Salzburg

Weitere Artikel aus der Rubrik

Salzburg

Cofag-Hilfen für Bundesländer-Airports: LG Wien weist erste Klage ab

Im Gegensatz zu den Flughäfen Wien und Klagenfurt haben die Airports Salzburg, Innsbruck, Linz und Graz keine Coronahilfen über die staatliche Cofag erhalten. Die Bundesländerflughäfen fühlen sich diskriminiert und sind dagegen vor Gericht gezogen. Die Airports Innsbruck, Salzburg und Linz haben eine gemeinsame Klage vor dem Landesgericht Wien eingebracht. Ziel ist es, dass festgestellt wird, dass man Anspruch auf Hilfsgelder, die über die Cofag verteilt wurden, hat. In erster Instanz unterlag man. Allerdings ist das Verfahren nicht abgeschlossen, denn die genannten Bundesländerflughäfen gehen in Berufung. Während Wien und Klagenfurt die Cofag-Hilfen aufgrund des Umstands, dass man private Mehrheitseigentümer hat in Anspruch nehmen konnten, schauten die anderen Bundesländerflughäfen in die Röhre. Die Förderbedingungen waren nämlich so gestaltet, dass Unternehmen, die sich im Mehrheitseigentum der öffentlichen Hand befinden, grundsätzlich ausgeschlossen sind. Genau das wollen Linz, Salzburg und Innsbruck nicht hinnehmen, denn die Airports sind als privatwirtschaftliche Gesellschaften mit beschränkter Haftung organsiert und grundsätzlich auf Gewinn ausgerichtet. Neben der zivilrechtlichen Klage, die vor dem Landesgericht Wien in erster Instanz abgewiesen wurde, führt man auch ein Verfahren vor Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof. Konkret bedeutet das, dass es momentan drei unterschiedliche Gerichtsverfahren gibt. Die Kläger, also die drei genannten Bundesländerflughäfen, hoffen, dass festgestellt wird, dass der Ausschlussgrund diskriminierend und damit rechtswidrig ist. Letztlich will man erreichen, dass man nachträglich Coronagelder aus dem Cofag-Topf bekommt. Seitens des Bundes kann man dem Anliegen nicht sonderlich viel abgewinnen und sieht die Eigentümer der Airports in der Pflicht. Je nach Standort handelt es sich dabei um die Bundesländer und/oder Städte.

weiterlesen »

Flughafen Salzburg auf dem Weg der Erholung

Der Salzburger Flughafen wurde im Jahr 2022 von 1.229.495 Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man in 2021 erzielen konnte, legte dieser Airport um 310 Prozent zu. Die Anzahl der Flugbewegungen war um 17,9 Prozent erhöht und wird seitens des Flughafens mit 54.302 Starts und Landungen angegeben. Auf den touristischen Strecken waren 161.952 Reisende und damit um 660,3 Prozent mehr als in der Vorperiode unterwegs. Der Linienverkehr wurde von 1.067.543 Passagieren genutzt. In diesem Segment legte man um 283,3 Prozent zu. Einen Rückgang musste man im Bereich der Fracht verzeichnen, denn es wurden um zwei Prozent weniger umgeschlagen. Insgesamt hatte man am Salzburger Flughafen 9.900 Tonnen Cargo, wobei davon 98 Tonnen auf die Luftfracht entfallen sind. „Rückblickend war es ein schwieriges und doch erfreuliches Jahr. Wir wollten zumindest die Millionenmarke bei den Passagieren erreichen und freuen uns jetzt, dass diese Prognosen mit über 1,2 Millionen Fluggästen übertroffen werden konnte“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. Im Sommer 2023 werden Flugverbindungen nach Karpathos, Korfu, Kos, Zakynthos, Kreta, Rhodos, Mallorca, Ibiza, Antalya, Larnaka, Calvi, Olbia, Lamezia Terme, Hurghada, Frankfurt, Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Lübeck angeboten. In Richtung Vereinigtes Königreich bieten British Airways, Ryanair und Easyjet ihre Dienste nach London an. Transavia bindet an das KLM-Drehkreuz Amsterdam an und Turkish Airlines an Istanbul. Ebenso wird Flydubai weiterhin das Ziel Dubai ansteuern.

weiterlesen »

Salzburg: Erhebliche Kritik an geplantem ACG-Wettersystem

Geht es nach den Plänen der Austro Control so soll es künftig an den Flughäfen Salzburg und Innsbruck keinen vor Ort tätigen Wetterdienst mehr geben. Dagegen läuft man in beiden Bundesländern Sturm, denn Kritiker sehen in der geplanten Zentralisierung in Wien erhebliche Nachteile. Es ist schon länger bekannt, dass der am Flughafen Innsbruck tätige Flugwetterdienst der Austro Control aufgelöst werden soll. Künftig sollen die für Piloten relevanten Daten aus Wien geliefert werden. Nun wurde bekannt, dass auch die Dienststelle in Salzburg auf der Kippe steht und ebenfalls in Wien zentralisiert werden soll. Derzeit läuft ein Probebetrieb, in dem die Bereitstellung der Wetterdaten sowohl klassisch durch vor Ort tätiges Personal als auch durch die ACG-Zentrale in Wien erhoben wird. Dies praktiziert man bereits seit April 2022 sol. Künftig will man die meteorologischen Daten für die Flughäfen Salzburg und Innsbruck nur noch von Wien aus bereitstellen. Dagegen hegt sich immer schärfere Kritik, denn es wird befürchtet, dass die Zentralisierung zu Lasten der Flugsicherheit gehen könnte. Seitens der Austro Control wird dies aber scharf dementiert. Allerdings gibt es interne Gutachten, die der offiziellen Sichtweise der ACG widersprechen. Diese sind eigentlich nur zum „internen Gebrauch“ bestimmt, jedoch berichtet der Österreichische Rundfunk über den Inhalt. Beispielsweise vertritt der Leiter der Flugsicherungsstelle Salzburg die Ansicht, dass die Zuverlässigkeit des neuen Systems, das die Dienststelle ersetzen soll, als „nicht zuverlässig“. Beispielsweise würden die Sensoren Daten liefern, die er als fragwürdig einstufen würde. Besonders wären diese nicht in der Lage geringfügigen Nebel, der in Salzburg öfters punktuell auftreten

weiterlesen »

BA Euroflyer bedient Salzburg-Gatwick auch im Sommer 2023

Die Fluggesellschaft BA Euroflyer, eine Tochter von British Airways, wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen London-Gatwick und Salzburg bedienen. Diese soll dreimal wöchentlich angeboten werden und die bestehenden Winterflüge ab Gatwick und Heathrow ergänzen. „Es ist aufregend zu sehen, wie unser Kurzstreckenflugplan in Gatwick wächst. Diese zusätzlichen Strecken führen zu einer breiten Palette von Zielen, die für alle Reisenden geeignet sind, von Strandliebhabern und Skifahrern bis hin zu Entdeckern und Abenteurern. Wir haben für jeden etwas im Angebot, das von London Gatwick aus startet“, so Tom Stoddart, Geschäftsführer von BA Euroflyer. Der Salzburg-Gatwick-Flugplan im Sommer 2023 auf einen Blick: 28 March 2023Three per week BA2618 Tue: 1115Thu: 1640Sat: 0930 Tue: 1410Thu: 1935Sat: 1225 BA2619 Tue: 1505Wed: 2025Sat: 1400 Tue: 1610Wed: 2130Sat: 1505

weiterlesen »

Salzburg feiert Erstflüge von Air France Hop und Transavia

Der Salzburger Flughafen konnte in den letzten Tagen zwei Neuaufnahmen aus dem Air-France-KLM-Konzern feiern. Transavia verbindet die Mozartstadt mit Brüssel und Hop mit Paris Charles de Gaulle. Vorerst handelt es sich um Winterstrecken. Die Corona-Pandemie hat die Flughäfen Innsbruck und Salzburg besonders hart getroffen, denn beide machen während der kalten Jahreszeit den Löwenanteil des Umsatzes. Das liegt daran, dass die beiden österreichischen Airports ein beliebte Landeorte für Reisende, die ihre Urlaube in den umliegenden Schiressorts verbringen wollen, sind. Die Winter 2020/21 und 2021/22 waren im Vergleich mit der Vergangenheit defacto ein Totalausfall. Heuer sind viele Carrier zurückgekehrt. Auch gibt es die eine oder andere Neuaufnahme. Beispielsweise verbindet Air France Hop seit dem vergangenen Samstag die Mozartstadt einmal wöchentlich mit Paris-Charles de Gaulle. Diese Route wird über den Winter 2022/23 einmal pro Woche bedient. Im Regelfall kommen Regionaljets des Typs Embraer 190 zum Einsatz. Am Mittwoch wird die Konzernschwester Transavia eine Nonstopverbindung zwischen Brüssel und der Mozartstadt aufnehmen. Diese wird zweimal pro Woche bedient und ist ebenfalls vorläufig für die Winterflugplanperiode 2022/23 befristet. Der Salzburger Flughafen ist jedenfalls erfreut, dass man mit Air France Hop an ein weiteres Drehkreuz angebunden ist und mit Transavia eine zusätzliche Route nach Brüssel bekommt. „Es wird eine Wintersaison ohne Reiseeinschränkungen wie in den letzten zwei Jahren, da bin ich mir sicher. Wir steuern Ziele in 19 Ländern an und bringen viele Wintergäste in die EuRegio Salzburg-Bayern, damit werden wir schon beinahe die Zahlen von 2019 erreichen. Ganz besonders freue ich mich über die neue Strecke

weiterlesen »

Westbahn hat Innsbruck-Züge aufgenommen

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn hat am Sonntag den Fahrbetrieb zwischen Salzburg und Innsbruck aufgenommen. Es handelt sich um die zweite Verlängerung der „Stammstrecke“, die man in diesem Jahr vorgenommen hat. Seit einiger Zeit fährt man auch nach München. Ab Wien Westbahnhof verkehren mehrmals täglich Westbahn-Züge über Salzburg in die bayerische Landeshauptstadt. Neu fährt man alternativ auch nach Innsbruck. Diese Kurse verkehren ohne Zwischenhalt über das so genannte deutsche Eck bis Kufstein. Vorerst bietet die Westbahn drei tägliche Fahrten zwischen Wien und Tirol bzw. in die Gegenrichtung an. Von der Donau zum Inn gelangt man ab sofort mit den Abfahrten von Wien Westbahnhof um 7.08 Uhr (Innsbruck an 11.29 Uhr), 11.08 Uhr (an 15.29 Uhr) und 17.08 Uhr (an 21.29 Uhr). In der Gegenrichtung starten die Züge in Innsbruck um 6.31 Uhr (Wien Westbahnhof an 10.52 Uhr), 12.31 Uhr (an 16.52 Uhr) und 16.31 Uhr (an 20.52 Uhr). „Mit den drei täglichen Direktverbindungen in beiden Richtungen macht die WESTbahn das Bahnangebot zwischen Wien und Tirol nicht nur komfortabler und verlässlicher, sondern auch beim Preis noch attraktiver: Mit dem Westsuperpreis ist man bereits ab 18,99 Euro unterwegs. Für Fahrten innerhalb Tirols werden natürlich auch alle gültigen Verbundtickets akzeptiert“, so Geschäftsführer Thomas Posch. „Es stand lange auf unserer Wunschliste, seit heute ist es endlich so weit: Die Westbahn fährt dreimal täglich von Wien über Salzburg weiter bis Kufstein, Wörgl und Innsbruck. Damit werden wir zahlreichen Anfragen aus Tirol gerecht, die sich über die Jahre eine Bahn-Verbindung mit unserem Unternehmen gewünscht haben“. Die offizielle

weiterlesen »

Regiojet plant Züge zwischen München und Budapest/Zagreb

Künftig will Regiojet auf der österreichischen Westbahnstrecke mitmischen. Dazu legt der private Anbieter neue Verbindungen zwischen München und Budapest sowie Zagreb auf. In den Plänen enthalten ist auch eine Nachtzugverbindung. Regiojet beabsichtigt ein tagsüber geführtes Kurspaar zwischen der ungarischen Hauptstadt und München aufzulegen. Dieses wird unter anderem über Salzburg und Wien geführt werden. In der österreichischen Hauptstadt wird man im Gegensatz zum privaten Mitbewerber Westbahn den Hauptbahnhof nutzen. Zusätzlich wird Regiojet auch Nachtzüge auflegen. Diese führen ab der bayerischen Landeshauptstadt nach Budapest und Zagreb. Nach Angeben der privaten Eisenbahngesellschaft erfolgt am Wiener Hauptbahnhof eine Teilung des Zuges. Ein Teil wird die Fahrt in die ungarische Hauptstadt fortsetzen und der andere fährt nach Zagreb. In die umgekehrte Richtung kommt es in Wien Hbf zur Zusammenführung der beiden Züge. Damit wird Regiojet zwei tägliche Verbindungen zwischen Wien und München auf die Schiene bringen. Der bei Tageslicht verkehrende Zug kommt aus Budapest bzw. verkehrt in die umgekehrte Richtung dorthin. In der Nacht besteht die Möglichkeit auch von/nach Zagreb zu reisen. Der genaue Starttermin steht aber noch nicht fest. Angesprochen darauf, dass im ÖBB-Fahrplansystem ab 11. Dezember 2022 bereits Züge zwischen Hegyeshalom und Freilassing v.v. ersichtlich sind, erklärte ein Regiojet-Manager gegenüber Aviation.Direct: „Die ÖBB hat fälschlicherweise die Trassen von Österreich bereits in Scotty eingegeben, ohne der Trasse in Deutschland und auch ohne zu wissen, wann der „Start“ der neuen Verbindung tatsächlich sein wird. Sie werden in den nächsten Tagen aus Scotty wieder hinausgenommen“. Die geplanten Züge auf der Westbahn-Strecke stellen laut Regiojet eine „reguläre

weiterlesen »

Salzburg: FlyDubai verbessert die Flugzeiten

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai ändert auf der Strecke Dubai-Salzburg mit Wirksamkeit zu Mitte Jänner 2023 die Flugzeiten. Laut Erklärung des Airports, dessen Firmenchefin die nächtlichen Flüge „ein Dorn im Auge waren“, soll es zu signifikanten Verbesserungen für die Passagiere kommen. FlyDubai steuert seit dem Jahr 2021 den Salzburger Flughafen an. Die Route hätte eigentlich wesentlich früher aufgenommen werden sollen, jedoch musste der Erstflug aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt verschoben werden. Ab Mitte Jänner 2023 landen die Maschinen von Flydubai am Samstag bereits um 12:55 Uhr und am Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 13:05 Uhr. Der Start in Richtung Dubai erfolgt eine Stunde nach der Landung.

weiterlesen »

St. Petersburg: FlyDubai baut Russland-Präsenz weiter aus

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai weitet mit der Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Dubai und der Metropole Sankt Petersburg die Präsenz auf dem russischen Markt weiter aus. Ab 20. Januar 2023 will man diese Route täglich bedienen. Ebenso ab Mitte Januar 2023 wird man in Salzburg die Flugzeiten anpassen. Sankt Petersburg gilt nicht nur aus wichtige Wirtschaftsmetropole, sondern spielt auch im Tourismus eine hohe Bedeutung. Die Stadt zieht Besucher aus aller Welt an, wobei die Erreichbarkeit auf dem Luftweg seit dem Beginn des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine eingeschränkt ist. EU-Carrier sind im russischen Luftraum gebannt und umgekehrt dürften Fluggesellschaften mit Sitz in der Russischen Föderation jenen der Europäischen Union und anderer Staaten nicht nutzen. Der internationale Flugverkehr, die zuvor meist nostop abgewickelt wurde, hat sich seither auf einige Drehkreuze verlagert. Dabei sind Dubai, Doha, Istanbul, Antalya und Abu Dhabi sowie Belgrad besonders hervorzuheben, da an diesen Airports viele Umsteiger von/nach Russland zu verzeichnen sind. Auch wurden die Flugverbindungen nicht reduziert, sondern sukzessive ausgebaut. Mit Ausnahme der serbischen Hauptstadt gilt dies sowohl für russische Carrier als auch lokale Airlines, zumeist Netzwerkcarrier, aber auch Lowcoster. FlyDubai wird ab 20. Jänner 2023 täglich zwischen Dubai und Sankt Petersburg fliegen. Damit bietet man ein weiteres Ziel in der Russischen Föderation an. Das Streckennetz wächst Unternehmensangaben nach auf 144 Destinationen, die ab den Vereinigten Arabischen Emiraten angeboten werden. Mit Emirates unterhält man ein umfangreiches Codeshareabkommen, so dass am Drehkreuz Umstiege zwischen den beiden Carriern möglich sind. Im Regelfall sollen Boeing 737-Max-8 eingesetzt werden. Hierbei ist noch auf

weiterlesen »

Salzburg: SAS plant zwei Göteborg-Umläufe

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS plant im Feber 2023 zwei Umläufe zwischen Göteborg und Salzburg durchzuführen. Diese sind für den 11. Feber 2023 und den 18. Feber 2023 vorgesehen. Am ersten Termin soll Flug SK2663 um 8 Uhr 45 in Schweden abheben und die österreichische Stadt gegen 10 Uhr 40 erreichen. Der Rückflug SK2664 verlässt Salzburg um 11 Uhr 40 und kehrt um 13 Uhr 35 nach Göteborg zurück. Dieser Umlauf soll mit Airbus A320 bedient werden. Am 18. Feber 2023 soll SK2663 um 16 Uhr 30 in Schweden starten und die Mozartstadt um 18 Uhr 25 erreichen. Als SK2664 geht es um 19 Uhr 25 wieder zurück. Die Landung in Göteborg ist für 21 Uhr 20 geplant. An diesem Tag soll ein Airbus A320neo eingesetzt werden.

weiterlesen »