tui auf eine preisbewusste Kundschaft ab, die kurze Kultur- und Städtereisen bevorzugt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Integration von Low-Cost-Carriern in klassische Pauschalreiseangebote ein notwendiger Schritt ist, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber individuellen Online-Buchungen zu sichern. Das Modell des sogenannten „Dynamic Packaging“ ermöglicht es dem Reiseveranstalter, tagesaktuelle Flugpreise direkt in die Urlaubspakete einzurechnen. Wirtschaftlich betrachtet festigt Tui mit diesem Schritt seine Marktposition in Nordeuropa und reagiert auf ein verändertes Buchungsverhalten. Laut aktuellen Daten von Tui Norway fordern Urlauber zunehmend maßgeschneiderte Konzepte abseits starrer wöchentlicher Charterrhythmen. Die Kooperation mit Ryanair erlaubt es dem Unternehmen, Kapazitäten ohne das finanzielle Risiko eigener Flugzeuge zu skalieren und gleichzeitig die Auslastung der unter Vertrag stehenden Hotelkapazitäten

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Luftverkehr in Europa erreicht neuen Höchststand: Südeuropa übernimmt die Rolle des Wachstumsmotors

Der europäische Luftverkehr hat im Jahr 2025 einen entscheidenden Wendepunkt markiert und erstmals seit Beginn der globalen Pandemie wieder das Niveau des Referenzjahres 2019 erreicht. Nach aktuellen Daten der europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol wurden im vergangenen Jahr insgesamt 11,1 Millionen Flüge im europäischen Luftraum registriert, was einer Steigerung von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Erholung verläuft jedoch geografisch höchst unterschiedlich. Während südeuropäische Destinationen wie Spanien, Italien, Griechenland und die Türkei Rekordwerte verzeichnen, hinkt der Norden und Nordosten des Kontinents der Entwicklung hinterher. Für das Jahr 2026 prognostizieren Experten eine Fortsetzung dieses Trends mit einem weiteren Wachstum von rund drei Prozent auf etwa 11,4 Millionen Flugbewegungen. Getragen wird dieser Aufschwung primär vom privaten Urlaubsreiseverkehr und der massiven Expansion von Billigfluggesellschaften, die im vergangenen Jahr erstmals die klassischen Linienanbieter in ihrem Marktanteil überholten. Gleichzeitig belasten geopolitische Faktoren wie die anhaltende Sperrung des russischen Luftraums und strukturelle Veränderungen im Inlandsverkehr bestimmter Staaten die Erholungsrate in Nord- und Mitteleuropa. Geografische Divergenz und geopolitische Barrieren Die statistische Rückkehr zum Vorkrisenniveau überdeckt eine tiefgreifende Verschiebung der Verkehrsströme innerhalb Europas. Südeuropa hat sich als klarer Gewinner der letzten Jahre positioniert. Länder am Mittelmeer profitieren von einer ungebrochenen Nachfrage im Tourismussektor, die weit über das Niveau von 2019 hinausgewachsen ist. Im Gegensatz dazu kämpfen Deutschland, die skandinavischen Länder und die baltischen Staaten mit einer langsameren Erholung. In Deutschland wird dies vor allem auf einen signifikanten Rückgang bei Inlandsflügen zurückgeführt, da viele Unternehmen verstärkt auf digitale Kommunikationsmittel setzen oder Reisende auf die Schiene ausweichen. Ein weiterer massiver Faktor

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Ryanair forciert Expansion bei moderaten Preissteigerungen

Europas größte Billigfluggesellschaft Ryanair blickt trotz eines komplexen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfelds optimistisch auf das kommende Geschäftsjahr. Group-CEO Michael O’Leary prognostiziert für den Zeitraum ab dem 1. April 2026 einen Anstieg des Passagieraufkommens auf rund 215 Millionen Reisende. Parallel dazu rechnet die Airline mit einer moderaten Anhebung der durchschnittlichen Ticketpreise um zwei bis vier Prozent. Während das Unternehmen von einer starken Buchungslage im aktuellen Quartal berichtet, belasten potenzielle Handelskonflikte zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten sowie fortwährende Lieferverzögerungen beim US-Flugzeugbauer Boeing die langfristige Planung. In Deutschland reagiert der Konzern auf eine angekündigte Senkung der Luftverkehrsteuer mit einer leichten Ausweitung des Sitzplatzangebots, nachdem zuvor massive Kapazitätskürzungen angedroht worden waren. Die strategische Ausrichtung kombiniert somit eine aggressive Volumensteigerung mit einer vorsichtigen Preispolitik, um Marktanteile in einem volatilen Marktumfeld zu sichern. Wachstumsziele und Marktentwicklung in Europa Die Zielmarke von 215 Millionen Passagieren markiert einen neuen Meilenstein für den irischen Konzern. Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr, das mit rund 207 Millionen Passagieren abschloss, entspricht dies einer Steigerung um etwa vier Prozent. O’Leary unterstreicht damit den Anspruch, die Marktführerschaft im europäischen Low-Cost-Sektor weiter auszubauen. Besonders das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das die Monate Januar bis März 2026 umfasst, zeigt laut Unternehmensangaben eine robuste Performance. Die Preisgestaltung bleibt jedoch ein vorsichtiger Balanceakt. Nachdem Ryanair im Jahr 2025 einen Rückgang der Durchschnittspreise um etwa sieben Prozent hinnehmen musste, dient die nun prognostizierte Steigerung von zwei bis vier Prozent primär der Kompensation vorangegangener Erlösverluste. Branchenexperten weisen darauf hin, dass das begrenzte Sitzplatzangebot in Europa, bedingt

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Ryanair fordert sofortige Abschaffung der österreichischen Luftverkehrssteuer

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Bundesregierung am Mittwoch scharf für die Beibehaltung der nationalen Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier kritisiert. Nach Ansicht des Unternehmens führt die Abgabe zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung gegenüber Standorten in der Slowakei, Italien, Ungarn und Schweden, die ihre Flugabgaben bereits abgeschafft oder gesenkt haben. Ryanair-Manager Andreas Gruber warnte davor, dass die hohen Kosten in Österreich dazu führen, dass Fluggesellschaften ihre Kapazitäten und Flugzeuge zunehmend in kostengünstigere Nachbarländer verlagern. Die Kritik richtet sich dabei insbesondere gegen die aktuelle politische Führung unter Bundeskanzler Stocker, der Untätigkeit beim Erhalt der Standortattraktivität vorgeworfen wird. Zusätzliche Wirtschaftsdaten unterstreichen die angespannte Situation am Luftverkehrsstandort Wien. Neben der staatlichen Ticketsteuer belasten stark gestiegene Nebenkosten die Branche: Die Flugsicherungsgebühren in Österreich sind seit der Covid-Pandemie um etwa 60 Prozent gestiegen, während die Entgelte des Flughafens Wien im selben Zeitraum um 30 Prozent angehoben wurden. Diese kumulierte Kostensteigerung macht Wien im europäischen Vergleich zu einem Hochpreis-Standort. Analysten stützen die Befürchtung der Fluggesellschaft, dass ohne regulatorische Gegenmaßnahmen für das Jahr 2026 ein Rückgang des Passagieraufkommens von bis zu 10 Prozent am Standort Wien drohen könnte, was weitreichende Folgen für den gesamten österreichischen Tourismussektor hätte. In einem ungewöhnlichen Schritt schloss sich Ryanair dem jüngsten Aufruf des Flughafens Wien an, die Luftverkehrssteuer zum 1. Februar abzuschaffen, forderte den Flughafenbetreiber jedoch gleichzeitig auf, die eigenen Gebührenstrukturen zu senken. Gruber bezeichnete die Einnahmen aus der Steuer als vernachlässigbar für das staatliche Budget und zog einen Vergleich zu den Einnahmen aus Wiener Parkstrafen. Um das Wachstum wieder

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Elon Musk kokettiert nach Streit um Starlink-Technologie mit Übernahme von Ryanair

Die mediale Aufmerksamkeit in der Luftfahrtbranche richtet sich derzeit auf einen ungewöhnlichen Schlagabtausch zwischen zwei der provokantesten Persönlichkeiten der Wirtschaftswelt. Nach einer öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen dem Tesla-Gründer Elon Musk und dem Ryanair-Chef Michael O’Leary hat Musk auf seiner Plattform X eine Umfrage über einen potenziellen Kauf des irischen Billigfliegers gestartet. Auslöser des Konflikts ist die technologische Ausstattung der Ryanair-Flotte, insbesondere die Ablehnung von Musks Satelliten-Internetsystem Starlink durch das Management der Fluggesellschaft. Während O’Leary ökonomische und aerodynamische Gründe für seine Entscheidung anführt, reagierte Musk mit persönlichen Angriffen und der impliziten Drohung einer feindlichen Übernahme. Angesichts des geschätzten Privatvermögens von Elon Musk wäre die Akquisition der mit rund 30 Milliarden Euro bewerteten Airline rein finanziell ein leichtes Unterfangen. Dennoch stehen einem solchen Vorhaben massive regulatorische Hürden innerhalb der Europäischen Union entgegen, die den Einfluss von Nicht-EU-Bürgern auf systemrelevante Luftfahrtunternehmen streng limitieren. Technologische Differenzen und wirtschaftliche Kalkulation Der Kern des Konflikts liegt in der strategischen Ausrichtung der Bordunterhaltung und Konnektivität. Elon Musk forciert mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX die globale Verbreitung von Starlink, einem System, das Breitbandinternet auch in Reiseflughöhe garantieren soll. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter Branchengrößen wie die Lufthansa oder United Airlines, haben bereits Verträge unterzeichnet oder befinden sich in der Umrüstungsphase ihrer Flotten. Michael O’Leary hingegen verfolgt bei Ryanair eine strikte Kosteneffizienzstrategie. Er argumentiert, dass die Installation der benötigten Starlink-Antennen auf dem Rumpf der Flugzeuge den Luftwiderstand signifikant erhöhen würde. Nach Berechnungen von Ryanair könnte dies zu Mehrkosten beim Treibstoffverbrauch in Höhe von bis zu 250 Millionen Dollar führen. Zudem zweifelt

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Michael O’Leary übt deutliche Kritik an der Handelspolitik von Donald Trump

Der Chef des europäischen Marktführers Ryanair, Michael O’Leary, hat sich am Rande einer Branchenkonferenz in Brüssel ungewohnt deutlich zur aktuellen US-Politik geäußert. Der Manager kritisierte insbesondere die Positionen von US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Konflikt sowie dessen Pläne für neue Handelszölle, welche er als historisch falsch und gefährlich für die globale Stabilität bezeichnete. Zwar betonte O’Leary seine grundsätzliche Nähe zu republikanischen Werten in den USA, stellte jedoch klar, dass er einer unter Trump geführten Partei nicht beitreten würde. Einzig bei der Forderung nach höheren europäischen Verteidigungsausgaben signalisierte der Airline-Chef Zustimmung gegenüber dem Weißen Haus. Hintergrund dieser Äußerungen ist die Sorge vor einer zunehmenden Abschottung der Märkte, die den internationalen Luftverkehr massiv belasten könnte. O’Leary nutzte die Gelegenheit, um die Verteidigung des europäischen Binnenmarkts einzufordern, den er als essenziell für den Erfolg günstiger Flugreisen ansieht. Er warnte davor, dass geopolitische Spannungen zwischen den USA und Russland die wirtschaftliche Erholung in Europa gefährden könnten. Gleichzeitig erneuerte er seinen Appell an die Europäische Union, Steuern und bürokratische Regulierungen im Luftfahrtsektor drastisch zu reduzieren, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber außereuropäischen Fluggesellschaften zu sichern. Besonders scharfe Worte fand der Ryanair-Chef für das Europäische Parlament, das er als Instanz bezeichnete, die lediglich Kosten verursache und unnötige Regulierungen schaffe. Einen aktuellen Vorschlag zur Ausweitung der Passagierrechte stufte er sogar als rechtswidrig ein. O’Leary kritisierte zudem die einseitige Belastung europäischer Kurzstreckenflüge durch das bestehende Emissionshandelssystem der EU. Er forderte eine Ausweitung dieses Systems auf Langstreckenflüge aus den USA, Asien und der Golf-Region, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Er räumte jedoch

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