Spanien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Spanien

Air Europa startet neue Verbindung zwischen Madrid und Genf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt im Sommerflugplan 2026 eine neue Flugverbindung in die Schweiz auf. Ab dem 19. Juni 2026 wird die Airline zweimal täglich die Strecke zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Genf bedienen. Für die neue Verbindung setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein. Die neue Route erhöht die Reisemöglichkeiten zwischen Spanien und der Schweiz und schafft zusätzliche Kapazitäten auf dieser Strecke. Air Europa, die zur Allianz SkyTeam gehört, stärkt mit der neuen Route ihre Präsenz auf dem schweizerischen Markt. Sie tritt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, die die Verbindung zwischen den beiden Städten ebenfalls bedienen. Die neue Flugroute verbindet das internationale Drehkreuz Madrid mit Genf, einem bedeutenden Zentrum für Handel und internationale Organisationen in der Schweiz. Die geplante Frequenz von zwei täglichen Flügen deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage, sowohl von Geschäfts- als auch von Freizeitreisenden, hin.

weiterlesen »

Flughafen Warschau-Chopin verzeichnet Passagier-Rekord

Der Flughafen Warschau-Chopin, Polens größter Flughafen, hat im Juli 2025 einen neuen monatlichen Passagier-Rekord aufgestellt. Insgesamt wurden in diesem Monat 2,43 Millionen Reisende abgefertigt, was einem Anstieg von 12,5 Prozent im Vergleich zum Juli 2024 entspricht. Auch im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet der Flughafen ein starkes Wachstum. Von Januar bis Juli 2025 wurden 13,45 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Jahr 2024 war der Flughafen bereits als einer der fünf am schnellsten wachsenden in Europa gelistet worden. Den größten Anteil am Passagieraufkommen hatte der internationale Flugverkehr. Die am häufigsten angeflogenen Länder waren Spanien, Italien und Deutschland. Unter den Städten führten London, Paris und Amsterdam die Statistik an. Etwa 26 Prozent der Passagiere reisten mit Billigfluggesellschaften, 14 Prozent mit Charterfluggesellschaften. Parallel zum Passagierwachstum wurde im Juli auch im Frachtgeschäft ein Rekordwert erzielt, mit insgesamt 12.440 Tonnen. Die anhaltend hohen Passagierzahlen unterstreichen die Bedeutung des Flughafens als wichtiges Drehkreuz in Mittel- und Osteuropa.

weiterlesen »

Tourist auf Teneriffa droht hohe Strafe wegen Drohnenflugs

Ein Tourist auf der kanarischen Insel Teneriffa muß mit einer hohen Geldstrafe von bis zu 225.000 Euro rechnen, weil er eine Drohne ohne Genehmigung fliegen ließ. Der Vorfall ereignete sich am 15. Juli in Puerto de la Cruz während eines Festivals. Die Polizei entdeckte die unautorisierte Drohne und konnte den Betreiber bis zu seinem Hotel verfolgen. Dieser gab an, keine erforderliche Lizenz für den Betrieb zu besitzen. Die Drohne wurde daraufhin beschlagnahmt und der Fall zur weiteren Bearbeitung an die spanische Luftsicherheitsbehörde AESA übergeben. In Spanien gelten verschärfte Vorschriften für Drohnen. Für Drohnen über 250 Gramm oder solche, die mit einer Kamera ausgestattet sind, ist eine Registrierung bei der AESA sowie eine entsprechende Versicherung zwingend vorgeschrieben. Je nach Schwere des Verstoßes variieren die Bußgelder von 60 Euro für geringfügige Vergehen bis zu 225.000 Euro bei der Gefährdung von Personen oder der Beeinträchtigung des Luftraums. Der Vorfall auf Teneriffa steht im Zusammenhang mit weiteren neuen Regelungen in den spanischen Urlaubsregionen. Dazu gehören unter anderem erhöhte Übernachtungssteuern auf den Balearen und in Barcelona, strengere Strandregeln in Städten wie Gran Canaria sowie Einschränkungen beim Alkoholverkauf auf Mallorca und Ibiza.

weiterlesen »

Deutsche Reiselust auf Rekordniveau: Über 277 Millionen Reisen im vergangenen Jahr verzeichnet

Die Deutschen waren im vergangenen Jahr so reisefreudig wie nie zuvor. Laut einer aktuellen Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes unternahmen die Einwohner Deutschlands rund 277 Millionen Reisen mit mindestens einer Übernachtung. Diese beachtliche Zahl entspricht im Durchschnitt mehr als drei Reisen pro Einwohner und Jahr und stellt den höchsten Wert seit der Einführung der Stichprobenerhebung im Jahre 2012 dar. Die gesamte Reisetätigkeit übertraf das Vorjahr um elf Prozent und das Vor-Corona-Jahr 2019 um sechs Prozent. Während sich die private Reiselust in einem beispiellosen Ausmaß erholte und sogar neue Rekordmarken setzte, zeigen sich die Geschäftsreisen noch nicht ganz von den Folgen der Pandemie erholt. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeichnen ein klares Bild einer Nation, für die das Verreisen wieder zu einem zentralen Bestandteil des Lebens geworden ist. Ein beispielloser Reiseboom: Rekordwerte und die Rückkehr der Reiselust Die statistischen Erhebungen belegen unzweifelhaft, daß die Sehnsucht nach Erholung, Abenteuer und Abwechslung bei den Menschen in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Die Zahl von 277 Millionen Reisen ist nicht nur eine schlichte Statistik, sondern ein Ausdruck des gestiegenen Bedürfnisses nach Mobilität und persönlichem Erlebnis. Nach den Jahren der Einschränkungen und Lockdowns, in denen das Reisen nur eingeschränkt oder gar nicht möglich war, ist eine Art „Nachholbedarf“ oder „Revanche-Reisen“ zu beobachten, bei dem die Menschen die verlorene Zeit aufzuholen scheinen. Der Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr und sechs Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 ist besonders bemerkenswert. Er zeigt, daß die Reisetätigkeit nicht nur das Niveau von vor der Pandemie wieder erreicht hat,

weiterlesen »

Flughafen Brüssel meldet Passagier- und Frachtwachstum im Juli 2025

Der Flughafen Brüssel hat im Juli 2025 ein deutliches Wachstum verzeichnet. Mit über 2,5 Millionen abgefertigten Passagieren stiegen die Zahlen um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insbesondere der 28. Juli war mit 92.000 Reisenden der verkehrsreichste Tag des Jahres und der verkehrsreichste Tag seit Beginn der Covid-Pandemie. Aufgrund des Beginns der Sommerferien gab es mehr Abflüge als Ankünfte. Der Anteil der Umsteiger war mit elf Prozent geringer als in den Monaten außerhalb der Hauptreisesaison. Die beliebtesten Reiseziele der Passagiere waren in dieser Reihenfolge Spanien, Italien und Griechenland. Auch die Türkei, Deutschland und Marokko zählten zu den gefragtesten Ländern. Neben dem Passagierverkehr stieg auch das Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel erheblich an. Im Juli wurde ein Wachstum von 13 Prozent auf fast 69.000 Tonnen verzeichnet. Das Segment der Vollfrachter und Integratordienste trug maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Die wichtigsten Regionen für Import und Export waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich insgesamt um drei Prozent, was sowohl auf mehr Passagier- als auch auf mehr Frachtflüge zurückzuführen ist. Die positiven Julizahlen unterstreichen die starke Erholung des Luftverkehrs während der Sommermonate. Der Flughafen Brüssel konnte sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr zulegen, was auf eine hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung hindeutet.

weiterlesen »

Flughafen Frankfurt verzeichnet Passagierplus im Juli 2025

Der Flughafen Frankfurt (FRA) hat im Juli 2025 insgesamt 6,1 Millionen Reisende abgefertigt. Dies entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders gefragt waren europäische Urlaubsziele, darunter Griechenland, Italien und Spanien. Auch auf Interkontinentalstrecken gab es einen Nachfrageschub, vor allem bei Zielen in Thailand und Ostafrika. Neben dem Passagierverkehr stieg auch das Frachtaufkommen um 3,7 Prozent auf 179.055 Tonnen. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch im internationalen Portfolio des Flughafenbetreibers Fraport wider. Die Gesamtzahl der Passagiere an allen aktiv betreuten Flughäfen stieg im Juli um 4,6 Prozent auf rund 22,9 Millionen. Die 14 griechischen Regionalflughäfen verzeichneten einen Anstieg von 2,4 Prozent auf 6,6 Millionen Passagiere. In Bulgarien empfingen die Küstenflughäfen Burgas und Varna 828.538 Passagiere, ein Plus von 4,0 Prozent, während der slowenische Flughafen Ljubljana sogar um 12,2 Prozent auf 181.599 Reisende zulegte. Ein außergewöhnliches Wachstum verzeichneten die beiden brasilianischen Fraport-Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre mit einem Plus von 96,9 Prozent auf 1,3 Millionen Passagiere. Dieser Anstieg ist auf einen Sondereffekt zurückzuführen, da im Juli des Vorjahres massive Überschwemmungen den Flugbetrieb in Porto Alegre stark beeinträchtigten. Der peruanische Flughafen Lima verzeichnete ebenfalls ein Wachstum von 5,4 Prozent. Lediglich der türkische Flughafen Antalya blieb mit 5,6 Millionen Passagieren nahezu unverändert auf Vorjahresniveau. Die Zunahme der Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen und im gesamten Konzern belegt die hohe Reisebereitschaft in der Sommersaison. Die steigende Nachfrage nach Urlaubsreisen, insbesondere nach den beliebten Ferienzielen in Südeuropa, ist ein wesentlicher Treiber dieser positiven Entwicklung.

weiterlesen »

Drohende Streiks des Bodenpersonals in Portugal und Spanien

In Portugal und Spanien stehen Reisende in den Sommermonaten vor möglichen Einschränkungen im Flugverkehr. Die portugiesischen Gewerkschaften haben das Bodenpersonal der Abfertigungsfirma Menzies an fünf Wochenenden im Juli und August zum Streik aufgerufen. In Spanien wiederum hat die Gewerkschaft UGT Arbeitsniederlegungen des Bodenpersonals der Ryanair-Tochter Azul Handling angekündigt, die sich wöchentlich von Mitte August bis Ende Dezember fortsetzen sollen. Diese Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten erhebliche Verzögerungen und Flugausfälle verursachen. Fluggäste müssen sich auf längere Wartezeiten bei Check-in und Gepäckabgabe einstellen, da Personalengpässe an den Flughäfen zu Staus führen können. Die Fluggasrechtsexpertin Nina Staub vom Unternehmen AirHelp weist darauf hin, daß Reisende, die ihren Flug aufgrund von langen Warteschlangen verpassen, keinen Anspruch auf Entschädigungen haben. Die rechtliche Situation bezüglich Entschädigungszahlungen unterscheidet sich je nach Land. In Portugal gelten die Streiks des Flughafenpersonals als „außergewöhnliche Umstände“, die außerhalb des Einflusses der Fluggesellschaft liegen. Entsprechend haben Passagiere dort keinen Anspruch auf Kompensation. Anders verhält es sich in Spanien, da Azul Handling eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Ryanair ist. Da die Fluggesellschaft in diesem Fall selbst für den Streik verantwortlich ist, müssen betroffene Fluggäste bei Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen erhalten, deren Höhe sich nach der Distanz der Flugstrecke richtet. Die Höhe der Entschädigung kann laut der EU-Fluggastrechte-Verordnung EG 261 bis zu 600 Euro pro Person betragen. Unabhängig von der Entschädigung haben Reisende in beiden Ländern Anspruch auf Ersatzleistungen, wenn ihr Flug mehr als fünf Stunden Verspätung hat. Fluggesellschaften müssen dann eine alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten. Bei Verspätungen

weiterlesen »

Turkish Airlines sichert sich Beteiligung an Air Europa

Die türkische Nationalfluggesellschaft Turkish Airlines wird der spanischen Air Europa ein Darlehen in Höhe von 275 Millionen Euro gewähren. Dies meldete die Nachrichtenagentur EFE. Sobald die notwendigen Genehmigungen vorliegen, soll das Darlehen in einen Anteil von 26 bis 27 Prozent an der spanischen Airline umgewandelt werden. Beide Unternehmen wollen in Kürze eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnen. Mit dieser Partnerschaft kann Air Europa die Rückzahlung der staatlichen Kredite vorantreiben, die während der Pandemie gewährt wurden. Der Präsident von Air Europa, Juan José Hidalgo, äußerte sich zufrieden mit der Übereinkunft. Er betonte, die Vereinbarung gebe ihm die Sicherheit, daß die Fluggesellschaft fortbestehen werde. Mit den Mitteln aus dem Darlehen und den vorhandenen Barmitteln plant Hidalgo, den noch offenen Staatskredit über 475 Millionen Euro der spanischen Beteiligungsgesellschaft Sepi vollständig zurückzuzahlen. Im Mai hatte Air Europa bereits einen 150-Millionen-Euro-Kredit des staatlichen Förderinstituts ICO getilgt. Die Entscheidung von Turkish Airlines, in Air Europa zu investieren, kommt, nachdem andere europäische Luftfahrtgruppen wie die Lufthansa und Air France-KLM ihre Übernahmepläne für die spanische Airline aufgegeben hatten. Damit bleibt Turkish Airlines der einzige bekannte Bieter für eine Beteiligung an Air Europa. Die spanische Fluggesellschaft ist für internationale Airlines wegen ihres Streckennetzes, insbesondere der starken Präsenz in Lateinamerika und auf der iberischen Halbinsel, attraktiv. Mit der angestrebten Beteiligung von Turkish Airlines und dem bereits bestehenden Anteil von 20 Prozent der IAG (International Airlines Group) wird die Eigentümerstruktur von Air Europa diversifiziert. Juan José Hidalgo rechnet damit, daß die erforderlichen Genehmigungen für die Transaktion zwischen September und November 2025 vorliegen werden.

weiterlesen »

Gewerkschaft UGT kündigt Streiks des Bodenpersonals an spanischen Flughäfen an

In Spanien droht in den kommenden Monaten eine Welle von Streiks des Bodenpersonals. Die Gewerkschaft UGT hat Arbeitsniederlegungen bei den Dienstleistern Azul Handling und Menzies Aviation Ibérica angekündigt. Die Streiks von Azul Handling, dem Abfertiger von Ryanair, sollen von Mitte August bis zum Jahresende an 27 Flughäfen in Spanien stattfinden. Menzies-Mitarbeiter sind für den 16., 17., 23., 24., 30. und 31. August zu landesweiten 24-stündigen Streiks aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen bei Azul Handling sind an allen spanischen Basen und Arbeitsplätzen geplant. Die Streiks sollen in drei täglichen Zeitfenstern stattfinden und betreffen große Flughäfen wie Madrid, Barcelona, Málaga, Alicante und Palma. Die Gewerkschaft UGT wirft Azul Handling die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Mißbrauch bei Zusatzstunden und ungerechtfertigte Sanktionen vor. Dies ist nicht der erste Konflikt zwischen der Gewerkschaft und dem Abfertiger, bereits in der Vergangenheit gab es Auseinandersetzungen über die Arbeitsbedingungen. Der zweite Konflikt betrifft Menzies Aviation Ibérica, dessen Personal für zahlreiche Fluggesellschaften wie Emirates, British Airways, American Airlines, Easyjet, Turkish Airlines und Wizz Air tätig ist. Die UGT begründet die Streikaufrufe mit schweren Verstößen gegen Tarifverträge, wie ausstehenden Gehaltszahlungen, fehlerhaften Dienstplänen und einer zu geringen Personaldecke. Die angekündigten Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten an vielen Flughäfen zu erheblichen Störungen und Verspätungen führen, da das Bodenpersonal für die Gepäckabfertigung, das Catering und andere Dienstleistungen am Boden verantwortlich ist. Die Streiks in Spanien reihen sich in eine Serie von Arbeitskämpfen ein, die in der europäischen Luftfahrtbranche in den letzten Jahren immer wieder aufgetreten sind. Die Fluggesellschaften und Abfertiger stehen unter dem Druck

weiterlesen »

Spanien entscheidet sich gegen amerikanische F-35

Die spanische Regierung hat eine wegweisende Entscheidung für ihre militärische Zukunft getroffen: Sie lehnt den Kauf von amerikanischen F-35-Kampfflugzeugen ab und setzt stattdessen auf europäische Alternativen. Dieser Schritt, der im Einklang mit den Bestrebungen der Europäischen Union steht, die Abhängigkeit von US-Rüstungstechnologie zu verringern, markiert eine Neuausrichtung in der spanischen Verteidigungsstrategie. Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund der notwendigen Außerdienststellung der veralteten AV-8B Harrier-Flotte bis 2030 und den politischen Spannungen mit den Vereinigten Staaten. Derzeit wird intensiv über die zukünftige Bewaffnung des Flugzeugträgers Juan Carlos I diskutiert, da die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge eine vorübergehende operative Lücke hinterlassen wird. Abschied von der Harrier-Flotte: Die Suche nach einem Nachfolger Die spanische Marine setzt seit fast 50 Jahren auf die legendären AV-8B Harrier-Kampfflugzeuge. Diese Flugzeuge, bekannt für ihre Fähigkeit, senkrecht zu starten und zu landen, sind für den Betrieb auf dem Flugzeugträger Juan Carlos I unerläßlich. Doch die Zeit der Harrier geht zu Ende. Die Vereinigten Staaten und Italien, die ebenfalls Betreiber dieses Flugzeugtyps waren, stellen ihren Support ein. Dies zwingt Spanien dazu, bis 2030 einen Nachfolger zu finden. Die F-35, insbesondere die Variante F-35B, die ebenfalls senkrecht starten und landen kann, schien lange Zeit die einzig logische Wahl zu sein. Doch die spanische Regierung hat sich nun entschieden, diesen Weg nicht zu gehen. Ein wesentlicher Grund für die Ablehnung der F-35 sind die hohen Kosten, die pro Einheit zwischen 90 und 130 Millionen Euro liegen. Diese Kosten sind nach Auffassung der spanischen Regierung nicht mit den eigenen Verteidigungszielen vereinbar. Die strategische Neuorientierung

weiterlesen »