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Sexuelle Belästigung: Arbeiterkammer zieht für Bahn-Stewardess vor Gericht

Die AK hilft derzeit einer jungen Frau, die von ihrem Vorgesetzten sexuell belästigt wurde, Schadenersatz einzuklagen. Das Urteil gegen den Vorgesetzten selbst ist bereits rechtskräftig. Das Unternehmen selbst, das seine gesetzliche Fürsorgepflicht vernachlässigt hat, hat gegen das Urteil des Arbeits- und Sozialgerichts berufen. „Das Ausmaß, in dem Frauen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ist erschütternd“, sagt AK Arbeitsrechts-Bereichsleiter Ludwig Dvořák. „Die Auswertung unserer Arbeitsrechts-Fälle hat erneut gezeigt, dass die Gastronomie ein Problemfeld ist. Wiens Gastro-Obmann Peter Dobcak hat daraufhin medienwirksam angekündigt, gemeinsam mit uns ein Schutzkonzept ausarbeiten zu wollen. Wir warten bis heute auf konkrete Schritte, der aktuelle Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen wäre. Wir stehen jedenfalls bereit.“ Die junge Frau arbeitete von November 2018 bis März 2021 als Stewardess bei einem Gastronomiebetrieb, der für die Verpflegung von Bahngästen sorgt. Ihr direkter Vorgesetzter verhielt sich zwei Mal grob beleidigend: Einmal sprach er die Arbeitnehmerin auf ihre Oberweite an. Beim zweiten Mal äußerte er Spekulationen über ihre sexuellen Praktiken in Anwesenheit ihres Lebensgefährten, der damals ebenso in dem Unternehmen arbeitete. Die Arbeitnehmerin wandte sich an den Stellvertreter ihres Vorgesetzten. Der informierte daraufhin seine Chefin, die ein gemeinsames Gespräch in Aussicht stellte, zu dem es jedoch nie kam. Beim zweiten Vorfall sagte der Stellvertreter gegenüber dem Lebensgefährten der Arbeitnehmerin: „Bruder hör auf, er ist so einer, lass es, er macht das öfters.“ Das Unternehmen schuf keine Abhilfe, das Opfer musste mit dem Täter weiter zusammenarbeiten. Die junge Frau und ihr Lebensgefährte wandten sich an die AK, die

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Subventionen: Austrian Airlines prüft Ljubljana-Wien

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines prüft die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Ljubljana und Wien-Schwechat. Die Route liegt seit der Pleite von Adria Airways brach. Hintergrund dürfte auch sein, dass die slowenische Regierung für diese Strecke Subventionen ausgeschrieben hat. „Wir prüfen weiterhin Ljubljana als potenzielles Ziel in unserem Netzwerk. Derzeit bieten wir unseren Passagieren von Ljubljana eine Alternative zu Wien über Klagenfurt“, so die österreichische Fluggesellschaft. Im Falle einer Aufnahme von Zubringerflügen ab Ljubljana könnte dies auch Auswirkungen auf die Aktivitäten ab Klagenfurt haben. Die Anzahl der Flüge ab dem Kärntner Flughafen wurde in den letzten Jahren stark zurückgefahren.

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März 2023: Flughafen Wien hatte 2.050.536 Reisende

Der Flughafen Wien-Schwechat hatte im März 2023 insgesamt 2.050.536 Passagiere und hat damit das Aufkommen, das man vor der Coronapandemie hatte zu 86,7 Prozent erreicht. Gegenüber März 2022 konnte Österreichs größter Airport um 65,4 Prozent zulegen. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.570.888 Passagiere (+58,8%) und die der Transferpassagiere auf 473.280 Passagiere (+93,1%). Die Flugbewegungen stiegen auf 16.114 Starts und Landungen (+36,6%). Das Frachtaufkommen legte gegenüber dem März 2022 um 5,6% auf 23.237 Tonnen zu. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im März 2023 stieg nach Westeuropa auf 687.452 Passagiere (+56,7% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im März 2023 insgesamt 165.387 Passagiere (+87,4%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 24.699 Reisende (+98,6%) und nach Afrika 26.215 (+69,0%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im März 2023 insgesamt 78.791 (+64,3%) und in den Fernen Osten 37.861 Passagiere (+359,6%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im März 2023 auf 487.117 Reisende (+53,8%) und liegt damit 2% über dem Vorkrisenniveau (März 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 35.065 Reisende (+37,1%) zu und liegt damit 17,7% über dem Vorkrisenniveau.

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China Airlines verbessert die Verbindung zwischen Wien und Singapur

China Airlines hat die Verbindung zwischen Wien und Singapur erheblich verbessern können. Künftig sollen für den gesamten Flug zwischen Wien und Singapur die drei Klassen Economy, Premium Economy und Business Class zur Verfügung stehen. Die chinesische Fluglinie China Airlines konnte die Verbindung zwischen Wien und Singapur verbessern. In der ersten Strecke zwischen Wien und Taipeh standen bereits die drei Klassen Economy, Premium Economy und Business Class zur Auswahl, dies soll sich jedoch auch beim Umsteigeflug von Taipeh nach Singapur bemerkbar machen: auch für die Strecke zwischen Taipeh und Singapur sollen in der Zukunft die drei Klassen zur Auswahl stehen. Darüber hinaus hat China Airlines das Streckennetz mit Shenzhen, Guangzhou, Shanghai, HongKong und Peking verstärken können. Für die Einreise nach Taiwan besteht für österreichische Staatsbürger keine Visumpflicht. Corona-Einschränkungen im Taiwan sind ebenso nicht mehr gegenwärtig, es erfordert lediglich das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz.

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Stadt Wien wertet Vienna City Card auf

Die bei Touristen beliebte Vienna City Card soll unter bestimmten Umständen billiger werden. Die Stadt Wien verspricht, dass es zwischen 20 und 50 Prozent Rabatt geben soll. Seit mittlerweile 27 Jahren ermöglicht die Vienna City Card nachhaltige Mobilität für Wien-Gäste: von der inkludierten Fahrt mit Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln in der gesamten Zone 100 bis hin zu einem Zusatzmodul für die öffentliche Anreise vom Flughafen. Ab 1. April können nur mehr jene Hotels Angebotspartner der weltweit ersten zertifiziert „grünen“ Gästekarte werden, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen oder einem vergleichbaren, international anerkanntem Umweltzertifikat ausgezeichnet sind. Außerdem bietet die Vienna City Card künftig mindestens 20% Ermäßigung auf Touren und in Hotels sowie in den Bereichen Musik & Theater, Freizeit & Sport, Einkaufen sowie Kulinarik & Nightlife. Die offizielle Gästekarte der Stadt kann online, über die Destination-App „ivie“ des WienTourismus oder in einer der beiden Tourist-Infos gekauft werden. Je nach gewählter Variante und Gültigkeitsdauer ist sie ab 17 Euro erhältlich.

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Flughafen Wien hat Terminal 1A reaktiviert

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 hat der Flughafen Wien-Schwechat das Terminal 1A wieder in Betrieb genommen. Dieses wird lediglich für Check-in und Kofferabgabe genutzt und befindet sich gegenüber dem Terminal 1. Das auf einem Parkplatz errichtete Gebäude sollte Anfang der 2000er Jahre eigentlich nur für wenige Jahre als Provisorium dienen. Es war jedoch bis zum Beginn der Corona-Pandemie durchgehend in Betrieb. Im März 2020 wurde es gemeinsam mit den Terminals 1 und 2 temporär vom Netz genommen. Mit der „Wiedereröffnung“ des T1A sind nun wieder alle Check-in-Bereiche bzw. Terminals am Netz.

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Sommer 2023: Austrian Airlines mit sieben neuen Routen

Im Sommerflugplan 2023 bietet Austrian Airlines insgesamt sieben Destinationen an, die man im Vorjahr nicht im Porfolio hatte. Der Carrier will damit sein Kurzsteckennetz verdichten. Komplett neu im Programm sind die Flüge nach Porto, Marseille, Billund und Tivat. Bisher saisonal bedient, wurde darüber hinaus auch die sizilianische Stadt Palermo in den Linien-Sommerflugplan aufgenommen. Außerdem wird die Verbindung nach Vilnius, die Hauptstadt von Litauen, wieder angeboten, die bereits vor der Corona-Pandemie fixer Bestandteil im Austrian Streckennetz war. Die österreichische Fluggesellschaft bietet Flüge zu allen neuen Destinationen bis zu dreimal pro Woche an. Ins norwegische Tromsø, das Austrian Airlines als „Weihnachtsflug“ im Dezember 2022 neu aufgenommen hatte, geht es im Sommer zwischen Juni und August jeweils einmal wöchentlich. „Die Expansion des Kurzstreckennetzes unterstreicht unsere Positionierung als klare Nummer 1 in Wien und erweitert unseren Fußabdruck im europäischen Markt. Das Ziel ist, unseren Gästen ein vielfältiges Portfolio an europäischen Reisezielen sowie einen attraktiven Flugplan und tolle Angebote zu bieten, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Überblick über die neuen Routen ab Wien: Strecke Flugnummer Flugtage Wien – Vilnius (ab 26.04.) OS 635 Mittwoch, Freitag, Sonntag Wien – Palermo (ab 30.03.) OS 487 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Marseille (ab 31.03.) OS 401 Mittwoch, Freitag, Sonntag Wien – Porto (ab 01.04.) OS 445 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Billund (ab 04.04) OS 321 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Tivat (ab 13.05.) OS 725 Montag, Mittwoch, Samstag Wien – Tromsø (ab 05.06.) OS 329 Montag

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Flughafen Wien: Restaurant mit Panorama-Ausblick eröffnet

Ewige Wartezeiten am Flughafen Wien können nun besser überbrückt werden: seit heute, dem 30 März kann der Panorama-Ausblick auf Flugzeuge im neueröffneten Restaurant Zugvogel genossen werden. Außerdem wurde die Eröffnung einer Burger King-Filiale und eines Costa Coffee-Standort verkündet. Das Restaurant Zugvogel ist seit heute, dem 30. März, geöffnet. Die ewigen Wartezeiten können nun durch einen Panorama-Ausblick auf die Flugzeuge im Restaurant überbrückt werden. Das Restaurant bietet eine offene Küche, in welcher die Speisen frisch vor den Kunden zubereitet werden. Die Öffnungszeiten des Lokals sind von 5 bis 22 Uhr, das Restaurant befindet sich in der Shopping-Plaza des Terminal 2 auf dem Flughafen Wien. Neben der Eröffnung des Restaurants Zugvogel konnte man ebenso den Start einer Burger King-Filiale und einem Costa Coffee-Standort vollbringen. Der Costa Coffee-Standort gilt als der erste Costa Coffee-Standort österreichweit, Flughafengäste Wiens können das Debüt der internationalen Kaffee-Marke hautnah miterleben.

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Fliegendes Personal: AUA und Vida sind sich einig

Die Gewerkschaft Vida und Austrian Airlines haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für das fliegende Personal geeinigt. Dieser sieht noch nicht näher kommunizierte Lohnerhöhungen für Piloten und Flugbegleiter vor. Sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch die AUA bestätigten, dass man sich geeinigt hat. Inhaltlich wollen beide Seiten noch nichts zu den Konditionen sagen, da man zunächst die Belegschaft über den Kompromiss informieren möchte. Zuletzt waren die Fronten verhärtet. Die Gewerkschaft Vida bezeichnete das jüngste Angebot der Geschäftsleitung gar als Fake und drohte damit, dass ohne Einigung bis Gründonnerstag Streiks nicht mehr ausgeschlossen werden können. Diese sind nun ausdrücklich abgewendet, da man sich geeinigt hat.

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Wien: Twin City Liner startet in neue Saison

Das zwischen Wien und Bratislava verkehrende Ausflugsschiff Twin City Liner legt am 31. März 2023 in die neue Saison los. Täglich werden bis zu sechs Fahrten zwischen den beiden Städten angeboten. Neu bietet man auch Satelliten-WLAN an. In der zweiten Jahreshälfte sind Eventfahrten nach Györ und Budapest geplant. „Der Twin City Liner startet heuer mit voller Kraft in seine 18. Saison und ich freue mich sehr, dass die schnellste Schiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava damit wieder Fahrt aufnimmt. Dank technischer Verbesserungen an Bord können wir unseren Gästen ab sofor noch mehr Komfort bieten. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Angebote für spezielle Zielgruppen wie Familien, Schüler, Lehrlinge und Pensionisten“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer.

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