Spanien

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Flughafen BER rüstet sich für Passagieransturm in den Herbstferien 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) erwartet zum Beginn der Herbstferien in Berlin und Brandenburg ein hohes Passagieraufkommen. Vom 17. Oktober bis zum 2. November prognostiziert die Flughafengesellschaft insgesamt rund 1,4 Millionen Fluggäste. Allein am ersten Ferienwochenende, vom 17. bis 19. Oktober, werden etwa 275.000 Reisende erwartet, wobei der Freitag und der Sonntag mit jeweils rund 97.000 Passagieren als Spitzentage gelten. In der gesamten Ferienzeit sind etwa 9.400 Flugbewegungen geplant. Trotz der erwarteten Normalisierung des Betriebs müssen Reisende zum Ferienstart möglicherweise noch Verzögerungen in Kauf nehmen. Grund dafür sind Restarbeiten an dem zentralen Check-in-System des Dienstleisters Collins Aerospace, das kürzlich Ziel eines Cyber-Angriffs war. Obwohl die Arbeitsstationen aller Fluggesellschaften an Check-in-Schaltern und Boarding-Gates wieder angeschlossen sind, bittet die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) die Reisenden um Verständnis und betont die intensiven Vorbereitungen, die gemeinsam mit den Partnern getroffen wurden. Als beliebteste Reiseziele stehen traditionell die Urlaubsländer am Mittelmeer im Fokus. Die Türkei führt die Statistik mit 1.028 Flugbewegungen an, gefolgt von Spanien mit 985 Flugbewegungen. Das meistfrequentierte Einzelziel ist Antalya mit 491 Starts und Landungen, dicht gefolgt von der Insel Mallorca mit 332 Flugbewegungen. Bei den Airlines bieten easyJet (1.372 Flüge), Ryanair (1.342 Flüge) und Eurowings (874 Flüge) die meisten Verbindungen zu den insgesamt rund 140 Zielen in 50 Ländern an. Um den Betrieb reibungsloser zu gestalten, empfiehlt die Flughafengesellschaft den Passagieren die Nutzung digitaler und automatisierter Angebote. Dazu gehören das Online-Check-in, die Fast Bag Drop Automaten, das kostenfreie Buchen eines Zeitfensters an der Sicherheitskontrolle mittels BER Runway sowie

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Brüssel kritisiert Madrider Bußgelder: Streit um Handgepäckgebühren eskaliert zur europäischen Rechtsfrage

Die Europäische Kommission hat die spanische Regierung öffentlich gerügt und Bußgelder in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro gegen mehrere niedrigpreisige Fluggesellschaften als rechtswidrig eingestuft. Die Bußgelder, die das spanische Ministerium für soziale Rechte und Verbrauch im November 2024 verhängte, richteten sich primär gegen die Gebühren, welche die Airlines für die Mitnahme von Handgepäck verlangten. Weitere sanktionierte Praktiken waren die Gebühren für die Sitzplatzauswahl von begleitenden Personen von Passagieren mit Assistenzbedarf sowie für das Ausdrucken von Bordkarten am Flughafen. Die europäische Behörde sieht in den spanischen Sanktionen einen Verstoß gegen das in der EU-Gesetzgebung verankerte Recht der Fluggesellschaften, ihre Preispolitik selbst zu bestimmen. Der Konflikt, der die Geschäftsmodelle von Gesellschaften wie Ryanair und easyJet direkt betrifft, eskaliert damit zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung über die Regulierung des Luftverkehrs und die Marktmechanismen in der Europäischen Union. Die spanische Initiative: Verbraucherschutz und die harten Fakten der Bußgelder Die spanische Regierung begründete ihre Sanktionen gegen die fünf niedrigpreisigen Fluggesellschaften – Ryanair, easyJet, Norwegian Air Shuttle, Vueling und Volotea – mit der Notwendigkeit, Verbraucher vor missbräuchlichen Geschäftspraktiken zu schützen. Nach Ansicht des spanischen Verbraucherministeriums würden die beanstandeten Gebühren, insbesondere jene für Handgepäck, das Reisen für Fluggäste künstlich verteuern und wichtige Serviceleistungen unrechtmäßig bepreisen. Die verhängten Bußgelder wurden in ihrer Höhe als Vielfaches der durch diese Praktiken erzielten Einnahmen der jeweiligen Fluggesellschaften festgesetzt. Die Summe von 179 Millionen Euro stellt eine der höchsten Strafen dar, die jemals gegen Fluggesellschaften in Spanien verhängt wurde. Den Löwenanteil der Strafe entfiel mit 107,7 Millionen Euro auf Ryanair, den führenden

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Flughafen Weeze rechnet mit Passagierwachstum in den Herbstferien

Der Airport Weeze am Niederrhein verzeichnet zu Beginn der kommenden Herbstferien 2025 eine deutliche Steigerung der Verkehrszahlen. Nach Angaben des Flughafens werden in der Hauptreisezeit rund 132.000 Passagiere erwartet. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 7.000 Fluggästen im Vergleich zu den Herbstferien des Vorjahres, als noch rund 125.000 Reisende gezählt wurden. Die Zahl der geplanten Flüge steigt auf insgesamt 766, was einer Zunahme von 10,7 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der Flughafen setzt damit den in diesem Jahr beobachteten Wachstumstrend fort. Bereits im ersten Halbjahr 2025 übertraf der Airport Weeze mit über einer Million Passagieren das Vorjahresergebnis um 18 Prozent und steuert auf ein neues Jahres-Spitzenergebnis von mehr als zwei Millionen Fluggästen zu. Dieser kontinuierliche Anstieg der Passagierzahlen, der sich auch im Herbst bemerkbar macht, bestätigt die positive Entwicklung des Flughafens in der Region. Als beliebteste Destinationen im Herbstflugplan dominieren weiterhin die Mittelmeerziele. Die spanische Insel Mallorca (PMI) führt die Liste mit 38 Abflügen an. Dahinter folgen mit Girona (GRO), Málaga (AGP) und Alicante (ALC) weitere Ziele auf dem spanischen Festland. Auch Edinburgh (Schottland) sowie verschiedene Städte und Regionen an der Adria, in Italien und Marokko verzeichnen eine hohe Nachfrage bei Urlaubern und Besuchern von Freunden und Verwandten. Der Flughafen betont in diesem Zusammenhang seine Position als geschätzter regionaler Anbieter, der Reisenden attraktive Preise, kurze Wege und eine gute Erreichbarkeit bietet. Trotz der guten Vorbereitung des Flughafenpersonals auf den erwarteten Andrang wird Passagieren geraten, zur Vermeidung von Wartezeiten frühzeitig vor dem Abflug am Terminal einzutreffen.

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Starke Last-Minute-Welle treibt Sunny Cars Buchungen im September an

Der Mietwagen-Broker Sunny Cars verzeichnete im September 2025 einen der stärksten Buchungsmonate des laufenden Jahres. Nach Angaben des Unternehmens aus München war der September, nach dem Januar, der zweitstärkste Monat in der bisherigen Bilanz. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis war ein massives Last-Minute-Geschäft. Fast drei Viertel aller im September getätigten Buchungen bezogen sich auf Mietwagen für den September oder Oktober 2025. Gleichzeitig zeigen die Buchungen auch ein wachsendes Vorausbuchungsverhalten, da jeder zehnte Kunde sein Ferienauto bereits für das Jahr 2026 reservierte. Parallel zum hohen Buchungsaufkommen verzeichnete Sunny Cars eine Senkung der Durchschnittspreise. Der durchschnittliche Buchungswert fiel im September auf 370 Euro, was den tiefsten Wert des Jahres darstellt und exakt dem Preisniveau des Vorjahresmonats September 2024 entspricht. Im Vormonat August 2025 hatte der Durchschnittspreis noch bei knapp 400 Euro gelegen. Dieser Abwärtstrend der Preise, der sich bereits in den Vormonaten abgezeichnet hatte, setzt sich somit in den Herbst hinein fort. Analysten führen diese Preisstabilisierung auf ein ausgeglicheneres Verhältnis von Mietwagen-Angebot und -Nachfrage im Vergleich zu den Extremjahren 2022 und 2023 zurück. Regional zeigten sich die Mietwagenpreise in Südeuropa besonders günstig. In den Top-Zielgebieten Griechenland, Portugal und Spanien lag der durchschnittliche Buchungswert im September sogar unter der 300-Euro-Marke. Lediglich Italien bildete mit einem Durchschnittspreis von 332 Euro in der Mittelmeerregion eine Ausnahme. Die Beliebtheit der südeuropäischen Länder als Reiseziel hält damit ungebrochen an. Die Top-5 der gebuchten Destinationen im September waren Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und überraschend die USA. Die starke Nachfrage nach Mietwagen in den Vereinigten Staaten ist insofern bemerkenswert, da

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Mediterrane und ferne Ziele: Reisetrends der Schweizer für die Herbstferien

Die Schweizer Bevölkerung zieht es in den Herbstferien 2025 mehrheitlich in warme, südliche Regionen. Basierend auf aktuellen Suchanfragen des Online-Reiseportals Skyscanner dominieren Spanien, Italien und die Türkei die Rangliste der beliebtesten Länder. Gleichzeitig zeigt sich ein ungebrochenes Interesse an Fernreisen: Thailand und Japan sichern sich ebenfalls Plätze in den Top-10 der Reisedestinationen. Diese Präferenz für klassische Nah- und ambitionierte Fernziele spiegelt den allgemeinen Trend wider, dass Schweizer trotz Preissteigerungen weiterhin hohe Priorität auf individuelle und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse legen. Bei den Städtezielen liegt die thailändische Metropole Bangkok an der Spitze der Suchanfragen, gefolgt von Istanbul und Barcelona. Auch Palma de Mallorca, Lissabon und Madrid sind unter den gefragtesten urbanen Destinationen. Während europäische Pauschalreise-Klassiker wie die Südtürkei oder die griechischen Inseln traditionell stark nachgefragt sind, deutet die hohe Platzierung von Thailand darauf hin, dass die Destination zunehmend als Ganzjahresziel betrachtet wird. Japan, das sich ebenfalls unter den Favoriten befindet, profitiert zusätzlich von einem günstigen Wechselkurs. Für preisbewusste Reisende listet Skyscanner weiterhin günstige Flugoptionen auf. So sind Berlin im Durchschnitt für 140 Franken, Barcelona für 158 Franken und Istanbul für 184 Franken erhältlich. Einzelne Schnäppchenflüge sind noch deutlich tiefer angesetzt, etwa nach London ab 50 Franken ab Genf oder Berlin ab 53 Franken ab Zürich. Der beliebteste Tag für die Flugsuche war der 25. August, was auf eine frühe Planungsbereitschaft hindeutet. Die Hauptreisezeit für die Schweizer Herbstferien, für die die Daten ausgewertet wurden, wird voraussichtlich um den 21. Oktober liegen. Der untersuchte Reisezeitraum erstreckte sich vom 27. September bis zum 19. Oktober.

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Ryanair fordert EU-Kommissionspräsidentin zum Handeln auf

Die anhaltenden Verzögerungen und Annullierungen im europäischen Flugverkehr haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in scharfer Form aufgefordert, die Mängel in den nationalen Flugsicherungsdiensten (air traffic control, ATC) umgehend zu beheben oder andernfalls von ihrem Amt zurückzutreten. Anlass ist die Veröffentlichung der internen „ATC Delays League“ des Unternehmens, die für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 29. September des laufenden Jahres erhebliche Leistungsunterschiede zwischen den europäischen ATC-Dienstleistern aufzeigt. Ryanair wirft den betroffenen Regierungen vor, die Probleme durch mangelnde Personalbesetzung und ineffizientes Management zu verschärfen, was Millionen von Passagieren betreffe. Die Forderung zielt auf eine rasche und tiefgreifende Reform der europäischen Luftraumsteuerung ab, um den reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs im EU-Binnenmarkt zu gewährleisten. Interne Rangliste enthüllt Leistungsgefälle Die von Ryanair veröffentlichten Zahlen, die sich auf die eigenen Flüge und Passagiere beziehen, zeichnen ein deutliches Bild der größten Problembereiche im europäischen Luftraum. Mit über 57.000 verspäteten Flügen und mehr als 10 Millionen betroffenen Passagieren führt Frankreich die Rangliste der schlechtesten Flugsicherungsdienste mit erheblichem Abstand an. ATC Verspätete Flüge (Ryanair)* Verspätete Passagiere (Ryanair)* Frankreich 57.109 10.279.620 Spanien 34.145 6.146.100 Deutschland 16.132 2.903.760 Vereinigtes Königreich 7.429 1.337.220 Griechenland 6.738 1.212.840 *Verspätungen vom 1. Jan. bis 29. Sept. 2025 Zum Vergleich: Die „besten“ ATC-Dienste verzeichnen deutlich niedrigere Zahlen. Bulgarien liegt laut den Daten des Unternehmens mit 112 verspäteten Flügen und rund 20.000 betroffenen Passagieren an der Spitze der Positivliste, gefolgt von der Slowakei, den Niederlanden, Belgien und Dänemark. Ryanair argumentiert, dass

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Binter modernisiert Regionalflotte mit ATR 72-600

Die spanische Fluggesellschaft Binter hat einen wichtigen Schritt zur Erneuerung ihrer Regionalflotte unternommen. Das auf den Kanarischen Inseln beheimatete Unternehmen hat bis zu neun neue Flugzeuge des Typs ATR 72-600 bestellt. Nach Angaben der Fluggesellschaft umfaßt der Auftrag vier feste Bestellungen sowie Optionen für fünf weitere Maschinen. Mit dieser Flottenmodernisierung festigt Binter ihre Position im innerkanarischen und regionalen Flugverkehr. Die Auslieferung der neuen Flugzeuge ist für den Zeitraum von 2027 bis 2031 vorgesehen. Mit der Wahl der ATR 72-600 setzt Binter auf einen Turboprop-Maschinentyp, der für Kurzstrecken und den Betrieb auf kleineren Flughäfen optimiert ist. Die Fluggesellschaft betreibt bereits eine Flotte dieses Typs, so daß die neuen Maschinen eine nahtlose Ergänzung und schrittweise Ablösung älterer Modelle darstellen. Die ATR-Flugzeuge gelten als Rückgrat des innerkanarischen Luftverkehrs. Die Investition in die neue Flotte unterstreicht die Wachstumsstrategie von Binter. Das Unternehmen verbindet nicht nur die sieben bewohnten Kanarischen Inseln, sondern hat in den letzten Jahren auch ihr Streckennetz auf der iberischen Halbinsel sowie auf Ziele in Westafrika und Marokko ausgeweitet. Die Anschaffung neuer und moderner Flugzeuge ist für die Airline von großer Bedeutung, um die hohe Frequenz des innerinsularen Flugplanes aufrechtzuerhalten und die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs zu gewährleisten. Der Hersteller ATR (Avions de Transport Régional) ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus und Leonardo S.p.A. Die Kanarischen Inseln sind in hohem Maße auf den Flugverkehr zwischen den Inseln angewiesen, da dieser als wesentliche Verbindung für Bewohner und Touristen dient. Binter spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Flottenerneuerung ist somit ein Indikator für das langfristige Engagement

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Thailändische Luftwaffe bestellt Airbus A330 MRTT+

Die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) hat bei Airbus Defence and Space einen Airbus A330 Multi Role Tanker Transport Plus (MRTT+) bestellt. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Luftbetankungs- und Transportflugzeugs auf Basis der A330neo. Die Maschine soll über zwei Betankungssysteme verfügen, sowohl über das Sonde-Trichter-System (hose-and-drogue) als auch über einen starren Ausleger (boom). Die Auslieferung an den Kunden ist für das Jahr 2029 geplant. Das Flugzeug wird im Jahr 2026 im A330 MRTT-Zentrum in Getafe, Spanien, für den militärischen Einsatz umgebaut. Neben seinen Kernfunktionen wird das Flugzeug mit einem Medical Evacuation-Kit für Sanitätseinsätze ausgestattet sein und eine VVIP-Kabinenkonfiguration für den Transport hoher Persönlichkeiten erhalten. Laut Jean-Brice Dumont, dem Leiter von Air Power bei Airbus Defence and Space, unterstreiche die Wahl Thailands das Vertrauen in die Plattform und deren Weiterentwicklung. Die A330 MRTT-Plattform hat sich bereits bei neun Kunden weltweit bewährt und über 340.000 Flugstunden gesammelt. Die strategische Ergänzung der Flotte zielt darauf ab, die nationale Verteidigung Thailands zu stärken und die Reaktionsfähigkeit bei Krisen zu verbessern. Die fortgeschrittenen Fähigkeiten des A330 MRTT+ sollen zur Sicherung der Souveränität, zur Unterstützung bei humanitärer Hilfe und Katastrophenhilfe (HADR) sowie bei Sanitätsevakuierungsmissionen beitragen. Das auf der A330-800 basierende Modell nutzt Innovationen wie Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke und optimierte Aerodynamik, was die Betriebseffizienz steigert. Die maximale Startmasse wurde auf 242 Tonnen erhöht, was die Reichweite und die Treibstoffkapazität verbessert. Airbus wird parallel zur Auslieferung des Flugzeugs die Zusammenarbeit mit Thai Aviation Industries (TAI) ausbauen. Die Unternehmen unterzeichneten ein erweitertes Memorandum of

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Der Weg zur Wiesn: Flixbus verzeichnet starken Buchungsanstieg zum Oktoberfest

Das Oktoberfest in München lockt Besucher aus ganz Europa an, und der Fernbusanbieter Flixbus profitiert von diesem Zustrom. Das Unternehmen verzeichnete einen Buchungsanstieg von rund 50 Prozent auf seinen München-Linien während des diesjährigen Oktoberfest-Zeitraums. Insgesamt verbindet das Busnetz die bayerische Hauptstadt mit über 300 Städten auf dem Kontinent, was eine erschwingliche und unkomplizierte Anreise ermöglicht. Die Daten von Flixbus zeigen, daß die Nachfrage aus benachbarten Ländern wie der Schweiz, Tschechien und Österreich besonders groß ist, aber auch Reisende aus fernen Ländern wie Spanien und Portugal den Weg zur Wiesn auf sich nehmen. Internationale Anziehungskraft und beliebte Strecken Die Analyse der Buchungszahlen von Flixbus unterstreicht die internationale Anziehungskraft des Oktoberfests. Die größte Nachfrage von Reisenden, die eine internationale Anreise wählen, kommt von der Strecke Zürich–München. Die Verkäufe für diese Route haben sich im Wiesn-Zeitraum nahezu verdreifacht. Auch aus der tschechischen Hauptstadt Prag ist ein deutlicher Anstieg der Buchungen zu verzeichnen, die sich verdoppelt haben. Dies spiegelt die enge Bierkulturverbindung zwischen den beiden Ländern wider. Von Wien aus reisen ebenfalls deutlich mehr Menschen mit dem Bus nach München, hier stiegen die Buchungszahlen um 50 Prozent. Im Ländervergleich kommen die meisten Flixbus-Buchungen für das Oktoberfest erwartungsgemäß aus Deutschland, wobei die Verbindungen aus Berlin, Freiburg, Stuttgart und Nürnberg am stärksten frequentiert sind. Überraschend ist die hohe Beliebtheit des Oktoberfests in Italien, das im Flixbus-Ranking der internationalen Herkunftsländer den zweiten Platz belegt und somit Österreich, die Schweiz und Tschechien übertrifft. Lange Reisen für ein kurzes Vergnügen Einige Oktoberfest-Besucher scheuen auch vor einer längeren Anreise nicht

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Flughafen Nürnberg stellt Winterflugplan mit neuen Zielen vor

Der Flughafen Nürnberg beginnt ab Ende Oktober mit dem Winterflugplan, der über 40 Nonstop-Ziele umfasst. Wie Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe ankündigte, zeichnet sich das Programm durch eine Erweiterung der Angebote aus, insbesondere nach Ägypten, sowie in andere populäre Ferienregionen wie die Kanarischen Inseln, Italien und die Türkei. Im Zentrum des neuen Angebots stehen die Flüge nach Ägypten. Neben den bereits bekannten Zielen Hurghada und Marsa Alam wird ab dem 4. November auch Sharm El-Sheik angeflogen. Die Flüge zu diesen Destinationen werden von verschiedenen Fluggesellschaften wie Marabu, Corendon Airlines und Eurowings durchgeführt. Allein nach Hurghada gibt es in diesem Winter bis zu 20 wöchentliche Verbindungen. Ebenfalls im Flugplan sind spanische Ziele wie Mallorca und die Kanaren, sowie Destinationen in Portugal und Griechenland. Das Flugprogramm umfasst auch attraktive Städteziele für Kurzreisen. Fluglinien wie British Airways und Ryanair steuern London an, während Air France ihre Verbindungen nach Paris auf drei tägliche Flüge erhöht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Netz nach Osteuropa. Dort sind insbesondere die zwei neuen Flugziele Temeswar und Kronstadt in Rumänien hervorzuheben, welche von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen werden. Mit diesem diversifizierten Angebot reagiert der Nürnberger Flughafen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Reisenden. Der neue Winterflugplan dient als wichtiges Instrument, um die Position des Airports als regionaler Abflugort für Ferien- und Geschäftsreisen zu festigen und gleichzeitig mit neuen Zielen neue Märkte zu erschließen.

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