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Air France bekommt zehnten A220-300

„Auvers-sur-Oise“ – so tauft die französische Fluggesellschaft ihren zehnten Airbus A220-300. Das Flugzeug mit der Registrierungsnummer F-HZUJ verließ das Airbus-Montageband in Mirabel und flog nach Paris-Charles de Gaulle, wo es Kurz- und Mittelstreckenflüge durchführen wird. Am 5. Juli 2022 führte sie ihren ersten kommerziellen Flug nach Venedig durch (Air-France-Flug 1126). Das Flugzeug verfügt über 148 Sitzplätze in einer 3-2-Sitzkonfiguration Der Sitz ist der breiteste auf dem Markt für Single-Aisle-Flugzeuge, neigbar und verfügt über eine verstellbare Kopfstütze, eine Lederpolsterung und ein ergonomisches Sitzkissen für erhöhten Komfort. Ein breiter stabiler Ablagetisch, Getränkehalter, eine Tasche zur Aufbewahrung von Zeitschriften und Büchern, einzelne USB-A- und -C-Anschlüsse und eine in die Rückenlehne integrierte Tablet- oder Smartphone-Halterung runden das Paket ab. Bis Ende 2025 werden insgesamt 60 A220-300 nach und nach einen Teil der Mittelstreckenflugzeuge von Air France ersetzen. Mit bis zu 15 geplanten Auslieferungen pro Jahr sei dies die schnellste Flottenintegration eines Flugzeugs in der Geschichte von Air France, so die Airline in einer Aussendung.

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Flughafen München zählt rund 13 Millionen Passagiere im ersten Halbjahr

Die dynamische Aufwärtsentwicklung am Münchner Flughafen spiegelt sich in den Verkehrsergebnissen des ersten Halbjahres 2022 wider: Mit rund 13 Millionen Passagieren wurde in den ersten sechs Monaten bereits das gesamte Jahresaufkommen von 2021 übertroffen. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres haben sich die Fluggastzahlen mehr als verfünffacht. Der steile Aufwärtstrend zeigt sich im Vergleich der beiden Quartale: Waren es im ersten Quartal 2022 lediglich rund vier Millionen Passagiere, konnten im zweiten Quartal mit rund neun Millionen bereits mehr als doppelt so viele Fluggäste in München abgefertigt werden. Im Juni erreichte der Münchner Flughafen bereits wieder drei Viertel seines Aufkommens aus dem Vergleichsmonat des Rekordjahres 2019. Dabei lag die Sitzplatzauslastung in München im Juni mit 84 Prozent auf Rekordniveau. Auf die große Nachfrage nach Flugreisen reagierten die Airlines mit einer deutlichen Ausweitung des Flugangebotes ab München: Wurden im ersten Halbjahr 2021 lediglich rund 40.000 Flugbewegungen registriert, waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mit über 129.000 Starts und Landungen mehr als dreimal so viele. Darüber hinaus stehen Reisenden in München wieder deutlich mehr Ziele zur Verfügung: Waren im letzten Jahr weltweit rund 100 Reiseziele ab München erreichbar, werden es in diesem Sommer bis zu 200 Destinationen sein. Vom anziehenden Luftverkehr in München profitiert auch das Frachtgeschäft am Airport: Mit einem Gesamtaufkommen von rund 127.000 Tonnen hat sich die Tonnage beim Frachtaufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt.

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Wizz Air will in Wien nicht dauerhaft „geschrumpft“ bleiben

Im Spätherbst des Vorjahres kündigte Wizz-Air-President Robert Carey an, dass die Wiener Basis wieder auf Wachstumskurs ist. Die Anzahl der stationierten Flugzeuge solle auf sechs Airbus A321neo ausgebaut werden und gar ein siebentes oder sogar achtes Flugzeug standen zur Diskussion. Daraus wurde nichts, denn man hat sich auf vier Maschinen verkleinert. Die ab Wien-Schwechat angebotenen Flugziele sind im Sommerflugplan 2022 auf 36 Destinationen in 24 Ländern geschrumpft. In mehreren Schritten hat man das Angebot ausgedünnt und nicht nur City-Strecken, auf denen man in hartem Wettbewerb mit Ryanair stand, fielen dem Rotstift zum Opfer, sondern auch „Ferienklassiker“ wie Mallorca. Die Ukraine-Flüge mussten aus einem komplett anderen Grund auf unbestimmte Zeit eingestellt werden: Russland hat sein Nachbarland kriegerisch überfallen. Für Wizz Air hat das Folgen, denn etwa neun Prozent des Angebots hatte man in Richtung Ukraine und Russland. Noch dazu kommt, dass man im Sommerflugplan 2022 das UA-Angebot stark aufstocken wollte. Wegen des Kriegs hat man in Kiew-Schuljany drei Airbus A320 und in Lwiw einen weiteren „festsitzen“. Das Ausfliegen ist aus Sicherheitsgründen unmöglich. Der Billigflieger musste sich rasch umorientieren und hat Kapazitäten in Richtung Westen verlagert. Nennenswert ist, dass man im Vereinigten Königreich und in Italien signifikant ausgebaut hat. Laut Carey hat man Norwegian Air Shuttle zahlreiche Slotpaare in Gatwick abgekauft und expandiert am zweitgrößten Airport der UK-Hauptstadt stark. Verschiedene Faktoren haben zur Verkleinerung der Basis Wien geführt Der Wizz-Air-President macht keinen Hehl daraus, dass die Basis Wien seit ihrer Eröffnung im Jahr 2018 viele „Ups and Downs“ erlebt hat. Die Corona-Pandemie

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Wizz Air und die Sache mit dem teurem Sprit

Ein durchaus kompliziertes Thema ist für den Lowcoster Wizz Air, dass man im Zuge der Corona-Pandemie aus dem Fuel Hedging ausgestiegen ist. Carey meinte, dass man damals der Ansicht war, dass bei diesen Geschäften lediglich die Banken und Ölgesellschaften gewinnen würden. Erst vor ein paar Wochen gab man bekannt, dass man die Preisabsicherungsgeschäfte wieder aufgenommen hat. Der aktuelle Stand der Dinge ist, dass Wizz Air laut dem Firmenpräsidenten momentan nur einen ganz kleinen Teil des Kerosinbedarfs zu abgesicherten Preisen bezieht und den Rest zum jeweils gültigen Pumpenpreis einkaufen muss. Das bedeutet, dass der Billigflieger derzeit deutlich mehr bezahlt als beispielweise die Mitbewerber Ryanair oder Wizz Air. Allerdings vertritt Carey die Ansicht, dass dies halb so wild ist, da in etwa sechs Monaten auch jene Fluggesellschaften, die momentan von abgesicherten Preisen profitieren zu höheren Preisen tanken müssen. Der Manager der Billigfluggesellschaft prognostiziert daher, dass in der gesamten Luftfahrtbranche die Preise steigen werden. Bei Wizz Air liege der durchschnittliche Ticketpreis derzeit zwischen 65 und 70 Euro und damit zwischen fünf und zehn Prozent über dem Niveau, das man im Sommer 2019 hatte. Zwischen den bereits vollzogenen Preiserhöhungen und dem stark gestiegenen Treibstoffpreis befindet sich eine große Lücke, die sich vermutlich innerhalb von 12 Monaten weiter schließen könnte. Allerdings betonte Robert Carey auch, dass es sich beim von ihm bezifferten Betrag nicht um den „Grundpreis“ – also nur Flug mit kleinem Handgepäckstück, ohne Extras – sondern um „All-In“, sprich was die Passagiere tatsächlich inklusive optionaler Zusatzleistungen, bezahlen würden. Im krassen Widerspruch dazu steht,

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Lufthansa Aviation Training bekommt ersten 787-9 Flugsimulator

Der erste Boeing 787 Full Flight Simulators (FFS) von Lufthansa Aviation Training ist am Standort Frankfurt für den Trainingsbetrieb einsatzbereit. Gefertigt wurde dieser vom britischen Hersteller L3Harris in Crawley. Das neue Trainingsgerät für die Ausbildung von Piloten ist bereits der 26. Full Flight Simulators des Modells Boeing 787, den L3Harris gebaut und ausgeliefert hat. Der Flugsimulator ist knapp sieben Meter breit und misst gut sieben Meter sowohl in der Höhe wie auch in der Tiefe. Mit einem Gewicht von 14 Tonnen ist das neue Trainingsgerät auch kein Leichtgewicht.  Bei diesem Projekt habe es eine zeitliche Herausforderung gegeben, da die Einflottung der 787 im Lufthansa Konzern für das Frühjahr 2022 geplant war. Aus diesem Grund wurde der 787-9 FFS für LAT modular gefertigt und weicht damit vom Standard ab. „Ausschließlich das Cockpit und die Simulator-Plattform wurden vom Hersteller für die erste Abnahme im Werk des Herstellers montiert. Die restlichen Elemente baute das Team von L3Harris zum ersten Mal bei der Installation in Frankfurt zusammen. Dazu gehörte unter anderem das Bewegungs- und Sichtsystem sowie die äußere Verkleidung“, erklärt Jens Jährling, Head of Training Devices & Infrastructure bei Lufthansa Aviation Training.  Um möglichst schnell Trainings für die Cockpit-Crews anbieten zu können, hat Lufthansa Aviation Training die Test- und Abnahmezeiten auf ein Minimum reduziert. „An der gewohnt hohen Qualität und Zuverlässigkeit unserer Trainingsgeräte für die LAT-Kunden ändert sich selbstverständlich nichts“, betont Matthias Spohr, Geschäftsführer Lufthansa Aviation Training GmbH, „In Zusammenarbeit mit unserem eigenen, sehr erfahrenen Engineering-Team hatten wir mit dem Hersteller L3Harris einen Partner an unserer

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VIE: Fonds will Hälfte der Anteile

Der australische Fonds IFM, der zuletzt durch Zukäufe am Markt seine Beteiligung am Flughafen Wien auf über 40 Prozent aufgestockt hat, will seinen Anteil nochmals um rund 10 Prozent erhöhen. Am Mittwoch wurde eine entsprechendes Teilangebot über die Tochter Airports Group Europe angekündigt. Es stehe im Einklang mit dem öffentlich kommunizierten Ziel der Airports Group Europe, keine mehrheitliche Kontrolle am Unternehmen anzustreben, heißt es. Es spiegele auch die öffentlichen Aussagen der Stadt Wien, des Landes Niederösterreich und der Mitarbeiterstiftung wider, dass sie nicht beabsichtigen, das Angebot anzunehmen. Airports Group Europe gehe daher davon aus, dass das Teilangebot nur von Streubesitzaktionären angenommen wird, wie die Presse berichtet. Dadurch könnte die Airports Group Europe gegebenenfalls 50 Prozent der Anteile am Flughafen erwerben. Die Stadt Wien und das Land Niederösterreich halten je 20 Prozent am Flughafen, die Mitarbeiterstiftung weitere 10 Prozent und der IFM knapp mehr als 40 Prozent. Rund 10 Prozent sind im Streubesitz. Der bereits kommunizierte Angebotspreis von 33 Euro je Aktie bleibt unverändert und entspricht einer Prämie von ungefähr 25,5 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des letzten Handelstages vor der Ankündigung vom 13. Juni 2022. Der australische IFM Global Infrastructure Fund war Ende 2014 über seine Tochter IFM Airports Group Europe beim Flughafen Wien mit zunächst 29,9 Prozent der Aktien eingestiegen und hatte im April 2016 auf 38,16 Prozent aufgestockt und ging danach bis zur Grenze von knapp unter 40 Prozent, ab der ein Pflichtangebot für alle Anteile nötig wird. Ein solches sei laut Übernahmekommission wegen der vorliegenden Beteiligungsstruktur und der Governance-Situation

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OE-LBR: Austrian Airlines hat letzten A320 aus dem Dornröschenschlaf erweckt

Mittlerweile hat Austrian Airlines die gesamte Airbus-A320-Flotte wieder in die Luft gebracht. Die OE-LBR war die letzte Maschine, die noch im Long Time Storage war. Der Mittelstreckenjet komplettiert die aus 61 Flugzeugen bestehende Flotte. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich Austrian Airlines entschlossen, dass die Flotte verkleinert wird. Einige Boeing 767-300ER wurden bereits verkauft. Die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 war bereits vor der Krise fix und wurde lediglich vollzogen. Die Kombination der verschiedenen Maßnahmen führte dazu, dass die AUA-Flotte deutlich geschrumpft ist. Die OE-LBR wurde als letztes Flottenmitglied der Airbus-A320-Reihe reaktiviert. Der 22,6 Jahre Mittelstreckenjet gehört seit 1. Feber 2022 der Flotte der Austrian Airlines an. Die Maschine wurde am 15. September 2020 ins Long Time Storage nach Bratislava überstellt. Dort verbrachte die OE-LBR einen langen Zeitraum, denn erst am 26. April 2022 erhob sie sich mit dem Ziel Tallinn wieder in die Luft. Bei einem Technikbetrieb in Estland wurden umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen, um diesen A320 wieder fit für den Passagierflugbetrieb zu machen. Erst am 30. Juni 2022 kehrte dieser Airbus A320 wieder zurück nach Wien. Das Comeback im kommerziellen Flugbetrieb fand am 1. Juli 2022 als OS235 nach Berlin statt. Seither ist dieser Mittelstreckenjet wieder auf diversen AUA-Routen ab Wien-Schwechat im Einsatz. Derzeit setzt sich die aktive AUA-Flotte wie folgt zusammen: Airbus A320-200: 29 Exemplare Airbus A321-200: 3 Exemplare Airbus A321-100: 3 Exemplare Embraer 195: 17 Exemplare Boeing 777-200ER: 6 Exemplare Boeing 767-300ER: 3 Exemplare Weiters hat Austrian Airlines angekündigt, dass man vier Airbus

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Reisen mit Arzneimitteln: Das ist zu beachten

Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO rät dazu, Medikamente im Auto oder Flugzeug vor extremen Temperaturen zu schützen. Privatpersonen müssen auf ein paar Dinge achten, sollten sie ihre Arzneimittel in den Urlaub mitnehmen müssen. Denn: Arzneimittel sind empfindliche Produkte und der Umgang mit ihnen auf Reisen ist eine besondere Herausforderung. Während einer Fahrt in den Sommerurlaub muss sichergestellt sein, dass Arzneimittel keiner Hitze ausgesetzt sind. Kein guter Platz für deren Lagerung ist das Handschuhfach, denn dieses kann sich über 40 Grad Celsius erhitzen. Der beste Ort für eine kurzfristige Lagerung im Auto ist unter den Vordersitzen. Die meisten Arzneimittel sollen bei Raumtemperatur und somit zwischen 15 und 25 Grad aufbewahrt werden. Darüber oder darunter ist für kurze Zeit meist unproblematisch. Längere Temperaturunterschiede können den Wirkstoff jedoch verändern, sodass es zu einem Wirkungsverlust kommen kann. Empfindliche Medikamente wiederum sollen bei Kühlschranktemperatur von 2 bis 8 Grad gelagert werden. Beispiele dafür sind Insulin für Diabetiker, Impfstoffe oder einige Augentropfen. Temperaturempfindliche Medikamente können auf Reisen am besten in Isoliertaschen oder kleinen Kühlboxen transportiert werden. Hierbei gilt: Das Arzneimittel nicht direkt auf das Kühlelement legen, denn damit ist ebenfalls die Wirksamkeit gefährdet. Und schließlich sollte man bedenken, dass Arzneimittel auch bei der Mitnahme im Flugzeug extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, die Wirksamkeit und Qualität der Arzneistoffe beeinträchtigt können. Die Information über die richtige Lagerung enthält die Arzneimittelpackung bzw. der Beipacktext.

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Eva Air fliegt nonstop nach München und Mailand

Noch in diesem Jahr wird die private taiwanesische Fluggesellschaft Nonstop-Flüge zwischen Taipeh und zwei europäischen Zielen aufnehmen: München wird ab dem 5. November 2022 mit vier wöchentlichen Flügen und Mailand bereits ab dem 27. Oktober 2022 mit zwei Flügen pro Woche angeflogen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die 5-Star-Airline Eva Air unser Netz nach Asien ab 5. November 2022 erweitert und damit unser Münchner Premiumdrehkreuz weiter stärkt. Die vier wöchentlichen Verbindungen eröffnen der bayrischen Wirtschaft einen direkten Zugang zum Wirtschaftszentrum von Taipeh und zugleich auch der Reiseindustrie mit Taiwan eine neue spannende Destination. Umgekehrt ist die neue Verbindung auch für Gäste aus Taiwan eine großartige Nachricht, denn Bayern stellt für Taiwan eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen dar“, so MUC-Flughafengeschäftsführer Jost Lammers. Derzeit fliegt die Airline nonstop von Paris und Wien nach Taipeh und bietet Flüge von London, Wien und Amsterdam mit einem Zwischenstopp in Bangkok an.

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Air Baltic nimmt Gran Canaria ins Streckennetz auf

Die lettische Fluggesellschaft nimmt ab dem 1. November 2022 neu Flüge von Riga nach Gran Canaria auf. Gran Canaria ist nach Teneriffa die am zweithäufigsten besuchte Insel der Kanarischen Inseln. „Durch die Aufnahme von Gran Canaria in unser Streckennetz freuen wir uns, unser Angebot für die kommende Wintersaison zu erweitern. Gran Canaria wird eines der am weitesten entfernten Ziele im Netzwerk von Air Baltic sein. Wir freuen uns, Lettland mit einem weiteren sonnigen, aufregenden und stark nachgefragten Reiseziel auf den Kanarischen Inseln zu verbinden, zusätzlich zu Teneriffa, das letztes Jahr eingeführt wurde und hervorragende Passagierergebnisse geliefert hat“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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