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Auch ACA kritisiert Entwicklungen bei Lauda Europe

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association blickt mit Sorgen auf die jüngsten Entwicklungen bei der Wiener Basis der maltesischen Lauda Europe. Es müsse gewährleistet sein, dass die Flugzeugführer mit 100-prozentiger Aufmerksamkeit („Situation Awareness“) bei der Sache sein können. Laut ACA bedeutet dies bedeutet aber auch, auf die Fitness, und somit auf alle Ressourcen des menschlichen Körpers zurückgreifen zu können. „Wenn ich nun aber nur Geld bekomme, wenn ich fliegen gehe, ist es nachvollziehbar, dass ich auch zum Dienst erscheine, wenn ich vielleicht ein wenig angeschlagen bin. Dies kann gesundheitlich sein, eine leichte Erkältung, ein wenig Bauchweh, wenn ich schlecht geschlafen, oder womöglich einen Schicksalsschlag zu verkraften habe, werde ich unter diesen Bedingungen fliegen gehen. Denn ich brauche das Geld“, so die Pilotenvereinigung. Die Gewerkschaft Vida informierte vor wenigen Tagen darüber, dass bei der Basis Wien der Lauda Europe die Grundgehälter gestrichen werden sollen. Stattdessen sollen künftig 40 Euro brutto pro Flugstunde bezahlt werden, aber nur dann wenn der Pilot auch tatsächlich im Einsatz ist. Auf Anfrage bestreitet Lauda Europe die Aussagen der Gewerkschaft Vida, die sich auf Unterlagen und Berichte von Flugzeugführern dieser Gesellschaft stützen. Die Vorwürfe wären völlig aus der Luft gegriffen und wären komplett unwahr, so das Management der Ryanair-Tochter. Bemerkenswert ist aber der Umstand, dass einige Lauda-Europe-Piloten ein umfangreiches Wissen über die Pläne, gegen die Vida und ACA Sturm laufen, haben. Demnach sollen zunächst nur jene Flugzeugführer, die mit Saisonverträgen beschäftigt sind, betroffen sein. Diese Information passt schlichtweg nicht zum Total-Dementi der Unternehmensführung. Die ACA erklärt weiters,

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Wien: Zoll erwischte 818 Tierschmuggler

Die am Flughafen Wien tätigen Zöllner konnten seit dem Jahr 2009 in 818 Fällen geschützte Tiere und Pflanzen, die nach Österreich geschmuggelt werden sollten, in Gepäckstücken von Passagieren finden. Dabei war von Papageieneiern über Reptilien und Seepferdchen so ziemlich alles dabei, das unter das Artenhandelsgesetz fällt. Zu den unrühmlichsten Highlights zählen 74 Papageieneier, die 2011 bei 2 Reisenden aus Jamaika in Keksschachteln und einer Kokosnuss verpackt aufgefunden wurden. Die Papageieneier wurden in den Wiener Tiergarten Schönbrunn gebracht und dort ausgebrütet. Mehr als 50 Papageien sind daraus geschlüpft. 2012 wurden bei einem Passagier aus Kairo Potenzpillen vorgefunden, die Geschlechtsorgane von teilweise artengeschützten Tieren enthielten, etwa von Seepferdchen, Schlange, Tiger, oder Affe. Ebenfalls 2012 wurden insgesamt 50 lebende Schildkröten, die einzeln in Socken verpackt worden waren, im Koffer eines Fluggasts aus Hongkong aufgegriffen. Die stark dehydrierten Tiere wurden im Tiergarten Schönbrunn in Wien gesund gepflegt. „Mit dem Tiergarten verbindet den Zoll nicht nur eine bereits seit Jahren bestehende Zusammenarbeit bei der Ausbildung der Artenschutzhunde, Schönbrunn ist nicht zuletzt auch oft Auffangstation für die beschlagnahmten Tiere“, zeigt sich Finanzminister Blümel dankbar für die gute Kooperation zum Wohl der Tiere. Bei einem Reisenden aus Bali wurden 2013 insgesamt 60 Vögel, teilweise in Kartonrollen verpackt, vorgefunden. 21 der Vögel waren geschützten Arten zuzuordnen. Zum Zeitpunkt der Ankunft waren bereits 37 Vögel tot und bei einer Untersuchung wurde der Vogelgrippevirus festgestellt. 2017 wurden bei zwei Fluggästen 359 Stück lebende Kakteen vorgefunden, die der freien Natur in Argentinien bzw. Bolivien entnommen worden waren. „Die wichtige Arbeit des

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Zu wenige Schalter offen: Ryanair-Passagiere verpassten Flüge in Wien

Am Samstagvormittag ist es auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu unschönen Szenen gekommen. Zahlreiche Ryanair-Passagiere, die Koffer am Check-in-Schalter aufgeben wollten, haben ihre Flüge verpasst. Die Warteschlange war enorm lang. „Das waren gefühlt ein paar Kilometer und nach zwei Stunden waren wir noch immer nicht dran“, erklären Betroffene gegenüber Aviation Direct. Auch soll die Stimmung irgendwann gekippt sein, so dass es zu lautstarken Diskussionen mit dem Bodenpersonal der Flughafen Wien AG gekommen ist. Dem Vernehmen nach soll auch das eine oder andere Schimpfwort gefallen sein. Ryanair hat auf Österreichs größten Airport die Bodentochter der Flughafen Wien AG mit Dienstleistungen wie Check-in, Boarding und Rampe beauftragt. Diese ist aber nur Dienstleister für den Billigflieger, der sehr exakt vorgibt wie der Hase zu laufen hat. Zum Beispiel gibt der Lowcoster auf den Boardingprozess vor und lässt Passagiere trotz Corona in Gangways, Stiegenhäusern und Bussen „parken“, so dass diese nach der Freigabe sofort ins Flugzeug einsteigen können. So kam es vergangene Woche auch dazu, dass Reisende während einem starken Gewitter mehr als eine Stunde in der Gangway bzw. im Stiegenhaus auf den Vorfeldbus warten mussten. Operativ wurde die Verbindung von Lauda Europe durchgeführt. Zu wenig Schalter gebucht Ryanair hat in Wien die Anzahl der Flüge stetig aufgestockt, aber offenbar hat man zu wenig Bodenpersonal bei der Flughafen Wien AG gebucht. Am Samstag standen zwischen kurz vor sechs Uhr und kurz nach acht Uhr rund 15 Verbindungen auf dem Flugplan. Viele waren stark ausgelastet und – eigentlich im Sinne von Ryanair – wollten viele Reisende

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Wien: AUA flog erste Paralympioniken nach Japan

Das österreichische Paralympics-Team reist mit Austrian Airlines zum Sportevent, das im Zeitraum von 24. August bis 5. September 2021 in Tokio stattfinden wird. Am Freitag reisten die ersten Spitzensportler zu den Paralympics an. Francesco Sciortino, Chief Operating Officer, der Lufthansa-Tochter verabschiedete die österreichische Delegation persönlich auf dem Vorfeld in Wien. „Unsere Crew wird mit Serviceexzellenz die Athleten und den paralympischen Spirit nach Tokio fliegen. Als stolzer Partner des Österreichischen Paralympischen Committees wünschen wir allen Athleten viel Erfolg für die Spiele“, so der Manager. Insgesamt bringt Austrian in den kommenden Tagen 24 österreichische Teilnehmer zu den Paralympics nach Japan. Die Athleten vertreten Österreich bei den Spielen in den Sportarten Rad, Leichtathletik, Kanu, Reiten, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon und Rollstuhltennis. Austrian Airlines fliegt derzeit planmäßig zweimal mal pro Woche von Wien nach Tokio. Zum Einsatz kommt dabei das größte Flugzeug der Flotte, eine Boeing 777 mit über 300 Sitzplätzen. „Austrian Airlines steht für Qualität und rot-weiß-rote Höhenflüge. Unsere Athleten haben sich für die Paralympics in Tokio hohe Ziele gesteckt, zudem verbindet Sport und Reisen die Emotion – deshalb passt diese Partnerschaft in vielfacher Hinsicht einfach perfekt“, sagt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

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ÖBB und AUA testen Kofferaufgabe im Zug

Mit dem Zug zum Flughafen anreisen, dem Schaffner den Koffer übergeben und dann am Airport direkt zum Gate? Genau das testen Austrian Airlines und die Österreichischen Bundesbahnen auf ausgewählten Railjet-Verbindungen im Rahmen der Airail-Kooperation. Ab 23. August 2021 soll es möglich sein, dass Passagiere als Linz und Salzburg ihre Gepäckstücke während der Anreise im Raijet-Zug aufgeben können. Bereits während der Bahnfahrt erhält der Koffer dann das Label und die ÖBB und Austrian Airlines kümmern sich dann um den Weitertransport an den Zielort. Nach Ankunft am Flughafen Wien können sich Airail-Gäste somit ohne Umwege zu ihrem Gate begeben und entspannt borden. Alle eingecheckten Gepäckstücke können am Zielflughafen wie gewohnt entgegengenommen werden, so die AUA. „Eine engere Verzahnung mit der Bahn ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Mit der Airail-Gepäckaufgabe im Zug können wir einen wesentlichen Nachteil einer Zubringer-Zugfahrt gegenüber einem Zubringer-Flug beseitigen. So wollen wir immer mehr Airail-Passagiere bequem mit dem Zug zu unserem Drehkreuz in Wien und dann mit dem Flugzeug in die Welt bringen“, erklärt AUA-Generaldirektor Alexis von Honesbroech. Das Gepäckaufgabe-Service im Railjet wird vorerst testweise von 23. August bis 31. Oktober 2021 für die Airail-Strecken Salzburg Hauptbahnhof – Flughafen Wien sowie Linz Hauptbahnhof – Flughafen Wien bei je zwei Verbindungen eingeführt. Andreas Matthä, Generaldirektor der Österreichischen Bundesbahnen, sagt: „Mit Airail bieten wir unseren Kunden bei ihrer Reise eine durchgehende Mobilitätskette. So gelangen sie in Zügen der ÖBB bequem und schnell vom Salzburger bzw. Linzer Stadtzentrum direkt zum Flughafen Wien. Die Gepäckaufgabe in ausgewählten Zügen soll die Anreise künftig

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Juli 2021: Wien hatte 1,5 Millionen Passagiere

Die Flughafen Wien AG verzeichnete im Juli 2021 das stärkste Passagieraufkommen seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Der größte Airport Österreichs hatte 1,5 Millionen Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Verdreifachung, jedoch 53,4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. „Der Juli war der passagierstärkste Monat seit Beginn der Pandemie: Mit 1,5 Millionen Reisenden verzeichneten wir fast drei Mal so viele Fluggäste wie im Juli des Vorjahres und dieser positive Trend setzt sich auch in der ersten Augusthälfte verstärkt fort. Das gibt uns Hoffnung für den Sommer und die nächsten Monate. Die Menschen reisen wieder mehr und die neuen Flugverbindungen von Air Canada, Eva Air, Etihad Airways und vielen anderen Carriern belegen das. Trotzdem sind wir noch weit von den Zahlen von vor der Pandemie entfernt und die nächsten Monate bleiben weiter herausfordernd. Aus heutiger Sicht erwarten wir im Gesamtjahr 2021 etwa 12-13 Mio. Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe“, hält Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. Im Ferienmonat Juli 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) mit 1.817.202 Reisenden das stärkste Passagieraufkommen seit Beginn der Pandemie. Gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juli 2019) beträgt der Rückgang aber immer noch 55,2 Prozent. Am Standort Flughafen Wien hat sich das Passagieraufkommen im Juli 2021 gegenüber dem Krisenmonat Juli 2020 nahezu verdreifacht – von 567.370 auf 1.474.634 Reisende. Dennoch liegt das Passagieraufkommen damit immer noch 53,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau (Juli 2019). Die Zahl der Lokalpassagiere nahm in Wien um 53,2 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juli 2019) ab, die Zahl

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Wien-Tel Aviv: Blue Bird Airways stockt auf

Die Fluggesellschaft Blue Bird Airways stockt das Angebot zwischen Wien und Tel Aviv kurzfristig auf bis zu fünf Umläufe pro Woche auf. Der Carrier ist einer von drei neuen Anbietern im Verkehr zwischen der österreichischen Hauptstadt und der israelischen Metropole am Mittelmeer. Blue Bird Airways sitzt im griechischen Heraklion, hat jedoch die komplette Flotte im maltesischen Luftfahrtregister eingetragen. Derzeit betreibt man drei Boeing 737-300 und zwei Boeing 737-800. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 24,6 Jahre. Der Carrier ist kein Neuling, sondern wurde bereits im Jahr 2008 gegründet. Das auf eigene Rechnung betriebene Streckennetz ist momentan stark auf den Verkehr zwischen Griechenland und Tel Aviv ausgerichtet. Weiters bietet man ab der israelischen Metropole auch die Ziele Wien, Prag und Budapest an. Vorerst soll die Österreich-Strecke bis zum 18. September 2021 betrieben werden. Je nach Nachfrage ist eine Verlängerung möglich. Derzeit bieten so viele Fluggesellschaften wie noch nie ihre Dienstleistungen zwischen Wien und Tel Aviv an. Neben den „alten Bekannten“ El Al, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair sind nun auch Arkia, Israir und Blue Bird Airways aktiv. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Austrian Airlines schafft das „Fräulein“ wieder ab

Das „Fräulein“ soll bei Austrian Airlines rasch wieder aus den Buchungsbestätigungen verschwinden, versichert eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct. Zuvor hatte sich eine Pensionistin beschwert, dass man sie wie früher als „Kellnerin oder Hausmädchen“ tituliert habe. Doch wie konnte es eigentlich dazu kommen, dass Austrian Airlines diese veraltete Anrede überhaupt verwendet hatte. Dazu eine Medienreferentin: „Unser Provider für Online-Buchungen übersetzt die Bezeichnung „MS“ derzeit noch mit Fräulein. Fräulein wird also dann angezeigt, wenn in einer Buchung die Anrede „MS“ enthalten ist und diese Buchung über die Desktopversion von austrian.com aufgerufen wird. Es wurde jedoch bereits in die Wege geleitet, dass hier die Bezeichnung „Frau“ verwendet wird. Mit dem nächsten System-Update sollte die neue Übersetzung aktiv sein“. Seit einigen Wochen verwendet Austrian Airlines in der offiziellen Kommunikation – intern und extern – die so genannte Gendersprache. An Bord werden die Passagiere nicht mehr „Damen und Herren“, sondern geschlechtsneutral „Fluggäste“ genannt. Zu diesen Bestreibungen passte das „Fräulein“ so ganz und gar nicht, was Austrian Airlines auch gar nicht bestreitet.

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Catering: Do&Co meldet positives EBIT

Der österreichische Airline-Caterer Do&Co konnte sich auf den ersten Blick deutlich steigern, doch die Geschäftsleitung weist darauf hin, dass die Umsatzsteigerung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur auf dem Umstand beruht, dass im Vorjahreszeitraum der Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Laut Do&Co ist die Vergleichbarkeit der Finanzzahlen daher nicht wirklich gegeben. Heuer ist das Geschäft wieder angelaufen, denn nach und nach haben die Airlines, also Kunden des Caterers, ihre Streckennetze wieder hochgefahren. In den USA hat Do&Co im März 2021 am Standort Detroit, der neu gegründet wurde, das Bordservice von Delta Air Lines übernommen. Mit mehr als 400 täglichen Abflügen im Jahr 2019 ist Detroit einer der größten und wichtigsten Hubs der Fluglinie in den USA. Mit American und Spirit Airlines hat Do&Co schon drei Kunden am erst kürzlich eröffneten neuen Standort. Generell konnte das Catering-Unternehmen davon profitieren, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika die Nachfrage in der Luftfahrt deutlich früher als in Europa angezogen ist. Do&Co konnte dadurch auch Neukunden gewinnen: Seit Mitte April 2021 bereitet man, nach New York, auch in Los Angeles, San Diego und Palm Springs das Essen für die Business Class (Mint Class) von JetBlue zu. Auch auf den Jetblue-Langstreckenflügen ab Europa stammt das Catering aus dem Hause Do&Co. EBIT ist wieder positiv Seit Anfang Juni 2021 sorgt das Unternehmen für das leibliche Wohl an Bord von All Nippon Airways an den Standorten Frankfurt und München. Nach der Übernahme aller Cateringleistungen für sämtliche Iberia und Iberia Express Abflüge aus Madrid-Barajas im

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Vida: Lauda-Europe-Piloten soll das Grundgehalt gestrichen werden

Die am Flughafen Wien tätige Lauda Europe soll laut Gewerkschaft Vida an der Lohnschraube der Piloten drehen. Künftig sollen diese einen Stundenlohn in der Höhe von 40 Euro (brutto) pro tatsächlich absolvierter Flugstunde bekommen. Das Grundgehalt soll demnach gestrichen werden. Die Arbeitnehmervertreter berufen sich auf Unterlagen, die ihnen von betroffenen Flugzeugführern vorgelegt wurden. Das so genannte Basiseinkommen errechnete sich aus zumindest 40 Flugstunden zu diesem Stundensatz. Dieses war vertraglich garantiert. Laut Vida sollen so mindestens 1.600 Euro brutto pro Monat fix gewesen sein. Das soll sich nun ändern, denn künftig will man nur noch die tatsächlich geleistete Flugzeit mit 40 Euro brutto pro Flugstunde entlohnen. Die Gewerkschaft Vida rechnet damit, dass so die Einkommen sinken werden und es angesichts der Corona-Situation auch dazu kommen könnte, dass überhaupt ein Gehalt verdient wird. Hierzu gilt es unter anderem den Winter 2020/21 sowie die temporäre Einstellung des Flugbetriebs von März bis Ende Juni 2021, damals noch als Laudamotion, in Erinnerung zu rufen. Viele wollen laut Vida „einfach nur weg“ Betroffenen berichten zudem von weiteren Schikanen seitens des Unternehmens: So soll auch während des Lockdowns in den Dienstplänen „Standby“ eingetragen worden sein, obwohl es an vielen Tagen ohnehin keine Flüge gegeben habe, berichten Piloten. Das habe nichts anderes bedeutet, als den ganzen Tag fern von den Familien in der Nähe des Flughafens absitzen zu müssen. Mit den neuen Verträgen verschärfe sich diese Situation abermals, da diese Dienste nun ohne jegliche Grundvergütung erfolgen würden. „Aufgrund dieser Schikanen sind zu Lockdown-Zeiten teilweise um die 80 Pilotinnen

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