Spanien

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Flughafen Memmingen erwartet Rekordsommer und optimiert Abläufe

Der Flughafen Memmingen rüstet sich für einen Rekordsommer. In den kommenden Wochen der Sommerferien wird mit über einer halben Million startenden und landenden Passagieren gerechnet. Dies stellt eine Steigerung des Passagieraufkommens um weitere zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar. Die Verantwortlichen des Flughafens sehen sich gut gerüstet, um die bevorstehende intensive Ferienphase erfolgreich zu bewältigen. Im Vorjahr nutzten 490.000 Passagiere den Flughafen Memmingen während der Ferienzeit. Für diesen Sommer rechnen die Verantwortlichen nun mit rund 540.000 Fluggästen, was einem Plus von zehn Prozent entspricht. „Wir haben das größte Angebot seit Bestehen unseres Airports“, berichtet Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid. Aktuell stehen in den kommenden Wochen 60 Destinationen auf dem Flugplan. Diese werden hauptsächlich von den beiden großen Partner-Airlines Ryanair und Wizz Air bedient. Zusätzlich verbinden weitere Ferienflieger im Auftrag von Reiseveranstaltern Memmingen unter anderem mit beliebten Zielen wie Korsika, Kreta und Rhodos. Das umfangreichste Angebot gibt es in diesem Sommer für Flüge nach Mallorca. Insgesamt erwartet der Flughafen rund 230 Abflüge pro Woche, was 20 mehr sind als im letzten Jahr. Besonders gefragt sind auch in diesem Jahr Urlaubsorte am Mittelmeer. Flüge in die Ferienregionen Spaniens, Griechenlands und Italiens sind sehr beliebt. Aber auch sogenannte Geheimtipps wie Montenegro oder Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bei den Städtereisen sind neben Klassikern wie London, Dublin oder Rom auch reizvolle Newcomer wie Budapest, Krakau oder Riga stark nachgefragt. Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid hob hervor, daß ein nicht unbedeutender Anteil der Passagiere die Ferienmonate auch für einen Besuch in der Heimat bei

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Europäischer Luftraum vor Rekord-Sommer der Verspätungen: Personalmangel und erhöhte Nachfrage als Hauptursachen

Die Europäische Kommission warnt eindringlich vor massiven Flugverspätungen im bevorstehenden Sommerflugverkehr. Ein ranghoher EU-Beamter erklärte gegenüber der Financial Times, der europäische Luftraum sei bereits jetzt an seiner Belastungsgrenze angelangt. Als Hauptursachen für die drohende Welle von Verzögerungen werden Engpässe bei der Flugverkehrskontrolle, Personalmangel, Streiks, aber auch unvorhersehbare Einflüsse wie extreme Wetterlagen und die anhaltend hohe Reisenachfrage genannt. Besonders betroffen seien beliebte Urlaubsziele wie Frankreich, Spanien, Griechenland und Deutschland. Diese Entwicklung könnte die Reiseerfahrung von Millionen von Passagieren in den kommenden Monaten erheblich beeinträchtigen und die Luftfahrtindustrie vor große Herausforderungen stellen. Der europäische Luftraum am Limit: Eine Analyse der Belastungsfaktoren Die Prognosen der EU-Kommission zeichnen ein klares Bild: Der Sommer 2025 könnte in Bezug auf Flugverspätungen ein neues Rekordniveau erreichen. Täglich bewegen sich an Spitzentagen rund 37.000 Flüge durch Europas Himmel. Eine Zahl, die die Kapazitäten der Fluglotsen derzeit kaum noch verkraften können. Dies führt zu einer stetigen Beanspruchung der Infrastruktur und des Personals, was das System anfälliger für Störungen macht. Der Personalmangel bei der Flugverkehrskontrolle ist ein zentrales Problem. Viele europäische Länder kämpfen mit einer unzureichenden Anzahl ausgebildeter Fluglotsen. Die Ausbildung dieser Spezialisten ist langwierig und anspruchsvoll, was kurzfristige Lösungen erschwert. Insbesondere in Frankreich führe dies zu erheblichen Problemen. Das Land ist aufgrund seiner zentralen geographischen Lage im europäischen Luftraum ein Nadelöhr für viele Flüge, die den Kontinent überqueren oder südliche Urlaubsziele ansteuern. Streiks des Fluglotsenpersonals in Frankreich haben die Situation zusätzlich verschärft. Allein zwei Streiktage im Juni führten zur Streichung oder erheblichen Verzögerung von rund 4.000 Flügen. Solche Arbeitsniederlegungen

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Kontroverse um Handgepäck: Britisches Bodenpersonal erhält Boni für überdimensionierte Taschen

Eine interne E-Mail hat enthüllt, daß Bodenpersonal an sieben britischen Flughäfen, darunter Birmingham, Glasgow und Newcastle, Prämien für das Aufspüren von überdimensioniertem Handgepäck bei Easyjet-Passagieren erhält. Für jede identifizierte und aufgegebene Tasche winkt eine Prämie von 1,20 Pfund. Dieses Bonussystem, das darauf abzielt, die strikten Handgepäckregeln der Fluggesellschaft konsequenter durchzusetzen, ist Teil einer breiteren Strategie von Billigfluggesellschaften, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Parallel dazu plant die Europäische Union, einheitliche Regeln für kostenloses Handgepäck einzuführen, was das Geschäftsmodell der Billigflieger grundlegend verändern könnte und bereits zu erheblichen Geldstrafen in Spanien führte. Das Prämienmodell: Ein Anreiz für strikte Gepäckkontrollen Flugreisen mit europäischen Billigfluggesellschaften sind oft mit strikten Bestimmungen für das Handgepäck verbunden. Passagiere müssen sich an enge Größenbeschränkungen halten, und für die Nutzung der Gepäckfächer über dem Sitz wird nicht selten eine zusätzliche Gebühr fällig. Alles, was nicht unter den Vordersitz paßt, wird üblicherweise am Flugsteig abgefangen und muß kostenpflichtig aufgegeben werden. Nun ist bekannt geworden, daß das Bodenpersonal an sieben Flughäfen im Vereinigten Königreich und auf den Kanalinseln explizit dafür belohnt wird, solche überdimensionierten Gepäckstücke bei Easyjet-Passagieren vor dem Einsteigen zu identifizieren. Eine durchgesickerte E-Mail, die im November 2023 von Dean Martin, einem Mitarbeiter von Swissport, an das Personal verschickt wurde, bestätigt dieses Bonussystem. Mitarbeiter, die an diesem Programm teilnehmen, haben demnach „Anspruch auf 1,20 Pfund (1 Pfund nach Steuern) für jede am Gate aufgegebene Tasche.“ Die Mitteilung beschreibt die Initiative als eine Möglichkeit, „Agenten, die das Richtige tun, zu belohnen“ und stellte klar, daß interne Nachverfolgungen zur Unterstützung und Schulung bei

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Deutsche Flughäfen im Aufwind: Sommerprognosen und Halbjahresbilanzen zeigen robustes Passagierwachstum

Die großen deutschen Regionalflughäfen blicken auf ein solides erstes Halbjahr 2025 zurück und bereiten sich auf eine ereignisreiche Sommersaison vor. Trotz des Wegfalls oder der Verknappung einiger Flugverbindungen konnten die Passagierzahlen in Dortmund und Berlin-Brandenburg gesteigert werden. Insbesondere der Flughafen Köln/Bonn erwartet eine Rekordreisewelle während der nordrhein-westfälischen Sommerferien. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltende Reiselust der Deutschen wider und zeigt die Anpassungsfähigkeit der Flughäfen an veränderte Marktbedingungen, wenngleich die Luftfahrtbranche weiterhin mit der Optimierung von Kapazitäten und der Bewältigung hoher Passagierzahlen zu kämpfen hat. Dortmund Airport trotzt Herausforderungen und wächst stetig Der Dortmund Airport präsentiert eine erfreuliche Bilanz für das erste Halbjahr 2025. Insgesamt nutzten 1.483.459 Passagiere den Flughafen in den ersten sechs Monaten des Jahres. Dies stellt einen Zuwachs von fast 30.000 Fluggästen im Vergleich zum Vorjahr dar, was einem leichten, aber bemerkenswerten Plus von rund 2,1 Prozent entspricht. Dieses Wachstum ist besonders bemerkenswert, da der Flughafen sich neuen Herausforderungen stellen mußte, darunter dem vollständigen Wegfall der Ryanair-Verbindungen und einer Verknappung der Eurowings-Strecken im Sommerflugplan. Airport-Chef Ludger van Bebber zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: „Wir konnten die positiven Impulse aus dem Jahresausklang für den Verlauf der Sommersaison nutzen und so den Wegfall der Ryanair- und die Verknappung der Eurowings-Strecken im Sommerflugplan kompensieren.“ Dies gelang durch eine strategische Anpassung des Flugangebots. Erhöhte Frequenzen von Condor nach Palma de Mallorca, einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen, sowie eine Verstärkung der Wizz Air-Verbindung nach Kattowitz trugen maßgeblich dazu bei, einen großen Teil des weggefallenen Ryanair-Volumens auszugleichen. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air spielte

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Kopenhagener Flughafen verzeichnet besten Sommerstart der Geschichte

Der Flughafen Kopenhagen (CPH) hat im Juni des laufenden Jahres einen neuen Rekord verzeichnet: Über 3.1 Millionen Passagiere wurden abgefertigt, was den geschäftigsten Sommerstart in der Geschichte des Flughafens darstellt. Dies entspricht einem Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr und spiegelt eine robuste Nachfrage nach Urlaubsreisen sowie ein wachsendes Aufkommen des Einreiseverkehrs wider. Spanien erwies sich als die beliebteste Destination für ausgehende Flüge, während Griechenland den Chartermarkt dominierte. Insbesondere Spanien zog im Juni rund 240.000 Reisende an, wobei Ziele wie Malaga, Mallorca und Barcelona zu den Spitzenreitern gehörten. Im Charterflugsegment entfielen über 50 Prozent aller Flüge ab Kopenhagen auf Griechenland, wobei insbesondere die Inseln Kreta und Rhodos stark frequentiert wurden. Ein bedeutender Anteil der Passagiere, nämlich 37 Prozent, waren internationale Touristen. Hierbei stellten Reisende aus dem Vereinigten Königreich mit 18 Prozent die grösste Gruppe, gefolgt von Besuchern aus den Vereinigten Staaten von Amerika mit 12 Prozent; beide Länder verzeichneten ein signifikantes Wachstum der Passagierzahlen. Dänische Reisende machten ein Drittel aller Passagiere aus, während Schweden 15 Prozent der Gesamtzahl stellten. Das Streckennetz des Kopenhagener Flughafens umfaßt derzeit 317 Direktrouten zu 171 Destinationen in 52 Ländern. Für die aktuelle Sommersaison wurden 13 neue Routen hinzugefügt. Zu den bemerkenswerten Ergänzungen zählen Verbindungen nach Nuuk (SAS), Chișinău (FlyOne), welche die erste direkte Flugverbindung nach Moldawien seit dem Jahre 2019 darstellt, sowie Seattle (SAS) und Minneapolis (Delta) in Nordamerika. Diese Erweiterungen tragen dazu bei, die Konnektivität Kopenhagens als bedeutendes nordeuropäisches Drehkreuz weiter zu stärken. Angesichts des starken Anstiegs des Reiseaufkommens haben die Verantwortlichen

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Rüstungsdeal bahnt sich an: Deutschland gibt Blockade von Eurofighter-Export an die Türkei auf

Nach monatelangen Verhandlungen und einer abwartenden Haltung der bisherigen Bundesregierung zeichnet sich nun ein bedeutender Großauftrag für das Eurofighter-Konsortium ab. Die Türkei steht kurz davor, bis zu 40 neue Eurofighter-Kampfflugzeuge zu bestellen. Wie bekannt wurde, wird die neue Bundesregierung in Berlin ihren Widerstand gegen diesen Rüstungsexport nicht länger aufrechterhalten. Diese Kehrtwende, welche die gemeinsame Linie der anderen Eurofighter-Partnernationen – Großbritannien, Italien und Spanien – stärkt, verspricht eine dringend benötigte Auslastung der Produktionskapazitäten und eine Belebung für die beteiligten Rüstungskonzerne. Die Eckpunkte des Geschicktes, welches einen Vertragswert von etwa fünf Milliarden Euro umfaßt, sind seit März festgelegt, als Großbritannien der Türkei ein Preisangebot unterbreitete. Monatelange Blockade und die Kehrtwende in Berlin Die Verhandlungen über den möglichen Eurofighter-Verkauf an die Türkei ziehen sich bereits seit geraumer Zeit hin und waren von einer bemerkenswerten Uneinigkeit innerhalb des Eurofighter-Konsortiums geprägt. Während Großbritannien, Italien und Spanien von Anbeginn keine Vorbehalte gegen das Geschäft hegten und sich aktiv für dessen Zustandekommen einsetzten, stand Deutschland, insbesondere unter der vorherigen Ampel-Koalition, auf der Bremse. Die Regierung in Berlin zögerte ihre erforderliche Zustimmung über Monate hinaus. Diese Verzögerung war primär auf die mitunter angespannten Beziehungen zwischen den NATO-Staaten Griechenland und der Türkei zurückzuführen, welche aus deutscher Sicht eine sorgfältige Abwägung erforderlich machten. Die Befürchtung, Rüstungsexporte könnten in regionalen Konflikten eine Rolle spielen, führte zu einer restriktiveren Haltung. Zuletzt hatten sich die Rufe nach einer Exportfreigabe aus Berlin jedoch verstärkt. Insbesondere Großbritannien drängte auf eine baldige Entscheidung und unterbreitete der Türkei bereits im März ein konkretes Preisangebot, was die Entschlossenheit

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Gelungener Ferienstart am Flughafen Wien

Der Flughafen Wien verzeichnete am ersten Ferienwochenende, vom 27. bis 29. Juni 2025, einen erfolgreichen und weitgehend störungsfreien Betriebsablauf. Rund 330.000 Passagiere frequentierten den Airport in diesen Tagen. Zu den bevorzugten Reisezielen zählten Palma de Mallorca, Antalya, Heraklion, Rhodos und Kos, wobei Spanien, Italien, Griechenland und die Türkei die beliebtesten Länder darstellten. Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung erwies sich als beträchtlich. Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, lobte den Einsatz der Mitarbeiter, der zu einem guten Ferienauftakt beigetragen habe. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, einschließlich der Fluggesellschaften, Einzelhandels- und Gastronomiepartner sowie Behörden, und zeigte sich optimistisch für die kommende Reisesaison. Der Flughafen Wien hat sich auf die Hauptreisezeit vorbereitet, unter anderem durch verstärkte Teams an den Sicherheitskontrollen und bei der Passagierabfertigung. Zur Zeitersparnis können Reisende die Self Baggage Drop-Off-Zonen von Airlines wie Austrian Airlines, Ryanair und Wizz Air nutzen. Des Weiteren bietet der Flughafen Wien verschiedene Services zur Steigerung des Reisekomforts an. Dazu gehören kostenlose Unterstützung für Reisende mit eingeschränkter Mobilität, die Bereitstellung von Kinderwägen und Kinderspielplätzen für Familien sowie Begleitservices durch Airport-Personal. Der FastTrack-Service ermöglicht eine zügigere Abwicklung an den Sicherheitskontrollen. Für das leibliche Wohl und Einkaufsmöglichkeiten ist ebenfalls gesorgt: Zahlreiche nationale und internationale Marken, Gastronomiebetriebe, darunter auch Anbieter vegetarischer und veganer Speisen wie Haferkater und The Lala/Veganista, stehen zur Verfügung. Für die Anreise zum Flughafen empfiehlt sich aufgrund von Sanierungsarbeiten auf der A4-Ostautobahn eine frühzeitige Planung. Der City Airport Train (CAT) verbindet das Stadtzentrum in 16 Minuten mit dem Flughafen. Zudem stehen ausreichend Parkplätze zur

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Spanisches Gericht setzt Geldstrafen gegen Ryanair und Norwegian Air vorläufig aus

Ein spanisches Gericht hat die Vollstreckung von hohen Geldstrafen gegen die Billigfluggesellschaften Ryanair und Norwegian Air vorläufig ausgesetzt. Beide Airlines waren zuvor mit einer Gesamtstrafe von 109,6 Millionen Euro belegt worden. Die Sanktionen betrafen umstrittene Praktiken, wie Gebühren für größeres Handgepäck oder andere Zusatzkosten, die von Verbraucherschützern kritisiert worden waren. Das Verwaltungsgericht in Madrid begründete seine Entscheidung damit, daß eine abschließende Bewertung des Falles zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich sei. Die Zahlung der hohen Geldstrafe während des laufenden Berufungsverfahrens würde die betroffenen Unternehmen finanziell erheblich belasten, so die Begründung des Gerichtes. Diese einstweilige Verfügung bedeutet faktisch, daß die Fluggesellschaften ihre umstrittenen Gebührenpraktiken bis zu einer endgültigen Gerichtsentscheidung fortsetzen können. Für Ryanair und Norwegian Air, welche gegen die ursprünglichen Strafen Berufung eingelegt hatten, stellt dies einen ersten, temporären Erfolg dar. Die Rekordstrafe war im vergangenen Jahr verhängt worden, nachdem die spanischen Verbraucherschutzbehörden gegen die Gebührenmodelle der Billigfluggesellschaften vorgegangen waren. Diese Airlines argumentiren, daß ihre Preisgestaltung, welche eine Trennung von Basistarif und Zusatzleistungen vorsieht, Transparenz schaffe und Reisenden die Wahl lasse. Sie halten die Geldbuße für unbegründet. Um die Aussetzung der Strafvollstreckung zu gewährleisten, ordnete das Gericht an, daß beide Fluggesellschaften Bankgarantien in Höhe von 111,8 Millionen Euro hinterlegen müssen. Dieser Betrag entspricht den ursprünglichen Sanktionen zuzüglich angefallener Zinsen. Der Fall reiht sich ein in eine Serie von rechtlichen Auseinandersetzungen, die Billigfluggesellschaften in verschiedenen europäischen Ländern bezüglich ihrer Zusatzgebühren führen. Der endgültige Ausgang des Berufungsverfahrens in Spanien wird somit für die gesamte Branche von großer Bedeutung sein, da er präjudizielle Wirkung für

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Wiener Tourismus im Mai 2025: Nächtigungszahlen stagnieren, doch Umsatz wächst kräftig

Der Wiener Tourismus zeigte im Mai des Jahres 2025 ein gemischtes Bild. Während die Anzahl der Nächtigungen mit rund 1,7 Millionen nur knapp unter dem Vorjahreswert lag (-1%), konnte der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe im April 2025 ein beachtliches Plus von 23 % auf 133 Millionen Euro verzeichnen. Im bisherigen Jahresverlauf von Jänner bis Mai wurden insgesamt 7,1 Millionen Gästenächtigungen gezählt, was einem Zuwachs von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der kumulierte Nächtigungsumsatz von Jänner bis April erreichte rund 359 Millionen Euro, ein Plus von 13 %. Diese Zahlen deuten auf eine Erholung des Tourismus nach den Herausforderungen der letzten Jahre hin, jedoch mit einem differenzierten Blick auf die einzelnen Märkte und die Auslastung der Betriebe. Nächtigungsentwicklung im Mai und im bisherigen Jahresverlauf Der Mai 2025 schloß mit 1.716.000 Nächtigungen ab, was einem leichten Rückgang von 1 % im Vergleich zum Mai 2024 entspricht. Dieser leichte Rückgang im Einzelmonat könnte verschiedene Ursachen haben, darunter mögliche Verschiebungen von Feiertagen oder saisonale Ereignisse, die im Vorjahr anders fielen. Trotz dieser Stagnation im Mai blickt Wien auf einen positiven Jahresauftakt zurück. Zwischen Jänner und Mai verzeichnete die Stadt insgesamt 7.101.000 Übernachtungen, was einem bemerkenswerten Zuwachs von 7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Diese kumulierte Zunahme zeigt, daß die Stadt als Reiseziel über die ersten Monate des Jahres hinweg attraktiv geblieben ist und eine konstante Besucherfrequenz aufweist. Österreich selbst führt im Jahresverlauf weiterhin die Liste der Top-10-Märkte für Wien an. Im Mai 2025 verbuchten österreichische Gäste 308.000 Übernachtungen, was einem leichten Rückgang von

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Flugticketpreise für Europa-Reisen im Sommer 2025 gesunken

Urlauber, die in diesen Sommerferien Flugreisen zu beliebten europäischen Zielen planen, können sich über gesunkene Ticketpreise freuen. Laut dem Vergleichsportal Check24 sind die Flugkosten zu den 30 meistgebuchten Städten im Vergleich zum Vorjahr um rund neun Prozent gefallen. Dies deutet auf eine Entspannung im Flugreisemarkt für Kurz- und Mittelstrecken hin. Besonders hervorzuheben ist das kroatische Zadar, wo die Preise für Flugreisen in die Küstenstadt im Durchschnitt um 36 Prozent sanken. Auch für Flüge in die britische Hauptstadt London zahlen Passagiere im Schnitt 190 Euro, was einer Reduzirung von rund 47 Euro oder 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zudem sanken die Ticketpreise für Flugreisen nach Alicante in Spanien um 19 Prozent. Diese Entwicklung, selbst bei stark nachgefragten Städten wie Alicante oder Porto, sei ein Hinweis auf wachsende Kapazitäten und einen intensiviren Wettbewerb auf beliebten Routen, so das Vergleichsportal. Christian Meier, Geschäftsführer Flug bei Check24, erklärte, daß im Falle von Zadar eine hohe Angebotsdichte für die günstigen Preise sorge. Für Buchungswillige empfiehlt Check24, Zielorte innerhalb eines Landes zu vergleichen, da es in Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland erhebliche Preisunterschiede zwischen den meistgebuchten Städten geben kann. Meier riet, den Blick auf Alternativen zu richten, da sich die Flugpreise zwischen zwei Städten oft um mehrere hundert Euro unterscheiden. Last-Minute-Buchern wird zudem Flexibilität beim Abflugdatum und ein Vergleich verschiedener Zielstädte nahegelegt, um die besten Angebote zu finden. Das Vergleichsportal veröffentlichte zudem eine Rangliste der beliebtesten Langstrecken-Ziele für die Sommerferien 2025. Auf dem ersten Platz landeten erneut die USA, gefolgt von Thailand auf dem

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