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Russland sperrt Luftraum für britische Flugzeuge

Russland hat seinen Luftraum für britische Flugzeuge gesperrt. Von dem Überflugverbot seien auch Maschinen betroffen, die in Großbritannien geleast wurden, teilte die russische Luftfahrtbehörde am Freitag in Moskau mit. Dies sei eine Reaktion auf ein Landeverbot für die staatliche russische Fluggesellschaft Aeroflot, das Großbritannien nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ausgesprochen hat. Der russische Staat hält als direkte Beteiligung 57,3 Prozent der Anteile an Aeroflot. Die Behörde verwies zur Begründung auf ein Abkommen zwischen beiden Ländern, „dass die Fluggesellschaften beider Länder faire und gleiche Rechte erhalten“. Damit wurde die anfängliche Drohung auch in die Realität umgesetzt. In den frühen Morgenstunden antwortete Russland auf die britischen Sanktionen. Großbritannien solle seine Entscheidung schleunigst zurücknehmen, ansonsten werden ebenfalls entsprechende Maßnahme verhängt. Das ist wenige Stunden später dann auch geschehen.

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Swiss stattet Boeing 777-300ER-Flotte mit Haifisch-Folie aus

Swiss klebt ihre Boeing 777-300ER mit einer Spezialfolie ab. Diese soll den Treibstoffverbrauch spürbar senken. Der Schweizer Carrier überzieht seine 777-300ER mit AeroShark-Filmen. Die von Lufthansa Technik und BASF entwickelte Folie imitiert die Eigenschaften einer Haifischhaut und soll den Reibungswiderstand im Flug verringern. Mit insgesamt rund 950 Quadratmetern Riblet-Film werde die Modifikation der „langen“ Boeing 777-300ER dabei nochmals größer ausfallen als jene mit rund 800 Quadratmetern auf der Boeing 777F des AeroShark-Erstkunden Lufthansa Cargo. „Umgerechnet auf das Einsatzprofil der zwölf Boeing 777-300ER bei Swiss bedeutet dies eine jährliche Einsparung von mehr als 4.800 Tonnen Kerosin und circa 15.200 Tonnen Kohlendioxid, soviel wie üblicherweise auf circa 87 Langstreckenflügen von Zürich nach Mumbai entsteht“, schreibt Lufthansa Technik in einer Aussendung. „Die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks ist eine der größten Herausforderungen für die Luftfahrtbranche, und CO2-neutrales Fliegen bis 2050 ein wichtiges strategisches Ziel von Swiss“, so Swiss-CEO Dieter Vranckx. „Uns liegt viel daran, den Einsatz von neuen Technologien aktiv voranzutreiben und hier gezielt zu investieren. Wir freuen uns, als weltweit erste Passagierfluggesellschaft mit der innovativen AeroSHARK-Technologie auf unserer Boeing 777-Flotte in Zukunft einen weiteren wichtigen Beitrag zu nachhaltigerem Reisen leisten zu können.“

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GRZ: Düsseldorf und Stuttgart nach Flugpause wieder erreichbar

Die Stimmung in der Reise- und Flugbranche ist zusehends optimistisch. So führt auch die Lockerung vieler Reisebeschränkungen zur Wiederaufnahme der Linienflüge nach Düsseldorf und Stuttgart am kommenden Montag. Nach Düsseldorf geht es zunächst dreimal, nach Stuttgart fünfmal pro Woche. Im Sommerflugplan, der Ende März startet, ist eine schrittweise Aufstockung auf je elf Flüge pro Woche geplant. Geflogen wird mit Airbus 319 und Airbus 220-300. „Nachdem das Reisen wieder einfacher wird und ein Abflauen der Infektionskurve abzusehen ist, erkennen wir einen deutlichen Anstieg der Nachfrage bei Geschäftsreisen. In den Wirtschaftszentren Stuttgart und Düsseldorf sind viele wichtige Partnerunternehmen für die exportorientierte steirische Industrie und Wirtschaft angesiedelt. Zusätzlich bieten die Direktflüge für Urlaubsgäste aus den beiden deutschen Bundesländern eine attraktive Anreisemöglichkeit nach Graz und in das Grüne Herz Österreichs“, informiert Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz.

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Swiss zeigt erstes Flugzeug mit Premium Economy Class

Die Swiss hat am 24. Februar am Flughafen Zürich das erste mit der neu eingeführten Premium Economy Class ausgestattete Flugzeug vorgestellt. Die Boeing 777-300ER mit der Immatrikulation HB-JNH wird ab Anfang März zwischen Zürich und Miami eingesetzt. Die neue Reiseklasse wird die bereits bestehende Economy, Business und First Class ergänzen und soll sukzessive auf den zwölf Langstreckenflugzeugen vom Typ Boeing 777-300ER eingeführt werden. Nach Miami folgen als nächste Destinationen ab Mitte April die westamerikanische Metropole San Francisco und ab Ende April São Paulo in Brasilien. Ende Mai wird die Premium Economy Class dann auf allen Boeing 777-300ER Strecken verfügbar sein. Mit dem Premium Economy Erlebnis möchte die Schweizer Airline ihre Premium-Positionierung vor allen im wachsenden Freizeitreisebereich stärken. „Im internationalen Wettbewerbsvergleich sticht die Premium Economy Class von Swiss als klares Spitzenprodukt hervor und ich freue mich sehr, unseren Kunden diese neue best-in-class Reiseklasse anbieten zu können. Die Premium Economy Class ist vor allem für jene Fluggäste prädestiniert, die sich bis jetzt für unsere Economy Class entschieden haben und die ihr Reiseerlebnis gerne aufwerten möchten. Wir stärken somit unsere Premium-Positionierung auch im wachsenden Freizeit-Reisebereich“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour. Neu entwickelter Sitz bietet mehr Privatsphäre und Komfort Swiss wird pro Boeing 777-300ER 24 Premium Economy Class Sitze der neuen Sitzgeneration des Herstellers ZIM anbieten. Der Sitz mit Sitzbezügen vom Berner Unternehmen Lantal ist in eine Hartschale integriert und lässt sich mühelos verstellen. Die Swiss ist damit die erste Fluggesellschaft innerhalb der Lufthansa Group, welche ihrer Kundschaft diesen neu entwickelten Sitz von ZIM

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FACC beendet 2021 erneut mit Verlust

Der heimische Flugzeugzulieferer FACC hat das Geschäftsjahr 2021erneut mit roten Zahlen abgeschlossen, der Verlust fiel jedoch geringer aus als im Vorjahr. Bei einem Umsatz von 497,6 Millionen Euro, ergab sich ein EBIT vor Einmaleffekten von 4,3 Millionen Euro. Das Ergebnis schmälerten jedoch einmalige Effekte im Ausmaß von 29,4 Millionen Euro. Unterm Strich stand somit beim operativen Ergebnis (EBIT) ein Minus von 25,1 Millionen Euro. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Unternehmens hervor. Hintergrund für den schmälernden Einmaleffekt war ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer.  Für 2022 rechnet FACC mit einer weiteren positiven Entwicklung der kontinentalen Märkte USA, Asien und Europa und einer steigenden Nachfrage nach Kurz- und Mittelstreckenfliegern. Das Unternehmen sieht sich entsprechend wieder auf Wachstumskurs und rechnet für das Gesamtjahr 2022 mit einer Erhöhung des Umsatzes von etwa zehn Prozent und einem EBIT im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

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Ukraine: Austrian Airlines fliegt bis mindestens 26. März 2022 nicht

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines darf derzeit – wie alle anderen Carrier auch – nicht in die Ukraine fliegen. Hintergrund ist, dass der osteuropäische Staat kriegerisch von der russischen Armee überfallen wurde. Die AUA hat nun sämtliche Ukraine-Flüge bis vorerst 26. März 2022 gestrichen. „Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine setzt Austrian Airlines alle Flüge in die Ukraine bis einschließlich 26. März 2022 aus. Flüge nach Kiew (KBP) und Odessa (ODS) sind bereits seit Montag, 21. Februar gestrichen, seit heute wird auch die Verbindung nach Lwiw (LWO) ausgesetzt. Wir verfolgen die Lage weiterhin intensiv und stehen mit nationalen und internationalen Behörden im engen Austausch. Überflüge im Ukrainischen Luftraum finden nicht statt. Die Sicherheit unserer Fluggäste und Besatzungsmitglieder hat zu jeder Zeit oberste Priorität“, so eine Firmensprecherin. Derzeit ist nicht absehbar, ob der von Austrian Airlines genannte Termin in irgendeiner Form „halten“ kann. Die Ukraine wurde kriegerisch von Russland überfallen und die weitere Entwicklung dieser Krise ist nicht absehbar.

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Easyjet zieht sich aus Stuttgart zurück

Mit der Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich ein weiterer Lowcoster vom Flughafen Stuttgart zurück. Der Carrier, der einst einige Routen ab dem größten Airport Baden-Württembergs hatte, strich die letzte Route: London-Gatwick. Zwar behält sich der Billigflieger vor, dass man zu einem späteren Zeitpunkt nach Stuttgart-Echterdingen zurückkehrt, jedoch gibt es zumindest kurzfristig keine Anzeichen dafür. In der Vergangenheit hatte man auch innerdeutsche Flüge, beispielsweise nach Berlin-Tegel, im Angebot. Diese Route hatte man im Nachgang der Air-Berlin-Pleite aufgenommen. Auch in Österreich setzt Easyjet den Rotstift an, denn in Innsbruck entschied man sich dafür, dass die ganzjährig geplante Route nach Berlin in dieser Sommerflugplanperiode nicht bedient wird. Die Wiederaufnahme ist für Ende Oktober 2022 angekündigt. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Noch vor wenigen Wochen betonte Easyjet, dass man ab Wien-Schwechat weiterhin die Ziele Amsterdam, Basel und Berlin-Brandenburg bedienen wird. Mittlerweile entschied man sich dafür, dass die beiden zuerst genannten Ziele nicht mehr bedient werden. In der Vergangenheit hatte Easyjet auch andere Routen, beispielsweise Mailand-Malpensa, im Angebot. Eine Basis hatte man ungeachtet des Umstands, dass sich der Firmensitz von Easyjet Europe Airline GmbH in Wien befindet, noch nie in Österreich. Die Basel-Strecke war ein Angebot der Konzernschwester Easyjet Switzerland.

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Ukraine sperrt zivilen Luftraum

Die russische Invasion in der Ukraine hat jetzt auch den zivilen Flugverkehr in der und über der Ukraine vollständig lahmgelegt. Wladimir Putin hat in der Nacht auf Donnerstag den Start von Militäraktionen angekündigt und den Kriegsbefehl gegeben. Dann nahm das Unheil seinen Lauf, russische Bodentruppen überquerten vielerorts die Grenzen, es kam überdies zu Luftangriffen und auch schon zu ersten Verlusten. Das Ergebnis der sich immer mehr zuspitzenden Lage, die bereits dazu geführt hat, dass mehrere Fluggesellschaften ihre Flugpläne anpassen oder zur Gänze streichen mussten. Inzwischen muss sich aber keine Airline mehr Gedanken darüber machen. Denn die Ukraine hat als Reaktion auf die militärische Offensive den gesamten zivilen Luftraum für geschlossen erklärt. Erste Airlines reagieren Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt alle ihre Flüge in die und aus der Ukraine bis einschließlich dem 13. März 2022 aus. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns aller höchste Priorität“, heißt es in der Aussendung. Auch die Flieger des ungarischen Low-Costters Wizz Air werden die Ukraine nicht mehr anfliegen. „Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine und der Sperre des Luftraums bedauert Wizz Air mitzuteilen, dass die Fluggesellschaft vorübergehend den gesamten Flugbetrieb in der Ukraine einstellen muss“, so die Airline. Mehrere Flüge in die Ukraine seien sogar auf halber Strecke umgekehrt, darunter eine Boeing 787 von Air India, die aus Delhi nach Kiew unterwegs war. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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Slowenien schafft 3G-Regel bei Einreise ab

Fast überall in Europa wird gelockert – so auch in Slowenien. Von Reisenden, die in das EU-Land einreisen wollen, wird kein 3G-Nachweis mehr verlangt. Touristen müssen also weder auf das Coronavirus getestet noch dagegen geimpft oder von einer Erkrankung genesen sein. Auch darüber hinaus werden nahezu sämtliche CoV-bedingten Beschränkungen aufgehoben. Lediglich die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie die 3G-Regel für Gesundheitseinrichtungen, Altenheime und Justizvollzugsanstalten würden erhalten bleiben, wie freipresse.de berichtet.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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