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Streiks in Italien: 500 Flüge mussten gestrichen werden

Am Sonntag ist es in Italien zu einem mehrstündigen Streik gekommen, denn Gewerkschaften haben unter anderem Piloten und Fluglotsen zur vierstündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Arbeitskampfmaßnahmen waren nicht koordiniert, jedoch haben diese sich in einem Zeitraum von etwa drei Stunden überschnitten. Rund 500 Flüge mussten gestrichen werden. Bislang hielt sich das Chaos auf italienischen Flughäfen in sehr eng gestreckten Grenzen. Das änderte sich am Sonntag, denn mehrere Fluggesellschaften mussten insgesamt rund 500 Flüge streichen. Rund die Hälfte ist auf den Billigflieger Ryanair entfallen. Gestreikt wird unter anderem für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Auch das Kabinenpersonal von Malta Air, Easyjet und Volotea war zum Streik aufgerufen. Laut Gewerkschaftsangaben sollen sich auch die Beschäftigten der Leiharbeitsfirma Crewlink, die unter anderem für Malta Air und Ryanair tätig ist, beteiligt haben. Genaue Angaben dazu wie viele Mitarbeiter in den Arbeitskampf getreten sind, machten die Gewerkschafter nicht. Insgesamt waren nach Angaben der Pilotengewerkschaft während des Streiks, der von 14:00 bis 18:00 Uhr Ortszeit dauerte, 40.000 Fluggäste betroffen. Ursprünglich war der Streik für 24 Stunden geplant, doch die Dauer wurde verkürzt, nachdem die Garantiekommission für Streiks im Interesse der Fluggäste interveniert hatte.

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Italien: Streikaufruf für Beschäftigte von Easyjet, Malta Air, Ryanair und Volotea

In Italien rufen Gewerkschaften für den 17. Juli 2022 erneut zu Arbeitsniederlegungen bei Easyjet, Volotea, Ryanair und Malta Air auf. Je nach Streikbeteiligung kann es im Flugverkehr zu Einschränkungen kommen. Zuletzt war die Anzahl der italienischen Airline-Mitarbeiter, die die Arbeit niedergelegt haben, sehr unterschiedlich. Bei Malta Air und Ryanair haben nur wenige Beschäftigte teilgenommen, während bei Volotea und Easyjet die Beteiligung deutlich höher war. Passagiere, die am 17. Juli 2022 mit den genannten Fluggesellschaften von/nach Italien fliegen, sollten sich regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Zum Streik aufgerufen sind die in Italien stationierten Beschäftigten der vier genannten Fluggesellschaften im Zeitraum von 14 Uhr 00 bis 18 Uhr 00. Aufgrund der Maschinenumläufe kann es bereits zuvor und danach zu Ausfällen und Verspätungen kommen.

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Ryanair fährt Lauda-Basis Zagreb hoch

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen jene Routen ab Zagreb, die temporär reduziert, eingestellt bzw. noch gar nicht aufgenommen wurden, wieder hochgefahren werden. Weiters wird die Tochtergesellschaft Lauda Europe einen dritten Airbus A320 stationieren. Die Firmengruppe unterhält in Zadar und Zagreb Stützpunkte, die von der zuvor genannten maltesischen Airline betrieben werden. In der kroatischen Hauptstadt wurde das Angebot temporär wiederholt reduziert geführt. Unter anderem hatte man zu wenige Flugbegleiter zur Verfügung. Die Ryanair Group wird die Flüge nach Karlsruhe/Baden-Baden, Bergamo, Paris-Beauvais, Charleroi, Göteborg, Frankfurt-Hahn, Malaga, Malmö, Malta, Memmingen, Paphos, Sandefjord und Weeze wieder aufnehmen, ebenso wie die Flüge nach Basel, Sofia und Brindisi. Die Korfu-Strecke soll einmal pro Woche bedient werden. „Wir freuen uns auf einen buchungsstarken Sommer von/nach Zagreb. Ryanair wird fast achtzig Flüge pro Woche anbieten (über dreißig mehr als im letzten Jahr), um unseren Kunden in Zagreb eine große Auswahl an europäischen Top-Destinationen wie London, Mailand und Paris oder beliebten Urlaubszielen wie Brindisi, Korfu und Malaga zu bieten und gleichzeitig den Einreiseverkehr in Zagreb nach zwei verlorenen Jahren wieder anzukurbeln“, so die Billigfluggesellschaft.

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Flughafen Zagreb zählte im Juni fast 300.000 Fluggäste

Der Flughafen Zagreb fertigte im Juni exakt 292.761 Passagiere ab – das entspricht einem Rückgang von knapp 13 Prozent gegenüber dem gleichen Monat vor der Pandemie. Wesentlich zu der Erholung beigetragen habe Medienberichten zufolge besonders Ryanair. Die irische Fluggesellschaft habe zwar ursprünglich vorgehabt, im Juni deutlich öfter zu fliegen. Trotzdem hoben im vergangenen Monat deutlich mehr Maschinen des Lowcosters ab als im selben Monat des vergangenen Jahres. Damals hatte man gerade die Flüge nach Zagreb aufgenommen und noch keine Basis in der kroatischen Hauptstadt eröffnet. In der ersten Jahreshälfte begrüßte der Airport insgesamt fast 1,3 Millionen Reisende, um 15,3 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Juni 2022: Ryanair steigerte sich auf 15,9 Millionen Passagiere

Die Ryanair Group, die aus den Fluggesellschaften Buzz, Ryanair DAC, Ryanair UK, Malta Air und Lauda Europe besteht, hat im Juni 2022 rund 15,9 Millionen Passagiere an Bord gehabt. Die Auslastung wird mit 95 Prozent beziffert. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, in dem man 5,3 Millionen Reisende befördern konnte, legte man damit um 203 Prozent zu. Die Auslastung verbesserte sich zum 23 Prozentpunkte. Im laufenden Jahr 2022 hatte die Firmengruppe bislang 134,5 Millionen Passagiere an Bord und damit um 283 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Auslastung verbesserte sich um 14 Prozentpunkte auf 86 Prozent. Bei Ryanair zeigt sich seit einigen Monaten ein deutlicher Aufwärtstrend. Im Jänner 2022 hatte man aufgrund der Panik, die seitens der Politik rund um Omikron gestreut wurde, einen kurzfristigen Einbruch. Seither kann der Billigflieger Monat für Monat sowohl die Anzahl der beförderten Fluggäste als auch die Auslastung deutlich steigern. Im Juni 2022 führte die Ryanair Group insgesamt 88.500 Flüge durch Ryanair-Passagierzahlen auf einen Blick: Vorherige Monate Passagiere Auslastung Dezember   9.5m 81% Januar   7.0m 79% Februar   8.7m 86% März 11.2m 87% April 14.2m 91% Mai 15.4m 92% Juni 15.9m 95%

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Ryanair: Spanische Gewerkschaften rufen erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaften USO und Sictpla konnten mit der Geschäftsleitung von Ryanair bislang keine Einigung erzielen. Daher geben die Arbeitnehmervertreter gleich 12 weitere Streiktage bekannt. Diese fallen in die Hauptreisezeit und betreffen in erster Linie das Kabinenpersonal. Bei den letzten Aufrufen zu Arbeitsniederlegungen zeigte sich aber, dass in Spanien die Bereitschaft wesentlich geringer war als beispielsweise in Belgien. Ab Charleroi und Brüssel sind während der Streiktage etwa 65 Prozent der geplanten Ryanair-Flüge ausgefallen. In Spanien lag der Anteil der Flugausfälle im einstelligen Prozentbereich, wobei in manchen Fällen die Ursache für die Absage beim ATC-Streik in Marseille lag. Die beiden spanischen Gewerkschaften haben nun bekanntgegeben, dass an folgenden Tagen im Juli 2022 zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen wird: 12.-15., 18.-21. und 25.-28. Juli 2022. Der Aufruf betrifft alle zehn spanischen Bases der Ryanair Group. Gelassen gibt sich der Billigflieger und verweist darauf, dass die Beteiligung bei den bisherigen Streikrungen gering gewesen wäre. Man rechnet mit minimalen Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

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UK: Ryanair und Pilotengewerkschaft erzielen Einigung

Im Vereinigten Königreich haben Ryanair und die British Air Line Pilots‘ Association einen Tarifabschluss erzielt. Dieser beinhaltet unter anderem, dass die Flugzeugführer bis inklusive 2026 Gehaltserhöhungen bekommen werden. Die Einigung ist insofern von Bedeutung, weil die Piloten im Zuge der Corona-Pandemie temporären Lohnkürzungen zugestimmt hatten. In den letzten zwei Jahren waren die Bezüge der britischen Ryanair-Flugzeugführer deutlich reduziert. Die nunmehrige Einigung wurde bereits in einer Urabstimmung von den Mitgliedern bestätigt. „Wir begrüßen das Ergebnis der Urabstimmung unter unseren britischen Piloten, die eine starke Unterstützung für die mit der BALPA ausgehandelte Vereinbarung gezeigt hat. Während die Erholung von den Auswirkungen der Pandemie noch andauert und unsere Branche vor großen Herausforderungen steht, bietet diese langfristige Vereinbarung Stabilität, eine beschleunigte Gehaltswiederherstellung, künftige Gehaltserhöhungen und andere Leistungsverbesserungen für unsere britischen Piloten“, so Darrell Hughes, Personaldirektor von Ryanair. Die Piloten von Ryanair werden in den kommenden Jahren Gehaltserhöhungen erhalten, sobald ihre Gehälter vollständig wiederhergestellt sind. Sie werden auch zusätzliche Leistungen erhalten, obwohl Ryanair und BALPA keine weiteren Einzelheiten dazu bekannt gegeben haben.

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Airport Weeze: Ryanair fliegt nach Oviedo

Die irische Fluggesellschaft hat ein neues Ziel in den Flugplan aufgenommen: die 220.000-Einwohner-Stadt Oviedo in der nordspanischen Provinz Asturien. Ab dem 3. November fliegt Ryanair ab Weeze jeweils dienstags und sonntags an die „Costa Verde“ an der spanischen Atlantikküste. „Das Reiseziel Oviedo und die Region Asturien halten für Urlauber und Pilger viele spannende Einblicke bereit. Wir freuen uns, dass Ryanair Asturien ab Weeze in der Wintersaison als achte Destination in Spanien anbietet “, so Sebastian Papst, Geschäftsführer des Airport Weeze. Zum Start bietet der Carrier einen zeitlich begrenzten Sitzplatzverkauf mit Tarifen ab 19,99 € an, wenn sie bis zum 2. Juli gebucht wird. Die Aktion gilt für den Reisezeitraum November 2022 bis Jänner 2023.

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Ryanair spielt Arbeitsniederlegungen herunter und warnt vor ATC-Streik

In verschiedenen europäischen Ländern gingen am Freitag Streiks bei Flugbetrieben der Ryanair Group über die Bühne. Der Konzern spielt diese aber regelrecht herunter und behauptet gar, dass die Arbeitsniederlegungen „kaum unterstützt werden“. Eigenen Angaben nach musste Ryanair am Freitag zwei Prozent der geplanten 3.000 Flüge streichen. Der Löwenanteil betraf Belgien, denn von/nach Charleroi und Brüssel-Zaventem mussten 40 Prozent der Verbindungen abgesagt werden. Das Unternehmen behauptet, dass die Streikbereitschaft in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Irland und im Vereinigten Königreich besonders gering sein soll. „Die große Mehrheit der Ryanair-Besatzungen arbeitet normal“, so das Unternehmen. Für das Wochenende rechnet man „nur mit minimalen, wenn überhaupt, Beeinträchtigungen des Flugplans als Folge dieser sehr geringfügigen und kaum unterstützten Arbeitsniederlegungen“. Eine ganz andere „Hausnummer“ steht dem Billigflieger aber in Frankreich bevor, denn dort werden die Fluglotsen im Zentrum Marseille einen zweitägigen Arbeitskampf antreten. Dieser betrifft sämtliche Nutzer des Luftraums und Ryanair geht davon aus, dass erhebliche Verspätungen und Ausfälle bei Flügen, die durch den französischen Luftraum führen, die Folge sein werden. Die Streiks des eigenen Personals hingegen sollen – so das Unternehmen – regelrecht keine Bedeutung haben. Unabhängig davon: Personen, deren Urlaubsflug gestrichen wurde, interessiert es herzlich wenig, ob Ryanair der Ansicht ist, dass Streiks angeblich „kaum unterstützt werden“.

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Birdstrike in Wien: Buzz absolviert mit SP-RSK eine Sicherheitslandung

Die polnische Ryanair-Tochter Buzz erlitt am Freitag mit der Boeing 737-800 während dem Start am Flughafen Wien-Schwechat einen Birdstrike. Dabei wurde das linke Triebwerk beschädigt, so dass der Mittelstreckenjet eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat einlegen musste. Buzz war im Auftrag von Ryanair unter der Flugnummer FR9757 auf dem Weg nach Liverpool. Allerdings krachte ein Vogel in das linke Triebwerk, so dass die Reise der SP-RSK nicht fortgesetzt werden konnte. In solchen Fällen ist vorgeschrieben, dass so rasch wie möglich gelandet werden muss. Da die Boeing 737-800 so einiges an Treibstoff an Bord hatte, musste der Kapitän diesen zunächst teilweise verbrennen, um sicher landen zu können. Daher kreiste die SP-RSK rund eine Stunde lang, ehe man kurz nach 18 Uhr 00 sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat aufsetzen konnte. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Techniker von Ryanair Engineering nehmen das linke Triebwerk und das Flugzeug nun genau unter die Lupe. Gegebenenfalls sind der Austausch bzw. Reparaturen notwendig. Aus Sicherheitsgründen wurde auch die Werksfeuerwehr des Wiener Flughafens beigezogen. Dies ist ein üblicher Vorgang. Vogelschläge lassen sich trotz intensiver Bemühungen nicht vermeiden und sind für Fluggesellschaften nicht nur ärgerlich, sondern auch kostspielig. Verkehrsflugzeuge sind so konstruiert, dass diese auch mit nur einem Triebwerk fliegen können, jedoch ist vorgeschrieben, dass so rasch wie möglich gelandet werden muss. In manchen Fällen muss aber noch gekreist werden und zwar dann, wenn das Treibstoffgewicht zu hoch wäre und eine Landung andernfalls unsicher machen würde. Die Passagiere wurden anschließend mit einem Vorfeldbus zu

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