Tirol

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Auch Italien erschwert Einreise aus Österreich

Deutschland legt vor, die Italiener ziehen nach: Rom verschärft wegen der Ausbreitung der Südafrika-Variante des Coronavirus die Regeln für Einreisende aus Österreich. Ab Sonntag muss jeder, der sich länger als zwölf Stunden in der Alpenrepublik aufgehalten hat, an der Grenze ein negatives Covid-19-Testergebnis vorzeigen. Und zwar auch Durchreisende. Doch damit nicht genug. Im Land angekommen, sind ein Test und eine 14-tägige Quarantäne Pflicht. Nach dem Ende dieser Phase muss den Behörden ein neuer, negativer Test vorgelegt werden. Darüber hinaus schärft Italien auch anderweitig nach : Brasilianern bleibe die Einreise weiterhin verwehrt, berichtet das Handelsblatt. „Der Kampf gegen die Pandemie geht weiter. Wegen der Verbreitung der Virus-Mutationen ist größte Umsicht erforderlich“, kommentierte Gesundheitsminister Roberto Speranza die neu erlassene Verordnung am Samstag auf Facebook. Deutschland hat vorgelegt – mit heute ist das Einreiseverbot für Tiroler nach Deutschland in Kraft getreten. Die Einreise werde streng kontrolliert, so der deutsche Innenminister Horst Seehofer: „Wer nicht zu einer der wenigen Ausnahmen gehört, kann nicht einreisen“. 

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Tirol: Deutsche Polizei rechnet mit Ausweichen auf Feldwege

Für in Bayern und Tirol arbeitende – sowie umgekehrt – Pendler wird es ab kommender Woche kompliziert, denn die Landesregierung um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) setzt harte Einreisebestimmungen in Kraft. Diese sind durchaus diskriminierend, denn Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft bzw. Wohnsitz in der Bundesrepublik sind bessergestellt. Eigentlich sollte eine auf EU-Ebene erzielte Einigung verhindern, dass innerhalb des Schengengebiets neuerlich Grenzen geschlossen werden und obendrein erneut anhand der Staatsbürgerschaft diskriminiert wird. Deutschland zeigte jedoch bereits am Tag, an dem die EU-Botschafter eine Lösung gefunden haben, besondere Ignoranz: Man präsentierte einen neuen nationalen Alleingang und pfeift auch weiterhin auf gemeinsame Regeln. Österreich ist in diesem Zusammenhang ähnlich unterwegs, denn die jüngste Einreiseverordnung weicht stark von der Einigung, die auf Unionsebene erzielt wurde, ab. Es stellt sich natürlich die berechtigte Frage wozu eine gemeinsame Lösung ausverhandelt wird, wenn sich die Nationalstaaten ohnehin nicht daran halten? Diskriminierung aufgrund der Staatsbürgerschaft? Personen, die sich in Tirol aufgehalten haben, dürfen nicht mehr nach Deutschland einreisen, es sei denn es bestehen ein Wohnsitz und/oder die deutsche Staatsbürgerschaft. Für alle anderen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – heißt es: „Du kommst hier nicht rein“. Die Regelung der Bayern ist auf den ersten Blick eine klare Diskriminierung aufgrund der Staatsbürgerschaft. Eigentlich gibt es Gesetze, die genau solche Dinge verhindern sollen, doch in Zeiten der Pandemie, meinen einige Regierungen, darunter auch jene Deutschlands, unter dem Deckmantel „Corona“ munter diskriminieren zu müssen und das obwohl es eine klare Einigung auf EU-Ebene gibt. Ursprünglich wollte Bayern selbst Pendlern, die in Bayern wohnen

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Deutschland will Personen aus Österreich scharf kontrollieren

Der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wortgewaltigen bayerischen Ministerpräsidenten, Markus Söder (CSU), passt es offensichtlich überhaupt nicht in den Kram, dass Österreich am Montag einige Lockerungen vorgenommen hat. Als „verantwortungslos“ bezeichneten deutsche Politiker die Entscheidung im Nachbarland. Die Grenzkontrollen sollen nun „massiv verstärkt“ werden, denn man meint so verhindern zu können, dass die in Tirol vermehrt aufgetretene südafrikanische Mutation des Coronavirus nach Bayern „überschwappt“. Es soll sowohl auf Haupt- als auch auf Nebenstrecken am Landweg sowie auf dem Luftweg verstärkt kontrolliert werden. Zunächst setzt diesen Schritt jedoch nur Bayern. Indes scheint Bundeskanzlerin Angela Merkel den deutschen Lockdown bis mindestens 1. März 2021 verlängern zu wollen. Deutsche Medien berichten dies, wobei die Abstimmungen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer noch laufen. In Österreich wurden bezüglich Tirol seitens der Regierung harte Maßnahmen ergriffen. Ab Freitag darf das Bundesland nur noch mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, verlassen werden. Näheres dazu in diesem Artikel. Deutschland stellt auch die Schließung der Grenze in den Raum.

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Grenzkontrollen im Inland: Tirol wird abgeriegelt

Die österreichische Bundesregierung will aufgrund der Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Mutation das Bundesland Tirol, ohne Osttirol, weitgehend abriegeln. Das Gebiet darf nur noch dann verlassen werden, wenn ein negativer Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorgelegt werden kann. Die Maßnahme soll ab Freitag gelten. Das wird ausdrücklich auch auf dem Luftweg gelten und betrifft somit Austrian Airlines. Dieser Carrier betreibt die Inlandsstrecke Innsbruck-Wien, die als für die Wirtschaft und Politik besonders wichtig ist. Auch galt diese Route vor der Corona-Pandemie als äußerst lukrativ, da auf dem kurzen Flug das Point-to-Point-Aufkommen beachtlich war und gleichzeitig hohe Ticketpreise genommen wurden. Die Ankündigung der Regierung hat zur Folge, dass beim Verlassen des Landesgebiets von Tirol ein negativer Testbefund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorzuweisen ist. Damit unterscheiden sich die Bedingungen nur minimal vom Ausland. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte, dass Tirol für vorerst zehn Tage zum Sperrgebiet erklärt wird. „Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung dieser Variante zu verhindern, wenn das nicht gelingt, muss die Ausbreitung verlangsamt werden“, so der Politiker, der von der Wirksamkeit der Ma0nahme überzeugt ist. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fügt hinzu, dass die Abriegelung ausdrücklich nicht für Osttirol gilt. Nehammer führt innerösterreichische Grenzkontrollen ein Der Gesundheitsminister  betonte, dass die Anordnung auf das Epidemie-Gesetz gestützt ist und sich diesbezüglich mit Juristen beraten habe. Gleichzeitig feiert Anschober regelrecht, dass die Regierung ach so schnell handeln würde und verweist darauf, dass man erst am Montag eine Reisewarnung für Tirol ausgesprochen habe und nun eine Testpflicht für das Verlassen

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Österreich spricht Inlands-Reisewarnung für Tirol aus

Die österreichische Bundesregierung spricht erstmals eine Reisewarnung im Inland aus: Das Bundeskanzleramt teilte am Montag mit, dass vor Reisen in das Bundesland Tirol gewarnt wird. Hintergrund ist, dass man die Ausbreitung der südafrikanischen Mutation des Coronavirus vermeiden will. „Die neuen Virus-Mutationen stellen uns vor große Herausforderungen, daher braucht es nun weitreichende Maßnahmen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sicherzustellen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dazu müssen wir jetzt alle beitragen. Wir überprüfen die Lage laufend – Zusatzmaßnahmen sind jederzeit möglich“, erklärt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es eine Premiere, dass eine Reisewarnung, die eigentlich nur für das Ausland ausgesprochen wird, nun auch für ein einzelnes Bundesland ausgesprochen wird. Im Wortlaut teilte das Bundeskanzleramt mit: „1. Die Bundesregierung warnt vor nicht notwendigen Reisen nach Tirol und ersucht, nicht notwendige Reisen nach Tirol zu unterlassen. 2. Die Bundesregierung fordert alle, die sich in den letzten zwei Wochen in Tirol aufgehalten haben dazu auf, sich testen zu lassen. 3. An alle, die aus Tirol in ein anderes Bundesland reisen gilt die dringende Aufforderung, unmittelbar vor der Reise einen Covid-19-Test zu machen“. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sagte dazu: „Daher ist alles zu tun, um zu verhindern, dass sich diese Mutationen immer weiter ausbreiten. Neben den Maßnahmen, die in Tirol zum Schutz der Tirolerinnen und Tiroler gesetzt wurden, warnt die Bundesregierung vor Reisen nach Tirol, um eine Ausbreitung der Südafrika-Variante zu unterbinden und fordert von allen Bürgerinnen und Bürgern, Reisen nach Tirol auf das unbedingt

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Österreich: Anschober droht mit Lockdown ab Inzidenz von 200

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), der noch vor wenigen Wochen explizit ausgeschlossen hat, dass es nochmals einen Lockdown geben wird, doch zeitnah danach einen verkündete, will Österreich ab einer Siebentages-Inzidenz von 200 in den vierten Lockdown schicken. Gegenüber ATV sagte er, dass es dann eine Krisensitzung gibt und in dieser eine Gesamtbewertung gemacht wird. Die Maßnahmen könnten dann von regionalen Lockdowns bis hin zu einem österreichweiten „harten Lockdown“ gehen. Die Schwelle von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro sieben Tage würde sowohl für einzelne Bundesländer als auch ganz Österreich gelten. Somit lässt Anschober offen, ob er dann nur Regionen oder das gesamte Bundesgebiet „zusperren“ will. Drohung mit Lockdown-Weisung an die Landeshauptleute Angesprochen auf die Äußerung von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), dass dieser eine Abriegelung Tirols ausschließt, meinte Anschober, dass beim Landeshauptmann „nur ein Missverständnis“ vorliegen kann. „Er wird gemeint haben, aus heutiger Sicht. Wir haben das gemeinsam paktiert, dass wir bis Sonntag am Abend die Informationen sammeln und dann Entscheidungen treffen. Daran hält sich der Landeshauptmann von Tirol, wie ich ihn kenne, mit Sicherheit“. Eine unmissverständliche Lockdown-Drohung in Richtung der Landeshauptleute lässt Rudolf Anschober auch gleich los, denn er könne eine „Weisung“ für einen Lockdown in einem oder mehreren Bundesländern nicht ausschließen: „Das Steuerungszentrum in dieser Republik, was die Begrenzung der Pandemie betrifft, ist das Gesundheitsministerium“.

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AUA: Kritik wegen Innsbruck-Verlegung

Die Austrian Airlines hat am Flughafen Innsbruck die Crew-Basis für Flugbegleiter und Piloten geschlossen. Davon sind insgesamt 40 Mitarbeiter direkt betroffen. Diese wehren sich jetzt gegen die Verlegung des Dienstortes nach Wien und bekommen unter anderem von der Tiroler ÖGB Unterstützung. Auch die regionale Politik mischt sich in die Diskussion ein. Die AUA habe ihrerseits alles Nötige getan, sogar den Betroffenen angeboten, nach Wien zu wechseln, wie der ORF berichtet. Dies sei nichts weiter als ein unmoralisches Angebot, denn es gehe schließlich um Existenzen und Familien, so ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. Die Tiroler Arbeitnehmervertretung äußert scharfe Kritik, der sich auch der Betriebsrat anschließt. „Wegen der Verlegung der Mitarbeiter von Innsbruck nach Wien laufen noch zwei arbeitsgerichtliche Verfahren“, erklärt Andreas Geldner, der stellvertretende Bord-Betriebsratsvorsitzende der Fluggesellschaft. Aufgrund dessen würden sich die Angestellten im Stich gelassen fühlen. Nun sei es an der Zeit, dass die Bundesregierung handle. Aus der Politik bekommen die Mitarbeiter Unterstützung vom Tiroler Landeshauptmann. Dieser kritisiert das harsche Vorgehen und spricht der Führungsetage das Vertrauen aus: „Der erneute Abzug von Mitarbeitern von Innsbruck nach Wien zeigt, dass die aktuelle AUA-Führung kein verlässlicher Partner ist“, so Günther Platter. Es sei höchste Zeit, faire Lösungen für diese Arbeitsplätze anzubieten. Deswegen fordert der Gewerkschaftsbund einen Sozialplan, der auch die Lebenssituationen der Arbeitnehmer berücksichtigt.

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TAA fliegt ab sofort auch COVID-19-Patienten

Tyrol Air Ambulance setzt auf ein in Oberösterreich entwickeltes System, mit dem an COVID-19 erkrankte Patienten sicher im Ambulanzjet geflogen werden können. Das auf die Durchführung von Ambulanzflügen spezialisierte Luftfahrtunternehmen Tyrol Air Ambulance kann ab sofort auch den Transport von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, übernehmen. Das Unternehmen rüstete dazu die Flotte mit einer speziellen Isolationseinheit, die vom oberösterreichischen Hersteller Air Ambulance Technology entwickelt wurde, aus. Das Isolationssystem arbeitet mit Unterdruck, was eine vorteilhafte Reduktion der Keimlast bedeutet und auch das Risko einer Verkeimung der Umgebung minimiert. In dieser Einheit können sowohl Menschen jeden Alters, auch Babies und Kleinkinder, sicher transportiert werden, so TAA in einer Aussendung. „Mit der nunmehrigen Möglichkeit zum Transport von infektiösen Patienten sind wir gut für den Sommer gerüstet, nachdem nun die Reisebeschränkungen mehr und mehr zurückgenommen werden“, so Manfred Helldoppler, Geschäftsführer der Tyrol Air Ambulance. „Der Bedarf an Rückholungen von an COVID-19 erkrankten Personen wird mit dem steigenden Reisevolumen sehr wahrscheinlich steigen“. Tyrol Air Ambulance setzt für medizinisch bedingte Rückholungen eine Flotte von sieben Ambulanzjets ein und betreibt ein 24-Stunden Operations Control Center am Standort Innsbrucker Flughafen.

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