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ÖAMTC-Flugrettung: Drohnen für den medizinischen Transport

Drohnen sind dem Spielzeugstadium längst entwachsen. Durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist es naheliegend, sie auch im medizinischen Bereich einzusetzen. „Ganz im Sinne unserer Vision die Notfallrettung kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten, setzten wir uns seit einiger Zeit intensiv mit dieser Thematik auseinander“, hält Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung fest. „Die Idee ist, künftig medizinische Infrastruktureinrichtungen mit Prioritätsfracht – Blutkonserven, seltenen Medikamenten, Ausrüstung, Laborproben – rasch und kostengünstig zu versorgen.“ Gemeinsam mit dem niederösterreichischen Startup APELEON, der NÖ Landesgesundheitsagentur, Notruf NÖ sowie mit Unterstützung der Plattform für Gesundheitstechnologie von ecoplus, arbeitet die ÖAMTC-Flugrettung intensiv an der Umsetzung der Idee eines Medical Drone Services in Österreich. Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten Testflüge durchgeführt werden. Für die Transportflüge soll eine in Niederösterreich erdachte und entwickelte Drohne von APELEON zum Einsatz kommen. „Das rein elektrisch betriebene Fluggerät hebt vertikal, wie ein Hubschrauber ab und sobald es in der Höhe ist, setzt es seinen Flug horizontal wie ein Flugzeug fort“, erläutert Andreas Fürlinger, Mastermind von APELEON. „In einem speziellen Frachtraum, der für den Transport von medizinischen Gütern geeignet ist, können in Zukunft bis zu zehn Kilogramm sicher transportiert werden.“ Die Beförderung mittels Drohnen ist nicht nur schneller, sondern auch sicherer, sauberer und nachhaltiger als auf der Straße. Hinzu kommt die zunehmende Spezialisierung von Krankenhäusern und Laboren, was auch zur logistischen Herausforderung wird. „Für uns in der NÖ Landesgesundheitsagentur steht die bestmögliche Versorgung und Betreuung unserer Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner immer an erster Stelle. Dafür ist es notwendig, dass wir uns laufend weiterentwickeln, und deshalb freuen wir uns

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Ab Ende März 2023: Swiss fliegt Genf-Wien wieder selbst

Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 kommt es auf der Strecke Wien-Genf zu einer Veränderung. Swiss wird die bislang von Austrian Airlines durchgeführten Flüge übernehmen. Angeboten werden bis zu drei tägliche bzw. 18 wöchentliche Kurspaare. Swiss wird zwischen Genf und Wien v.v. im Regelfall den Maschinentyp Airbus A220-300 einsetzen. Bislang fliegt Austrian Airlines zumeist mit Embraer 195 und A320. Vor einiger Zeit hat die AUA auf dieser Route alle Umläufe der Schwestergesellschaft übernommen. Hintergrund war, dass der schweizerische Carrier akuten Personalmangel hatte. Per Ende März 2023 werden diese wieder von Swiss selbst bedient werden.

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Flughafen Wien kämpft mit Schädlingsbefall in AUA-Zentrale

Am Flughafen Wien-Schwechat hat man derzeit im Office Park 2, der überwiegend von Austrian Airlines genutzt wird, mit Schädlingsbefall zu kämpfen. Entsprechende Gegenmaßnahmen wurden seitens des Eigentümers des Bauwerks, der Flughafen Wien AG, bereits eingeleitet. Wie zunächst die Kronen Zeitung berichtete, soll man im Office Park 2, in dem sich die Zentrale der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines befindet, mit einem Kakerlakenbefall Probleme haben. Gegenüber dem Medium spricht ein Airport-Sprecher von einem Einzelfall und versichert, dass bereits zweckmäßige Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden. Erst vergangene Woche überraschte eine Maus, die sich in einem für die Business-Class bestimmten Brotbehälter befand, in einer AUA-Maschine.

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Airbus: Jahresziel noch in weiter Ferne

Für Airbus wird das geplante Auslieferungsziel in diesem Jahr immer mehr zur Herausforderung. Nach Daten der Luftfahrtanalytikfirma Cirium übergab der Flugzeughersteller im November lediglich etwa 55 Maschinen an Kunden, die Analysewebsite AIB Family Flights sprach von 58 Maschinen. Damit würden dem Hersteller noch etwa 150 Flugzeuge bis zu seinem Jahresziel von 700 Auslieferungen fehlen, nachdem Airbus bis Ende Oktober knapp 500 Jets übergeben hatte. Die Daten sind zwar nicht offiziell und können sich noch ändern. Hinweise darauf, dass das Ziel wackelt, hatte es aber bereits seit einiger Zeit schon gegeben. Üblicherweise ziehen die Auslieferungen zum Jahresende an, doch Airbus bleiben nun nur noch wenige Wochen. Der Konzern wird selbst in den kommenden Tagen seine monatlichen Auslieferungszahlen veröffentlichen.

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Flughafen Wien: Billa und Burger King ersetzen Spar und Mc Donalds

In der öffentlich zugänglichen Ankunftshalle des Flughafens Wien-Schwechat werden in den nächsten Wochen einige neue Shops eröffnen. Noch im Dezember 2022 sperrt Relay ein Geschäftslokal auf und bis zum Frühjahr 2023 folgen BILLA Corso, Burger King und Costa Coffee. Auf den bisherigen Spar-Supermarkt sowie die McDonalds-Filiale müssen die Reisenden künftig verzichten. An deren Stelle werden der Billa Corso bzw.Costa Coffee eröffnet. Das bisherige Fastfood-Lokal wird laut Flughafen Wien mit Jahresende die Pforten schließen. Anfang 2023 wird die REWE Group auf der bisherigen Fläche des Spar Gourmet tätig sein.

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Paid-Catering: Austrian Airlines startet Rabatt-Aktion

Seit 1. Dezember 2022 führt Austrian Airlines im Bereich des Bordverkaufs eine Weihnachtsaktion durch. Bis inklusive 28. Dezember 2022 gewährt man abwechselnd auf verschiedene Produktgruppen einen Preisnachlass in der Höhe von 20 Prozent. Seit einiger Zeit sind Speisen und Getränke an Bord der Kurz- und Mittelstreckenflüge in der Economy-Class kostenpflichtig. Um den Verkauf anzukurbeln gewährt Austrian Airlines vier Wochen lang Rabatte. Das Sortiment wechselt Woche für Woche laut nachstehender Tabelle: Zeitraum Thema Beispiele Donnerstag 01. bis Mittwoch 07. Dezember 2022 Sweet & Salty Snacks Soletti, Popcorn, Air Chips, Manner Schnitten, Mamorkuchen Donnerstag 08. bis Mittwoch 14. Dezember 2022 Softdrinks Apfelsaft gespritzt, Cola, Almdudler, Orangensaft Donnerstag 15. bis Mittwoch 21. Dezember 2022 Hot Drinks Kaffee, Tee, Trinkschokolade Donnerstag 22. bis Mittwoch 28. Dezember 2022 Alkohol Champagner, Wein, Bier, Gin (Datenquelle: Austrian Airlines).

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Flughafen Münster/Osnabrück schließt Pistensanierung ab

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat nach umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn am Mittwochabend den Flugverkehr wieder aufgenommen. Neben der Erneuerung der Deckschicht wurde die komplette Befeuerung der Bahnen mit energieeffizienten LED-Lampen ausgestattet, teilte der Airport mit. Die Sanierungsarbeiten dauerten 17 Tage und lagen perfekt im Zeitplan, wie es hieß. Als erste Maschine landete um 20.01 Uhr ein Airbus  aus München auf der erneuerten Landebahn. Die Kosten bezifferte der Flughafen nach früheren Angaben mit rund zehn Millionen Euro. Der Flughafen Münster/Osnabrück erwartet in diesem Jahr insgesamt rund 750.000 Fluggäste.

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Airbus schafft Verfahren über Korruption aus der Welt

Airbus hat sich mit den Strafbehörden in Frankreich auf die Zahlung einer Millionensumme verständigt, um einer möglichen Verfolgung wegen Korruptionsverdachts in Libyen und Kasachstan zu entgehen. Das Pariser Strafgericht habe die Vereinbarung, die die Zahlung von 15,8 Millionen Euro vorsieht, bestätigt, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Bei den möglichen Korruptionsfällen habe es sich um Verkäufe von Flugzeugen, Hubschraubern und Satelliten in Libyen und Kasachstan zwischen 2006 und 2011 gehandelt. Diese Fälle seien bei Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen aufgetaucht, wegen denen Airbus in einer 2020 getroffenen Vereinbarung in Frankreich bereits eine Buße von knapp 2,1 Milliarden Euro gezahlt hatte. Mit einer beispiellosen Milliardenstrafe hat Airbus damals langjährige Korruptionsermittlungen in drei Ländern beendet. Zusammen 3,6 Milliarden Euro zahlte der europäische Flugzeugbauer in Frankreich, Großbritannien und den USA.

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Flughäfen in Deutschland: Weniger Passagiere, etwas mehr Fracht

Die Erholung der Passagiernachfrage an den deutschen Flughäfen verharrt bei knapp drei Vierteln des Vorkrisenniveaus: Gegenüber dem Vormonat September hat sich die Anzahl der Reisenden um knapp 180.000 reduziert und summiert sich auf 17,65 Millionen an- und abfliegende Passagiere. Insgesamt 17,65 Millionen Fluggäste nutzten die deutschen Flughäfen im Oktober, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Im Vergleich zum Oktober 2021 stieg das Aufkommen um 39,4 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 156.003 Starts und Landungen um 14,5 Prozent über dem Vorjahreswert, gegenüber 2019 wurden knapp drei Viertel der gewerblichen Flüge durchgeführt. Damit wurden von Januar bis Oktober an den deutschen Airports mehr als 140,35 Millionen Fluggäste gezählt, zum Vorkrisenniveau fehlen aber noch 34,9 Prozent. Das absolute Cargo-Aufkommen legt zum Vormonat September weiter zu. Die 431.736 t bedeuten dennoch einen Rückgang um 8,3 Prozent im Vergleich zum Oktober 2021, gegenüber dem Vorkrisenniveau 2019 beträgt das Wachstum aber 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Vergleichsmonat des Vorjahres sinken die Einladungen um 5,3 Prozent, auch die Ausladungen verringern sich um 11,6 Prozent. In der kumulierten Betrachtung des Jahres 2022 entwickelte sich das Cargoaufkommen mit -4,9 Prozent auf 4.218.634 Tonnen – zum Vorkrisenniveau 2019 bedeutet dies immerhin ein Wachstum in Höhe von 6,0 Prozent und zusätzliche knapp 240.000 t.

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SZG: Air Serbia streicht fast alle Winter-Flüge

Air Serbia reduziert den Winter-Flugverkehr zwischen Belgrad und Salzburg drastisch. Ursprünglich sah der Plan anders aus: die serbische Fluggesellschaft wollte das beliebte Skigebiet in Österreich eigentlich den ganzen Winter über zweimal pro Woche mit Belgrad verbinden. Nun wurde die Strecke am vergangenen Samstag vorerst vom Programm genommen. Bis zum 23. Dezember 2022 bleibt das auch so. Ab Heiligabend heben zweimal wöchentlich wieder Maschinen nach Salzburg ab – aber auch nur für kurze Zeit. Mit 14. Januar 2023 wird der Betrieb wieder eingestellt. Erst ab März 2023 soll wieder regulär geflogen werden, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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