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HB-IOC: Swiss lässt ihren ältesten Airbus A321 verschrotten

Im März 1995 wurde der Airbus A321 mit der Registrierung HB-IOC an die damalige Swissair ausgeliefert. Lange trug die Maschine die olympischen Ringe sowie den Sticker „Official airline of the IOC“. Nun wird der Mittelstreckenjet verschrottet. In den fast 28 Jahren Dienstzeit hatte die HB-IOC verschiedene Namen. An den Start ging die Maschine als „Neuchâtel“ ehe sie im Jahr 1996 in „Lausanne“ umgetauft wurde. Auch die Sitzplatzkapazität änderte sich über die lange Einsatzzeit. Bei Swissair ging dieser Airbus A321 zunächst mit 186 Sitzplätzen an den Start. Mittlerweile sind bzw. waren 219 Sitze verbaut. Nach dem Zusammenbruch der Swissair wurde diese Maschine durch Swiss, die auf der Regionalfluggesellschaft Crossair basiert, übernommen. Auch gab es dann wieder einen neuen Taufnamen, denn seither ist die HB-IOC als „St. Moritz“ unterwegs. Die Kapazität wurde auf 200 Sitze erhöht ehe im Jahr 2015 die damals neue Swiss-Europa-Kabine eingebaut wurde. Bis zuletzt hatte dieser A321 219 Sitzplätze. Während der langen Dienstzeit gab es auch den einen oder anderen Zwischenfall. Beispielsweise hatte man im März 2004 auf dem Inlandsflug LX2806 von Zürich nach Genf einen Tailstrike. Aufgrund der Corona-Pandemie war die HB-IOC wiederholt über längere Zeiträume an diversen Flughäfen, darunter Dübendorf, Bremen, Genf und Amman abgestellt. Zuletzt wurde dieser Airbus A321 am 27. März 2022 in den aktiven Liniendienst zurückgeholt. Das war auch die letzte Reaktivierung, denn der Mittelstreckenjet wird nun in Spanien verschrottet. Die Sitze wurden bereits ausgebaut und werden laut Swiss im Trainingszentrum weitere Verwendung finden. Generell will man alle Teile, die man noch benützten

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Swiss rechnet mit „solidem Jahresgewinn“

Die Fluggesellschaft Swiss konnte im dritten Quartal 2023 von der hohen Nachfrage profitieren. Dies führte dazu, dass man in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ein operatives Ergebnis in der Höhe von 287,5 Millionen Schweizer Franken eingeflogen hat. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war man mit -375,5 Millionen Schweizer Franken tief in der Verlustzone. Die Erträge haben sich um 132,3 Prozent auf 3,18 Milliarden Schweizer Franken verbessert. Im dritten Quartal 2022 lag das operative Ergebnis bei 220,5 Millionen Euro. Derzeit geht die Geschäftsleitung der schweizerischen Lufthansa-Tochter davon aus, dass man das laufende Geschäftsjahr „mit einem soliden Gewinn abschließen“ wird. „In diesem für uns als Airline finanziell wichtigsten Quartal haben das branchenweit verknappte Angebot und der hohe Nachholbedarf an Flugreisen für vorteilhafte Marktvoraussetzungen gesorgt. Diese konnten wir auch dank der wirksamen Restrukturierung und einer hohen Flugplanstabilität in den Sommermonaten in starke Resultate umwandeln“, so Swiss-Finanzchef Markus Binkert. Insgesamt beförderte Swiss von Jänner bis September rund 9,3 Mio. Fluggäste und damit rund zweieinhalb Mal so viel wie in der Vorjahresperiode. In diesem Zeitraum führte der Carrier über 78.000 Flüge durch, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Auf dem gesamten Streckennetz hat die Lufthansa-Tochter in den ersten neun Monaten 2022 insgesamt 82,5 Prozent mehr Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) stieg im selben Zeitraum um 186,6 Prozent. Der Sitzladefaktor betrug durchschnittlich 79,6 Prozent und lag damit um 28,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im dritten Quartal transportierte Swiss 4,0 Mio. Passagiere gegenüber 2,6 Mio. in der Vorjahresperiode. Die Airline

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Einige Neuerungen im Zürcher Winterflugplan 2022/23

In wenigen Tagen beginnt auch am größten Airport der Schweiz, Zürich-Kloten, der Winterflugplan 2022/23. Neuerungen gibt es insbesondere auf den Strecken in Richtung Afrika und Asien. Beispielsweise reaktiviert Cathay Pacific die Hong-Kong-Route. Am 31. Oktober 2022 wird Ethiopian Airlines eine Direktverbindung zwischen Zürich und ihrem Drehkreuz Addis Abeba aufnehmen. Zunächst werden drei wöchentliche Umläufe angeboten, wobei es – wie bei Direktflügen üblich – einen Zwischenstopp gibt. Dieser findet in Mailand-Malpensa statt. Jeweils montags, mittwochs und freitags hebt die Boeing 787-9 um 20.30 Uhr Richtung Flughafen Bole International Airport in Addis Abeba ab. Ab der äthiopischen Hauptstadt bestehen beste Anschlüsse an Destinationen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Auch die Verbindungen auf den asiatischen Kontinent werden mit Cathay Pacific und Swiss ausgedehnt. Nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Pause, fliegt der asiatische Carrier ab Dezember zweimal wöchentlich mit dem Airbus A350 von Zürich nach Hongkong. Auch Swiss nimmt die Strecke nach Hongkong mit fünf Flügen pro Woche wieder in ihren Flugplan auf. Mit Bristol steuert Swiss neu die Stadt im Südwesten Englands an. Edelweiss fliegt mit einem wöchentlichen Flug nach Boa Vista eine zweite Kapverdische Insel an. Zusätzlich plant Edelweiss ab Februar 2023 zwei Rotationen nach Akaba (Jordanien) mit einer Zwischenlandung in Amman.  Swiss baut außerdem ihr Langstreckenangebot aus und erhöht im Winterflugplan die Frequenzen nach Delhi, Mumbai und Bangkok auf tägliche Flüge. Das Angebot nach Singapur wird von fünf auf sechs Flüge pro Woche aufgestockt. Die von Swiss in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 angebotenen Ziele Bologna, Nantes, Sofia und Vilnius werden

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SBB und Swiss bauen Air-Rail-Kooperation weiter aus

In Zusammenarbeit mit der SBB baut die Fluggesellschaft Swiss das so genannte Air-Rail-Streckennetz weiter aus. Man bindet Interlaken und Luzern an das Flugangebot ab Zürich-Kloten an. Durchgehende Tickets können bereits für Reisen ab dem 11. Dezember 2022 gebucht werden. Seit einiger Zeit arbeiten Swiss und die Schweizerischen Bundesbahnen im Bereich der Zubringerverkehre eng zusammen. Beispielsweise hat man die einstige Flugstrecke Lugano-Zürich auf die Schiene verlagert. Im Sommer 2022 hat man mit München erstmals ein internationales Ziel in das Air-Rail-Netz aufgenommen. Mittlerweile bietet man elf Ein- und Ausstiege an. „Im Rahmen unserer strategischen Partnerschaft mit der SBB bauen wir unsere Netzanbindungen sukzessive aus, nun auch mit der Integration attraktiver Tourismusdestinationen. So können unsere Fluggäste aus Europa und der ganzen Welt schnell und unkompliziert zu einigen der schönsten Orte der Schweiz reisen. Das ist nahtlose Intermodalität im Sinne unserer Gäste“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour. Mit Wirksamkeit zum europaweiten Fahrplanwechsel im Schienenverkehr am 11. Dezember 2022 können Swiss-Passagiere auch ab Luzern und Interlaken auswählte SBB-Züge als Zubringer zu ihren Flugreisen ab Zürich nutzen. Auch der umgekehrte Weg ist möglich. Im Flugpreis ist dabei das Bahnticket bereits inkludiert. „Durch die Ausweitung des Streckennetzes wird es für Fluggäste noch attraktiver, die Weiterreise in der Schweiz staufrei und komfortabel mit dem Zug zu unternehmen. Dank umsteigefreien Direktverbindungen mit dem Zug sind Interlaken und Luzern mit nur einem Umstieg aus Tokyo, New York oder São Paulo erreichbar“, so Véronique Stephan, Leiterin Markt Personenverkehr der SBB.

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Streik vom Tisch: Swiss einigt sich mit Pilotengewerkschaft

Nach langwierigen Verhandlungen und einer unmissverständlichen Streikdrohung konnten sich die Pilotengewerkschaft Aeropers und die Fluggesellschaft Swiss in der Nacht von Sonntag auf Montag auf die Eckpunkte eines neuen Gesamtarbeitsvertrags einigen. Die Gespräche haben sich lange hingezogen. Über ein Jahr lang haben die Tarifpartner ohne Ergebnis miteinander verhandelt. Seit 1. April 2022 gibt es keinen GAV-Vertrag für die Swiss-Piloten. In einer „Open-End-Sitzung“ konnten die Gewerkschafter und Vertreter der Geschäftsleitung der Fluggesellschaft in der Nacht von Sonntag auf Montag dann doch einen Kompromiss finden. In einer Aussendung hebt Aeropers hervor, dass damit der mögliche Streik vermieden werden konnte. Präsident Clemens Kopetz dazu: „Wir haben immer betont, dass wir eine Lösung am Verhandlungstisch erreichen wollen. Wir haben unser Wort gehalten“. Die Einigung auf die Eckpunkte des neuen Gesamtarbeitsvertrags sieht unter anderem vor, dass es zu Verbesserungen in den Bereichen Planbarkeit des Soziallebens und Salär kommen wird. Aeropers wird nach redaktioneller Ausarbeitung des neuen GAVs diesen ihren Mitgliedern zur Abstimmung vorlegen. „Ich bin froh, dass Aeropers und wir uns nach einem nahezu zwei Jahre andauernden, schwierigen Verhandlungsprozess auf die Eckpunkte für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für das Cockpitpersonal verständigen konnten“, sagt Swiss-CEO Dieter Vranckx. „Das ist ein wichtiger Erfolg für alle Beteiligten, der uns als Unternehmung sowie auch unseren Kundinnen und Kunden wieder die gewohnte Ruhe bringt. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag sowohl eine gute Basis für die Zukunft unserer Pilotinnen und Piloten als auch die für Swiss wichtige Stabilität geschaffen haben“. Auch mit den Sozialpartnern des Bodenpersonals konnte Swiss sich

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2023: Swiss übergibt A320-Flieger an Edelweiss

Edelweiss übernimmt einen Airbus A320 von der Schwestergesellschaft Swiss. Das Flugzeug wird ab Frühling 2023 eingesetzt. Edelweiss baut die Flotte um ein weiteres Flugzeug des Typs Airbus A320 aus. Das Flugzeug wird von der Schweizer Schwestergesellschaft übernommen und ab April 2023 für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr ab Zürich eingesetzt. Das teilte die Fluggesellschaft in einer Aussendung mit. Mit dem zusätzlichen Airbus A320 wird der Schweizer Carrier nächstes Jahr eine Flotte von 18 Flugzeugen ab Zürich betreiben (13 Airbus A320 und 5 Airbus A340). Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss wird im Sommerflugplan 2023 nach derzeitigem Stand der Dinge 21 Destinationen in 15 Staaten bedienen.

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Swiss lässt auch im Sommer 2023 Air Baltic für sich fliegen

Im Sommerflugplan 2023 plant Swiss rund 85 Prozent der Kapazität, die man in 2019 hatte, ab Genf und Zürich anzubieten. Die Weltease-Zusammenarbeit mit Air Baltic, die in Kürze startet, soll fortgeführt werden. Das Unternehmen erklärt, dass man zur Stabilisierung des Flugangebots auch weiterhin auf ACMI-Partner zurückgreifen wird. Es handelt sich dabei um Helvetic Airways, Air Baltic und Edelweiss Air. Ganzjährig sind sechs Embraer-Jets der zuerstgenannten Fluggesellschaft für Swiss im Einsatz. Im Sommerflugplan 2023 sollen weitere Maschinen eingesetzt werden. Auch lässt man weiterhin von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 fliegen. Edelweiss Air wird zwischen Mai und Oktober 2023 einen Airbus A340 für Swiss betreiben. Dieser soll zwischen Zürich und Montreal eingesetzt werden. Swiss wird eigenen Angaben nach im Bereich der Langstrecke den Fokus auf Nordamerika legen. Mit zunehmender Öffnung sollen auch wieder die Asien-Ziele hochgefahren werden. Im Europa-Verkehr bietet man ab Zürich neu Bristol an und ab Genf fliegt man nach Kopenhagen, Stockholm, Oslo und Hamburg. Insgesamt bietet der Carrier 112 Destinationen, davon 86 Stück ab Zürich und 47 ab Genf an. „Wir sind sehr froh, dass wir unseren Flugplan im kommenden Sommer wie ursprünglich geplant sukzessive auf 85 Prozent der Kapazität von 2019 ausbauen können. Dabei ist unsere oberste Priorität, unseren Fluggästen auch im kommenden Urlaubssommer ein stabiles Flugprogramm anzubieten. Wir haben unsere Schwerpunkte gezielt auf die beliebtesten Ziele gelegt und sind bislang zuversichtlich, dass sich die Nachfragerückkehr nach Flugreisen auch in einem schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld strukturell fortsetzen wird“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.

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Swiss-Piloten stimmen fast geschlossen für Streiks

Die von der Gewerkschaft Aeropers vertretenen Swiss-Piloten haben fast geschlossen für Streiks gestimmt. Nun setzt man ein Ultimatum: Sollten die nächsten beiden Verhandlungstermine mit Firmenchef Dieter Vranckx zu keiner Annäherung führen, soll die Arbeit niedergelegt werden. Aeropers teilte mit, dass 97,2 Prozent der im Swiss-Cockpit fliegenden Mitglieder an der Urabstimmung teilgenommen haben. Davon hätten 95,9 Prozent ihre Zustimmung zu möglichen Streiks gegeben. Die Gewerkschaft nutzt den Rückhalt ihrer Mitglieder um den Druck auf Geschäftsführer Vranckx zu erhöhen. Öffentlich erklärt man, dass man die für den 22. und 23. Oktober 2023 bereits vereinbarten Gesprächstermine abwarten wird. Sollte es in den Verhandlungen mit dem Swiss-Chef zu keiner signifikanten Annäherung kommen, werde man nur Arbeitsniederlegung aufrufen. „Wir wollen eine Lösung am Verhandlungstisch. Sollte der CEO jedoch auch diese Gelegenheit ungenutzt lassen, sind wir bereit, die berechtigten Interessen unserer Mitglieder mit rechtmäßigen Arbeitskampfmaßnahmen durchzusetzen“, sagt Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbandes. Die Gewerkschaft und Swiss können sich seit längerer Zeit auf keinen neuen Gesamtarbeitsvertrag einigen. Von Arbeitnehmerseite wurden Angebote als unzureichend zurückgewiesen. Seit einiger Zeit haben die Swiss-Piloten keinen gültigen GAV mehr. Diesen Zustand hält man seitens Aeropers für untragbar.

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Tarifstreit: Swiss-Piloten setzen Streik-Urabstimmung fort

Die von der Gewerkschaft Aeropers vertretenen Piloten legen im Tarifstreit mit der Fluggesellschaft Swiss nach und lehnen die vorgeschlagene Schlichtung ab. Bislang fanden die Angebote der Arbeitgeberseite bei den Arbeitnehmervertretern keinen Anklang. Momentan läuft auch der Abstimmungsprozess über mögliche Streikmaßnahmen. Die Verhandlungen ziehen sich schon lange hin, denn seit 2021 befindet man sich in Gesprächen. Bislang konnte noch keine Einigung erzielt werden. „Während des bisherigen Prozesses haben wir der Geschäftsleitung der Swiss zweimal eine Mediation oder eine Schlichtung angeboten, wobei diese Offerten von Swiss Mal um Mal abgelehnt wurden“, so Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbandes Aeropers. „Wir fragen uns, warum die Geschäftsleitung genau jetzt ein Schlichtungsverfahren als sinnvoll erachtet, nachdem sie diesen Weg bisher konsequent abgelehnt hat“. Auch kreidet die Gewerkschaft der Fluggesellschaft Swiss negativ an, dass man die Anregung für ein Schlichtungsverfahren nur wenige Minuten vor der offiziellen Medienmitteilung erhalten haben. In einer Aussendung stellt Aeropers die „Ernsthaftigkeit der geäußerten Absicht“ in Frage. Auch hält man die mögliche Dauer von 45 Tagen für zu lange. „Die Piloten brauchen jetzt Verbindlichkeit und ein stabiles Umfeld, um ihre Passagiere weiterhin sicher und zuverlässig transportieren zu können. Ich habe deshalb Dieter Vranckx, dem CEO von SWISS, eine abschließende Verhandlungsrunde im kleinen Führungskreis vorgeschlagen, um den bereits viel zu langen und für beide Seiten unproduktiven Verhandlungsprozess zeitnah zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen“, so der Aeropers-Präsident. Die Arbeitnehmervertreter betonen in einem Medienstatement, dass die Abstimmung über einen möglichen Pilotenstreik planmäßig weiterläuft. Allerdings hofft man gleichzeitig auf eine Einigung am Verhandlungstisch. Am 29. September

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Swiss-Piloten stimmen über Streiks ab

Nachdem die Pilotengewerkschaft Aeropers das jüngste Angebot der Swiss-Geschäftsleitung zurückgewiesen hat, stehen nun die Zeichen auf Streik. Eine entsprechende Urabstimmung unter den Mitgliedern wurde eingeleitet. Im Oktober 2022 könnte die Arbeit niedergelegt werden. Die Arbeitnehmervertreter und Swiss verhandeln seit einiger Zeit über einen neuen Generalarbeitsvertrag. Seitens der Gewerkschaft wurde das jüngste Angebot der Geschäftsführung als unzureichend zurückgewiesen. Darauf reagierte der Carrier in einer Medienmitteilung regelrecht verschnupft. Aeropers beginnt nun mit den Vorbereitungen auf einen möglichen Streik, um den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen. Dieser betonte in der jüngsten Pressemitteilung, dass man weiterhin für Verhandlungen zur Verfügung stehen würde. Sollte es zuvor zu keiner Einigung kommen, könnten Mitte Oktober 2022 die gewerkschaftlich organisierten Swiss-Piloten ihre Arbeit niederlegen. „Mit ihrem Verhalten lässt uns die Geschäftsleitung der Swiss keine andere Wahl, als weitere Optionen vorzubereiten. Das tun wir, indem wir den Abstimmungsprozess für eine Arbeitsniederlegung einleiten“, so Aeropers-Gewerkschafter Thomas Steffen. Konkret steht als erster Streiktrag der 17. Oktober 2022 im Raum. Über diese Maßnahme stimmen nun die Mitglieder ab. Sollte es zu Arbeitsniederlegungen kommen, würde man Swiss durchaus empfindlich treffen, da das Herbstgeschäft als durchaus wichtig gilt.

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