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Erneutes Landeverbot für UK-Flieger

Wegen der Verbreitung der zuerst in Indien entdeckten Variante B.1.617.2 des Coronavirus hat Österreich erneut ein Landeverbot für Flugzeuge aus Großbritannien verhängt. Ab 1. Juni dürfen keine Flugzeuge aus dem Vereinigten Königreich mehr in Österreich landen, geht aus einer Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor. Zudem kommt Großbritannien bereits heute auf die Liste der Virusvariantengebiete. Die Einreise aus dem Vereinigten Königreich ist damit wie bereits im Falle von Brasilien, Indien und Südafrika nur eingeschränkt möglich. Im Wesentlichen dürfen nur österreichische Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen. 

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Südafrika überweist Mango 57 Millionen U.S.-Dollar

Die Regierung Südafrikas greift der South-African-Tochter Mango kurzfristig mit rund 57 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel. Hintergrund ist, dass der Billigflieger auch Außenstände an diversen Flughäfen hat. Die Finanzmittel sind für die Begleichung von Schulden, die man bei Lessoren und Airports hat, zweckgebunden. In der vergangenen Woche haben einige Flughäfen die Abfertigung von Mango-Maschinen aufgrund unbezahlter Rechnungen eingestellt. Dies führte zu einem Teilgrounding der Flotte und das obwohl mit dem Eigentümern der Maschinen eine kurzfristige Lösung gefunden werden konnte. Die nun bewilligte „Nothilfe“ ist als eine Art „Feuerwehraktion“ gedacht, um Mango vor dem Kollaps bewahren zu können. Die Staatshilfe deckt lediglich die allernotwendigsten Ausgaben ab, um den Lowcoster in der Luft halten zu können. Im Juni 2021 ist mit einer wesentlich größeren Finanzsspritze seitens der Regierung zu rechnen.

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Einigung erzielt: Mango bleibt in der Luft

Der South-African-Tochter Mango ist es gelungen mit den Leasinggebern eine Lösung zu finden. Der Carrier musste – entgegen der ursprünglichen Ankündigung – den Flugbetrieb nicht einstellen. Allerdings nahm man aus finanziellen Gründen einige Ausdünnungen vor. Die Liquidität des Lowcosters ist stark angespannt und man steht bei den Lessoren der Flugzeuge in der Kreide. Diese haben ein Ultimatum gesetzt, dass ohne signifikante Zahlungen die weitere Nutzung der Maschinen per 1. Mai 2021 untersagt wird. Mit Hilfe vom Staat kann Mango aber nicht vor Juni 2021 rechnen. Eine durchaus verzwickte Situation, die dazu führte, dass der Billigflieger die Einstellung des Flugbetriebs verkündete. Quasi in letzter Minute konnte man sich mit den Leasinggebern auf einen Zahlungsaufschub einigen. Diese verzichten nun auf den Entzug des Nutzungsrechts, so dass Mango in der Luft bleiben kann. Dennoch muss der Lowcoster einige Strecken übergangsweise aussetzen. Aufgrund der südafrikanischen Mutation dürfen einige Staaten derzeit nicht angeflogen werden.

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Südafrika: Mango Airlines muss den Flugbetrieb einstellen

Dem südafrikanischen Billigflieger Mango Airlines geht das Geld aus. Der Carrier soll spätestens mit 1. Mai 2021 den Flugbetrieb einstellen. Im Hintergrund laufen Gespräche mit der Regierung, die in einer staatlichen Unterstützung münden könnten. Bis zur möglichen Auszahlung soll Mango am Boden bleiben. Das Unternehmen erklärte gegenüber CH-Aviation.com, dass man nicht vor Juni 2021 mit Staatshilfe rechnet. Nun prüft man auch Gläubigerschutz zu beantragen und strebt an das Verfahren gegebenenfalls im Juli 2021 wieder zu verlassen. Die Flotte der South African Tochter besteht derzeit aus 14 Boeing 737 „Die Leasinggeber stellen Mango ein Ultimatum: Sollten sie ihr Geld nicht bis zum 30. April 2021 erhalten müssen alle Flugzeuge bis zu dem Zeitpunkt gegroundet sein. Der Eigentümer hat uns mitgeteilt, dass Mango bis Juni 2021 kein Geld erhalten wird. Dies bedeutet, dass Mango ab dem 1. Mai 2021 nicht mehr operieren kann, da keine Flugzeuge für den Betrieb verfügbar sind“, so die Billigfluggesellschaft in einem Statement.

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Südafrika: Lufthansa erhöht die Frequenz

Die Kranich-Airline hatte nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Coronavirus-Variante ihre Südafrika-Flüge drastisch reduziert. Jetzt hat sich die Lage allerdings wieder zunehmend entspannt. Deswegen baut die Kranich-Airline ihr Flugangebot dorthin wieder aus. „Fast die Hälfte der Destinationen wird in Afrika liegen”, sagte der zuständige Lufthansa- Regionalmanager André Schulz. Dazu gehören unter anderem Flüge nach Windhuk (Namibia), Mauritius, Mombasa (Kenia) und Sansibar (Tansania). Die Eurowings-Flüge von Namibia nach Deutschland würden zudem auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Schon ab Ende März wird es zudem wieder drei wöchentliche Flüge zwischen der südafrikanischen Touristenmetropole Kapstadt und Frankfurt geben, kündigte Schulz an. Zudem würden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Tochtergesellschaft Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate gehe die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus, berichtet das Handelsblatt.

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Icelandair fliegt mit Boeing 767 in die Antarktis

Die Fluggesellschaft Icelandair führt einen Flug von Keflavik in die Antarktis durch. Da die Range der Boeing 767 für die 7.100 Meilen lange Strecke nicht ausreichend ist, wurde in Kapstadt ein Tankstopp eingelegt. Das Flugziel des Langstreckenjets ist die Troll Research Station auf dem Kontinent Antarktis. Erst kürzlich flog Lufthansa den längsten Flug in der Firmengeschichte und brachte Forscher von Deutschland auf die Falkland-Inseln. Eingesetzt wurde ein Airbus A350-900. Die TF-ISN hob am 24. Feber 2021 in Keflavik unter der Flugnummer FI1010 ab. Zunächst flog man nach Kapstadt. Laut Icelandair befanden sich nebst norwegischen Forschern sechs Piloten, 13 Flugbegleiter und ein Mechaniker an Bord. Der Zweck des Fluges ist, dass Wissenschaftler abgeholt und nach Hause geflogen werden. Icelandair hat bereits Erfahrung mit Landungen auf der Eispiste in der Antarktis. Im Jahr 2015 war man in ähnlicher Mission mit einer Boeing 757 in der Antarktis. Damals schrieb der Carrier sogar Luftfahrtgeschichte, denn zum ersten Mal überhaupt landete ein kommerzielles Verkehrsflugzeug auf dem eiskalten Kontinent. Die nachstehende Dokumentation zeigt die Mission des Jahres 2015:

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Mutationsgebiete: Lufthansa fährt das Angebot stark zurück

Zunächst kündigte Lufthansa an, dass man ungeachtet der Verschärfungen und Einreiseverbote den Flugplan unverändert bedienen wird. Nun setzt der Kranich aber den Rotstift an und kürzt die Verbindungen in so genannte „Mutationsgebiete“ stark. Die Nachfrage dürfte im Keller sein, denn abgesehen von wenigen Ausnahmen besteht Beförderungsverbot, sofern eine Einreise in Deutschland beabsichtigt ist. Umsteiger sind von diesem jedoch nicht erfasst und können beispielsweise in München oder Frankfurt das Flugzeug wechseln. Die Nachfrage scheint jedoch nicht zu passen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. So wird das Ziel Kapstadt ab Frankfurt und München temporär gestrichen. Johannesburg bleibt jedoch mit vorerst drei Rotationen pro Woche aktiv. Auch in Richtung Portugal und Irland, die ebenfalls auf der Regierungsliste der „unerwünschten Herkunftsländer“ zu finden sind, wird das Angebot stark gekürzt.

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UK: Qatar stoppt Buchungen aus Südafrika, Rwanda und den VAE

Die Regierung des Vereinigten Königreichs übte Druck auf Qatar Airways aus und der Carrier willigte ein, dass keine Buchungen ab Südafrika, Rwanda und den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung UK angenommen werden. Der Carrier teilte mit, dass die Maßnahme aufgrund von Bedenken der britischen Regierung gesetzt wurde. Die Flüge werden allerdings weiterhin durchgeführt. Derzeit können aus den genannten Ländern abfliegend keine Umsteigeflüge mit Qatar Airways ins Vereinigte Königreich gebucht werden. Der Golfcarrier gab sich zu den Gründen äußerst wortkarg und verwies auf das untenstehende Twitter-Statement.

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Ab Samstag: Deutschland bannt Flüge aus fünf Staaten

Luftfahrt-, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen ist es ab Samstag untersagt Passagiere aus Irland, Portugal, Südafrika, Brasilien und dem Vereinigten Königreich nach Deutschland zu befördern. Am Sonntag kommen noch Lesotho und Eswatini dazu. Die deutsche Bundesregierung spricht diesen Bann vorerst bis inklusive 17. Feber 2021 aus, wobei eine Verlängerung möglich ist. Ausnahmen sind beispielsweise für Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik, Auslandsdeutsche, Transitreisende und Warenverkehr vorgesehen. Für Lufthansa bedeutet das, dass aus den betroffenen Ländern keine Point-to-Point-Beförderung nach Deutschland erfolgen darf. Umsteiger dürfen allerdings weiterhin zu einem beliebigen deutschen Airport gebracht werden, wenn diese formell nicht einreisen, sondern sich aufgrund dies Flugzeugwechsels im Transit befinden. Momentan bietet der Kranich rund 55 Flüge pro Woche in die betroffenen Staaten, sofern diese im Streckennetz enthalten sind, an. Mit einer kurzfristigen Reduktion ist zu rechnen. Die Regierung prüft derzeit auch, ob Rückholer-Charterflüge für deutsche Staatsbürger, die in den gebannten Staaten „festsitzen“ werden, organisiert werden. Dies würde allerdings nur dann erfolgen, wenn die Routen eingestellt werden. Deutschland ignoriert taggleiche Einigung auf EU-Ebene Bemerkenswert an der Vorgehensweise ist, dass sich die 27 EU-Botschafter am Freitag auf einheitliche, aber striktere Einreiserichtlinien geeinigt haben. So sollen Flug- und Einreiseverbote die Ausnahme sein und die Vorlage von Testbefunden nur in der Kategorie „dunkelrot“ erforderlich sein. Deutschland macht jedoch am gleichen Tag einen Alleingang und bannt mit Portugal und Irland auch Mitglieder der Europäischen Union. Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) doktert derzeit ebenfalls an neuen Einreisebestimmungen. Der erste Entwurf stieß auf erhebliche Kritik seitens des Bundeslands Kärnten. Vorgesehen war, dass

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Österreich verlängert Flugverbote und dehnt auf Brasilien aus

Die österreichische Regierung hat das für aus dem Vereinigten Königreich bzw. Südafrika kommende Passagierflugzeuge ausgesprochene Landeverbot erneut verlängert. Zusätzlich wurde nun auch Brasilien auf die Liste der unerwünschten Startländer gesetzt. Dies geht aus dem Notam A0170/21, das an Airlines und Piloten verteilt wurde, hervor. Die Maßnahme kommt zwar nicht überraschend, jedoch äußerte sich Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erst vor wenigen Tagen dahingehend, dass er den Bann von Nonstopflügen für wirkungslos hält. Er verwies unter anderem darauf, dass diese mittels Umstieg in einem anderen Staat sehr leicht umgangen werden können. Offensichtlich dürfte sich aber Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) durchgesetzt haben, denn die entsprechende Verordnung, auf der das Notam basiert, trägt seine Unterschrift. Derzeit sind die Flugverbote bis inklusive 8. Feber 2021 befristet. Es ist allerdings sowohl mit einer Verlängerung als auch mit der Ausdehnung auf weitere Staaten zu rechnen. Dem Vernehmen nach könnte Portugal bald auf die Liste gesetzt werden.

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