Tirol

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Alpbachtal testet digitalen Sprachassistenten für Tourismus

Die Tourismusregion Alpbachtal in Tirol hat in 24 Pilotbetrieben ein Sprachassistenzsystem installiert. Mit dem sogenannten „Alpbachtal Voice Concierge“ sollen Fragen von Gästen automatisiert beantwortet werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Thoesch GmbH entwickelt. Das System, das auf der Technologie von Amazon Alexa basiert, kann Auskünfte über Frühstückszeiten oder Ausflugsziele geben. Zusätzlich ist es möglich, Zusatzleistungen wie Tischreservierungen vorzunehmen. Ziel ist es, Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten, damit diese mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Gäste haben. Das Alpbachtal führt als erste Destination in Europa eine flächendeckende Lösung ein. Zudem wird erstmals ein spezielles Modul für den Kongressbereich getestet. Die Einführung fiel bewußt in die Zeit des European Forum Alpbach, um das System unter realen Bedingungen zu erproben`. Der Betreiber betont, daß Datenschutz gewährleistet werde. Sprachanfragen werden nicht gespeichert und personenbezogene Daten nicht erhoben. Jedes Gerät kann zudem jederzeit deaktiviert werden. Nach einem Jahr sollen die Ergebnisse des Projekts ausgewertet werden.

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Österreichs Campingbranche mit starkem ersten Halbjahr 2025

Die österreichische Campingbranche hat im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen verbucht. Laut Statistik Austria wurden insgesamt 3.020.022 Nächtigungen gezählt, was einem Plus von 12,4 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres entspreche. Besonders stark war der April, in dem sich die Nächtigungen auf 357.186 verdoppelten. Der Mai hingegen verzeichnete mit einem Minus von 25 Prozent einen Rückgang der Zahlen. Am häufigsten wurde in Tirol genächtigt, das mit 906.399 Übernachtungen an der Spitze liegt. Kärnten und Salzburg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Campingclubs, erklärte, daß sich die Campingzahlen seit Jahren auf hohem Niveau bewegen. Die Zahlen zeigten, daß Camping kein vorübergehender Trend, sondern eine feste Größe im österreichischen Tourismus sei. Trotz eines kühleren Julis rechne die Branche mit einer zufriedenstellenden Sommersaison. Die guten Zahlen im August und der Nächtigungsrekord des gesamten Tourismus im Halbjahr würden auf ein positives Ergebnis hindeuten.

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Die Magie des Funkelns: Die Swarovski Kristallwelten in Wattens

Inmitten der majestätischen Bergwelt Tirols, im beschaulichen Ort Wattens, befindet sich ein Ort, der Kunst, Phantasie und Handwerkskunst auf einzigartige Weise vereint: die Swarovski Kristallwelten. Als Hommage an das 100jährige Bestehen des Unternehmens Swarovski im Jahre 1995 gegründet, entwickelten sich die Kristallwelten von einer Vision zu einem international renommierten Ausflugsziel. Sie sind ein Gesamtkunstwerk, das Besucher aus aller Welt in eine glitzernde Welt der Wunder entführt und die Vielfalt und Schönheit des Kristalls in all seinen Facetten erlebbar macht. Die Geschichte der Kristallwelten ist untrennbar mit der des Familienunternehmens verbunden, dessen Erfolg auf einer revolutionären Erfindung beruht. Dieser Artikel beleuchtet die Entstehung der Attraktion, ihre faszinierenden Wunderkammern, den weitläufigen Garten und die aktuellen sommerlichen Höhepunkte. Die Ursprünge: Von der Schleifmaschine zur Weltmarke Die Geschichte des Unternehmens Swarovski beginnt mit Daniel Swarovski, einem visionären Glasschleifer aus Böhmen, der im Jahre 1892 eine bahnbrechende Erfindung machte: eine elektrische Schleifmaschine für Kristallglas. Diese Maschine ermöglichte es, Kristalle präziser und schneller zu schleifen als je zuvor. Daniel Swarovski erkannte das Potenzial seiner Erfindung und siedelte 1895 mit seiner Familie nach Wattens in Tirol über. Die Wahl dieses Standortes war strategisch: Die Wasserkraft der Alpen bot die notwendige Energie für den Betrieb seiner Maschinen, und die Abgeschiedenheit des Ortes schützte ihn vor neugierigen Konkurrenten. Gleichzeitig sorgten die bestehenden Handelswege für eine gute Anbindung an die Modemetropole Paris, wo seine glitzernden Schmucksteine auf große Nachfrage stießen. Gemeinsam mit seinen Partnern Franz Weis und Armand Kosmann legte Daniel Swarovski den Grundstein für ein Unternehmen, das sich in

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Auf über 3.000 Metern: „007 Elements“ – Ganz im Zeichen von James Bond

Es braucht schon etwas Mut, einen triftigen Grund oder gleich beides, um eine Touristen-Attraktion, die dem wohl bekanntesten Geheimagenten der Welt, James Bond, gewidmet ist, auf über 3.000 Metern Höhe auf einem österreichischen Berg anzubieten. Gibt es nicht? Und ob es das gibt und zwar in Sölden im Bundesland Tirol. Doch wie kommt man eigentlich auf die Idee eine Ausstellung so großer Höhe aufzuziehen, dass Besucher im Hochsommer 2025 in den Genuss von Schneefall kommen können? Die Antwort darauf ist ganz simpel: Es handelt sich um einen Original-Drehort des 007-Streifens „Spectre“, in dem Daniel Craig die Hauptrolle spielt. Die Seilbahnen waren schon vorher vorhanden, die Infrastruktur wie zum Beispiel Österreichs höchstgelegenes Haubenlokal – direkt neben „007 Elements“ – ebenfalls. Warum also nicht? Im Winter lässt es sich mit Schwüngen verbinden und im Sommer zum Beispiel mit einer Wanderung oder einer Mountainbike-Tour. Oder einfach mal so schauen wo „Spectre“ in Sölden gedreht wurde. Während „Ein Quantum Trost“ in der Luftfahrt-Community durchaus für Erheiterung sorgte, denn die 007-Macher verlegten den britischen Flughafen Farnborough mal eben nach Bregenz und suggerierten einen „Bregenz Airport“, der nicht existiert, sind die Schauplätze in Sölden real. Diese können besichtigt werden. Nicht alle Sölden-Szenen wurden in jenem Bereich, in dem sich „007 Elements“ befindet, gedreht. Einige können zu Fuß erkundet werden, denn diese sind im Freigelände, beispielsweise im Bereich einer Bergstraße. Ganz oben am Berg, wo einst James Bond und Blofeld waren Doch was erwartet die Besucher eigentlich? Zunächst geht es mit einer Einseilumlaufbahn (Gondel) zur Mittelstation. Dort

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Tiroler Bergsommer lockt mit Erfrischung und Weitblick: Region Hall-Wattens lädt zu Naturerlebnissen ein

Die Region Hall-Wattens im Herzen der Tiroler Alpen präsentiert sich zur Halbzeit des Sommers 2025 als attraktives Ziel für kurzentschlossene Urlauber. Mit glasklaren Badeseen, erfrischenden Gebirgsbächen und einer Vielzahl von Wanderzielen für die ganze Familie bietet die Region vielfältige Möglichkeiten, die verbleibenden Wochen des Tiroler Bergsommers in vollen Zügen zu genießen. Eine besondere Attraktion stellt die neu errichtete, 55 Meter lange Zirbenbank am Schartenkogel dar, die nicht nur beeindruckende Panoramaaussichten verspricht, sondern auch zum Verweilen und Picknicken einlädt. Die Kombination aus alpiner Landschaft und erfrischenden Gewässern schafft ein ausgewogenes Angebot für Erholungssuchende und Aktivurlauber gleichermaßen. Wasserspaß und Erholung am See: Ein erfrischendes Vergnügen Für viele Tirol-Urlauber steht das Schwimmen und der Wasserspaß hoch im Kurs, um der sommerlichen Wärme in den Bergen zu entfliehen. Die Region Hall-Wattens bietet hierfür zahlreiche Gelegenheiten. Ein besonderes Kleinod ist der malerische Weißlahnsee, der von einem herrlichen Baumbestand gesäumt wird und zum Verweilen und Baden einlädt. Ein großer Vorteil für Gäste der Region ist der inkludierte Eintritt zum Weißlahnsee mit der Gästekarte, was den Zugang zu diesem Naturjuwel erleichtert und den Urlaub noch attraktiver gestaltet. Neben dem Weißlahnsee sind viele weitere Seen und Schwimmbäder in nur wenigen Minuten zu erreichen. Dazu gehören beispielsweise der nahegelegene Lanserkopf-Badesee oder das Freischwimmbad in Hall in Tirol, die beide zusätzliche Optionen für Wasserratten bieten. Die Qualität der Gewässer in Tirol ist generell sehr hoch; viele Badeseen sind für ihre ausgezeichnete Wasserqualität bekannt und werden regelmäßig überprüft. Dies gibt den Badegästen die Sicherheit, in klarem und sauberen Wasser zu schwimmen.

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Alpenraum im Aufwind: Tourismus-Sommer 2025 mit positiven Trends in Tirol, Bayern und Südtirol

Die Halbzeit der Sommersaison 2025 im Alpenraum zeigt erfreuliche Entwicklungen für die Tourismusdestinationen Tirol, Bayern und Südtirol. Eine aktuelle Analyse von Thomas Steiner, Managing Partner von Kohl > Partner, in Zusammenarbeit mit RateBoard, einem führenden Anbieter von Revenue Management-Systemen, offenbart differenzierte, doch insgesamt positive Trends. Während Südtirol bei den Preissteigerungen und der Nachfrage eine Führungsposition einnimmt, holen Tirol und Bayern bei der Auslastung kräftig auf. Die Ergebnisse spiegeln die Dynamik und Anpassungsfähigkeit des alpinen Tourismussektors wider, der sich nach den Herausforderungen der Vorjahre wieder deutlich im Aufwind befindet und das Interesse nationaler wie internationaler Gäste auf sich zieht. Buchungsprognosen: Bayern und Tirol mit kräftigem Wachstum, Südtirol als Nachfragemagnet Die aktuellen Buchungsprognosen für den Sommer 2025 zeichnen ein vielversprechendes Bild für alle drei untersuchten Destinationen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen Bayern und Tirol die stärksten Zuwächse bei der Auslastung: Bayern legt um +4,6% zu, gefolgt von Tirol mit +4,4%. Südtirol verzeichnet ebenfalls einen positiven Trend mit einem Wachstum von +2,3%. Obwohl Südtirol beim prozentualen Auslastungswachstum etwas hinter den beiden anderen Regionen zurückbleibt, führt es unangefochten bei der absoluten Nachfrage. Dies deutet darauf hin, daß die Hotels in Südtirol bereits eine hohe Grundauslastung aufweisen und somit weniger Spielraum für prozentuale Zuwächse bei der Auslastung haben, aber dennoch eine kontinuierlich hohe Anziehungskraft ausüben. Eine genauere Betrachtung der Monatsdaten offenbart interessante Verschiebungen: Die Ferienhotellerie in Deutschland erlebt einen allgemeinen Aufschwung, wobei immer mehr deutsche Gäste ihren Sommer im eigenen Land verbringen. Dieser Trend, der sich auch in Bayern widerspiegelt, trägt maßgeblich zu den starken

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Bauarbeiten am „Deutschen Eck“: Einschränkungen im Bahnverkehr der Westbahn

Die Deutsche Bahn InfraGO führt vom 2. bis 17. August 2025 Bauarbeiten im Bereich des sogenannten „Deutschen Ecks“ durch, was erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr der Westbahn haben wird. Betroffen sind insbesondere die Verbindungen zwischen Salzburg und Tirol sowie zwischen Salzburg, München und Stuttgart. Die Westbahn hat ihre Kunden bereits im Vorfeld über die bevorstehenden Änderungen informiert, um Unannehmlichkeiten zu minimieren. Vom 2. bis 10. August 2025 wird der Zugverkehr der Westbahn von und nach München und Stuttgart umgeleitet. Die Züge werden ab Wels über Passau geführt. Dies bedeutet, daß folgende Halte entfallen: Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Salzburg, Rosenheim und München Ost. Fahrgäste haben jedoch die Möglichkeit, in Passau ein- und auszusteigen; Tickets hierfür können ausschließlich im Zug erworben werden. Wer im Besitz eines Klimatickets ist, kann sich im Zug mit dem Relax Check-in anmelden und bis Passau fahren. Die Umleitung führt zu einer Verlängerung der Fahrzeit um 10 bis 40 Minuten. Eine weitere Einschränkung betrifft die Westbahn-Züge von und nach Innsbruck und Bregenz. Vom 2. bis 17. August 2025 ist über das Deutsche Eck kein Zugverkehr zwischen Salzburg und Kufstein möglich. Für diese Verbindungen wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die Reisenden zwischen Salzburg und Tirol befördern soll. Solche Schienenersatzverkehre sind ein gängiges Mittel der Bahn, um trotz Bauarbeiten die Mobilität der Fahrgäste zu gewährleisten, können jedoch zu längeren Reisezeiten und Umstiegen führen. Die Bauarbeiten im „Deutschen Eck“ sind notwendig, um die Infrastruktur zu modernisieren und die Leistungsfähigkeit der Bahnstrecke zu erhalten. Das „Deutsche Eck“ bezeichnet den Streckenabschnitt der Bahnlinie

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Bergsommer in Österreich auf dem Vormarsch: Seilbahnen als Zugpferde für den Tourismus

Die österreichische Tourismusbranche blickt mit Optimismus auf den Bergsommer. Dies wurde auf der Sommertagung 2025 der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ in Tirol deutlich, zu der die Silvrettaseilbahn AG und die Hochzeiger Bergbahnen Pitztal AG einluden. Über 90 Seilbahner sowie zahlreiche Vertreter der österreichischen Tourismuswirtschaft versammelten sich zu der zweitägigen Veranstaltung, um über Erfolgsfaktoren und die Weiterentwicklung des Bergsommertourismus zu beraten. Dabei wurde einmal mehr die zentrale Rolle der Seilbahnen als Motor für die Wertschöpfung in alpinen Regionen hervorgehoben. Eine aktuelle Gästebefragung belegt, daß ein qualifiziertes Bergbahnangebot für rund 40 Prozent der Sommerurlauber ein ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl ihrer Urlaubsregion darstellt. Die Seilbahn als zentraler Erfolgsfaktor im alpinen Sommertourismus Der Wandel der Alpenregionen von reinen Winterzielen zu ganzjährigen Tourismusdestinationen ist eine Entwicklung, die in Österreich maßgeblich von den Seilbahnbetreibern vorangetrieben wird. Die Sommertagung der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ im Herzen Tirols bot eine Plattform, um diese Transformation zu beleuchten und zukünftige Strategien zu diskutieren. Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, betonte mit Nachdruck: „Die Seilbahn ist längst kein reines Winterthema mehr. Im Gegenteil: Für den Sommertourismus in den Alpen ist sie ein zentraler Erfolgsfaktor – und häufig das ausschlaggebende Kriterium bei der Wahl der Urlaubsregion.“ Diese Aussage wird durch aktuelle Analysen und Gästebefragungen untermauert. Es zeigt sich, daß eine erhebliche Anzahl von Sommerurlaubern – rund 40 Prozent – eine andere Region für ihren Aufenthalt wählen würde, wenn es dort kein entsprechendes Bergbahnangebot gäbe. Dies verdeutlicht die immense Bedeutung der Seilbahnen nicht nur als Transportmittel, sondern als essentielle

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Flughafen Innsbruck feiert 100 Jahre mit einzigartigem Pisten-Erlebnis

Der Flughafen Innsbruck hat am 1. Juni offiziell sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Die Feierlichkeiten wurden am Donnerstagabend mit einem besonderen Ereignis fortgesetzt: Rund 60 Teilnehmer eines „Airport Walks“ erhielten die seltene Gelegenheit, die Start- und Landebahn zu Fuß zu erkunden und so eine Perspektive zu erleben, die sonst nur Flugzeugführern vorbehalten ist. Die Idee zu diesem einzigartigen Flughafenrundgang stammte von Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta selbst. Er erklärte, daß es ihm gefiel, neben dem Tag der offenen Tür, bei dem Fluggeräte aus nächster Nähe bewundert werden können, auch einmal die Piste selbst erlebbar zu machen. Für diesen Zweck wurde die 2.000 Meter lange Flughafenpiste in den Abendstunden eigens gesperrt und zu einer „Fußgängerzone der anderen Art“ umfunktioniert. Die Teilnehmer, 100 Neugierige aus ganz Tirol, waren über ein Gewinnspiel mit Life Radio ausgewählt worden; schlußendlich trotzten etwa 60 Personen dem Wetter. Während des ersten Airport Walks zeigte sich das Wetter jedoch gnädig, so daß sowohl Kinder als auch Erwachsene die rund 3 Kilometer lange „Runde“ trocken zurücklegen konnten. Der einhellige Tenor am Ende der Veranstaltung war „Es war ein einmaliges Erlebnis“. Der Flughafen Innsbruck ist der drittgrößte Verkehrsflughafen und der zweitgrößte Bundesländerflughafen in Österreich. Im Jahre 2024 wurden über das moderne Dienstleistungsunternehmen 862.202 Jahrespassagiere befördert. Der Flughafenbetrieb ist von starker Saisonalität geprägt, insbesondere durch den Wintertourismus. Als Unternehmen besitzt der Flughafen hohe Relevanz für die regionale Wirtschaft und den Tourismus. Er gilt als bedeutender Standortfaktor und wichtiger Arbeitgeber. Die Eigentumsverhältnisse verteilen sich auf die Innsbrucker Kommunalbetriebe mit 51 Prozent Anteil, das Land Tirol

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Kitzbühel Tourismus präsentiert neues Markenbild und strategische Neuausrichtung

Die Tourismusorganisation Kitzbühel Tourismus hat ein neues Corporate Design eingeführt, das im Stile einer Mode-Marke gestaltet wurde. Diese Neuausrichtung ist ein zentraler Bestandteil einer langfristigen Markenstrategie, die im Jahre 2021 mit einem umfassenden Markenbildungsprozeß begann. Ziel ist es, die Positionierung des alpinen Urlaubsortes zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Tourismus zu sichern. Der Marken-Relaunch erfolgte nach eingehenden Befragungen, Workshops und Diskussionen, welche die Notwendigkeit einer Modernisierung des Markenauftritts aufzeigten. Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung entschieden sich nach Prüfung mehrerer Konzepte einstimmig für die Umsetzung im Jahre 2024. Die Einführung des neuen Designs wurde Anfang Juni 2024 mit einer mehrstufigen Teaser-Kampagne eingeleitet. Ein Höhepunkt war ein Festakt am 20. Juni 2024 im Hotel zur Tenne, bei welchem der neue Markenauftritt durch Obmann Dr. Christian Harisch präsentiert wurde. Über Nacht erfolgte eine Umgestaltung des Stadtbildes, bei der etwa 6.000 Werbemittel an 140 lokale Unternehmen und Vereine verteilt wurden. Eine besondere Herausforderung im Zuge des Relaunches war die Sicherung der Rechte an der ikonischen Walde Gams, die von Alfons Walde geschaffen wurde. Nach dreijährigen Verhandlungen konnte Kitzbühel Tourismus die umfassenden Rechte erwerben, wodurch die Nutzung des Motivs für alle Mitglieder und Vereine zu nicht-kommerziellen Zwecken rechtlich abgesichert ist. Der Relaunch löste unterschiedliche Reaktionen aus, bis hin zu einer Petition für den Erhalt der „alten Gams“. Kitzbühel Tourismus nutzte daraufhin eine Vollversammlung zur umfassenden Information und Versachlichung der Diskussion. Erste Werbewirksamkeitsmessungen Ende Juni 2024 bestätigten eine starke Bekanntheit der Kampagne und eine deutliche Abhebung von anderen alpinen Destinationen. Die Kampagne konnte die Markenstärke bei

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