Ryanair

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Nachforderung neuer Orban-Steuer: Ungarn geht gegen Ryanair vor

Ungarn wird ab Juli 2022 von Fluggesellschaften eine Flugsteuer in der Höhe von 10 bis 25 Euro pro Passagier und Abflug verlangen. Das stößt nicht nur auf Widerstand seitens der Fluggesellschaften, sondern der Konsumentenschutz hat Ryanair im Visier, da die Fluggäste nachträglich zur Kasse gebeten werden. Der aufgrund von Notstandsgesetzen per Dekret regierende Viktor Orban will Gewinne von großen Unternehmen wie Energieversorgern, Banken, Telekom-Firmen und Fluggesellschaften mit Hilfe von Sondersteuern abschöpfen. Dabei hat der Ministerpräsident auch die steigende Nachfrage in der Luftfahrtbranche auserkoren. Seiner Verordnung nach soll die Flugsteuer nicht von den Passagieren, sondern von den Airlines getragen werden. Man will den Unternehmen Gewinne wegnehmen und diese beispielsweise in die Aufrüstung des Militärs stecken. Die so genannte „Extra-Gewinn-Steuer“ soll je nach Flugdistanz zwischen 10 Euro und 25 Euro betragen. Im Gegensatz zu Ticketsteuern anderer Staaten sollen die die Airlines dafür aufkommen. Das passt diesen naturgemäß nicht in den Kram. Auffällig leise verhält sich Homebase-Carrier Wizz Air, der sich bislang nicht zu den Plänen von Viktor Orban geäußert hat. Ryanair hingegen droht mit dem Abzug von Kapazität aus Ungarn und bittet Passagiere, die bereits Flugscheine für Abflüge ab Juli 2022 haben, nachträglich zur Kasse. Die Vorgehensweise wird vom ungarischen Konsumentenschutz, der ein Verfahren gegen den Billigflieger einleiten will, scharf kritisiert. „Diese ungerechtfertigte Steuer auf den Luftfahrtsektor, der in den letzten zwei Jahren hohe Verluste gemacht hat, wird dem ungarischen Tourismus und der Wirtschaft schaden, die von den Fluggesellschaften abhängig ist, um Verbindungen, Tourismus und Arbeitsplätze zu schaffen. Diese schlecht getimte und

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Tuzla: Ryanair unternimmt weiteren Anlauf gegen Wizz Air

Der Billigflieger Ryanair startet einen weiteren Anlauf dem Mitbewerber Wizz Air in Tuzla Konkurrenz zu machen. Ab Anfang November 2022 will man Nonstop-Flüge nach Memmingen und Stockholm-Arlanda aufnehmen. Im Vorjahr scheiterte der Marktantritt, weil sich die Regionalregierung quergelegt hatte. Es ist kein großartiger Zufall, dass sich Ryanair zwei Routen ausgesucht hat, die von Wizz Air bereits bedient werden. In Stockholm nutzen die Iren den Flughafen Arlanda während der Mitbewerber nach Skavsta fliegt. Im Vorjahr verweigerte die Regionalregierung die entsprechenden Genehmigungen, da man den einzigen Großkunden, Wizz Air, schützen wollte. Die Regionalregierung weigerte sich einen entsprechenden Vertrag mit Ryanair zu unterschreiben, so dass der Lowcoster das geplante Flugangebot absagen und aus dem Verkauf nehmen musste. Man wollte aber den Draht zu Ryanair nicht abreißen lassen und teilte damals mit, dass man die Konditionen neu ausverhandeln wird. Man machte keinen Hehl draus, dass man Wizz Air in gewisser Weise schützen wollte. Eine andere Airline, die regelmäßige Linienflüge ab Tuzla anbietet, hatte man damals ohnehin nicht. „Wir freuen uns, dass wir Tuzla in unser wachsendes Netzwerk von über 225 Flughäfen in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika aufnehmen können, dank der Bemühungen des neuen Managementteams, das die Vorteile der größten und zuverlässigsten Fluggesellschaft Europas am Flughafen erkannt hat. Diese neuen Strecken in Tuzla bieten den Menschen in Bosnien und Herzegowina nun Zugang zur größten Fluggesellschaft und zum vielfältigsten Streckennetz in Europa. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren in Bosnien und Herzegowina zu wachsen und für den nächsten Sommer weitere neue und

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Memmingen: Ryanair-Basis feiert fünfjährigen Bestand

Die Ryanair Group unterhält seit fünf Jahren eine Basis auf dem bayerischen Flughafen Memmingen. Derzeit sind zwei Boeing 737-800 stationiert. Unter anderem mit diesen beiden Flugzeugen werden ab diesem Airport 25 Destinationen bedient. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs am Flughafen Memmingen im Jahr 2009 und der Eröffnung der Basis im Jahr 2017 hat Ryanair fast 8 Millionen Passagiere von/nach Memmingen befördert. Das Unternehmen erklärt, dass man vor Ort 60 Mitarbeiter beschäftigt und indirekt 900 Arbeitsplätze zum Beispiel bei Zulieferern involviert sind. „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair das 5-jährige Jubiläum unserer Basis in Memmingen mit einem aufregenden Sommerflugplan mit 25 Strecken zu Zielen wie Palermo, Dublin und Palma de Mallorca zu feiern, der den Bewohnern vor Ort eine größere Auswahl bei der Buchung ihres bevorstehenden Urlaubs bietet und den Incoming-Verkehr aus den wichtigsten europäischen Hauptstädten nach Memmingen und Umgebung unterstützt“, so Andreas Gruber von Ryanair.

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Winter 2022/23: Vier Kanaren-Inseln ab Memmingen erreichbar

Der irische Billigflieger Ryanair plant ab 5. November 2022 jeweils an Samstagen die Destination Lanzarote ab Memmingen anzubieten. Damit sind nun vier kanarische Inseln ab dem bayerischen Airport erreichbar. Verband Ryanair bisher bereits die Flughäfen Teneriffa Süd und Las Palmas auf Gran Canaria mit Memmingen, so kommt mit dem Aeropuerto César Manrique-Lanzarote, wie er im Original heißt, eine weitere Drehscheibe für den Kanaren-Urlaub hinzu. Ab November steht auch Fuerteventura wieder auf dem Memminger Flugplan. Die Insel wird von Corendon angeflogen. Insgesamt verfügen die Kanaren über acht bewohnte und fünf unbewohnte Inseln und zählen zum spanischen Hoheitsgebiet. Als Ferienziele sind sie gerade während der kühleren Jahreszeit in Mitteleuropa überaus beliebt. „Nun haben sie die Wahl unter den großen Vier auf den Kanaren. Das ist ein tolles Angebot für all jene, die den angenehmen Temperaturen auf den Kanaren den Vorzug vor Schnee und Eis geben“, so Memmingen-Vertriebsleiter Marcel Schütz.

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Ryanair hatte im Mai 2022 mehr Passagiere als „vor Corona“

Die irische Ryanair Group beförderte im Mai 2022 rund 15,4 Millionen Passagiere. Damit lag man um 756 Prozent über dem Aufkommen, das man im Vorjahresmonat hatte. Die Auslastung verbesserte sich um 13 Prozentpunkte auf 92 Prozent. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres hatten die Fluggesellschaften von Ryanair bislang 123,9 Millionen Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um 310 Prozent verbessern. Die Auslastung kletterte um 12 Prozentpunkte auf 84 Prozent. Ryanair konnte im Mai 2022 die Beförderungsleistung, die man vor der Pandemie, also im Mai 2019, hatte übertreffen. Man hatte damals 14,1 Millionen Passagiere. Betrachtet man den Zeitraum der ersten fünf Monate des laufenden Jahres, so liegt man noch unter dem Vergleichswert aus 2019. Dies hängt auch damit zusammen, dass besonders die Kalendermonate Jänner und Feber 2022 von der politischen Panikmache rund um Omikron betroffen waren.

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Ryanair seit 15 Jahren in Weeze und seit 10 Jahren in Köln

Die Billigfluggesellschaft Ryanair feierte am 1. Juni 2022 zwei Jubiläen in Deutschland: Am Flughafen Weeze ist man seit 15 Jahren präsent und in Köln/Bonn seit zehn Jahren. Der Carrier vermarktet den zuerst genannten Airport, der offiziell Niederrhein heißt, weiterhin als „Düsseldorf Weeze“. Dass Weeze nicht gerade um die Ecke der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist, hat Ryanair im Marketing noch nie interessiert. Es gibt sogar ein Gerichtsurteil, das besagt, dass der Billigflieger drauf hinweisen muss, dass sich der Flughafen Weeze rund 70 Kilometer von Düsseldorf entfernt befindet. Im Jahr 2003 hat das Landgericht Köln dem Carrier untersagt den Airport als „Niederrhein (Düsseldorf)“ zu vermarkten. Derzeit sind an diesem Regionalflughafen drei Flugzeuge stationiert. Angeboten werden 28 Strecken. „15 Jahre Ryanair-Basis – dieses Jubiläum unterstreicht die gute und verlässliche Kooperation zwischen den Systempartnern Airline und Flughafen. Für unsere Gäste vor allem aus den Niederlanden und aus Nordrhein-Westfalen bieten die in Weeze stationierten Jets ideale Flugzeiten und eine breite Auswahl an Urlaubs- und Citydestinationen. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen 15 Jahre als erfolgreiche Ryanair-Basis“, so Weeze-Flughafendirektor Sebastian Papst. Seit einem Jahrzehnt in Köln/Bonn aktiv In Köln/Bonn ist der irische Billigflieger seit zehn Jahren präsent. Derzeit sind vor Ort fünf Flugzeuge stationiert. Angeboten werden im Sommer 38 Strecken. Eigenen Angaben nach hat man seit dem Markteintritt im Jahr 2012 rund 14 Millionen Passagiere von/nach Köln/Bonn befördert. Die Basis wurde in 2014 eröffnet. „Zwischen Ryanair und dem Flughafen Köln/Bonn gibt es seit nun bereits zehn Jahren eine hervorragende Zusammenarbeit. Wir freuen uns, einen solchen

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Zugewiesen wie bei Ryanair: Lufthansa Group verlangt 25 Euro für Sitzplatz-Änderungen

Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air haben kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen schon lange als Einnahmequelle erschlossen. Bei der Lufthansa Group hat dies nie so richtig funktioniert, weil man in den meisten Fällen beim Check-in – nach Verfügbarkeit – die Wunschsitze kostenfrei aussuchen konnte. Das ändert sich nun auf der Kurz- und Mittelstrecke im Tarif Economy-Light. Die Kranich-Airline und in Kürze auch die Töchter Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines weisen künftig nach dem Vorbild von Ryanair und Wizz Air die Sitzplätze nach dem Zufallsprinzip zu. Wer damit nicht einverstanden ist, muss stolze 25 Euro pro Person und Strecke für die Änderung des Sessels auf den Tisch legen. Noch ist unklar, ob die Lufthansa Group Passagiere, die in einer Buchung gemeinsam reisen nach dem Vorbild der genannten Billigflieger “rein zufällig” auseinander setzen wird, so dass diese dafür bezahlen müssen, wenn man nebeneinander sitzen möchte. Unabhängig davon setzt man im Economy-Light-Tarif ganz offensichtlich das Kopieren von Praktiken der Lowcost-Konkurrenz fort. Über das Thema berichtete zunächst das Portal You Have Been Upgraded. Dieses stellt die Erklärungen von Lufthansa bezüglich Sitzplatzauswahl im Tarif Economy Light gegenüber. Aus diesen geht die nicht wirklich kundenfreundliche Änderung deutlich hervor:  “Selbstverständlich können alle noch verfügbaren Sitzplätze weiterhin kostenfrei ausgewählt werden, sobald der Check-in für den betreffenden Flug beginnt, in der Regel ab 23 Stunden vor Abflug. Bitte beachten Sie, dass die Auswahl dann unter Umständen eingeschränkt ist.” (“alte Bedingungen”) “Der Economy Light Tarif auf Europastrecken beinhaltet keine kostenlose Sitzplatzreservierung. Beim Check-in wird Ihnen automatisch ein Sitzplatz zugewiesen. Wenn Sie diesen

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Französisches Gericht untersagt Lastminute.com den Verkauf von Ryanair-Tickets

Die Billigfluggesellschaft Ryanair verklagt seit vielen Jahren so genannte Online-Travel-Agents, denn diesen wirft man vor, dass diese ohne Autorisierung Flugscheine des Lowcosters verkaufen würden. Gegen die französische Version von Lastminute.com konnte man in zweiter Instanz vor Gericht obsiegen. Dass Ryanair derartige Verfahren gewinnt, kommt eher selten vor, denn meistens vertreten die Gerichte die Auffassung, dass im Rahmen der freien Marktwirtschaft das Verkaufen von Flugscheinen auch durch Drittanbieter zulässig ist. Der Billigflieger vertritt den Standpunkt, dass man nur selbst dazu befugt ist. Ein französisches Berufungsgericht bestätigte den Beschluss der Vorinstanz und untersagte der LMnext FR SASU den Verkauf von Ryanair-Tickets auf dem Gebiet von Frankreich. Das Unternehmen ist Betreiber der französischen Version von Lastminute.com. Das Gericht ordnete weiters an, dass an den irischen Lowcoster eine Summe von 50.000 Euro zu bezahlen ist. Weiters müssen Anwalts- und Gerichtskosten in der Höhe von 20.000 Euro ersetzt werden. Für jeden Tag Missachtung des Gerichtsurteils wird eine gerichtlich festgelegte Geldstrafe in der Höhe von 1.000 Euro fällig. „Wir begrüßen das Urteil des Pariser Gerichts, das Ryanair das Recht zugesteht, ihr eigenes Vertriebsmodell zu bestimmen, das in Frankreich durch die verfassungsmäßige Freiheit von Handel und Industrie garantiert wird. Das Ryanair-Direktvertriebsmodell bietet unseren Kunden die beste Auswahl, die beste Betreuung und die niedrigsten Preise und ermöglicht es uns gleichzeitig, die Einhaltung der Flug- und Sicherheitsprotokolle sowie der Vorschriften zur öffentlichen Gesundheit zu gewährleisten. Wir fordern die Verbraucher erneut auf, direkt auf der Ryanair-Website zu buchen, dem einzigen Ort, an dem die günstigsten Ryanair-Tarife zu finden sind. Wir

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Lauda Europe steht mehrtägiger Streik bevor

Der Ryanair-Tochter Lauda Europe steht zum ersten Mal in der Firmengeschichte ein Streik bevor. Die Gewerkschaft Uso Illes Baleares ruft ihre Mitglieder am Standort Palma de Mallorca zu einer mehrtägigen Arbeitsniederlegung auf. Diese soll im Juli 2022 vollzogen werden. Bereits Ende April 2022 wurde unter den gewerkschaftlich organisierten Lauda-Flugbegleitern der Basis Palma de Mallorca eine Urabstimmung durchgeführt. Diese forderte die Arbeitnehmervertretung zur Durchführung von Tarifverhandlungen sowie gegebenenfalls zur Organisation von Arbeitskampfmaßnahmen auf. Laut Gewerkschaft soll die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe Verhandlungen über Erhöhungen der Löhne nicht nur strikt ablehnen, sondern auch die Uso nicht als „legitimen Verhandlungspartner“ betrachten. Laut Arbeitnehmervertretern soll sich die Geschäftsleitung der Ryanair-Tochter „uneinsichtig zeigen“. Kernursache der Unstimmigkeit ist, dass die Basis Palma de Mallorca keinen mit der Gewerkschaft Uso vereinbarten Tarifvertrag hat. Die Löhne werden vom Unternehmen selbst festgelegt. Die Arbeitnehmervertreter behaupten, dass die monatlichen Bezüge angeblich sogar unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen können. Erkrankungen sollen mit den aus Österreich bekannten „Sickletters“ beantwortet werden. Laut Uso soll die Ryanair-Tochter ein systematisches Krankenstandsmonitoring betreiben und die Beschäftigten der Basis Palma de Mallorca unter Druck setzen. Sofern es zwischen der Geschäftsführung von Lauda Europe und der Regionalgruppe der spanischen Gewerkschaft Uso zu keiner Einigung kommen sollte, soll am 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli 2022 die Arbeit der Flugbegleiter niedergelegt werden. Es soll sich um ganztägige Streiks handeln, die komplette Schichten betreffen. Das bedeutet konkret, dass die Arbeitsniederlegungen jeweils erst enden, wenn die planmäßige Schicht beendet ist, auch wenn es bereits nach

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Stansted: Lauda-Europe-Flugbegleiter nach Saufgelage in der Galley verhaftet

Ein Flugbegleiter von Lauda Europe wurde am vergangenen Mittwoch nach einem im Auftrag von Ryanair durchgeführten Flug von Rzeszow nach London-Stansted verhaftet. Der Steward wird beschuldigt, dass er sich während der Flugreise an der Bordbar bedient hat und unter anderem Wein und Whisky getrunken haben soll. Laut lokalen Medienberichten soll der Lauda-Europe-Mitarbeiter den Alkohol gar mit einem Passagier geteilt haben und sich in obszönen Szenen fotografieren haben lassen. Selbstredend wurden die Fotos auch noch im Internet gepostet. Andere Fluggäste sowie seine Flugbegleiter-Kollegen haben den verantwortlichen Kapitän informiert, der zweckmäßige Maßnahmen eingeleitet hat. Nach der Landung in Stansted wurde der Mann von der Exekutive abgeführt und muss sich laut Mitteilung der Polizei am 8. Juni 2022 vor dem zuständigen Regionalgericht verantworten. Vorgeworfen wird im ein schwerer Eingriff in die Luftsicherheit, denn für fliegendes Personal gilt absolutes Alkoholverbot. Zwar gilt für das ehemalige Besatzungsmitglied – Lauda Europe hat dem Mann die fristlose Entlassung ausgesprochen – die Unschuldsvermutung, jedoch lieferte er in Form der Fotos zweckmäßige Beweismittel gleich selbst. Auch bestätigen Augenzeugen – Passagiere und andere Flugbegleiter – den Vorfall. Ryanair und der Tochtergesellschaft Lauda Europe, die am Flughafen London-Stansted eine Basis unterhält, ist dieser Alkohol-Missbrauch denkbar unangenehm. Daher zögerte man auch nicht lange und sprach dem Steward noch am gleichen Tag die fristlose Entlassung aus. Auch wird auf die konzerninternen Vorschriften verwiesen: Fliegendem Personal ist es strikt untersagt innerhalb von acht Stunden vor dem Dienst auch nur einen Tropfen Alkohol zu trinken. Wer das missachtet und erwischt wird, ist den Arbeitsplatz los.

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