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Maus in AUA-Business-Class-Catering gefunden

Während der Catering-Beladung von Austrian-Airlines-Flug OS175 wurde von der Besatzung eine lebendige Maus in einem Brotbehälter entdeckt. Diese und die betroffene Ware wurden nach Angaben der Fluggesellschaft umgehend entfernt. Die Maschine sollte in der Früh von Hamburg nach Wien fliegen. Während der Überprüfung der Cateringwaren für die Business-Class stellten die Flugbegleiter fest, dass sich in einem Schwarzbrotbehälter eine lebendige Maus befindet. Das Tier wurde umgehend dem Bodenpersonal übergeben. Die AUA bestätigte den Vorfall, über den zunächst die Kronen Zeitung berichtete, und erklärte, dass die betroffene Ware vorsorglich entsorgt wurde. Austrian Airlines leitet nun eine Überprüfung ein, die klären soll wie es beim Zulieferer dazu kommen konnte, dass trotz Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften eine lebendige Maus als „blinder Passagier“ in die Waren gelangen konnte.

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Qatar Airways baut Saudi-Angebot weiter aus

Die Luftverkehrs-Beziehungen zwischen Qatar und Saudi Arabien intensivieren sich immer weiter: Ab dem 3. Januar 2023 fliegt Qatar Airways wieder dreimal pro Woche nach Taif. Dies ist das sechste Ziel der Fluggesellschaft in Saudi Arabien, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Golf-Airline bietet derzeit zwei tägliche Flüge von Riad, vier tägliche Flüge von Jeddah, zwei tägliche Flüge von Medina, fünf tägliche Flüge von Dammam und einen täglichen Flug von Qassim an. Die Landwirtschaftsmetropole Taif im westlichen Saudi Arabien liegt rund 70 Kilometer entfernt von Mekka. Erst vor kurzem hat der Carrier auch in Deutschland sein Streckennetz ausgebaut und steuert seit dem 15. November täglich von Doha aus den Düsseldorfer Flughafen an.

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Flughafen München bekommt bessere S-Bahn-Anbindung

Bis zum Jahr 2028 soll die S-Bahn-Anbindung des Flughafens an die Münchner Innenstadt durch ein neues Millionenprojekt verbessert werden. Der Vertrag ist seit gestern in trockenen Tüchern: Mit der Unterzeichnung eines Realisierungs- und Finanzierungsvertrages durch den Bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter und Klaus Dieter Josel, dem DB-Konzernbevollmächtigten für den Freistaat werden die Weichen für den Bau gestellt. Das „Überwerfungsbauwerk Flughafen München West“ habe ein Volumen von 125 Millionen Euro, wie das Ministerium in einer Aussendung mitteilt. Von den rund 125 Millionen Euro zahle der Freistaat rund 44 Millionen Euro – den Rest finanzierten Bund und Deutsche Bahn. Sobald der Bund grünes Licht gebe, könne im Herbst 2023 mit dem Bau begonnen werden. Durch das Projekt, welches auch den Bau eines elektronischen Stellwerkes (ESTW) beinhaltet, sollen den Angaben zufolge die Zugfahrten der S-Bahnlinien S1 und S8 auf den beiden dort zusammenlaufenden Strecken künftig ohne gegenseitige Behinderung möglich werden. Dadurch würden die Betriebsqualität gesteigert und zusätzliche Mobilitätsangebote vom und zum Flughafen ermöglicht, hieß es weiter. Das ESTW solle in den Jahren 2024/2025 in Betrieb gehen, die Inbetriebnahme des Überwerfungsbauwerkes im Jahr 2028 folgen. „Die bessere Schienenanbindung des Münchner Flughafens an die Stadt und an ganz Bayern nimmt weiter Formen an“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. Seit vier Jahren könnten Regionalzüge aus Richtung Oberpfalz und Niederbayern den Flughafen bereits direkt über die Neufahrner Kurve erreichen. Seit kurzem würden auch die Bauarbeiten für die Verlängerung der Bahnen Richtung Osten laufen. „Und heute geben wir den Startschuss für ein neues Bauwerk, das für einen störungsfreieren Verkehr der bestehenden S-Bahn-Linien am Flughafen sorgen wird.“

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EU legt Pläne für 5G in Flugzeugen offen

Es ist das Ende für den “Flugzeugmodus”: Die EU will es Smartphone-Nutzern ermöglichen, 5G in Flugzeugen zu nutzen. Traditionell sollten Smartphones und andere Geräte, die Mobilfunk verwenden, während der Flugdauer im Flugmodus verharren. Argumentiert wurde das zunächst mit Sicherheitsbedenken in Hinblick auf eine potenzielle Störung der Flugsysteme. Dass diese technisch nicht wirklich nachvollziehbar sind, hat nichts daran geändert, dass diese Praxis bis heute aufrecht ist. Das könnte sich aber bald ändern. Wie die Europäische Kommission in einer Presseaussendung verkündet, soll es Fluglinien bald erlaubt sein, 5G-Technologie in ihren Flugzeugen einzusetzen. Flugzeuge könnten künftig mit entsprechenden Picozellen, also räumlich eng begrenzten Mobilfunksendern, ausgestattet sein, um die notwendige Netzabdeckung zu bieten. Die rechtliche Basis für all das hat die EU bereits im Jahr 2008 geschaffen, als bestimmte Frequenzbereiche für Mobilfunkkommunikation reserviert wurden. Mit der aktuellen Novelle kann dies aber nun auch wirklich genutzt werden. Große Euphorie kommt keine auf. Denn die aktuelle Ankündigung der EU ist allerdings zunächst einmal nur das: eine Ankündigung. Einen konkreten Zeitplan sowie nähere Details gibt es noch nicht. In den USA sind Pläne zur Installation von 5G-Equipment in Flugzeugen bislang nicht realisiert worden. Die Federal Communications Commission verwarf bereits vor 2 Jahren Pläne, Sprach- und Datendienste während des Fluges zuzulassen. Begründet wurde die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, Widerstand kam aber auch von Piloten und Flugbegleitern. Insofern bleibt abzuwarten, ob aus der Theorie der EU-Kommission auch einmal eine Praxis wird.

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Österreich: Nächtigungen erreichen im Sommer fast Vorkrisen-Niveau

Österreich konnte diesen Sommer mit 77,88 Millionen Nächtigungen fast an den Rekordzahlen von 2019 anknüpfen und liegt mit nur mehr 1,4 Prozent knapp unter dem Vorkrisenniveau 2019. Bei den Gesamtnächtigungen von Mai bis Oktober sind fast ein Drittel (31,2 Prozent) auf inländische Gäste zurückzuführen. „Das verdeutlicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem heimischen Tourismus die Treue halten und im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 sogar um 1,7 Prozent bei den Nächtigungen zulegten“, so Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der heute präsentierten Sommerbilanz der Statistik Austria. 68,8 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf ausländische Gäste: Bei Gästen aus Deutschland (+5,6 Prozent) und den Niederlanden (+7,1 Prozent) konnte ein Plus im Vergleich zu 2019 erzielt werden. Die Zahlen bestätigen auch, was die Reisebranche schon seit einiger Zeit beobachtet: Die gehobene Hotellerie sowie Ferienwohnungen erzielten ein Plus von 29,2 Prozent bei den Nächtigungen, wohingegen die Mitte im 1-, 2-Stern- und im 3-Stern-Beherbergungsbereich vermehrt unter Druck zu stehen beginnt. Asiatischer Markt fehlt weiterhin 2019 war China mit knapp einer Million Nächtigungen der wichtigste asiatische Herkunftsmarkt, gefolgt von Japan. Im heurigen Sommer gingen die Buchungszahlen aufgrund der Corona-Restriktionen der Herkunftsmärkte China um 93,7 Prozent und Japan um 85,3 Prozent zurück. „Als wichtigster Herkunftsmarkt fehlen uns die Asiatinnen und Asiaten im Städtetourismus ganz besonders. Positiv überrascht sind wir hingegen von den Gästen aus den USA, die als Herkunftsmarkt immer stärker vertreten sind und heuer sogar ein Plus von 18,9 Prozent der Nächtigungen verzeichneten“, so die Staatssekretärin.

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2023: LOT nimmt Flüge nach Sarajevo wieder auf

LOT Polish Airlines wird den Linienbetrieb auf der Strecke zwischen Warschau und Sarajevo im nächsten Jahr wieder aufnehmen. Die Airline hat die bosnische Hauptstadt in diesem Jahr schon einmal mit Warschau verbunden, daher kann auch von einem erneuten Comeback gesprochen werden. Die Strecke wird am 27. März 2023 wieder aufgenommen und fünfmal wöchentlich – jeweils montags, mittwochs, donnerstags, freitags und samstags – mit Flugzeugen vom Typ Embraer 175 und 195 bedient. Der Flugbetrieb soll bis zum Ende des Sommerflugplans Ende Oktober 2023 aufrechterhalten werden. Auch Pristina, die Hauptstadt Kosovos, wurde in diesem Jahr von LOT angeflogen. Die Nachfrage dürfte nicht den Erwartungen entsprochen haben, denn es sind keine weiteren Flüge für das nächste Jahr geplant. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Austrian Airlines und Air Canada dehnen Codeshare aus

Die Star-Alliance-Mitglieder Austrian Airlines und Air Canada bauen ihre Codeshare-Zusammenarbeit weiter aus. Auf drei Italien-Strecken, die vom kanadischen Carrier bedient werden, legt das österreichische Luftfahrtunternehmen seinen OS-Code. Konkret geht es um die Routen von Montreal nach Rom-FCO und Mailand-Malpensa. Weiters wurde der OS-Code auch auf Toronto-Rom gelegt. Passagiere von Austrian Airlines können mit Umstieg in Rom bzw. Mailand-Malpensa mit Air Canada reisen. Dadurch stehen ab Wien-Schwechat weitere Buchungsmöglichkeiten zur Verfügung.

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Italien: Generalstreik für 2. Dezember angekündigt

In Italien kommt es am 2. Dezember zu einem Generalstreik, von dem weite Bereiche des öffentlichen Lebens betroffen sein werden. Vor allem im Verkehr sind massive Einschränkungen wahrscheinlich. Über den genauen Umfang der Arbeitskampfmaßnahme kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch keine Auskunft gegeben werden. Mehrere italienische Gewerkschaften haben für den 2. Dezember zu einem Generalstreik aufgerufen. Vor allem im Verkehr müssen Reisende und Pendler mit teils schwerwiegenden Einschränkungen rechnen. So werden Regional- und Fernverkehrszüge, der öffentliche Personennahverkehr und auch der Flugsektor von der Arbeitsniederlegung betroffen sein. Ebenso ist ein Streik der Mitarbeitenden an den Mautstellen von Autobahnen wahrscheinlich. Urlauber, die am 2. Dezember von, nach oder durch Italien reisen wollen, sollten sich daher unbedingt im Vorfeld über ihre gebuchten Verbindungen informieren und gegebenenfalls andere Reisetage in Betracht ziehen. Aufgrund des Ausfalls zahlreicher Nahverkehrsverbindungen ist zudem damit zu rechnen, dass Pendler auf Autos zurückgreifen und so für überfüllte Straßen sorgen. Welchen Umfang der Streik am Ende genau haben wird, lasse sich derzeit kaum prognostizieren, wie Check24 berichtet. Dennoch wurden bereits einige Streikzeiten veröffentlicht. Der Flug- und Eisenbahnverkehr wird vom 1. Dezember um 21 Uhr bis zur selben Zeit am 2. Dezember bestreikt, während die Autobahnbeschäftigten ab dem 1. Dezember um 22 Uhr ihre Arbeit für 24 Stunden niederlegen. Der Streik im ÖPNV unterschiedet sich von Stadt zu Stadt, in Rom ist beispielsweise vor allem am Freitag zwischen 8:30 und 17 Uhr sowie von 20 Uhr bis zum Betriebsende mit den schwerwiegendsten Behinderungen zu rechnen.

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Latam Airlines fliegt nach Los Angeles

Ab dem 1. Juli 2023 wird die südamerikanische Fluggesellschaft als einzige Flüge von São Paulo nach Los Angeles anbieten. Derzeit steuert sie die Metropole an der Westküste der USA bereits ab Santiago und Lima an. Mit einer Dauer von zwölf Stunden verkürze der Nonstopflug die Gesamtreisezeit zwischen den beiden Städten um etwa vier Stunden im Vergleich zu einer Reise mit Transfer, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Die Airline wird den Flug drei Mal wöchentlich mit einer Boeing 777 anbieten.

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Air Baltic erzielt Quartalsgewinn in Höhe von 17,1 Millionen Euro

Die Air Baltic Group hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 362,5 Millionen Euro erzielt – ein Plus von 172 Prozent gegenüber 2021. Gleichzeitig ist der Nettogewinn im dritten Quartal 2022 auf 17,1 Millionen Euro gestiegen. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres beförderte Air Baltic insgesamt 2,4 Millionen Passagiere mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Zahl der durchgeführten Flüge ist um 88 Prozent auf 27.713 Flüge gestiegen. „Die Luftfahrtindustrie erholt sich von den Auswirkungen der Pandemie, und das spiegelt sich auch in unseren Finanzergebnissen wider. Mit mehr als 362,5 Millionen Euro Umsatz und 2,4 Millionen Passagieren in den ersten neun Monaten dieses Jahres ist Air Baltic auf dem Weg zurück in die Gewinnzone“, so Airline-Chef Martin Gauss. „Der Krieg in der Ukraine mit all seinen Folgen hat unsere Marktbedingungen erheblich verändert: Wir sehen uns mit Problemen in der Lieferkette, steigenden Treibstoffpreisen, Umstrukturierungen im Flugbetrieb und vielem mehr konfrontiert. Aber wir bleiben konsequent und unser Kernziel bleibt dasselbe – Air Baltic wird seinen Marktanteil weiter ausbauen, indem wir die Konnektivität zwischen dem Baltikum und dem Rest der Welt weiter verbessern“, so Gauss weiter.

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