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Österreich ins Leitungsorgan der ICAO gewählt

Nach rund 15 Jahren „Abwesenheit“ ist Österreich wieder im Leitungsgremium der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO vertreten. Die Generalversammlung wählte Christian Schleifer mit deutlicher Mehrheit in den Rat. Schleifer ist österreichischer Vertreter bei der ICAO und verfügt über langjährige Erfahrung im Luftfahrtbereich und wurde als Kandidat der Abis Gruppe (Belgien, Irland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Schweiz) nominiert. Als Spezialorganisation der Vereinten Nationen (UN) ist die ICAO für die Grundlagen und Weiterentwicklung der Internationalen Zivilluftfahrt zuständig.  Österreich hatte zuletzt vor 15 Jahren einen Sitz im Leitungsgremium der ICAO. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Generalversammlung den Vertreter der Russischen Föderation aus dem Verwaltungsrat „abgewählt“ hat. Russland konnte nicht ausreichend Stimmen für die Wiederwahl in den ICAO-Rat bekommen. Die ICAO, der 193 Staaten angehören, gilt als einer der wichtigsten Akteure der globalen Luftfahrt. Bei der Wahl am ersten Oktober wurde Österreich nach 15 Jahren wieder in den Rat der Organisation gewählt und stellt bis 2025 eines der insgesamt 36 Mitglieder. Damit hat Österreich direkten Einfluss darauf, dass Sicherheit, Umwelt und neue Technologien ganz oben auf der Tagesordnung bleiben. Insbesondere Umweltthemen werden in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt darstellen.

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Sun Express wird bis Ende des Jahres mehr als zehn Millionen Fluggäste befördern

Gegenüber 2021 erzielt Sun Express, das Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, im aktuellen Jahr eine Verdoppelung der Passagierzahlen. Alleine auf den Routen von Deutschland in die Türkei transportierte der Carrier seit Beginn 2022 zwei Millionen Passagiere und wird, aufgrund der aktuellen Prognosen, das Jahresziel von zehn Millionen Passagieren übertreffen. „Wir sind stolz darauf, dass wir ohne Flugplan-Streichungen aufgrund des Mangels an Bodenpersonal an Flughäfen in Europa durch die Hochphase dieses Sommers gekommen sind. Wir konnten eine Rekordzahl von Passagieren in ihren wohlverdienten Urlaub oder zu ihren Freunden und Familien fliegen“, so Max Kownatzki, CEO von Sun Express. Sun Express wurde kürzlich bei den Skytrax World Airline Awards 2022 zum ersten Mal als beste Ferienfluggesellschaft weltweit ausgezeichnet.

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London-Heathrow lässt wohl Kapazitätsdeckel fallen

Der Flughafen London-Heathrow beabsichtig Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat die Begrenzung des Passagieraufkommens aufzuheben. Über den Sommer verkraftete der Airport maximal 100.000 abfliegende Passagiere am Tag. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ hat der Flughafenbetreiber Airlines jetzt eine Aufhebung des Tageslimits mit Ablauf des 29. Oktober 2022 in Aussicht gestellt. Die Maßnahme, die zunächst bereits am 11. September enden sollte, entschärfte ein Sommerchaos am Londoner Hauptdrehkreuz – traf bei vielen Airlines aber auf wenig Gegenliebe. Emirates kündigte Schadensersatzforderungen gegen den Flughafen an. Während mit dem Kapazitätsdeckel die größte Beschränkung Ende Oktober aller Voraussicht ausläuft, wird es dennoch weiterhin Beschränkungen geben. Diese sollen verhindern, dass Fluggesellschaften zu Stoßzeiten kurzfristig Änderungen oder Ergänzungen vornehmen. Eine gesonderte Notfallmaßnahme, mit der die Kapazität für kürzere Zeiträume eingeschränkt werden kann, wird dem Flughafen im Falle schwerwiegender Störungen während der Hauptreisezeiten ebenfalls weiterhin zur Verfügung stehen.

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Linz: Air Dolomiti stockt Verbindung nach Frankfurt auf

Mit Beginn des Winterflugplans am 30. Oktober 2022 baut Air Dolomiti, die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns, ihre Flugverbindung von Linz nach Frankfurt weiter aus. Das bisherige Angebot wird durch eine zusätzliche Vormittags-Verbindung aufgestockt. Die Zusatzstrecke bietet allen Geschäfts- und Städtereisenden noch mehr Anschlussmöglichkeiten im Interkontinental- und Europaverkehr. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag im Lufthansa- Code-Share durchgeführt. “Die Aufstockung der Frankfurtverbindung ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung “Rückkehr zur Normalität”. Durch die zusätzliche Verbindung am Vormittag können wir unseren Passagieren noch bessere Umsteigemöglichkeiten und eine noch flexiblere Termin- und Reiseplanung bieten, was sich wiederum positiv auf die Nachfrage auswirken wird”, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport.

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Personaldienstleister sucht Mitarbeiter für die AUA: Das steckt dahinter

Über den Personaldienstleister Manpower sucht Austrian Airlines derzeit einige neue Mitarbeiter in den Bereichen Office und Station. Bewerbungen für diese Positionen sind nicht an die Fluggesellschaft, sondern an eine E-Mail-Adresse des Dienstleisters zu richten. Die Anstellungen erfolgen aber direkt bei der AUA, wie eine Sprecherin bestätigte. In der österreichischen Luftfahrt standen bislang die nicht mehr existierenden Airlines Niki und Laudamotion für Leiharbeit. Der Nachfolger Lauda Europe hat zahlreiche Mitarbeiter, die über Crewlink angestellt sind, im Einsatz. Andere Anbieter, beispielsweise Austrian Airlines und Wizz Air, nutzen derzeit kein Personalleasing. Bei der AUA soll das auch so bleiben. Doch warum sucht dann Manpower nach Mitarbeitern für die Lufthansa-Tochter? Laut Austrian Airlines steckt dahinter, dass man diese Firma als Dienstleister für die Suche nach potentiellen neuen Beschäftigten beauftragt hat. Die Anstellungen sollen direkt bei der Fluggesellschaft. Es handelt sich also um keine Jobs in Leiharbeit. Dazu erklärte eine AUA-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Austrian Airlines beschäftigt keine Leiharbeiter. Wie durch alle Branchen hindurch, verspüren auch wir als Austrian Airlines aktuell einen sehr hohen Bedarf an Fachkräften für zu besetzende Stellen bei uns im Unternehmen. Für diesen derzeitigen Peak an Rekrutierungen arbeiten wir mit der Firma Manpower zusammen, die uns im Rekrutierungsprozess bzw. in der Vermittlung von qualifizierten Bewerbern unterstützt“. Auf die explizite Frage, ob man ausschließen kann, dass es sich bei den ausgeschriebenen Stellen, bei denen Manpower mit der Personalsuche beauftragt ist, um keine Leiharbeit handelt, antwortete die Medienreferentin: „Ja, das können wir bestätigen. Die Anstellungen erfolgen direkt bei uns als Austrian Airlines“.

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Tarom stellt Bukarest-Wien ein

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stellt mit Wirksamkeit zum 28. Oktober 2022 die Nonstopverbindung zwischen Bukarest und Wien ein. Bereits jetzt bedient man diese Route nur noch in stark reduziertem Umfang. Derzeit ist völlig offen, ob Tarom in Zukunft die österreichische Hauptstadt wieder ins Streckennetz aufnehmen wird. Ein Sprecher bestätigte lediglich, dass neben Wien auch Barcelona eingestellt wird, jedoch über eine mögliche Wiederaufnahme noch nicht entschieden wurde. Beide Destinationen sind momentan auch nicht im Sommerflugplan 2023 buchbar. In der bevorstehenden Winterperiode 2022/23 werden drei Fluggesellschaften zwischen den Hauptstädten von Österreich und Rumänien unterwegs sein. Es handelt sich um Austrian Airlines, die drei tägliche Verbindungen anbieten, Wizz Air mit drei Rotationen pro Woche und Ryanair mit sechs wöchentlichen Umläufen.

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Schallschutzhalle am Flughafen Zürich wieder in Betrieb

Nachdem sich in der Schallschutzhalle am Flughafen Zürich bei einem Triebwerkstandlauf am 3. Dezember 2021 Dämmmaterial von den Wänden gelöst hatte, musste die Halle geschlossen und teilsaniert werden. Nun ist die Schallschutzhalle wieder in Betrieb. Beim Vorfall im vergangenen Dezember wurden Teile der schallabsorbierenden Konstruktion der Schallschutzhalle zerstört, was zu aufwändigen Sanierungsarbeiten führte. Nach einer längeren Analyse-Phase haben Konstrukteure den Wiederaufbau geplant. Die Konstruktion wurde von Grund auf neu konzipiert und an neuralgischen Punkten verstärkt, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Als Folge des Ereignisses mussten Triebwerkstandläufe am Flughafen Zürich zwischenzeitlich im Freien durchgeführt werden. Per 5. Oktober 2022 konnte die Halle dem Betrieb wieder übergeben werden. Die Schallschutzhalle am Flughafen Zürich wurde 2014 gebaut. Sie ist aus dem Lärmfonds des Flughafens Zürich finanziert und dient dazu, die Anrainer vor Lärmimmissionen durch Triebwerkstandläufe zu schützen.

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Flughafen Salzburg stellt Winterflugplan vor

Nach einer wirtschaftlich erfolgreichen Sommersaison hat der Salzburger Flughafen sein Programm für den Winter vorgestellt. Das Flugprogramm führt Reisende in 19 Länder. Neu sind etwa die Verbindungen nach Paris und Brüssel. Wer der Kälte entfliehen möchte, kann ab Salzburg einmal wöchentlich nach Gran Canaria oder Teneriffa fliegen. Hurghada wird gar viermal wöchentlich angeflogen. Außerdem stehen Dubai, Istanbul oder Larnaca auf den Flugplänen ab Salzburg. Auch der Kurzurlaub bzw. die Städtetrips kommen nicht zu kurz: Die Airline Transavia verbindet die Niederlande mit dem Salzburger Flughafen. Es gibt tägliche Direktflüge nach Amsterdam, Rotterdam und Eindhoven. Der Hauptsitz der Europäischen Union, Brüssel, wird diesen Winter erstmalig (zweimal wöchentlich) angeflogen. Außerdem fliegt ab 10. Dezember die Air France wieder von Salzburg nach Paris. Mit Skandinavien Airlines, Norwegian und Eurowings geht es mehrmals wöchentlich nach Skandinavien. Kopenhagen, Stockholm, Oslo und Helsinki werden mehrmals wöchentlich bedient. Ebenso können die lettische Metropole Riga und das estnische Tallinn einmal wöchentlich mit Air Baltic besucht werden. Abgerundet wird das Flugprogramm mit Icelandair und Fly Play nach Reykjavik. In diesem Winter werden in London neben London City auch die Flughäfen Gatwick, Heathrow und Stansted von SZG aus angesteuert. Weitere Ziele in Großbritannien sind Birmingham, Bristol, East Midlands, Edinburgh, Leeds, Liverpool, Luton, Manchester, Newcastle und Southampton. Auch Irland und Nordirland sind mit Dublin und Belfast im Programm. Salzburgs größter Markt: Deutschland Traditionell kommen die meisten Gäste für die EuRegio Salzburg-Bayern über deutsche Flughäfen nach Salzburg. Angeflogen werden Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Köln mit Eurowings, Frankfurt (bis zu viermal täglich mit Lufthansa) und zusätzlich fliegt Lübeck Air einmal wöchentlich nach Lübeck. „Wir hoffen auf eine Wintersaison ohne Reiseeinschränkungen und freuen uns über unsere Ziele ab Salzburg in 19 Länder. Die

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Austrian Airlines erweitert Premium Economy-Angebot in Boeing 777

2018 wurde die Premium Economy-Klasse bei Austrian Airlines eingeführt. Vier Jahre später wird die Sitzkategorie nun auch am größten Flugzeugtyp der rot-weiß-roten Airline, der Boeing B777, vergrößert. Von derzeit 24 Sitzen wird die Premium Economy Class in den sechs Austrian B777-Maschinen auf 40 Sitze pro Flugzeug erweitert. Der Umbau der Boeing-Maschinen wird mit Frühjahr 2023 beginnen. Mit Mai 2023 werden alle rot-weiß-roten B777 in der neuen Sitzplatzkonfiguration abheben. Neben dem exklusiv für die Lufthansa Group angefertigten Komfort-Sitz, können Premium Economy Fluggäste zwei Gepäcksstücke mit jeweils bis zu 23 Kilogramm kostenlos einchecken und genießen an Bord ein von Do&Co kreiertes mehrgängiges Menü. „Mit dem Umbau unserer Langstreckenflotte kommen wir der steigenden Nachfrage nach höherem Reisekomfort nach und freuen uns zukünftig noch mehr Gäste in der Austrian Premium Economy begrüßen zu dürfen“, so Austrian CCO Michael Trestl. Neben dem zusätzlichen Premium Economy Angebot wird das Sitzangebot der B777-Flotte von Austrian Airlines um jeweils 14 Economy Class Sitze pro Flugzeug vergrößert. Damit wird die Gesamtkapazität der Austrian Langstreckenflotte um 144 Sitze erweitert. Der von der AUA angekündigte Umbau auch eine Kehrseite. Der in Flugzeugkabinen zur Verfügung stehende Platz ist beschränkt. Das bedeutet konkret, dass zusätzliche Sitze in fast allen Fällen zu Lasten des Sitzabstands und damit der Beinfreiheit gehen. Mit rund 330 Plätzen in der Boeing 777-200 kommt man sehr nahe United Airlines, die im Inland noch mehr Passagiere mit diesem Maschinentyp befördern heran. Auch bei British Airways kann es auf Maschinen, die für den Leisure-Verkehr bestimmt sind, sehr eng werden. Austrian Airlines wird sich

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Positiver Trend am Dortmund Airport setzt sich fort

Im dritten Quartal 2022 haben 796.663 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 10 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2019 vor der Pandemie konnte ebenfalls ein Passagierzuwachs verzeichnet werden: Damals begrüßte der Dortmunder Flughafen 768.168 Fluggäste. Sowohl im Juli als auch im August und September konnten in diesem Jahr bisherige Passagierrekorde eingestellt werden. Allein im September nutzten 268.770 Fluggäste das Angebot am Dortmund Airport – mehr als 20.000 Passagiere mehr als 2019. Ein neuer Rekord in der Geschichte des Dortmunder Flughafens. Besonders beliebt waren im dritten Quartal unter anderem die Flugziele Kattowitz, Palma de Mallorca und Bukarest, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Wir freuen uns über die hohe Nachfrage der Fluggäste. Die Zahlen sprechen für sich: Unser Airport erfreut sich großer Beliebtheit und stellt unverzichtbare Infrastruktur im Land dar!“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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