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Über 33.000 Mitarbeiter arbeiten am Münchner Flughafen

Der Münchner Flughafen bleibt weiterhin eine der größten Arbeitsstätten Bayerns: Wie aus der jetzt veröffentlichten neuen Beschäftigtenerhebung der Flughafen München GmbH hervorgeht, waren zum Ende des Jahres 2021 bei den Unternehmen und Behörden am Flughafen insgesamt 33.330 Mitarbeiter beschäftigt. Trotz der Covid-19-Pandemie und der daraus resultierenden weltweiten Reisebeschränkungen sind die Beschäftigtenzahlen am Münchner Airport nur moderat gesunken. So waren am Stichtag der Erhebung, dem 31.12.2021, 4.760 Beschäftigte bzw. 13 Prozent weniger Mitarbeiter am Flughafen als 2018. Verglichen mit der letzten Erhebung ist auch die Anzahl der Betriebe um lediglich zehn Prozent oder 54 Unternehmen zurückgegangen. Alle drei Jahre führt die FMG eine aktuelle Bestandsaufnahme der Arbeitsplätze für den gesamten Flughafencampus durch, in der die wichtigsten Rahmendaten zur Beschäftigungsentwicklung am Airport zusammengefasst werden. Die jetzt vorliegende neue Untersuchung basiert auf den Daten von insgesamt 464 Unternehmen und Behörden. Größter Arbeitgeber am Flughafen bleibt demnach der Lufthansa-Konzern mit 11.941 Beschäftigten. Der FMG-Konzern rangiert am Stichtag der Erhebung mit 8.852 Mitarbeitern auf dem zweiten Platz. Beide Unternehmen zusammen beschäftigten damit mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen am Campus. Eine Unterteilung der Beschäftigten nach Arbeitsbereichen ergibt, dass die meisten Mitarbeiter nach wie vor im Bereich „Fliegendes Personal“ (27,4 Prozent) tätig sind. Für die Entwicklung der einzelnen Tätigkeitsfelder im Vergleichszeitraum 2018 – 2021 ergeben sich deutliche Unterschiede: Während das „Fliegende Personal“ und der Bereich „Schutz, Sicherheit und Ordnung“ keine nennenswerten Rückgänge verzeichneten, ging die  Zahl der Arbeitsplätze in den Bereichen „Sonstiges Personal“, „Flugbetriebsbezogene Tätigkeiten“ und „Verwaltung, Warenverkauf und Planung“ um bis zu 26 Prozent zurück. 

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NUE: Geschäftsführer Michael Hupe verlängert um weitere fünf Jahre

In seiner Sitzung vom 29. Juli 2022 hat der Aufsichtsrat der Flughafen Nürnberg GmbH die Verlängerung des Vertrages von Geschäftsführer Michael Hupe um weitere fünf Jahre bis Oktober 2028 beschlossen. „Ich freue mich, dass Dr. Michael Hupe uns für weitere fünf Jahre an der Spitze des Airports Nürnberg erhalten bleibt. Gerade in den letzten beiden herausfordernden Pandemiejahren hat Dr. Hupe durch großes Engagement und unermüdlichen Einsatz überzeugt. Hierfür danke ich im Namen des Aufsichtsrats herzlich und wünsche ihm und dem ganzen Flughafen-Team viel Erfolg für die kommenden Jahre“, so Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender Albert Füracker.  Mit der Fortführung der Zusammenarbeit würdigt der Aufsichtsrat die erfolgreiche Entwicklung des Flughafens vor der Pandemie, die dazu führte, dass fünf Jahre in Folge ein Gewinn ausgewiesen werden konnte, sowie die strategischen Weichenstellungen zur Wiederbelebung der Konnektivität der Region nach der Pandemie. Michael Hupe bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. 

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Auch Wien betroffen: Wizz Air fährt viele VFR-Strecken zurück

Der so genannte VFR-Verkehr gilt als wichtiges Standbein des Billigfliegers Wizz Air. Allerdings musste der Carrier bereits zahlreiche typische Routen in diesem Segment temporär aussetzen bzw. die Frequenzen zurückfahren. Auch am Flughafen Wien-Schwechat sind einige Strecken betroffen. Beispielsweise stellt man die erst kürzlich aufgenommenen Flüge nach Kukes (Albanien) temporär ein. Ein fixer Termin für die Wiederaufnahme steht noch nicht fest. Eine Sprecherin betonte, dass man an der Präsenz an diesem Airport, der sich nahe dem Kosovo befindet, festhalten wird. Auch die Destination Pristina, die während der Corona-Pandemie zeitweise das einzige Ziel, das man ab Wien bedient hatte, war, kommt es zu temporären Kürzungen. Die Anzahl der Flugfrequenzen fährt man vorerst mitunter stark zurück. Ebenso betroffen ist das Ziel Nis in Serbien. „Einzelfälle“ sind das aber nicht, denn aufgrund von akutem Personalmangel reduziert man die Präsenz auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens zum Teil enorm. Beispielsweise hat man schon Anfang des Monats bekanntgegeben, dass man übergangsweise nicht von Pristina nach Dortmund und Rom, von Tuzla nach Mailand, von Ljubljana nach Charleroi, von Ohrid nach Dortmund und von Belgrad nach Billund fliegen wird. Im Herbst wird man die Flüge zwischen der serbischen Hauptstadt und Vaxjo sowie Larnaka temporär einstellen. In Kürze setzt Wizz Air auch an weiteren Airports den Rotstift an. Vaxjo wird man auch von Tuzla aus temporär einstellen. In Skopje sind die Ziele Basel, Köln, Göteborg und Friedrichshafen von Reduktionen betroffen. Ab Belgrad fährt man die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Dortmund und Malmö weiter zurück. Kopenhagen und Köln werden

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ZRH & GVA: Easyjet erhöht die Frequenzen nach Portugal

Easyjet weitet ab dem 30. Oktober 2022 ihr Flugprogramm ab Zürich und Genf nach Portugal aus. Die Airline hat neue Slots am Flughafen Lissabon erworben. Vor allem ab Genf wird fleißig aufgestockt: 19 zusätzliche Flüge pro Woche stellt der Carrier ab Genf bereit. Von Zürich aus wird die neue Strecke nach Lissabon viermal wöchentlich geflogen. Tickets sind ab 15. August buchbar. „Lissabon hat bemerkenswerte Viertel zum Entdecken: Baixa mit seinen Backsteinhäusern und eleganten, klassischen Alleen aus dem 18. Jahrhundert, Chiado mit seinen trendigen Cafés und seinem Boheme-Flair oder Belém mit seinen beeindruckenden Monumenten, die das maritime Erbe der Hauptstadt widerspiegeln. All diese Facetten machen die portugiesische Hauptstadt zu einer der charismatischsten Städte Europas“, heißt es in der Aussendung.

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German Airways fliegt in Sonderbemalung für deutschen Football-Club

Eine Embraer E190LR mit der Kennung D-AWSI von German Airways trägt in Zukunft die Bemalung des amtierenden europäischen Football-Champions Frankfurt Galaxy aus der Mainmetropole. Muttergesellschaft Zeitfracht war vor kurzem auch bei der Mannschaft eingestiegen und hat das Ziel, diesen Sport hierzulande noch bekannter zu machen. „Football ist die populärste Sportart in den USA und auch in Europa stark auf dem Vormarsch“, so der die Charterfluggesellschaft in einer Aussendung. „Es gibt schon Flugzeuge in allen möglichen Fußball-Bemalungen, Football ist neu. Daher wird der neue fliegende Auftritt von Frankfurt Galaxy in Zukunft noch spektakulärer. Wir werden in ganz Europa in dem charakteristischen Galaxy-Lila unterwegs sein. Wir haben damit große Vorbilder: In den USA hat zum Beispiel auch der Footballclub New England Patriots aus Foxborough nahe Boston ein „eigenes“ Flugzeug“, so Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways. Die deutschen Fluggesellschaften können also nicht nur Fußball: Mit dem Jet der Frankfurt Galaxy gibt es nun einen weiteren „Meistertransporter“ in der Mainmetropole. Der amtierende Sieger der Fußball-Euroleague Eintracht Frankfurt vertraut auf den „fliegenden Adler“ der Sun Express. Der Jungfernflug für den Jet in der neuen Bemalung wird an diesem Wochenende zum Auswärtsspiel der Galaktischen nach Breslau führen.

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SAF-Treibstoff: Austrian Airlines belohnt Passagiere mit Biennale-Eintrittskarten

Mit kostenlosen Eintrittskarten und Fahrkarten für den City Airport Train versucht Austrian Airlines Passagiere zur Auswahl von so genannten SAF-Flügen zu bewegen. Diese werden auf der Strecke Wien-Venedig im September und Oktober 2022 angeboten. Die Luftfahrtbranche setzt große Hoffnungen auf so genannte Sustainable Aviation Fuels. Diese werden nicht aus Erdöl, sondern aus alternativen Quellen hergestellt. Allerdings wird dabei zumeist verschwiegen, dass bei der Verbrennung in den Triebwerken dennoch Kohlenstoffdioxid entsteht und daher emissionsfreie Flüge mit der heutigen Technik schlichtweg aus physikalischen und chemischen Gründen nicht möglich sind. Die Idee hinter SAF ist nicht, dass bei der Verbrennung kein Kohlenstoffdioxid mehr entsteht, sondern dass die Materialien, aus denen der alternative Treibstoff gewonnen wird, nach Möglichkeit in ihrem Entstehungsprozess mehr Kohlenstoffdioxid gebunden haben als bei der Verbrennung entsteht. Ein anderer Ansatz ist, dass durch die Verwendung vermeintlicher „Abfallprodukte“ kein Erdöl angetastet werden muss. Seit März dieses Jahres tankt Austrian Airlines die ersten 1.500 Tonnen regional aus österreichischem Altspeiseöl hergestelltes SAF. Den Anteil will man in den nächsten Jahren steigern. „Umweltbewusste und kunstaffine Passagiere können diesen Herbst die Biennale Arte 2022 bequem und nachhaltig genießen!“ Jeder Fluggast von Wien nach Venedig, der sich bei Buchung für den Zukauf von 100% SAF entscheidet, erhält ein kostenfreie Hin- und Retourticket vom Wiener Stadtzentrum zum Flughafen Wien mit dem City Airport Train (CAT) und kostenlosen Eintritt zur Biennale Arte 2022. „Nachhaltiger Flugkraftstoff ist einer der wichtigsten Hebel zur Dekarbonisierung der Luftfahrt, jedoch noch nicht in großen Mengen verfügbar. Für einen großflächigen Einsatz brauchen wir das Engagement

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Elisabeth Zauner neue Country Managerin bei Emirates Austria

Elisabeth Zauner übernimmt am 1. August die Position der Country Managerin für Österreich bei Emirates und folgt damit Martin Gross nach, der nach 18 Jahren bei der Fluggesellschaft am 31. Juli in den Ruhestand geht. Elisabeth Zauner übernimmt die Verantwortung für das operative Geschäft von Emirates, die strategische Ausrichtung und die Stärkung sämtlicher Vertriebskanäle mit Blick auf bestehende Expansionspläne. Sie war in den letzten neun Jahren als Commercial Manager für Emirates Austria tätig und verfügt über 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Tourismus und Luftfahrt, Trade Marketing sowie Vertriebs- und Kommunikationsmanagement. „Mit ihrer langjährigen Erfahrung bei Emirates und einem tiefgreifenden Verständnis unterschiedlicher Kundensegmente wird Elisabeth Zauner gemeinsam mit ihrem exzellenten Team hier in Wien die kommerziellen Interessen von Emirates auf dem Markt weiter vertreten und die Marktpräsenz ausweiten“, heißt es in der Aussendung.  

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Flughafen Skopje fertigt im Juni minimal weniger Passagiere ab wie 2019

Der Flughafen Skopje fertigte im Juni 213.347 Passagiere ab und erreichte damit fast den Wert, der im gleichen Monat vor der Pandemie im Jahr 2019 erzielt wurde. Damals wurden 215.021 Reisende abgefertigt – nur um 0,8 Prozent mehr als im diesjährigen Juni. Einen wesentlichen Beitrag zu der nahezu vollständigen Annäherung an das Vorkrisen-Niveau habe Wizz Air geleistet, wie Ex-Yu-Aviation berichtet. Denn der ungarische Low-Coster habe sein Flugnetzwerk in der nordmazedonischen Hauptstadt wieder vollständig hochgefahren. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag bei 1.654, ein Rückgang von 2 Prozent gegenüber 2019. In der ersten Jahreshälfte fertigte der Flughafen insgesamt 862.479 Fluggäste ab – damit fehlen rund 200.000 Reisende, um die Zahlen aus dem Jahr 2019 zu erreichen.

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Bund reduziert Lufthansa-Beteiligung weiter

Gut zwei Jahre nach seinem Einstieg bei der Lufthansa hat sich der deutsche Staat von einem weiteren Aktienpaket getrennt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) habe seine Beteiligung auf unter 10 Prozent verringert, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.Zuvor hatte der Staatsanteil noch bei rund 14,1 Prozent gelegen. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sei nun „auf die Zielgerade eingebogen, die Stabilisierungsmaßnahme zugunsten der Lufthansa zu beenden“, so Jutta Dönges, die Geschäftsführerin der Finanzagentur. Die Erlöse aus der Veräußerung überträfen schon jetzt den Betrag, den der WSF zum Erwerb eingesetzt habe. Spätestens im Oktober 2023 werde der WSF komplett aussteigen. Die Bundesregierung hatte die Lufthansa nach dem Geschäftseinbruch in der Corona-Krise im Juni 2021 mit Finanzhilfen über bis zu 6 Milliarden Euro vor dem Aus gerettet. In diesem Zuge hatte der WSF für 300 Millionen Euro auch eine Aktienbeteiligung von anfänglich rund 20 Prozent erworben. Die übrigen Finanzhilfen wie Kredite und Stille Beteiligungen hat die Lufthansa bereits zurückgezahlt.

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MUC: Abfertigung im Terminal 1 nicht von Streik betroffen

Der von der Gewerkschaft Verdi angekündigte Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat auch am Münchner Flughafen massive Auswirkungen. Laut Lufthansa werden am morgigen Mittwoch 330 Flüge der Airline annulliert. Bereits heute hat Lufthansa 15 Flüge aus ihrem Programm in München gestrichen. Auch Flüge von Partnerairlines der Lufthansa, die im Terminal 2 abgefertigt werden, sind von den Streikmaßnahmen betroffen. Für Passagiere der im Terminal 1 vertretenen Fluggesellschaften hat der Streik keine Auswirkungen: Diese Flüge finden wie geplant statt!

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