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Südafrika leitet Ende des Corona-Notstands ein

Südafrika hat am 5. April den coronabedingten nationalen Notstand nach mehr als zwei Jahren aufgehoben. Damit enden zahlreiche Beschränkungen, einige Maßnahmen bleiben jedoch im Rahmen einer Übergangsphase noch 30 Tage lang in Kraft. Damit endet der Status des nationalen Notstands, der zum 15. März 2020 eingeführt worden war, nach 750 Tagen. Nach Aussage des Staatspräsidenten erlaube es die inzwischen nur noch geringe Auslastung der Krankenhäuser und die gesunkene Anzahl an coronabedingten Todesfällen, viele Beschränkungen aufzuheben. So sollen die Regelungen zur Isolation, zu Schulen und zum Zugang von Altersheimen sowie zu öffentlichen Verkehrsmitteln entfallen. Zudem gilt im Freien keine Maskenpflicht mehr. Mehrere Maßnahmen bleiben allerdings auch nach dem 5. April noch für eine Übergangsphase in Kraft, die der Wiederherstellung des alltäglichen Lebens dienen sollen. Sie laufen nach 30 Tagen Anfang Mai automatisch aus. Zu den aktuell weiterhin geltenden Beschränkungen gehören die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen sowie die Regelungen für Versammlungen. Diese dürfen bis zu 50 Prozent ihrer Kapazität ohne absolute Personenobergrenze auslasten, wenn für den Zutritt ein Impfnachweis oder ein maximal 72 Stunden alter Corona-Test verlangt wird. Wird keine solche Zutrittsbeschränkung angewendet, dürfen sich in Innenräumen maximal 1.000 Menschen und im Freien höchstens 2.000 Personen versammeln, beides unter Einhaltung der Kapazitätsgrenze von 50 Prozent. Einreiseregeln bleiben außen vor Von den Lockerungen unberührt bleiben auch die Einreisebestimmungen nach Südafrika. Sie schreiben weiterhin vor, dass Reisende entweder eine vollständige Corona-Impfung oder einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorlegen müssen. Genesungszertifikate werden nicht akzeptiert. Wer ohne Impfschutz einreist, bekommt nach Informationen des Auswärtigen

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Flughafen München erhält Fördermittel für Kauf umweltfreundlicher Elektrobusse

Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, hat heute in Berlin einen Förderbescheid in Höhe von knapp 24 Millionen Euro an einen Vertreter des Münchner Flughafens überreicht. Mit dieser Zuwendung wird die Anschaffung von bis zu 72 elektrisch betriebenen Passagierbussen inklusive der notwendigen Landeinfrastruktur am Münchner Airport unterstützt. Übergeben wurde der Förderbescheid an Helmut Ehrnstraßer, den Geschäftsführer der AeroGround, die als hundertprozentige Tochter der Flughafen München GmbH (FMG) für die Bodenabfertigung und den Passagiertransport am Münchner Airport zuständig ist. Bei den Bussen handelt es sich um Niederflurgelenk- und Niederflursolobusse, die für Passagier- und Crewtransporte am Flughafen München eingesetzt werden können. Der Einsatz der neuen Elektrobusse werde einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Betrieb des Flughafens leisten. Dieses Ziel soll am Münchner Airport spätestens bis zum Jahr 2030 erreicht werden. „Elektromobilität ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Werkzeugkastens, den wir zur Reduzierung  der  CO2-Emissionen einsetzen. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Förderung, die wir auch als Anerkennung und Ansporn für unsere Anstrengungen beim Klimaschutz verstehen“, erklärte Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH. „Wir wollen unsere Busflotte bis zum Jahr 2025 komplett auf Elektroantrieb umstellen und werden dafür insgesamt bis zu 60 Millionen Euro investieren. Schon jetzt erreichen wir in unserem Fuhrpark bezogen auf alle Einsatzfahrzeuge der AeroGround einen Anteil von fast 40 Prozent an elektrisch betriebenen Fahrzeugen“, ergänzt Helmut Ehrnstraßer.

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Ostern: Memmingen erwartet rund 90.000 Fluggäste

Rund 90.000 Passagiere werden in den kommenden Osterferien den Flughafen Memmingen für eine Reise nutzen. Damit erreicht der Airport das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. „Viele haben schon früh ihre Reisen gebucht“, erläutert Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Doch für Kurzentschlossene gibt es gute Nachrichten, denn auf einigen Strecken gibt es noch freie Plätze. Ryanair bietet unter anderem noch freie Sitzplätze für Nonstop-Flüge nach Italien. Mit weiteren Zielen wie Brindisi, Palermo, Catania und Alghero auf Sardinien verfügt Memmingen heuer über ein sehr umfangreiches Italien-Angebot. Auch andere südliche Destinationen sind im Flugplan vertreten, wie etwa die neue Verbindung nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Wer den hohen Norden bevorzugt, sollte Billund als Reiseziel ins Auge fassen. Eurowings nimmt Mallorca ab Mai ins Flugprogramm Wer nicht in den Osterferien reisen möchte oder muss, der kann danach eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen nutzen:  Ab 3. Mai geht es nämlich mit Eurowings nonstop ab Memmingen nach Mallorca. Der Trip auf die Insel steht dann jeweils am Samstag, Dienstag und Donnerstag auf dem Flugplan. Ohnehin müssen Fluggäste auch im April nicht auf Palme de Mallorca ab Memmingen verzichten. Denn der irische Low-Coster Ryanair fliegt Passagiere bis zu achtmal wöchentlich auf die Insel. Mit insgesamt bis zu 13 Flügen pro Woche zählt Mallorca heuer zu den Top-Destinationen ab Memmingen. Allen Reisenden rät Marcel Schütz, genug Zeit für die Abreise am Airport einzuplanen. „Zwei Stunden sollten das mindestens sein.“ Denn noch immer gelte es, die jeweiligen Einreiseformulare zu checken. Die Reisenden sollten sich vorab genau über die Bestimmungen

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Air Malta feiert 45er am Flughafen Wien

Sonderlich groß ist die Airline nicht und ihr Heimatland ist gar der kleinste Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Air Malta ist jedoch ein besonders treuer Kunde des Wiener Flughafens, denn der Carrier feiert den 45-jährigen Bestand der Flugverbindung zwischen Österreich und Malta. Im April 1977 landete die damals noch junge Air Malta aus Luqa kommend unter der Flugnummer KM132 erstmals in Wien-Schwechat. Der Premierenflug wurde mit einer Douglas DC-9, die auch bei Austrian Airlines lange das Rückgrat der Flotte war, durchgeführt. Derzeit bietet das staatliche Luftfahrtunternehmen bis zu sieben Nonstopflüge zwischen den beiden Staaten an. Der Flughafen Wien ist aber nicht nur auf dem Luftweg mit dem Malta International Airport verbunden, sondern auch wirtschaftlich. Die Betreibergesellschaft des einzigen Verkehrsflughafens auf dem Staatsgebiet der Republik Malta ist eine Tochter der Flughafen Wien AG. Einen weiteren „Ableger“ unterhält man im slowakischen Kosice. Einst war man auch am Flughafen Friedrichshafen beteiligt, jedoch stieg man vor einigen Jahren aus und veräußerte den Anteil an die übrigen Gesellschafter. „Merħba Air Malta! Seit 45 Jahren fliegt Air Malta nach Wien und hat damit eine wichtige Anbindung vor allem für den Outgoing Tourismus von Österreich nach Malta geschaffen. Knapp fünf Jahre lang habe ich selbst als CEO des Flughafen Malta die Schönheit der Mittelmeerinsel kennen gelernt und kann aus persönlicher Erfahrung bestätigen: Diese Insel ist immer eine Reise wert! Dank der Direktverbindung erhalten auch Touristen aus Malta die Gelegenheit, Wien und Österreich zu erleben. Im Namen des Flughafen Wien gratuliere ich Air Malta zum 45-jährigen Bestehen der Wien

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Asiana Airlines erhöht die Frequenz nach Frankfurt

Asiana Airlines erhöht ab Juni 2022 ihre Frequenzen auf der Strecke Seoul – Frankfurt: Der Carrier fliegt die beiden Destinationen fünfmal wöchentlich an, jeweils am Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Ab Juli 2022 sei dann auch die Wiederaufnahme von täglichen Verbindungen geplant, wie das Schweizer Reiseblatt About Travel berichtet. Die Flüge werden mit einer Airbus A350-900 durchgeführt. Darüber hinaus nimmt Asiana im April wieder die Flüge nach Tokio/Narita, Osaka, Fukuoka, Nagoya und nach zwei Jahren Auszeit auch nach Honolulu auf. Zudem erhöht die koreanische Airline die Flugfrequenzen nach Hanoi und Saigon. Für die Einreise in Südkorea müssen vollständig gegen Covid-19 geimpfte Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen. Des Weiteren ist die Beantragung eines QR-Codes vor Reiseantritt verpflichtend.

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Lufthansa Aviation Training nimmt Ausbildung junger Flugpiloten wieder auf

Lufthansa Aviation Training nimmt die Pilotenausbildung wieder auf. Die neu organsierte Lufthansa-Flugschule EFA startet mit 75 Plätzen – schon 2023 verdoppelt der Konzern diese Kapazität. Die Pandemie erwischte die Lufthansa-Flugschule mitten im Hochlauf – der Konzern zog im März 2020 die Reißleine und stoppte alle laufenden Schulungen. Nach zwei Jahren Pause steigt Lufthansa mit einem neuen Schulungskonzept wieder in die Ausbildung von jungen Piloten ein. Die wichtigste Änderung: „Die Schulung an der European Flight Academy führt zukünftig ausschließlich zum Erwerb einer EASA-zertifizierten ATP-Lizenz“, teilte Lufthansa Aviation Training am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die frühere MPL-Ausbildung mit Operator-Bindung gibt Lufthansa auf. Die viermonatige Theorieausbildung findet in Bremen oder Zürich statt, der Praxisteil in Goodyear (USA), Grenchen (Schweiz) und Rostock-Laage. Absolventen des neuen Programms werden im Zuge eines „Campus-Modells“ laut Lufthansa Aviation Training zwar „priorisiert“ auf offene Cockpitstellen innerhalb der Lufthansa-Gruppe verteilt – eine Jobgarantie bei Lufthansa gibt die mindestens 105.000 Euro teure Ausbildung aber nicht.

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Russische Flughäfen im Süden bleiben weiterhin geschlossen

Aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine haben die russischen Behörden ein Flugverbot für einige Flughäfen im Süden des Landes verhängt. Dieses wird nun bereits zum siebten Mal verlängert – diesmal bis zum 13. April 2022. Insgesamt elf Flughäfen würden weiterhin gesperrt bleiben, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind demnach weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. Die Verbote, die eigentlich an diesem Donnerstag hätten enden sollen, gelten den Angaben zufolge bis zum 13. April 2022. In der bei Touristen beliebten Stadt Sotschi am Schwarzen Meer läuft der Flugbetrieb nach offiziellen Angaben weiter. Die Behörden empfahlen, für Reisen in die südlichen Regionen neben Sotschi die Flughäfen in Wolgograd und Mineralnyje Wody zu nutzen.

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EU verlängert Aussetzung der Roaminggebühren bis 2032

Die Abschaffung der Roaminggebühren in der EU wird bis 2032 verlängert. Somit fallen für das Surfen und Telefonieren im EU-Ausland keine sonstigen Gebühren an. Ursprünglich galt die Abschaffung von Roaminggebühren bis Juni. Auch nach Juni würden Menschen in der EU nun „ohne zusätzliche Kosten Anrufe tätigen, SMS versenden und im Internet surfen können“, teilte der Rat der EU mit. Beibehalten werden aber die Regeln zur „angemessenen Nutzung“. Diese sollen verhindern, dass es dauerhaft möglich ist, in anderen EU-Staaten ohne Extrakosten zu telefonieren oder im Internet zu surfen. Roaminggebühren werden für die Nutzung ausländischer Mobilfunknetze erhoben. Für Mobilfunkgespräche innerhalb der EU sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen wurden sie 2007 zunächst begrenzt und dann schrittweise gesenkt. Mit 15. Juni 2017 wurden sie dann vollständig abgeschafft.

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Emirates fliegt ab Juli zweimal täglich nach Mauritius

Die steigende Nachfrage lässt es zu: Der Golf-Carrier fliegt ab dem 1. Juli 2022 zweimal täglich mit dem Airbus A380 nach Mauritius. Derzeit fliegt Emirates einmal täglich mit der Boeing 777-300ER von Dubai nach Mauritius. Zwischen dem 9. April 2022 und Ende Juni 2022 wird der Flugplan auf neun wöchentliche Flüge und ab Juli 2022 auf zwei tägliche Flüge mit dem A380 ausgeweitet. Im Sommer werden auch die Verbindungen von Wien nach Dubai auf 11 wöchentliche Flüge ausgebaut, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt. Somit bietet Emirates auch eine Anbindung ab Wien nach Mauritius. Geflogen wird mit einer A380-Maschine. Das Emirates-Flaggschiff ist mit seinen 14 First Class-Suiten, 76 Liegesitzen in der Business Class und 426 Sitzen in der Economy Class nach wie vor bei Reisenden beliebt. Die Einreisebeschränkungen wurden in der Region des Indischen Ozeans mittlerweile gelockert. Geimpfte Reisende müssen keinen PCR-Test vor Einreise mehr vorweisen. Auch Ungeimpfte dürfen einreisen. Sie müssen sich jedoch direkt nach Ankunft in die gebuchte Unterkunft begeben und für mindestens sieben Tage absondern.

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Elbe Flugzeugwerke bekommen neuen CEO

Bei den Elbe Flugzeugwerken GmbH erfolgte ein Wechsel in der Unternehmensführung. Am 1. April hat Jordi Boto (52 Jahre) die Geschäftsführung der EFW als CEO übernommen, nachdem er seit November 2020 im Unternehmen als Chief Operations Officer das Hochfahren der Umrüstung von Passagier- auf Frachtflugzeuge vorangetrieben hat. Jordi Boto folgt damit dem scheidenden Geschäftsführer Andreas Sperl (74 Jahre), der das Unternehmen nach über 15 Jahren verlassen hat. „Dr. Sperl war Architekt der EFW Joint Ventures Lösung zwischen Airbus und ST Engineering“, sagt Jeffrey Lam, Präsident von ST Engineering Commercial Aerospace. „EFW ist seitdem gewachsen und hat viele Herausforderungen gemeistert. Mit Jordi Boto, der über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Luftfahrtbranche verfügt und nun von Dr. Sperl übernimmt, freuen wir uns darauf, dass das zukünftige Wachstum des Unternehmens von ihm weiter vorangetrieben und auf eine neue Stufe gehoben wird. Boto hat sich bisher in der Luftfahrtindustrie als Sanierer profiliert. Er steigerte unter anderem bei ATR die Produktionsrate von sechs auf 60 Turboprop-Regionalflugzeuge. Bei Airbus verantwortete er das „Power8“-Umbauprogramm und sorgte dort laut Unternehmensangaben für „deutliche Zeit-, Effizienz-, Kosten- und Qualitätsverbesserungen“. Ab 2012 führte Jordi Boto die „PFW Aerospace Speyer“ aus den Verlusten heraus und verkaufte sie 2020 an die die „Hutchinson Group“, eine Tochter des Ölkonzerns „Total“.

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