Wien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Wien

CGN: Per Zeitfenster zur Sicherheitskontrolle

Der Köln Bonn Airport bietet ab heute mit „CGNGateWay“ einen neuen Service für Reisende an. Künftig können Passagiere dann ab 72 Stunden vor ihrem Abflug online auf der Homepage des Flughafens unter der Rubrik „Flüge“ ein festes Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle reservieren. Der Service ist kostenlos und ab sofort online verfügbar. Ziel sei es, durch eine gezieltere Steuerung der Passagierströme Wartezeiten zu reduzieren, so der Airport in einer Aussendung. „Der neue Service bietet unseren Fluggästen die Möglichkeit, ihre Reise noch besser zu organisieren und eine feste Zeit für die Sicherheitskontrolle einzuplanen“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Mit der stetigen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Prozessen optimieren wir unsere Abläufe im Sinne der Passagiere.“ Wer online reserviert, geht über den normalen Weg zur zentralen Sicherheitskontrolle im Terminal 1 und nutzt dort zu einer vorher fest gebuchten Uhrzeit (+/- 10 Minuten) einen separaten Zugang zu einer ausgewählten Kontrollspur. Die Buchung eines Zeitfensters via „CGNGateWay“ ist ab 72 Stunden bis höchstens 1 Stunde vor der Abflugzeit möglich. Zeitfenster können dabei grundsätzlich zu festen Zeitpunkten je Viertelstunde gebucht werden.

weiterlesen »

FACC zeichnet innovative Ideen aus

FACC hat die Team-Awards Leonardo vergeben. Der Sieg ging an das Projektteam „Vertical Integration Metal Machining“, das binnen kurzer Zeit die Fertigung von Aluminium-Komponenten aufstellte: Nachdem metallische Komponenten bislang über globale Zulieferer bezogen wurden, stellt die FACC diese nun selbst in Oberösterreich her – für das Unternehmen ein wichtiger strategischer Schritt, da man dadurch unabhängig von Zulieferern wird und eine höhere Preis- und Versorgungssicherheit erzielt. Insgesamt konnten die Kosten für die metallische Fertigung signifikant reduziert werden. Der Leonardo ist eine Auszeichnung der FACC für besondere Innovationen, die im vergangenen Jahr umgesetzt wurden. „Leonardo- Projekte sind Leitprojekte, die für die Innovationskraft der FACC-Crew stehen. Es sind die einzigartigen Ideen und Lösungen unseres gesamten Teams, die uns zu einem der Top Luftfahrtunternehmen weltweit machen und uns international mit Innovationen punkten lassen,“ so CEO Robert Machtlinger

weiterlesen »

IATA: Luftverkehr bei drei Viertel des Vorkrisen-Niveaus

Der weltweite Luftverkehr wächst, ist aber nach wie vor ein ganzes Stück von den Vor-Corona-Zahlen entfernt. Das zeigen die Auswertungen der IATA für den vergangenen Oktober. Nach Angaben des Dachverbands hat der Luftverkehr im Oktober auf Basis der Revenue Passenger Kilometer (RPL) 74,2 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Im Vergleich zum Oktober 2021 legte das Flugaufkommen um 4,6 Prozent zu. Während der Inlandsverkehr im Oktober weltweit leicht um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückging – Grund waren insbesondere erneute Reiserestriktionen innerhalb Chinas – legte der internationale Flugverkehr kräftig zu. Die IATA weist hier mit einem Anstieg von 102,4 Prozent gut eine Verdoppelung aus. In Europa legte der Flugverkehr im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 61 Prozent zu – und wies damit im internationalen Vergleich die geringsten Zuwächse auf. Die Kapazitäten stiegen um 34,7 Prozent, der Ladefaktor legte um 13,8 Prozentpunkte zu und erreichte einen Wert von immerhin 84,8 Prozent. Am stärksten fiel das Wachstum im asiatisch-pazifischen Rum aus. Dort registrierte man ein RPK-Plus von 440 Prozent – getrieben auch von zunehmend gelockerten Einreiseregeln. Im Nahen Osten legte der Flugverkehr um 14,9 Prozent zu, in Nordamerika wuchs er um 106,6 Prozent. In Lateinamerika betrug das Plus 85,3 Prozent und in Afrika 84,5 Prozent.

weiterlesen »

Zwischenfälle mit Drohnen mehren sich wieder

Im deutschen Luftraum hat es in diesem Jahr mehr Drohnenunfälle gegeben als in den Jahren zuvor, die von COVID-19 geprägt waren. 150 Störungen im Luftverkehr habe die Deutsche Flugsicherung (DFS) in den vergangenen elf Monaten registriert, wie fvw.de berichtet. Das waren nur zwei weniger als im gleichen Zeitraum des bisherigen Rekordjahres 2018. In den ersten 11 Monaten des Jahres 2021 gab es 127 gefährliche Zwischenfälle. 80 Prozent der Störungen in diesem Jahr ereigneten sich in der Nähe größerer Verkehrsflughäfen, allein am größten deutschen Flughafen Frankfurt wurden 26 Ereignisse registriert. Es folgen Hamburg mit 17 und Berlin mit 14 Meldungen vor München und Leipzig/Halle mit jeweils zehn. In Deutschland sind Drohnenflüge in der Nähe von Start- und Landebereichen von Flughäfen verboten – es muss mindestens ein Abstand von 1,5 Kilometern eingehalten werden. Drohnenflüge an Flughäfen gelten strafrechtlich als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und werden mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet.

weiterlesen »

China Southern Airlines schickt A380-Flotte in die Wüste

China Southern Airlines ist die einzige Fluggesellschaft, die ihre A380 während der Krise nicht gegroundet hat. Jetzt baut die Fluggesellschaft die kleine Teilflotte stillschweigend ab – das Schicksal der A380 ist besiegelt. Die B-6138 hat möglicherweise ihren letzten Flug absolviert. Nach einem Jahrzehnt im Dienst parkte China Southern Airlines den A380 auf einem Boneyard in der Mojave Wüste. B-6136 und B-6137, die jetzt als N291JT und N296IT beim US-Flottenrecycler Jet Midwest Group registriert sind, warten bereits seit Ende Februar unter der kalifornischen Sonne auf den nächsten Einsatz. Die Fluggesellschaft schweigt zu dem Thema. Man habe „alle notwendigen Verträge“ für das Flottenaus gezeichnet, teilte China Southern Airlines im Februar knapp mit. Der letzte geplante A380-Flug war der Flug von China Southern Airlines nach Los Angeles am 6. November. Zwei der insgesamt fünf A380 der Fluggesellschaft befinden sich noch in China. Die Flotte wurde zwischen 2011 und 2013 aufgebaut, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.

weiterlesen »

OE-LWN: Embraer 195 machte Austrian Airlines Probleme „im Doppelpack“

In den letzten Tagen hatte Austrian Airlines gleich zweimal mit technischen Problemen an der OE-LWN zu kämpfen. Zunächst ging der Embraer 195 in Innsbruck AOG und nach dem Übersteller nach Wien gab es auf einem kommerziellen Flug nach Hannover Fahrwerksprobleme, die zu einer Rücklandung in der österreichischen Hauptstadt führten. Am 3. Dezember 2023 flog der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWN planmäßig von Wien nach Innsbruck. In Tirol wurden dann technische Probleme festgestellt, so dass der Rückflug nicht durchgeführt werden konnte. Da man in Innsbruck kein technisches Personal für diesen Maschinentyp hatte, musste dieses erst mit dem nachfolgenden Linienflug eingeflogen werden. Der ursprünglich mit der LWN geplante Flug musste aber gestrichen werden. Laut Austrian Airlines konnten die Techniker den vom Unternehmen nicht näher bezeichneten Defekt beheben. Abheben konnte die OE-LWN dann trotzdem nicht sofort, denn ein neuerliches „Problem“ ist aufgetreten: Die maximale Arbeitszeit der Crew war bereits erreicht, so dass diese nicht mehr fliegen durfte. Eine Ersatzbesatzung hat man in Innsbruck nicht zur Verfügung gehabt, so dass die Flugbegleiter und Piloten in Tirol übernachteten und am Folgetag den Regionaljet ferry, also ohne Passagiere nach Wien überstellt haben. Rücklandung unmittelbar nach Ferryflug Anschließend sollte die OE-LWN als OS293 nach Hannover fliegen. Abgehoben ist dieser Embraer 195, jedoch stellte die Cockpitbesatzung dann ein Problem im Bereich des Fahrwerks fest. Man flog einige Runden, um überschüssigen Treibstoff zu verbrennen und setzte dann sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat auf. Die Maschine wurde anschließend erneut in die Obhut der Mechaniker und Ingenieure des firmeneigenen Technikbetriebs

weiterlesen »

Regiojet: Ticketverkauf für Brno-Flughafen Wien gestartet

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet hat vor einigen Wochen die Wiederaufnahme der Bahnverbindung zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Brno bzw. Prag angekündigt. Die Route wurde in diesem Jahr bereits bedient, jedoch aufgrund von Bauarbeiten eingestellt. Regiojet hat nun den Verkauf von Fahrscheinen über die Homepage, Agenturen und Ticketschalter aufgenommen. Ab 11. Dezember 2022 bietet man bis zu drei tägliche Kurspaare, die Fahrten ohne Umstieg ab Prag bzw. Brno zum Flughafen Wien und zurück ermöglichen. Weiterhin bietet man unverändert auch Fernbusse auf dieser Strecke sowie nach Bratislava an. Ein Portrait zum Zugangebot von Regiojet hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Das Äquivalent über deren Fernbusse findet sich hier.

weiterlesen »

Sommer 2023: AUA fliegt weiterhin auch Swiss-Kurse zwischen Wien und Zürich

Auch im Sommerflugplan 2023 wird Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Zürich jene Flugverbindungen, die vormals von der Schwestergesellschaft Swiss angeboten wurden, durchführen. Dies bestätigte eine Firmensprecherin gegenüber Aviation.Direct. Dazu die Medienreferentin: „Austrian Airlines fliegt auf der Strecke Wien – Zürich bereits seit Sommer 2022 auch die zuvor von der Konzernschwester Swiss angebotenen Verbindungen. Die Übernahme aller Lufthansa Group Verbindungen zwischen Wien und Zürich wird auch im Sommerflugplan 2023 bestehen bleiben“.

weiterlesen »

Luxemburg: Alexander Flassak offiziell zum Flughafen-Chef ernannt

Der Verwaltungsrat des Lux-Airport hat den bisherigen Interims-Chef Alexander Flassak als Chief Executive Officer bestätigt. Der ehemalige CFO und stellvertretende CEO des Luxemburger Flughafens leitet das Unternehmen den Angeben des Airports zufolge bereits seit dem Ausscheiden von René Steinhaus im Mai. Alexander Flassak startete 2014 beim Airport als Chief Financial Officer und Head of Real Estate Development und arbeitete zuvor neun Jahre lang bei Ernst & Young in Frankfurt und Luxemburg. „Ich freue mich sehr über meine Ernennung zum CEO und das Vertrauen, das mir unser Aufsichtsrat entgegenbringt. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Kollegen im Management werden wir uns weiterhin voll und ganz für die kontinuierliche Verbesserung und Entwicklung des Flughafens einsetzen und dabei alle Schlüsselelemente berücksichtigen“, so Flassak gegenüber L’essentiel.

weiterlesen »

Thailand: Ausbau beider Hauptstadt-Flughäfen geplant

Thailand plant einen Ausbau der beiden internationalen Flughäfen in seiner Hauptstadt Bangkok. Der Airport Suvarnabhumi wird nach Plänen der Flughafenbetreibergesellschaft AOT insgesamt drei neue Passagierterminals erhalten, am Flughafen Don Mueang soll die dritte Ausbauphase beginnen. Nötig werden die Erweiterungen aufgrund der nach der Corona-Pandemie stark gestiegenen Passagierzahlen. Allein im Oktober nutzten etwa 3 Millionen Passagiere die Flughäfen, wie der-farang.com berichtet. Medienberichten zufolge sollen ab Anfang 2023 Angebote für die baulichen Maßnahmen an beiden Airports eingeholt werden. Ausgeschrieben wird zum einen der Bau eines neuen Terminals im östlichen Bereich des Flughafens Suvarnabhumi, das sich der Flughafenbetreiber umgerechnet rund 273,4 Millionen Euro kosten lassen will. Perspektivisch sollen noch zwei weitere Terminals hinzukommen, von denen sich eines westlich des jetzigen Hauptgebäudes und eines nördlich davon befinden soll. Darüber hinaus startet die Ausschreibung für die dritte Ausbauphase des zweiten Bangkoker Flughafens Don Mueang, für die ein Budget in Höhe von nahezu eine Milliarde Euro veranschlagt ist.

weiterlesen »