Streichungen

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Streichungen

Verdi-Streik: Auch Stuttgart rechnet mit Ausfällen

Für Freitag, den 17. Feber 2023 sind ab Stuttgart regulär 162 Flugbewegungen angemeldet. Ob diese alle durchgeführt werden können, ist völlig offen, denn die Gewerkschaft Verdi ruft auch an diesem Airport die Beschäftigten dreier Berufsgruppen zum Streik auf. Neben den Bodenverkehrsdiensten sollen auch die Mitarbeitenden bei der Sicherheitskontrolle der Passagiere sich am Streik beteiligen. Fluggäste müssen deshalb am Freitag mit Beeinträchtigungen im Betrieb und mit Verspätungen oder Ausfällen von Flügen rechnen. Passagieren, die für den Freitag einen Flug gebucht haben, wird empfohlen, den Status ihres Fluges zu checken und für die Reise mehr Zeit einzuplanen. Der Flughafen bedauert die Einschränkungen, die der Streik für die Fluggäste mit sich bringt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in der aktuellen Tarifrunde für die Angestellten von Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. An insgesamt sieben deutschen Airports die Gewerkschaft ihre Mitglieder für Freitag, den 17. Feber 2023 zur Arbeitsniederlegung auf.

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Verdi-Streik: Dortmund rechnet mit Flugstreichungen

Aufgrund des für Freitag, den 17. Feber 2023 angekündigten Streiks an sieben deutschen Verkehrsflughäfen rechnet man in Dortmund mit Verzögerungen und Ausfällen. Das genaue Ausmaß lässt sich noch nicht abschätzen. Die Gewerkschaft Verdi ruft unter anderem an diesem Airport zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. Hintergrund sind die Verhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Der Flughafen Dortmund schreibt dazu: „Aufgrund des Streiks kann es zu Verzögerungen und Ausfällen im Flugbetrieb am Dortmund Airport kommen. Wir bitten um Verständnis.Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft oder Ihrem Reiseveranstalter über den aktuellen Status Ihres gebuchten Fluges“.

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Teure Flugausfälle: Southwest muss 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest musste das vierte Quartal 2022 mit einem Netto-Verlust in der Höhe von 220 Millionen U.S.-Dollar abschließen. Maßgebliche Ursache dafür ist, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr massive Probleme im Flugbetrieb hatte und mehr als 16.700 Flüge streichen musste. Für Southwest Airlines waren die Unregelmäßigkeiten nicht gerade günstig, denn eigenen Angaben nach musste man etwa 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben. Etwa die Hälfte dieses Betrags (400 bis 425 Mio. USD) entfällt auf entgangene Einnahmen, der Rest auf die Erstattung von Reisekosten, den Wert der Punkte des Treueprogramms sowie auf Prämienzahlungen und Abfindungen für die Mitarbeiter. Dennoch hat die Pilotengewerkschaft der Fluggesellschaft, Southwest Airlines Pilots Association (SWAPA), angekündigt, dass sie ihre Mitglieder dazu aufrufen wird, am 1. Mai 2023 für einen Streik zu stimmen. Nach der Auszählung der Abstimmung Ende desselben Monats wird die SWAPA das weitere Vorgehen bezüglich ihres Arbeitskampfes festlegen. „Was die Betriebsunterbrechungen betrifft, so bedauere ich die Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter und Kunden zutiefst. Wir haben rasch Maßnahmen ergriffen, um unsere betriebliche Widerstandsfähigkeit zu stärken, und sind dabei, die Ereignisse vom Dezember eingehend zu untersuchen“, erklärte Bob Jordan, Chief Executive Officer (CEO) von Southwest Airlines. Der Manager bekräftigte, dass der Vorstand der Fluggesellschaft einen Ausschuss zur Überprüfung der Betriebsabläufe eingerichtet hat, der die Fluggesellschaft dabei unterstützen soll, ihre Reaktion auf die Probleme zu überwachen.

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Düsseldorf: Viele Flugausfälle wegen Warnstreik

Aufgrund eines Warnstreiks, der zwischen Freitag, dem 27. Jänner 2023 (3 Uhr 30) und Samstag, den 28. Jänner 2023 (0 Uhr 30) am Flughafen Düsseldorf über die Bühne geht, musste bislang rund die Hälfte der geplanten Flüge gestrichen werden. Betroffen ist das Ground-Handling-Unternehmen Aviapartner, das in diesem Segment der größte Anbieter auf diesem Airport ist. Laut Gewerkschaft Verdi liegt der Marktanteil bei etwa 75 Prozent. Die Streikbeteiligung soll bei etwa 90 Prozent liegen. Pro Schicht sind in etwa 350 Mitarbeiter im Einsatz. Hintergrund des Arbeitskampfes ist, dass Aviapartner im Zuge der Neuausschreibung der Bodenverkehrslizenz nicht berücksichtigt wurde. Das Unternehmen ist seit etwa 15 Jahren in Düsseldorf tätig. Die Gewerkschaft befürchtet, dass etwa 700 Arbeitsplätze akut auf der Kippe stehen könnten.

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Streik am BER: Diese Rechte stehen Passagieren zu

Die Gewerkschaft Verdi kündigt einen Streik der Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste, der Flughafengesellschaft und der Luftsicherheit am deutschen Hauptstadtflughafen BER für kommenden Mittwoch, den 25. Januar, an. Verdi rechnet mit einer hohen Beteiligung. Wahrscheinlich kommt es zu massiven Einschränkungen des Flugverkehrs von und nach Berlin. Julián Navas, Fluggastrechteexperte bei der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, AirHelp, erklärt, welche Rechte betroffene Passagiere haben. Passagiere haben Anspruch auf Ersatzleistungen „Durch den Warnstreik werden mehrere tausende Passagiere ihr Ziel nicht wie geplant erreichen. Betroffene haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Innerdeutsche Flüge können optional auf eine Bahnfahrkarte umgelegt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von über 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen zudem Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Außerdem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen. Es wird in jedem Fall angeraten, diese Versorgungsleistung bei der Fluggesellschaft einzufordern.” Anspruch auf Entschädigungszahlung ist bei Flughafenpersonal

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Zu wenige Flugzeuge: Flybe muss den Flugplan kürzen

Die Regionalfluggesellschaft Flybe muss den Winterflugplan 2022/2023 kürzen. Unternehmensangaben nach hat man aufgrund verspäteter Übergaben von Leasingflugzeugen nicht ausreichend Kapazität zur Verfügung. Vom Rotstift betroffen sind überwiegend Verbindungen ab Belfast-City. Der Carrier musste in diesem Jahr wiederholt angekündigte Strecken absagen bzw. die Frequenzen reduzieren, weil man Flugzeuge später als vertraglich vereinbart übergeben bekommen hat. Das soll auch diesmal der Grund sein. Es handelt sich um Maschinen, die über Leasinggeber bezogen werden. Man muss auch am Flughafen London-Heathrow, wo die Start- und Landerechte besonders begehrt sind, streichen. Die dreimal täglich bediente Verbindung von/nach Leeds kann nicht fortgeführt werden, weil das dafür benötigte Fluggerät nicht vorhanden ist. Am stärksten betroffen von den Reduktionen ist der Flughafen Belfast-City. Ab diesem Airport dünnt man die bestehenden Strecken stark aus bzw. pausiert einige Routen. Vorerst sollen die Reduktionen nur temporärer Art sein, denn einige Wochen später finden diese sich wieder im Reservierungssystem. Gegenüber der Tageszeitung „The Irish Times“ erklärte das Unternehmen: „Aufgrund weiterer unerwarteter Verzögerungen bei bereits geplanten Flugzeugauslieferungen sieht sich Flybe gezwungen, die schwierige Entscheidung zu treffen, einige unserer geplanten Winterflüge zu reduzieren. Wir möchten uns nochmals für diese unerwarteten Flugplanänderungen entschuldigen und danken allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld mit den Verzögerungen bei der Auslieferung unserer geleasten Flugzeuge“.

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Belgischer Generalstreik führt zu vielen Flugausfällen

Der am heutigen Mittwoch in Belgien über die Bühne gehende Generalstreik hat erhebliche Auswirkungen im Verkehrswesen. Die belgische Bahn geht davon aus, dass nur etwa jeder vierte Zug fahren kann. Auch an den Flughäfen kommt es zu Ausfällen. Am größten Airport des Landes, Brüssel, ist etwa die Hälfte aller Verbindungen gestrichen. In Charleroi wurden fast alle Flüge abgesagt. Auch im ÖPNV kommt es zu deutlich weniger Angebot. Die Gewerkschaften wollen mit diesem Generalstreik Druck auf die Regierung ausüben. Hintergrund sind die stark gestiegenen Energiekosten und die allgemeinen Teuerungen.

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Corendon streicht den Winterflugplan 2022/23 abermals kräftig zusammen

Die Fluggesellschaften Corendon Airlines (Türkei) und Corendon Airlines Europe (Malta) fahren ihre Präsenz in der D-A-CH-Region im Winterflugplan 2022/23 deutlich zurück. Die beiden Luftfahrtunternehmen haben enorm viele Routen gestrichen und auf jenen, die verbleiben, wurden zum Teil drastische Kürzungen vorgenommen. Unter der Marke Corendon treten insgesamt drei Fluggesellschaften auf. Dabei handelt es sich um die türkische Corendon Airlines, die unter dem IATA-Twoletter-Code XC fliegt, um die maltesische Corendon Airlines Europe, die unter XR unterwegs ist sowie um Corendon Dutch Airlines, deren Designator CD lautet. Das zuletzt genannte Unternehmen wollte man vor einiger Zeit verkaufen, jedoch platzte der Deal und mündete in einer juristischen Auseinandersetzung. Die türkische Fluggesellschaft bietet unter ihrem XC-Code überwiegend Flugverbindungen zwischen der Türkei und anderen europäischen Ländern an. Offensichtlicher Schwerpunkt ist dabei die Deutschland-Österreich-Schweiz-Region, wobei der Löwenanteil der Kapazität für Routen in die Bundesrepublik genutzt wird. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Streichkonzert Deutschland-Türkei-Strecken überdurchschnittlich stark betrifft. Corendon Airlines macht keine Angaben dazu warum man den Winterflugplan 2022/23 in mehreren Schritten dermaßen stark zusammengestrichen hat. An nahezu allen Airports, die man in Deutschland ansteuert, entfallen Strecken. Weitere Routen stehen akut auf der Kippe, denn man hat den Verkauf von Flugscheinen zwischenzeitlich eingestellt. Weiters fährt man auf einigen Strecken, die fortgeführt werden sollen, die Frequenzen zum Teil signifikant zurück bzw. bedient diese nur während der Zeit rund um Weihnachten und Neujahr. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der türkische Carrier sieben Boeing 737-800 im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für die indische Billigfluggesellschaft Spicejet betreiben wird. Auch maltesische Corendon

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Sun Express wird bis Ende des Jahres mehr als zehn Millionen Fluggäste befördern

Gegenüber 2021 erzielt Sun Express, das Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, im aktuellen Jahr eine Verdoppelung der Passagierzahlen. Alleine auf den Routen von Deutschland in die Türkei transportierte der Carrier seit Beginn 2022 zwei Millionen Passagiere und wird, aufgrund der aktuellen Prognosen, das Jahresziel von zehn Millionen Passagieren übertreffen. „Wir sind stolz darauf, dass wir ohne Flugplan-Streichungen aufgrund des Mangels an Bodenpersonal an Flughäfen in Europa durch die Hochphase dieses Sommers gekommen sind. Wir konnten eine Rekordzahl von Passagieren in ihren wohlverdienten Urlaub oder zu ihren Freunden und Familien fliegen“, so Max Kownatzki, CEO von Sun Express. Sun Express wurde kürzlich bei den Skytrax World Airline Awards 2022 zum ersten Mal als beste Ferienfluggesellschaft weltweit ausgezeichnet.

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Ab Deutschland und der Schweiz: Corendon kürzt den Winterflugplan 2022/23

Die Fluggesellschaft Corendon Airlines reduziert im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz in Deutschland. Zahlreiche Strecken werden nicht bedient und der Verkauf von Flugtickets wurde bereits eingestellt. Weitere Routen stehen auf der Kippe, denn diese sind als „ausverkauft“ gekennzeichnet. Die Mehrheit der Streichungen betrifft den Verkehr zwischen Deutschland und der Türkei. Beispielsweise bietet man die Destination Ankara im Winter 2022/23 nicht ab Stuttgart, München, Hannover, Düsseldorf und Köln/Bonn an. Auf der Kippe stehen die Flüge in die türkische Hauptstadt ab Hamburg und Frankfurt. Bei vielen Fluggesellschaften ist es ein deutliches Indiz dafür, dass eine Strecke eingestellt wird, wenn im Reservierungssystem entweder absurd hohe Ticketpreise hinterlegt sind oder diese als angeblich ausverkauft gekennzeichnet sind. Letzteres ist beispielsweise bei den Ankara-Flügen ab Hamburg und Frankfurt der Fall. Allerdings sind auch zahlreiche weitere Routen betroffen: Unter anderem ab Köln/Bonn die Ziele Funchal, Adana, Gaziantep, Kayseri, Trabzon und Zonguldak. In Düsseldorf geht es um die Strecken nach Funchal, Sharm El Sheikh, Adana, Gaziantep, Samsun und Trabzon. Ab Nürnberg sind die Flüge nach Izmir bereits fix gestrichen und jene nach Sharm El Sheikh, Agadir und Funchal stehen auf der Kippe. Ab Münster/Osnabrück ist ungewiss, ob Corendon Airlines bzw. Corendon Europe die Destinationen Funchal, Sharm El Sheikh und Zonguldak bedienen werden. In Hannover sind die Strecken Agadir, Sharm El Sheikh, Adana, Diyarbakir und Kayseri betroffen. Die zuletzt genannte Destination steht auch am Hamburg auf der Kippe. In Basel stehen die Routen nach Funchal und Lanzarote vor einer ungewissen Zukunft. Selbiges gilt für Fuerteventura ab München und Memmingen. Ein

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