Spanien

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Langzeiturlaub wird zunehmend beliebter bei verschiedenen Altersgruppen

Der Langzeiturlaub wird zunehmend beliebter und zieht eine breitere Zielgruppe an. Das Reiseformat gilt nicht mehr nur als Angebot für Senioren, sondern auch für jüngere Berufstätige, die mobiles Arbeiten mit Freizeit verbinden. Für Berufstätige bietet die Langzeitreise die Möglichkeit, Arbeit mit Erholung zu verbinden. Das als Workation bekannte Modell nutzt die Flexibilität der mobilen Arbeitsweise. Ältere Urlauber nutzen die Reiseform für längere Erholung und zur Stärkung der Gesundheit im Winter, so die Einschätzung von Touristikexperten. Reiseanbieter reagieren auf den Trend: Bei Alltours gibt es demnach für Aufenthalte von mindestens drei Wochen in der Wintersaison Rabatte. Durch die Kombination mit Frühbucher- oder Seniorenrabatten können die Gesamtkosten gesenkt werden. Ein weiterer Vorteil sei die Kostenkontrolle bei längeren Aufenthalten, insbesondere bei All-inclusive-Angeboten. Zudem könnten daheim Heizkosten eingespart werden. Gefragte Reiseziele für Langzeiturlauber sind nach Angaben des Reiseveranstalters vor allem Spanien, Ägypten, Tunesien, die Türkei und Thailand. Reisende bevorzugen demnach Hotels mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und einem umfassenden Angebot an Wellness, Fitness und Freizeitaktivitäten.

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Streikwellen in mehreren europäischen Reiseländern angekündigt

Reisende in mehreren europäischen Ländern müssen sich in den kommenden Wochen auf mögliche Beeinträchtigungen im Bahn- und Flugverkehr einstellen. In Italien, Frankreich, Portugal und Spanien wurden Streiks von verschiedenen Gewerkschaften und Berufsgruppen angekündigt. In Italien beginnen die Ausstände bereits am 4. September mit einem landesweiten Bahnstreik. Für den 6. September ist ein weiterer Streik von Boden- und Flugpersonal geplant. Zusätzliche Streiks an den Flughäfen Mailand-Linate und Mailand-Malpensa folgen am 14. September. In Frankreich hat die Fluglotsengewerkschaft SNCTA zu einem 24-stündigen Ausstand am 18. und 19. September aufgerufen. In Portugal drohen lange andauernde Streiks des Bodenabfertigungspersonals, die von der Gewerkschaft Menzies bis in den Januar 2026 angekündigt wurden. In Spanien werden die Streiks der Mitarbeiter von Azul Handling, einer Tochtergesellschaft von Ryanair, an allen spanischen Stützpunkten weitergeführt. Passagiere sollten sich auf mögliche Flugverspätungen, Annullierungen und Behinderungen im Bahnverkehr einstellen. Die angekündigten Ausstände betreffen sowohl den Regional- als auch den Fernverkehr.

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Brussels Airlines meldet Passagierwachstum in den Sommermonaten

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines hat im Juli und August 2025 eine positive Bilanz gezogen. Mit über 1,9 Millionen beförderten Passagieren verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kapazitäten wurden durch eine Flottenerweiterung erhöht. Um Wartezeiten am Brüsseler Flughafen zu verkürzen, verdoppelte die Fluggesellschaft die Kapazität im Gepäckabgabebereich. Über 170.000 Gepäckstücke wurden in diesem Zeitraum über die Selbstbedienungsschalter aufgegeben. Als beliebteste Reiseziele der belgischen Passagiere galten Spanien, Italien und Portugal. In den Top 10 der Reiseziele waren auch Städte wie Genf und Berlin vertreten. Die Pünktlichkeit der Flüge ging in den Sommermonaten zurück. Die Fluggesellschaft nannte Streiks der Flugsicherung in Frankreich und Italien als Grund dafür.

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Ryanair will Flugangebot an spanischen Flughäfen reduzieren

Die Fluggesellschaft Ryanair will einem Medienbericht zufolge ihr Flugangebot an spanischen Regionalflughäfen reduzieren. Als Grund dafür nannte Ryanair-Chef Eddie Wilson die geplante Gebührenerhöhung des staatlichen Flughafenbetreibers Aena. Die Kapazität soll im kommenden Winter um rund eine Million Sitzplätze verringert werden. Ryanair, die in Spanien die meisten Passagiere befördert, hatte bereits im Januar eine Reduzierung um 800.000 Plätze für die Sommersaison angekündigt. Aena plant, die Flughafengebühren im kommenden Jahr um 6,5 Prozent anzuheben. Die Erhöhung soll unter anderem den Ausbau der Großflughäfen in Madrid und Barcelona finanzieren. Die Ankündigung von Ryanair wird als direkte Reaktion auf die geplante Verteuerung der Dienstleistungen von Aena gewertet. Die Gegenüberstellung der beiden Unternehmen unterstreicht den Preiskampf zwischen Low-Cost-Carriern und Flughafenbetreibern.

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Massenhafter Krankheitsausbruch in spanischem Ferienhotel: Über hundert Urlauber erleiden Magen-Darm-Erkrankung

Ein Urlaubstraum hat sich für mehr als hundert Gäste eines Vier-Sterne-Hotels im beliebten spanischen Badeort La Manga in einen Albtraum verwandelt. Nach einem Mittagessen am Buffet des Hotels „Izan Cavanna“ klagten zahlreiche Besucher, darunter Familien mit Kindern, ein Baby und eine hochschwangere Frau, über schwere Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Die regionalen Gesundheitsbehörden in Murcia haben umgehend umfangreiche Untersuchungen eingeleitet, um die Ursache des Ausbruchs zu ermitteln. Erste Hinweise, so die amtlichen Stellen, deuten auf eine Infektion mit Salmonellen hin, die durch kontaminierte Speisen auf dem Buffet ausgelöst worden sein könnte. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die kritische Bedeutung von Hygienestandards in der Gastronomie, während die betroffenen Gäste das Krisenmanagement des Hotels scharf kritisieren. Die Unsicherheit und die Sorge um die Gesundheit der Erkrankten, von denen ein Teil im Krankenhaus behandelt werden mußte, prägen die angespannte Lage vor Ort. Ein Ferienparadies im Zeichen der Krankheit: Chronologie eines Ausbruchs Die ersten Symptome traten kurz nach dem gemeinsamen Mittagessen am Samstag auf. Was als entspannter Ferientag begann, endete für viele Gäste in Fieber, Erbrechen und heftigem Durchfall. Binnen weniger Stunden schwoll die Zahl der Erkrankten auf über hundert an. Unter den Betroffenen herrschte große Verunsicherung, da die Symptome plötzlich und ohne erkennbaren Grund auftraten. Die Gesundheitsbehörden der Region Murcia wurden umgehend von den Verantwortlichen im Hotel informiert und leiteten rasch die notwendigen Maßnahmen ein. Verdachtsfälle auf eine Salmonellen-Infektion wurden geäußert, und der Fokus der Ermittlungen richtete sich schnell auf das am Samstagmittag servierte Buffet. Besondere Sorge galt den besonders gefährdeten

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Spanische Fährbranche vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte

Die spanische Schifffahrt, insbesondere der Fährverkehr, steht vor einem gewaltigen Umbruch. Die Reederei Baleària mit Sitz in Alicante hat nach monatelangen, zähen Verhandlungen die Übernahme ihres Hauptkonkurrenten Naviera Armas Trasmediterránea besiegelt. Dieser Zusammenschluss, der laut Berichten spanischer Fachmedien einen Kaufpreis von rund 300 Millionen Euro umfaßt, wird das Kräftespiel auf den nationalen und internationalen Fährrouten grundlegend verändern. Die Transaktion, welche die Verkehre zwischen den Kanarischen Inseln, der Insel Alborán und Teilen der Straße von Gibraltar umfaßt, markiert das Ende einer Ära für das finanziell angeschlagene Unternehmen Naviera Armas Trasmediterránea und den Aufstieg eines neuen, dominierenden Spielers. Obgleich der Handel bereits von den bisherigen Eigentümern, internationalen Finanzhäusern wie JP Morgan und Barings, angenommen wurde, steht er noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der spanischen Wettbewerbsbehörde. Die Folgen dieser Fusion könnten weitreichend sein, sowohl für die Passagiere als auch für die gesamte Belegschaft und das wirtschaftliche Gefüge der betroffenen Regionen. Ein strategischer Schachzug inmitten finanzieller Turbulenzen Die Übernahme von Naviera Armas Trasmediterránea durch Baleària ist das Resultat eines beispiellosen finanziellen Tauziehens, das in der spanischen Schifffahrtsgeschichte seinesgleichen sucht. Die Reederei Naviera Armas Trasmediterránea, ein Traditionsunternehmen mit Wurzeln, die bis ins Jahr 1947 zurückreichen, hatte in den vergangenen Jahren mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Massive Schulden in Milliardenhöhe, vor allem aus der Übernahme der staatlichen Reederei Trasmediterránea im Jahre 2017, hatten das Unternehmen an den Rand des Ruins getrieben. Die Reederei wurde faktisch von ihren Gläubigern kontrolliert, darunter die im Pressetext erwähnten globalen Finanzinvestoren wie JP Morgan und Barings, die verzweifelt nach

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Flughafen Köln/Bonn mit hohem Passagieraufkommen in den Sommerferien

Der Flughafen Köln/Bonn hat in den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen ein hohes Passagieraufkommen verzeichnet. Mehr als 1,7 Millionen Reisende nutzten den Flughafen in den sechseinhalb Wochen zum Start oder zur Landung. Das Passagieraufkommen lag über dem Niveau der Vorjahre. Laut dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Thilo Schmid, seien die Abläufe in den Terminals und auf dem Vorfeld auch während der stärksten Reisewelle zuverlässig gewesen. Der verkehrsreichste Tag war der 27. Juli mit über 41.000 Fluggästen. Das verkehrsreichste Wochenende war das dritte Ferienwochenende, an dem rund 121.000 Passagiere reisten. Besonders beliebt waren klassische Urlaubsziele in Europa. Die Türkei führte die Statistik der Länder an, gefolgt von Spanien und Italien. Das hohe Passagieraufkommen werde sich voraussichtlich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Es wird erwartet, daß im September und im Oktober mit den Herbstferien erneut jeweils mehr als eine Million Reisende den Flughafen nutzen werden.

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Kampfjet-Beschaffung im Dilemma: Globale Kunden ringen mit den Kosten und der Politik rund um die F-35

Das Rüstungsprogramm für den modernsten Kampfjet der Welt, die F-35 von Lockheed Martin, sieht sich bei seinen internationalen Kunden mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Von massiven Kostensteigerungen über politische Handelszölle bis hin zu Bedenken bezüglich der Souveränität ringen die Nationen um die Zukunft ihrer Luftwaffen. Während einige strategische Partner wie Kanada trotz steigender Kosten an der teuren Anschaffung festhalten, haben andere, wie Spanien, ihre Pläne verworfen. Die Schweiz und Deutschland sehen sich ebenfalls mit finanziellen und politischen Hürden konfrontiert. Die Debatte um die F-35 ist gewiß mehr als nur eine Frage der militärischen Beschaffung. Sie reflektiert die komplexen Beziehungen zwischen den USA und ihren Alliierten und wirft ein Schlaglicht auf die immensen fiskalischen Herausforderungen, die mit der Modernisierung von Streitkräften verbunden sind. Kanadas schwierige Entscheidung: Geopolitik versus finanzielle Bedenken Kanada, einer der größten externen Kunden des F-35-Programms, steht exemplarisch für das Dilemma, in dem sich viele Alliierte befinden. Nach einer langen und politisch kontroversen Debatte hatte sich die kanadische Regierung im Jahr 2023 für die Beschaffung von 88 F-35-Jets entschieden, die die alternde Flotte der CF-18 ersetzen sollen. Die anfängliche Kostenschätzung von 13,9 Milliarden US-Dollar ist jedoch obsolet. Aktuelle Berichte warnen, daß die Gesamtkosten für die Jets, die zugehörige Infrastruktur und die Pilotenausbildung am Ende zwischen 20,0 und 24,0 Milliarden US-Dollar liegen werden. Trotzdem scheint sich die kanadische Regierung, die zeitweise einen Teilausstieg aus dem Vertrag erwogen hatte, nun wieder klar zur F-35 zu bekennen. Die Gründe sind vielschichtig. Ein Ausstieg aus den Verträgen würde nicht nur die Beziehungen zu den

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Air Europa: Globalia nimmt Turkish-Angebot an

In einem strategischen Schachzug, der das Kräfteverhältnis in der globalen Luftfahrt verändern könnte, hat Turkish Airlines ein verbindliches Angebot für eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa abgegeben und dafür das Einverständnis der Spanier erhalten. Die Fluggesellschaft aus der Türkei investiert 300 Millionen Euro, um sich einen Zugang zu neuen Märkten zu verschaffen. Das Geschäft ist von besonderer Brisanz, da es dem türkischen Flagcarrier gelang, eine Vereinbarung zu erzielen, an der zuvor andere europäische Schwergewichte wie die Lufthansa Group und Air France-KLM gescheitert waren. Die Beteiligung an Air Europa gilt als strategisch wichtige Ergänzung für das bereits weitverzweigte globale Streckennetz von Turkish Airlines, insbesondere im Hinblick auf die lukrativen Verbindungen nach Lateinamerika. Die strategische Bedeutung der Allianz: Zugang zu neuen Märkten Die internationale Expansion von Turkish Airlines war in den letzten Jahren beispiellos. Die Fluggesellschaft, die von ihrem Drehkreuz in Istanbul aus agiert, fliegt mehr Länder an als jede andere Airline der Welt. Diese Strategie des globalen Hub-and-Spoke-Systems, das Europa, Asien, Afrika und den Nahen Osten verbindet, soll nun eine entscheidende neue Dimension erhalten. Die Beteiligung an Air Europa bietet Turkish Airlines direkten Zugang zu einem Netzwerk, das sich über die Iberische Halbinsel und weite Teile Lateinamerikas erstreckt. Air Europas Hauptbasis in Madrid-Barajas ist ein strategischer Knotenpunkt für Flüge nach Süd- und Mittelamerika. Die beiden Netzwerke ergänzen sich in idealer Weise: Ein Passagier aus Asien oder dem Nahen Osten könnte mit Turkish Airlines nach Madrid fliegen und von dort mit Air Europa nahtlos zu Dutzenden von Destinationen in Lateinamerika

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Lufthansa Technik sichert Komponentenversorgung für Air Europa

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat die Lufthansa Technik mit der umfassenden Komponentenversorgung für ihre gesamte Boeing 737-Flotte beauftragt. Die Vereinbarung erweitert die bestehende Zusammenarbeit um die neuen Boeing 737 MAX-Flugzeuge. Der langfristige Vertrag sieht vor, daß Lufthansa Technik für die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugteilen zuständig ist und Air Europa Zugang zu einem weltweiten Ersatzteillager ermöglicht. Die spanische Airline ist die erste in Spanien, die den Flugzeugtyp Boeing 737 MAX betreibt. Die Flotte von Air Europa umfaßt derzeit 28 Boeing 737-Maschinen, wovon 26 zur NG-Serie gehören und zwei vom Typ MAX sind. Das Unternehmen plant, seine MAX-Flotte um 18 weitere Maschinen zu erweitern, die schrittweise bis Mitte 2027 in Betrieb genommen werden sollen. Die Vereinbarung ist ein strategischer Schritt von Air Europa zur Sicherung ihrer operativen Stabilität während der geplanten Flottenerneuerung. Für Lufthansa Technik festigt der Auftrag die Position als bedeutender Dienstleister in der Luftfahrtwartungsbranche.

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