Ryanair

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Ryanair zieht gegen Orban-Steuer und -Strafe vor das EU-Gericht

Die Ryanair Group legt im Streit mit der ungarischen Regierung rund um die Sondersteuer sowie die Geldstrafe, die seitens der Konsumentenschutzbehörde verhängt wurde, nach. Das Unternehmen erklärte, dass man vor das Gericht der Europäischen Union zieht. Die Orban-Regierung hat vor einigen Wochen eine Sondersteuer eingeführt, die Gewinne von Firmen, die aus der Sicht der Staatsführung so genannte Übergewinne erzielen, abschöpfen sollen. Betroffen sind auch Fluggesellschaften. Während sich das ungarische Unternehmen Wizz Air eher schweigsam verhält, poltert Ryanair von Tag eins an gegen die Sondersteuer. Man bat die Passagiere nachträglich zur Kasse, was jedoch aus der Sicht der ungarischen Konsumentenschutzbehörde, die dem Justizministerium angegliedert ist, rechtswidrig sein soll. Daher verhängte man zum Ärgernis von Ryanair eine saftige Geldstrafe. Gegen diese geht der Billigflieger sowohl national als auch auf europäischer Ebene vor. Man spart auch nicht mit öffentlicher Kritik und bezeichnet die Sondersteuer der Orban-Regierung als „dumm“. Auch mit dem Abzug von Kapazität hat Ryanair bereits begonnen. Zwischenzeitlich hat sich auch der Mitbewerber Wizz Air ein Ermittlungsverfahren der Konsumentenschutzbehörde eingehandelt, jedoch geht es um andere Dinge. Dem pinkfarbenen Billigflieger werfen die staatlichen Verbraucherschützer vor, dass dieser systematisch die Passagierrechte missachten bzw. unterlaufen soll. Das Verfahren wurde auf Anweisung des Justizministeriums eingeleitet, wobei es noch nicht abgeschlossen ist. Am Ende könnte auch Wizz Air ein saftiges Bußgeld blühen. Michael O’Leary legt nochmals nach Bezüglich der Geldstrafe, die sich Ryanair in Ungarn eingebrockt hat, erklärt das Unternehmen, dass man die zustehenden Rechtsmittel form- und fristgerecht eingelegt habe. Man ist „zuversichtlich, dass die EU-Gerichte seine

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Defekte Bremsen: Runway in Teneriffa Süd vier Stunden von Ryanair-B737 blockiert

Eigentlich sollte Ryanair-Flug FR6763 am Samstag von Teneriffa Süd nach Bournemouth fliegen. Aus technischen Gründen musste der Startvorgang der Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EFC abgebrochen werden. Anschließend blockierte die Maschine die Piste 07 für rund vier Stunden. Der Ryanair-Mittelstreckenjet machte sich auf den Weg zur Runway und begann mit dem Beschleunigen. Soweit ein alltäglicher Vorgang, aber dann stellten die Piloten fest, dass etwas nicht stimmt. Die Boeing 737-800 beschleunigte langsamer als gewohnt und plötzlich gab es Warnmeldungen. Die Piloten entschieden sich dann den Start abzubrechen. Laut spanischer Flugsicherung war die Ursache für den Abbruch, dass die Bremsen aus noch nicht geklärter Ursache blockiert haben und dadurch schnell und stark erhitzten. Gegen 12 Uhr 45 Lokalzeit kam die EI-EFC auf der Piste 07 des Flughafens Teneriffa Süd zum Stillstand. Die Entscheidung des Kapitäns, dass aus Sicherheitsgründen der Start abgebrochen wurde, ist grundsätzlich nach dem Grundsatz „Safety First“ korrekt, jedoch find der Ärger für die Passagiere jetzt erst an. Wer vermutet, dass nun eine hastige Evakuierung folgte, liegt falsch. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Reisenden mussten über eine Stunde an Bord der Boeing 737-800, die auf gefühlten Dreivierteln der Rollstrecke der Start- und Landebahn stand, ausharren. Erst nach rund einer Stunde durften die Passagiere aussteigen und wurden zum Terminal gebracht. Der Ryanair-Jet stand jedoch noch drei weitere Stunden auf der Runway, weshalb zahlreiche Flüge auf andere Airports umgeleitet werden mussten. Die Ursache dafür, dass die Boeing 737-800 so lange auf der Runway verlieben ist, ehe sie dann zur Reparatur

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Ex-Ryanair-Manager wird Wizz-Air-Malta-Chef

Eigentlich war der irische Manager Diarmuid Ó Conghaile als neuer Chef der irischen Zivilluftfahrtbehörde IAA vorgesehen. Doch er hat es sich anders überlegt und verlässt das Amt mit Ende Oktober 2022, um am 1. November 2022 die Geschäftsführung der neuen Fluggesellschaft Wizz Air Malta zu übernehmen. Auf den maltesischen Inseln muss sich der ehemalige leitende Angestellte von Ryanair nicht wirklich einleben, denn er war bereits Chef einer Fluggesellschaft im Inselstaat. Unmittelbar vor seinem Wechsel zur irischen Zivilluftfahrtbehörde war Ó Conghaile Chief Executive Officer von Malta Air. Sein Nachfolger bei der zuletzt genannten Ryanair-Tochter ist David O’Brien, der in Personalunion auch Lauda Europe leitet. Bei der IAA scheint die Entscheidung des künftigen Wizz-Air-Managers durchaus überraschend zu kommen, denn Diarmuid Ó Conghaile war bereits designierter Behördenleiter. Nun muss sich das Verkehrsministerium um einen Nachfolger für den Nachfolger kümmern. Gleichzeitig dürfte er Ryanair in gewisser Weise einen optischen Gefallen tun, denn seine Bestellung zum künftigen IAA-Chef wurde aufgrund des Umstands, dass er zuvor für den Lowcost-Konzern tätig war, in lokalen Medien durchaus kritisch behandelt. Wizz Air Malta ist eine Neugründung, die der pinkfarbene Billigflieger laut President Robert Carey parallel zur bestehenden Wizz Air Hungary führen möchte. Welche Basis künftig das maltesische Luftfahrtunternehmen betreiben wird, ist noch offen. „Wir freuen uns, Diarmuid in dieser neu geschaffenen Position bei Wizz Air begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns darauf, von seiner Branchenerfahrung und seinen Führungsqualitäten zu profitieren. Seine Rolle als Managing Director von Wizz Air Malta wird entscheidend dazu beitragen, unsere nächste Wachstumsphase in den kommenden

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Ungarn-Sondersteuer: Ryanair will Kapazität nach Österreich, Rumänien, Kroatien und in die Slowakei verlegen

Die Fluggesellschaft Ryanair prüft derzeit das Flugangebot ab Kroatien, Österreich, Rumänien und der Slowakei zu Lasten jenes ab Ungarn auszubauen. Hintergrund ist die Sondersteuer, die seitens der Orban-Regierung seit 1. Juli 2022 auf Flugtickets eingehoben wird. Der Carrier hat bereits den Verkauf auf insgesamt acht Strecken, die bislang von der Tochtergesellschaft Buzz ab Budapest angeboten werden, eingestellt. Dazu erklärte Konzernchef Michael O’Leary gegenüber Medien unter anderem: „Wir bedauern diese Strecken- und Flugkürzungen, die einzig und allein auf die dumme und unlogische Entscheidung der ungarischen Regierung zurückzuführen sind, die verlustbringende Luftfahrtindustrie mit einer Steuer auf Gewinnüberschüsse zu belegen, die Flüge nach/von Ungarn teurer und weniger wettbewerbsfähig macht. Es ist unerklärlich, dass die verlustbringende ungarische Luftverkehrsbranche mit einer Steuer auf Gewinnüberschüsse belastet wird, während andere mitteleuropäische Flughäfen niedrigere Kosten haben und auch keine idiotische Steuer auf Gewinnüberschüsse erheben“. Da Ryanair Passagiere mit Tickets ab Budapest, die vor dem Inkrafttreten der neuen Sondersteuer gebucht hatten, nachträglich zur Kasse gebeten hatte, verhängte das ungarische Konsumentenschutzamt eine saftige Geldstrafe gegen den Carrier. Die Billigfluggesellschaft will gegen dieses juristisch vorgehen. Im Winterflugplan 2022/23 fährt auch der Mitbewerber Wizz Air die Präsenz in Budapest zurück. Beispielsweise reduziert man auf vielen Strecken die Frequenzen und setzt unter anderem die Verbindung nach Köln/Bonn aus. Im Gegensatz zu Ryanair äußert sich der pinkfarbene Mitbewerber nicht aggressiv gegen die neue Steuer. Der Billigflieger Ryanair will Teile der Kapazität, die man bislang ab Ungarn anbietet, in Nachbarstaaten verlegen. Explizit genannt wurden seitens der Konzernführung Kroatien, Rumänien, Slowakei und Österreich. Die Entscheidung begründet

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Wien: Ryanair bedient Suceava und Zadar nicht im Winter 2022/23

Die Ryanair Group wird das rumänische Ziel Suceava im Winterflugplan 2022/23 ab Wien-Schwechat nicht mehr anbieten. Die Strecke wird dem aktuellen Planungsstand nach am 28. Oktober 2022 vorerst letztmalig von Lauda Europe bedient. Derzeit ist noch offen, ob sich nur um eine temporäre Einstellung über den Winter 2022/23 handelt oder ob Ryanair diese Verbindung endgültig aufgibt. Jedenfalls behält man sich eine Wiederaufnahme zu einem späteren Zeitpunkt vor, verkauft jedoch keine Flugtickets für den Sommerflugplan 23. Ebenso wird es im Winter 2022/23 keine Nonstopflüge zwischen den Lauda-Europe-Bases Wien und Zadar geben. Diese Route wird am 28. Oktober 2022 – zumindest in diesem Jahr – letztmalig bedient. Derzeit sind noch keine Flugscheine für den Sommerflugplan 2023 buchbar, jedoch soll diese Route reaktiviert werden. Hintergrund der temporären Einstellung ist auch, dass es sich zum eine saisonale Strecke handelt und die Lauda-Europe-Basis Zadar ebenfalls nur saisonal während den Sommerflugplanperioden betrieben wird. Auch ab der Lauda-Europe-Basis Zagreb kommt es zu Veränderungen. Diese Base wird im Winterflugplan 2022/23 nur an den Verkehrstagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag aktiv sein. An den übrigen Tagen fliegen Maschinen der Konzernschwestern Malta Air und Ryanair von anderen Stützpunkten aus die kroatische Hauptstadt an. Die Destinationen Bratislava, Malmö und Thessaloniki werden im Winter 2022/23 nicht angeboten. Die Flüge ab der slowakischen Hauptstadt werden bislang von der polnischen Konzernschwester Buzz durchgeführt.

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Winter 2022/23: Ryanair fährt Präsenz in Budapest zurück

Der Billigflieger Ryanair reduziert im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz am Flughafen Budapest. Einige Strecken werden bzw. bleiben vorläufig ausgesetzt. Der Carrier befindet sich mit der ungarischen Regierung aufgrund einer Sondersteuer, die Fluggesellschaften zu bezahlen haben, in einer Streitigkeit. Bereits nach der ersten Ankündigung der umstrittenen Besteuerung von Gewinnen, die Fluggesellschaften ab Ungarn erzielen, drohte der Lowcoster damit, dass man Kapazität abziehen könnte. Im Winterflugplan 2022/23 schafft man vorerst Fakten und fährt den Betrieb der von der polnischen Tochtergesellschaft betriebenen Basis Budapest zurück. Dem aktuellen Planungsstand nach werden bzw. bleiben die Ziele Köln/Bonn, Bordeaux, Krakau, Kaunas, Bournemouth, Riga, Turin und Lappeenranta über die Winterflugplanperiode 2022/23 temporär eingestellt. Erst kürzlich verhängte das ungarische Konsumentenschutzamt eine saftige Geldstrafe über Ryanair, da der Carrier die Passagiere aufgrund der Sondersteuer nachträglich zur Kasse gebeten hat. Gegen das Bußgeld will das Luftfahrtunternehmen ein Rechtsmittel einlegen. Auch der Mitbewerber Wizz Air Hungary fährt im Winterflugplan 2022/23 auf zahlreichen Strecken die Frequenzen zurück. Viele Routen werden temporär eingestellt und sollen im Sommer 2023 wieder reaktiviert werden. Bei Ryanair zeigt sich im Reservierungssystem ein ähnliches Bild. In der Luftfahrtbranche rechnet man damit, dass die Nachfrage im Winterflugplan 2022/23 aufgrund hoher Treibstoffpreise und damit steigender Ticketkosten, aber auch wegen möglicher neuer Coronamaßnahmen gegenüber dem Sommer 2022 deutlich geringer sein könnte. Ein Manager einer europäischen Fluggesellschaft meinte gegenüber Aviation.Direct, dass man sich auf einen „harten Winter“ vorbereite.

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Deutschland: Billigflieger reduzierten das Winter-Angebot

Die Billigfluggesellschaften Ryanair, Wizz Air und Eurowings bereiten sich derzeit auf einen möglichen signifikanten Rückgang der Nachfrage vor. Betroffen sind zahlreiche Routen ab Deutschland, die künftig seltener bedient werden oder gar temporär komplett in eine Winterpause geschickt werden. Aus den bislang seitens der genannten Anbieter veröffentlichten Flugplandaten geht hervor, dass die verschiedensten Destinationen und Airports in Deutschland von den Kürzungen bzw. Streichungen betroffen sind. Eurowings setzt einige klassische Sommerstrecken ein wenig früher aus als ursprünglich geplant. Allerdings hat man für den Winterflugplan 2022/23 noch keine nennenswerten Kürzungen vorgenommen. Im Gegensatz dazu haben Ryanair und Wizz Air bereits erheblich Frequenzen und ganze Routen aus dem Winterflugplan 2022/23 genommen. Beim pinkfarbenen Anbieter zeigen sich im gesamten Streckennetz zum Teil erhebliche Reduktionen bzw. temporäre Winter-Einstellungen. Bemerkenswerterweise sind auch typische Visiting-friends-and-relatives-Ziele betroffen. Beim irischen Mitbewerber sind es eher touristische Destinationen. Eurowings führt Frequenzreduktionen weiter Der Konkurrenz Eurowings wird die Kürzungen, die man unter anderem aufgrund von Personalmangel auf den ab Köln/Bonn angebotenen Zielen nach Klagenfurt, Dublin und Budapest vorgenommen hat, entgegen vorheriger Flugplandaten bis zum Ende der Sommerperiode 2022 fortführen. Selbiges gilt für die ab Düsseldorf angebotenen Ziele Zagreb, Bukarest, Danzig, Bergamo und Belgrad. Ab Stuttgart-Echterdingen ist das Ziel Bilbao betroffen. Die Betriebspause auf der innerdeutschen Strecke nach Dresden wird auf unbestimmte Zeit verlängert. Von Hamburg aus fliegt Eurowings bereits vorzeitig nicht mehr nach Alicante. Göteborg wird ab 26. August 2022 bis vorerst Ende der laufenden Sommerperiode 2023 ausgesetzt. Selbiges gilt für Belgrad ab Stuttgart, jedoch wird diese Route erst am 12. September 2022

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NUE: Alicante, Málaga, Valencia und Sevilla neu im Winterflugplan

Schon jetzt kündigt Ryanair ein Highlight für den kommenden Herbst an: Ab 30. Oktober geht es erstmals per Flugzeug von Nürnberg nach Sevilla in Spanien. Damit ist die Hauptstadt Andalusiens immer freitags und sonntags erreichbar. Mit insgesamt zehn Zielen auf dem Festland, den Balearen und den Kanaren ist das Flugangebot ab Nürnberg nach Spanien in diesem Herbst und Winter so groß wie noch nie. Barcelona, Alicante, Málaga und Valencia – die jetzt ganzjährig erreichbar sind – bieten eine Kombination aus Städtetrip und Strandfeeling. „Auf den Inseln Mallorca, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa können Sonnenhungrige ihren Sommer am Strand verlängern“, so der Airport in einer Aussendung. Die Städte Alicante, Málaga und Valencia waren bisher nur im Sommer nonstop ab Nürnberg erreichbar. Jetzt können Reisende ganzjährig zu diesen Zielen fliegen. Spanien-Ziele ab Nürnberg im Herbst/Winter Festland Alicante Barcelona Málaga Sevilla Valencia Balearen Palma de Mallorca Kanaren Fuerteventura Gran Canaria Lanzarote Teneriffa

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Karlsruhe/Baden-Baden freut sich auf umfangreichen Winterflugplan 2022/23

Die Billigfluggesellschaft Ryanair beabsichtigt im Winterflugplan 2022/23 das Angebot ab dem deutschen Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auszubauen. Unter anderem wird man Agadir und Bergamo ins Programm aufnehmen. Die Stadt an der Atlantik-Küste Marokkos soll jeweils am Verkehrstag Freitag angesteuert werden. Nach Bergamo geht es an Freitagen und Sonntagen. Sofia will Ryanair wieder an Dienstagen und Sonntagen anbieten. Gleichzeitig stockt Ryanair die Anzahl der Flüge ins spanische Alicante auf vier pro Woche auf. Barcelona-Girona wird im Winter nun dreimal pro Woche bedient. Laut Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden werden im Winterflugplan 2022/23 Ryanair, Wizz Air und Corendon ihre Dienstleistungen anbieten. Insgesamt wird des dem aktuellen Planungsstand nach 31 Destinationen in 16 Staaten geben. Die meisten Sitzplätze werden in Richtung Spanien verkauft. Mit Gran Canaria, Teneriffa (beides Ryanair) und Fuerteventura (Corendon Airlines) ist auch das Kanaren-Trio wieder im Flugplan. „Ein so umfangreicher Winterflugplan mit vielen verschiedenen attraktiven Zielen ist für unsere Kunden und den Standort gleichermaßen von Vorteil. Wir freuen uns daher schon heute auf die vielen Flüge im kommenden Winter“, erklärt FKB-Geschäftsführer Uwe Kotzan.

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Dauerstreik in Spanien: Ryanair erwartet keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb

Über rund fünf Monate hinweg rufen zwei spanische Gewerkschaften das Kabinenpersonal von Ryanair zur Arbeitsniederlegung auf. Der betroffene Carrier gibt sich aber gelassen und erklärt, dass nur wenige Mitarbeiter bei diesen beiden Organisationen Mitglieder sind. Mit nennenswerten Auswirkungen auf den Flugbetrieb rechnet Ryanair nicht und verweist in einer Medienerklärung darauf, dass die überwiegende Mehrheit in der „wesentlich größeren Gewerkschaft CCOO“ organisiert sein soll. Mit dieser habe man einen Tarifvertrag für das spanische Kabinenpersonal abgeschlossen. „Diese beiden winzigen Gewerkschaften, die nur eine Handvoll unseres spanischen Kabinenpersonals vertreten, haben im Juni und Juli eine Reihe von schlecht unterstützten Streiks durchgeführt, die nur geringe oder gar keine Auswirkungen auf die Ryanair-Flüge von und nach Spanien hatten. Allein im Juli führte Ryanair täglich über 3.000 Flüge durch und beförderte eine Rekordzahl von 16,8 Millionen Passagieren – viele davon von/nach Spanien. Ryanair geht davon aus, dass diese jüngsten angedrohten Streiks, die nur eine Handvoll unserer spanischen Flugbegleiter betreffen, keinerlei Auswirkungen auf unsere Spanien-Flüge oder Flugpläne im August oder September haben werden. Eine Richtigstellung: Zwar waren im Juli einige wenige Ryanair-Flüge in Spanien annulliert worden oder hatten Verspätung, doch war dies größtenteils auf Streiks der Flugsicherung und Flugverspätungen zurückzuführen. Keine Flüge wurden im Juli aufgrund dieser erfolglosen und schlecht unterstützten Streiks der beiden Minderheitsgewerkschaften (USO und SITCPLA) gestrichen, die nur eine kleine Handvoll des spanischen Kabinenpersonals von Ryanair vertreten. Die große Mehrheit des spanischen Kabinenpersonals von Ryanair wird von der Gewerkschaft CCOO vertreten, die bereits einen Tarifvertrag mit Ryanair abgeschlossen hat, der den größten Teil unseres

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