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Fraport verkauft Anteile am Flughafen in Xi’an

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport gibt sein Engagement in China auf. Die Minderheitsbeteiligung am Flughafen in Xi’an werde für 1,1 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 160 Millionen Euro) an das Unternehmen Chang’an Huitong verkauft, teilt der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mit. Die Frankfurter halten bisher 24,5 Prozent der Geschäftsanteile am Flughafenbetreiber in Xi’an, die im Fraport im Jahr 2008 erworben wurden. „Wir wollten unsere Position im bevölkerungsreichsten Land der Welt ausbauen“, sagte Konzernchef Stefan Schulte laut Mitteilung. „Dies hat sich in den vergangenen Jahren jedoch weder in Xi’an noch an anderen chinesischen Flughäfen ergeben“. Deshalb wolle Fraport sein Engagement auf dem chinesischen Markt nun beenden. Der Konzern will den Verkauf noch im zweiten Quartal dieses Jahres abschließen.

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Neuer Flugsteig am Terminal 1: MUC muss Fertigstellung verschieben

Drei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten für den neuen Flugsteig am Terminal 1 des Münchner Airports sind die Rohbauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Trotzdem – und wie so oft in dieser Zeit trägt die Covid-19-Pandemie die Schuld daran- muss die Fertigstellung zeitlich verschoben werden. Der Zeitplan muss gestreckt werden: Eine Inbetriebnahme des neuen Flugsteigs werde nach jetzigem Stand frühestens Ende 2025 erfolgen. Mit der Verlängerung der Bauzeit und den enormen Kostensteigerungen in der Bauwirtschaft sei auch eine Erhöhung des Investitionsvolumens verbunden. Nach aktuellen Schätzungen muss der Airport insgesamt über 600 Millionen Euro für das Projekt aufwenden. „Wir gehen davon aus, dass sich das Verkehrsaufkommen am Münchner Airport ab 2024 – spätestens aber 2025 – wieder auf dem Vorkrisenniveau bewegt. Mit den attraktiven neuen Aufenthaltsbereichen sorgen wir dann für einen Qualitätssprung im Terminal 1, der den hier operierenden Airlines eine langfristige Entwicklungsperspektive an unserem Flughafen verschafft und damit die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Münchner Five-Star-Airports sichert“, erklärt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH. Der neue Flugsteig wurde als rechtwinkelige Erweiterung des bestehenden Passagiergebäudes konzipiert und ragt auf Höhe der Terminalbereiche A und B rund 320 Meter in das westliche Vorfeld des Flughafens. Das Gesamtkonzept für den Ausbau sieht einen in drei Ebenen gegliederten Baukörper vor, der aus einem an das bestehende Terminal 1 angrenzenden Kerngebäude und einem Pier besteht. Hier können je nach Größe der Maschinen insgesamt bis zu zwölf Flugzeuge positioniert werden. Die Gesamtfläche der Erweiterung inklusive der Umbauten in der heutigen Ankunft im Modul B beträgt rund 95.000

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Wizz-Chef Varadi ist Wien zu teuer und ATC-Streiks sollten verboten werden

Eigentlich sollten Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi schon vor dem Markteinstieg in Wien-Schwechat die Preislisten des Airports und der Ground-Handling-Anbieter bekannt gewesen sein. Plötzlich ist ihm nämlich der österreichische Airport zu teuer, weshalb die Präsenz in Wien verkleinert wird. Priorität hat Österreich im Streckennetz des Billigfliegers keine mehr. Noch vor ein paar Monaten klang das noch ganz anders: Wizz-Air-President Robert Carey kündigte im Rahmen einer Pressekonferenz die weitere Expansion in Wien-Schwechat an. Zusätzliche Airbus A321neo sollten stationiert werden und perspektivisch wurde weiteres Wachstum für den Winterflugplan 2022/23 in Aussicht gestellt werden. Auch Salzburg sollte laut Carey in der Streckenplanung eine hohe Priorität spielen, aber Corona hat alles durcheinander gewirbelt. Das Comeback zum Sommerflugplan 2022 wäre aber fix. Daraus wurde bekanntermaßen nichts. Die Strategie von Wizz Air in Wien hat sich zwischenzeitlich geändert. Galt es einst um jeden Preis Marktanteile zu gewinnen und sich ganz offensichtlich mit Ryanair einen knallharten Wettbewerb zu liefern, ist nun die Priorität draußen. Man steckt nicht mehr so viel Energie in den Wiener Markt und dafür hat Varadi während einer Luftfahrtkonferenz im rumänischen Cluj zwei durchaus überraschende Begründungen geliefert: Einerseits ist ihm der Flughafen Wien-Schwechat zu teuer und andererseits stört ihn, dass Austrian Airlines von der Regierung mit Staatshilfe versorgt wurde sowie die Personalkosten künstlich mit Kurzarbeit in den Keller gedrückt hat. Letzteres “selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler”. Eine erhebliche Marktverzerrung habe stattgefunden und Wizz Air könne das Fluggerät ab “günstigeren Airports gewinnbringender einsetzen”. Flughafen Wien lockte Wizz Air mit Preisnachlass Eingeräumt hat Jozsef Varadi, der im Jahr

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Hamburg Airport erwartet hohe Nachfrage zu Ostern

Hamburg Airport rechnet in den nächsten Wochen mit einer Reisewelle: Bis zu den Osterfeiertagen werden täglich zum Teil rund 35.000 an- und abreisende Passagiere erwartet. Denn kurz nach Ende der Hamburger Märzferien beginnen in den anderen norddeutschen Bundesländern die Ferien. An den stärksten Reisetagen sind zirka 150 Starts und 150 Landungen geplant. Vor allem zu beliebten Abflugzeiten wie dem frühen Morgen sollten Fluggäste zwei Stunden vorher am Flughafen eintreffen sowie Online- und Automatenservices zum Einchecken nutzen. In den nächsten Wochen rechnet der Hamburger Flughafen für 2022 erstmals wieder mit mehr als 200.000 an- und abreisenden Passagieren pro Woche – das sind zum Teil über 60 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Insgesamt deutet sich nach den Wintermonaten damit die erhoffte Trendwende an. Im März reisten im Wochendurchschnitt rund 50 Prozent der Passagiere von 2019 ab Hamburg Airport. „In den Osterferien zieht es viele Familien aus den umliegenden Bundesländern an den größten Flughafen in Norddeutschland. Dieses Jahr liegen – wie auch schon in den Hamburger Märzferien – die klassischen Urlaubsziele wie Mallorca, die Türkei oder die Kanarischen Inseln besonders im Trend“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen. „Für viele Passagiere wird es die erste Flugreise seit nun mehr als zwei Jahren sein, und die Abläufe am Flughafen können etwas in Vergessenheit geraten sein. Wir empfehlen daher allen Fluggästen, etwas mehr Zeit als üblich einzuplanen und sich mit unseren fünf Reisetipps gut vorzubereiten.“

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B, C, D, F oder G? – Welche Airline fliegt von wo ab Wien?

Über zwei Jahre lang musste man sich am Flughafen Wien-Schwechat nicht wirklich Gedanken darüber machen ab welchem Gatebereich geflogen wird. Schengen ging ab F ab und Non-Schngen ab G. Das änderte sich Anfang dieser Woche, denn das Terminal 2 ist wieder in Betrieb. Das führte auch dazu, dass einige Fluggesellschaften zu den Bereichen C und D umgezogen sind. Die B-Flugsteige wurden bereits vor der Corona-Pandemie nur in Ausnahmefällen und im Hochsommer zu Stoßzeiten genutzt. Regulär werden ab dem “Keller”, wie dieser Bereich gelegentlich genannt wird, keine Flüge durchgeführt. In den Bereichen F (Terminal 3) und C (Terminal 1/2) findet das Boarding von Flugverbindungen innerhalb des Schengen-Raums statt. D (Terminal 1/2) und G (Terminal 3) werden für Non-Schengen-Flüge genutzt. DIe nachstehende Liste, die von der Flughafen Wien AG bereitgestellt wurde, zeigt welche AIrline derzeit welche Zone des größten AIrports Österreichs nutzt. Carrier Gatebereich Emirates dzt. Terminal 3, ist in Abstimmung Eva Air Incoming G, Outgoing D Aegean Airlines C Georgian Airways D Air France C Finnair C British Airways D Nouvel Air Tunisie D airBaltic C Condor Flugdienst C easyJet Switzerland C Norwegian Air C easyJet Europe C Aer Lingus D Bulgaria Air D Freebird Airlines Europe D Ryanair C/D Rossiya Airlines D European Air Charter D Iberia C Iran Air D Jazeera Airways D Air Serbia D KLM Royal Dutch C Air Malta C Kuwait Airways D Luxair C El Al D Croatia Airlines D Pegasus Airlines D People s C Ukraine Intl D Smartwings C Tarom D S7 Airlines

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Arkia Airlines nimmt Verbindung nach Belgrad wieder auf

Die israelische Arkia Airlines plant, die Flüge zwischen Tel Aviv und Belgrad in den kommenden Wochen wieder aufzunehmen. Die Fluggesellschaft wird die Flugverbindung in die serbische Hauptstadt am 8. April mit zwei wöchentlichen Rotationen wieder aufnehmen. Die beiden Länder haben letzte Woche ein Abkommen über die touristische Zusammenarbeit unterzeichnet. Auch Air Serbia sollte diesem Beispiel folgen und den Betrieb zwischen den beiden Städten wieder aufnehmen, findet der israelische Tourismusminister laut Ex-Yu-Aviation. Der serbische Carrier hatte die Flugstrecke zu Beginn der Coronavirus-Pandemie im März 2020 ausgesetzt.

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Ostern: Flughafen Brüssel rechnet mit 900.000 Passagieren

Der Freizeitverkehr steigt weiter: Der Flughafen Brüssel erwartet mehr als 900.000 Passagiere in der Osterzeit. Während dieser Ferienzeit stellt sich der Airport auf 900.000 Fluggäste ein. Die Fluggesellschaften würden sogar jetzt noch viele Last-Minute-Buchungen verzeichnen. Damit könne zwar nicht das Vor-Krisen-Niveau erreicht werden (2019: 1,3 Millionen Passagiere). Diese Zahlen würden jedoch eine steigende Reiselust der Menschen begründen, heißt es in einer Aussendung. Alleine am 1. April werden insgesamt 33.500 abfliegende Pasagiere erwartet. Zumindest das letzte Jahr kann damit wett gemacht werden. Denn aufgrund der damals geltenden strengen Reisebeschränkungen konnte der Airport gerade einmal 138.000 Fluggäste registrieren.

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Airport Nürnberg schickt Hilfsgüter in die Ukraine

Der Airport Nürnberg unterstützt die notleidenden Menschen in der Ukraine mit Hilfsgütern. Dringend erforderliche medizinische Hilfsmittel auf drei Paletten im Wert von rund 8.000 Euro wurden an Bord einer Boeing 737 mit dem Start der neuen Ryanair-Direktverbindung nach Krakau geflogen. Auf dem Landweg werden die medizinischen Güter dann ins Kriegsgebiet transportiert. Das teilt der Airport in einer Aussendung mit. Die Lieferung beinhaltet Verbandsmaterial, Infusionen, Intubationsmaterial, chirurgisches Material und Trauma-Kits, die unter anderem bei Granat- oder Schussverletzungen zum Einsatz kommen. Die Güter wurden vom Flughafen organisiert und in einer Gemeinschaftsaktion mit diversen Abteilungen sowie einer lokalen Spedition für die Luftfracht vorbereitet.

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2021: FACC muss wieder rote Zahlen hinnehmen

Der Luftfahrtzulieferer mit Sitz in Ried im Innkreis muss für das Geschäftsjahr 2021 erneut den Rotstift ansetzen: Unter dem Strich (Ergebnis nach Steuern) steht ein Verlust von 23,6 Millionen Euro zu Buche – ein Jahr davor waren es noch 77 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäftsbericht am Mittwoch hervor. Der Umsatz belief sich auf 497,6 Millionen Euro, einmalige Effekte im Ausmaß von 29,4 Millionen Euro drückten das EBIT (operatives Ergebnis) auf Minus 25,1 Millionen Euro. Hintergrund für den schmälernden Einmaleffekt war ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer. Aber auch die Auswirkungen der Pandemie seien im Jahr 2021 noch deutlich zu spüren gewesen. Anhaltende Reisebeschränkungen führten dazu, dass der internationale Flugverkehr lediglich ein Viertel des Vorkrisen-Volumens ausmachte, schrieb das Unternehmen, das Flugzeugteile an Airbus und Boeing liefert. Für das Jahr 2022 rechnet FACC beim Flugverkehr mit einer langsamen Erholung, mittelfristig soll das jährliche Wachstum wieder bei 3 bis 4 Prozent und damit auf dem Vorkrisenniveau liegen. „2021 war für die FACC AG ein besonderes Jahr. In einem herausfordernden Marktumfeld haben sich unsere Markteinschätzungen bestätigt: Die Umsatzentwicklung war wie prognostiziert, das operative EBIT war sogar leicht besser als geplant. Auch der von den Kunden bestätigte steigende Bedarf an Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen für die kommenden Jahre deckt sich mit unseren Einschätzungen zum Markt, “ berichtet CEO Robert Machtlinger. Lediglich der negative Ausgang einer Rechtsstreitigkeit aus dem Jahr 2008 kam für den Zulieferer unerwartet. Die zweite Jahreshälfte 2021 sei vor allem von Lieferkettenproblemen, fehlenden Fachkräften und Schwankungen auf den globalen Märkten geprägt gewesen, was

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Wien-Terminal 2: Shops und Gastro in neuem Glanz

Nach über zwei Jahren coronabedingter Schließung ist das Terminal 2 am Flughafen Wien-Schwechat am Dienstag wieder in Betrieb genommen werden. Das hat zur Folge, dass die Gatebereiche B, C und D wieder von Fluggesellschaften genutzt werden. Im Bereich der Gastronomie gibt es einige Neuigkeiten. Die bekannte Wiener Traditionsmarke Trzesniewski feiert ihr Comeback am Airport und bietet ab heute in der Abflughalle des Terminal 2 ein umfangreiches Brötchensortiment. Mehr österreichische Produkte bietet ab sofort auch der vergrößerte Heinemann Main Duty-Free- und Travel-Value-Shop nach der Sicherheitskontrolle. Ein Hingucker ist dabei die im Stil des Wiener Stephansdoms gestaltete Deckenkonstruktion. Ebenfalls bereits wieder in Betrieb sind das Panorama-Restaurant Zugvogel mit Blick auf das Flughafen-Vorfeld, die Juice Factory und die Shops von Swarovski, CAPI, Lamy und viele mehr. Weitere Neuigkeiten sind demnächst zu erwarten: In Kürze eröffnet im Terminal 2 ein Standort der innovativen heimischen Gastronomiemarke Veganista/The LaLa und im Frühjahr steht die Eröffnung des österreichweit ersten Restaurants von Wolfgang Puck in der Ankunftshalle des Terminal 3 an. „Ab heute ist der neugestaltete Terminal 2 und damit die gesamte Terminalinfrastruktur am Flughafen wieder in Betrieb. Passagiere erleben neue Gastronomie- und Einkaufsangebote und ich freue mich, dass in den nächsten Wochen noch einige spannende Eröffnungen kommen werden. Heimische Gastronomie nimmt dabei einen großen Schwerpunkt ein“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Trzesniewski kehrt nach etwa zehn Jahren Pause wieder an den Flughafen Wien zurück: In der Abflughalle des Terminal 2 gelegen bietet die Wiener Traditionsmarke Trzesniewski ihr gewohnt frisches Brötchensortiment im öffentlich zugänglichen Bereich.

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