Tourismus

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Tourismus in Salzburg 2024: Rückgang bei Nächtigungen und Ankünften

Im Tourismusjahr 2024 verzeichnete Salzburg einen leichten Rückgang bei den Nächtigungen und Ankünften im Vergleich zum Vorjahr. Mit 3.138.434 Nächtigungen (-1,96 %) und 1.766.061 Ankünften (-0,59 %) blieb die Zahl der Touristen insgesamt knapp unter den Werten von 2023. Trotz dieses leichten Rückgangs zeigt sich die Stadt mit einer Bettenauslastung von 60,31 % überdurchschnittlich gut aufgestellt. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 liegen die Zahlen jedoch nach wie vor hinter den Spitzenwerten zurück, was auch auf die anhaltenden globalen Herausforderungen zurückzuführen sein könnte. Salzburgs Tourismusstrategie wird durch die „Vision Salzburg 2040“ weiter vorangetrieben, die im Frühjahr 2025 abgeschlossen werden soll. Bürgermeister Bernhard Auinger betonte die Bedeutung des Tourismus als wirtschaftlicher Motor, der Arbeitsplätze schafft und Wertschöpfung fördert. Der Fokus der neuen Strategie liegt nicht nur auf der Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur, sondern auch auf der Stärkung der Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung. Beate Kassner, Geschäftsführerin der Tourismus Salzburg GmbH, sieht großes Potenzial im modernen Destinationsmanagement und in der Mitgestaltung des Lebensraums für sowohl Einheimische als auch Besucher. Besonders erfreulich ist der Anstieg der verkauften Salzburg Cards, die mit 265.822 verkauften Exemplaren (+2,87 %) einen Höchstwert erzielten. Diese Karte, die Zugang zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt bietet, hat auch 2024 zu einer erhöhten Zahl von Eintritten geführt. Zudem stiegen die Verkaufszahlen der 48-Stunden- und 72-Stunden-Cards deutlich an. In Bezug auf die Herkunftsländer dominieren weiterhin die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Fernmärkte wie die USA und das Vereinigte Königreich, wobei letztere einen Anstieg bei den Nächtigungen verzeichneten. Im Ausblick auf 2025 wird das Tourismusjahr

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Kitzbühel bleibt Instagram-Star unter Österreichs Skigebieten

Kitzbühel hat auch 2025 seine Spitzenstellung als das beliebteste österreichische Skigebiet auf Instagram verteidigt. Laut einer Analyse des PR-Dienstleisters APA-Comm verzeichnet der Wintersportort zum Stichtag 15. Januar 2025 über 522.000 Postings und baut damit seine Präsenz auf der sozialen Plattform im Vergleich zu 2019 um mehr als 100 Prozent aus. Besonders das jährliche Weltcuprennen am Hahnenkamm, das mit der berühmten Streif-Abfahrt zu den meistfotografierten Events gehört, trägt maßgeblich zu dieser hohen Zahl bei. Mit 375.109 Beiträgen folgt St. Anton am Arlberg auf dem zweiten Platz. Das Tiroler Skigebiet bleibt nach wie vor ein Hotspot für internationale Gäste, die ihre Wintererlebnisse gerne auf Instagram teilen. Auch andere Tiroler Skigebiete wie Ischgl, Sölden und Lech zeigen ein starkes Wachstum, wobei Ischgl mit 335.342 Postings den dritten Platz für sich beansprucht. Sölden verzeichnet mit einem Anstieg von 102 Prozent das größte Wachstum unter den Top-5-Skigebieten. Einen bemerkenswerten Aufstieg hat das Skigebiet Wilder Kaiser gemacht, das sich von einem eher unauffälligen Platz im Jahr 2019 auf den sechsten Rang verbessert hat. Mit 268.242 Postings hat es ein Wachstum von 201 Prozent erzielt und ist damit der größte Aufsteiger im aktuellen Ranking. Erstmals unter den Top-10 vertreten ist auch das Stubaital, das mit 182.056 Postings Platz 10 belegt. Die zunehmende Präsenz der Skigebiete auf Instagram zeigt nicht nur die Popularität der Orte, sondern auch die steigende Bedeutung sozialer Medien für die Tourismusbranche. Besonders die visuelle Anziehungskraft der alpinen Landschaften, Events und das Après-Ski-Angebot haben das Interesse vieler Skifahrer und Snowboarder geweckt.

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Michelin-Sterne für zwei Restaurants am Wolfgangsee: Region rückt kulinarisch in den Fokus

Am 21. Januar 2025 wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Hangar 7 in Salzburg die renommierten MICHELIN-Sterne verliehen. Zwei Restaurants am Wolfgangsee erhielten dabei jeweils einen Stern: das Atelier Fischer in St. Gilgen, geführt von Stefan Fischer, und das Gourmetrestaurant Paula in St. Wolfgang unter der Leitung von Sebastian Leutgeb. Mit dieser Auszeichnung avanciert der Wolfgangsee zum einzigen Sterne-Hotspot im Salzkammergut und unterstreicht die hohe Qualität der regionalen Gastronomie. Die Rückkehr des „Guide MICHELIN“ als flächendeckender Restaurantführer für Österreich hat die kulinarische Szene des Wolfgangsees weiter aufgewertet. Die Sterne für das Atelier Fischer und das Restaurant Paula zeigen nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Küchen, sondern auch, wie Kulinarik zunehmend zu einem zentralen Reisemotiv im Tourismus wird. Der Wolfgangsee gewinnt damit an Bedeutung als Genussregion und zieht immer mehr kulinarisch interessierte Gäste an. Stefan Fischer, der bereits mit drei Hauben im Gault&Millau ausgezeichnet wurde, verbindet in seinem Restaurant eine raffinierte Mischung aus traditioneller österreichischer Küche und modernen, künstlerischen Akzenten. Seine Kreationen, serviert auf handgefertigtem Geschirr, bieten ein einzigartiges Erlebnis für die Gäste. Sebastian Leutgeb hingegen, erst 28 Jahre alt, hat mit seinem Restaurant Paula in nur zwei Jahren einen großen Erfolg erzielt. Nach Erfahrungen in renommierten Häusern wie dem Hotel Adlon in Berlin und Schloss Fuschl kehrte er an den Wolfgangsee zurück, um seine kulinarische Vision zu verwirklichen. Der kulinarische Höhepunkt des Jahres 2025 wird das mundART Festival sein, das vom 25. April bis zum 4. Mai am Wolfgangsee stattfindet und die Vielfalt der Region in den Mittelpunkt

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Michelin-Sterne kehren nach Österreich zurück – SalzburgerLand glänzt mit 18 Sternen

Bei der feierlichen Vergabe der Michelin-Sterne am Dienstagabend im Salzburger Hangar-7 wurde das SalzburgerLand als kulinarische Hochburg ausgezeichnet. Insgesamt wurden 18 Michelin-Sterne sowie vier Grüne Sterne für nachhaltige Küche an Restaurants im Bundesland vergeben. Diese Auszeichnungen markieren die Rückkehr des weltweit renommierten Restaurantführers nach Österreich, der seit 2009 erstmals wieder ein vollständiges Länderguide veröffentlicht. Die Veranstaltung stand im Zeichen der herausragenden kulinarischen Vielfalt des SalzburgerLandes, das für seine hohe Dichte an Spitzenköchen und außergewöhnlichen Restaurants bekannt ist. Besonders hervorzuheben ist, dass das Land mit fünf Restaurants, die jeweils zwei Sterne erhielten, in dieser Kategorie österreichweit führend ist. Zu den ausgezeichneten Betrieben zählen unter anderem das „Kräuterreich by Vitus Winkler“ in Sankt Veit im Pongau und das „Restaurant Döllerer“ in Golling. Zusätzlich wurden vier Restaurants mit dem Grünen Stern ausgezeichnet, einem speziellen Zeichen für nachhaltige kulinarische Praktiken. Diese Auszeichnung wird an Restaurants verliehen, die besonders eng mit regionalen Produzenten zusammenarbeiten und auf saisonale Zutaten setzen. Ein Beispiel hierfür ist das „Kräuterreich by Vitus Winkler“, das ebenso wie das „dahoam by Andreas Herbst“ in Leogang und das „Rauchkuchl“ in Stuhlfelden ausgezeichnet wurde. Landeshauptmann Wilfried Haslauer und andere führende Persönlichkeiten des SalzburgerLandes begrüßten die Rückkehr des Guide Michelin als bedeutenden Erfolg für die regionale Gastronomie und die damit verbundene Steigerung der internationalen Sichtbarkeit. Die hohe Anzahl an Auszeichnungen unterstreiche das kulinarische Potenzial des SalzburgerLandes und dessen stetige Entwicklung zu einem renommierten Ziel für Feinschmecker aus aller Welt.

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MedSky Airways eröffnet neue Flugverbindung zwischen Bengasi und Malta

MedSky Airways, eine der führenden Fluggesellschaften Libyens, hat am 16. Januar 2025 die erste Direktverbindung zwischen Bengasi und Malta gestartet. Die operative Durchführung erfolgt durch Malta MedAir. Diese neue Flugroute markiert einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Flugverkehrs zwischen Libyen und Europa. Mit einer Abflugzeit von Benina-Flughafen um 09:15 UTC und einer geplanten Ankunft in Luqa-Flughafen um 10:45 UTC bietet die neue Verbindung eine schnelle Reisemöglichkeit. Die Entscheidung, diese Route einzuführen, ist Teil der langfristigen Wachstumsstrategie von MedSky Airways. Nach Jahren der Isolation und politischer Unsicherheit hat Libyen begonnen, seine Verbindungen zu Europa wiederaufzubauen. Die neue Flugroute zwischen Bengasi und Malta, die einmal wöchentlich angeboten wird, spiegelt die steigende Nachfrage nach direktem Flugverkehr zwischen den beiden Ländern wider. „Unsere neue Verbindung zwischen Bengasi und Malta ist ein Beweis für unser Engagement, unseren Passagieren außergewöhnliche Reiseerlebnisse und Bequemlichkeit zu bieten“, sagte MedSky-Vorstandsvorsitzender Fauzi Ashour Khallefah. Er betonte, daß diese Route nicht nur den Zugang zu Malta erleichtert, sondern auch neue Möglichkeiten für wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit eröffnet. Kooperation mit Malta MedAir Ein bedeutender Faktor hinter der erfolgreichen Einführung dieser neuen Verbindung ist die enge Partnerschaft zwischen MedSky Airways und Malta MedAir. Paul Bugeja, Geschäftsführer von Malta MedAir, lobte die Zusammenarbeit beider Unternehmen. „Es ist ermutigend zu sehen, daß wir nun die libysche Bevölkerung direkt mit Malta und Europa verbinden können, insbesondere für medizinische, geschäftliche und touristische Zwecke“, erklärte er. Die Kooperation zwischen den beiden Fluggesellschaften hat sich in den letzten Jahren gefestigt und zielt darauf ab, die Reiseerfahrung für Passagiere

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Air Astana erweitert Flugangebot nach China: Neue Direktverbindung nach Guangzhou

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana nimmt ab dem 30. März 2025 eine neue Direktverbindung von Almaty nach Guangzhou in ihr Streckennetz auf. Die Flüge werden dreimal wöchentlich mit einem Airbus A321 LR durchgeführt. Abflugzeiten in Almaty sind dienstags, donnerstags und sonntags um 20:50 Uhr mit Ankunft in Guangzhou um 5:45 Uhr Ortszeit am Folgetag. Der Rückflug startet jeweils um 6:50 Uhr in Guangzhou und erreicht Almaty um 10:20 Uhr. Peter Foster, CEO von Air Astana, erklärte, dass China seit der ersten Verbindung zwischen Astana und Peking vor über 20 Jahren ein zentraler Markt für die Fluggesellschaft sei. Die neue Route nach Guangzhou stelle einen bedeutenden Schritt in der weiteren Expansion des China-Streckennetzes dar, das sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen attraktiv sei. Guangzhou, nur 120 Kilometer nordwestlich von Hongkong gelegen, gilt als eines der wichtigsten Industriezentren Chinas und als globaler Marktführer in der Textilbranche. Zudem ist die Stadt mit ihrer über 2.000 Jahre alten Geschichte ein bedeutendes kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Neben der neuen Verbindung fliegt Air Astana bereits siebenmal wöchentlich von Almaty und Astana nach Peking sowie viermal pro Woche von Almaty nach Urumqi. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht bis zum 31. Dezember 2025 die Möglichkeit, ohne Visum für bis zu 30 Tage nach China zu reisen.

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Ryanair reduziert Angebot in Spanien: Konflikt um Flughafengebühren und Anreizsysteme

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, ihr Angebot in Spanien im Sommer 2025 um 18 % zu reduzieren. Die Entscheidung betrifft insgesamt 800.000 Passagiersitze sowie 12 Strecken auf sieben Regionalflughäfen. Diese drastische Maßnahme wird von Ryanair mit überhöhten Gebühren und fehlenden Anreizen durch den spanischen Flughafenbetreiber Aena begründet. Der Konflikt zwischen der Fluggesellschaft und dem Betreiber wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der Luftfahrtbranche und die wachsende Konkurrenz unter europäischen Flughäfen. Die Kürzungen von Ryanair betreffen vor allem kleinere, weniger frequentierte Flughäfen. So wird der Flugbetrieb an den Flughäfen Jerez (XRY) und Valladolid (VLL) komplett eingestellt. Ein in Santiago stationiertes Flugzeug wird außer Dienst gestellt, und die Flugpläne auf fünf weiteren Flughäfen – Vigo (VGO), Santiago (SCQ), Zaragoza (ZAZ), Asturien (OVD) und Santander (SDR) – werden deutlich reduziert. Diese Flughäfen, die oft als wichtige Verkehrsknotenpunkte für ihre Regionen fungieren, verlieren damit nicht nur an Passagieraufkommen, sondern auch an wirtschaftlicher Bedeutung. Vor allem für kleinere Städte und ländliche Regionen sind solche Streckenstreichungen ein herber Rückschlag, da sie die Konnektivität und den Tourismus beeinträchtigen können. Kritik an Aena und den Gebührenstrukturen Ryanair macht die Entscheidung des Flughafenbetreibers Aena für die Kürzungen verantwortlich. Aena, der 48 Flughäfen in Spanien verwaltet, wird von der Fluggesellschaft beschuldigt, keine ausreichenden Anreize für Fluggesellschaften zu schaffen, um ungenutzte Kapazitäten auf Regionalflughäfen zu nutzen. Stattdessen, so Ryanair, bevorzuge Aena Investitionen in Flughäfen außerhalb Spaniens, etwa in der Karibik oder in Nord- und Südamerika. Eddie Wilson, CEO von Ryanair, kritisierte besonders die Gebührenpolitik von Aena. Obwohl die spanische Nationale

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Nouvelair erweitert Flugverbindungen nach Frankfurt und München im Sommer 2025

Die tunesische Fluggesellschaft Nouvelair hat bekannt gegeben, dass sie ihre Flugverbindungen nach Frankfurt und München im kommenden Sommerflugplan 2025 deutlich ausbauen wird. Ab dem 30. März 2025 wird Nouvelair ihre Verbindung von Tunis nach Frankfurt von bisher drei auf vier Flüge pro Woche erhöhen. Darüber hinaus wird die Airline in der Sommerperiode vom 22. Juni bis zum 14. September 2025 die Flugfrequenz nach München von zwei auf drei Flüge wöchentlich steigern. Diese Anpassungen sollen den gestiegenen Bedarf an Verbindungen zwischen Tunesien und Deutschland decken und die Attraktivität des Flugangebots für Reisende weiter erhöhen. Die Anpassungen des Sommerflugplans 2025 von Nouvelair spiegeln nicht nur die steigende Nachfrage nach direkten Flugverbindungen zwischen Tunesien und Deutschland wider, sondern auch den stetigen Ausbau des internationalen Streckennetzes der Airline. Seit ihrer Gründung hat Nouvelair kontinuierlich ihr Angebot erweitert und versucht, mit anderen europäischen Airlines auf den beliebten Mittelstrecken zwischen Europa und Nordafrika zu konkurrieren. Besonders die Nachfrage nach Verbindungen aus Tunesien nach Deutschland ist in den letzten Jahren gewachsen, was vor allem durch die enge Verbindung beider Länder im Bereich des Tourismus sowie durch die starke tunesische Diaspora in Deutschland bedingt ist. Der Flughafen Frankfurt stellt als größter internationaler Drehkreuz in Deutschland eine bedeutende Anlaufstelle für internationale Flüge dar, insbesondere für Reisende aus Europa und Nordafrika. Daher ist die Erhöhung der Flugfrequenzen nach Frankfurt von drei auf vier wöchentliche Flüge eine direkte Reaktion auf die erhöhte Nachfrage nach Direktflügen zwischen Tunis und dem Rhein-Main-Gebiet. Die neue Verbindung wird sowohl für Touristen als auch für Geschäftsreisende

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Sommerflugplan 2025 des Flughafens Heringsdorf: Neue Ziele und etablierte Verbindungen

Der Flughafen Heringsdorf, gelegen auf der Ostseeinsel Usedom, hat seinen Sommerflugplan 2025 bekanntgegeben. Wie bereits in den vergangenen Jahren, setzen die Verantwortlichen auf ein ausgewogenes Angebot, das sowohl bewährte Routen als auch neue Verbindungen umfasst. Besonders hervorzuheben ist die Aufnahme der neuen Strecke nach Friedrichshafen, die die Insel Usedom direkt mit der Region Bodensee verbindet. Der Sommerflugplan umfasst außerdem die Fortsetzung mehrerer etablierter Linienflüge, die wöchentliche Verbindungen nach Zürich, Frankfurt, Mannheim, Kassel und Luxemburg bieten. Alle Linienflüge werden, wie gewohnt, samstags durchgeführt. Mit der Einführung der neuen Strecke nach Friedrichshafen im Süden Deutschlands setzt der Flughafen Heringsdorf auf eine verstärkte Anbindung des Bodenseeraums. Friedrichshafen ist nicht nur eine wirtschaftlich wichtige Stadt, sondern auch ein beliebtes Touristenziel, das eine gute Verbindung zur Ostseeinsel Usedom ermöglicht. Die Flüge nach Friedrichshafen sind eine Reaktion auf die steigende Nachfrage sowohl von Geschäftsreisenden als auch von Urlaubern, die von Usedom aus in die süddeutsche Region reisen möchten. Das Streckennetz wird auch durch die bestehenden Verbindungen nach Zürich, Frankfurt, Mannheim, Kassel und Luxemburg ergänzt. Diese Flüge erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, da sie eine schnelle und direkte Anbindung an wichtige Wirtschaftszentren und internationale Drehkreuze bieten. Besonders die Flugverbindung nach Zürich stellt eine attraktive Option für Geschäftsreisende dar, die mit dem internationalen Flughafen Zürich einen Zugang zu globalen Verbindungen haben. Wöchentliche Flüge Alle Linienflüge des Flughafens Heringsdorf werden weiterhin ausschließlich samstags angeboten. Diese Regelung bleibt auch im kommenden Sommerflugplan bestehen. Der Samstag ist für viele Reisende ein bevorzugter Tag, um in den Urlaub zu starten

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Saudi-Arabien: Verzögerung beim Start der neuen Fluggesellschaft Riyadh Air

Saudi-Arabien verfolgt seit einigen Jahren eine ehrgeizige Strategie, den Tourismussektor zu fördern und gleichzeitig die Luftfahrtindustrie erheblich auszubauen. Mit einer wachsenden Bevölkerung von rund 32 Millionen Einwohnern und dem Ziel, bis 2030 jährlich 330 Millionen Fluggäste zu begrüßen – dreimal so viele wie heute – soll der Luftverkehr einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Diversifizierung leisten. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wurde die Gründung einer zweiten nationalen Fluggesellschaft, Riyadh Air, angekündigt. Doch nun gibt es Verzögerungen beim geplanten Start der Airline. Ursprünglich war der Flugbetrieb von Riyadh Air für den Sommer 2025 vorgesehen. Doch aufgrund von Problemen bei der Lieferung des ersten Flugzeugs, einer Boeing 787-9, verschiebt sich der Start der Airline auf das dritte Quartal des Jahres. Dies bedeutet, dass die Luftfahrtgesellschaft nicht wie geplant Mitte des Jahres an den Start gehen wird. Die Verzögerung hat Auswirkungen auf die geplante Expansion und die Bereitstellung von Dienstleistungen, da Riyadh Air nach der Ankunft des ersten Flugzeugs den Flugbetrieb aufnehmen will. Dennoch zeigt sich das Unternehmen optimistisch, was die zukünftige Entwicklung betrifft. Die ambitionierte Vision von Saudi-Arabien Saudi-Arabien hat sich unter der Führung von Kronprinz Mohammed bin Salman als Ziel gesetzt, seine wirtschaftliche Abhängigkeit von Öl zu reduzieren und sich als globales Zentrum für Tourismus und Handel neu zu positionieren. Ein Schlüsselbestandteil dieser Vision ist die Luftfahrt. Die saudische Regierung plant massive Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Flughäfen und Fluggesellschaften. Riyadh Air ist dabei ein zentraler Bestandteil dieser Strategie, die auch die kulturelle Öffnung des Landes

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