Spanien

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Neue Studie zeigt die beliebtesten europäischen Länder für Weintouristen

Tui Musement, eine Tochtergesellschaft der Tui Gruppe, hat einen ersten Europäischen Weintourismus-Index veröffentlicht. Die Studie basiert auf offiziellen Datenquellen und analysiert das Potenzial der Länder für Reisende, die sich für Wein und Kulinarik interessieren. Demnach gehören solche Erlebnisse zu den beliebtesten Reisetrends bei Touristen zwischen 18 und 44 Jahren. Angeführt wird die Rangliste von Frankreich, gefolgt von Italien und Spanien. Der Index bewertete die Länder nach fünf Hauptkriterien, einschließlich der Fläche der Weinberge, der Produktionsmenge sowie internationaler Auszeichnungen. Frankreich erreichte den ersten Platz, vor allem wegen der hohen Zahl an international prämierten Weinen. Weinregionen wie Bordeaux, das Burgund und die Champagne sind für ihre traditionellen Weine und ihre langjährige Anbaugeschichte bekannt. Italien folgt auf dem zweiten Platz und ist das Land mit der grössten Anzahl an Weinen mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geographischer Angabe. Den dritten Rang belegt Spanien, das Land mit der grössten Anbaufläche für Weine mit geschützten Bezeichnungen. Portugal und Griechenland runden die Top Fünf ab, wobei Griechenland mit seiner seit der Antike bestehenden Tradition punkten kann. Die hinteren Ränge der Top 10 belegen Deutschland, Rumänien, Ungarn, Österreich und Bulgarien. Diese Länder gelten zunehmend als attraktive Ziele für den Weintourismus, insbesondere mit ihren spezifischen regionalen Angeboten, wie dem Riesling aus Deutschland oder dem Tokajer aus Ungarn. Die Studie belegt mit der Analyse von Daten der statistischen Ämter Eurostat und der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), sowie der Decanter World Wine Awards, die wissenschaftliche Herangehensweise der Erhebung. Der Index dient als Orientierung für Reiseanbieter und zeigt das Potenzial

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IAG-Abfertigungstochter: South Europe Ground Services festigt seine Position im spanischen Luftverkehr

Die IAG-Tochtergesellschaft South Europe Ground Services (South), zuständig für die Abfertigungsdienste der Gruppe in Spanien, hat eine erfolgreiche Sommerbilanz für das Jahr 2025 vorgelegt. In ihrem zweiten Betriebssommer konnte das Unternehmen seine Position als einer der führenden Dienstleister im spanischen Flughafensektor festigen. Von Mitte Juni bis Mitte September fertigte South fast 31 Millionen Passagiere ab, beförderte über 16,6 Millionen Gepäckstücke und betreute mehr als 200.000 Flüge. Das Unternehmen betont, daß dieses hohe Volumen trotz der großen Nachfrage und schwieriger Wetterbedingungen erreicht wurde. Die positiven Zahlen spiegeln nicht nur die Stärke des Geschäftsmodells wider, sondern auch die Effizienz der Teams an den verschiedenen Standorten. Madrid-Barajas als operatives Zentrum Der Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas (MAD), das zentrale Drehkreuz von South, verzeichnete das höchste Aufkommen im Sommer. In den Monaten Juni, Juli, August und der ersten Hälfte des Septembers fertigte das Unternehmen dort mehr als 11,5 Millionen Passagiere ab und beförderte 9 Millionen Gepäckstücke. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum über 61.000 Flüge abgewickelt. Diese Zahlen unterstreichen die zentrale Bedeutung des Flughafens für das gesamte Netzwerk von South und die IAG-Gruppe in Spanien. Auch an den anderen Flughäfen des Landes waren die Aktivitäten beachtlich. In den Regionen außerhalb Madrids fertigte South fast 20 Millionen Passagiere ab, betreute über 8,5 Millionen Gepäckstücke und wickelte fast 140.000 Flüge ab. Diese Ergebnisse verdeutlichen die breite operative Basis des Unternehmens, das an insgesamt 38 spanischen Flughäfen tätig ist. Regionale Schwerpunkte und Wachstumsmärkte Die Sommerbilanz beleuchtet auch die Leistungen an den wichtigsten regionalen Flughäfen. Barcelona-El Prat (BCN) etablierte sich

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Sommerbilanz im Reisegeschäft: Dertour trotzt dem Wettbewerb und verzeichnet leichte Zuwächse

Die DER Touristik Group und ihre Schwestermarken ITS, Meiers Weltreisen und Travelix Last Minute haben den Sommer 2025 mit einem stabilen bis leicht wachsenden Ergebnis abgeschlossen. Trotz des intensiven Wettbewerbs konnte die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gesteigert werden. Die Analyse des Buchungsverhaltens offenbart einen klaren Trend hin zu frühen Planungen, entgegen den Erwartungen eines ausgeprägten Last-Minute-Sommers. Während die Türkei ihre Position als wichtigstes Reiseziel verteidigte, verzeichneten günstigere Destinationen wie Ägypten und Bulgarien ein überdurchschnittlich starkes Wachstum. Auch im Luxussegment und bei Familienreisen gab es bemerkenswerte Zuwächse, die die Nachfrage nach planbaren und hochwertigen Urlaubsangeboten unterstreichen. Verschiebung im Buchungsverhalten: Frühbucher dominieren den Markt Entgegen vieler Prognosen, die einen „sehr ausgeprägten Last-Minute-Sommer“ voraussagten, hat die DER Touristik Group einen deutlichen Anstieg der Frühbuchungen registriert. Geschäftsführer Sven Schikarsky spricht von einer durchschnittlichen Vorausbuchungsfrist von 135 Tagen, was eine signifikante Zunahme gegenüber dem Vorjahr darstellt. Diese Entwicklung deutet darauf hin, daß Reisende wieder mehr Wert auf Planungssicherheit und Frühbucherrabatte legen. Gleichzeitig wurden auch kurzfristige Last-Minute-Entscheidungen beobachtet, jedoch war der Trend zum frühen Buchen deutlich stärker ausgeprägt. Dieses Verhalten könnte ein Indiz für die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit und den Wunsch der Verbraucher nach kalkulierbaren Kosten sein. Die stabilen Gästezahlen, die Sven Schikarsky als „bemerkenswertes Ergebnis“ bezeichnete, sind im Kontext des hohen Wettbewerbsdrucks zu sehen. Die Branche sah sich in diesem Jahr mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, darunter die Insolvenz großer Reiseveranstalter und die damit verbundenen Marktverschiebungen. Die beliebtesten Reiseziele: Türkei bleibt Spitzenreiter Rund 90 Prozent der Reisenden der DER Touristik

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Streit um Gebühren und Terminals: Ryanair-Chef droht mit endgültigem Rückzug aus Israel

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihre Flüge nach Israel inmitten der anhaltenden militärischen und geopolitischen Instabilität in der Region eingestellt, doch nun scheint der Carrier die geplante Wiederaufnahme Ende Oktober in Frage zu stellen. Der streitbare Konzernchef Michael O’Leary hat in jüngsten Äußerungen angedeutet, daß die Fluggesellschaft möglicherweise nie wieder nach Israel zurückkehren wird – und das nicht nur wegen des Konflikts, sondern primär wegen einer Auseinandersetzung mit den israelischen Flughafenbehörden über Terminalgebühren. Der Streit dreht sich um die Schließung des günstigeren Terminals für Billigfluggesellschaften, was Ryanair zwingen würde, den teureren Hauptterminal zu nutzen. Dieser Konflikt, der die Profitabilität des Geschäftsmodells von Ryanair direkt bedroht, könnte das Ende der Präsenz der Fluggesellschaft auf dem israelischen Markt bedeuten, was weitreichende Konsequenzen für Reisende und den israelischen Tourismussektor hätte. Die anhaltenden Spannungen und die Reaktion der Fluggesellschaften Seit dem Ausbruch der militärischen Auseinandersetzungen in der Region haben viele internationale Fluggesellschaften ihre Flüge nach Israel eingestellt oder stark reduziert. Auch Ryanair hat diesen Schritt vollzogen und seine Flüge von und nach dem internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv (TLV) bis Ende Oktober 2025 ausgesetzt. Diese Maßnahme wurde mit „betrieblichen Einschränkungen außerhalb unserer Kontrolle“ begründet. Ryanair ist dabei nicht der einzige Anbieter, der vorübergehend aus dem Markt ausgestiegen ist. Auch andere europäische Billigfluggesellschaften wie easyJet und Wizz Air haben ihre Flüge eingestellt. Die daraus resultierende geringere Nachfrage hat dazu geführt, daß der Flughafen Tel Aviv seinen Terminal 1, der speziell für Billigfluggesellschaften vorgesehen ist, geschlossen hat. Diese Schließung des Terminals 1 ist nun

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Iberia erweitert Langstreckenangebot im Winterflugplan 2025/26

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihren Winterflugplan für die Periode vom 26. Oktober 2025 bis 28. März 2026 vorgestellt. Das Unternehmen will in dieser Zeit seine Präsenz in Lateinamerika, Nordamerika und Europa durch neue Strecken und die Erhöhung der Frequenzen stärken. Der Winterflugplan ist Teil der langfristigen Wachstumsstrategie der Airline, die darauf abzielt, die Position des Hubs in Madrid zu festigen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des Netzwerkes in Amerika. Die Airline nimmt drei neue Langstreckenverbindungen ab Madrid auf: nach Orlando in den USA sowie nach Recife und Fortaleza in Brasilien. Die Brasilien-Routen sollen mit dem neuen Flugzeugtyp Airbus A321XLR bedient werden. In Lateinamerika und Nordamerika werden zusätzlich die Flugfrequenzen zu bestehenden Zielen erhöht, darunter nach Santo Domingo, San Juan, Rio de Janeiro, New York und Washington. Auch in Europa erweitert Iberia ihr Angebot mit mehr Verbindungen nach Amsterdam, Rom und Paris. Saisonale Routen für den Wintertourismus nach Innsbruck, Tromsø und Rovaniemi werden wieder aufgenommen. Darüber hinaus verlängert Iberia den Betrieb auf einigen Sommerstrecken bis in den November, darunter nach Dubrovnik und Funchal.

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Ryanair kürzt Spanien-Angebot, Vueling expandiert

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Kapazitäten an den spanischen Flughäfen Santiago de Compostela und Teneriffa-Nord für den kommenden Winterflugplan drastisch reduziert. Im Gegenzug nutzt die spanische Fluggesellschaft Vueling die Gelegenheit, ihr Angebot an denselben Standorten deutlich auszubauen und stellt insgesamt 160.000 zusätzliche Sitze bereit. In Santiago reduziert Ryanair sein Angebot um 80 Prozent, während Vueling, eine Tochtergesellschaft der IAG-Gruppe, ein weiteres Flugzeug stationiert und die Kapazität um 15 Prozent erhöht. An diesem Standort werden zusätzliche Flüge zu Zielen wie Barcelona und Palma angeboten und die Strecke nach Zürich wieder aufgenommen. Der gleichzeitige Rückzug des Konkurrenten vom Flughafen Teneriffa-Nord wird ebenfalls von Vueling genutzt. Auf Teneriffa-Nord erhöht Vueling seine Kapazität um 11 Prozent und bietet damit die bisher stärkste Wintersaison dort an. Neu im Programm sind unter anderem zusätzliche Frequenzen nach Barcelona, Málaga und Sevilla. Die Strategien der beiden Fluggesellschaften veranschaulichen die dynamische Wettbewerbssituation im spanischen Luftverkehrsmarkt.

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Buchinger Wilhelmi bringt Langlebigkeitsmedizin an die Côte d’Azur

Die Fastenklinik Buchinger Wilhelmi, bekannt für ihre jahrzehntelange Erfahrung mit medizinisch betreutem Heilfasten, expandiert nach Frankreich. Mit der geplanten Eröffnung eines dritten Flaggschiffs in Roquefort-les-Pins, nur 20 Kilometer vom Flughafen Nizza entfernt, bringt die in vierter Generation geführte Familienklinik ihre Expertise an die Côte d’Azur. Das neue Zentrum soll das etablierte Fastenprogramm, das auf der Methode des Gründers Dr. Otto Buchinger basiert, mit modernster Forschung und einem umfassenden Angebot an medizinischen, therapeutischen und kulturellen Aktivitäten verbinden. Das Projekt, das von einem international renommierten Architekten- und Innenarchitektenteam entworfen wurde, gilt bereits als wegweisend und unterstreicht die Vision der Familie, ein intereuropäisches Netzwerk für integrative Medizin zu schaffen. Ein Ort der Heilung in historischer Umgebung Das neue Buchinger-Zentrum wird in Roquefort-les-Pins, einem malerischen Ort in den Hügeln oberhalb der Côte d’Azur, entstehen. Die Wahl des Standorts ist kein Zufall, da die Familie Buchinger Wilhelmi eine tiefe kulturelle Verbindung zu Frankreich pflegt. Der Geschäftsführer der Klinik am Bodensee, Leonard Wilhelmi, ein Urenkel des Gründers, betonte die Verbundenheit seiner Familie mit der französischen Kultur und Sprache. Die Eröffnung in Südfrankreich sei eine logische Konsequenz der intereuropäischen Identität der Familie und diene dem Ziel, das europäische Ökosystem für integrative Medizin auszubauen. Die Region sei mit ihrer schönen Natur, der Nähe zum Mittelmeer, dem kulturellen Angebot und der biodynamischen Landwirtschaft ein Ort, der den Geist der Buchinger-Methode widerspiegele. Das geplante Gesundheitsresort soll die Buchinger-Philosophie auch architektonisch zum Ausdruck bringen. Entworfen von dem renommierten Architekten Jean-Paul Gomis aus Nizza und dem bekannten Innenarchitekten Matteo Thun aus Mailand,

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Ryanair reduziert Flugangebot auf Kanarenstrecken

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot auf die Kanarischen Inseln. Für den kommenden Winterflugplan sollen nach Angaben des Unternehmens rund 400.000 Sitzplätze gestrichen werden, was auch den vollständigen Rückzug vom Flughafen Teneriffa Nord umfasst. Der Grund für die Entscheidung sei ein Streit mit der spanischen Flughafengesellschaft Aena über Flughafengebühren. Als Reaktion auf diese Anpassung haben mehrere andere Fluggesellschaften angekündigt, ihr Angebot auf den betroffenen Strecken zu erhöhen. Die Fluggesellschaft Iberia Express plant, 30.000 zusätzliche Sitzplätze anzubieten, die Hälfte davon am Flughafen Teneriffa Nord. Auch die kanarische Fluggesellschaft Binter Canarias prüft eine Ausweitung ihres Streckennetzes zum spanischen Festland. Das Unternehmen hat bereits kürzlich neue Verbindungen nach Städten wie Madrid, A Coruña und Valencia aufgenommen. Der Abzug von Ryanair betrifft vor allem Reisende aus der Region, die nach Festlandspanien wollen.

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Ryanair kündigt Flugstreichungen in Spanien an

Die Fluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, jährlich über zwei Millionen Sitzplätze an spanischen Regionalflughäfen zu streichen. Als Begründung nennt die Fluggesellschaft eine geplante Gebührenerhöhung von 6,62 Prozent ab 2026 durch den Flughafenbetreiber Aena. Die Airline will ihre Basis in Santiago schließen, alle Flüge nach Vigo und Teneriffa Nord einstellen und die Strecken von Valladolid und Jerez weiterhin geschlossen halten. Zusätzlich soll die Kapazität in Asturias, Santander, Zaragoza, Vitoria und auf den Kanarischen Inseln reduziert werden. Die Fluggesellschaft warnt, daß dies mit Arbeitsplatzverlusten und einem Rückgang des Tourismus einhergehe. Der spanische Flughafenbetreiber wies die Behauptungen als Mißbrauch zurück und bezeichnete die Ankündigung als Versuch, subventionierte Vorteile auszuhandeln. Aena betonte, daß die Gebühren weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten in Europa gehörten und Spanien einen Rekord bei Tourismus und Flugverkehr erwarte. Aena wirft Ryanair vor, daß das wahre Motiv der Fluggesellschaft in der Steigerung der Gewinne liege. Das spanische Flughafenmodell mit seiner Quersubventionierung kleinerer Flughäfen ist zwischen den beiden Unternehmen seit langem umstritten.

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Ryanair beklagt massive Flugverspätungen durch europäische Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen ihrer Passagiere von Flugverspätungen oder Annullierungen im Jahr 2025 betroffen gesehen. Die Airline macht dafür Mängel bei den Flugsicherungen in mehreren europäischen Ländern verantwortlich. In ihrer sogenannten „ATC Delays League“ benennt das Unternehmen die Flugsicherungen in Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Griechenland als Hauptverursacher der Probleme. Die Fluggesellschaft spricht von chronischem Mißmanagement und Personalengpässen. Zugleich werden die Dienste in Bulgarien, Dänemark, der Slowakei, den Niederlanden und Belgien gelobt. Die Airline wirft der EU-Kommission und den nationalen Regierungen vor, daß sie es versäumt hätten, die Flugsicherungen angemessen zu beaufsichtigen und auszustatten. Ryanair fordert deshalb, Maßnahmen gegen die Verzögerungen zu ergreifen.

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