Wien

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KLM reduziert die Wien-Präsenz

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Zeitraum von 25. Oktober bis vorerst 22. November 2020 maximal zweimal täglich zwischen Amsterdam und Wien fliegen. Derzeit werden bis zu drei Rotationen pro Tag angeboten. Ab Graz wird am 25. Oktober 2020 die Nonstop-Verbindung in die niederländische Hauptstadt mit fünf wöchentlichen Umläufen wiederaufgenommen. KLM erklärt, dass man im August 2020 fast alle Ziele im europäischen Netz angeflogen hat. Eine der wenigen Ausnahmen war Graz. Die angebotene Kapazität lag bei etwa 60 Prozent des Werte, den man vor der Coronakrise hatte. Mit Posen wird der Carrier am 25. Oktober 2020 eine gänzliche neue Destination aufnehmen. Auf der Langstrecke bot das niederländische Luftfahrtunternehmen eigenen Angaben nach rund 80 Prozent der Destinationen mit einer Sitzplatzkapazität von etwa 60 Prozent an. Auf einem Drittel der angebotenen Routen wird jedoch ausschließlich Fracht transportiert. Anfang September hat KLM den zweimal wöchentlichen Flug in die chinesische Stadt Hangzhou über Seoul Incheon in Südkorea wiederaufgenommen. KLM wird auch zweimal wöchentlich einen Flug nach Kairo anbieten. Riad wird auch als neues Ziel in das KLM-Netzwerk aufgenommen (ursprünglicher Start war der 26. September, ist aber jetzt für den 7. Dezember geplant). Am 29. Oktober startet KLM außerdem einen Dreiecksflug, um Edmonton wieder in das kanadische Netzwerk aufzunehmen. Der Flug startet in Calgary, führt dann nach Edmonton und fliegt zurück nach Amsterdam. Als neues Ziel in Afrika wird Sansibar ab den 10. Dezember zweimal wöchentlich angeflogen.

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Rumänien setzt Österreich auf die „rote Liste“

Österreich ist nun auch in Rumänien auf der „roten Liste“ gelandet. Das hat zur Folge, dass Passagiere, die aus der Alpenrepublik kommend einreisen, ab Mittwoch 14 Tage in Quarantäne müssen. Frühestens am achten Tag kann ein PCR-Test durchgeführt werden und wenn dieser negativ ausfällt, kann die Isolation am zehnten Tag beendet werden. Rumänien gewährt – wohl auch aus touristischen Aspekten und aufgrund von Heimatbesuchen – eine Ausnahme für Kurzreisende: Hält man sich nicht länger als drei Tage auf, so ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ausreichend. Österreich betrachtet umgekehrt Rumänien bereits seit dem Sommer als Risikogebiet.

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Austrian Airlines verliert pro Monat 40 Millionen Euro

Aufgrund der in der gesamten Branche miserablen Nachfragesituation passt Austrian Airlines nicht nur die Winterplanung neuerlich an, sondern weitet auch die Kurzarbeit aus. Das Angebot wird bei nur 30 Prozent des Vorjahresniveaus liegen. Ursprünglich hoffte man, dass zumindest 50 Prozent angeboten und durchgeführt werden können. „Dass wir uns diesen Winter wärmer als gedacht anziehen müssen, hat sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet. Die neuen Einreisebeschränkungen aus Deutschland, Schweiz, Belgien und vielen anderen Ländern machen Anpassungen des Angebots notwendig. Darauf sind wir vorbereitet. Unser Ziel ist es, unser Unternehmen mit vereinten Kräften durch diesen ‚Sturm‘ zu manövrieren. Wir wissen nicht, wie lange dieser Sturm dauern wird. Daher müssen wir uns wetterfest machen und den monatlichen Geldabfluss so weit wie möglich reduzieren“, so Alexis von Hoensbroech, Generaldirektor der Austrian Airlines AG. Im Winterflugplan 2020/21 plant Austrian Airlines in etwa 60 Destinationen anzubieten. Das bedeutet auch, dass 20 Ziele dem Rotstift zum Opfer fallen werden. Viele Strecken werden aufgrund der schwachen Nachfrage, die überwiegend den harten Einreise- und Quarantäneregeln geschuldet ist, mit stark reduzierter Frequenz bedient. Neben Langstreckenflügen nach Newark, Chicago, Washington und Bangkok hat Austrian erst letzte Woche die Flugverbindung nach Shanghai wieder aufgenommen. Ab Mitte Dezember sind dann Flüge zu klassischen Urlaubsdestinationen wie zum Beispiel Kapstadt, Mauritius und die Malediven geplant. Vorbehaltlich verlängerter Einreisebeschränkungen sollen diese Destinationen jeweils zwei Mal pro Woche angeflogen werden. Bezüglich der Liquidität teilte die Lufthansa-Tochter mit, dass man sich derzeit über Plan befinde. In Kürze soll die letzte Tranche des von der Republik Österreich besicherten

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Lufthansa: 700.000 Kunden warten noch auf ihr Geld

Rund drei Milliarden Euro habe die Lufthansa Group bislang an Kunden zurückbezahlt. Dies teilte der Konzern am Freitag mit. Allerdings hätte die Rückzahlung gemäß der Gesetzeslage binnen sieben Tagen erfolgen müssen. Seitens der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wurde diesbezüglich eine Klage bei Gericht eingebracht. Lufthansa erklärt in einer Medienaussendung, dass bis 30. September 2020 rund drei Milliarden Euro an etwa sieben Millionen Kunden erstattet wurden. Die Angabe soll die Tochtergesellschaften einschließen. Demnach sollen noch rund 700.000 Kunden auf Rückzahlungen in der Höhe von etwa 350 Millionen Euro warten. Der Konzern schreibt: „Ständig wechselnde Reisestriktionen und die aktuellen politischen Beschlüsse zwingen Lufthansa dazu, Flugpläne immer wieder kurzfristig und umfangreich zu ändern. Das führt zu unvermeidlichen Flugstreichungen. Die damit verbundenen Erstattungsanträge werden so schnell wie möglich bearbeitet. Daher wird sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln, in den kommenden Wochen weiter abnehmen, aber nicht gänzlich null erreichen.“ Lufthansa Group Airlines       Betrag ausbezahlter Erstattungen In Mrd. EUR  3,0 Anzahl erstatteter Tickets in Mio. 7,0 Anzahl insgesamt noch offener Erstattungsanträge (inkl. neuer Anfragen) in Mio.   0,7

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ÖAMTC gibt Tipps für Reisen im „Corona-Herbst“

Eine spontane Städtereise bzw. ein Urlaub in den ersten österreichweit einheitlichen Herbstferien – all das ist angesichts vielerorts hoher Infektionszahlen und verschärfter Einreisebestimmungen schwierig. Viele Länder verhängen Reisewarnungen für Österreich bzw. einzelne Bundesländer – was die Einreise für Österreicher in viele Länder Europas erschwert.  „Wer ins Ausland verreisen möchte, sollte sich unbedingt kurzfristig vorab über die aktuellen Bestimmungen informieren, für wen wo welche Regeln gelten“, empfiehlt ÖAMTC-Touristiker Benjamin Hetzendorfer. „Generell ist ausschlaggebend, wo man sich in den letzten zehn bis 14 Tagen vor der Einreise aufgehalten hat.“ Wichtig ist auch: Wird ein negativer Covid-19-Test verlangt, wird im Ausland meist nur der von Laboren durchgeführte molekularbiologische Test auf Sars-CoV-2 (PCR-Test) akzeptiert – Antikörpertests oder Gurgeltests hingegen in der Regel nicht. „Wie die jeweiligen Regelungen überwacht werden, ist von Land zu Land unterschiedlich. Fast überall gibt es derzeit verstärkt Grenzkontrollen, meist wird bei der Einreise stichprobenartig kontrolliert“, weiß der Experte des Mobilitätsclubs. „Es wird vor allem auf Selbstverantwortung gesetzt.“ Aber Achtung: Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen drohen hohe Strafen. Deutschland plant ab 15. Oktober Reise-Registrierung, ohne Negativ-Test ist Meldung bei dortigem Gesundheitsamt nötig Für touristische Reisen nach Deutschland benötigen Reisende aus den Risikogebieten Wien, Tirol und Vorarlberg einen negativen COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Achtung: Hier gilt stets der Zeitpunkt der Ausstellung des Testergebnisses. Wer keinen negativen Test vorweisen kann, muss sich stattdessen sofort nach der Einreise beim Gesundheitsamt der Reisedestination melden und eine 14-tägige häusliche Quarantäne antreten. Währenddessen kann man sich vor Ort einem kostenlosen Test unterziehen und

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BH Murtal bittet um Mithilfe: Ryanair flog Corona-Fall ein

Die Bezirkshauptmannschaft Murtal bittet die österreichische Bevölkerung um Mithilfe. Am 29. September 2020 reiste eine positiv auf das Coronavirus getestete Person mit Ryanair-Flug FR 7337 auf Platz 27B von Sevilla nach Wien. Anschließend fuhr der Reisende vom Flughafen Schwechat zum Wiener Hauptbahnhof und nutzte dabei einen Railjet. Die Weiterfahrt erfolgte um ca. 18 Uhr 00 mit einem Zug der ÖBB, der um 21 Uhr 00 in Judenburg angekommen ist. Es gab keinen zugewiesenen Sitzplatz. Die Bezirkshauptmannschaft Murtal bittet Personen, die sich an Bord des Ryanair-Flugs und/oder in den beiden Zügen der Österreichischen Bundesbahnen aufgehalten haben, ihren Gesundheitszustand selbst zu überwachen und freiwillig soziale Kontakte und Menschenansammlungen bis inklusive 9. Oktober 2020 zu meiden. Weiters ersucht die BH Murtal, dass bei Symptomen das örtlich zuständige Gesundheitsamt und die Hotline 1450 kontaktiert werden. In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Kontaktpersonen mit Wohnsitz Wien die Möglichkeit haben sich vor dem Ernst-Happel-Stadion und auf der Donauinsel kostenfrei testen zu lassen.

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Wien wird Corona-Schnelltests anbieten

Am Flughafen Wien wurden seit Anfang Mai bis zuletzt rund 60.000 PCR-Tests durchgeführt. Das kostenpflichtige Angebot steht allerdings immer wieder in der Kritik, denn beispielsweise in Deutschland wird diese Privatleistung wesentlich billiger angeboten. Die VIE-Geschäftsleitung hält die Teststation im Office Park dennoch für einen Erfolg. „Das ist nicht nur ein entscheidender Beitrag zur Eindämmung der Pandemie, sondern ermöglicht vor allem, dass notwendige Flugreisen sicher und gesund durchgeführt werden können. Ohne der Möglichkeit, mit dem Flugzeug zu reisen, drohen schwerwiegende Spätfolgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze, denn ohne Akquise von neuen Aufträgen geht den Betrieben in den kommenden Monaten die Arbeit aus. Mehr Reisefreiheit ist daher unbedingt notwendig: Dafür braucht es dringend eine europaweite Koordination und Vereinheitlichung der Test- und Reisebestimmungen, hier ist dringend mehr Initiative von der EU-Kommission gefordert.“, erklärt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, klar. In Kürze sollen auch Antigen-Schnelltests angeboten werden. Derzeit stehen die notwendigen Genehmigungen und die Anerkennung durch die Behörden noch aus. Sobald diese erteilt sind, soll das Testangebot ausgedehnt werden. „Klassische“ PCR-Tests könnten täglich in der Zeit von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ohne Voranmeldung zum Preis von 120 Euro gemacht werden. Das Ergebnis soll spätestens am Folgetag per E-Mail übermittelt werden.

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Austrian Airlines startet PopUp-Store in Wien

In Kooperation mit dem auf Luftfahrtwaren spezialisierten Geschäft „strictly Hermann“ eröffnet Austrian Airlines in der Wiener Taborstraße einen PopUp-Store. Hier sind diverse Waren, die auch im Onlineshop des Carriers erhältlich sind, gleich zum Mitnehmen verfügbar. „Nachdem am Flughafen Wien leider coronabedingt die Passagiere fehlen, haben wir kurzfristig entschieden, in der Wiener Innenstadt zu landen“, erklärt Amir Aghamiri, „Marken-Chef“ bei Austrian Airlines. „Wir wollen den Pop Up Store zumindest bis zum Weihnachtsgeschäft geöffnet halten“, so Aghamiri weiter. Das Geschäft „strictly Hermann“ befindet sich in der Taborstraße 5, 1020 Wien und hat folgende Öffnungszeiten: Mo-Fr 11:00-18:00 und Sa 10:00-16:00.

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Lufthansa und AUA verlegen Bordverkauf ins WLAN

Die Corona-Pandemie verhalf Onlinehändlern wie Amazon, aber auch vielen kleineren Versandhäusern, zu einem regelrechten Boom. Kein Wunder, denn die meisten Geschäfte waren geschlossen. Nun starten Lufthansa und Austrian Airlines in ihrem Bord-WLAN einen eigenen Store. Der Verkauf von Duty-Free-Artikeln über den Wolken, ganz klassisch durch das Kabinenpersonal, ist derzeit bei vielen Airlines eingeschränkt oder entfällt komplett. Das gilt ausdrücklich nicht für Ryanair, denn dort wird weiterhin verkauft. Lufthansa und Austrian Airlines wollen das Thema Bordverkauf nun modernisieren und bieten eine Plattform innerhalb des Flynet an. Dieses kann beispielsweise über das Smartphone oder den Laptop aufgerufen werden. Angeboten werden Produkte, die einen Bezug zur jeweiligen Destination haben. Das nennt sich „Fly Over“. Nach Angaben des Konzerns soll beim Überflug über die Schweiz beispielsweise Schokolade aus der Eidgenossenschaft angeboten werden. In der Kategorie „Quick Sales / Private Sales“ finden sich Angebote zu den Themen Fashion, Beauty und Accessoires. Die Bezahlung der Waren erfolgt online über die Skydeals-Plattform. Anschließend wird der Einkauf mit einem Paketdienst an die gewünschte Lieferadresse geschickt.

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Wien verlängert die Kurzarbeit bis Ende Jänner 2021

Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass der Flughafen Innsbruck per 1. Oktober 2020 nahezu alle Beschäftigte erneut in die Kurzarbeit schicken wird, teilte die Flughafen Wien AG mit, dass die Kurzarbeit bis vorerst 31. Jänner 2021 verlängert wird. In der Hauptreisezeit lag das Passagieraufkommen bei rund 25 Prozent des Vorjahreszeitraums und der Vorstand rechnet mit einem weiteren Rückgang in den kommenden Monaten. Die Kurzarbeit wird nun für das gesamte Unternehmen von 1. Oktober 2020 bis 31. Jänner 2021 verlängert. Die Geschäftsleitung und der Betriebsrat schlossen bereits eine diesbezügliche Vereinbarung ab. „Die zahlreichen unterschiedlichen Reisebestimmungen in vielen Ländern Europas bremsen die internationale Luftfahrt völlig aus. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien lag in der Hauptreisezeit bei rund einem Viertel des Vorjahres und wird in den nächsten Monaten weiter sinken. Aufgrund der anhaltend schlechten Passagierentwicklung ist es notwendig, die Kurzarbeit für das gesamte Unternehmen weiter zu verlängern. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen Einsatz und ihre ungebrochene Loyalität in dieser für das Unternehmen schwierigen Phase.“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner sowie die Vorsitzenden des Betriebsrats Angestellte, Thomas Schäffer und des Betriebsrats Arbeiter, Thomas Faulhuber, gemeinsam fest. Der Flughafen Wien-Vorstand fordert weiters: „Damit die Luftfahrt und der Tourismus wieder aus dieser Krise kommen, sind dringend EU-weit einheitliche Reisebestimmungen und ein digitales Reisedatenmanagement notwendig. Der derzeitige Wildwuchs an ständig neuen Reisebeschränkungen und die Zettelwirtschaft rund um passagierbezogene Reisedaten müssen ein Ende haben.“

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