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Mailand: Vorerst kein AUA-Comeback in Linate

Im Frühling 2021 konnte Austrian Airlines kurzfristig Start- und Landerechte am Flughafen Mailand-Linate ergattern. Man zog die Malpensa-Flüge auf den innerstädtischen Airport um, musste jedoch mit Beginn der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 wieder zurückwechseln. Dabei bleibt es vorläufig. Die österreichische Fluggesellschaft erhielt die begehrten Linate-Slots zunächst nur für den Sommerflugplan 2021 zugesprochen. Im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair nutze man diese auch aktiv, jedoch gelang es nicht für den Winter 2021/22 an Start- und Landerechte zu kommen. Daher musste man wieder nach Malpensa wechseln. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass es in der bevorstehenden Sommerperiode kein Linate-Comeback geben wird. Hintergrund ist, dass der Carrier die notwendigen Slots nicht ergattern konnte. Daher wird man in dieser Region weiterhin den Flughafen Malpensa ansteuern. Man ist jedoch weiterhin um Start- und Landerechte in Linate bemüht, da man den innerstädtischen Airport im Fokus hat.

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Malediven: Keine PCR-Testpflicht mehr für Geimpfte

Der Malediven-Urlaub wird für Geimpfte einfacher, denn die für alle geltende PCR-Testpflicht wurde bereits abgeschafft. Damit müssen nur noch Reisende, die nicht vollständig geimpft sind, einen – bei Abreise maximal 96 Stunden alten – PCR-Test bei Einreise vorweisen. Von dieser Regelung seien auch Kinder ab einem Jahr erfasst, wenn sie keinen Impfschutz haben, wie rnd.de berichtet. Als vollständig geimpft gelten Menschen, die mit einem auf den Malediven oder von der WHO zugelassenen Impfstoffe geimpft wurden ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung. Boosterimpfungen sind nicht vorgesehen, bei Johnson & Johnson reicht auch eine einmalige Dosis für den vollständigen Impfschutz. Bisher mussten Touristen außerdem einen negativen PCR-Test vorweisen, wenn sie eine von Einheimischen bewohnte Insel besucht haben. Der Test bei der Abreise von der jeweiligen Insel entfällt ebenso.

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Qatar Airways kehrt nach Sarajevo zurück

Qatar Airways hat die Wiederaufnahme der Flüge zwischen Doha und Sarajevo ab dem 3. Juni 2022 angekündigt. Damit kehrt die Fluggesellschaft nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Auszeit in die bosnische Hauptstadt zurück. Der Golf-Carrier stellte den Flugbetrieb nach Sarajevo zu Beginn der Coronavirus-Pandemie ein. Obwohl die Verbindungen nach Belgrad und Zagreb seither wieder in den Flugplan aufgenommen wurden, blieben Skopje und Sarajevo außen vor. Für die Rückkehr der Flüge in die nordmazedonische Hauptstadt wurde bis dato noch immer kein genaues Datum genannt. Den Flughafen Sarajevo werde die Airline dreimal wöchentlich anfliegen – immer dienstags, freitags und sonntags. Damit bewege sich die Frequenz annähernd auf Vor-Krisen-Niveau, unterhielt die Fluggesellschaft vier wöchentliche Flüge auf der Strecke. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320-Flugzeug. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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Wizz-Basis Wien schrumpft auf vier Flugzeuge: Crews können zu anderen Bases wechseln

Der Sommerflugplan 2022 der Billigfluggesellschaft Wizz Air wird am Flughafen Wien-Schwechat deutlich kleiner ausfallen als bislang angekündigt. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man zwei Flugzeuge abziehen wird. Dem Personal sollen alternative Jobs an anderen Bases angeboten werden. Kurz vor Weihnachten 2021 wurde bekannt, dass Wizz Air zwölf Flugziele dauerhaft ab Wien-Schwechat streichen wird. Klammheimlich wurden weitere Ziele gestrichen, beispielsweise Mailand-Malpensa. Vergangenen Freitag berichtete Aviation.Direct, dass der Billigflieger weitere 15 Destinationen ab Wien-Schwechat streicht. Darunter befinden sich auch Ferienziele wie Palma de Mallorca, Rhodos und Heraklion. Wizz Air bestreitet den Umstand, dass man die Präsenz am Flughafen Wien-Schwechat deutlich zurückfährt, nicht mehr. Die Basis wird auf vier Flugzeuge verkleinert. Ursprünglich hatte man sechs bis sieben Maschinen für den Sommerflugplan 2022 geplant. Daraus wird jedoch nichts. Eine Unternehmenssprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Wir evaluieren das Wizz Air Netzwerk ständig, um sicherzustellen, dass unser Betrieb mit der Kundennachfrage übereinstimmt und wirtschaftlich rentabel bleibt. Daher wird die Kapazität angepasst und an der Basis Wien werden kommenden Sommer vier Flugzeuge stationiert sein. Zwei der bisher an der Basis Wien stationierten Maschinen werden im kommenden Sommer an anderen Basen im Wizz Air Netzwerk im Einsatz sein.“ Die Frage, ob man angesichts der wiederholten „Streichkonzerte“ alternative Ziele, also „Ersatzstrecken“ ab Wien-Schwechat aufnehmen wird, beantwortete das Unternehmen nicht. Wohl aber sprach man über das in Österreich stationierte fliegende Personal. Aufgrund der Reduktion der Anzahl der stationierten Flugzeuge benötigt die Wizz-Air-Basis-Wien deutlich weniger Piloten und Flugbegleiter. Deren Zukunft erklärt eine Sprecherin wie folgt: „Unsere Kollegen in der Cabin und

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Lufthansa zahlt Corona-Sonderprämie aus

Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung für die Beschäftigten in Höhe von 800 Euro geeinigt. Die Prämie soll bereits im März ausgezahlt werden. Teilzeitbeschäftigte erhalten den Betrag anteilig. In Bereichen, in denen bereits niedrigere Prämien vereinbart wurden, soll der Betrag entsprechend aufgestockt werden. Nachdem sich der Lufthansa-Konzern seit 2020 hartnäckig geweigert hatte, eine Corona-Prämie auszuzahlen, hatte die Arbeitnehmervertretung bereits zu Beginn dieses Jahres erstmals im Lufthansa-Konzern eine Prämie für die Kabinen-Beschäftigten bei Eurowings vereinbaren können. „Die Belastungen in mehr als zwei Jahren Krise waren und sind vielfältig: In vielen Bereichen gibt es enorme Überlastung und Arbeitsverdichtung, in anderen führte Kurzarbeit zu psychischen Belastungen. Die Corona-Prämie kann all diese Belastungen und gesundheitlichen Risiken nicht ausgleichen, aber sie ist ein wichtiges und überfälliges Zeichen der Anerkennung, insbesondere für das Boden- und Kabinenpersonal“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle.

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Anmeldepflicht für Einreise nach Griechenland wird abgeschafft

Vom 15. März an müssen Griechenland–Besucher vor ihrer Einreise kein Anmeldeformular zur CoV-Nachverfolgung mehr ausfüllen. Bis zu diesem Datum bleibt die Anmeldepflicht jedoch bestehen, so der ORF. Außerdem fällt am Samstag in Griechenland die Maskenpflicht im Freien. In der Gastronomie und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen aber weiterhin Impf- bzw. Genesungsnachweise gezeigt werden. In den vergangenen Wochen war die Zahl der Neuinfektionen in dem Land deutlich zurückgegangen. Das Gesundheitssystem stehe nicht mehr unter sehr starkem Druck, teilte die zuständige Behörde mit.

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Wien: Wizz Air streicht viele Destinationen aus dem Sommerflugplan 2022

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ab Wien-Schwechat den Verkauf von Flugtickets auf insgesamt 15 Strecken eingestellt. Betroffen sind unter anderem Lissabon, Porto, Eindhoven, Palma de Mallorca und Luqa (Malta). Bereits kurz vor Weihnachten 2021 wurde bekannt, dass Wizz Air die Präsenz in Wien herunterfährt. Damals wurden 12 Strecken dauerhaft gestrichen. Ohne nähere Kommunikation wurden in den letzten Wochen weitere Ziele abgesagt. Darunter beispielsweise Mailand-Malpensa. Nun steht das nächste Streichkonzern unmittelbar bevor. Auffällig ist, dass es sich mit wenigen Ausnahmen fast ausschließlich um Strecken handelt, auf denen man im Wettbewerb mit Ryanair steht. In der Vergangenheit haben die beiden Carrier nicht gerade selten „neue Destinationen gedoppelt“. Offensichtlich geht man es seitens Wizz Air nun etwas ruhiger an. Allerdings hinkt die ungarische Fluggesellschaft ihrem irischen Mitbewerber in Wien seit einiger Zeit hinsichtlich dem Absatz stark hinterher. Ryanair kann durchwegs bessere Auslastungen erzielen. Aus Kreisen der Billigairline ist unter anderem zu hören, dass der Umstand, dass Wizz Air – im Gegensatz zu Ryanair – auf Umbuchungsgebühren nur dann verzichtet, wenn zuvor das kostenpflichtige Flex-Paket gekauft wurde, auch im Billigsegment eine große Rolle bei der Auswahl der Airline spielen dürfte. Die Folge aus den nunmehrigen Streichungen ist, dass die Basis Wien im Sommerflugplan 2022 deutlich kleiner ausfallen wird. Derzeit ist geplant, dass nur mehr drei Airbus A321neo ab Wien-Schwechat eingesetzt werden sollen. Davon unberührt sind Maschinen, die von anderen Bases heraus die österreichische Hauptstadt ansteuern. In der nachfolgenden Auflistung der Routen, die dem aktuellen Informationsstand nach aus den Planungen für den Sommerflugplan 2022

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Jet Aviation Vienna erhält Zulassung für G650-Wartung

Jet Aviation, ein Operator von Geschäftsreiseflugzeugen, erhält am Standort Wien-Schwechat die EASA-Zulassung für Wartungsarbeiten am Maschinentyp Gulfstream G650. „Wir freuen uns sehr, unsere Gulfstream-Kapazitäten mit dieser zusätzlichen Zulassung zu erweitern“, sagt Hakan Tin, Geschäftsführer und verantwortlicher Manager von Jet Aviations MRO- und FBO-Betrieb in Wien. „Diese Serviceerweiterung ist ein weiterer Beweis für unser Engagement, die Bedürfnisse der Gulfstream Besitzer und Betreiber in der Region zu erfüllen. Eine Vielzahl von Gulfstream-Flugzeugen ist in Europa stationiert, wobei die Maschinen wie die G650 am beliebtesten sind. Die Sicherheit dieser Flugzeuge und ihrer Besitzer hat für uns höchste Priorität, und wir freuen uns, sie in Wien willkommen zu heißen“. Jet Aviation Vienna ist ein werkseitig autorisierter Servicebetrieb für Flugzeuge der Gulfstream Serie. Der Betrieb erhielt die EASA-Zulassung für Flugzeuge der G500/G600 Serie im September 2021, kurz nachdem er den ersten Base Maintenance Check an einer Gulfstream G550 durchgeführt hatte. Der Wartungsbetrieb verfügt über einen 4’000 Quadratmeter großen Hangar und bietet planmäßige und außerplanmäßige Wartungsarbeiten sowie AOG-Dienstleistungen für eine breite Palette von mittelgroßen Geschäftsflugzeugen an.

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VIE: Kurzarbeit läuft aus – und wird auch nicht verlängert

Mit Ende des Monats – nach genau zwei Jahren und zwei Wochen – wird die Kurzarbeit für die Belegschaft des Wiener Flughafens auslaufen. Damit wird das bevorstehende Jahr trotz anhaltend positiver wirtschaftlicher Entwicklungen in dieser Hinsicht zur Herausforderung. Denn eigenen Angaben zufolge kassierte der Airport alleine im letzten Jahr rund 69 Millionen Euro an Unterstützung aus der Kurzarbeit – neben weiteren 20 Millionen Euro an sonstiger Förderung. „Das wird besonders am Anfang eine herausfordernde Zeit werden“, so VIE-Vorstand Günther Ofner in der Pressekonferenz. Nichtsdestotrotz erwarte der Airport trotz Ukraine-Krise starke Sommermonate. Dadurch sollen die Belastungen abgefedert werden. Für die Mitarbeitenden heißt es: Raus aus der Kurzarbeit, zurück in den Normalbetrieb. Zumindest dort, wo es auch möglich ist, soll es weiterhin die Möglichkeit zu Home-Office geben. Beschlossene Sache ist im Großen und Ganzen auch die Aussetzungen der Dividende für das letzte Jahr. Der Vorstand werde hierzu einen entsprechenden Vorschlag einbringen, so Ofner weiter. Diese Maßnahme wird mit großer Wahrscheinlich auch dazu beitragen, dass die zusätzlichen Kosten getragen werden können. Ohnehin wird das Auslaufen der Kurzarbeit langfristig kein großer Faktor sein, denn trotz anhaltender Unsicherheiten und dem Angriffskrieg auf die Ukraine wird der Airport seine Ergebnisprognose nicht anpassen. Bisher wurden in diesem Zusammenhang auch keine großartigen Stornierungswellen registriert. Für das Geschäftsjahr 2022 strebt der Wiener Flughafen wieder die Ausschüttung der Dividende an. Die ausnahmslosen Gesundheitskontrollen am Wiener Airport würden ebenfalls auslaufen. Hier konnte aber noch keine Einigung erzielt werden. Der VIE-Vorstand hat hier auch eine klare Linie: „Wir hoffen auf eine sachgerechte

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Ab 29. März 2022: City Airport Train startet ohne Klimaticket

Im März 2020 musste der City Airport Train den Fahrbetrieb temporär einstellen. Die Fahrgastzahlen sind aufgrund des Umstands, dass die erste Corona-Welle den Flugbetrieb fast zum Erliegen gebracht hat, auf annähernd Null eingebrochen. Am 29. März 2022 will der CAT-Zug sein Comeback feiern. Zwischenzeitlich behalf man sich mit der Vermietung der Traktion an die Österreichischen Bundesbahnen. So waren die CAT-Garnituren beispielsweise in Vorarlberg als Regionalzüge im Einsatz. An die ÖBB wurde aber nur das Wagenpersonal, nicht jedoch das Personal, vermietet. Nun kommen die die Züge wieder zurück auf ihre Stammstrecke zwischen Wien-Mitte (Landstraße) und Flughafen Wien-Schwechat. Der erste Zug verkehrt ab Wien Mitte um 05:37 Uhr. Der letzte Zug verlässt den Flughafen um 23:38 Uhr – ab 29. März 2022. „Auch wenn das Passagieraufkommen am Flughafen Wien noch lange nicht mit jenem vor der Pandemie vergleichbar ist, gibt es wieder rege Nachfrage nach einer non-stop Schnellverbindung direkt ins Stadtzentrum. Somit erachten wir es als wichtig, allen Passagieren aus dem In- und Ausland wieder eine Premium Anbindung an den Flughafen zu bieten“, so die CAT-Geschäftsführer Michael Forstner und Christoph Korherr. Das österreichische Klimaticket wird beim City Airport Train keine Gültigkeit haben. Eine Sprecherin bestätigte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass dieses nicht anerkannt wird, da man diesem bislang nicht beitreten konnte. Der CAT würde die Voraussetzungen hierfür nicht erfüllen, da eine Vorgabe des Verkehrsministeriums ist, dass man zumindest einem Verkehrsverbund angehören muss oder aber mindestens drei so genannte Knotenpunkte auf der Strecke haben muss. Im Fall des City Airport Trains ist es

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